Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 749458
Eingetragen
11.7.2014
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen und Zubehörteilen (An- und Verkauf) im In- und Ausland sowie der Import und Export von Fahrzeugen und deren Vermietung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sergius Seredin
seit 11.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sergius Seredin
72379 Hechingen
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Seredin Handels GmbH

Hechingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Auto Seredin Handels GmbH, Hechingen

AKTIVA

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 7.055,00 2.527,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,50 0,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.048,00 198.049,50 239.275,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.384.684,40 13.123.347,56
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -3.659.783,07 -5.441.034,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.949.496,38 3.320.239,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 27.573,46 2.976,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 309.645,00 623.650,00
Summe AKTIVA 11.216.720,67 11.870.983,30

PASSIVA

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
III. Bilanzgewinn 6.220.608,35 6.300.608,35 4.541.752,19
B. Rückstellungen 1.467.860,88 1.008.370,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.118.529,40 3.968.486,60
2. übrige Verbindlichkeiten 329.722,04 3.448.251,44 2.272.374,51
- davon aus Steuern (GJ 17.208,23 / VJ 14.580,27)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (GJ 0,00 / VJ 1.499,82)
Summe PASSIVA 11.216.720,67 11.870.983,30

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Auto Seredin Handels GmbH, Hechingen

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.077.507,38 3.803.981,77
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 774.856,42 553.654,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 64.266,82 839.123,24 46.384,40
- davon für Altersversorgung (GJ 1.072,96 / VJ 1.072,96)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 45.352,15 59.772,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 814.004,26 962.622,52
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (GJ 1.104,29 / VJ 3.357,47)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.236,74 16.023,48
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen (GJ 526,00 / VJ 564,20)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 168.182,77 114.544,36
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (GJ 60,00 / VJ 0,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 644.383,04 577.489,41
8. Ergebnis nach Steuern 1.680.698,66 1.505.537,36
9. sonstige Steuern 1.842,50 1.263,00
10. Jahresüberschuss 1.678.856,16 1.504.274,36
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.541.752,19 3.037.477,83
12. Bilanzgewinn 6.220.608,35 4.541.752,19

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Auto Seredin Handels GmbH mit Sitz in Hechingen (Amtsgericht Stuttgart, HRB 749458) wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang sowie dem Lagebericht.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Im Vorjahr waren unter den sonstigen betrieblichen Erträgen Vermittlungsprovisionen ausgewiesen. Da es sich dabei um Umsatzerlöse handelt, erfolgt der Ausweis ab 2023 unter den Umsatzerlösen. Die Vorjahresbeträge wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 265, 268-274a HGB, §§ 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

- Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

- Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB. Die Abschreibung wurde linear berechnet.

2. Sachanlagen

- Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

- Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes nach § 253 Abs. 3. S. 3 HGB. Die Abschreibung wurde linear berechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 € wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 S. 1 EStG im Erwerbsjahr sofort in voller Höhe abgeschrieben.

3. Vorräte

- Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

- Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

- Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

5. Liquide Mittel

- Liquide Mittel wurden nach § 253 Abs. 1 HGB zu Nominalwerten angesetzt.

6. Rückstellungen

- Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

7. Verbindlichkeiten

- Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend unter F. mit der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dargestellt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen 1.456.988,96
davon entfallen auf:
Gewährleistungen 892.400,00
Personalkosten 144.076,00
Prozesskosten 83.200,00
Abschluss- und Prüfungskosten 42.320,00
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 20.877,00
IHK Beitrag 2021, 2022 und 2023 10.000,00
ausstehende Rechnungen 264.115,96

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung, die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Sonstiges

Die Gesellschaft hat zur Zwischenfinanzierung von Fahrzeugen mehrere Leasingverträge in Höhe von rd. 14.900 € (netto) monatlich abgeschlossen. Die Verträge haben Restlaufzeiten von 7 bis 30 Monaten, so dass sich die Gesamtbelastung bis zum Ablauf der Verträge kumuliert auf rd. 255.900 € beläuft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag in Form mehrerer Dauerschuldverhältnisse. Die Belastung aus Mietverträgen beläuft sich auf insgesamt rd. 6.000 € monatlich. Da alle Mietverträge innerhalb eines Jahres kündbar sind, liegt die Gesamtbelastung bis zum Ablauf der Verträge bei rd. 72.000 €.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen somit insgesamt rd. 327.900 €.

C. Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 3.949.496,38 (Vorjahr: EUR 3.320.239,82) sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.344.405,67 (Vorjahr: EUR 1.062.578,92) enthalten.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre Summe Besicherung
Verbindlichkeiten EUR EUR EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten 2.748.154,40 370.375,00 0,00 3.118.529,40 Sicherungsübereignung von Ware
(Vorjahr) (2.488.711,39) (1.479.775,21) (0,00) (3.968.486,60)
aus Lieferungen und Leistungen 34.546,62 0,00 0,00 34.546,62 keine
(Vorjahr) (1.876.759,98) (0,00) (0,00) (1.876.759,98)
Sonstige 295.175,42 0,00 0,00 295.175,42 keine
(Vorjahr) (395.614,53) (0,00) (0,00) (395.614,53)
Summe 3.077.876,44 370.375,00 0,00 3.448.251,44
(Vorjahr) (4.761.085,90) (1.479.775,21) (0,00) (6.240.861,11)

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres und deren Zusammensetzung gehen aus dem unter F. beigefügten Anlagespiegel hervor. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten außergewöhnliche Erträge (§ 285 Nr. 31 HGB) aus einer Schadenersatzleistung in Höhe von EUR 100.000,00 (Vj: EUR 93.852,77).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.388,13 (Vj: EUR 135,94) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen (§ 285 Nr. 31 HGB) aus Schadenersatzleistungen in Höhe von EUR 78.489,83 (Vj: EUR 0,00)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.104,29 (Vj: EUR 3.357,47).

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 526,00 (Vj: EUR 564,20).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 60,00 (Vj: EUR 0,00).

E. Sonstige Angaben

Angaben über Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 8 (Vj.: 5) Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmerstruktur stellt sich wie folgt dar:

Position Anzahl
Leitende Angestellte 0
Leitende Angestellte (Vj.: 0)
Kaufmännische Angestellte 8
(Vj.: 5)
Gesamt 8
Gesamt (Vj.: 5)

Angaben über Mitglieder der Geschäftsleitung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Sergius Seredin, Industriemechaniker.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über Forderungen gegenüber der Geschäftsführung

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen aus Krediten gegenüber der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 c HGB) in Höhe von EUR 1.344.405,67 (Vorjahr: EUR 1.062.578,92). Diese Forderungen haben sich im Berichtszeitraum um insgesamt EUR 281.826,75 erhöht und werden mit 2% über dem Basiszinssatz verzinst.

Angaben über marktunübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen

Art des Geschäfts: Darlehensvergabe

Art der Beziehung: natürliche Person, die die Berichtsgesellschaft direkt beherrscht

Umfang des Geschäfts: EUR 1.344.405,67

Art des Geschäfts: Darlehensvergabe

Art der Beziehung: Unternehmen, das von der selben natürlichen Person beherrscht wird wie die Berichtsgesellschaft

Umfang des Geschäfts: EUR 178.845,96 €

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gesellschaftsversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.220.608,35 in das Jahr 2024 vorzutragen.

F. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel)

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge (davon Zinsen für Fremdkapital) Abgänge Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.657,80 8.654,15 0,00 22.311,95
Zwischensumme 13.657,80 8.654,15 0,00 22.311,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.396,50 0,00 0,00 1.396,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1.950,42 0,00 0,00 1.950,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 359.018,16 0,00 11.431,71 347.586,45
Zwischensumme 362.365,08 0,00 11.431,71 350.933,37
Summe Anlagevermögen 376.022,88 8.654,15 11.431,71 373.245,32
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.130,80 4.126,15 0,00 15.256,95
Zwischensumme 11.130,80 4.126,15 0,00 15.256,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.395,50 0,00 0,00 1.395,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1.949,92 0,00 0,00 1.949,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.742,66 41.226,00 11.430,21 149.538,45
Zwischensumme 123.088,08 41.226,00 11.430,21 152.883,87
Summe Anlagevermögen 134.218,88 45.352,15 11.430,21 168.140,82
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.055,00 2.527,00
Zwischensumme 7.055,00 2.527,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,50 0,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.048,00 239,275.50
Zwischensumme 198.049,50 239.277,00
Summe Anlagevermögen 205.104,50 241.804,00

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

16. September 2024

Sergius Seredin

LAGEBERICHT ZUM 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Auto Seredin Handels GmbH entstand im Jahr 2014 aus dem Einzelunternehmen Auto Seredin e. K. und ist im Kfz-Handel tätig. Dabei entwickelte sich die Gesellschaft im Laufe der Zeit von einem gewöhnlichen stationären Autohandel hin zu einem international agierenden Handelsunternehmen für Premium- und Luxusfahrzeuge. Die Gesellschaft hat ihren Sitz mit Geschäfts- und Verkaufsräumen sowie Lagerflächen in Hechingen im Zollernalbkreis.

