Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 35475
Eingetragen
18.6.2001
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Gegenstand
der Handel mit Matratzen und Bettwaren sowie artverwandten Artikeln, von Heimund Haustextilien, im Groß- und Einzelhandel, insbesondere im Wege des Lagerverkaufs sowie die Beteiligung als Gesellschafter an Unternehmen der gleichen Branche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Torsten Reuter
seit 29.10.2020
Prokura
Tingjing Wu
seit 10.1.2020
Geschäftsführer
Claudia Kracht
seit 10.1.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
10.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Matratzen Concord GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht zum 31. Dezember 2022

Matratzen-Concord GmbH, Köln, Horbeller Str. 11 50858 Köln

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die 1989 gegründete Gesellschaft Matratzen Concord GmbH ist ein Handelsunternehmen mit Sitz in Köln. Das Sortiment setzt sich aus Matratzen, Lattenrosten, Toppern, Bettdecken und Bettwäsche zusammen. Der Absatzmarkt ist Deutschland. Die Absatzkanäle sind der stationäre Handel und E-Commerce.

Die Gesellschaft Matratzen Concord GmbH ist seit vielen Jahrzehnten am Markt etabliert und als verlässlicher und kompetenter Anbieter von Bettprodukten, insbesondere Matratzen bekannt.

Die Gesellschaft Matratzen Concord GmbH wurde gemeinsam mit Ihrer Gesellschafterin Comfit Services GmbH & Co. KG, Köln mit Wirkung zum 26. März 2021 von der damaligen Eigentümerin Magical Honour Limited, British Virgin Islands veräußert. Die neue Eigentümerin ist die Shanghai HouPeng Co., Ltd., China.

Organisation

Matratzen Concord GmbH verfügt zum Ende des Geschäftsjahres im Bundesgebiet über ein Netz von 485 Filialen. Zum Ende des Geschäftsjahres sind 1.228 Mitarbeiter für die Gesellschaft tätig.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftlich hat sich das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr (2021: 2,9 % im Vergleich zu 2020) um 1,8% erhöht und stieg somit auf rund € 3,87 Billionen (Quelle: statista).

Somit hat sich nach dem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020, die auf die Ausbreitung des Corona-Virus zurückzuführen ist, die in 2021 einsetzende Erholung in 2022 fortgesetzt.

Auch im Jahr 2022 hat die Bundesregierung mit umfangreichen Konjunkturpaketen und Hilfsprogrammen (beispielsweise Überbrückungshilfe IV) versucht die Wirtschaft zu stützen, dies führte allerdings zu einem deutlichen Anstieg der Staatsausgaben und entsprechend steigender Schuldenquote in der Bundesrepublik.

Die privaten Konsumausgaben waren stark von der hohen Inflation geprägt. Der private Konsum stieg um 10,7%, preisbereinigt aber nur um 3,4%.[1]

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2022 haben wir eine Umsatzsteigerung von 23,6 Mio. EUR (+18,6%) auf 150 Mio. EUR gegenüber 2021 erzielt. Wir konnten das Betriebsergebnis (definiert als Ergebnis nach Steuern ohne Berücksichtigung der Verlustübernahme) für 2022 gegenüber dem Jahr 2021 um 9,7 Mio. EUR (+95,4%) verbessern. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Gesellschafterin wird der Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführungsvertrag für das Jahr 2022 0,5 Mio. EUR betragen, der Jahresüberschuss 0 Mio. EUR.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft unter den gegebenen Umständen insgesamt als zufriedenstellend. Einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft geben die Darstellungen und Erläuterungen unter den folgenden Punkten:

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 76,3 Mio. EUR (Vorjahr 83,6 Mio. EUR). Wesentliche Positionen in den Bilanzposten sind hierbei auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere der Warenbestand (31,6 Mio. EUR, 41,3% (Vorjahr 35,3 Mio. EUR, 42,2%), die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (19,6 Mio. EUR, 25,6% (Vorjahr 24,2 Mio. EUR, 29,0%) und die liquiden Mittel (14,9 Mio. EUR, 19,5% (Vorjahr 15,6 Mio. EUR, 18,6%) zurückzuführen. Die Vorräte haben sich auf 3,7 Mio. EUR verringert. Dies entspricht einer Verringerung von 10,6%. Das übrige Umlaufvermögen verringerte sich um 2,1 Mio. EUR. Ursächlich für den Rückgang ist die Verringerung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (- 4,7 Mio. EUR), des Bankguthabens um 0,6 Mio. EUR, bei einer gegenläufigen Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um 2,8 Mio. EUR.

