Sunnic Lighthouse Solar Invest 16 GmbHLiquidiert

20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 154015
Vorher
ENERPARC Solar Invest 160 GmbH
Eingetragen
2.11.2018
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von eigenen Beteiligungen sowie der Bau und/oder Betrieb energietechnischer Anlagen oder die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an Gesellschaften, die derartige Anlagen betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ENERPARC AG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020

der ENERPARC AG, Hamburg

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Steuerung und Strategie

Die ENERPARC Gruppe ist ein weltweit agierender Anbieter von Photovoltaiksystemen. Von seinem Unternehmenssitz in Hamburg steuert der Konzern zentral seine operative Tätigkeit in den Bereichen Planung und Konzeption, Finanzen, Personal, Einkauf sowie internationale Logistik. Hier erfolgt ebenso die Koordination der Unternehmensstrategie und Geschäftsentwicklung. Der ENERPARC Konzern hält zum 31. Dezember 2020 jeweils alle Anteile an 231 Tochter- und 13 Enkelunternehmen, die im Konzernabschluss der ENERPARC AG vollkonsolidiert werden.

Die ENERPARC Gruppe entwickelt, plant, baut und betreibt - über Tochter- und Schwestergesellschaften - Photovoltaik-Großkraftwerke. In kleinerem Umfang werden Solarkomponenten gehandelt. Das Segment Kraftwerke umfasst alle notwendigen Planungsleistungen, die Projektsteuerung bis hin zur schlüsselfertigen Errichtung von Photovoltaikanlagen in der Multimegawattgröße. Zusätzlich vermarktet der ENERPARC Konzern den selbst erzeugten aber auch fremd eingekauften Strom durch ein eigenes Tochterunternehmen über verschiedene Handelswege.

Im Geschäftsjahr 2020 wurden 73 Solarparks in einer Größenordnung von etwa 328 MWp sowohl für eigene Tochter- als auch Schwestergesellschaften geplant und realisiert.

Für Schwestergesellschaften wurden 8 Solarparks in einer Gesamtgröße von ca. 31 MWp errichtet, während für eigene Tochterunternehmen weitere 65 Solarparks in einer Größe von etwa 297 MWp gebaut wurden. Somit konnte das konzerneigene Portfolio auf insgesamt 176 (Vorjahr 159 Gesellschaften) aktive Betriebsgesellschaften mit einer Gesamtleistung von nahezu 1.467 MWp (Vorjahr 1.170 MWp) ausgebaut werden. In bereits bestehende Betriebsgesellschaften wurden wie in den Vorjahren weitere ertragreiche Parks als selbstständige Wirtschaftsgüter errichtet oder geliefert. Hier wurden in 2020 47 Solarparks in bereits bestehende Tochtergesellschaften (14 Tochtergesellschaften) gebaut. Insgesamt verfügt die ENERPARC nun über 301 Solarparks in 244 Tochter- und Enkelgesellschaften.

Im europäischen Ausland mit den Schwerpunkten in Spanien, Frankreich, Portugal und den Niederlanden wurden über zwei Schwestergesellschaften der ENERPARC weitere Solarparks gebaut bzw. die Projektentwicklung vorangetrieben. Die gesamten Dienstleistungen, wie Konzeption, Planung und Projektsteuerung wurden über Serviceverträge als Dienstleistung bei der ENERPARC eingekauft.

In 2020 wurden kleinere Pilotprojekte bzw. Machbarkeitsstudien sowie Materiallieferungen im Ausland realisiert. Hervorzuheben sind u. a. hier auch technische Dienstleistungen in der Türkei und der Ukraine, sowie der Bau zweier PV-Anlagen in den Niederlanden. Dort konnte die ENERPARC auch ihre erste schwimmende PV-Anlage mit einer Leistung von 2,5 MWp fertig stellen.

Strategisch verfolgt die ENERPARC Gruppe das Ziel, ihre Position als ein in Deutschland und Europa unabhängiger Konzern im Bereich des Baus und des Betriebs solarer Großkraftwerke weiter zu festigen und kontinuierlich auszubauen. Hierbei sind die maßgeblichen Ziele der ENERPARC Gruppe das nachhaltige Wachstum und die Steigerung des Unternehmenswertes.

Neben der Planung und dem Bau von schlüsselfertigen Solarparks engagiert sich die ENERPARC Gruppe auch in anderen Stufen der Wertschöpfungskette. Besonderen Wert legt der Konzern auf die technische und kaufmännische Betriebsführung der Bestandsparks, die attraktive Margen bieten.

Des Weiteren betreibt der ENERPARC Konzern in einem Tochterunternehmen die Vermarktung des selbst erzeugten Stroms aus eigenen Solaranlagen. Die Sunnic Lighthouse GmbH vermarktete hierbei im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 5.928 GWh (Vorjahr 4.003 GWh) aus der ENERPARC Gruppe sowie fremdbezogenen Strom sowohl an den europäischen Strombörsen als auch an industrielle Endkunden.

Insgesamt deckt der ENERPARC Konzern somit die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung, Errichtung, dem Betrieb, der Wartung (ganzheitliches Solarparkmanagement) ab. Die Vermarktung des selbst erzeugten Stroms über ein Tochterunternehmen rundet das unternehmerische Spektrum des Konzerns ab.

2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation

Deutliche Abkühlung der Weltwirtschaft durch die COVID-19 Pandemie

Im Jahr 2020 führte die weltweite COVID-19 Pandemie zu einer deutlichen Abkühlung des globalen Wachstums. Grund hierfür war vor allem die im ersten Halbjahr des Jahres 2020 aufkommende Corona-Pandemie, die zu einer der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit geführt hat. Durch den nahezu weltweit flächendeckenden Lockdown im Frühjahr 2020 kam es zu umfangreichen Kontakt-, Mobilitäts- und Reisebeschränkungen, die zu einem teilweise zweistelligen Rückgang wirtschaftlicher Indikatoren wie Investition, Produktion, Handel und Konsum führten.

Ein nicht erwartetes wieder Erstarken der wirtschaftlichen Aktivitäten im 2. Halbjahr ließen den zunächst prognostizierten starken Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung nicht ganz so stark ausfallen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert daher nur noch einen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung von 3,5 % was immer noch ein signifikanter Rückgang im Vergleich zur Finanzkrise des Jahres 2009 ist, als die globale Wirtschaft nur um 0,1 % schrumpfte.

Zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19 Pandemie wurden umfangreiche Konjunkturpakete sowie direkte Zuwendungen für Unternehmen und Privatpersonen weltweit von vielen Regierungen beschlossen und umgesetzt. So initiierte die USA bereits im März 2020 ein Konjunkturpaket in Höhe von 2,4 Billionen US-Dollar. Europa erhöhte zur Pandemiebekämpfung in mehreren Schritten ein Aufbauprogramm mit einem derzeitigen Volumen von 1.850 Milliarden EUR, welches zu Anleihekäufen genutzt werden kann, um Kreditkosten der Unternehmen zu senken und die Kreditvergabe als Investitionsanreiz zu stimulieren. Die Europäische Zentralbank unterstützt diese politischen Maßnahmen durch eine unveränderte Zinspolitik, indem sie den Zins zur Liquiditätsversorgung bei 0,0 % und den Einlagensatz bei - 0,5 % belässt.

Trotz all dieser Maßnahmen muss für Europa mit einem Rückgang der wirtschaftlichen Leistung für das vergangene Jahr um 7,2 % gerechnet werden, wobei der Rückgang in einzelnen Mitgliedsländern sehr unterschiedlich ausfällt. Den stärksten Rückgang mit 11,1 % verzeichnet Spanien, gefolgt von Italien mit 9,2 % und Frankreich mit 9,0 %.

Außerhalb von Europa wird für die USA ein Minus von 3,4 % erwartet, während für China als zweitgrößter Volkswirtschaft der Welt wieder eine Rückkehr zum Wirtschaftswachstum von 2,3 % gerechnet wird.

a. Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

Im Berichtsjahr 2020 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 4,9 % gegenüber dem Vorjahr. Nach 10 Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung in Deutschland somit erstmals seit der globalen Finanz- und der sich daran anschließenden Wirtschaftskrise im Jahr 2009 spürbar zurück. Grund für den starken Einbruch 2020 sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft und großer Teile des privaten Lebens.

Dank des schnellen und entschlossenen Handelns der Bundesregierung durch den Einsatz von umfangreichen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen kam es ab dem 2. Halbjahr zu deutlichen Stützungsmaßnahmen der Wirtschaft. Zudem trugen automatische Stabilisatoren wie das Steuersystem, Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld in erheblichem Maße zur Stützung bei. So wurden in Deutschland konjunkturelle Hilfen in Höhe von mehr als 130 Milliarden EUR auf den Weg gebracht.

Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 und der ökonomischen Rezession prognostiziert das ifo-Institut für das Jahr 2021 eine wirtschaftliche Erholung. Trotz der dritten Corona-Welle sieht das ifo-Institut für das Wirtschaftsjahr 2021 durch die anlaufende Impfkampagne und den stabilen Auftragseingängen in wichtigen Industrien eine konjunkturelle Erholung. Das Bruttoinlandsprodukt soll im Jahr 2021 demnach um 3,7 % gegenüber dem Vorjahr steigen.

b. Branchensituation

Entwicklung des PV-Marktes (weltweit)

Der Ausbau Erneuerbarer Energien hat sich im Jahr 2020 mit wachsender Dynamik fortgesetzt. Weltweit befinden sich die Energiemärkte im Wandel, konventionelle Energiequellen und fossile Energieträger werden zunehmend durch den Ausbau und die Nutzung regenerativer Energiequellen ergänzt oder ersetzt. Trotz enormer gesamtwirtschaftlicher Belastungen durch die COVID-19 Pandemie hat sich der Wandel von konventionellen zu erneuerbaren Energieträgern auch im Jahr 2020 fortgesetzt.

Die weltweiten Investitionen in die Energiewende betrugen im Jahr 2020 mehr als 500 Milliarden USD, was gem. einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 9 % entspricht. Dabei betrug der Anteil an globalen Investitionen in Solaranlagen etwa 149 Milliarden USD. Somit nahmen trotz der Corona-Pandemie weltweite Investitionen in die Energiewende zu, was ein Beleg dafür ist, dass das Geschäftsmodell der ENERPARC weitgehend unbeeinflusst von der Pandemie fortgeführt werden kann.

Lt. Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IEA) betrug der prognostizierte Zubau an Solarkapazitäten in 2020 weltweit ca. 107 GWp und liegt damit in etwa auf dem Vorjahresniveau von 108 GWp.

In Europa lag die zugebaute Kapazität an Solarstromanlagen bei 16,5 GWp und damit ca. 4% unter dem Vorjahresniveau. Dabei entfielen auf die ausländischen Kernmärkte der Gesellschaft wie z. B. Spanien 4 GWp und in Frankreich ungefähr 0,9 GWp.

In Deutschland wurden im Berichtszeitraum 4,9 GWp an photovoltaiischer Leistung neu installiert.

Ein wichtiger Treiber des europäischen Zubaus an Solaranlagen waren privatwirtschaftliche Stromabnahmeverträge (PPAs), die insgesamt für einen Zubau von 4,1 GWp stehen.

Allerdings scheinen sich die politischen Rahmenbedingungen in der europäischen Union zu Gunsten der erneuerbaren Energien für die Zukunft deutlich zu verbessern. So stellte die EU-Kommission im Dezember 2019 ihren "green deal" vor. Über diverse Zwischenetappen soll bis 2050 die Klimaneutralität Europas erreicht werden. Die Treibhausemmissionen sollen bis 2030 um mindestens 40 % gegenüber dem Stand von 1990 gesenkt werden. Um dieses Ziel realistisch erreichen zu können, müssen aber die installierten Solarleistungen mehr als verdoppelt werden.

In Deutschland ist seit dem 1. Januar 2021 eine weitere Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten. Ziel ist hier unter anderem, den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Bruttostromverbrauch bis 2030 auf 65 % zu steigern. Darüber hinaus sollen konkrete Zubauziele verbindlich festgeschrieben werden. Derzeit beträgt der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Strommix etwa 33 %. Es ist geplant, jährlich zwischen 4,6 und 5,6 GWp an PV-Leistung in Deutschland zuzubauen, um eine installierte Leistung von 100 GWp in 2030 zu erreichen.

Hier zeigt sich die Belastbarkeit der strategischen Ausrichtung der ENERPARC, gezielt auf den wichtigsten Kernmarkt Deutschland zu setzen und diesen mit eigenen Projektentwicklungen und zusätzlichen Zukäufen wirtschaftlich interessanter Projekte zu bearbeiten. Auch die Verdoppelung der Projektgröße von 10 MWp auf 20 MWp ab 2021 bei EEG-Projekten unterstützt sehr stark die eigene Strategie, direkt im ersten Schritt der Projektentwicklung für weitere Solarparks ausreichend große Flächenkulissen und technische Dimensionen wie z. B. Größe der Umspannwerke oder Trassenquerschnitte vorzuhalten, die dann im Anschluss zu extrem kostengünstigen Erweiterungen bereits bestehender Solaranlagen führen.

Ausschreibungsverfahren

In 2020 wurden in 7 Ausschreibungsrunden für Freiflächensolaranlagen weitere ca. 1.300 MWp ausgeschrieben. Zusätzlich wurden in 2020 in 2 technologieübergreifenden Ausschreibungsrunden 400 MWp ausgeschrieben. In beiden Ausschreibungsrunden erhielten fast ausschließlich Solaranlagen den Zuschlag. Die ENERPARC Gruppe konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen dieser Ausschreibungen etwa 360 MWp an Einspeiserechten sichern. Darüber hinaus wurde an 2 Innovationsausschreibungen teilgenommen - und es wurden weitere 85 MWp an reinen Solaranlagen, 55 MWp für Kombianlagen (Solar und Speicher) sowie 20 MW über eine technologieübergreifende Ausschreibung gewonnen. Insgesamt konnte sich die ENERPARC somit ca. 520 MWp an Tarifen im Geschäftsjahr sichern, wobei die gesicherten Tarife in der oberen Hälfte der tariflichen Zuteilung liegen.

Somit verfügt der ENERPARC Konzern nun zum Jahresende 2020 noch über etwa 980 MWp tarifgesichertes Zubauvolumen, von denen in den beiden Folgejahren planmäßig ein Großteil gebaut werden soll. Grundsätzlich erlauben die Regularien des Ausschreibungsverfahrens der ENERPARC, in den kommenden 24 Monaten bzw. 30 Monaten bei Kombianlagen, diese Projekte zu realisieren. Dies gibt dem ENERPARC Konzern die Möglichkeit, über diese Zeitschiene die Projekte in technischer Hinsicht sowie über nachverhandelte bessere Einkaufsbedingungen weiter zu optimieren. In Folge der Corona-Pandemie wurde diese harte Fristigkeit von 24 Monaten je nach Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung verlängert, was konkret ca. 100 MWp des Zubauvolumens betrifft.