Das Geschäftsmodell besteht im Wesentlichen aus dem Einkauf von Fahrzeugen bei einem Premiumbzw. Luxuswagenhersteller (ohne die Einbeziehung von Zwischenhändlern) und dem Vertrieb an Händler, aber auch Privatpersonen. Der Kundenkreis ist dabei nicht regional beschränkt, sondern verteilt sich über die ganze Welt. Über zwei Drittel der Ausgangsumsätze werden mit Kunden im Nicht-EU-Ausland, ein Großteil davon im ostasiatischen oder arabischen Raum, realisiert.

Besonderen Wert legt die Auto Seredin Handels GmbH dabei darauf, die ausgelieferten Fahrzeuge auf die individuellen Wünsche der Kunden anzupassen. Hier greift die Gesellschaft auf ein stabiles Netzwerk von Dienstleistern zurück, die vor allem bei Tuning- und Umbauwünschen unterstützend tätig sind.

Weiterhin basiert das Geschäftsmodell auf dem Handel mit Fahrzeugen, die als Sammlerstücke einzuordnen sind. So können höhere Margen erzielt und Wertverluste bei längeren Standzeiten vermieden werden. Weitere Luxusgegenstände wie Boote, Uhren und andere Fahrzeuge runden das Produktportfolio ab.

Die Gesellschaft ist in einem Nischenmarkt tätig; so gibt es vor allem in Deutschland nur einen begrenzten Wettbewerberkreis.

Im Bereich des Vertriebs setzt die Gesellschaft neben starken persönlichen Kontakten auf einen umfassenden Online-Auftritt, um Kunden aus dem Ausland den Zugang zu den Fahrzeugen zu erleichtern.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bereich "Forschung und Entwicklung" hat für die Gesellschaft als Handelsunternehmen keinen nennenswerten Stellenwert. Kosten für Entwicklungen sind überschaubar und beziehen sich im Wesentlichen auf die Weiterentwicklung interner Prozesse.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Bereits im Jahr 2022 war festzustellen, dass der Einkaufsmarkt im Bereich der gehobenen Mittelklasse- und preisgünstigeren Luxusfahrzeuge durch ein hohes Produktionsvolumen führender Hersteller deutlich weniger umkämpft war. Folge der gestiegenen Produktion ist ein Überangebot auf dem Markt, das mit fallenden Preisen und Nachlässen einhergeht. Exklusivfahrzeuge und Sammlerstücke bleiben Raritäten und sind schwer zu beschaffen. Auffällig ist die Entwicklung hin zur Elektromobilität - im Jahr 2023 wurden auch aufgrund staatlicher Förderungen in Deutschland erstmals über 500.000 Elektrofahrzeuge zugelassen (Statista, 2024). Auch das Preissegment der oberen Mittelklassefahrzeuge ist davon betroffen.

Das gestiegene Produktionsvolumen in Deutschland geht mit einem Umsatzzuwachs einher. Allein im Vorjahresvergleich stieg das Umsatzvolumen der deutschen Automobilindustrie um weitere 11,5% an (Statista, 2024). Dabei ist ein wesentlicher Teil der Produktion weiterhin für den Export bestimmt. Der Nischenbereich der Luxus-Fahrzeuge bleibt von diesen Entwicklungen weiterhin unberührt; Stückzahlen und Interessenten (sowohl als Kapitalanleger als auch als "Liebhaber") sind weiterhin in begrenzter, aber konstanter Zahl vorhanden.

Der Markt für sogenannte Tuning-Fahrzeuge brach im Jahr 2023 komplett ein - hier bestand kaum noch Nachfrage. Speziell seit Beginn des Russlandkonflikts sind elementare Produktionsbestandteile deutlich teurer und machen Tuning-Fahrzeuge für Kunden unterhalb des obersten Preissegments unattraktiver.