Das Anlagevermögen setzt sich im Wesentlichen aus Mietereinbauten sowie Ladeneinrichtungen zusammen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen verringerte sich um 1,3 Mio. EUR. Ein wesentlicher Anteil daraus resultiert aus der Reduzierung des Filialbestandes und weiteren fortlaufenden Abschreibungen. Die Finanzanlagen erhöhten sich um 0,03 Mio. EUR.

Auf der Passivseite der Bilanz entfallen die wesentlichen Beträge auf das Eigenkapital (16,9 Mio. EUR, 22,2% (Vorjahr 16,9 Mio. EUR, 20,3%), die Sonstigen Rückstellungen (7,1 Mio. EUR, 9,3% (Vorjahr 9,9 Mio. EUR, 11,8%), auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (32,2 Mio. EUR, 42,2% (Vorjahr 31,1 Mio. EUR, 37,5%), auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (11,2 Mio. EUR, 14,7% (Vorjahr 11,4 Mio. EUR, 13,7%) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (4,9 Mio. EUR, 6,5% (Vorjahr 10,4 Mio. EUR, 12,5%). Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert aus reduzierten Lieferantendarlehen (2,9 Mio. EUR, Vorjahr 7,4 Mio. EUR) sowie geringere gestundete Mietzahlungen gegenüber Vermietern (1,0 Mio. EUR, Vorjahr 2,2 Mio. EUR).

b. Finanzlage

Die Gesellschaft ist durch ihre gute Liquiditätssituation jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Bankguthaben sowie die sonstigen liquiden Mittel betragen zum Stichtag 14,9 Mio. EUR (Vorjahr 15,6 Mio. EUR). Außerdem beträgt der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 1,5 Mio. EUR).

Die Gesamtverbindlichkeiten, inklusive Rückstellungen, betragen 59,4 Mio. EUR (Vorjahr 66,7 Mio. EUR), wobei der wesentliche Rückgang aus den sonstigen Verbindlichkeiten (-5,5 Mio. EUR, zum Stichtag 4,9 Mio. EUR im Vergleich zu 10,5 Mio. EUR im Vorjahr) sowie aus den sonstigen Rückstellungen (-2,8 Mio. EUR, zum Stichtag 7,1 Mio. EUR im Vergleich zu 9,9 Mio. EUR im Vorjahr) bei einem gegenläufigen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+0,9 Mio. EUR, zum Stichtag 32,2 Mio. EUR im Vergleich zu 31,3 Mio. EUR im Vorjahr).

Die Kapitalstruktur ist insgesamt ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 22,2% im Vergleich zu 20,3% im Vorjahr. Der Anstieg ist auf die verringerte Bilanzsumme zurückzuführen (Vergleiche Vermögenslage).

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ermöglicht eine Weiterentwicklung der Gesellschaft und bietet die Möglichkeit das organische Wachstum fortzusetzen. Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, ferner deckt das Umlaufvermögen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c. Ertragslage

Der Ertrag aus Verlustübernahme aus dem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags der Gesellschaft und der Comfit Services GmbH & Co. KG, Köln beträgt 0,5 Mio. EUR (im Vorjahr 18,9 Mio. EUR).

