Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 41574
Eingetragen
1.4.2005
Branche
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Großhandel mit Telekommunikationsartikeln und Büroelektronik, Hardware und Software, die Entwicklung, der Vertrieb und die Bereitstellung von Dienstleistungen in den Bereichen Software, Telekommunikation und Internet, sowie Vermittlung von Mobilfunkverträgen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Andreas Dörr
seit 22.1.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
37.501 €
75.00%
Germany
12.499 €
25.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

einsAmobile GmbH

Obertshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die weltwirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2018 durch eine sich abschwächende Dynamik geprägt. Die in der jüngeren Vergangenheit beobachtbaren starken Wachstumsraten konnten im Jahr 2018 nicht mehr erzielt werden. Dies obwohl das erste Quartal des Jahres 2018 noch von der sehr guten weltwirtschaftlichen Konjunktur des Jahres 2017 profitieren konnte.

Handelspolitische Konflikte zwischen den USA und seinen wichtigen Handelspartnern Europa und China seit März 2018 haben zu einer Beeinträchtigung der Handelsströme weltweit geführt. Das voraussichtliche Ausscheiden Großbritanniens aus der EU sowie noch nicht gelöste strukturelle Probleme in großen Volkswirtschaften, wie Brasilien oder Italien, sorgten für ein weltwirtschaftliches Umfeld, dass von hoher Unsicherheit geprägt war.

Obwohl bis August 2018 ein Anstieg der Weltindustrieproduktion in Höhe von 3,5% über dem Vorjahresniveau eingetreten ist, ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung im 4. Quartal nicht fortgesetzt hat. Insgesamt wird mit einem weltwirtschaftlichen Wachstum in Höhe von 3,5 % gerechnet. Im Jahr 2017 betrug dieses Wachstum noch 3,7 %.

Positive weltwirtschaftliche Impulse gingen im Jahr 2018 von den asiatischen Volkswirtschaften aus. In den ersten acht Monaten konnte in dieser Region die Industrieproduktion um 5,8 % gesteigert werden. Eine positive Entwicklung weisen zudem die USA mit einer Steigerung der Industrieproduktion um 3,8 % auf. Die Entwicklung in Europa lag mit einer Steigerung von 2,2 % unter derjenigen der Weltwirtschaft.

Die weltweiten Wachstumsprognosen für das Jahr 2019 sind im Vergleich zu den vergangenen Jahren verhalten und durch eine hohe Unsicherheit geprägt.

Für das Jahr 2019 wird ein Wachstum des bereinigten weltwirtschaftlichen Bruttoinlandsprodukts von 3,5 % erwartet.

In diesem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld war die konjunkturelle Entwicklung des Jahres 2018 in Deutschland ebenfalls durch eine gesunkene Dynamik gekennzeichnet. Nachdem im Jahr 2017 ein sehr hohes Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,2 % erzielt werden konnte, betrug das Wachstum des Jahres 2018, ausgedrückt durch das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt, nur noch 1,5 %.

Positive Wachstumsimpulse resultierten im Jahr 2018 vor allem aus der erfreulichen Entwicklung der preisbereinigten Bruttoinvestitionen. Sie stiegen insgesamt um 4,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Wachstumstreiber waren hier vor allem Investitionen in Ausrüstungen und Bauinvestitionen.

Hinsichtlich der Wirtschaftsbereiche haben insbesondere die Bereiche Informatik und Kommunikation mit 3,7 % und das Baugewerbe mit 3,6 % zum Wachstum des Bruttoinlandsproduktes beigetragen. Unterdurchschnittlich entwickelte sich hingegen das produzierende Gewerbe, das lediglich eine Steigerung von 1,0 % im Jahr 2018 aufwies.

Weiter als positiv zu beurteilen sind die hohe Beschäftigungsquote und die Binnennachfrage.

Die deutschen Ausfuhren konnten auch im Jahr 2018 weiter zulegen. Die preisbereinigten Exporte waren um 2,4 % höher als im Vorjahr. Die Importe stiegen im gleichen Zeitraum um 3,4 %.

Die Entwicklung der Telekommunikationsbranche im Jahr 2018 ist als stabil zu beurteilen. Der Gesamtmarkt gemessen am erzielten Umsatzvolumen der Branche stagnierte bei einer gleichzeitigen Verschiebung innerhalb der Produktgruppen.

Laut der von der Dialog Consult GmbH und dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) veröffentlichten 20. TK-Marktanalyse Deutschland 2018 (TK-Marktanalyse), werden die Telekommunikationsanbieter in 2018 geringfügig mehr erlösen als in 2017. Der Gesamtumsatz mit Telekommunikationsdiensten wird 2018 voraussichtlich um 0,1 Milliarden EUR auf 59,4 Milliarden EUR steigen. Insgesamt kann der Telekommunikationsmarkt im Jahr 2018 somit insgesamt als stabil beurteilt werden. Dies betrifft auch die Anteile der Netztypen am gesamten Telekommunikationsmarkt, die sich gemessen am Jahr 2017 nur unwesentlich verändern werden. Für 2018 wird ein Anteil der Festnetze von 32,8 Milliarden EUR bzw. 55,2 % (im Vorjahr: 32,8 Milliarden EUR bzw. 55,3 %) erwartet. Der Anteil der Mobilfunknetzte soll 26,6 Milliarden EUR bzw. 44,8 % (im Vorjahr: 26,5 Milliarden EUR bzw. 44,7 %) betragen.

Wesentliche bereits in der Vergangenheit beobachtbare Entwicklungen haben sich laut der TK-Marktanalyse auch im Jahr 2018 fortgesetzt.