Auch im Jahr 2021 wird der Konzern mit seiner selbst entwickelten Projektpipeline von ca. 4.700 MWp weitere geeignete Projekte im Rahmen der Ausschreibungsverfahren zu unterschiedlichen Tarifen anbieten.

Direktvermarktung

Der Begriff Direktvermarktung bezeichnet den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energien an Großabnehmer oder den Handel an einer Strombörse (z.B. ECC in Luxemburg oder EEX in Leipzig). Betreiber von Solarparks können bei diesem Modell den selbst erzeugten Strom im sogenannten Marktprämienmodell in die Direktvermarktung geben. Finanzielle Unterschiede zwischen dem EEG Tarif und dem an der Strombörse erzielten Marktpreis gleicht die sog. Marktprämie aus, auf die ein Erzeuger dann Anspruch hat. Somit entstehen dem Anlagenbetreiber keine finanziellen Nachteile gegenüber der klassischen EEG Vergütung, wenn er sich für das Marktprämienmodell entscheidet. Darüber hinaus kann er noch zusätzlich an dem Handelsgewinn partizipieren, wenn er seinen erzeugten Strom über dem Durchschnittspreis aller an der Strombörse vermarkteten Solarenergie an der Strombörse veräußern kann.

Auch die regionale Direktvermarktung ist eine weitere Möglichkeit der Direktvermarktung über das Marktprämienmodell. Dabei wird der photovoltaisch erzeugte Strom nicht über eine Strombörse vermarktet, sondern direkt einem industriellen Abnehmer verkauft.

Bei der verpflichtenden Direktvermarktung müssen Anlagenbetreiber ab einer Anlagengröße von 100 Kilowatt installierte Leistung (kWp) die Dienste eines Direktvermarkters in Anspruch nehmen, um die geförderten Tarife beanspruchen zu können. Zusätzlich zu den Erlösen von der Strombörse erhalten die Photovoltaik-Anlagenbetreiber eine Marktprämie. Die Prämie füllt die Differenz zur Höhe der nach dem bisherigen System gewährten Einspeisevergütung auf. In der Marktprämie ist die frühere Managementprämie von 0,4 ct/KWh eingepreist und wird dementsprechend für Neuanlagen nicht mehr separat abgerechnet.

Grundsätzlich soll die Integration der Erneuerbaren Energien in den Strommarkt durch die verpflichtende Einführung der Direktvermarktung vorangetrieben werden.

Die ENERPARC Gruppe vermarktet mit ihrer Tochtergesellschaft Sunnic Lighthouse GmbH außerhalb der EEG-Vergütung den regenerativ erzeugten Strom.

Erfahrene Spezialisten aus dem Bereich Energiehandel befassen sich intensiv mit den verschiedenen Handels- und Vermarktungsformen des selbst erzeugten Stroms außerhalb der EEG-Vergütung, um hier für den Konzern weitere Ertragspotentiale zu realisieren.

c. Wettbewerbssituation

Der heimische PV-Markt im Segment des Großanlagenbaus (Anlagen > 100 kWp) wurde auch im Berichtsjahr weitgehend über die von der Bundesnetzagentur festgelegten Ausschreibungsverfahren geregelt.

In diesem nationalen Kernmarkt der ENERPARC trifft der Konzern innerhalb der einzelnen Ausschreibungsrunden zunehmend auf einen aktiven Wettbewerb. Trotzdem gelingt es der ENERPARC nach wie vor regelmäßig, einen ausgewogenen Anteil des ausgeschriebenen Volumens je Ausschreibung tariflich zu sichern.

Zum 31. Dezember 2020 hat der Konzern etwa 980 MWp tarifgesichert, die in den nächsten 12 bis 24 Monaten bzw. 30 Monaten bei Kombianlagen gebaut werden.

Grund hierfür ist, dass ENERPARC sich auf die einzelnen Ausschreibungsrunden intensiv mit eigenen Projektentwicklungen vorbereitet. So werden bei den einzelnen Projekten geeignete Standorte genau analysiert, um Netzeinspeisepunkte anlagennah zu identifizieren, Trassen werden weitgehend vermieden oder rechtzeitig gesichert und kostengünstig errichtet sowie Grundstücke nur mit geringen Kosten erworben bzw. gepachtet. Aufgrund des großen Bestandsportfolios in Deutschland und der damit bereits vorhandenen Infrastruktur in Form von i. W. Umspannwerken, Trassen und gesicherten Netzeinspeisepunkten verfolgt der Konzern zunehmend die Strategie, Erweiterungen an bereits bestehenden Solarparks in eigenen Projekten zuzubauen, um hier durch bereits vorhandene Infrastruktur Kostenvorteile zu nutzen. Auch die Entwicklung und der standardmäßige Einsatz eines einheitlichen Modulgestells konnten die Herstellkosten deutlich senken. Diese Kostenoptimierungen erlaubten es der Gesellschaft, Projekte mit auskömmlichen Margen zu bauen.

Neben dem Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur gewinnen bilaterale langfristige Stromlieferverträge zwischen Anlagebetreiber und Stromabnehmer weiterhin an Bedeutung. Hier spürt der Konzern eine deutliche Zunahme des Interesses von Stromabnehmern an langfristigen Stromabnahmeverträgen. Diese sog. Power Purchase Agreements (PPAs) haben den Vorteil, dass die Solaranlagen nicht an die regulativen Vorgaben des Energie Einspeisegesetzes gebunden sind. So können zukünftig auch größere Anlagen jenseits von 20 MWp wirtschaftlich betrieben und Skaleneffekte für den Erbauer genutzt werden.

Grundsätzlich nutzt die ENERPARC Gruppe beim Einkauf von Modulen ihre Marktstellung im nationalen sowie internationalen Vergleich und bündelt Modulkontingente, um hier Preisrabattierungen durchzusetzen, die vielen national agierenden Wettbewerbern versagt bleiben.

Hier können erhebliche Kostensenkungspotentiale generiert werden, die es dem Konzern erlauben, innerhalb des Ausschreibungsverfahrens die Tarife wettbewerbsfähig anzubieten.

Als zusätzlicher Eckpfeiler der Konzernstrategie wird die Internationalisierung weiter konsequent ausgebaut, um andere lukrative Märkte neben dem deutschen Heimatmarkt zu erschließen. Sowohl für europäische wie auch außereuropäische Projekte fungiert die ENERPARC als Dienstleister und Projektentwickler im Zusammenhang der Machbarkeit, Konzeption, Konstruktion oder Beschaffung.

Dies erlaubt es der ENERPARC Gruppe, auch in noch wenig erschlossenen PV-Märkten aktiv zu werden und dort gleichsam eine marktvorbereitende oder erschließende Rolle einzunehmen.

3. Geschäftsentwicklung 2020

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Highlights

Umsatzerlöse von 419,4 Mio. EUR

Positives Ergebnis vor Steuern von 17,9 Mio. EUR

Konzern-Eigenkapital steigt auf 66,2 Mio. EUR

a. Ertragslage

Zur besseren Übersicht wurde der Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre in einzelne Segmente aufgeteilt. Er gliedert sich wie folgt:

Segment 2020
Mio. EUR
2019
Mio. EUR
2018
Mio. EUR
Energiehandel 241,6 187,3 132,6
Einspeisevergütung 113,5 104,2 102,1
Kraftwerkbau 55,7 75,1 72
Übrige 8,6 5,2 5,7
Gesamt 419,4 371,8 312,4

Der ENERPARC Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr erneut um 12,8 % auf 419,4 Mio. EUR (Vorjahr 371,8 Mio. EUR) steigern.

Betrachtet man die einzelnen Geschäftssegmente, so reduzierten sich die Umsatzerlöse im Segment Kraftwerksbau um 19,4 Mio. EUR auf 55,7 Mio. EUR (Vorjahr 75,1 Mio. EUR) wegen der geringeren Bautätigkeit für konzernfremde Unternehmen.

Im Segment Einspeisevergütung konnten weitere konzerneigene Parks ins öffentliche Stromnetz einspeisen, was zu einem Umsatzanstieg um 9,2 Mio. EUR auf 113,5 Mio. EUR (Vorjahr 104,2 Mio. EUR) führte.

Im Segment Energiehandel werden die Bereiche Direktvermarktung, Börsengeschäft und Endkundengeschäft zusammengefasst. Das Segment Energiehandel konnte um 54,3 Mio. EUR auf 241,6 Mio. EUR (Vorjahr 187,3 Mio. EUR) zulegen. Grund des deutlichen Anstiegs ist neben der gestiegenen Stromvermarktung aus eigenen Konzernunternehmen die weitere Aufnahme externer Portfolien, hier vor allem im Bereich Windanlagen.

Im Segment Übrige Umsatzerlöse werden vor allem O&M- und Pachterlöse abgebildet.

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen, in denen die angearbeiteten aber noch nicht an den Kunden übergebenen Solarparks ausgewiesen werden, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Mio. EUR auf 17.6 Mio. EUR.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge resultieren wesentlich aus der Auflösung von Rückstellungen, die zur Fertigstellung von Solarparks im Vorjahr gebildet und im Folgejahr aufgelöst wurden. Der Ausweis stieg geringfügig um 0,4 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR (Vorjahr 2,9 Mio. EUR).

Der Materialaufwand setzt sich vor allem aus den für die Erstellung einer Solaranlage notwendigen Materialkosten sowie aus Strombezugskosten als Aufwendungen für bezogene Leistungen zusammen.

Die Steigerung des Materialaufwandes um 23,0 Mio. EUR auf 293,3 Mio. EUR (Vorjahr 270,3 Mio. EUR) resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Strombezugskosten in Folge eines gestiegenen Handelsvolumens. Typisch für den Energiehandel sind hohe Handelsvolumina, denen nahezu in gleicher Höhe Einkaufsmengen gegenüberstehen, die branchenüblich zu geringen Margen führen. Wesentliche Quelle des Konzern-Rohertrages bleibt die Einspeisevergütung sowie Erlöse aus Projektentwicklungen bzw. Projektrechten, da diesen Erlösen deutlich geringere Materialaufwendungen gegenüberstehen.

Der Rohertrag ergibt sich aus der Differenz zwischen Umsatzerlösen/Bestandsveränderungen bzw. aktivierten Eigenleistungen und des Materialaufwandes.

Der Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rohertrag von 132,9 Mio. EUR (Vorjahr 112,7 Mio. EUR) was einer Steigerung von 17,9 % entspricht.

Zentraler Fokus der Konzernstrategie wird das Segment Kraftwerksbau weiterhin bleiben. Der Zubau eigener Solarparks in Tochtergesellschaften wird auch zukünftig schwerpunktmäßig vorangetrieben. Auch die Fokussierung auf margenstarke Auslandsprojekte im Rahmen einer geographischen Diversifikationsstrategie wird weiterverfolgt. Der Konzern wird hierbei weiterhin für Tochter- und Schwestergesellschaften die Konzeption und Planung übernehmen und den Kraftwerksbau weiter ausbauen.

Zusätzlich wird der Konzern opportunistisch Möglichkeiten ausloten, Projektportfolien, die strategisch weniger geeignet sind, ins konzerneigene Parkportfolio aufgenommen zu werden, gewinnbringend am Kapitalmarkt zu verkaufen.

Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 6,2 Mio. EUR auf 21,3 Mio. EUR (Vorjahr 15,1 Mio. EUR). Grund hierfür ist die Strategie des Konzerns, sich auf das zukünftige Wachstum frühzeitig vorzubereiten. Zu diesem Zweck wurden weitere Spezialisten im Bereich Projektentwicklung, Operation & Maintenance und in diversen Verwaltungsbereichen eingestellt, die im Zuge von knappen Personalressourcen zu marktüblichen Gehältern eingestellt wurden. Ebenso wurden Gehälter marktüblich angepasst. Ein weiterer wichtiger Grund für den deutlichen Personalkostenanstieg war das gute Jahresergebnis, was sich auch in der Bonusincentivierung der Mitarbeiter widerspiegelt. Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 169 (i. V. 130) Mitarbeiter. Zum Jahresanfang waren 142 Mitarbeiter, zum 31. Dezember 2020 waren insgesamt 187 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Abschreibungen des Anlagevermögens erhöhten sich planmäßig um 7,3 Mio. EUR auf 55,0 Mio. EUR (Vorjahr 47,7 Mio. EUR) als Folge des konzerneigenen Zubaus an Solarparks, welche im Berichtsjahr fertiggestellt wurden.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Wesentlichen Verwaltungs- Vertriebs- und Betriebsaufwendungen zusammengefasst. Insgesamt erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,2 Mio. EUR auf 19,0 Mio. EUR (Vorjahr 14,8 Mio. EUR). Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beruht wesentlich auf eine Steigerung innerhalb der Instandhaltungs-/Wartungsaufwendungen (+ 1,2 Mio. EUR) sowie der Verwaltungs-(+ 1,7 Mio. EUR) und Betriebsaufwendungen (+ 1,2 Mio. EUR) als Folge des weiteren Ausbaus des Geschäftsbetriebes.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge blieben mit 2,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr konstant (Vorjahr 2,0 Mio. EUR). Hier werden Darlehenszinsen der ENERPARC AG erfasst, die sie im Rahmen der Geschäftsbesorgung Schwestergesellschaften zur Realisierung eines eignen Solarparks zur Verfügung stellt, bis diese im Rahmen einer eigenen Bankfinanzierung des Solarparks das Darlehen an die AG zurückzahlt.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen verringerten sich geringfügig um 0,5 Mio. EUR auf 25,0 Mio. EUR (Vorjahr 25,5 Mio. EUR) trotz des Ausbaus weiterer fremdfinanzierter Solarparks. Durch die im Berichtsjahr weiter fortschreitende Prolongation von Investitionsdarlehen nach 10 Jahren Zinsbindungsdauer zu deutlich günstigeren Zinssätzen sinkt die Gesamtbelastung aus Zinsaufwendungen des Konzerns. Dieser Effekt dürfte sich in den kommenden Jahren noch weiter verstärken.

Nach dem leichten Rückgang im Vorjahr konnte im Berichtsjahr das Ergebnis vor Steuern (EBT) wieder um 3,3 Mio. EUR auf 17,9 Mio. EUR gesteigert werden (Vorjahr 14,6 Mio. EUR).