2. Geschäftsverlauf

Entgegen der eigenen Erwartungen entwickelte sich das Jahr 2023 trotz leichtem Umsatzrückgang erneut zum erfolgreichsten Jahr der Geschäftstätigkeit. Diese Positiventwicklung ist im Wesentlichen auf einen gestiegenen Rohertrag durch wenige, aber äußerst ertragreiche Verkäufe besonderer Fahrzeuge zurückzuführen. Auch die Umschlagsgeschwindigkeit wurde erhöht - die Zahl der Fahrzeugverkäufe konnte um rund ein Drittel erhöht werden.

Mit dieser erhöhten Umschlagsgeschwindigkeit konnte dem Trend der gestiegenen Fahrzeugproduktion entgegen gewirkt werden, der zu einem zu hohen Angebot und damit einem Preiskampf mit fallenden Margen und zusätzlichen Nachlässen durch die Hersteller führt.

Wesentlicher Inhalt des Geschäftsjahres war die wirtschaftliche Konsolidierung. Nach Jahren des Aufbaus stand für das Jahr 2023 im Fokus, ein besseres Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital zu erreichen, die Finanzierung des eigenen Warenbestands voranzutreiben und sich für zukünftige Erweiterungen des Geschäfts oder mögliche Konjunkturkrisen in der Automobilbranche vorzubereiten.

Die personellen Umstrukturierungen im Verwaltungsbereich gegen Ende des Jahres 2022 zeigten im Geschäftsjahr Wirkung. Nach einer Anfangsphase zeigte sich, dass viele interne Prozesse durch mehr Personal deutlich schneller und weniger fehleranfällig abgewickelt werden konnten. Der Wunsch, auch im Verkaufsbereich das eigene Team zu vergrößern, konnte noch nicht umgesetzt werden. Hier besteht aufgrund der sinkenden Margen ein Bedarf, um die Quantität der Fahrzeugverkäufe zu erhöhen.

3. VFE-Lage

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohertrag 3.950 3.549 401 11,3
Sonstige Aufwendungen 806 963 - 157 - 16,3
Ergebnis vor Steuern 2.323 2.081 242 11,6
Jahresergebnis 1.679 1.504 175 11,6

Die Ertragslage für das Jahr 2023 zeigt erfreuliche Entwicklungen. Vor allem durch Verkäufe besonderer und rarer Fahrzeuge wurden hohe Margen erzielt, die zu einem deutlichen Anstieg des Rohertrags führen.

Weiterhin konnten trotz Inflation und steigender Preise die sonstigen Aufwendungen um 16,3% reduziert werden. Die Einsparungen erfolgten im Wesentlichen im Bereich der betrieblichen Reisen sowie bei den Rechtsberatungskosten - ein ebenfalls erfreuliches Anzeichen für störungsfreie interne Abläufe und gute Kunden- und Lieferantenbeziehungen.

b) Finanzlage

Auf Ausschüttungen wurde auch in 2023 verzichtet. Die erzielten Gewinne wurden vollumfänglich verwendet, um Verbindlichkeiten zurückzuführen und den eigenen Lagerbestand zu finanzieren. Dies zeigt sich auch an der gegenüber dem Vorjahr deutlich reduzierten Fremdkapitalquote, die von 61,1% im Vorjahr auf 43,8% im Berichtsjahr gesunken ist. Die Eigenkapitalquote hat sich durch die Verringerung der Bilanzsumme und den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung von 38,9% im Vorjahr auf 56,2% im laufenden Jahr erhöht.

Aufgrund des sehr guten Jahresergebnisses und der Abnahme des Vorratsvermögens bei gleichzeitig gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen und der Rückführung insbesondere von Lieferantenverbindlichkeiten konnte ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 938 gegenüber TEUR - 5.750 im Vorjahr erzielt werden. Dem steht jedoch ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit durch Rückführung von Bankverbindlichkeiten gegenüber.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 205 242 -37 -15,3
Umlaufvermögen 11.012 11.629 -617 -5,3
Passiva
Eigenkapital 6.301 4.622 1.679 36,3
Kurzfristiges Fremdkapital 4.525 5.748 -1.223 -21,3
Mittel- und langfristiges Fremdkapital 391 1.501 -1.110 -74,0
Bilanzsumme 11.217 11.871 -654 -5,5

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch den geringeren Lagerbestand und die Rückführung von Verbindlichkeiten. Vorhandene Liquidität wurde größtenteils zur genannten Rückführung der Verbindlichkeiten verwendet. Entsprechend reduzierte sich das Fremdkapital deutlich und beträgt mit 4,916 Mio. € nun nur noch zwei Drittel des Vorjahresvolumens.