Das gesamt Sprachverkehrsvolumen reduzierte sich von 909 Mio. Min pro Tag auf nunmehr 896 Mio. Min pro Tag. Hierbei haben das Festnetz und der Mobilfunk weiter Anteile verloren, während der Anteil des sogenannten "Over the Top" (OTT) - Contents weiter gewachsen ist.

Die Investitionen der Telekommunikationsanbieter haben sich auch im Jahr 2018 weiter erhöht. Sie betrugen insgesamt 8,3 Milliarden EUR im Jahr 2018 nach 8,2 Milliarden EUR im Vorjahr.

Im Bereich der Festnetze ergaben sich geringfügige Veränderungen im Anteil der Wettbewerber der Telekom im Bereich der Breitbandkabelnetze. Ihr Anteil am gesamten Telekommunikationsmarkt wird voraussichtlich von 5,5 Milliarden EUR im Jahr 2017 auf 5,7 Milliarden EUR im Jahr 2018 steigen. Dies entspricht einem Anstieg von 3,6 %. Diese Entwicklung wird insbesondere durch den weiteren Ausbau der Breitbandanschlüsse in Deutschland bewirkt. Insgesamt stieg die Zahl der verfügbaren Breitbandanschlüsse im Jahr 2018 auf 34,3 Millionen. Dies entspricht einer Erhöhung um 1,1 Millionen im Vergleich zum Vorjahr.

Im Mobilfunkmarkt setzen sich die bereits in der Vergangenheit beobachtbaren Trends weiter fort. Insgesamt ist der Markt durch einen hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Der Umsatz pro Monat je SIM-Karte verharrt auch im Jahr 2018 mit EUR 16,68 auf dem geringen Niveau des Jahres 2017.

Strukturelle Veränderungen ergaben sich jedoch in der Zusammensetzung der erzielten Umsätze im Mobilfunkmarkt. Für den Gesamtmarkt der Mobilfunkleistungen wird ein leichter Umsatzanstieg auf 26,6 Milliarden EUR erwartet. Die Umsatzanteile der Leistungen werden sich jedoch verschieben. Die Umsätze für den Anschluss, die Sprachübertragung und sonstige Dienstleistungen (Endgeräte und Inhalt) werden sich auch im Jahr 2018 weiter reduzieren. In 2018 werden laut der TK-Marktanalyse 12,7 Milliarden EUR erzielt werden (im Vorjahr 13,3 Milliarden EUR). Die Datenumsätze sollen hingegen von 13,2 Milliarden EUR im Jahr 2017 auf 14,1 Milliarden EUR ansteigen.

Der steigende Anteil der Datennutzung wird auch durch das durchschnittlich genutzte Datenvolumen der Nutzer je Monat deutlich. Dieses wird von 0,87 Gigabyte im Jahr 2017 auf 1,6 Gigabyte ansteigen. Das gesamte Datenvolumen wird in 2018 voraussichtlich 2.550 Mio. Gigabyte betragen und damit um 85,9 % im Vergleich zum Vorjahr ansteigen.

1.2 Erläuterung des Geschäftsverlaufs

Die einsAmobile steht als Telekommunikationsdistributor bundesweit für Kompetenz in der Mobilfunk-Vermarktung und ist Partner der Netzbetreiber Vodafone und Telekom sowie strategischer Distributor des Netzbetreibers Telefónica. Seit 2017 ist die einsAmobile strategischer Partner der Samsung Electronics GmbH.

Neben dem Provisionsgeschäft liegt ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit auf dem Verkauf von Mobilfunkhardware an Großhändler und Endkunden.

Im Hardwarebereich befinden sich Geräte und Zubehör aller führenden Hersteller im Portfolio, wobei eine Fokussierung auf den absatzstärksten Marken Apple, Samsung, Huawei und Sony liegt.

Als Partner des Fachhandels bietet das Unternehmen das folgende Leistungsangebot für die Vermarktung von Mobilfunkprodukten:

Nationaler TK-Distributor und Fulfillment-Dienstleister

Mobilfunk-/Festnetzverträge aller bekannten Netzbetreiber

Smartphones, Handys, Tablets, Notebooks und Zubehör

Einzigartiges und erfolgreiches Partnershopsystem Ashop

Finanzierungangebote für den Handel und für Endkunden

Business-Lösungen

Mit dem innovativen Ashop Partnerkonzept wird Händlern ein Kooperationskonzept mit hochwertigen, modularen Shop-Möbeln, optimiertem Beleuchtungskonzept und exklusiven Konditionen angeboten. In Sachen Funktionalität werden hierbei sämtliche Erwartungen eines Mobilfunk-Fachhändlers erfüllt.

Die einsAmobile ist seit dem 1. April 2015 Teil des mobilezone Konzerns, Rotkreuz/Schweiz und erzielte als einer der führenden TK-Distributoren in Deutschland mit rund 128 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 591 Millionen EUR im Geschäftsjahr 2018. Die 1999 gegründete mobilezone holding ag (Ticker-Symbol SIX: MOB) ist mit einem Umsatz von 1.196 Millionen CHF und einem Konzerngewinn von 39 Millionen CHF im Berichtsjahr 2018 der führende unabhängige Schweizer Telekommunikationsspezialist. Mehr als 930 Mitarbeiter erbringen in 119 Shops mit vollständigem Handy-Sortiment und Tarifplänen für Mobil, Digital TV, Festnetztelefonie und Internet aller wichtige Anbieter sowie im Reparaturwesen unabhängige Beratung und Service für Privat- und Geschäftskunden.