Unter Berücksichtigung des höheren Betriebsergebnisses stieg auch der Ertragsteueraufwand geringfügig um 1,6 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR (Vorjahr 4,3 Mio. EUR). Dies entspricht einer Steuerquote von 32,9 %.

b. Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Maßgebliches finanzpolitisches Ziel ist es, über ausreichende Finanzreserven zu verfügen, um die Zahlungsfähigkeit der ENERPARC jederzeit sicherzustellen. Dafür sorgt ein zentrales Treasury mithilfe von Finanz- und Liquiditätsplanungen.

Die Überwachung, Planung und Steuerung der Liquidität liegt in der Verantwortung des Vorstands.

Finanzanalyse

Corporate-finanzierende Banken der Muttergesellschaft haben im Geschäftsjahr 2020 aufgrund der weiterhin guten Geschäftslage der Muttergesellschaft ihre Finanzierungslinien mit der Muttergesellschaft um weitere 23 Mio. EUR erhöht. Zum 31. Dezember 2020 verfügte die Muttergesellschaft über Finanzierungslinien bei Banken von mehr als 208 Mio. EUR. Weitere 197 Mio. EUR werden von international agierenden Versicherungskonzernen für die Bedienung von Avalen und Bürgschaften zur Verfügung gestellt.

Hierdurch verschafft sich die Muttergesellschaft zusätzlich Freiheitsgrade, um das Projektgeschäft national und international weiter auszubauen und um sich ggf. schnell ändernden Marktentwicklungen anpassen zu können. Weiterhin wird aktiv von gewährten Skonti der Lieferanten und Dienstleister Gebrauch gemacht.

c. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich zum 31. Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahr von 1.108,1 Mio. EUR um 182,8 Mio. EUR auf 1.290,9 Mio. EUR erhöht. Ursächlich dafür ist der weitere Portfolioausbau an konzerneigenen Solarparks.

Das Anlagevermögen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände stieg moderat um 0,5 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR (Vorjahr 2,1 Mio. EUR) als Folge neu erworbener Projektrechte. Die Sachanlagen erhöhten sich deutlich durch die konsequente Weiterführung der Konzernstrategie. So stiegen die Sachanlagen durch den Zubau von Solaranlagen ins konzerneigene Portfolio um 132,7 Mio. EUR auf 1.010,6 Mio. EUR (Vorjahr 877,9 Mio. EUR). Innerhalb der Sachanlagen wurden in Höhe von 8,3 Mio. EUR weitere Grundstücke dazu erworben. Die Technischen Anlagen, unter denen fertig gestellte Solarparks ausgewiesen werden, stiegen um 92,3 Mio. EUR auf 872,8 Mio. EUR (Vorjahr 780,5 Mio. EUR). Die Anlagen im Bau legten um 31,7 Mio. EUR auf 40,1 Mio. EUR (Vorjahr 8,4 Mio. EUR) zu. Die hier zum Jahreswechsel erfassten, im Bau befindlichen Solarparks wurden planmäßig im 1. Quartal des Folgejahres fertiggestellt und übergeben.

Das Umlaufvermögen umfasst Vorräte, Forderungen aus dem originären Geschäftsbetrieb sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen, übrige Aktiva und flüssige Mittel.

Die Vorräte erhöhten sich um 23 Mio. EUR auf 39,1 Mio. EUR (Vorjahr 16,1 Mio. EUR). Insbesondere erhöhten sich hier die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 9,3 Mio. EUR als Folge des erhöhten Einkaufs von Modulkontingenten zum Jahresende, um hier den Materialzufluss für das Bauvolumen des Folgejahres 2021 sicherzustellen. Ebenso wurden in erhöhtem Maße Anzahlungen an Lieferanten und Dienstleister geleistet (+ 9,8 Mio. EUR), um auch hier den Bauprozess im 1. Quartal in Gang zu halten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 12,4 Mio. EUR auf 122,7 Mio. EUR (Vorjahr 110,3 Mio. EUR).

Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sich nur geringfügig um 0,5 Mio. EUR auf 51,1 Mio. EUR verringerten (Vorjahr 51,6 Mio. EUR), erhöhten sich die Sonstigen Vermögensgegenstände in Summe um 12,8 Mio. EUR auf 71,6 Mio. EUR (Vorjahr 58,8 Mio. EUR). Unter dieser Bilanzposition werden im Wesentlichen Forderungen gegen sonstige Gesellschaften und Steuererstattungsansprüche zusammengefasst. Die Forderungen gegen sonstige Gesellschaften erhöhten sich um 6,0 Mio. EUR auf 61,3 Mio. EUR (Vorjahr 55,3 Mio. EUR), was allerdings durch zwei gegenläufige Effekte bestimmt wird. Während sich die Forderungen gegen die MKM Gruppe um 26,4 Mio. EUR erhöhten, konnten die Forderungen gegen die SPP und ENERPARC Portfolio Gruppe insgesamt in Höhe von 22,6 Mio. EUR zurückgeführt werden. Die Erhöhung der Forderungen gegen die MKM Gruppe geht einher mit der deutlichen Ausweitung der Geschäftsbesorgung durch den ENERPARC Konzern im Ausland, während die SPP- und ENERPARC Portfolio Gruppe bereits erste eigenständige Umfinanzierungen ihrer Solarinvestitionen abschließen konnten, um sich gegenüber der ENERPARC weiter zu entschulden. Diese Strategie wird auch von der MKM Gruppe vorangetrieben, so dass der Konzern in absehbarer Zeit ebenfalls von einer Entschuldung der MKM Gruppe ausgeht.

Die Steuererstattungsansprüche stiegen ebenfalls innerhalb der Sonstigen Vermögensgegenstände um 4,9 Mio. EUR auf 7,2 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR). Hier werden neben Forderungen aus Umsatzsteuer auch Vorsteuervergütungsansprüche ausgewiesen, die im Rahmen ausländischer Projektentwicklungen angefallen sind.

Die Flüssigen Mittel erhöhten sich deutlich um 12,1 Mio. EUR auf 95,7 Mio. EUR (Vorjahr 83,6 Mio. EUR).

Insgesamt erhöhte sich das Umlaufvermögen um 47,6 Mio. EUR auf 257,9 Mio. EUR (Vorjahr 210,3 Mio. EUR).

Innerhalb der Konzern-Bilanzstruktur wird die Aktivseite vor allem durch die im Sachanlagevermögen ausgewiesenen Solarparks und Grundstücke dominiert, die 75,1 % der Bilanzsumme ausmachen.

Korrespondierend hierzu wird die Passivseite spiegelbildlich durch langfristiges Fremdkapital dominiert, welches seinerseits mit 917,3 Mio. EUR (Vorjahr 794,7 Mio. EUR) 71,0 % der Bilanzsumme ausmacht.

Der Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten ist das Ergebnis der weiteren expansiven Investitionstätigkeit in neue Solaranlagen.

Das kurzfristige Fremdkapital bezeichnet Verbindlichkeiten deren Laufzeit bis zu einem Jahr beträgt.

Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden neben den langfristigen Verbindlichkeiten auch kurzfristige ausgewiesen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen durch Kunden erhöhten sich um 17,0 Mio. EUR auf 19,4 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR) welche aber überwiegend dann zur Bezahlung von Lieferantenrechnungen eingesetzt wurden. Aus diesem Grund reduzierten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 11,1 Mio. EUR auf 66,5 Mio. EUR (Vorjahr 77,6 Mio. EUR).

In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen im Voraus vereinnahmte Zahlungen für Pachten und Dienstleistungen von Schwestergesellschaften ausgewiesen.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um 16,9 Mio. EUR auf 28,8 Mio. EUR (Vorjahr 11,9 Mio. EUR) aufgrund von Vorauszahlungen diverser Schwestergesellschaften für technische und kaufmännische Dienstleistungen sowie für die Übernahme technischer Garantien in den Folgejahren.

Die passiven latenten Steuern erhöhten sich planmäßig um 0,7 Mio. EUR auf 34,6 Mo EUR (Vorjahr 33,9 Mio. EUR) wegen des weiteren Zubaus in eigenen Tochtergesellschaften, die der steuerlichen Organschaft zur ENERPARC AG angehören und wegen der getätigten Sonderabschreibungen steuerlich unterschiedlich zur handelsbilanziellen Darstellung betrachtet werden.

Ebenso konnte durch das erneut gute Nachsteuerergebnis mit der Einstellung des Konzernjahresüberschusses in Höhe von 11,8 Mio. EUR in die Gewinnrücklage das Eigenkapital auf 66,2 Mio. EUR (Vorjahr 54,4 Mio. EUR) erhöht werden, was somit einer Eigenkapitalquote von 5,1 % entspricht (Vorjahr 4,9 %). Dieser erneute Anstieg der Eigenkapitalquote bei gleichzeitig deutlichem Anstieg der Bilanzsumme aus der Investitionstätigkeit unterstreicht die nachhaltige Konzernstrategie, im Solarmarkt weiter ausreichend gute Erträge erwirtschaften zu können.

4. Mitarbeiter

Die ENERPARC Gruppe beschäftigte zum 31. Dezember 2020 insgesamt 187 Mitarbeiter in Vollzeit (Vorjahr 142). Die ENERPARC wurde unterstützt von 14 studentischen Hilfskräften, Praktikanten und Werkstudenten, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit an unternehmensrelevanten Themen anfertigen.

Zusätzlich bedient sich der Konzern diverser Dienstleister, um in Form von Zeitarbeitskräften Planungsspitzen aufzufangen. Ebenso werden auf den Bauprojekten in einigen Fällen erfahrene Bauleiter eingesetzt, die ihre Dienste dem Konzern freiberuflich zur Verfügung stellen.

Wegen des zunehmenden branchenübergreifenden Wettbewerbs im Bereich Fach- und Führungskräfte fokussiert sich die Unternehmensgruppe auf die Rekrutierung, Bindung und Entwicklung von geeigneten Mitarbeitern. ENERPARC soll dabei als erfolgreiche Arbeitgebermarke weiter gestärkt werden. Die neuen Homepages für die ENERPARC AG, die pvwerk GmbH, die ENERPARC Service GmbH sowie die Sonnen Tiefbau GmbH wurden fertig gestellt. Hier wollen wir als attraktiver Arbeitgeber auf uns aufmerksam machen und durch individuelles Layout und passende Stellenanzeigen die verschiedenen Zielgruppen der Bewerber ansprechen. Instrumente der Mitarbeiterbindung sind neben individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten, flexiblen Arbeitszeitmodellen, Gesundheitsförderung und Teamevents diverse Incentivierungsprogramme. Diese sollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Identifizierung mit der Marke ENERPARC dienen und die Bindung zum Unternehmen fördern. Dazu bedienen wir uns als Instrumentarium neben der fixen Entlohnung auch einer variablen Komponente, die sich direkt am Erfolg des Unternehmens ausrichtet.

Ebenso legt die ENERPARC größten Wert auf interne wie externe Sicherheitsstandards in Bezug auf ihre Mitarbeiter. So wird im Bereich Arbeitssicherheit auf der Baustelle wie in der Verwaltung eng mit einem externen Dienstleister zusammengearbeitet. Weitergehende Fortbildungen in diesem Bereich und ein Quartals-Arbeitssicherheitstreffen, an dem auch immer der Betriebsarzt teilnimmt, unterstützen den Fokus auf die Sicherheit der Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten. Es erfolgt eine jährliche Mitarbeiterunterweisung aller Mitarbeiter durch eine externe Sicherheitsfachkraft.

5. Weitere wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Ausbau der internationalen Projektentwicklung weiter vorangetrieben. Nachdem im Vorjahr weitere Projektrechte in Spanien, Portugal und den Niederlanden erworben bzw. die Eigenentwicklung von Projekten in diesen Ländern weiter vorangetrieben worden sind, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Projektentwicklungen in den sog. Nordics, Dänemark und Schweden vorangetrieben. Hier sieht der ENERPARC Konzern wegen der politischen Rahmenbedingungen und der Zielvorgaben, bis 2050 die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu erreichen, sehr gute Geschäftsmöglichkeiten. Konkret wollen die nordischen Staaten bis 2030 die regenerativen Energien auf 55 % des Strommix ausbauen. In Kooperation mit marktansässigen Projektentwicklern aber auch mit einem eigenen Team werden diese Märkte bearbeitet. Erste Projektentwicklungen sollen noch Ende 2021 abgeschlossen werden.

In diesen ausländischen Märkten fungiert der ENERPARC Konzern als Geschäftsbesorger für Schwestergesellschaften. Durch die Projektentwicklung, den Bau und die nach Fertigstellung des Solarparks mögliche Betreuung profitiert der ENERPARC Konzern in hohem Maße von dieser Strategie.

Derzeit umfasst das europäische Projektportfolio ca. 1,82 GWp, die in den nächsten 24 Monaten gebaut bzw. zur Baureife weiter entwickelt werden sollen.

Die Strukturierung der internationalen Projekte erfolgt außerhalb des Konzerns in Schwestergesellschaften. Dafür wurden in den einzelnen Zielmärkten Länderholding-Gesellschaften gegründet, welche die operativen Gesellschaften in den internationalen Zielmärkten koordinieren. Gleichzeitig wurde eine Corporate-Finance Agentur beauftragt, die Länderholdings und einige deutsche Schwesterportfolien zu clustern und aufgrund der hohen Ertragskraft der Solarparkgesellschaften mit Nachrangdarlehen in einem Gesamtvolumen von ca. 80-100 Mio. EUR auszustatten. Eine Nachrangfinanzierung dieses Schwesterportfolios konnte im Berichtsjahr erfolgreich an einen institutionellen Anleger platziert werden. Dadurch konnten Forderungen der ENERPARC gegen Schwestergesellschaften bereits in 2020 zurückgeführt werden, weitere signifikante Rückführungen aus dieser Transaktion sind für 2021 vorgesehen. Der ENERPARC Konzern hat bei dieser Transaktion die Koordination für die Schwestergesellschaften übernommen. Die Rückführungen der ausgereichten Darlehen werden nun wieder zur weiteren Geschäftsbesorgung in Form weiterer Projektentwicklungen für Schwestergesellschaften eingesetzt.

Im letzten Quartal des Berichtsjahres wurde der Unternehmensgruppe über eine ihrer Hausbanken ein zinsgünstiges KfW-Darlehen in Höhe von 80 Mio. EUR zugesagt.

Das Darlehen hat eine Laufzeit von 6 Jahren. Die Auszahlung des Darlehens erfolgte im Januar 2021.

II. Nachtragsbericht

Vom Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 bis zur Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses 2020 haben sich über die hier aufgeführten Sachverhalte hinaus keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

Die ENERPARC AG hat in einem strukturierten Prozess ein internationales Solarprojektportfolio in der Größenordnung von 1 GW in vier Ländern zusammengestellt. Dieses Portfolio soll über einen Finanzberatungsdienstleister am Kapitalmarkt platziert werden. Zwischenzeitig erfolgte bereits die Marktansprache mit einem aussagefähigen Informationsmemorandum. Eine Vielzahl von nationalen sowie internationalen Investoren haben bereits ihr Interesse bekundet. Der Prozess wird mit hoher Intensität weiter vorangetrieben. Ein Vertrags-Signing wird für die 2. Jahreshälfte 2021 erwartet.