Größere Investitionen in den eigenen Geschäftsbetrieb wurden und werden aktuell nicht durchgeführt. Erst eine Vergrößerung der eigenen Räumlichkeiten würde eine Investition in weiteres Anlagevermögen nötig und sinnvoll machen, sodass diese Position weiterhin sehr überschaubar bleibt.

d) Fazit

Die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2023 wurden vor allem wirtschaftlich deutlich übertroffen. Die Gesellschaft erreichte entgegen der eigenen Erwartungen einen Rekordjahresüberschuss und erlebte ein nahezu störungsfreies Jahr. Nichtsdestotrotz muss auch resümiert werden, dass dieses Ergebnis im Wesentlichen aufgrund erfolgreicher Verkäufe im absoluten Premium-Segment realisiert werden konnte. Im Bereich der gehobenen Mittelklassefahrzeuge konnten vor allem zu Jahresbeginn zwar noch Gewinne erzielt werden - die neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten mit einem Überangebot an Fahrzeugen auf dem Einkaufsmarkt lassen Margen in diesem Bereich deutlich sinken.

III. Prognosebericht

Schon gegen Jahresende 2023 war zu erkennen, dass sich die in den Vorjahren erzielten Margen auf dem Markt der gehobenen Mittelklassefahrzeuge nicht mehr erzielen lassen. Diese Entwicklung zwingt die Gesellschaft zu einem Strukturwandel inklusive der Verringerung des eigenen Lagerbestands. Das erfolgreiche System, durch eine frühzeitige und weitsichtige Bestellpolitik Margen besonders durch einen guten Einkauf erzielen zu können, verliert durch hohe Nachlässe durch die Hersteller selbst an Bedeutung. Künftig besteht also die Herausforderung, den Rohertrag bei niedrigeren Gewinnspannen eher durch eine schnellere Bestellung und Weitergabe der Fahrzeuge zu erzielen. Außerdem müssen Fahrzeuge weniger im Lager vorgehalten, sondern auf spezielle Kundenwünsche hin erworben werden.

Für diese Neustrukturierung steht die Akquise neuen Verkaufspersonals im Vordergrund, da eine deutlich erhöhte Kundenbetreuung erforderlich ist. Es ist damit zu rechnen, dass der wirtschaftliche Erfolg im Wesentlichen davon abhängt, wie stark nach der Neuaufstellung des Verwaltungsbereichs nun der Verkaufsbereich personell aufgestellt werden kann.

Wirtschaftlich wird erwartet, dass ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023 nicht erzielt werden kann. Die Anpassung an die neuen Gegebenheiten des Marktes mit einer Verringerung des eigenen Lagerbestands wird naturgemäß Zeit in Anspruch nehmen. Zielsetzungen liegen daher eher im organisatorischen Bereich, in der Neukundenakquise und in der Erhöhung der Umschlagsgeschwindigkeit von Fahrzeugen. Im wirtschaftlichen Bereich rechnet die Gesellschaft im Jahr 2024 daher mit einem Jahresüberschuss in Höhe von maximal 500.000 €.

IV. Chancen- und Risikenbericht

Die allgemeine Schwächephase der Automobilbranche seit Ende 2023 stellt aktuell das größte wirtschaftliche Risiko dar. Höhere Produktionspreise, ständige Wechsel in der Produktionskapazität der Hersteller, höherer Preisdruck durch eine Produktionsüberkapazität der vergangenen Jahre und der Aufbau neuer Automobilproduzenten z. B. in Asien stellen keine idealen Rahmenbedingungen für Wiederverkäufer wie die Auto Seredin Handels GmbH - ganz anders als in den vergangenen Jahren - dar. Allerdings hat die Anpassung der eigenen Geschäftsprozesse bereits begonnen, sodass zu erwarten ist, dass sich die Gesellschaft schnell an den Markt anpassen kann. Chance bleibt hier, dass der Markt für die Premium-Fahrzeuge in der obersten Preisklasse von den Entwicklungen nahezu unberührt bleibt; hier hat die Gesellschaft einen "Anker", der relevante Erträge ermöglicht.