Organisatorisch ist die einsAmobile im Wesentlichen in vier Geschäftsbereiche gegliedert:

I.

Handel mit Hardware

B2B-Handel: Verkauf an Großkunden und Fachmärkte

B2C-Handel: Verkauf online an Endkunden

II.

TK-Distribution

 

Abrechnungsstelle für externe Shop-Betreiber, als Schnittstelle zwischen Einzelhandel und Netzbetreiber

III.

Ashop-Partnerkonzept

 

Eigenes Filialshop-Konzept auf Franchisebasis

IV.

Betrieb eigener Online Portale und Dienstleister für Portalbetreiber

Als international tätiges Unternehmen beliefert einsAmobile bei Bedarf Kunden in der ganzen Welt. Neben dem deutschen Markt als Kernmarkt wird ein bedeutender Teil des Umsatzes im Bereich Hardwarehandel auch im europäischen Ausland und im Drittland erzielt. Die Absatzmärkte untergliedern sich im Geschäftsjahr 2018 gemessen am Umsatzanteil wie folgt:

Tabelle 1: Umsatzerlöse nach Verkaufsgebieten 2018

Verkaufsgebiet 2018
in %
2017
in %
Deutschland 63,3 53,2
Europäische Union 26,1 26,5
Andere 10,6 20,3

Durch die Regulierungen der EU-Behörden sowie das sich stetig wandelnde Nutzerverhalten sehen sich die Netzbetreiber gezwungen ihre Angebote fortlaufend anzupassen. Hier sind sie auf Kooperationspartner angewiesen, die die geänderten Vorgaben zeitnah und flexibel umsetzen können. Hier zeigt sich der große Wettbewerbsvorteil von einsAmobile. In enger Zusammenarbeit können Ideen schnell umgesetzt und neue Produkte im Markt platziert werden.

Tabelle 2: Wesentliche Kennzahlen 2018

in TEUR 2018 2017
Umsatz 591.386 708.704
EBITDA 12.365 18.698
EBIT 12.210 18.498
EBT 11.534 17.864
Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) 11.401 17.330

Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatz und EBIT. Die Mehrjahresplanung sah für das Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von TEUR 600.000 und ein EBIT von TEUR 15.000 vor. Es haben sich am Markt jedoch weniger Absatzmöglichkeiten ergeben als ursprünglich geplant. Entsprechend zieht die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2018 ein eher negatives Fazit. Der Umsatz von TEUR 591.386 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 16,6 % verringert. Das Vorsteuerergebnis (EBT) reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 17.864 auf TEUR 11.534. Der Grund der Reduzierung rührt im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang um TEUR 117.318, dem Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen um TEUR 9.291 sowie dem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Der Umsatzrückgang vollzog sich vor allem im Drittland in Höhe von TEUR - 81.336 und Europa in Höhe von TEUR - 33.428.

Das in 2018 erzielte EBITDA beläuft sich auf TEUR 12.365 und liegt unter dem des Vorjahres. Das EBIT beläuft sich auf TEUR 12.210 nach TEUR 18.498 in 2017. Der geplante EBIT von TEUR 15.000 wurde nicht erreicht. Der Grund für die Verfehlung des EBIT-Zieles lag im Wesentlichen im Umsatzrückgang sowie höherer sonstiger betrieblicher Aufwendungen.

Seit dem Geschäftsjahr 2016 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der einsAmobile Management GmbH. Seitdem wird der Jahresüberschuss an diese Gesellschaft abgeführt und entsprechend erfolgte die Steuerberechnung auf der Ebene des Organträgers.

2. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögenslage

Tabelle 3: Ausgewählte Bilanzzahlen der Gesellschaft 2018

Aktiva Passiva
in TEUR 31.12.2018 in TEUR 31.12.2018
Langfristiges Vermögen 374 Eigenkapital 30.090
Kurzfristiges Vermögen   Langfristige Verbindlichkeiten  
  176.954 und Rückstellungen 30.018
    Kurzfrist. Verbindlichkeiten  
    und Rückstellungen 117.220
Summe Aktiva 177.328 Summe Passiva 177.328
Aktiva

Passiva

in TEUR 31.12.2017 in TEUR 31.12.2017
Langfristiges Vermögen 443 Eigenkapital 30.090
Kurzfristiges Vermögen 143.673 Langfristige Verbindlichkeiten  
    und Rückstellungen 38
    Kurzfrist. Verbindlichkeiten 113.988
    und Rückstellungen  
Bilanzsumme 144.116 Bilanzsumme 144.116

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 33.212 auf TEUR 177.328 angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen auf der Aktivseite aus dem Anstieg der Sonstigen Vermögensgegenstände (+TEUR 22.538) sowie der Vorräte (+TEUR 6.461).

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten um TEUR 31.770 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+TEUR 7.000), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+TEUR 18.984) sowie den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+TEUR 5.345).

Im Berichtsjahr wurden keine Steuerrückstellungen gebildet, da diese auf Ebene des Organträgers einsAmobile Management GmbH ausgewiesen werden. Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich um TEUR 1.442 auf TEUR 6.510.

2.2 Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme von 20,9 % im Vorjahr auf 17,0 % zurückgegangen.

Es ergibt sich trotz eines Ergebnisses vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 11.401 ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Er resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Vorräte und Sonstigen Vermögensgegenstände.