Durch den angestrebten erstmaligen Verkauf eines großen internationalen Projektportfolios sollen der ENERPARC Gruppe unmittelbar wie mittelbar je nach Vermarktungserfolg flüssige Mittel im dreistelligen Millionenbereich zufließen, welche gleichsam als Eigenkapital wieder für neue Projekte eingesetzt werden können. Aufgrund der Ausdehnung der Projektentwicklungstätigkeit der ENERPARC in Deutschland und weiteren ausgewählten Märkten wird es der ENERPARC auch in Zukunft möglich sein, attraktive Solarportfolien im Markt anzubieten und trotzdem weiterhin die Kernstrategie des Ausbaus des Eigenbestandes mit renditestarken Projekten parallel voranzutreiben.

III. Risikobericht

Die ENERPARC Gruppe pflegt ein aktives Risikomanagement, um sich ergebende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu analysieren. Die Pflege des Risikomanagements ist darauf ausgerichtet, den Fortbestand des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Auf Basis des internen Rechnungswesens werden die Auswirkungen der einzelnen Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens fortlaufend analysiert und bewertet. Um finanzielle Auswirkungen eines möglichen Schadens zu minimieren, wurden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft.

Die ENERPARC verfügt über eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur, in der bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen zentral gesteuert werden.

Die im Unternehmen eingesetzte Hard- und Software sowie Dateien sind durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im EDV Bereich gegen Zugriffe Unbefugter geschützt, was durch externe Dienstleister in unregelmäßigen Abständen ohne Ankündigung überprüft wird.

Ein adäquates Richtlinienwesen (z. B. Bilanzierungsrichtlinien, Zahlungsrichtlinien; Reisekostenrichtlinien) ist eingerichtet und wird laufend aktualisiert. Bei rechnungsrelevanten Prozessen wird grundsätzlich das Vier-Augen-Prinzip angewendet.

1. Einflüsse der Corona Pandemie

Auch das abgelaufene Jahr wurde weitgehend von der weltweiten Corona-Pandemie dominiert. Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr des Berichtsjahres setzte über die Sommermonate eine Lockerung und damit einhergehend auch eine wirtschaftliche Erholung ein, bevor es zum Jahresende durch stark ansteigende Infektionszahlen wieder zu einem temporären Lockdown kam, der bis heute in unterschiedlicher Prägung und Intention anhält.

Trotz der teilweise massiven Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen hatten die Folgen der Pandemie bisher keine wesentlichen Einflüsse auf das operative Geschäft des ENERPARC Konzerns. Kam es bei der Realisierung einzelner Solarparks im 1. Halbjahr zu kurzfristigen Verzögerungen, so konnten diese im 2. Halbjahr alle nahezu aufgeholt werden. Gleiches gilt für die Projektentwicklung, bei der es durch regulatorische Genehmigungsprozesse ebenfalls zu kurzen Verzögerungen kam, die aber die Gesamtrealisation weder gefährden noch deutlich verzögern.

Es kann allerdings für die Zukunft durch erneute Ausbrüche der Pandemie nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Störungen das operative Geschäft des Konzerns beeinflussen werden. Gerade der sensible Bereich der weltweiten Lieferketten für Baukomponenten wie Wechselrichter oder Solarmodule könnten die Fertigstellung nationaler wie großer internationaler Projekte verzögern.

Wegen dieser nach wie vor sehr dynamischen Situation, die sich ständig verändert und eine permanente Reflektion erfordert, wird der aktuelle Geschäftsverlauf durch den Vorstand und die Geschäftsführung ständig eng überwacht.

Ebenso wurde die gesamte Organisation des ENERPARC Konzerns Anfang 2020 mit Beginn der Pandemie arbeitstechnisch so ausgestattet, dass der weitaus überwiegende Teil der Belegschaft seiner Tätigkeit aus dem Homeoffice nachgehen kann. Der Ausbau der Kommunikationsplattform des Unternehmens hat in großem Maße dazu beigetragen, dass die operative Geschäftstätigkeit weitgehend nicht gestört wurde. Die Projektentwicklung, das Engineering, die technische Überwachung sowie die Verwaltung konnten nahezu störungsfrei arbeiten, so dass alle wesentlichen Betriebsabläufe gesichert und die Unternehmensgruppe jederzeit voll handlungsfähig war und derzeit auch ist.

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es in den Genehmigungsprozessen innerhalb der Projektentwicklung durch Personalausfall oder Versammlungsverboten zu Verzögerungen kommen kann. Darüber hinaus könnte sich die Auszahlung von Projektfinanzierungen verzögern, durch eine verzögerte Bearbeitung der finanzierenden Banken.

Weiterhin könnte die Bautätigkeit des Unternehmens eingeschränkt werden, wenn sich Kontakt- bzw. Ausgangssperren wieder weiter verschärfen sollten.

Insgesamt ergibt sich durch die derzeit noch andauernde Corona-Pandemie eine gewisse Unsicherheit für die Geschäftsprognose 2021 durch die unvorhersehbare Dauer und durch die nicht bekannten weiteren Einschränkungen des Geschäftslebens.

2. Branchenrisiken

Durch die Festschreibung der Klimaziele auf der UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 steht fest, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien sich weltweit auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen wird. Der Markt für erneuerbare Energien entwickelt sich zu einem bedeutenden Wachstumsmarkt mit Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich, der zudem von konjunkturellen Schwankungen weitgehend unabhängig ist.

Der Bestand und die Entwicklung nationaler Photovoltaikmärkte werden in unterschiedlicher Ausprägung von Gesetzen gefördert oder gehemmt. Bei langfristigen gesetzlichen Degressionsmodellen wie im Fall des deutschen EEG führt jede Absenkung oder Anpassung der Einspeisevergütung, die nicht durch günstigere Einkaufs- bzw. Verkaufspreise aufgefangen werden kann, zu einer geringeren Rendite neuer Photovoltaikanlagen und kann somit zu einem Attraktivitätsverlust für Investoren führen bzw. die Projekte unwirtschaftlich machen. Starke gesetzliche Änderungen können weiteres Marktwachstum verhindern oder Märkte schrumpfen lassen oder gar zerstören, was sich bei fehlender Kompensation dieser lokalen Märkte auf die Unternehmensexistenz auswirken könnte.

Der ENERPARC Konzern begegnet diesem Risiko, indem projektspezifisch die Wertschöpfung vertieft wird und Kostenoptimierungen permanent überprüft werden. Ebenso werden andere internationale Märkte für die Entwicklung eigener Projekte erschlossen, die entweder ein attraktives Vergütungs- oder Quotenmodell bieten, in jedem Fall sich durch eine politische Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit auszeichnen. Das Unternehmen ist derzeit in Frankreich, Spanien und Australien mit Schwestergesellschaften aktiv.

Durch die ausschließliche Zuteilung von großen Freiflächenanlagen durch das sogenannte Ausschreibungsverfahren in Deutschland für zukünftige Jahre kann nicht sichergestellt werden, dass die Unternehmensgruppe mit allen eigenentwickelten Projekten zum Zuge kommt. Durch die deutliche Anhebung des Ausschreibungsvolumens ist zwischenzeitig ein ansteigender Wettbewerb nach geeigneten Flächen und Einspeisepunkten im Markt spürbar. Es kann somit nicht sichergestellt werden, dass korrespondierend zum gestiegenen Ausschreibungsvolumen genügend wirtschaftlich sinnvolle Projekte gesichert werden können. Um an der neuen Vergabemodalität möglichst maximal zu partizipieren, ist der Konzern stets bemüht, ihr Projektportfolio weiter auszuweiten. Somit ist ENERPARC in der Lage, eine Vielzahl von baureifen Projekten mit unterschiedlichen Kostenstrukturen innerhalb der einzelnen Ausschreibungsrunden anzubieten, um möglichst viele Tarifzuschläge zu erhalten.

Weiterhin sieht der ENERPARC Konzern ein großes Wachstumspotential in der Entwicklung großer PPA-Projekte in Deutschland. Dies sind Projekte, die nicht in die Flächenkulisse des EEG fallen. Diese Projekte sind daher auch nicht mehr limitiert auf 10 bzw. seit 2021 auf 20 MWp und können auf allen baurechtlich zulässigen Flächen realisiert werden. Für diese Projekte ist der Abschluss einer langfristigen Abnahmeverpflichtung mit einem Energieversorgungsunternehmen notwendig, um die langfristige Rendite und die Finanzierbarkeit des Projekts sicherzustellen.

Im Bereich der Stromvermarktung können fehlerhafte Prognosen zu Fehlmengen führen, die nicht äquivalent im day-after-Handel ausgeglichen werden können. Sollte es daher für die falsch prognostizierten Zeitintervalle zur Bereitstellung von Ausgleichsenergiemengen durch den Netzbetreiber kommen, so kann diese Ausgleichsenergie zu hohen finanziellen Verpflichtungen führen, deren Höhe nicht unmittelbar festgestellt werden kann. Aus diesem Grunde bedient sich die Sunnic für diesen Fall mehrerer unabhängiger Prognosedienstleister, um aus den bereitgestellten Daten und der eigenen Erfahrung die tagfolgende Prognose möglichst realistisch abzubilden. Der Übernahme des Prognoserisikos wird dadurch Rechnung getragen, in dem vom Anlagenbetreiber ein möglichst ausreichend hoher Anteil der sog. Managementprämie der Sunnic vergütet wird. Die Höhe der "Risikoprämie", welche in die Managementprämien für die Sunnic einfließt, wird jährlich neu kalibriert und wurde bei verschiedenen Kundengruppen im Windportfoliobereich in 2020 erhöht, um den gestiegenen Vermarktungskosten Rechnung zu tragen.

Im Bereich Stromhandel durchgeführte Arbitragegeschäfte können ebenfalls Verluste verursachen. Dieses Risiko wird bewusst eingegangen und nimmt, wenngleich nachrangig vom übrigen Handelsvolumen, an Bedeutung zu. Begrenzte spekulative Positionsnahmen sind auch vor dem Hintergrund wichtig, das perspektivisch die Stromvermarktung in einigen Jahren ohne staatlich gelenkte Förderung auskommen muss und damit prinzipiell der Vermarktungserfolg vollständig davon abhängig ist, den Strom am lukrativsten Zeitpunkt zu vermarkten. Die Geschäfte werden in gegenseitiger Abstimmung nach dem Vier-Augen-Prinzip in limitiertem Umfang eingegangen.

Im Bereich Endkundengeschäft werden mit den jeweiligen Kunden Jahresverträge abgeschlossen, die einen festen Strombezugspreis beinhalten. Hier entsteht der Sunnic die Verpflichtung, immer in ausreichendem Maße Strom zum Weiterverkauf an die Endkunden bereitzustellen. Auch unterliegt der Strombezugspreis üblichen Handelsschwankungen, die zeitweilig über dem vertraglich geregelten Stromverkaufspreis liegen können. Die Sunnic begegnet diesem Risiko, in dem sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten von unterschiedlichen Anbietern unterschiedliche Mengen zur Absicherung einkauft. Dies geschieht mit dem Ziel, eine ausreichende Handelsmarge zu gewährleisten.

3. Unternehmenswachstum

Durch die starke Expansion der geschäftlichen Aktivitäten werden auch zunehmend höhere Anforderungen an die Organisation und interne Struktur des Konzerns gestellt. Ein gewisses Risiko kann sich dadurch ergeben, dass die Anpassung der Organisationsstrukturen nicht mit dem operativen Wachstum Schritt halten kann. Dabei sind vorübergehende organisatorische Risiken durch den verzögerten Ausbau angemessener Verwaltungsressourcen nicht gänzlich auszuschließen. Die ENERPARC begegnet diesem Risiko, unter anderem indem sie bei der Personalrekrutierung ihren Schwerpunkt auf Mitarbeiter legt, die bereits über langjährige Erfahrung verfügen, die sie in die wachsende Organisationsstruktur einbringen. Ebenso ermöglichen flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege ein Höchstmaß an unternehmerischer Transparenz, um schnellstmöglich auf Strukturschwächen in der Ablauforganisation reagieren zu können. Des Weiteren setzt der Konzern hocheffiziente Hilfsmittel und Tools im Bereich des ERP Systems ein, um Prozesse effektiver zu gestalten und in Teilen zu automatisieren. Diese Tools werden zusätzlich durch externe Dienstleister betreut und nach unseren Belangen optimiert.

Das stetige Wachstum durch den Zubau weiterer Solarparks im eigenen Portfolio erfordert einen stetigen Ausbau von Personal im technischen und kommerziellen Management sowie im Rechnungswesen. Um hier weiter möglichst kostengünstig und effizient das Wachstum gestalten zu können, hat der Konzern sich entschieden, immer wiederkehrende Unternehmensabläufe zu standardisieren und digitalisieren.

4. Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiko

Das starke Wachstum der ENERPARC Gruppe wird in hohem Maße von der Finanzierungsfähigkeit der Warenströme beeinflusst. Hier ist der Zugang zu bankfinanzierter Liquidität äußerst wichtig. Die durch Banken bereit gestellten Avallinien sollten in einem ausgewogenen Verhältnis zum angestrebten Umsatzwachstum stehen. Werden nicht in proportionaler Form zum Projektvolumen nachhaltig Finanzierungsmittel bereitgestellt oder durch die Innenfinanzierung des Konzerns generiert, könnte die fehlende Liquidität negative Auswirkungen auf das mögliche Wachstum und die Geschäftstätigkeit der ENERPARC haben.

Zu diesem Zweck wird der Finanzierungsrahmen mit Banken ständig überprüft. Im Berichtsjahr wurden weitere 23 Mio. EUR auf etwa 208 Mio. EUR erweitert, um den geänderten Zahlungsmodalitäten der Lieferanten begegnen zu können und gleichzeitig eine höhere finanzielle Flexibilität für sich ändernde Umstände vorhalten zu können. Zur weiteren Unterstützung dieser Strategie wurde zusätzlich ein KfW-Darlehen in Höhe von 80 Mio. EUR abgeschlossen, welches im Januar 2021 ausgezahlt wurde.

Sollte ein Kunde zur Zahlung ausfallen, so hätte dies auch negative Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit des Konzerns und deren Ergebnisentwicklung. Vereinbarte Anzahlungen, teilweise Vorkasse und Milestonezahlungen helfen gerade in ausländischen Märkten, Zahlungsausfälle der Kunden zu verhindern.