Großes Risiko bleibt weiterhin die angespannte Situation auf dem Personalmarkt. Die Auto Seredin Handels GmbH ist daher stark davon abhängig, ein passendes und schlagkräftiges Team zusammenzustellen. Hier besteht jedoch auch eine Chance - durch die schwache Konjunktur in der Branche ist zu erwarten, dass viele Verkäufer auf dem Personalmarkt verfügbar sein und eingestellt werden könnten. Demzufolge stellen steigende Personalkosten auch für die Zukunft ein nicht zu unterschätzendes Risiko, aber auch einen wichtigen Erfolgsfaktor dar - die selbstständige Kundenakquise durch ein Verkäuferteam wird hier notwendig sein.

Politische Entwicklungen bergen für die Gesellschaft aktuell sowohl Chancen als auch Risiken, auch wenn diese nicht entscheidend für den Geschäftsverlauf sind. Importausfälle in Staaten wie Russland und auch China führen dazu, dass der Fahrzeugmarkt in Europa noch stärker "überlaufen" ist und zu viele Fahrzeuge auf dem Markt bleiben. Auch die gestiegenen Produktionskosten durch fehlende Importe aus Russland machen sich bemerkbar, sodass manche Fahrzeuggruppen vermutlich in der Zukunft teurer in der Produktion, damit schwerer veräußerbar sind und Teile der Produktpalette somit an Bedeutung verlieren. Das Risiko eines Verlusts möglicher Absatzmärkte in politisch instabilen Regionen durch Importbeschränkungen wird aufgrund des diversifizierten Kundenkreises als gering eingeschätzt. Die Auto Seredin Handels GmbH erwartet hier eher positive Entwicklungen und sieht vor allem in Südostasien das Potenzial auf politische Lockerungen, sodass alte Kundenbeziehungen wieder stärker zu Absatzgeschäften führen könnten.

Im ertragsorientierten Bereich muss sich die Gesellschaft mit dem Risiko einer geringeren Absatzmarge auseinandersetzen. Dieses Risiko soll durch eine Steigerung des Verkaufsvolumens abgeschwächt werden, stellt zum aktuellen Zeitpunkt aber vermutlich das größte wirtschaftliche Risiko dar.

Der starke Zinsanstieg im Jahr 2023 stellt mittlerweile ebenfalls einen relevanten Wirtschaftsfaktor dar. Waren die Zinsen in den Vorjahren für das wirtschaftliche Ergebnis vernachlässigbar, führt der starke Zinsanstieg dazu, dass der Zinsaufwand stärker in den Fokus gerät. Allerdings soll zum Einen die Rückführung von Verbindlichkeiten fortgesetzt werden, sodass das Risiko eingedämmt werden kann; zum Anderen könnte auch eine angekündigte Senkung des Leitzinses durch die EZB das hier bestehende Risiko verringern.

Währungsrisiken bestehen weiterhin nicht. Nahezu alle Transaktionen bei Beschaffung und Absatz werden in EUR getätigt. Vereinzelte Geschäfte in Fremdwährungen haben keine relevante Bedeutung.

Auf dem Absatzmarkt besteht die Chance, neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Es ist zu erwarten, dass vor allem im Nahen Osten, im arabischen Raum und in Südostasien der Kundenkreis noch einmal relevant erweitert werden kann.

Der Trend zur E-Mobilität wird weder als Chance noch als Risiko wahrgenommen; im Premium- Fahrzeugsegment konnten sich Elektromotoren bisher nicht relevant etablieren. Erste Geschäfte in diesem Bereich waren nicht erfolgversprechend, sodass dieser Produktzweig auch zukünftig als eher unbedeutend für den geschäftlichen Erfolg angesehen wird.

 

Hechingen, den 16. September 2024

Sergius Seredin

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Auto Seredin Handels GmbH, Hechingen, handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Auto Seredin Handels GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Seredin Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Seredin Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Tübingen, den 17. September 2024

HSP Treuhand GmbH
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Steuerberatungsgesellschaft

Leibfritz, Wirtschaftsprüfer

Werner, Wirtschaftsprüferin

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