Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Mecky seit 29.8.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
JOIE International Co., Ltd. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allison GmbHFrankenthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Sofern Angaben gemäß § 286 HGB unterlassen wurden, ist dies in der jeweiligen Position erwähnt. Angaben zur Identifikation laut Registergericht
II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt dabei unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren. Für Güter des Sachanlagevermögens wird von einer Regelnutzungsdauer von zwei bis 33 Jahren ausgegangen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren Wert erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Passive latente Steuern werden gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB bilanziell angesetzt. Diese resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich des Anlagevermögens und werden mit einem Steuersatz von 30,53 % berechnet. Die in den Vorräten ausgewiesenen Waren sind mit ihren aus den Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten abgeleiteten gewogenen Durchschnittskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen. Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Bankguthaben, Forderungen sowie Verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB umgerechnet. III. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Weiterbelastungen von Kosten an Unternehmen der Gruppe. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum Stichtag TEUR 206 (Vj: TEUR 189). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind analog zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Ausgaben für IT, Marketing und Versicherungen, welche erst im Folgejahr Aufwand darstellen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Kundenboni, für ausstehende Rechnungen, Abschlussprüfungskosten sowie für ausstehenden Urlaub und Bonuszahlungen an Mitarbeiter. Das unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen passivierte Gesellschafterdarlehen wurde mit mEUR 13,2 (Vj: mEUR 15,2) in Anspruch genommen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren analog zum Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt (Angabe in EUR):
IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Neben den Weiterbelastungen an Konzerngesellschaften i. H. v. TEUR 1.149 (Vj: TEUR 2.005) sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen solche aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v TEUR 82 (Vj: TEUR 138) enthalten. Der Materialaufwand besteht aus bezogenen Waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Marketingaufwendungen, Ausgangsfrachten sowie Lagerkosten. Aus Währungsumrechnungen ergaben sich keine nennenswerten Effekte. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind i. H. v. TEUR 1.149 (Vj: TEUR 2.005) an Aufwendungen enthalten, die an Konzerngesellschaften weiterbelastet werden. Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr beinhaltet TEUR 50 für Abschlussprüfungs- sowie TEUR 19 für Steuerberatungsleistungen. V. Sonstige Pflichtangaben Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo in Höhe von 12,7 mEUR, wodurch Lieferengpässe vermieden werden sollen. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 251 HGB bestehen neben den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Aufwendungen nicht. Zum 31.12.2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 73 (Vj: 76). Dabei handelte es sich um 73 Angestellte. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herr Oliver Mecky, Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden für das abgelaufene Geschäftsjahr mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht ausgewiesen. Gesellschafterin der Allison GmbH ist zu 100 % die Joie International Co., Limited, Hong Kong. Die oberste Muttergesellschaft ist die JOIE Holding Co. Limited, Cayman Islands. VI. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine wesentlichen Ereignisse ergeben.
Frankenthal, den 31.03.2024 Oliver Mecky Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Allison GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft für Elternprodukte (insbesondere Autokindersitze, Kinderwagen, Buggys und Babytragen sowie In-Home-Produkte wie Hochstühle, Wippen, Schaukeln und Reisebetten) mit Fokus auf Deutschland. Die von der Gesellschaft vertriebenen Marken Joie, Nuna und Graco sind flächendeckend im Fachhandel präsent. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HRB 63600 eingetragen und hat ihren Firmensitz in Frankenthal. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,2 % gestiegen 1 (im Vorjahr betrug das Wachstum noch 1,9 %). Die privaten Konsumausgaben sind um 0,8 % zurückgegangen. 2 Die durchschnittliche Inflationsrate lag im Berichtsjahr bei 5,9 %. 3 Laut Hochrechnung des statistischen Bundesamtes kauften deutsche Eltern im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr rund 1,17% 4 mehr Kindersitze-Wägen. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 693.000 Kinder geboren. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von rund 6 %. 5 Hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellt die zukünftige Entwicklung der verfügbaren Realeinkommen der Verbraucher vor dem Hintergrund deutlicher Preissteigerungen für Energie und Konsumgüter die größte Herausforderung für die weitere Entwicklung der Allison GmbH dar.
