Claus Reformwaren Service Team GmbH

Kiefernstraße 11, 76532 Baden-Baden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 200525
Eingetragen
11.5.1978
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit TabakwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Vertrieb von Reformwaren. Zur Erreichung dieses Zwecks ist die Gesellschaft befugt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten, zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Harald Börsig
seit 4.11.2009
Prokura
Ulrike Claus
seit 13.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

74.00% identifiziert26.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
47.00%
27.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft Ulrike Claus und Beate Scharfenberg
26.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

76532 Baden-Baden
14.100 €
47.00%
76534 Baden-Baden
8.100 €
27.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Claus Reformwaren Service Team GmbH

Baden-Baden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

CLAUS Reformwaren Service Team GmbH, Baden-Baden

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Das Unternehmen ist ein Großhandel für Facheinzelhändler mit Reform-, Bio- und Naturprodukten, mit einem umfangreichen Sortiment von über 23.000 Artikeln. Das Unternehmen bietet neben 400 gelisteten Handelsmarken ergänzend die Eigenmarken PURAL und EUBIONA an. Zum Kundenkreis zählen ca. 1.800 Kunden, die sich auf dem deutschen Markt und auf dem Exportmarkt, insbesondere in den Ländern Frankreich, Österreich und der Schweiz, befinden und ausschließlich Fachhändler sind. Das Unternehmen betreibt fünf Lager an vier Standorten (Baden-Baden, Fürstenfeldbruck, Dortmund und Stockstadt) mit einer Gesamtfläche von ca. 22.400 m 2.

2. Ziele und Strategien

Ziel des Unternehmens ist es, den Kunden ein Vollsortiment an Qualitätsprodukten zu einem fairen Preis/Leistungsverhältnis zu bieten, auch speziell mit den Eigenmarken. Die Service-Tools zur Kommunikation in Richtung der Kunden werden stetig ausgebaut und digitalisiert, um tagesaktuelle Informationen zur Verfügung stellen zu können. Das Unternehmen engagiert sich darüber hinaus auch in der Weiterentwicklung der regionalen Bio-Strukturen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Markt für Bio-Lebensmittel stieg im Jahr 2023 um 5,0 % auf 16,08 Mrd., verglichen mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 entspricht dies einer Steigerung von 30%. Die Steigerung ergibt sich auch aus Preissteigerungen und nicht nur aus Erhöhung des Absatzes von Bio-Lebensmitteln. Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage wenden sich viele Verbraucher eher dem Preiseinstiegs-Bio der Handelsmarken, Drogeriemärkte und Discounter zu.

Das Umsatzvolumen des Naturkostfachhandels in Deutschland lag im Jahr 2023 im leichten Plus. Die Umsätze liegen somit wieder fast auf dem Vor-Corona-Niveau von 2019. (Quelle: BÖLW).

Auch die rund 940 Reformhauseinzelhändler in Deutschland und Österreich verzeichnen im Jahr 2023 eine Umsatzentwicklung von EUR 730 auf EUR 736 Mill. +0,8 %. (Quelle: Biohandel).

Das Unternehmen betreibt in der Reformwarenbranche den umsatzstärksten Großhandel bundesweit. Der Konzentrationsprozess in der Reformwaren-Großhandelsbranche schreitet weiter voran.

2. Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023

Die Inflation in Deutschland und Frankreich hat den Geschäftsverlauf anhaltend beeinflusst. Der Umsatz verminderte sich im Vorjahresvergleich um 4,8%. Einige Kunden können ihre Insolvenzen in Eigenverwaltung erfolgreich beenden und ihren Geschäftsbetrieb weiterführen. Mit der Firma Basic kommt Ende 2023 ein weiterer Endgroßkunde in Schwierigkeiten und muss Insolvenz anmelden. Es gibt einige Ladenschließungen auf dem deutschen Markt.

Die Kostenentwicklungen, vor allem in der Logistik (z.B. Maut) bringt großen Druck in die Verhandlungen mit Herstellern und Kunden. Die Themen wie gesetzliche Vorgaben, Dokumentationspflichten und bürokratische Auflagen belasten das Unternehmen und führen zu weiteren Kostensteigerungen.