Im Geschäftsjahr 2022 stieg der Umsatz um 23,5 Mio. EUR bzw. 18,5% auf 150,5 Mio. EUR (Vorjahr 127,0 Mio. EUR). Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aus der Tatsache, dass in 2021 durch die Cononapandemie und den behördlich angeordneten Schließungen der stationäre Verkauf eingeschränkt war. Darüber hinaus hat sich die hohe Warenverfügbarkeit positiv auf den Filialumsatz ausgewirkt. Der in 2021 stark angestiegene Onlineumsatz ist in 2022 deutlich zurück gegangen. Die wesentliche Ursache hierfür ist, dass der stationäre Handel wieder vollumfänglich möglich ist. Der Materialaufwand erhöhte sich auf 64,9 Mio. EUR (Vorjahr 61,3 Mio. EUR). Der Anstieg betrug 4,3 Mio. EUR bzw. 7,0 %. Die Materialaufwandsquote beträgt 43,1% und hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert (Vorjahr: 48,3%), was im Wesentlichen auf eine geringere Abwertung des Warenbestandes sowie höhere Lieferantenerstattungen für Retouren zurückzuführen ist. Die Personalkosten erhöhten sich im Geschäftsjahr wieder um 17,6% auf das Niveau von 2020 in Höhe von 36,9 Mio. EUR (Vorjahr 31,4 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 9,3 Mio. EUR (Vorjahr 22,8 Mio. EUR). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von 4,0 Mio. EUR (Vorjahr 0,1 Mio. EUR), die aus Nachberechnungen Retouren Vorjahren (2,2 Mio. EUR) sowie Gutschriften und Boni Vorjahren (1,2 Mio. EUR) resultieren. Darüber hinaus erzielten wir im Berichtsjahr Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 2,9 Mio. EUR (Vorjahr 2,2 Mio. EUR) sowie der Verwaltungskostenumlage in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Vorjahr 0,7 Mio. EUR. Der deutliche Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge im Vergleich zum Vorjahr liegt im Wesentlichen an dem Wegfall der Erträge aus Verlustübernahmen der ehemaligen Gesellschafterin in Höhe von 10,2 Mio. EUR, Erträge aus der Erstattung von staatlichen Fördermitteln im Rahmen der Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie in Höhe von 7 Mio. EUR sowie Erträge aus der Erstattung von Lohnersatzleistungen staatlicher Träger (z.B. Kurzarbeitergeld) in Höhe von 2,1 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 55,7 Mio. EUR (Vorjahr 53,7 Mio. EUR). Die entspricht einer Erhöhung um 3,8% bzw. 2,0 Mio. EUR.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir fokussieren uns auf die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführungsvertrag und Ansprüchen aus Verlustausgleichsverpflichtungen. Kundenzufriedenheit steht bei uns weiterhin an erster Stelle. Wir gewähren zwei Jahre Garantie auf den Matratzenkern. Unsere Textilien sind schadstoffgeprüft. Die Warenverfügbarkeit und damit verbundene kurze Lieferzeiten stehen ebenso stark im Fokus. Gleiches gilt für die Bearbeitung von Retouren und Reklamationen.

Die Optimierung von Prozessen ist ein wesentlicher Punkt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und wirkt sich direkt auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Eine kollegiale Unternehmenskultur und flache Hierarchien erhöhen die Attraktivität für unsere Mitarbeiter. Die Gesellschaft hat noch keine Zielvorgabe für die Frauenquote festgelegt.

4. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt den eingeschlagenen Weg als positiv und blickt optimistisch in die Zukunft. Die wesentlichen Restrukturierungen wurden im Jahr 2020 abgeschlossen.

5. Mitarbeiter / Frauenquote

Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 waren 1.228 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Gesellschaft beschäftigte zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 246 männliche (145 in Vollzeit / 101 in Teilzeit) und 982 weibliche Mitarbeiter (176 in Vollzeit / 806 in Teilzeit) sowie 8 Auszubildende. Der Anteil weiblicher Mitarbeiter beträgt somit 80,0% zum 31. Dezember 2022.

Die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft hängt im großen Maße von der Einsatzbereitschaft, dem Engagement und der Innovationsfähigkeit unserer Mitarbeiter ab. Aus diesem Grund bieten wir den Mitarbeitern zahlreiche Schulungen an, um diese weiterzuentwickeln, individuell zu fördern und hinsichtlich ihrer Karriere zu motivieren.

Darüber hinaus investiert die Gesellschaft in die berufliche Entwicklung junger Menschen und bildet diese in verschiedenen Ausbildungsberufen aus. So beläuft sich im Geschäftsjahr die Zahl unserer Auszubildenden auf 8.

Wir sehen in der individuellen Leistungsbereitschaft, dem Engagement und der Zufriedenheit unserer Mitarbeiter einen zentralen Wettbewerbsfaktor in unserem beschriebenen Wettbewerbsumfeld.

Das "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" forderte bis zum 30. September 2015 von mitbestimmten Unternehmen eine Festlegung von Zielen zur Erreichung einer ausgewogenen Geschlechterverteilung in den oberen Führungsebenen.