Insgesamt verteilt sich das Finanzierungsrisiko auf eine höhere Anzahl von Projekten, so dass eine mögliche Verzögerung in der Projektfinanzierung oder Auszahlung eines Projektes durch andere Projekte kompensiert werden können.

Weiterhin strukturiert der Konzern die Projektfinanzierungen immer über zehn bis fünfzehn verschiedene projektfinanzierende Banken, so dass der Rückzug einer Bank über ein vergrößertes Volumen bei einer anderen Bank kompensiert werden kann.

Ebenso bietet sich bei der Umstrukturierung der langfristigen Finanzierung von Bestandsprojekten großes Potential das langfristige Fremdkapital in dem Projekt signifikant zu erhöhen, da sich der Schuldendienst zu den derzeitig niedrigeren Zinsniveaus deutlich reduziert.

5. Personal

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor der ENERPARC Gruppe. Um den gestiegenen Anforderungen im Bereich Personal gerecht zu werden, wurde der Personalbereich erweitert um eine Personalsachbearbeiterin für die Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie die administrative Betreuung der Mitarbeiter. Eine wesentliche Aufgabe ist weiterhin, den Personalbereich und die damit verbundenen Unternehmensprozesse aufzubauen, zu digitalisieren und zu professionalisieren.

Dem Risiko, kompetente Stelleninhaber zu verlieren, begegnet der Konzern, indem er sich als moderner und attraktiver Arbeitgeber positioniert. Dabei dienen sowohl kurzfristige als auch langfristige Incentivierungen, die sich direkt am Erfolg und an der Wertsteigerung der Unternehmensgruppe orientieren als auch nicht monetäre Faktoren, wie die Förderung und Entwicklung von Nachwuchs-Führungskräften, flexible Arbeitszeitmodelle, Schulungen und Weiterbildung und nicht zuletzt ein attraktiver Arbeitsplatz als Bindung der Mitarbeiter an die ENERPARC.

Bei der Mitarbeiterbindung spielt der Einflussfaktor durch die direkte Führungskraft eine wesentliche Rolle. Die Führungskräfte sind vielfältigen Herausforderungen wie hoher Dynamik und schnellem Wachstum des Unternehmens bei gleichzeitigem Fachkräftemangel und differenzierten Erwartungen der verschiedenen Generationen an ihr Arbeitsumfeld ausgesetzt. Um diesem Spannungsfeld gerecht zu werden, ist im Jahr 2021 für die Führungskräfte des ENERPARC Konzerns ein Leadership-Entwicklungsprogramm geplant. Dabei werden die Kompetenzen (soziale, methodische, strategische und Change-Management) der Führungskräfte stärker herausgebildet und sie in ihrer persönlichen Entwicklung und in ihrer Führungsrolle gecoacht.

Im Jahr 2020 wurde im Bereich der Organisationsentwicklung eine weitere Hierarchie-Ebene im Unternehmen etabliert. Dadurch erhalten zum einen Nachwuchs-Führungskräfte eine Entwicklungsperspektive und werden stärker an das Unternehmen gebunden. Andererseits führt eine Teamleiter-Ebene zur Entlastung des Leadership-Teams im operativen Bereich. Weiterhin wird dem Risiko, Schlüsselpersonen zu verlieren, damit begegnet, diesem Personenkreis virtuelle Aktien zu gewähren, die dividendenberechtigt sind und ebenso an der Wertsteigerung der Unternehmensgruppe partizipieren.

Weiterhin führte die ENERPARC mit ihren Tochtergesellschaften vierteljährliche Arbeitssicherheits-Ausschuss-Sitzungen durch. Im Jahr 2020 haben insgesamt sechs Sicherheitsunterweisungen bei der ENERPARC AG stattgefunden. Dazu noch weitere bei der pvwerk GmbH und der Enerparc Service GmbH.

Eine Begehung durch das Amt für Arbeitsschutz Hamburg fand am 21. September 2020 statt. Hintergrund war die Gefährdungsbeurteilung zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 für Büroarbeitsplätze und die Gefährdungsbeurteilung für die Arbeiten im Homeoffice. Die Übergabe der angeforderten Dokumente erfolgte im Oktober 2020. Im Februar 2021 gab es durch das Amt die abschließende positive Rückmeldung, dass alle erforderlichen Maßnahmen angemessen umgesetzt wurden.

Eine besondere Herausforderung bestand im Jahr 2020 für die Führungskräfte und Mitarbeiter durch die Corona-Pandemie. In kürzester Zeit musste einem großen Teil der Mitarbeiter im Verwaltungsbereich ermöglicht werden, mobil von zu Hause zu arbeiten. Dabei kam dem IT-Support und der Ausstattung mit IT Hard- und Software und der Digitalisierung von Prozessen eine besondere Bedeutung zu. Daneben war es für alle Beteiligten eine neue, sehr schwierige Situation, denn die Solarpark-Projekte und Bauaktivitäten liefen im Jahr 2020 mit Hochdruck unvermindert weiter. Führungskräfte und Mitarbeiter mussten die Produktivität das gesamte Jahr auch während der Lockdown Phasen und der Arbeit vom Homeoffice aus aufrechterhalten. Dabei wurden durch den Personalbereich über 60 offene Stellenanzeigen mit ca. 1.000 Bewerbern gemanagt. Die Führungskräfte mussten trotz der Pandemie-Bedingungen 82 neue Mitarbeiter in die Teams integrieren und einarbeiten.

Um dem Risiko einer Infektion von vielen Mitarbeitern und damit teilweiser Stilllegung des Betriebes zu begegnen, wurde neben den Infektionsschutzmaßnahmen ein unternehmensinterner, abteilungsübergreifend zusammengesetzter, "Corona-Krisenstab" etabliert. Dieser hat sich regelmäßig zu den aktuellen Entwicklungen ausgetauscht, die erforderlichen Maßnahmen im Betrieb schnell angepasst und die Mitarbeiter wöchentlich informiert. Des Weiteren war der Krisenstab jederzeit für alle Mitarbeiter bei Corona-Verdachtsfällen und bei allen weiteren Fragen zur Pandemie erreichbar. So konnten vermehrt Corona-Tests auf Kosten des Unternehmens angeboten, Kontaktketten zu Infizierten schnellstmöglich unterbrochen und Ansteckungen im Betrieb verhindert werden.

6. Weitere Risiken

Die ENERPARC gibt im Rahmen ihrer Tätigkeit als Generalunternehmer weitreichende Garantien auf die verbauten Komponenten. Auf die Herstellung eines Solarparks gibt die Gesellschaft die übliche zweijährige Gewährleistungsverpflichtung.

Zu diesem Zweck bildet die ENERPARC in angemessenem Umfang Rückstellungen. ENERPARC vergibt gegenüber ihren Kunden Garantien möglichst nur in dem Umfang, wie sie sie selbst von ihren Lieferanten erhält. Auf der Komponentenseite arbeitet die ENERPARC ausschließlich mit etablierten und weltweit operierenden Konzernen zusammen, so dass auch von einer Werthaltigkeit der Garantien ausgegangen werden kann.

IV. Prognosebericht

Der IWF erwartet für das Jahr 2021 ein Weltwirtschaftswachstum von ca. 5,5 % und damit eine deutliche Erholung im Vergleich zum Vorjahr. Große Unsicherheitsfaktoren, ausgelöst durch die nach wie vor vorhandene COVID-19 Pandemie können die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr noch beeinflussen. Allerdings hatten diese Einflüsse bisher nur marginale Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb des ENERPARC Konzerns. Unter den sich derzeit abzeichnenden Aussichten für den Welthandel im Allgemeinen und für die Solarbranche im Speziellen sehen wir keine oder nur sehr geringe Beeinträchtigungen im operativen Geschäftsbetrieb der Unternehmensgruppe.

Diese Einschätzung wird durch die Fortsetzung einer weiterhin expansiven Geldpolitik unterstützt. So sollte der Leitzins im Euroraum weiterhin unverändert um die 0,0 % verbleiben.

Zusätzliche Konjunkturpakete - vor allem in Europa - getragen von der Green Deal Strategie, dem Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland, einer zunehmenden Akzeptanz und Geschwindigkeit der Impfkampagnen in allen Ländern der Welt sollte vor allem ab dem 2. Halbjahr 2021 zu einer spürbaren Verbesserung führen.

Durch den geplanten Zubau 2021 im Segment Einspeiseerlöse wird der Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaften leicht über dem Vorjahresniveau erwartet.

Im Segment Kraftwerksbau rechnet der Vorstand innerhalb der ENERPARC AG wegen der Zunahme der angearbeiteten Projekte im In- aber auch in Ausland im Vergleich zum Vorjahr und wegen der Verschiebung von Fertigstellungen gebauter Solarprojekte aus dem Vorjahr ins aktuelle Kalenderjahr mit einem deutlichen Anstieg des Umsatzes und des Ergebnisses in 2021.

Im Bereich der Direktvermarktung wird sowohl das Solar- als auch das Windportfolio weiter ausgebaut und weitere Handelskooperationen eingegangen. Diese Effekte werden zu einem deutlichen Umsatzwachstum führen wobei das Ergebnis wegen des hohen Materialeinsatzes in nur geringem Umfang steigen wird.

Insgesamt wird aus Konzernsicht ein deutlicher Umsatzzuwachs bei einem im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr höheren Vorsteuerergebnis für 2021 erwartet.

Die Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass der weitere Verlauf der Pandemie keine signifikanten Auswirkungen auf unsere angestrebte Projektrealisierung haben wird.

 

Hamburg, 11. Juni 2021

ENERPARC AG

Vorstand

gez. Christoph Koeppen

gez. Frank Müllejans

gez. Stefan Müller

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

ENERPARC AG, HAMBURG

AKTIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.013.395.745,34 880.152.322,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.616.899,59 2.145.073,18
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.616.899,59 2.145.073,18
II. Sachanlagen 1.010.640.948,28 877.914.731,83
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.428.403,97 88.121.204,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 872.823.294,73 780.455.353,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.268.205,98 951.793,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.121.043,60 8.386.380,46
III. Finanzanlagen 137.897,47 92.517,44
1. Beteiligungen 5.017,44 5.017,44
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 82.500,00 82.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 50.380,03 5.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 257.857.163,77 210.314.047,00
I. Vorräte 39.135.489,92 16.076.191,35
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.750.214,86 5.509.210,07
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 17.593.337,86 12.088.615,76
3. Geleistete Anzahlungen 14.713.153,68 4.884.008,20
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -7.921.216,48 -6.405.642,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 122.679.285,93 110.341.449,56
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 51.058.710,56 51.559.196,20
2. Sonstige Vermögensgegenstände 71.620.575,37 58.782.253,36
III. Wertpapiere 314.905,50 342.645,72
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 95.727.482,42 83.553.760,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.668.074,77 17.585.210,70
1.290.920.983,88 1.108.051.580,15

PASSIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. EIGENKAPITAL 66.157.182,08 54.355.663,53
I. Ausgegebenes Kapital 688.249,00 688.249,00
1. Gezeichnetes Kapital 704.750,00 704.750,00
2. Nennwert Eigene Anteile -16.501,00 -16.501,00
II. Gewinnrücklagen 65.468.933,08 53.667.414,53
1. Andere Gewinnrücklagen 65.398.458,08 53.596.939,53
2. Gesetzliche Rücklage 70.475,00 70.475,00
III. Konzern-Bilanzgewinn 0,00 0,00
1. Konzern-Jahresüberschuss 11.801.518,55 10.080.008,16
2. Einstellungen in Gewinnrücklagen -11.801.518,55 -10.080.008,16
B. RÜCKSTELLUNGEN 39.847.263,32 33.141.430,49
1. Steuerrückstellungen 4.258.618,46 5.789.065,31
2. Sonstige Rückstellungen 35.588.644,86 27.352.365,18
C. VERBINDLICHKEITEN 1.121.525.647,68 974.759.439,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.033.185.136,50 892.211.153,14
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.446.430,16 2.385.946,61
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 66.491.969,92 77.636.305,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 698.155,70 940.440,02
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.703.955,40 1.585.594,43
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 28.784.849,64 11.895.613,45
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 34.606.041,16 33.899.433,19
1.290.920.983,88 1.108.051.580,15

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

2020
EUR
2019
EUR
1. Umsatzerlöse 419.373.687,56 371.831.378,01
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen 5.504.722,10 10.154.359,11
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.243.279,25 969.410,27
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.308.682,52 2.956.500,63
5. Materialaufwand 293.265.473,68 270.264.868,37
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 25.287.213,75 47.514.740,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 267.978.259,93 222.750.127,76
6. Personalaufwand 21.262.711,04 15.057.683,05
a) Löhne und Gehälter 19.370.598,22 13.635.254,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.892.112,82 1.422.428,66
- davon für Altersversorgung: EUR 31.130,40 (Vorjahr: EUR 28.865,29)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.968.253,29 47.707.467,85
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.994.489,59 14.811.019,08
9. Erträge aus Beteiligungen 975,01 2.464,31
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 8.124,81 8.013,51
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.042.486,63 2.029.546,60
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 186.553,35 (Vorjahr: EUR 159.476,96)
12. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 27.740,22 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.046.138,29 25.488.410,46
14. Ergebnis vor Steuern 17.917.151,77 14.622.223,63
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.934.832,94 4.339.083,05
- davon latente Steuern: EUR 706.607,97 (Vorjahr: EUR 1.263.207,86)
16. Ergebnis nach Steuern 11.982.318,83 10.283.140,58
17. Sonstige Steuern 180.800,28 203.132,42
18. Konzern-Jahresüberschuss 11.801.518,55 10.080.008,16
19. Einstellungen in Gewinnrücklagen -11.801.518,55 -10.080.008,16
20. Konzern-Bilanzgewinn 0,00 0,00

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

der ENERPARC AG, Hamburg

A. Allgemeine Angaben

Die ENERPARC AG mit Sitz in Hamburg (Amtsgericht Hamburg HRB 112789) ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB und demzufolge verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss 2020 wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des AktG erstellt.

B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die ENERPARC AG, Hamburg, sowie 244 inländische Tochter- und Enkelunternehmen einbezogen.

Die ENERPARC AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 51 neue Tochtergesellschaften gegründet, somit um 51 Konzernunternehmen erweitert. Die 2020 gegründeten Tochterunternehmen dienen als Betreibergesellschaften von Solarparks oder werden als Vorratsgesellschaft für zukünftige Solarparkprojekte oder weiteres Geschäft vorgehalten.

Eine Tochtergesellschaft dient zur Verwaltung energietechnischer Anlagen.

Hinsichtlich der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf die diesem Konzernanhang als Anlage beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes.

C. Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungsstichtag

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde.