Beschaffungsbereich:

Mit 400 gelisteten Marken ist das Unternehmen im Beschaffungsbereich breit aufgestellt. Die erneuten Steigerungen der Warenbezugspreise konnten durch erhöhte Abgabepreise kompensiert werden. Die Lagerumschlagshäufigkeit liegt im branchenüblichen Rahmen und wird permanent überprüft.

Absatzbereich:

In allen Absatzmärkten verminderte sich der Umsatz. Relativ am stärksten im Drittland, überwiegend in der Schweiz, mit einem Umsatzrückgang von 23,5 % gefolgt von der EU, überwiegend in Frankreich, mit einem Rückgang von rd. 8,0 %.

Investitions- und Finanzierungsbereich:

Die Gesamtinvestitionen in das Sachanlagevermögen unter Einbezug der Anzahlungen betrugen TEUR 486 (Vorjahr TEUR 547).

Investiert wurde überwiegend in den Fuhrpark TEUR 449.

C. Darstellung des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft

1. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses

Rückläufige Umsätze in Deutschland (TEUR 972), der EU (TEUR 3.130) und den Drittländern (TEUR 2.168) haben den Jahresumsatz insgesamt um TEUR 6.270 vermindert. Bezogen auf den Vorjahresumsatz betrug die Minderungsrate rd. 4,8 %.

Der Exportanteil betrug ca. 35 % am Gesamtumsatz und hat sich im Vorjahresvergleich um rd. 2% vermindert.

Der Rohertrag betrug TEUR 23.535 (Vorjahr TEUR 25.282), die Materialaufwandsquote hat sich im Verhältnis zum Vorjahr um 0,5 % verschlechtert. Die Personalkosten blieben nahezu konstant bei TEUR 13.264 (Vj. 13.234). Der Personalbestand hat sich im Jahresdurchschnitt um rd. 29 Mitarbeiter reduziert.

Geringere Investitionen haben die Abschreibungen um TEUR 52 reduziert.

Steigende sonstige betriebliche Aufwendungen im Wesentlichen für Ausgangsfrachten (TEUR 134) und Kosten für Leiharbeit (TEUR 364) bei verminderten Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR -349) belasten summarisch das Ergebnis um TEUR 103.

Die Eigenkapitalrentabilität zum Bilanzstichtag hat sich negativ von rd. 2,0 (Vj.) auf rd. - 3,9 % vermindert.

Die Umsatzrentabilität lag bei -0,7 % (Vj 0,4 %).

Insgesamt hat sich das Jahresergebnis um TEUR 1.296 verschlechtert.

2. Darstellung der Finanzlage

Das Unternehmen ist solide finanziert, es bestanden und bestehen keine Liquiditätsengpässe. Das Unternehmen unterhält eine positive, langjährige und bewährte Zusammenarbeit mit der Hausbank.

Der bestehende Finanzkredit wurde planmäßig getilgt und sämtliche Zahlungsziele eingehalten.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 158,8 (Vorjahr TEUR 2.957).

3. Darstellung der Vermögenslage

Die Vermögenslage des Unternehmens ist geordnet. Das Eigenkapital beträgt rd. 73,3 % (Vj. 75,2 %) der Bilanzsumme.

Das langfristig gebundene Anlagevermögen beträgt rd. 26,3 % (Vj. 26,4 %) und das Vorratsvermögen rd. 35,3 % (Vj. 33,3 %). Beide Vermögensposten sind über das Eigenkapital des Unternehmens finanziert.

Investitionen des Geschäftsjahres wurden mit vorhandenen liquiden Mitteln finanziert.

Auf der Passivseite der Bilanz umfasst das kurzfristige Fremdkapital rd. 22,3 % (Vj.18,9 %) der Bilanzsumme. Dem gegenüber stehen kurzfristige Forderungen und liquide Mittel von rd. 38,5 % (Vj. 39,3 %) der Bilanzsumme.

Insgesamt ist die Vermögenslage als gut zu bezeichnen.

4. Gesamtaussage

Zusammenfassend kann Vermögens- und Finanzlage als gut beurteilt werden. Die Ertragslage beurteilt die Geschäftsleitung nicht zufriedenstellend.

5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Jahresergebnis und Branchenentwicklung

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen jährliche Umsatzleistung pro Vollzeitkraft und Umsatzrendite herangezogen.