Bei Matratzen Concord streben wir grundsätzlich danach eine Kultur aufzubauen, die Unterschiede erkennt und annimmt und ein Umfeld fördert, in dem sich die Mitarbeiter wohl fühlen können. Wir legen darauf Wert, dass Mitarbeiter ihr wahres Selbst ausdrücken können und gleichzeitig respektvoll gegenüber anderen sind.

In diesem Zusammenhang hat sich das Unternehmen u. a. dazu verpflichtet, einen Frauenanteil auf der ersten und zweiten Führungsebene von 30% zu erreichen.

In der Geschäftsführung beträgt die Frauenquote im Berichtsjahr 50% und auf der ersten Führungsebene 33%.

Des Weiteren legt die Gesellschaft großen Wert auf die Weiterbildung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter und fördert diese entsprechend ihrer Funktion. Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt streng funktions- bzw. leistungsbezogen und unabhängig vom Geschlecht.

6. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 hat sich das Bruttoinlandsprodukt gesamtwirtschaftlich um 0,3% real verringert. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7% höher.[2] Das Geschäftsjahr war maßgeblich von der Inflation, dem Zinsanstieg und auch weiterhin dem Ukrainekrieg beeinflusst.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 % erhöht.[3]

Das ifo-Institut rechnet damit, dass die deutsche Konjunktur im Jahr 2024 wieder um 0,2% zulegen wird. Für das dann kommende Jahr geht das Institut davon aus, dass die Konjunktur in 2025 um 1,5 % steigen wird. Die Inflationsrate wird in diesem Jahr auf 2,3% zurückgehen und im kommenden Jahr auf 1,6% zurückgehen.[4]

Ausblick auf unsere Geschäftsentwicklung:

Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir, basierend auf den vorläufigen Finanzzahlen, wiederrum mit einer deutlichen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr 2022. Wir gehen von einer Steigerung in Höhe von 15,0 Mio. EUR (+10,0%) aus. Wir erwarten ein deutlich verbessertes Betriebsergebnis und somit Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 1,6 Mio. EUR.

Insgesamt erwarten wir eine weiter verbesserte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit weiter steigenden Umsatzerlösen im unteren einstelligen Prozentbereich, allerdings mit einem leicht negativen Jahresergebnis auf Vorjahresniveau vor Verlustübernahme.

7. Chancen- und Risikobericht

Erkennbare Risiken werden, soweit handelsrechtlich zulässig, durch die Bildung von angemessenen Rückstellungen wie auch durch Versicherungsschutz Rechnung getragen. Nachfolgend dargestellte Chancen und Risiken können aus heutiger Sicht die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Matratzen Concord GmbH wesentlich beeinflussen und im Vergleich zur dargestellten Prognose zu positiven (Chancen) und negativen (Risiko) Planabweichungen führen:

Die Chancen für die Matratzen Concord GmbH liegen im Um- und Ausbau des Filialnetzes (Standortverbesserung und Erweiterung) und einem kontinuierlichen Wachstum der E-Commerce Aktivitäten. Weiteres Potential sieht die Geschäftsführung im Ausbau des Online- und B2B-Handel.

Die Fokussierung auf eine hohe Warenverfügbarkeit, einen hohen Qualitätsstandart unserer Waren und die Beibehaltung bisheriger Standards sind die Basis für die Erreichung unserer gesetzten Ziele.

Die Geschäftsführung hat das Unternehmen erfolgreich durch die beiden Corona-Jahre geführt und sieht weiteres Wachstumspotential sowohl im stationären als auch im Onlinehandel.

Durch die Corona-Pandemie drohen der Volkswirtschaft noch nie dagewesene wirtschaftliche Risiken, die zu einem Rückgang der Kaufkraft und somit auch der Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen führen kann.

Die Bundesregierung versucht durch diverse Maßnahmen (Soforthilfe-Programme, günstige Kredite oder Überbrückungshilfen) die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft abzumildern. Risiken können sich dahingehend ergeben, sofern im Rahmen von Schlussabrechnung dieser Programme (teilweise) Nachforderungen bzw. Rückzahlungen bereits genehmigter Gelder erfolgen. Im Rahmen der Beantragung der Corona-Hilfen hat die Gesellschaft das Risiko einer Rückzahlung im Rahmen der Schlussabrechnung durch eine Beantragung der Corona-Hilfen mit tatsächlichen Werten anstatt Planzahlen vermindert.