Die Einzelabschlüsse sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen schließen ihr Geschäftsjahr zum 31. Dezember ab.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erst- und Folgekonsolidierung differenziert.

Für Erstkonsolidierungen bzw. Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 (Neufälle) wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitpunkt der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2020 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis.

Im Jahr 2020 ergaben sich weitere Konzernkreiserweiterungen. Diese resultieren lediglich aus Neugründungen. Unterschiedsbeträge ergaben sich hierbei nicht.

Konsolidierung von Schulden sowie Erträgen und Aufwendungen, Eliminierung von Zwischengewinnen

Forderungen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge zwischen einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet. Zwischenergebnisse im Anlagevermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert.

Latente Steuern

Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften und latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern aus steuerlichen Verlustvortragsmöglichkeiten, sofern mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen.

Funktionale Währung

Die funktionale Währung des Konzerns ist Euro.

Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden beachtet.

D. Rechnungslegungsgrundsätze

Grundsätzliches

Bei der Bilanzierung, Bewertung und Konsolidierung sind die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und die ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes angewandt worden.

Die Einzelabschlüsse werden nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Sie werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wobei die vom Mutterunternehmen angewandten Ansatz- und Bewertungsregeln auch von den Tochtergesellschaften beachtet werden.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Bilanzierung und Bewertung

Die immateriellen Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzel- und Gemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die EDV-Software wird nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Bei dem beweglichen Sachanlagevermögen werden die Einbauten in gemieteten Räumen über den Zeitraum der Mietvertragsdauer sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und zehn Jahren linear abgeschrieben. Bei den unter den technischen Anlagen ausgewiesenen Solarparks wird eine Nutzungsdauer von zwanzig Jahren zugrunde gelegt.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Dabei umfassen die Herstellungskosten Einzel- und Gemeinkosten.

Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten auf Basis von Einzel- und Gemeinkosten ermittelt. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Bereits erhaltene Anzahlungen von den Kunden, die im Zusammenhang mit den unfertigen Erzeugnissen stehen, werden von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit diese nicht von den Vorräten offen absetzbar sind.

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für spätere Geschäftsjahre darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Erträge für spätere Geschäftsjahre betreffen.

Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagengitter, das integraler Bestandteil des Anhangs ist.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die ausgewiesenen Forderungen resultieren im Wesentlichen aus Solarparkverkäufen und Stromhandel. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Wesentliche Einzelwertberichtigungen oder Forderungsausfälle fielen im Geschäftsjahr 2020 nicht an.

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Innerhalb der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen im Voraus bezahlte Posten in Höhe von TEUR 19.668 (i. V. TEUR 17.585) ausgewiesen.

5. Eigenkapital

Das Grundkapital der ENERPARC AG beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 704.750,00. Es ist eingeteilt in 704.750 (i. V. 704.750) auf den Namen lautende Stückaktien im Nennbetrag von je EUR 1,00. Es ist zum Stichtag voll erbracht. Die Namensaktien sind vinkuliert.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2014 von der durch die Hauptversammlung vom 15. Oktober 2013 erteilten Genehmigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. So wurden 16.501 Aktien (2,34 % des Grundkapitals) durch die Gesellschaft von Aktionären zurück erworben.

In Übereinstimmung mit der Satzung hat der Vorstand einen Betrag von EUR 70.728,07 des handelsrechtlichen Jahresergebnisses in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der Konzernjahresüberschuss 2020 wurde vollumfänglich in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung der einzelnen Positionen des Eigenkapitals im Geschäftsjahr und im Vorjahr wird auf die beigefügte Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, rückständigen Urlaub, Mitarbeiterboni, pauschale Gewährleistungsvorsorge sowie Rückbauverpflichtungen.

7. Verbindlichkeiten

Gesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.033.185.136,50 184.373.109,99 311.952.723,17 536.859.303,34
(im Vorjahr) (892.211.153,14) (147.232.025,45) (272.480.866,63) (472.498.261,06)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.446.430,16 19.446.430,16
(im Vorjahr) (2.385.946,61) (2.385.946,61)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 66.491.969,92 66.491.969,92
(im Vorjahr) (77.636.305,29) (77.636.305,29)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 698.155,70 698.155,70
(im Vorjahr) (940.440,02) (940.440,02)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.703.955,40 1.703.955,40 0,00
(im Vorjahr) (1.585.594,43) (1.156.604,01) (428.990,42)
1.121.525.647,68 272.713.621,17 311.952.723,17 536.859.203,34
(im Vorjahr) (974.759.439,49) (229.351.321,38) (272.909.857,05) (472.498.261,06)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind bis auf einen Betrag i. H. v. TEUR 27.500 durch Abtretungen von Ansprüchen aus Verträgen im Zusammenhang mit der Errichtung, der Versicherung und der Einspeisevergütungen der Solarparks besichert.

Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten werden TEUR 411 Verbindlichkeiten aus Steuern (i. V. TEUR 411) sowie TEUR 0 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (i. V. TEUR 0) ausgewiesen.

8. Passive latente Steuern

Latente Steuern werden für Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen insbesondere aus der unterschiedlichen Bewertung von Solarparks, Rückbaukosten- und Urlaubsrückstellungen sowie auf steuerliche Verlustvortragsmöglichkeiten angesetzt. Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet.

Für die Steuerabgrenzung werden die bei der Auflösung der zeitlich begrenzten Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen sowie der Konsolidierungsmaßnahmen erwarteten, künftigen Steuersätze angewendet. Hierbei wurde die Gewerbesteuer unter Anwendung der in den hebeberechtigten Gemeinden jeweils geltenden Hebesätzen berechnet. Die Hebesätze sind in einer Spanne von 250 % bis 470 %. Im Durchschnitt ergibt sich ein Hebesatz von 458,83 %. Die Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag wurde mit 15,825 % angesetzt.

Die latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 1.1.2020
TEUR
Veränderung
TEUR
Stand 31.12.2020
TEUR
Aktive latente Steuern -1.115 -519 -1.634
Passive latente Steuern 35.015 1.225 36.240
Saldierte Steuerlatenzen 33.900 706 34.606

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Segmente:

2020
Mio. EUR
2019
Mio. EUR
Veränderung
Mio. EUR
Solarparks 55,7 75,1 -19,4
O & M 3,4 3,5 -0,1
Handel mit Solarmodulen 1,3 0 1,3
Einspeisevergütung 113,4 104,2 9,2
Energiehandel 241,7 187,3 54,4
Übrige 3,9 1,7 2,2
419,4 371,8 47,6

Die Umsatzerlöse wurden mit 37,9 % im Ausland und mit 62,1 % in Deutschland erzielt.

2. Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 172 (i. V. TEUR 308) enthalten. Weitere periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 2.465 (i. V. TEUR 1.840) enthalten, davon betreffen TEUR 2.441 (i. V. TEUR 1.779) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 356 (i. V. TEUR 238). Weitere periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 243 (i. V. TEUR 27) enthalten.

3. Personalaufwand

Innerhalb des Personalaufwands werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 31 (i. V. TEUR 29) ausgewiesen. Auf die Angabe nach § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wird mit Hinweis auf § 314 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Innerhalb dieser Position werden tatsächliche Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 5.228 und ein latenter Steueraufwand von TEUR 707 ausgewiesen. Insgesamt ergibt sich ein Ertragsteueraufwand von TEUR 5.935.

F. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Konzernobergesellschaft ermittelt den Cashflow nach der indirekten Methode, nach der der Gewinn oder Verlust der Periode um die Auswirkungen der nicht zahlungswirksamen Transaktionen, um Abgrenzungen der Mittel Zu- oder Abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit in der Vergangenheit oder Zukunft und um Ertrags- oder Aufwandsposten in Verbindung mit dem Cashflow aus Investitions- oder Finanzierungstätigkeit angepasst wird.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 82.421 (i. V. TEUR 103.683). Er enthält Zinsauszahlungen von TEUR 25.046 (i. V. TEUR 25.488) und Ertragsteuerauszahlungen von - TEUR 6.759 (i. V.- TEUR 1.716).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt - TEUR 186.175 (i. V. - TEUR 142.180) und resultiert insbesondere aus Auszahlungen für die Herstellung der Solarparks und Zinseinzahlungen von TEUR 2.051 (i. V. TEUR 2.038).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 115.927 (i. V. TEUR 40.529) resultiert überwiegend aus der Aufnahme von Darlehen zur Finanzierung der Solarparks.

Definition des Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung entspricht der Position "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Er umfasst an beiden Stichtagen Kassenbestände und täglich fällige Einlagen bei Kreditinstituten. Von den liquiden Mitteln sind TEUR 31.025 verpfändet und stehen demzufolge nicht zur freien Verfügung des Konzerns.

G. Angaben zum Eigenkapitalspiegel

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem beigefügten Eigenkapitalspiegel.

H. Sonstige Angaben

1. Offenlegungserleichterungen

Für folgende Gesellschaften werden Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB (Kapitalgesellschaften) bzw. nach § 264b HGB (für Personengesellschaften) in Anspruch genommen:

ENERPARC Solar Invest 21 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 22 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 23 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 24 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 25 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 26 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 30 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 31 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 36 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 37 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 38 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 39 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 40 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 41 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 42 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solarpark Litten GmbH, Kubschütz

ENERPARC Solarpark Litten 2 GmbH, Kubschütz

ENERPARC Solar Invest 45 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 47 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 48 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 49 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 50 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 51 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 52 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 53 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 54 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 55 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 56 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 57 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 58 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 59 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 60 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 61 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 62 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 63 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 64 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 65 GmbH, Bernburg / Saale

ENERPARC Solar Invest 67 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 68 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 69 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 70 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 71 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 72 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 73 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 74 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 75 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 77 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 78 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 79 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 80 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 81 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 82 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 83 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 84 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 85 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 86 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 87 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 88 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 89 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 90 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 91 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 92 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 93 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 94 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 95 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 96 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 97 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 98 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 99 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 100 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 101 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 102 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 103 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 104 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 105 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 106 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 107 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 108 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 109 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 110 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 111 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 112 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 113 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 114 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 115 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 116 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 117 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 118 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 119 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 120 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 121 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 122 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 123 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 124 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 125 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 126 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 127 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 128 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 129 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 130 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 131 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 132 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 133 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 134 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 135 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 136 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 137 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 138 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 139 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 140 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 141 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 142 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 143 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 144 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 145 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 146 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 147 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 148 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 149 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 150 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 151 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 152 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 153 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 154 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 155 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 156 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 157 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 158 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 159 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 160 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 161 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 162 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 163 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 164 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 165 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 166 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 167 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 168 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 169 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 170 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 171 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 172 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 173 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 174 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 175 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 176 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 177 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 178 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 179 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 180 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 181 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 182 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 183 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 184 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 185 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 186 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 187 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 188 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 189 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 190 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 191 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 192 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 193 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 194 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 195 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 196 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 197 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 198 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 199 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 200 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 201 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 202 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 203 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 204 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 205 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 206 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 207 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 208 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 209 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 210 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 211 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 212 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 213 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 214 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 215 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 216 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 217 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 218 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 219 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 220 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 221 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 222 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 223 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 224 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 225 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 226 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 227 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 228 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 229 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 230 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 231 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 232 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 233 GmbH, Hamburg

ENERPARC Solar Invest 234 GmbH, Hamburg

Enerparc Real Estate GmbH, Hamburg

Enerparc Real Estate Solar Invest 1 GmbH, Hamburg

Enerparc Real Estate Solar Invest 2 GmbH, Hamburg

Enerparc Real Estate Solar Invest 3 GmbH, Hamburg

Sunnic Lighthouse Solar Invest 3 GmbH, Hamburg

Enerparc Office Real Estate GmbH, Hamburg

2. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag wurden von verschiedenen Kreditinstituten zugunsten der ENERPARC AG Bankavale und Akkreditive in Höhe von TEUR 249.772 (i. V. TEUR 162.233) gewährt. Zur Sicherheit für diese Avale, für Schwestergesellschaften im Ausland und für unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wegen LC Verbindlichkeiten ausgewiesene Verbindlichkeiten wurden Bankguthaben i. H. v. TEUR 8.415 (i. V. TEUR 7.248) hinterlegt.

Die ENERPARC AG hat zugunsten der ENERPARC Solar Invest 19 GmbH eine Patronatserklärung und zugunsten der Enerparc France GmbH sowie der MKM Asset Management 3 GmbH je eine Rangrücktrittserklärung abgegeben.

Zur Absicherung von Strom-Einkaufskontrakten, die die Sunnic Lighthouse GmbH mit verschiedenen Stromlieferanten abschließt, hat die ENERPARC AG Bürgschaftserklärungen über insgesamt TEUR 8.727 (i. V. TEUR 7.036) abgegeben.

Zur Absicherung von langfristigen Grundstückspachtverträgen mit konzernfremden Verpächtern haben die Solarparkgesellschaften Bankbürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 2.338 abgegeben.

Die Grundstücksgesellschaften des Konzerns haben für Schwestergesellschaften auf ihren Grundstücken Grundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 13.842 (i. V. TEUR 10.947) bestellt.

Für mehrere in Vorjahren in Weißrussland abgeschlossene Projekte hat die ENERPARC AG für ihre Schwestergesellschaft ENERPARC Projects GmbH eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 921 abgegeben.

Weitere Garantien, überwiegend zur Sicherung von Netzeinspeisekapazitäten von in der Entwicklung befindlicher Projekte im Ausland, hat die ENERPARC AG für verschiedene Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 70.012 abgegeben.

Die ENERPARC AG hat Bürgschaften zugunsten der LSSI Leadership Holding GmbH & Co. KG i. H. v. TEUR 500 abgegeben.

Für die angeführten, zu Nominalwerten angesetzten, Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung des Konzerns nicht gerechnet wird.

3. Personal

Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 169 (i. V. 130) Mitarbeiter.

4. Bewertungseinheiten

Verschiedene Konzerngesellschaften haben Darlehensverträge von insgesamt EUR 211,5 Mio. mit einer Laufzeit bis längstens zum 30. September 2040 abgeschlossen.

Von diesen Darlehen sind zum 31. Dezember 2020 insgesamt EUR 44,6 Mio. nominal (Valuta EUR 31,0 Mio.) variabel verzinslich. Um dem Risiko von Marktzinsschwankungen zu begegnen, wurde der variable Zinssatz der Darlehen durch Zins-Swap Vereinbarungen auf einen Festzinssatz in einer Spannweite von 1,07 % bis 2,21 %. gesichert. Bei weiteren Darlehen in einem Umfang von EUR 102,4 Mio. nominal (Valuta EUR 87,8 Mio.) laufen im Jahr 10 nach Darlehensabschluss die Zinssicherungen aus. Für diese Darlehen wurden sogenannte Forward-Swaps abgeschlossen, in einer Spannweite von 1,07 % bis 3,45 %. Ferner hat die Muttergesellschaft sogenannte MAKRO Hedges bei den übrigen Darlehen abgeschlossen, um das Zinsanschlussrisiko einiger Tochtergesellschaften abzusichern. Hierbei wurden die Darlehen mit einem Volumen von EUR 64,5 Mio. nominal (Valuta EUR 43,6 Mio.) abgesichert mit Festzinssätzen zwischen 1,68 % und 1,82 %.