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen sowie in das Sachanlagevermögen belaufen sich auf TEUR 36.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist aufgrund der leichten Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 7.000 allerdings deutlich geringer als im Vorjahr (Vorjahr TEUR 32.000). Es erfolgten im Geschäftsjahr Darlehenstilgungen in Höhe von TEUR 42.000 und Darlehensneuaufnahmen in Höhe von TEUR 49.000. Bei den aufgenommenen Fremdmitteln handelt es sich um einen kurzfristigen revolvierenden Geldmarktkredit in Höhe von TEUR 19.000 und einem langfristigen revolvierenden Geldmarktkredit in Höhe von TEUR 30.000. Die Höhe des Kreditrahmens ist zum Vorjahr unverändert.

Insgesamt hat sich der Finanzmittelfond um TEUR 10.349 auf TEUR 30.395 verringert. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt auch zukünftig auf Basis der erfolgreichen Zusammenarbeit in der Vergangenheit mit Geschäftsbanken über entsprechende Kreditlinien, ferner über den operativen Cash-Flow. Abgesehen von der laufenden Ergebnisabführung sind Ausschüttungen der Gesellschaft ausgeschlossen.

2.3 Ertragslage

Tabelle 5: Ausgewählte Ertragszahlen der Gesellschaft

in TEUR 2018 2017 Ergebnisveränderung
Umsatzerlöse 591.386 708.704 -117.318
Rohertrag (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) 30.360 38.432 -8.072
Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) 11.401 17.330 -5.929

Bei den Umsatzerlösen verzeichnete die Gesellschaft eine Verringerung von TEUR 708.704 auf TEUR 591.386, was einer Verringerung von 16,6 % entspricht.

Die Umsatzerlöse resultieren unverändert mit rund 81,1 % (Vorjahr 83,9 %) im Wesentlichen aus dem Verkauf von Hardware sowie mit 19,0 % (Vorjahr 16,1 %) aus Provisionserlösen mit den Netzbetreibern. Der Rest entfällt auf sonstige Erlöse. Bei der verkauften Hardware handelt es sich im Wesentlichen um Smartphones und Tablets.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um TEUR 8.084 von TEUR 2.354 im Vorjahr auf TEUR 10.438. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Erlöse aus Werbekostenzuschüsse von TEUR 6.560, den sonstigen betrieblichen Erträgen von verbundenen Unternehmen von TEUR 457 sowie den Erträgen aus Währungsumrechnung von TEUR 236.

Die Materialaufwendungen verringerten sich um TEUR 109.246 von TEUR 670.272 im Vorjahr auf TEUR 561.026. Dies entspricht einer Verringerung von 16,3 %. Die Materialaufwandsquote erhöht sich somit von 94,6 % auf 94,9 %. Aufgrund der gesunkenen Umsatzerlöse verringerte sich der Rohertrag bei verschlechterter Materialaufwandsquote um TEUR 8.072 auf TEUR 30.360 (Vorjahr TEUR 38.432).

Die Personalaufwandsquote hat sich von 0,85 % auf 1,12 % gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Abschreibungen beliefen sich auf TEUR 155 (Vorjahr TEUR 200). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 5.762 auf TEUR 21.815 resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung der Werbekosten um TEUR 5.905.

Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 11.401 (Vorjahr: TEUR 17.330).

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomanagementsystem

Zum sicheren Fortbestand der Gesellschaft kommt einem effizienten Risikosystem eine bedeutende Rolle zu. Das System soll sicherstellen, dass Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens frühzeitig vom Management erkannt werden und auf systematische, nachvollziehbare Weise Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Ziel ist es, Schäden von der Gesellschaft, den Mitarbeitern und den Kunden abzuwenden.

Aus diesem Grund hat das Management der einsAmobile ein effizientes Risikofrüherkennungs-, Überwachungs- und Steuerungssystem eingerichtet und als festen Bestandteil der unternehmenseigenen Aufbau- und Ablauforganisation integriert.

Durch die fortlaufende Überwachung im Rahmen des Risikomanagementsystems und des laufenden Geschäfts kann das Management die finanziellen Leistungsindikatoren (Umsatz und EBIT) kontinuierlich überblicken.

Einzelne Risiken unterliegen in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit oder ihre Auswirkungen regelmäßigen Veränderungen. Insgesamt geht das Management davon aus, dass derzeit keine nennenswerten Risiken bestehen, die eine Auswirkung auf den Fortbestand der Gesellschaft haben könnten.

Folgend werden aus der Gesamtheit der beobachteten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert, die aus aktueller Sicht die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage der einsAmobile wesentlich beeinflussen könnten.

3.2 Markt- und Wettbewerbssituation

Der Mobilfunkbereich und hier insbesondere der Vertrieb von Hardware ist sowohl bei Betrachtung von Umsatz als auch vom Ergebnis der mit Abstand bedeutendste von einsAmobile. Entsprechend entstehen hier die maßgeblichen Markt- und Wettbewerbsrisiken.

Weiterhin bestehen auf dem Mobilfunkmarkt ein hoher Konkurrenzdruck und eine entsprechende Wechselbereitschaft der Kunden. Hieraus resultieren zum einen das Risiko des Verlusts von Marktanteilen, rückläufigen Umsatzerlösen sowie von sinkenden Margen und zum anderen aber auch die Notwendigkeit sich auf den Wettbewerb einzustellen. Der Wechselbereitschaft der Kunden begegnet einsAmobile verstärkt durch Kundenbindungsmaßnahmen. Sinkenden Margen im Bereich des Hardwarehandels begegnet die Gesellschaft durch konsequente Verbesserungen im Einkauf z.B. durch Bündelung von Einkaufsvorteilen.

Darüber hinaus überwacht einsAmobile kontinuierlich den Markt, um neu entwickelnde Trends auf dem Mobilfunkmarkt frühzeitig zu erkennen und das Produktportfolio gegebenenfalls in Abstimmung mit den Netzbetreibern anzupassen und weiterzuentwickeln.

