Huonker Verwaltungs GmbH
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hans Huonker GmbHVillingen-SchwenningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht 2014Hans Huonker GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufes Die Hans Huonker GmbH, gegründet 1970 in Villingen-Schwenningen, fertigt anspruchsvolle elektromechanische Bauteile im Bereich Kunststoff- und Metallverbindungen und ist hier als Spezialist im Markt bekannt. 1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft "Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem durchschnittlichen Anstieg der letzten zehn Jahre von 1,2 %.".[1] "Die Branche hat das Vorjahr abermals mit einem Rekordumsatz abgeschlossen. Nach deutlichen Zuwächsen zu Jahresbeginn verlangsamte sich die Wachstumsdynamik ab der zweiten Jahreshälfte. Am Ende stand ein Wachstum von 2,6 Prozent. Die Branche ist damit erneut stärker gewachsen als der Durchschnitt der Wirtschaft".[2] Der Geschäftsverlauf der Hans Huonker GmbH ist stark geprägt durch die wirtschaftliche Situation in der Kunststoffbranche. 2. Umsatz- und Auftragsabwicklung Umsatzentwicklung Der Umsatz ist gestiegen. Die Gesamtleistung lag zum 31.12.2014 bei 19.626 TEUR mit einem Plus von 39% über dem Vorjahresergebnis. Auftragsentwicklung Der Auftragsbestand hat sich in 2014 kontinuierlich auf ein Niveau von 17,0 Mio. € erhöht. Für das Jahr 2015 wird von einer Stabilisierung dieses Auftragsniveaus ausgegangen. B. Darstellung der Lage Das Unternehmen hat sich im Jahr 2014 äußerst positiv entwickelt. Die Vermögenslage des Unternehmens ist sehr gut. Das Anlagevermögen ist durch das Eigenkapital gedeckt. Liquidität ist ausreichend vorhanden. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Durch die zunehmende Risikoverlagerung unserer Kunden und die stetig komplexer werdenden Produkte ist eine unternehmensbezogene Risikoanalyse unabdingbare Voraussetzung für eine zutreffende betriebswirtschaftliche Steuerung und damit erfolgreiche Ausübung unserer Geschäftstätigkeit. Die Risiken, die sich aus vertraglichen Verpflichtungen ergeben, werden durch eine zusätzliche Prüfung der Verträge durch die Versicherung bewertet und eingegrenzt. Unsere Erfahrung und unser Wissen im Bereich der Kunststoff- und Metallverbindungen bietet gerade auch bei den komplexer werdenden Produkten die Chance auf neue Aufträge. Derzeit sind keine außergewöhnlichen Risiken erkennbar. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB Forschung und Entwicklung Die Hans Huonker GmbH betreibt Forschung und Entwicklung im branchenüblichen Umfang. Insbesondere werden auftragsbezogene Entwicklungsleistungen getätigt. Voraussichtliche Entwicklung Im Gesamtjahr 2015 erwarten wir einen Umsatz und ein Ergebnis vor Steuern, das auf dem Niveau des Jahres 2014 liegt.
Villingen-Schwenningen, den 30. April 2015 gez. Hans-Georg Huonker, Geschäftsführer Markus Blank, Geschäftsführer [1] https://www.destatis.de/DE/Startseite.html [2] http://www.gkv.de/statistik.html BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft in Sinne des § 267 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB für die Offenlegung des Jahresabschlusses werden bei der Offenlegung in Anspruch genommen. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den §§ 238 ff HGB. Wahlrechte wurden soweit möglich, in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften ausgeübt. B. Angaben zu BilanzpositionenAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Soweit steuerlich zulässig, kam die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Sobald die lineare Abschreibungsmethode günstiger als die degressive Abschreibungsmethode war, wurde auf die lineare Methode umgestellt. Die Nutzungsdauer wurde auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Anlagegüter bis EUR 150 wurden nach § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Wert von über EUR 150 bis zu einem Wert von EUR 1.000 wurden analog § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre abgeschrieben. UmlaufvermögenDie Vorräte sind mit dem handelsrechtlichen Mindestansatz bewertet. Fremdkapitalzinsen kamen nicht zum Ansatz. Die Forderungen sind zum Nennwert ausgewiesen. Die Risiken im Forderungsbestand sind durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht belaufen sich auf TEUR 10 (Vj. TEUR 75). RückstellungenDie Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Basis eines Zinssatzes von 4,53 % und der Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck bewertet. Es wurde ein Rententrend von 2 % p.a. und ein Gehaltstrend 2 % p.a. berücksichtigt. Die Sollrückstellung nach § 253 HGB in der Fassung des BilMoG beträgt EUR 517.932. Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung im Rahmen der BilMoG-Umstellung hat sich zum 1. Januar 2010 ein Differenzbetrag zur bisherigen handelsrechtlichen Bewertung ergeben. Dieser Unterschiedsbetrag gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG beträgt EUR 118.484. Zum Beginn des Berichtsjahres bestand hiervon noch ein Betrag von EUR 86.888. Der gesamte Unterschiedsbetrag wurde der Rückstellung zugeführt, so dass kein noch nicht als Rückstellung ausgewiesener Unterschiedsbetrag verbleibt. VerbindlichkeitenEin Teilbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.608 (Vj. TEUR 1.928) ist durch Sicherheitsübereignung von Maschinen und Geschäftsausstattung sowie des Warenlagers gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalt im üblichen Umfang gesichert. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Angabe zu den Restlaufzeiten:
Es wurden folgende Bewertungseinheiten gebildet: Variabel verzinsliche Darlehen werden mit laufzeit- und volumenkongruenten Zinssatzswaps gekoppelt (Mikro-Hedge). Abgesichert wird das Risiko einer Änderung der künftigen Zinszahlungsströme. Die variable Verzinsung der Darlehen wird durch eine feststehende unveränderliche Verzinsung ersetzt. Bewertungseinheit I:
Bewertungseinheit II:
Ohne die Bildung der Bewertungseinheiten wäre eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 25 T€ zu bilden gewesen. C. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den außerordentlichen Aufwendungen sind EUR 86.888 (Vj. EUR 7.899) Zuführung zur Pensionsrückstellung aus der Anwendung der Übergangsvorschriften BilMoG ausgewiesen. D. Sonstige AngabenEs bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen von insgesamt TEUR 19 (Vj. TEUR 43), die innerhalb von zwei Jahren zur Zahlung fällig werden. Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag 1/3 der Anteile am Stammkapital von insgesamt THUF 195.000 der Koepfer Hungaria Kft mit Sitz in Bieske, Ungarn. Im Geschäftsjahr 2013 betrug der Jahresüberschuss der Gesellschaft umgerechnet TEUR 26. Das am 31. Dezember 2013 ausgewiesene Eigenkapital betrug umgerechnet TEUR 2.014. Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren: Hans-Georg Huonker, Villingen-Schwenningen Markus Blank, Titisee-Neustadt Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer und der Hinterbliebenenbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt (Berechnung nach § 267 Abs. 5 HGB):
Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Ergebnis wie folgt zu verwenden: Der Gewinnvortrag zuzüglich Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Villingen-Schwenningen, den 30. April 2015 gez. Hans-Georg Huonker, Geschäftsführer Markus Blank, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des AbschlussprüfersFür Zwecke der Offenlegung wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde am 28. Mai 2015 in Villingen-Schwenningen der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hans Huonker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
gez. Christian Schienle, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 8. Juni 2015 den Jahresabschluss festgestellt und zur Gewinnverwendung folgenden Beschluss gefasst: Der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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