Risiken bestehen in der Änderung des Marktzinssatzes und der daraus resultierenden Veränderung der Ausgleichszahlungen bzw. des Marktwertes der Zinssicherungsvereinbarungen. Diese werden aber grundsätzlich durch die gegenläufigen Entwicklungen bei den abgesicherten Grundgeschäften aufgefangen. Die Höhe der Zinssicherungsvereinbarungen entspricht der Darlehensvaluta. Der Buchwerte der Darlehen betrugen am 31. Dezember 2020 insgesamt EUR 162,3 Mio. Im Rahmen der Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente wurden die auf Basis der Marktverhältnisse zum Stichtag zu erwartenden Zahlungsströme mit einem Marktzinssatz diskontiert. Der Marktwert zum Jahresultimo 2020 beträgt EUR - 9,5 Mio. (i. V. EUR - 7,0 Mio.) Es wurde eine Bewertungseinheit entsprechend den Kriterien des § 254 HGB gebildet, so dass der negative Marktwert der Zinssicherungsvereinbarungen nicht zu einer Rückstellungsbildung führt.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Konzern bestehen in Höhe von TEUR 129.647. Diese resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Verpflichtungen für Grundstückspachtverträge (TEUR 70.637) der Solarparkgesellschaften und Modulbestellungen (TEUR 57.999). Im Übrigen aus Büromieten für die Zentrale in Hamburg und Leasingverpflichtungen.

6. Organe des Mutterunternehmens

Vorstände sind:

Herr Christoph Koeppen, Dipl.-Ingenieur, Hamburg

Herr Frank Müllejans, Dipl.-Kaufmann, Frechen

Herr Stefan Müller, Dipl.-Ingenieur, Hamburg

Aufsichtsratsmitglieder sind:

Dr. Andreas Tietmann, Dipl.-Ingenieur, Vorsitzender

Dr. Thomas Koeppen, Rechtsanwalt, stellv. Vorsitzender

Helmut Müller, Dipl.-Verwaltungswirt

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen im Geschäftsjahr TEUR 36.

7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB

Nahestehende Unternehmen sind die Tochterunternehmen und die weiteren Unternehmen der Gesellschafter (Schwesterunternehmen); nahestehende Personen sind die Geschäftsleitung, die Prokuristen und sonstige leitende Angestellte sowie deren Familienangehörige, außerdem die Mitglieder des Aufsichtsrats.

Die Gesellschaft hat mit drei Schwesterunternehmen Verträge mit einer Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen und sich zum einen verpflichtet, die kaufmännische und technische Betriebsführung der Solarparks zu übernehmen und zum anderen verpflichtet, die in den Solarparks verbauten Wechselrichter bei Defekt zu reparieren oder zu erneuern. Sicherheiten waren durch die ENERPARC AG nicht zu stellen. Die für diese Geschäfte vereinbarte Vergütung in Höhe von insgesamt EUR 29,8 Mio. haben die Schwestergesellschaften in Höhe von EUR 18,4 Mio. vorab gezahlt.

Mit diesen Unternehmen bzw. Personengruppen wurden im Übrigen nur Geschäfte im Rahmen marktüblicher Konditionen getätigt.

8. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2020 insgesamt TEUR 271 (davon TEUR 170 für den Konzernabschluss). Für andere Bestätigungsleistungen wurden TEUR 21 abgerechnet.

9. Nachtragsbericht

Die ENERPARC konnte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen von Ausschreibungen insgesamt weitere 520 MWp an Einspeiserechten sichern. Insgesamt verfügt die ENERPARC AG nun zum Jahresende 2020 noch über etwa 980 MWp tarifgesichertes Zubauvolumen, von denen in den beiden Folgejahren planmäßig ein Großteil gebaut werden soll. Grundsätzlich erlauben die Regularien des Ausschreibungsverfahrens der ENERPARC, in den kommenden 24 Monaten, diese Projekte zu realisieren. In Folge der Corona-Pandemie wurde diese harte Fristigkeit von 24 Monaten je nach Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung verlängert, was konkret ca. 100 MWp des Zubauvolumens betrifft.

Die durchschnittliche Vergütung ist in den letzten drei Ausschreibungsrunden wieder gestiegen. Diesen Effekt konnte man auch in den letzten Ausschreibungsrunden für den Bereich Windenergie feststellen. Damit scheint eine weitere Reduzierung der durchschnittlichen Vergütung, die man in den vorigen Ausschreibungsrunden beobachten konnte, erst einmal gestoppt. Die zusätzlichen Ausschreibungsvolumina, die durch die Sonderausschreibungen und die technologieübergreifenden Ausschreibungen angeboten werden, werden wohl eine weitere Entspannung des Wettbewerbs um Zuschläge im Ausschreibungsverfahren bewirken, sodass sich der Trend zu höheren Vergütungen fortsetzt.

2021 werden weitere 1.475 MWp über diese Ausschreibungsverfahren vergeben. Weiterhin werden zusätzlich 400 MWp in einer gemeinsamen Ausschreibung für Wind und Solarprojekte vergeben.

Obwohl die COVID-19 Pandemie im Geschäftsjahr 2020 keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis der ENERPARC AG hatte, kann aktuell aufgrund der ungewissen Entwicklung der Pandemie nicht ausgeschlossen werden, dass die Geschäftsentwicklung des Konzerns durch belastende Faktoren im Geschäftsjahr 2021 beeinflusst wird. Wir verweisen hierzu auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht in den Abschnitten III.1. Risikobericht und Abschnitt IV. Prognosebericht.

Ab Januar 2021 hat die Sunnic Lighthouse GmbH eine Vielzahl weiterer Anlagenbetreiber von Wind- und Solarkraft, die nicht mit der ENERPARC-Gruppe verbunden sind, in ihr Direktvermarktungsportfolio aufgenommen. Dies wird in 2021 zu einer Steigerung des Handelsvolumens führen.

10. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

In Übereinstimmung mit der Satzung hat der Vorstand 0,02 % des Jahresüberschusses in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Somit werden vom Jahresüberschuss der ENERPARC AG in Höhe von EUR 26.670.728,07 insgesamt EUR 70.728,07 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 41.900.000,00 verbleibt ein Bilanzgewinn von EUR 68.500.000,00. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn 2020 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Hamburg, 11. Juni 2021

ENERPARC AG

Vorstand

gez. Christoph Koeppen

gez. Frank Müllejans

gez. Stefan Müller

Entwicklung des Konzernanlagevermögens der ENERPARC AG, Hamburg

im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.842.271,34 744.274,71 0,00 0,00 4.586.546,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 88.191.748,32 8.191.832,69 0,00 115.366,70 96.498.947,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.029.487.875,15 146.646.693,40 0,00 0,00 1.176.134.568,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.211.725,27 751.533,65 71.733,14 0,00 2.891.525,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.386.380,46 31.850.029,84 0,00 -115.366,70 40.121.043,60
1.128.277.729,20 187.440.089,58 71.733,14 0,00 1.315.646.085,64
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.017,44 0,00 0,00 0,00 5.017,44
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 82.500,00 0,00 0,00 0,00 82.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 5.000,00 45.380,03 0,00 0,00 50.380,03
92.517,44 45.380,03 0,00 0,00 137.897,47
1.132.212.517,98 188.229.744,32 71.733,14 0,00 1.320.370.529,16
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.697.198,16 272.448,30 0,00 1.969.646,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 70.543,74 0,00 0,00 70.543,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 249.032.522,04 54.278.751,78 0,00 303.311.273,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.259.931,59 417.053,21 53.665,00 1.623.319,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
250.362.997,37 54.695.804,99 53.665,00 305.005.137,36
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
252.060.195,53 54.968.253,29 53.665,00 306.974.783,82
Buchwerte
Stand am 31.12.2020
EUR
Stand am 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.616.899,59 2.145.073,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.428.403,97 88.121.204,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 872.823.294,73 780.455.353,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.268.205,98 951.793,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.121.043,60 8.386.380,46
1.010.640.948,28 877.914.731,83
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.017,44 5.017,44
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 82.500,00 82.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 50.380,03 5.000,00
137.897,47 92.517,44
1.013.395.745,34 880.152.322,45

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB

zum 31. Dezember 2020

Die ENERPARC AG hält jeweils 100 % der Anteile folgender Gesellschaften:

lfd. Nr. Gesellschaft
1 ENERPARC Real Estate GmbH, Hamburg
2 Enerparc Real Estate Solar Invest 1 GmbH, Erfurt *
3 Enerparc Real Estate Solar Invest 2 GmbH, Hamburg *
4 Enerparc Real Estate Solar Invest 3 GmbH, Hamburg *
5 ENERPARC power plants GmbH, Hamburg
6 EPP Solar Invest 1 GmbH, Hamburg ***
7 EPP Solar Invest 2 GmbH, Hamburg ***
8 ENERPARC Beteiligungs GmbH, Monheim am Rhein
9 ENERPARC Solar Invest 3 GmbH, Monheim am Rhein
10 ENERPARC Solar Invest 4 GmbH, Monheim am Rhein
11 ENERPARC Solar Invest 5 GmbH, Monheim am Rhein
12 ENERPARC Solar Invest 6 GmbH, Monheim am Rhein
13 ENERPARC Solar Invest 7 GmbH, Monheim am Rhein
14 ENERPARC Solar Invest 8 GmbH, Monheim am Rhein
15 Sunnic Lighthouse GmbH, Hamburg
16 Sunnic Lighthouse Solar Invest 1 GmbH, Hamburg **
17 Sunnic Lighthouse Solar Invest 2 GmbH, Hamburg **
18 Sunnic Lighthouse Solar Invest 3 GmbH, Hamburg
19 Sunnic Lighthouse Solar Invest 4 GmbH, Hamburg **
20 Sunnic Lighthouse Solar Invest 5 GmbH, Hamburg **
21 Sunnic Lighthouse Solar Invest 6 GmbH, Hamburg **
22 Sunnic Lighthouse Solar Invest 7 GmbH, Hamburg **
23 Sunnic Lighthouse Solar Invest 8 GmbH, Hamburg **
24 Sunnic Lighthouse Solar Invest 9 GmbH, Hamburg **
25 ENERPARC Solar Invest 10 GmbH, Hamburg
26 ENERPARC Solar Invest 11 GmbH, Monheim am Rhein
27 ENERPARC Solar Invest 12 GmbH, Werneuchen
28 ENERPARC Solar Invest 13 GmbH, Monheim am Rhein
29 ENERPARC Solar Invest 15 GmbH, Monheim am Rhein
30 ENERPARC Solar Invest 16 GmbH, Monheim am Rhein
31 ENERPARC Solar Invest 17 GmbH, Monheim am Rhein
32 ENERPARC Solar Invest 18 GmbH, Monheim am Rhein
33 ENERPARC Solar Invest 19 GmbH, Hamburg
34 ENERPARC Solar Invest 20 GmbH, Hamburg
35 ENERPARC Solar Invest 21 GmbH, Hamburg
36 ENERPARC Solar Invest 22 GmbH, Hamburg
37 ENERPARC Solar Invest 23 GmbH, Hamburg
38 ENERPARC Solar Invest 24 GmbH, Hamburg
39 ENERPARC Solar Invest 25 GmbH, Hamburg
40 ENERPARC Solar Invest 26 GmbH, Hamburg
41 ENERPARC Solar Invest 27 GmbH, Hamburg
42 ENERPARC Solar Invest 28 GmbH, Hamburg
43 ENERPARC Solar Invest 29 GmbH, Hamburg
44 ENERPARC Solar Invest 30 GmbH, Hamburg
45 ENERPARC Solar Invest 31 GmbH, Hamburg
46 ENERPARC Solar Invest 36 GmbH, Hamburg
47 ENERPARC Solar Invest 37 GmbH, Hamburg
48 ENERPARC Solar Invest 38 GmbH, Hamburg
49 ENERPARC Solar Invest 39 GmbH, Hamburg
50 ENERPARC Solar Invest 40 GmbH, Hamburg
51 ENERPARC Solar Invest 41 GmbH, Hamburg
52 ENERPARC Solar Invest 42 GmbH, Hamburg
53 ENERPARC Solarpark Litten GmbH, Kubschütz
54 ENERPARC Solarpark Litten 2 GmbH, Kubschütz
55 ENERPARC Solar Invest 45 GmbH, Hamburg
56 ENERPARC Solar Invest 47 GmbH, Hamburg
57 ENERPARC Solar Invest 48 GmbH, Hamburg
58 ENERPARC Solar Invest 49 GmbH, Hamburg
59 ENERPARC Solar Invest 50 GmbH, Hamburg
60 ENERPARC Solar Invest 51 GmbH, Hamburg
61 ENERPARC Solar Invest 52 GmbH, Hamburg
62 ENERPARC Solar Invest 53 GmbH, Hamburg
63 ENERPARC Solar Invest 54 GmbH, Hamburg
64 ENERPARC Solar Invest 55 GmbH, Hamburg
65 ENERPARC Solar Invest 56 GmbH, Hamburg
66 ENERPARC Solar Invest 57 GmbH, Hamburg
67 ENERPARC Solar Invest 58 GmbH, Hamburg
68 ENERPARC Solar Invest 59 GmbH, Hamburg
69 ENERPARC Solar Invest 60 GmbH, Hamburg
70 ENERPARC Solar Invest 61 GmbH, Hamburg
71 ENERPARC Solar Invest 62 GmbH, Hamburg
72 ENERPARC Solar Invest 63 GmbH, Hamburg
73 ENERPARC Solar Invest 64 GmbH, Hamburg
74 ENERPARC Solar Invest 65 GmbH, Bernburg / Saale
75 ENERPARC Solar Invest 67 GmbH, Hamburg
76 ENERPARC Solar Invest 68 GmbH, Hamburg
77 ENERPARC Solar Invest 69 GmbH, Hamburg
78 ENERPARC Solar Invest 70 GmbH, Hamburg
79 ENERPARC Solar Invest 71 GmbH, Hamburg
80 ENERPARC Solar Invest 72 GmbH, Hamburg
81 ENERPARC Solar Invest 73 GmbH, Hamburg
82 ENERPARC Solar Invest 74 GmbH, Hamburg
83 ENERPARC Solar Invest 75 GmbH, Hamburg
84 ENERPARC Solar Invest 77 GmbH, Hamburg
85 ENERPARC Solar Invest 78 GmbH, Hamburg
86 ENERPARC Solar Invest 79 GmbH, Hamburg
87 ENERPARC Solar Invest 80 GmbH, Hamburg
88 ENERPARC Solar Invest 81 GmbH, Hamburg
89 ENERPARC Solar Invest 82 GmbH, Hamburg
90 ENERPARC Solar Invest 83 GmbH, Hamburg
91 ENERPARC Solar Invest 84 GmbH, Hamburg
92 ENERPARC Solar Invest 85 GmbH, Hamburg
93 ENERPARC Solar Invest 86 GmbH, Hamburg
94 ENERPARC Solar Invest 87 GmbH, Hamburg
95 ENERPARC Solar Invest 88 GmbH, Hamburg
96 ENERPARC Solar Invest 89 GmbH, Hamburg
97 ENERPARC Solar Invest 90 GmbH, Hamburg
98 ENERPARC Solar Invest 91 GmbH, Hamburg
99 ENERPARC Solar Invest 92 GmbH, Hamburg
100 ENERPARC Solar Invest 93 GmbH, Hamburg
101 ENERPARC Solar Invest 94 GmbH, Hamburg
102 ENERPARC Solar Invest 95 GmbH, Hamburg
103 ENERPARC Solar Invest 96 GmbH, Hamburg
104 ENERPARC Solar Invest 97 GmbH, Hamburg
105 ENERPARC Solar Invest 98 GmbH, Hamburg
106 ENERPARC Solar Invest 99 GmbH, Hamburg
107 ENERPARC Solar Invest 100 GmbH, Hamburg
108 ENERPARC Solar Invest 101 GmbH, Hamburg
109 ENERPARC Solar Invest 102 GmbH, Hamburg
110 ENERPARC Solar Invest 103 GmbH, Hamburg
111 ENERPARC Solar Invest 104 GmbH, Hamburg
112 ENERPARC Solar Invest 105 GmbH, Hamburg
113 ENERPARC Solar Invest 106 GmbH, Hamburg
114 ENERPARC Solar Invest 107 GmbH, Hamburg
115 ENERPARC Solar Invest 108 GmbH, Hamburg
116 ENERPARC Solar Invest 109 GmbH, Hamburg
117 ENERPARC Solar Invest 110 GmbH, Hamburg
118 ENERPARC Solar Invest 111 GmbH, Hamburg
119 ENERPARC Solar Invest 112 GmbH, Hamburg
120 ENERPARC Solar Invest 113 GmbH, Hamburg
121 ENERPARC Solar Invest 114 GmbH, Hamburg
122 ENERPARC Solar Invest 115 GmbH, Hamburg
123 ENERPARC Solar Invest 116 GmbH, Hamburg
124 ENERPARC Solar Invest 117 GmbH, Hamburg
125 ENERPARC Solar Invest 118 GmbH, Hamburg
126 ENERPARC Solar Invest 119 GmbH, Hamburg
127 ENERPARC Solar Invest 120 GmbH, Hamburg
128 ENERPARC Solar Invest 121 GmbH, Hamburg
129 ENERPARC Solar Invest 122 GmbH, Hamburg
130 ENERPARC Solar Invest 123 GmbH, Hamburg
131 ENERPARC Solar Invest 124 GmbH, Hamburg
132 ENERPARC Solar Invest 125 GmbH, Hamburg
133 ENERPARC Solar Invest 126 GmbH, Hamburg
134 ENERPARC Solar Invest 127 GmbH, Hamburg
135 ENERPARC Solar Invest 128 GmbH, Hamburg
136 ENERPARC Solar Invest 129 GmbH, Hamburg
137 ENERPARC Solar Invest 130 GmbH, Hamburg
138 ENERPARC Solar Invest 131 GmbH, Hamburg
139 ENERPARC Solar Invest 132 GmbH, Hamburg
140 ENERPARC Solar Invest 133 GmbH, Hamburg
141 ENERPARC Solar Invest 134 GmbH, Hamburg
142 ENERPARC Solar Invest 135 GmbH, Hamburg
143 ENERPARC Solar Invest 136 GmbH, Hamburg
144 ENERPARC Solar Invest 137 GmbH, Hamburg
145 ENERPARC Solar Invest 138 GmbH, Hamburg
146 ENERPARC Solar Invest 139 GmbH, Hamburg
147 ENERPARC Solar Invest 140 GmbH, Hamburg
148 ENERPARC Solar Invest 141 GmbH, Hamburg
149 ENERPARC Solar Invest 142 GmbH, Hamburg
150 ENERPARC Solar Invest 143 GmbH, Hamburg
151 ENERPARC Solar Invest 144 GmbH, Hamburg
152 ENERPARC Solar Invest 145 GmbH, Hamburg
153 ENERPARC Solar Invest 146 GmbH, Hamburg
154 ENERPARC Solar Invest 147 GmbH, Hamburg
155 ENERPARC Solar Invest 148 GmbH, Hamburg
156 ENERPARC Solar Invest 149 GmbH, Hamburg
157 ENERPARC Solar Invest 150 GmbH, Hamburg
158 ENERPARC Solar Invest 151 GmbH, Hamburg
159 ENERPARC Solar Invest 152 GmbH, Hamburg
160 ENERPARC Solar Invest 153 GmbH, Hamburg
161 ENERPARC Solar Invest 154 GmbH, Hamburg
162 ENERPARC Solar Invest 155 GmbH, Hamburg
163 ENERPARC Solar Invest 156 GmbH, Hamburg
164 ENERPARC Solar Invest 157 GmbH, Hamburg
165 ENERPARC Solar Invest 158 GmbH, Hamburg
166 ENERPARC Solar Invest 159 GmbH, Hamburg
167 ENERPARC Solar Invest 160 GmbH, Hamburg
168 ENERPARC Solar Invest 161 GmbH, Hamburg
169 ENERPARC Solar Invest 162 GmbH, Hamburg
170 ENERPARC Solar Invest 163 GmbH, Hamburg
171 ENERPARC Solar Invest 164 GmbH, Hamburg
172 ENERPARC Solar Invest 165 GmbH, Hamburg
173 ENERPARC Solar Invest 166 GmbH, Hamburg
174 ENERPARC Solar Invest 167 GmbH, Hamburg
175 ENERPARC Solar Invest 168 GmbH, Hamburg
176 ENERPARC Solar Invest 169 GmbH, Hamburg
177 ENERPARC Solar Invest 170 GmbH, Hamburg
178 ENERPARC Solar Invest 171 GmbH, Hamburg
179 ENERPARC Solar Invest 172 GmbH, Hamburg
180 ENERPARC Solar Invest 173 GmbH, Hamburg
181 ENERPARC Solar Invest 174 GmbH, Hamburg
182 ENERPARC Solar Invest 175 GmbH, Hamburg
183 ENERPARC Solar Invest 176 GmbH, Hamburg
184 ENERPARC Solar Invest 177 GmbH, Hamburg
185 ENERPARC Solar Invest 178 GmbH, Hamburg
186 ENERPARC Solar Invest 179 GmbH, Hamburg
187 ENERPARC Solar Invest 180 GmbH, Hamburg
188 ENERPARC Solar Invest 181 GmbH, Hamburg
189 ENERPARC Solar Invest 182 GmbH, Hamburg
190 ENERPARC Solar Invest 183 GmbH, Hamburg
191 ENERPARC Solar Invest 184 GmbH, Hamburg
192 ENERPARC Solar Invest 185 GmbH, Hamburg
193 ENERPARC Solar Invest 186 GmbH, Hamburg
194 ENERPARC Solar Invest 187 GmbH, Hamburg
195 ENERPARC Solar Invest 188 GmbH, Hamburg
196 ENERPARC Solar Invest 189 GmbH, Hamburg
197 ENERPARC Solar Invest 190 GmbH, Hamburg
198 ENERPARC Solar Invest 191 GmbH, Hamburg
199 ENERPARC Solar Invest 192 GmbH, Hamburg
200 ENERPARC Solar Invest 193 GmbH, Hamburg
201 ENERPARC Solar Invest 194 GmbH, Hamburg
202 ENERPARC Solar Invest 195 GmbH, Hamburg
203 ENERPARC Solar Invest 196 GmbH, Hamburg
204 ENERPARC Solar Invest 197 GmbH, Hamburg
205 ENERPARC Solar Invest 198 GmbH, Hamburg
206 ENERPARC Solar Invest 199 GmbH, Hamburg
207 ENERPARC Solar Invest 200 GmbH, Hamburg
208 ENERPARC Solar Invest 201 GmbH, Hamburg
209 ENERPARC Solar Invest 202 GmbH, Hamburg
210 ENERPARC Solar Invest 203 GmbH, Hamburg
211 ENERPARC Solar Invest 204 GmbH, Hamburg
212 ENERPARC Solar Invest 205 GmbH, Hamburg
213 ENERPARC Solar Invest 206 GmbH, Hamburg
214 ENERPARC Solar Invest 207 GmbH, Hamburg
215 ENERPARC Solar Invest 208 GmbH, Hamburg
216 ENERPARC Solar Invest 209 GmbH, Hamburg
217 ENERPARC Solar Invest 210 GmbH, Hamburg
218 ENERPARC Solar Invest 211 GmbH, Hamburg
219 ENERPARC Solar Invest 212 GmbH, Hamburg
220 ENERPARC Solar Invest 213 GmbH, Hamburg
221 ENERPARC Solar Invest 214 GmbH, Hamburg
222 ENERPARC Solar Invest 215 GmbH, Hamburg
223 ENERPARC Solar Invest 216 GmbH, Hamburg
224 ENERPARC Solar Invest 217 GmbH, Hamburg
225 ENERPARC Solar Invest 218 GmbH, Hamburg
226 ENERPARC Solar Invest 219 GmbH, Hamburg
227 ENERPARC Solar Invest 220 GmbH, Hamburg
228 ENERPARC Solar Invest 221 GmbH, Hamburg
229 ENERPARC Solar Invest 222 GmbH, Hamburg
230 ENERPARC Solar Invest 223 GmbH, Hamburg
231 ENERPARC Solar Invest 224 GmbH, Hamburg
232 ENERPARC Solar Invest 225 GmbH, Hamburg
233 ENERPARC Solar Invest 226 GmbH, Hamburg
234 ENERPARC Solar Invest 227 GmbH, Hamburg
235 ENERPARC Solar Invest 228 GmbH, Hamburg
236 ENERPARC Solar Invest 229 GmbH, Hamburg
237 ENERPARC Solar Invest 230 GmbH, Hamburg
238 ENERPARC Solar Invest 231 GmbH, Hamburg
239 ENERPARC Solar Invest 232 GmbH, Hamburg
240 ENERPARC Solar Invest 233 GmbH, Hamburg
241 ENERPARC Solar Invest 234 GmbH, Hamburg
242 Enerparc Solar Service Holding GmbH, Monheim
243 Enerparc Office Real Estate GmbH, Hamburg
244 Enerparc Service GmbH, Hamburg

* mittelbar über die ENERPARC Real Estate GmbH

** mittelbar über Sunnic Lighthouse GmbH

*** mittelbar über ENERPARC power plants GmbH

Konzernkapitalflussrechnung der ENERPARC AG, Hamburg

für das Geschäftsjahr 2020

2020
TEUR
2019
TEUR
Konzernjahresergebnis 11.802 10.080
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 54.968 47.707
+/- Zunahme/Abnahme der langfristigen Rückstellungen 2.309 1.180
+/- Zunahme/Abnahme Im Voraus vereinnahmte Pachten -715 105
+/- Zunahme/Abnahme latente Steuern 707 1.263
Cashflow
+/- Zunahme/Abnahme der mittel- und kurzfristigen Rückstellungen 5.927 5.191
-/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 15 727
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -37.923 -20.185
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 23.867 32.805
+ Zinsaufwendungen 25.046 25.488
- Zinserträge -2.051 -2.038
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 5.228 3.076
-/+ Ertragsteuerzahlungen -6.759 -1.716
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 82.421 103.683
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens -87 48
+ Einzahlung aus Tilgung Ausleihung -5 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -187.440 -143.913
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -744 -353
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 50 0
+ Zinseinzahlungen 2.051 2.038
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -186.175 -142.180
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 179.439 136.339
- Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -65.781 -90.581
+/- Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.315 20.260
- Zinsauszahlungen -25.046 -25.488
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 115.927 40.529
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 12.173 2.032
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 83.554 81.522
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 95.727 83.554

Konzerneigenkapitalspiegel der ENERPARC AG, Hamburg

für das Geschäftsjahr 2020

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Gewinnrücklagen
TEUR
Konzern- Bilanzgewinn
TEUR
Summe
TEUR
Stand 1.1.2020 688 53.667 0 54.355
Konzerngesamtergebnis 2020 11.802 11.802
Ergebnisverwendung 2020 11.802 -11.802 0
Stand 31.12.2020 688 65.469 0 66.157

für das Geschäftsjahr 2019

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Gewinnrücklagen
TEUR
Konzern- Bilanzgewinn
TEUR
Summe
TEUR
Stand 1.1.2019 688 43.587 0 44.275
Konzerngesamtergebnis 2019 10.080 10.080
Ergebnisverwendung 2019 10.080 -10.080 0
Stand 31.12.2019 688 53.667 0 54.355

Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers

An die ENERPARC AG, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der ENERPARC AG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ENERPARC AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 11. Juni 2021

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer

gez. Werner Metzen, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2020

Der Aufsichtsrat der ENERPARC AG nahm die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2020 wahr.

Er ließ sich während des Berichtszeitraumes in 4 Sitzungen und durch Vorlage von Berichten umfassend über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der ENERPARC AG überwacht und die Entscheidungen getroffen, die ihm nach Gesetz und Satzung übertragen sind.

Der Jahresabschluss- und Konzernabschluss sowie der Lagebericht und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, geprüft worden. Im Ergebnis der Prüfungen wurde sowohl für den Einzel- als auch für den Konzernabschluss ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat stimmt den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zu.

Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie den Lagebericht und den Konzernlagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss 2020 und genehmigt den Konzernabschluss 2020. Damit ist der Jahresabschluss 2020 festgestellt und der Konzernabschluss 2020 gebilligt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der ENERPARC AG für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Beteiligten seine Anerkennung für die erfolgreiche Tätigkeit aus.

 

Hamburg, den 27. Juli 2021

gez. Dr. Andreas Tietmann, Aufsichtsratsvorsitzender

In Übereinstimmung mit der Satzung hat der Vorstand 70.728,07 EUR des Jahresüberschusses 2020 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den verbleibenden Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von EUR 68.500.000,- auf neue Rechnung vorzutragen.

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