Durch den Krieg in der Ukraine sowie weiteren Krisenherde der Welt (China, Naher Osten) können sich weitere Risiken ergeben, die die Realwirtschaft z.B. aus ihren Lieferketten (Energiebedarf, Ausfall von Produktionen, Einschränkung des Transports), auf ihren Absatzmärkten, hinsichtlich der Kreditversorgung durch Banken oder aus Cyberangriffen treffen können. Solche Risiken können sich mittelbar auch auf den gesamten Finanzsektor auswirken (Werthaltigkeit von Investitionen in die Realwirtschaft, Inflation etc.). Die Gesellschaft versucht hierbei neben wenigen großen Lieferanten auch weiterhin verschiedene weitere Lieferanten an sich zu binden, um so eine gewisse Diversifikation in der Beschaffung zu erreichen.

Risiken bestehen ebenfalls in den seit dem Krieg zu beobachtenden Kostensteigerungen bei Privathaushalten und der daraus folgende Kaufzurückhaltung und Konsumzurückhaltungen. Durch die Diversifikation des Handels in stationärem Handel und Online-Handel und das regional deutschlandweit verstreute Filialnetzwerk versucht die Gesellschaft dem Risiko der Kaufzurückhaltung zu begegnen.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung unseres Unternehmens beziehen. Solche Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis, der zum jetzigen Zeitpunkt verfügbaren Informationen getroffen wurden. Sollten die dabei zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten abweichen.

Im Ergebnis geht die Geschäftsführung davon aus, dass die positive Unternehmensentwicklung fortgesetzt wird und somit vom Fortbestand des Unternehmens ausgegangen wird.

 

Köln, den 10. Juli 2024

Tingjing Wu

Haifeng Li

[1] Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_106_811.html)

[2] Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/inlandsprodukt-gesamtwirtschaft.html

[3] Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024

[4] Quelle: Pressemitteilung ifu - Institut vom 6. März 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.844.345,11 3.170.156,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.771,00 27.754,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.771,00 27.754,00
II. Sachanlagen 1.800.074,11 3.113.902,11
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 565.290,00 668.069,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.234.784,11 2.445.833,11
III. Finanzanlagen 28.500,00 28.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.500,00 28.500,00
B. Umlaufvermögen 74.403.103,93 80.220.135,22
I. Vorräte 31.562.880,85 35.298.650,00
1. fertige Erzeugnisse und Waren 31.562.880,85 35.298.650,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 27.930.205,91 29.365.649,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.932.171,16 1.464.453,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.563.245,78 24.228.533,67
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.434.788,97 3.672.662,31
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.910.017,17 15.555.835,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.541,88 210.676,30
Summe Aktiva 76.348.990,92 83.600.967,63

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 16.938.926,11 16.938.926,11
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 10.000.000,00 10.000.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Kapitalrücklage 6.897.845,52 6.897.845,52
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 40.903,35 40.903,35
1. andere Gewinnrücklagen 40.903,35 40.903,35
IV. Gewinnvortrag 177,24 177,24
B. Rückstellungen 8.248.430,85 11.060.238,66
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.119.145,65 1.155.288,11
2. sonstige Rückstellungen 7.129.285,20 9.904.950,55
C. Verbindlichkeiten 51.161.633,96 55.601.802,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 52,91
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.803.869,07 2.398.368,94
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.191.068,90 31.334.227,54
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.214.493,22 11.430.938,04
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.952.202,77 10.438.215,43
Summe Passiva 76.348.990,92 83.600.967,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 150.466.564,31 126.949.918,91
2. sonstige betriebliche Erträge 9.270.762,18 22.766.971,42
3. Materialaufwand 65.637.249,18 61.343.186,26
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 64.913.481,49 60.649.778,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 723.767,69 693.407,81
4. Personalaufwand 36.974.649,06 31.439.011,50
a) Löhne und Gehälter 30.573.711,90 24.323.920,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.400.937,16 7.115.091,43
5. Abschreibungen 1.404.158,76 2.662.802,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.404.158,76 2.662.802,98
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 55.685.141,58 53.650.715,90
7. Finanz- und Beteiligungsergebnis -504.114,50 -609.164,43
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128.214,05 2.638,71
b) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 26.269,23 3.686,28
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 606.059,32 608.116,86
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 514,31 514,31
9. sonstige Steuern 2.234,27 11.494,95
10. Erträge aus Verlustübernahme 470.735,17
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2022