Die jährliche Umsatzleistung pro (rechnerische) Vollzeitkraft hat sich im Geschäftsjahr erhöht. Sie betrug im Jahresdurchschnitt rd. TEUR 368 zu TEUR 355 im Vorjahr.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal:

Qualifikation und Engagement der Mitarbeiter*innen sind die Basis für eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens. Ziel des Unternehmens ist es, die Mitarbeiter*innen für ihre jetzigen und künftigen Aufgaben zu motivieren und zu qualifizieren. Entsprechend den einzelnen Aufgabenbereichen führt das Unternehmen Schulungsmaßnahmen durch. Es werden regelmäßig Mitarbeitergespräche geführt. Dabei werden gegebenenfalls Schulungsbedarf oder das Potential der Mitarbeiter*innen für weiterführende Aufgaben festgestellt.

Der gesamte Personalstand in Köpfen betrug im Jahresdurchschnitt 376 Beschäftigte. Die Betriebszugehörigkeit setzte sich wie folgt zusammen:

109 Mitarbeiter*innen > 10 Jahre (29 %)
83 Mitarbeiter*innen 5-9 Jahre (22 %)
184 Mitarbeiter*innen < 5 Jahre (49 %)

durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 8,1 Jahre

Die Mitarbeiterstruktur setzt sich wie folgt zusammen:

291 Mitarbeiter*innen Vollzeit

35 Mitarbeiter*innen Teilzeit

50 Mitarbeiter*innen Minijobber

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter*innen lag zum Geschäftsjahresende bei rd. 43 Jahren. Der Anteil der Frauen beträgt 56 % und der Anteil Männer 44 %.

Zum Bilanzstichtag beschäftigte das Unternehmen insgesamt 15 Auszubildende in den Berufen:

• Fachlagerist*in

• Fachkraft für Lagerlogistik

• Kauffrau/mann für Büromanagement

• Kauffrau/mann für Groß- und Außenhandelsmanagement

• Kauffrau/mann für Digitalisierungsmanagement

Die Ausbildungsquote liegt damit bei 4 %.

Nachhaltigkeit und Umweltbelange:

Das Unternehmen ist überzeugt, dass nachhaltiges Wirtschaften die Voraussetzung für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens ist. Deshalb wurde Nachhaltigkeit in die Unternehmensorganisation integriert und im Leitbild verankert. Der verantwortungsvolle Umwelt- und Klimaschutz ist ein wichtiges Unternehmensziel.

Im Unternehmensbereich Fuhrpark wurden die ökologischen Standards erhöht. Der Fuhrpark wurde teilweise erneuert und es wurden weiterhin LKW mit der Norm "Euro 6" erworben. Die Anschaffung schadstoffarmer LKW, die Verknüpfung und Optimierung des Auslieferungsverkehrs und den Ausbau des kombinierten Beschaffungsverkehrs soll auch weiterhin eine deutliche Kraftstoffreduzierung mit sich bringen.

Die Dächer der Standorte Baden-Baden, Fürstenfeldbruck und Dortmund tragen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1172 KWp. Dies entspricht einem Stromverbrauch von 330 Haushalten im Jahr. Seit 2012 wird ausschließlich Ökostrom bezogen.

Beim Bau, für die Gesellschaft erstellter Gebäude, drängt das Unternehmen auf die Verwendung von Holz - Lärche aus dem heimischen Schwarzwald - als nachwachsender Rohstoff.

Auf der Lagerhalle in Baden-Baden ist eine Dachfläche von 600 m 2 begrünt, der neue Lebensraum für Insekten bietet und Schadstoffe aus der Luft filtert.

Gesellschaftliches Engagement:

Das gesellschaftliche Engagement konzentriert sich im Rahmen der Spendentätigkeit darauf, dass Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht ist, an verschiedene soziale Einrichtungen abgeben werden, beispielsweise an die örtlichen Tafeln der jeweiligen Standorte. Vor Ort werden die Vereine unterstützt.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Unternehmen trotz insgesamt stabiler Marktnachfrage an Bio- und Naturprodukten einen Umsatzrückgang um ca. 3 Prozent. Die Handelsspanne wird stabil bleiben, während gleichzeitig die Gesamtkosten deutlich steigen werden. Die Geschäftsführung prognostiziert ein negatives Geschäftsergebnis.