3.3 Rechtliche Risiken

Der Mobilfunkmarkt wird stark von gesetzlichen Änderungen, Eingriffen und Regulatoren insbesondere aus der europäischen Gesetzgebung geprägt. Mögliche Änderungen könnten Einfluss auf das rechtliche Rahmenumfeld wie z.B. die Tarifstruktur und folglich auch auf den Mobilfunkmarkt als Ganzes haben. Dies könnte negative Auswirkungen auf zukünftig erzielbare Erlöse haben.

Dem Risiko sich verändernder rechtlicher Rahmenbedingungen begegnet einsAmobile durch kontinuierliches Monitoring der entsprechenden gesetzlichen Änderungen bzw. des Ausgangs gerichtlicher Entscheidungen. Aufgrund der getroffenen Risikovorsorge sowie der von der Gesellschaft durchgeführten Maßnahmen wird das Risiko, bezüglich bestehender aber noch nicht bekannter Risiken aus möglichen Rechtstreitigkeiten oder aus Änderungen der Rechtslage mit deutlich negativen Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage, als moderat eingestuft.

Die einsAmobile ist aufgrund ihres normalen Geschäftsverlaufs in Rechtstreitigkeiten verwickelt. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten können, abhängig von der Verhaltensweise und der Betrachtung des zuständigen Gerichts zu wesentlichen Abflüssen von wirtschaftlichen Ressourcen führen. Die Geschäftsleitung hat den Ausgang dieser Rechtsfälle aufgrund gegenwärtig verfügbarer Informationen abgeschätzt und, falls nötig, entsprechende Rückstellungen gebildet. Zum 31. Dezember 2018 wurde eine Rückstellung für Prozesskostenrisiken in Höhe von TEUR 1.250 (Vorjahr keine) gebildet.

3.4 Forderungsausfallrisiko

Dem Forderungsausfallrisiko begegnet einsAmobile durch Absicherung der Forderungen über Warenkreditversicherungen der Euler-Hermes Deutschland, Niederlassung der Euler Hermes SA (EuHe). Da die Forderungen jeweils nur bis zu 90 % versichert werden, besteht dennoch ein begrenztes Risiko bei Forderungsausfällen. Um diesem potenziellen Risiko Rechnung zu tragen, wurden in der Bilanz zum 31. Dezember 2018 entsprechende Wertberichtigungen gebildet. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass diese ausreichend hoch bemessen sind, um wesentliche, nicht über die Forderungsausfallversicherung abgedeckte Ausfälle zu decken.

3.5 Steuerliches Risiko

Für noch nicht geprüfte Veranlagungszeiträume ab 2015 kann es grundsätzlich zu Änderungen kommen, die in Steuernachzahlungen resultieren, sofern die Finanzbehörden im Rahmen von steuerlichen Außenprüfungen zu abweichenden Auslegungen steuerlicher Vorschriften oder abweichenden Bewertungen der zugrundeliegenden Sachverhalte kommen.

3.6 Finanzrisiken

Ausfallrisiken bestehen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderen in der Bilanz ausgewiesenen Vermögenswerten. Um dem Risiko von Forderungsausfällen zu begegnen hat die Gesellschaft mit der EuHe eine Warenkreditversicherung abgeschlossen (vgl. 3.4 Forderungsausfallrisiko).

Geldanlagen werden in der Regel in Form von Tages- und Termingeldern bei Geschäftsbanken mit hoher Bonität angelegt.

Im Rahmen des laufenden Finanzmanagements wird die Liquiditätsentwicklung von der Geschäftsführung jederzeit überwacht, um eine dauerhafte Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Die Zahlungsfähigkeit von einsAmobile war im Berichtsjahr 2018 aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gewährleistet. Aufgrund der in der Vergangenheit erwirtschafteten Jahresüberschüsse, der hohen Eigenkapitalquote, der fortbestehenden Profitabilität der Gesellschaft sowie der derzeit bestehenden Möglichkeit Fremdmittel in ausreichendem Umfang aufzunehmen, geht die Geschäftsführung davon aus, dass einsAmobile auch zukünftig ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich und zeitgerecht nachkommen kann.

3.7 Distributionsrisiko

Die Grundlage für den dauerhaften Erfolg im Telekommunikationsmarkt ist neben der Attraktivität der angebotenen Produkte vor allem ein sehr gut funktionierender Distributionskanal. einsAmobile ist sich dieser Herausforderung bewusst und stellt durch kontinuierliche Qualitätssicherungs- und Schulungsmaßnahmen sicher, dass die Qualität der Vertriebspartner dem hohen Qualitätsniveau entspricht. Als Indikator für die hohe Qualität des Vertriebs wurde einsAmobile zum neunten Jahr in Folge zum "Distributor des Jahres 2019" gekürt. Bei dieser Auszeichnung werden durch die Leser der Fachzeitschrift Telecom Handel alljährlich die Großhändler mit den besten Leistungen für ihre Partner ausgezeichnet. Aus über 2.000 eingegangenen Bewertungen wurden über 60 Distributoren in 23 Disziplinen benotet.

3.8 Personalrisiko

Der Verlust von Fach- und Führungskräften oder Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern stellen für einsAmobile insbesondere im Rahmen der weiter wachsenden Organisation potenzielle Risiken dar. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, wird im Human Resources-Management ein deutlicher Schwerpunkt auf die nachhaltige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gelegt und kontinuierlich nach einem motivierenden und familienfreundlichen Arbeitsumfeld gestrebt. Durch diese Maßnahmen sowie laufende strategische Personalprojekte sollen die einsAmobile Mitarbeiter qualifiziert, motiviert und langfristig an das Unternehmen gebunden werden.