1 Quelle:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264
2. Geschäftsverlauf mit Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft nutzt insbesondere die Entwicklung der Umsatzerlöse als Leistungsindikator zur Steuerung der Unternehmenszielerreichung. Wie im Lagebericht des Vorjahres prognostiziert, lag der Umsatz der Allison GmbH im Geschäftsjahr 2023 annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. Angesichts der herausfordernden branchenspezifischen Rahmenbedingungen haben wir uns mit einer Umsatzminderung von nur 1,7 % zum Vorjahr am Markt überdurchschnittlich behauptet. Im Zuge realisierter Verbesserungen bei den Wareneinkaufspreisen sowie eines veränderten Produktmixes hat sich die Wareneinsatzquote um 2 Prozentpunkte verringert. Aufgrund des Umsatzrückgangs und eines verringerten Lagerbestandes haben sich die Logistikaufwendungen um 7 % verringert. Aufgrund eines im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Personalbestandes ist der Personalaufwand um 6 % gesunken. Da wir auch im Berichtsjahr an unserer langfristigen Wachstumsstrategie festgehalten und in zielgerichtete Marketingmaßnahmen investiert haben, erhöhten sich die Marketingaufwendungen um 19 %. In Summe hat sich der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 auf 1,4 mEUR erhöht (Vorjahr: 0,8 mEUR). Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 37,8 mEUR (Vorjahr: 35,3 mEUR). Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Da mit einigen Kunden Zahlungszielverlängerungen vereinbart wurden und aufgrund eines vergleichsweise hohen Umsatzes im Dezember 2022, lagen diese per Jahresultimo mit 7,0 mEUR deutlich über dem Vorjahreswert (2,6 mEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 28 % auf 1,0 mEUR erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Geschäftsjahr um 1,3 % gemindert. Im Berichtsjahr waren nur in geringem Umfang Forderungsausfälle zu verzeichnen. Die liquiden Mittel haben sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr auf 4,1 mEUR verdreifacht. Aufgrund der Gewinnthesaurierung hat sich die Eigenkapitalquote auf 32 % erhöht (Vorjahr 31 %). Neben den aus dem operativen Geschäft generierten liquiden Mitteln finanziert sich die Gesellschaft i. W. durch Lieferantenverbindlichkeiten und Darlehen von verbundenen Unternehmen. Die mit der Gesellschafterin abgeschlossene revolvierende Kreditlinie über 20,0 mEUR wurde zum Stichtag mit 13,2 mEUR (Vorjahr 15,2 mEUR) in Anspruch genommen. In Summe sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 18,8 mEUR auf 19,4 mEUR angestiegen. 3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft stellt sich aus Sicht der Geschäftsführung aufgrund der positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stabil dar. Somit sehen wir derzeit - in Verbindung mit Finanzierungszusagen der Gesellschafterin - keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden. Chancen- und Risikobericht Unser der Unternehmensgröße und unserem Geschäftsmodell angepasstes Risikomanagement zielt darauf ab, wesentliche Chancen und Risiken frühestmöglich zu erkennen, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen unternehmerische Chancen zu nutzen sowie Risiken zu begrenzen. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über unsere definierten Ziele hinausgehen. Unter Risiko verstehen wir Ereignisse, die das Erreichen unserer kurzfristigen operativen oder unserer langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen können. Oberstes Ziel unseres Risikomanagements ist es, eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft zu verhindern. Demzufolge wird ein Risiko dann als hoch eingestuft, wenn die mögliche negative finanzielle Auswirkung des Risikos den Bestand des Unternehmens gefährden würde und die Eintrittswahrscheinlichkeit als hoch erachtet wird. 1. Branchenspezifische Risiken In einem sensiblen Umfeld wie der Branche für Kinderprodukte könnten sich kritische Testergebnisse - insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit - negativ auswirken. Um diesem Risiko vorzubeugen, werden Produkte der Allison GmbH sowohl vor der Markteinführung als auch in der laufenden Produktion regelmäßig auf Testanlagen der Lieferanten und denen unabhängiger Prüfinstitute geprüft. Aktuell schätzen wir die branchenspezifischen Risiken als gering ein und erwarten keine wesentliche Verschlechterung. 2. Unternehmensspezifische Risiken Die Lage am Arbeitsmarkt erschwert die Besetzung offener Stellen. Um dem Risiko zu begegnen, betreiben wir aktive Personalrekrutierungsmaßnahmen und setzen auch Personalberater ein. Insgesamt sehen wir das Risiko als gering an. Die Seefrachtraten bewegen sich momentan wieder auf einem moderaten Niveau. Ein drastischer Anstieg wie während der Covid-19-Pandemie würde erhöhte Beschaffungskosten nach sich ziehen, denen mit korrespondierenden Anpassungen der Verkaufspreise Rechnung getragen werden müsste. Ansonsten sieht die Geschäftsführung aktuell keine unternehmensspezifischen Risiken. 3. Beurteilung des Gesamtrisikos Unter Würdigung aller zuvor genannten Risikofelder liegen keine Risiken vor, die den Bestand der Gesellschaft nachhaltig gefährden. 4. Chancen Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel konnten wir die Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden weiter intensivieren. Falls sich die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland 2024 verbessert und erhöhte Konsumausgaben von Familien für Kinder nach sich zieht, erwarten wir auch hieraus weiteres Wachstumspotenzial für unser Unternehmen. In Verbindung mit einem kontinuierlichen Ausbau der Markenbekanntheit und dem damit verbundenem Umsatzwachstum ergeben sich gute Chancen auf eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung. Prognosebericht Auf Basis unserer aktuellen Einschätzung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzsteigerung um 16 %.
Frankenthal, den 31.03.2024 Allison GmbH Oliver Mecky, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Allison GmbH, Frankenthal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allison GmbH, Frankenthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allison GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 8. November 2024 KPMG
AG
Mayran, Wirtschaftsprüferin Bubert, Wirtschaftsprüferin |
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