Das Unternehmen geht von einer weiteren Verschärfung des Verdrängungswettbewerbs im Bio- und Reformfachhandel aus, die Wettbewerbssituation im Handel mit Bio- und Reformprodukten wird weiterhin zunehmen. Für das Unternehmen wird sich die Konkurrenzsituation weiter verschärfen, der Preiswettbewerb steigt, die Verknappung der Bio-Rohstoffe zu Lieferengpässen und Umsatzrückgang führen.

2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das Risiko der Gesellschaft besteht einerseits in der Verlagerung von Vertriebswegen, da manche Fachhändler bereits eigene Zentral-Lager unterhalten, andererseits im Verdrängungswettbewerb des Lebensmitteleinzelhandels (LEH), dem sich unsere Kunden, die Reformhäuser und Naturkosthändler, ausgesetzt sehen. Ebenso werden die Kundenkonditionen durch Konzentrationsprozesse im Filialisten-Bereich einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Daraus können Umsatz- und Ergebnisrisiken für das Unternehmen entstehen.

Der Umsatz mit Biolebensmitteln wächst weiter, doch findet das Wachstum zunehmend außerhalb des Fachhandels statt. Der konventionelle Handel (LEH) und der Drogeriemarkt macht dem Reform- und Naturkosthandel in Deutschland ernsthaft Konkurrenz, so ist der Umsatz im Discount, LEH und Drogeriemarkt erneut im Jahr 2023 stärker gewachsen als im Fachhandel.

Die Abwanderung von exklusiven Fachhandelsmarken, die sich auch im konventionellen Handel positionieren, kann zur Reduzierung der Lieferfähigkeit im Unternehmen und zu Umsatzrückgang führen.

Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch die intensivere Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Herstellern, dem Aufbau des Servicegrades für die Facheinzelhändler und versucht diesen Servicegrad zusätzlich durch Werbekonzepte, Sortimentsberatung zu stärken. Das Unternehmen versucht ergänzend durch eine breite Basis an Lieferanten (Risikostreuung), durch die Gewinnung neuer Lieferanten und durch langzeitgebundene Lieferverträge diese Risiken zu reduzieren.

Die breite Basis an Lieferanten (ca. 400), meist kleine und mittlere Unternehmen und die breite Basis an Kunden (ca. 7.000 mit Kunden assoziierter Unternehmen), in der Regel inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte und einige Filialisten, ermöglichen eine Risikostreuung. Das Unternehmen legt bei Lieferanten- und Kundenbeziehungen Wert auf eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf der Basis von Transparenz und Fairness.

Die Gesellschaft weitet das Eigen-Marken-Sortiment PURAL und EUBIONA weiter aus. Die Marke PURAL ist bereits seit einigen Jahren die umsatzstärkste Marke im Unternehmen.

Durch das Finanzmanagement wird die Einhaltung der Debitorenzahlungsziele streng überwacht, so dass Zahlungsausfälle begrenzt werden.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

E. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat unter gleicher Firma Zweigniederlassungen in:

82256 Fürstenfeldbruck, Liebigstraße 18,

64589 Stockstadt, Sangenweg 16

sowie in 44309 Dortmund, Niedersachsenweg 33

 