Matratzen-Concord GmbH, Köln, Horbeller Str. 11, 50858 Köln

A. Allgemeine Angaben

Die Matratzen-Concord GmbH, Köln, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Köln und wird beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 35475 geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB (Handelsgesetzbuches) in seiner aktuellen Fassung aufgestellt (§§ 264 ff. HGB). Ergänzend zu den Vorschriften des HGB wurden die Regelungen des GmbHG (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung) beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1) Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie Rückstellungen sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet (§252 Abs. 1 Nr. 3 HGB).

Latente Steuern nach § 274 HGB werden aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags der Gesellschaft mit der Gesellschafterin Comfit Services GmbH & Co. KG, Köln (ehemals BBH Services GmbH & Co. KG) auf Ebene der Gesellschafterin berücksichtigt.

Für die gebildeten Rückstellungen wurden die Regelungen des §249 HGB und für die Rechnungsabgrenzungsposten die Regelungen des § 250 HGB berücksichtigt.

2) Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Aufwendungen für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Die Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Es ist bei der Bewertung von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen worden.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Alle bis zum Bilanzstichtag entstandenen vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt (vorsichtige Bewertung). Dies gilt ebenfalls für diese, die zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung der Bilanz bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Bilanzstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge wurden unabhängig von dem Zahlungszeitpunkt berücksichtigt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Detail zu den einzelnen Posten der Bilanz unter C.) und Gewinn- und Verlustrechnung unter D.) zu entnehmen.

3) Währungsumrechnung

Währungsumrechnungen erfolgten gemäß § 256a HGB.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die einzelnen Positionen wurden wie folgt bewertet:

1) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen

Die Immateriellen Wirtschaftsgüter wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungskosten über die gewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Angeschaffte Software wird in der Regel über 3-5 Jahre, IT-Ausstattung über 3-10 Jahre abgeschrieben. Betriebs- und Geschäftsausstattung werden in der Regel über 5- 20 Jahre und Büroeinrichtung über 5 bis 8 Jahre abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Vom steuerlichen Wahlrecht zur Bilanzierung von geringwertigen Wirtschaftsgütern wird ab dem Geschäftsjahr 2020 analog Gebrauch gemacht.

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt:

Anschaffungskosten Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
01.01.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.246.039,93 2.880,00 0,00 7.248.919,93 7.218.285,93
Summe immaterielle Vermögensgegenstände: 7.246.039,93 2.880,00 0,00 7.248.919,93 7.218.285,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.075.688,60 0,00 0,00 1.075.688,60 407.619,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.574.952,45 108.427,76 912.230,29 34.771.149,92 33.129.119,34
Summe Sachanlagen: 36.650.641,05 108.427,76 912.230,29 35.846.838,52 33.536.738,94
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 28.500,00 0,00 0,00 28.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 28.500,00 0,00 0,00 28.500,00 0,00
Insgesamt: 43.925.180,98 111.307,76 912.230,29 43.124.258,45 40.755.024,87
Restbuchwerte
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.863,00 0,00 7.233.148,93 15.771,00 27.754,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände: 14.863,00 0,00 7.233.148,93 15.771,00 27.754,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.779,00 0,00 510.398,60 565.290,00 668.069,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.286.516,76 879.270,29 33.536.365,81 1.234.784,11 2.445.833,11
Summe Sachanlagen: 1.389.295,76 879.270,29 34.046.764,41 1.800.074,11 3.113.902,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 28.500,00 28.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 28.500,00 28.500,00
Insgesamt: 1.404.158,76 879.270,29 41.279.913,34 1.844.345,11 3.170.156,11

2) Vorräte

Waren wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Anschaffungskosten ergeben, wurden durch entsprechende Abwertungen berücksichtigt.

3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichendbemessene, auf Schätz- und Erfahrungswerte basierende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Forderungsspiegel 31.12.2022
T€
Vorjahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.932 1.464
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.563 24.229
Sonstige Vermögensgegenstände 6.435 3.673

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie folgt:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden in Höhe von T€ 443 (Vj. T€ 1.079).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 17.918 (Vj: T€ 21.748).

4) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

5) Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

6) Eigenkapital

Das Eigenkapitalwird zum Nennwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 10.000 und ist in voller Höhe einbezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt T€ 6.898 (Vj: T€ 6.898). Die Gewinnrücklagen betragen T€ 41 (Vj: T€ 41). Ferner besteht ein vorvertraglicher Gewinnvortrag in Höhe von T€ 0,1 (Vj: T€ 0,1).

7) Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit jeweils 1,80 %. p. a. eingerechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde, der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % (Vj. 1,87 %) angesetzt. Der Erfüllungsbetrag, der sich zum 31. Dezember 2022 bei Diskontierung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, führt zu einer um T€ 49 (Vj. T€ 82) höheren Rückstellung. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

8) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Berechnung werden Schätzungen, entsprechenden Annahmen sowie das Vorsichtsprinzip berücksichtigt. Hierdurch werden Risiken aus den Auswirkungen der Schätzunsicherheiten minimiert. In den sonstigen Rückstellungen waren folgende wesentliche Rückstellungen enthalten:

31.12.2022
T€
Vorjahr
T€
Personalrückstellungen (inklusive Boni) 2.466 2.598
Rückbauverpflichtungen 2.085 2.175
Sonstige Rückstellungen 2.428 3.263
Gewährleistungen 150 1.700
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 0 169

9) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten können dem nachfolgenden Verbindlichkeiten-Spiegel entnommen werden.

Laufzeit 31.12.2021
T€ Gesamt T€ bis 1 Jahr T€ 1-5 Jahre Mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.804 2.804 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.191 24.545 7.646 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.214 11.214 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.952 3.552 1.400 0
Gesamtsumme 51.162 42.116 9.046 0
Laufzeit Vorjahr
Gesamt bis 1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
Mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.398 2.398 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.334 20.566 10.768 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.431 11.431 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 10.438 9.125 1.313 0
Gesamtsumme 55.602 43.521 12.081 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 11.152 (Vj: T€ 11.181).

10) Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 164 (Vj: T€ 875) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 62 (Vj: T€ 479) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1) Umsatzerlöse

Bei den Umsätzen handelt sich im Wesentlichen um Handelsumsätze. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2022 T€ 150.467 (Vj: T€ 126.950) Erlöse aus Handel mit Matratzen und Bettwaren ausschließlich auf dem deutschen Markt erzielt. Die Regionen Österreich und Schweiz werden durch verbundene Unternehmen bedient.

Nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:

Filialumsatz 130.631
B2B-Umsatz 1.106
Onlineumsatz 18.628

Der verbleibende Umsatz entfällt auf Erlöse aus Dienstleistungen (T€ 102, im Vergleich zum Vorjahr T€ 212).

2) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 9.271 (Vj: T€ 22.767) sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, zugleich periodenfremde Erträge, in Höhe von T€ 2.936 (Vj: T€ 2.204), , Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.000 (Vj; T€ 711), Erträge aus Sachbezügen in Höhe von T€ 372 (Vj: T€ 381) enthalten. Im Vorjahr waren in diesem Posten noch Erträge aus Verlustübernahmen der ehemaligen Gesellschafterin in Höhe von T€ 10.208, Erträge aus der Erstattung von staatlichen Fördermitteln im Rahmen der Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie in Höhe von T€ 7.000 sowie Erträge aus der Erstattung von Lohnersatzleistungen staatlicher Träger (z.B. Kurzarbeitergeld) in Höhe von T€ 2.127 enthalten.

Ferner sind zusätzlich noch weitere periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 4.031 (Vj: T€ 111) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus:

Erträge aus Nachberechnungen Retouren für Vorjahr T€ 2.259
Erträge aus Gutschriften und Boni für Vorjahre T€ 1.242
Erträge aus Miet- und Nebenkostenerstattungen für Vorjahre T€ 205

3) Aufwendungen für Altersvorsorge

In dem Aufwand für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von T€ 6.401 (Vj: T€ 7.115) sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von T€ 73 (Vj: T€ 95) enthalten.