3.9 Chancenbericht

In 2014 hatte einsAmobile seine neue Firmenzentrale in Obertshausen bezogen. Dies war ein wichtiger Schritt um den Wachstumskurs der vergangenen Jahre weiter voranzutreiben. Zudem wurde die einsAmobile zum 1. April 2015 Teil der mobilezone Gruppe. Dieser strategische Zusammenschluss eröffnete neue Möglichkeiten für die einsAmobile z.B. in der Erschließung neuer Märkte oder einem umfangreichen Know-how-Transfer. Zudem hat einsAmobile im Geschäftsjahr 2016 wie geplant neben dem Kernbereich des Mobilfunks weitere Bereiche aus- und aufgebaut, die sich im Jahr 2018 weiterentwickelt haben. Um den Umsatz der Fachhändler und Ashop-Franchisepartner weiter zu steigern, wird einsAmobile in diesem Marktsegment den Aufbau weiter forcieren. Hierzu wurde die Anzahl der Ashops im Jahr 2018 auf 77 (Vorjahr 65) gesteigert.

In Summe umfasst das Kompetenzteam von einsAmobile mittlerweile über 128 Mitarbeiter. Weitere externe Chancen sieht die Gesellschaft insbesondere in folgenden Marktentwicklungen:

Neue Nutzungsmöglichkeiten in der mobilen Internetnutzung über Smartphones und Tablet PCs durch weiter steigende Datenraten

Ausbau des Anteils an Smartphones und damit einhergehend höhere Nutzungszahlen und stärkerer Vertrieb von Flatrate-Produkten

Verbreitung der Technologie "Mobile Payment"

Trend zur Vernetzung unterschiedlicher Endgeräte (Smartphones, Tablets, PCs)

Aufgrund des Trends für höherwertige Mobilfunkendgeräte Zuzahlungen zu leisten, der Verbreitung der mobilen Nutzung des Internets sowie der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, kann auch zukünftig von einem für einsAmobile günstigen Marktumfeld ausgegangen werden.

Die Geschäftsführung ist daher bestrebt durch folgende Maßnahmen auch zukünftig den Geschäftsverlauf der Gesellschaft positiv zu beeinflussen:

Ausbau der bestehenden Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten zur Stabilisierung und zur Entwicklung der zukünftigen Konditionsmodelle

Ausbau der bestehenden IT-Systeme zur weiteren Erhöhung der Kundenzufriedenheit

Ausbau der Vertriebskanäle durch Ausweitung und Nutzung neuer Vertriebskooperationen insbesondere der internetbasierten Vertriebskanäle

fortlaufende Prozess- und Qualitätsverbesserungen und Optimierung der Kostenstrukturen

Steigerung der Ashop Performance

Implementierung und Vermarktung weiterer Produkte

Insgesamt geht das Management davon aus, dass die wesentlichen Risiken identifiziert sind und der Kontrolle der Geschäftsführung unterliegen. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

4. Prognosebericht

4.1 Marktentwicklung 2019

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seiner Stellungnahme vom 21. Januar 2019 seine Wachstumsprognose für das Jahr 2019 gesenkt.

Demnach steht die Weltwirtschaft aufgrund von Handelskonflikten und schwächelnden Wachstumsraten in wesentlichen Volkswirtschaften unter Druck. Das weltweite Wachstum wird für 2018 mit 3,5 % und für 2019 mit 3,6 % angenommen.

Hintergrund dieser Erwartung sind Schwankungen an den Finanzmärkten der Industriestaaten, Handelskonflikte und ein steigendes Zinsniveau in den USA.

Des Weiteren erwartet der IWF, dass die Wachstumsdynamik der beiden wichtigsten Industrienationen USA und China nachlassen wird. Für die USA wird nach einem Wachstum von 2,5 % für das Jahr 2019 nur noch ein Wachstum von 1,8 % für 2020 erwartet. Dies begründet sich, neben dem ansteigenden Zinsniveau, auch aus der Annahme, dass sich die positiven fiskalischen Anreize der Vergangenheit nicht mehr auswirken werden.

Für China erwartet der IWF ein jährliches Wachstum von nur noch 6,2 % für 2019 und 2020. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Handelskonflikte mit den USA.

Insgesamt sieht der IWF seine Prognose mit erheblichen Risiken behaftet. Insbesondere eine Eskalation der bereits bestehenden Handelskonflikte kann zu einer nachhaltigen Abschwächung der weltweiten Wirtschaftsdynamik führen. Die eher verhaltenden Erwartungen an die weltwirtschaftliche Entwicklung spiegeln sich auch in den Wachstumsaussichten für Deutschland wieder. Für Deutschland wird demnach lediglich ein Wirtschaftswachstum für 2019 von 1,3 % erwartet. Diese Einschätzung wird auch von deutschen Wirtschaftsexperten und der derzeitigen Bundesregierung geteilt. Die regelmäßig veröffentlichten Wirtschaftsprognosen quantifizieren das zu erwartende Wirtschaftswachstum für Deutschland in einer Bandbreite von 0,7 bis 1,5 %.

Der deutsche Informations- und Kommunikationstechnologie-Markt soll auch 2019 wieder wachsen. Im Bereich der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird für 2019 ein Umsatz von 168,5 Milliarden EUR (+1,5 %) erwartet. Der Wachstumstreiber soll laut einer aktuellen Studie der Bitkom Research GmbH die Informationstechnik sein. Diese soll mit einem voraussichtlichen Umsatzvolumen von 92,2 Milliarden EUR ein Wachstum von 2,5 % erreichen.