Baden-Baden, den 25. Oktober 2024

Ulrike Claus, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.545.539,82 7.675.219,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 170.709,50 405.823,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.857,50 322.527,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 44.852,00 83.296,00
II. Sachanlagen 5.252.080,32 5.856.646,32
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.024.795,32 1.060.985,32
2. technische Anlagen und Maschinen 903.219,00 978.183,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.301.566,00 3.817.478,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.500,00
III. Finanzanlagen 2.122.750,00 1.412.750,00
1. sonstige Ausleihungen 2.122.750,00 1.412.750,00
B. Umlaufvermögen 21.190.264,41 21.413.127,43
I. Vorräte 10.137.474,01 9.685.748,79
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 207.175,76 211.468,84
2. fertige Erzeugnisse und Waren 9.930.298,25 9.474.279,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.061.634,06 7.400.598,87
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.089.367,13 6.710.614,27
2. sonstige Vermögensgegenstände 972.266,93 689.984,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.991.156,34 4.326.779,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.946,00 4.767,00
Aktiva 28.737.750,23 29.093.114,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 21.077.829,27 21.891.657,22
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 76.693,78 76.693,78
III. Gewinnvortrag 21.784.963,44 21.302.678,27
IV. Jahresfehlbetrag 813.827,95 -482.285,17
B. Rückstellungen 826.736,00 821.264,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 281.436,00 301.774,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 55.430,00
3. sonstige Rückstellungen 545.300,00 464.060,00
C. Verbindlichkeiten 6.833.184,96 6.380.193,03
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.213.672,49 1.611.704,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 141.963,18 85.163,62
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.914.499,09 4.168.434,22
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 26.843,10 26.843,10
5. sonstige Verbindlichkeiten 536.207,10 488.048,09
davon aus Steuern 143.319,69 92.956,23
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 142.177,68 143.424,58
Passiva 28.737.750,23 29.093.114,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 125.035.496,09 131.305.460,86
2. sonstige betriebliche Erträge 311.506,72 269.334,47
davon Erträge aus der Währungsumrechnung -854,06
3. Materialaufwand 101.500.499,38 106.022.717,06
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 101.500.499,38 106.022.717,06
4. Personalaufwand 13.264.059,64 13.234.636,20
a) Löhne und Gehälter 10.957.542,69 10.873.029,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.306.516,95 2.361.606,28
davon für Altersversorgung 24.908,61 28.580,37
5. Abschreibungen 1.298.109,85 1.350.403,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.298.109,85 1.350.403,09
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.289.387,82 10.186.381,46
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 38.612,30 28.194,87
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.745,83
davon Erträge aus Abzinsung 1.200,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.017,16 41.039,33
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 5.248,00 7.346,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -156.454,02 244.926,81
11. Ergebnis nach Steuern -774.258,89 522.886,25
12. sonstige Steuern 39.569,06 40.601,08
13. Jahresfehlbetrag 813.827,95 -482.285,17

Anhang zum 31.12.2023

der Claus Reformwaren Service Team GmbH

I. Allgemeine Angaben/Identifikation

Die Claus Reformwaren Service Team GmbH hat ihren Sitz in Baden-Baden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 200525 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Claus Reformwaren Service Team GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben bzw. sind als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet. Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Bewertungsabschläge zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken sind erfolgt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. Es ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven Posten ein aktivischer Überhang. Das Wahlrecht zur Aktivierung des Überhangs an aktiven latenten Steuern wurde nicht ausgeübt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3. Abschreibung entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert

Die Abschreibung des entgeltlich erworbenen Geschäftswerts erfolgt über eine Laufzeit von 5 Jahren.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Angaben zu den Restlaufzeitenvermerken:

Art der Forderung: Gesamtbetrag 31.12.2023
TEUR
davon mit einer Restlaufzeit mehr als 1 Jahr 31.12.2023
TEUR
davon mit einer Restlaufzeit mehr als 1 Jahr 31.12.2023
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 7.089,37 300,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 561,76 0,00 0,00

5. Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G Dr. Heubeck

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.133,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

6. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Urlaubsansprüche und Überstunden 339.200,00 EUR

Gebühren 70.600,00 EUR

7. Angaben zu den Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt nach Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
TEUR
kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.213,67 455,31 758,36 0,00
erhaltene Anzahlungen 141,96 141,96 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 4.914,50 4.914,50 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 26,84 1,28 25,56 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 536,21 357,26 178,95 0,00
Summe 6.833,18 5.870,31 962,87 0,00

8. Angaben zu den Sicherungsrechten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 4.914,50

31.12.2023 31.12.2023
TEUR
hiervon gesichert
TEUR
Art und Form der Sicherheit
gegenüber Kreditinstituten 1.213,67 0,00
erhaltene Anzahlungen 141,96 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 4.914,50 4.914,50 Branchenübl. Eigentumsvorbehalt
gegenüber Gesellschaftern 26,84 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 536,21 0,00
Summe 6.833,18 4.914,50

9. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Gewährleistungsverträgen 0,43 Mio.

Teilweise sind die Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen nicht quantifizierbar, weil unbekannt ist, ob und in welchem Umfang eine Verbindlichkeit besteht, welche die Haftung auslösen könnte.

10. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Von der potentiellen Inanspruchnahme ist, im Hinblick auf die gegenwärtige Bonität bzw. das bisherigen Zahlungsverhalten des Begünstigten überwiegend nicht auszugehen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen derzeit nicht vor.

11. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 2.431 sonstige finanzielleVerpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen von TEUR 1.306, Verpflichtungen aus dem Bestellobligo des Sachanlagevermögens von TEUR 582 und Verpflichtungen aus Kreditzusagen TEUR 543.

12. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Geographisch bestimmter Markt Umsatz in TEUR
Inland 82.107
EU 35.865
Drittland - überwiegend Europa 7.063

13. Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 257.106,50 enthalten.

Die Erträge sind im Posten "sonstige betriebliche Erträge" erfasst. Es handelt sich um Buchgewinnen aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Des weiteren sind in dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" Steuererstattungen für Vorjahre erfasst.

14. Ausschüttungssperre

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.133,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Honorar für den Abschlussprüfer

Für Abschlussprüfungsleistungen wurden EUR 25.000,00 erfasst.

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Frau Ulrike Claus - Geschäftsführer

Die Gesellschaft hat von den Befreiungsvorschriften gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterlassen.

3. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die für frühere Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebenen gebildeten Rückstellungen betragen EUR 281.436,00. Der zurückgestellte Betrag betrifft laufende Pensionen.

4. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern betragen EUR 26.843,10 (Vj. EUR 26.843,10).

5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Einem nahestehenden Unternehmen wurde ein Kredit ohne Sicherheiten gewährt. Zum Abschlussstichtag betrug dieser TEUR 1.323. Von der potentiellen Inanspruchnahme ist, im Hinblick auf das bisherigen Zahlungsverhalten und/bzw. die gegenwärtige Bonität des Begünstigten, überwiegend nicht auszugehen. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

6. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftige Arbeitnehmer 291
teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer und Aushilfen 85,5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 376,50.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Steigende Preise für Lebensmittel gefolgt von geändertem und rückläufigem Konsumverhalten trüben die Auftragslage ein. Das Unternehmen sieht sich ergänzend deutlichen Kostensteigerungen in verschiedenen Bereichen konfrontiert. Der Umsatzrückgang flankiert von steigenden Kosten hält an. Das Jahresergebnis 2024 wird deutlich negativ sein.

 

Baden-Baden, den 25. Oktober 2024

Ulrike Claus, Geschäftsführerin

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.178.870,53 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 519.911,23 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.698.781,76 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.253.005,22 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.499.266,22 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.779.076,65 463.057,35 868.637,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.500,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.531.348,09 485.557,35 868.637,70
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 1.412.750,00 800.000,00 90.000,00
Summe Finanzanlagen 1.412.750,00 800.000,00 90.000,00
Summe Anlagevermögen 16.642.879,85 1.285.557,35 958.637,70
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.178.870,53
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 519.911,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.698.781,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.253.005,22
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.499.266,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 10.373.496,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.500,00
Summe Sachanlagen 0,00 13.148.267,74
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 2.122.750,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.122.750,00
Summe Anlagevermögen 0,00 16.969.799,50
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 856.343,03 196.670,00 0,00 0,00 1.053.013,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 436.615,23 38.444,00 0,00 0,00 475.059,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.292.958,26 235.114,00 0,00 0,00 1.528.072,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.019,90 36.190,00 0,00 0,00 228.209,90
2. technische Anlagen und Maschinen 521.083,22 74.964,00 0,00 0,00 596.047,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.961.598,65 951.841,85 841.510,20 0,00 7.071.930,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.674.701,77 1.062.995,85 841.510,20 0,00 7.896.187,42
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.967.660,03 1.298.109,85 841.510,20 0,00 9.424.259,68
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 125.857,50 322.527,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 44.852,00 83.296,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 170.709,50 405.823,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.024.795,32 1.060.985,32
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 903.219,00 978.183,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.301.566,00 3.817.478,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 22.500,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 5.252.080,32 5.856.646,32
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 2.122.750,00 1.412.750,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.122.750,00 1.412.750,00
Summe Anlagevermögen 0,00 7.545.539,82 7.675.219,82

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die Claus Reformwaren Service Team GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Claus Reformwaren Service Team GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Claus Reformwaren Service Team GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gem. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind vom Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 20. November 2024

Dr. Brodbeck und Kirsten GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kirsten, Wirtschaftsprüfer

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