4) Sonstiger betrieblicher Aufwand

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 698 (Vj: T€ 826) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen beziehen sich im Wesentlichen auf:

Aufwendungen aus Lieferantenboni T€ 264
Aufwendungen für Nebenkostenabrechnungen T€ 136
Aufwendungen aus nicht eingegangen Rechnungen für Vorräte T€ 125

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerdem Aufwendungen für Mieten der Filialen und Nebenkosten in Höhe von T€ 22.569 (Vj: T€ 21.982), Aufwendungen für Werbemaßnahmen von insgesamt T€ 7.765 (Vj: T€ 6.358), Aufwendungen für Lagerkosten in Höhe von T€ 4.511 (Vj: T€ 5.221), Aufwendungen für Transportkosten in Höhe von T€ 4.077 (Vj: T€ 4.543), Aufwendungen für Versandkosten in Höhe von T€ 1.740 (Vj: T€ 1.868), Aufwendungen für Stromkosten in Höhe von T€ 2.401 (Vj: T€ 1.813), Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 584 (Vj: T€ 1.177) und Aufwendungen für die Weiterberechnung von Kosten an verbundenen Unternehmen T€ 3.667 (Vj: T€ 1.761) enthalten.

5) Zinsen und ähnliche Erträge

Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen T€ 1,4 (Vj: T€ 0,3) und werden als Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen.

6) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 37 (Vj: T€ 93) enthalten. nicht zu verzeichnen.

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen T€ 211 (Vj: T€ 0,3) und werden als Zinsen und ähnliche Aufwendungen dargestellt.

E) Sonstige Angaben

1) Anzahl der Mitarbeiter

Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2022 1.231 Mitarbeiter beschäftigt. Diese teilen sich auf folgende Gruppen auf:

Angestellte 1.223
davon leitende Angestellte 8
Auszubildende 8

2) Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Matratzen-Concord GmbH gehörten im Geschäftsjahr an:

Frau Tingjing Wu, Kauffrau, Bielefeld

Herr Haifeng Li, Neuss, seit 9. März 2022

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese gliedern sich wie folgt auf (in T€):

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
Mietverträge 19.512 47.288 818
Leasingverträge (PKW) 520 1.008
Leasingverträge (Sonstige) 18 40
Summe 20.050 48.336 818

4) Abschlussprüferhonorar

Für das Geschäftsjahr 2022 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von T€ 99 berechnet. Diese entfallen vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

5) Ergebnisabführung

Die Matratzen Concord GmbH, Köln ist umsatzsteuerlich und ertragsteuerlich Organgesellschaft im Verhältnis zur Comfit Services GmbH & Co. KG, Köln. Aufgrund der Organschaft haftet die Organgesellschaft auch für eventuelle Steuerschulden der Organträgerin. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Das Jahresergebnis wird in voller Höhe durch die Muttergesellschaft ausgeglichen.

6) Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen der Matratzen Concord GmbH, Köln ist die Comfit Services GmbH & Co. KG, Köln.

7) Ereignisse nach den Abschlussstichtag

Aufgrund organisatorischer Probleme ist die Zeit zwischen dem Abschlussstichtag und dem Datum des Bestätigungsvermerks des unabhängigen Abschlussprüfers wesentlich länger als üblich. In dieser Zeit haben sich exogene Ereignisse wie der Krieg in der Ukraine ereignet. Die negativen Einflüsse des Ukraine-Krieges sieht die Geschäftsleitung vor allem in einem Rückgang der Konsumausgaben durch die anhaltend hohe Inflation und dies kann derzeit nicht verlässlich quantifiziert werden. Für beide Ereignisse verweisen wir auch auf die Risikoberichterstattung bzw. die Prognose im Lagebericht.

Mit Vertrag vom 1. Januar 2023 wurde zudem ein Lieferantendarlehen mit einer ursprünglichen Laufzeit bis zum 28. Februar 2023 (Valuta zum 31.12.2022 T€ 1.394) auf einen anderen Lieferanten übertragen und die Laufzeit auf den 28. Februar 2025 bei sonst gleichen Konditionen verlängert.

 

Köln, 10. Juli 2024

Matratzen Concord GmbH

Tingjing Wu

Haifeng Li

Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 11. Juli 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Matratzen Concord GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Matratzen Concord GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Matratzen Concord GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 10. Juli 2024

BDLV GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Daniels, Wirtschaftsprüfer

Christopher Bonato, Wirtschaftsprüfer

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