Für das für einsAmobile wichtigste Marktsegment, der Telekommunikation, wird mit einem leichten Plus von 1,1 % auf 67,3 Milliarden EUR gerechnet. Höhere Wachstumsraten erreicht der Markt für die Telekommunikationsinfrastruktur mit +1,6 % auf 7,2 Milliarden EUR. Stabilisieren soll sich auch der Markt für Telekommunikationsdienste mit einem leichten Wachstum von 0,8 % auf 49,2 Milliarden EUR nach eher rückläufigen Zahlen in den vergangenen Jahren.

4.2 einsAmobile

Im Kerngeschäftsfeld Mobilfunk ist einsAmobile in einem leicht rückläufigen Marktumfeld tätig und sieht sich einer anhaltend hohen Wettbewerbsintensität ausgesetzt. Durch den in 2015 erfolgten Zusammenschluss mit dem Schweizer Marktführer mobilezone wurde ein wichtiges Signal an die Partner von einsAmobile übermittelt. Durch den strategischen Zusammenschluss wurden und werden zukünftige wertvolle Synergien erzielt sowie die Potenziale auf dem deutschen Markt erfolgreich gebündelt. einsAmobile plant zudem die Anzahl der Franchise-Shops (Ashops) weiter auszubauen. Zum 31. Dezember 2018 waren bereits73 Shops eröffnet. In 2019 soll die Anzahl der Shops auf rund 90 und in weiterer Zukunft auf 100 erweitert werden. So bleibt es gewährleitstet, dass einsAmobile auch zukünftig weiter wachsen kann.

Für das laufende Geschäftsjahr 2019 erwarten wir einen gegenüber 2018 leicht erhöhten Umsatz von rund TEUR 600.000 sowie ein leicht erhöhtes EBIT von rund TEUR 12.000.

4.3 Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft

Die Geschäftsführung der einsAmobile geht auf Basis der stabilen Kundenbeziehungen in den Segmenten Mobilfunk und Hardware sowie der kontinuierlichen Fortentwicklung des Produkt- und Dienstleistungssortiments weiterhin von einer deutlich positiven Gesamtentwicklung des Unternehmens aus. Die Gesellschaft wird ihre grundlegende Ausrichtung als qualitativer Distributor sämtlicher großer Netzbetreiber weiter fortsetzen sowie die etablierte Marktposition sichern und weiter ausbauen. Ferner wird das Ashop-Konzept weiterentwickelt sowie das Endkundengeschäft im Online-Segment weiter ausgebaut. Die Steigerung der Profitabilität des Gesamtunternehmens und die Sicherung der erarbeiteten Qualitätsstandards sind Kernelemente dieser Geschäftsausrichtung.

 

Obertshausen, den 22. März 2019

Murat Ayhan

Akin Erdem

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.298,91 52.951,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 273.742,00 374.913,00
  309.040,91 427.864,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 51.194.673,34 44.555.069,08
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 178.565,00
  51.194.673,34 44.733.634,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 44.552.045,21 41.600.924,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.713.811,83 13.085.695,81
3. Sonstige Vermögensgegenstände 26.004.534,84 3.465.985,22
  95.270.391,88 58.152.605,67
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 30.394.830,30 40.744.592,85
  176.859.895,52 143.630.832,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 159.058,00 57.649,00
  177.327.994,43 144.116.345,60

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 30.039.537,99 30.039.537,99
  30.089.537,99 30.089.537,99
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 6.509.844,68 5.067.951,06
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 55.000.000,00 48.000.902,77
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 25.000.000,00 (EUR 48.000.902,77)    
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung 4.127,07 8.147,53
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.127,07 (EUR 8.147,53)    
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 58.902.461,22 39.918.035,29
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 58.902.461,22 (EUR 39.918.035,29)    
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.967.445,30 20.622.557,08
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 25.967.445,30 (EUR 20.622.557,08)    
5. sonstige Verbindlichkeiten 854.578,17 409.213,88
- davon aus Steuern EUR 133.529,45 (EUR 84.155,71) 140.728.611,76 108.958.856,55
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.869,05 (EUR 2.564,89)    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 854.578,17 (EUR 409.213,88)    
  177.327.994,43 144.116.345,60

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018
EUR
2017
EUR
1. Umsatzerlöse 591.385.857,18 708.703.689,92
2. Sonstige betriebliche Erträge 10.438.361,41 2.354.049,11
(davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 236.285,08; Vorjahr EUR 3.752,17)    
  601.824.218,59 711.057.739,03
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren - 515.132.944,66 - 633.670.050,28
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 45.892.827,47 - 36.602.254,31
  - 561.025.772,13 - 670.272.304,59
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter - 5.691.722,24 - 5.122.189,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 927.237,86 - 913.151,40
(davon für Altersversorgung EUR 4.349,87; Vorjahr EUR 3.988,25)    
  - 6.618.960,10 - 6.035.341,09
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 154.543,18 - 200.002,84
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 21.814.581,51 - 16.052.569,94
(davon aus Währungsumrechnung EUR 5.532,53; Vorjahr EUR 1.710.461,93)    
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.059,46 188.812,31
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 65.250,00; Vorjahr EUR 171.250,03)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 743.462,41 - 822.353,83
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 68.454,35
10. Ergebnis nach Steuern 11.533.958,72 17.932.433,40
11. Sonstige Steuern - 132.947,04 - 601.992,02
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn - 11.401.011,68 - 17.330.441,38
13. Jahresüberschuss - 0,00 0,00
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 30.039.537,99 30.039.537,99
15. Bilanzgewinn 30.039.537,99 30.039.537,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die einsAmobile GmbH ist ansässig in Obertshausen. Die Adresse des eingetragenen Firmensitzes lautet: Samerwiesen 6, 63179 Obertshausen.

Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main (HRB 41574) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss der einsAmobile GmbH ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Die handelsrechtlichen Regelungen sowie die Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft hat am Bilanzstichtag die in § 267 Abs. 3. HGB definierten Größenmerkmale erfüllt und ist als große Kapitalgesellschaft einzustufen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden in der Regel nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, gemäß der allgemeinen Afa-Tabelle des Bundesministeriums der Finanzen, linear vorgenommen.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt unter Anwendung des Durchschnittswertverfahrens. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt.

Liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für transitorische Ausgaben nach handelsrechtlichen Vorschriften gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,43 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,0 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Rückstellungen wurden mit dem Aktivwert aus der Zeitkontenrückdeckung in Höhe von EUR 1.633,32 saldiert. Der Aktivwert stellt den Zeitwert und gleichzeitig die fortgeführten Anschaffungskosten der Zeitkontenrückdeckungsversicherung zum Bilanzstichtag dar.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Am Bilanzstichtag erfolgt gemäß § 256a HGB eine Umrechnung der kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr oder weniger) zum Konzernvorgabekurs. In den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen, sind unrealisierte Fremdwährungsverluste in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1.616) enthalten.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 65 (Vorjahr TEUR 19) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 24.714. Darin enthalten sind die Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 10.497 (Vorjahr TEUR 10.668), die aus geleisteten Steuervorauszahlungen resultieren. Zudem bestehen Forderungen aus kurzfristiger Darlehensvergabe in Höhe von TEUR 2.380 und aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.837 (Vorjahr TEUR 103).

Der Bilanzgewinn ist aufgrund des im Vorjahr geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages unverändert und beträgt EUR 30.039.537,99.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.510 betreffen im Wesentlichen die Provisionsrückstellungen, Rückstellungen für Prozesskosten sowie Rückstellungen für Personalkosten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 55.000 sind durch eine Sicherheitsabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie des Warenlagers gesichert. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 25.000 und größer 1 Jahr in Höhe von TEUR 30.000.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 25.967 betreffen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 13.963 (Vorjahr TEUR 17,857) - davon aus der Ergebnisabführung sowie Ausschüttungen auf den EAV 2017 und 2018 TEUR 10.916 - sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.004 (Vorjahr TEUR 2.766).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres teilen sich auf die Tätigkeitsbereiche der Gesellschaft wie folgt auf:

Tätigkeitsbereich 2018
in TEUR
2017
in TEUR
Hardwarehandel 479.718 594.339
Provisionsgeschäft 112.522 114.249
Sonstige - 854 116
  591.386 708.704

Nach geografisch bestimmten Märkten gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:

Verkaufsgebiet 2018
in TEUR
2017
in TEUR
Deutschland 374.230 376.783
Europäische Union 154.393 187.821
Andere 62.763 144.100
  591.386 708.704

Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 7).

Im Zinsaufwand sind TEUR 0 (Vorjahr TEUR 5) Zinsen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen enthalten. Es wurden TEUR 2 Erträge aus der Zeitwertbewertung der Rückdeckungsversicherung mit TEUR 7 Aufwendungen aus der Altersteilzeitverpflichtung saldiert.

V. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer bestellt und im Handelsregister eingetragen sind:

Herr Murat Ayhan, Geschäftsführer Provisionsgeschäft, Obertshausen

Herr Akin Erdem, Geschäftsführer Hardwarehandel, Mannheim

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten.

2. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 128 Mitarbeiter (Vorjahr 125 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die Mitarbeiter unterteilen sich nach Gruppen wie folgt:

gewerbliche Arbeitnehmer: 22
Angestellte: 92
leitende Angestellte: 14

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 1.039 (Vorjahr TEUR 696).

4. Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 75 für Abschlussprüfungsleistungen.

5. Konzernzugehörigkeit

Die einsAmobile GmbH ist seit dem 1. April 2015 Teil des mobilezone Konzerns. Der Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von einbezogenen Unternehmen wird durch die mobilezone holding ag, Regensdorf/Schweiz, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist abrufbar unter www.mobilezone.ch.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die einsAmobile Management GmbH, Obertshausen, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin ist erfasst. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2018 in Höhe von EUR 30.039.537,99 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

8. Unterschriften der Geschäftsführer

 

Obertshausen, den 22. März 2019

Murat Ayhan

Akin Erdem

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 698.638,04 7.007,33 0,00 705.645,37
  698.638,04 7.007,33 0,00 705.645,37
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.258.908,97 28.712,76 239.992,71 1.047.629,02
  1.258.908,97 28.712,76 239.992,71 1.047.629,02
  1.957.547,01 35.720,09 239.992,71 1.753.274,39
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 645.687,04 24.659,42 0,00 670.346,46
  645.687,04 24.659,42 0,00 670.346,46
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 883.995,97 129.883,76 239.992,71 773.887,02
  883.995,97 129.883,76 239.992,71 773.887,02
  1.529.683,01 154.543,18 239.992,71 1.444.233,48
Buchwert
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.298,91 52.951,00
  35.298,91 52.951,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 273.742,00 374.913,00
  273.742,00 374.913,00
  309.040,91 427.864,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die einsAmobile GmbH, Obertshausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der einsAmobile GmbH, Obertshausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der einsAmobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 25. März 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer

ppa. Saskia Thomele, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde am 24. Juli 2019 festgestellt.

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