Autohaus Hirsch GmbH
Annaberger Straße 121, 09120 Chemnitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Hirsch seit 19.12.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Hirsch GmbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Autohaus Hirsch GmbH mit Sitz in Chemnitz, Annaberger Straße 121, bietet automobile Dienstleistungen rund um die Marke Hyundai an. Das operative Geschäft der Autohaus Hirsch GmbH wird in folgende Kerngeschäftsfelder unterteilt: • Handel mit Neuwagen • Handel mit Gebrauchtwagen • Werkstattdienstleistung • Ersatzteil- und Zubehörverkauf In den einzelnen Geschäftsfeldern werden folgende Dienstleistungen erbracht: Verkauf von PKW- und NFZ-Neufahrzeugen der Marke Hyundai als Vertragshändler, Verkauf von PKW-Gebrauchtfahrzeugen, Verkauf von KFZ-Teilen und Zubehör, Serviceleistungen, Leasing-, Kredit-, Finanzierungs-, Versicherungs- sowie Garantievermittlung. Die Autohaus Hirsch GmbH betreibt neben dem Hauptbetrieb am Standort in Chemnitz, Annaberger Straße 121, nachfolgend aufgeführte Niederlassungen/Zweigbetriebe: • Autohaus Hirsch GmbH, Limbacher Straße 70, 09247 Chemnitz OT Röhrsdorf • Autohaus Harthauer Weg, Harthauer Weg 4, 08451 Crimmitschau • Autohaus Hirsch GmbH, Am Wilhelmschacht 25, 04552 Borna Alle Niederlassungen der Autohaus Hirsch GmbH bieten die vorstehenden Leistungen an. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 befand sich die konjunkturelle Lage in Deutschland in einer schwierigen Phase. Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle und das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um 0,4 % zurück. Die hohe Inflation belastete die Kaufkraft der privaten Haushalte. Die Europäische Zentralbank erhöhte die Leitzinsen, was die Konsum- und Baukonjunktur beeinträchtigte. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt um 5,9 % im Vergleich zu 2022. Dies war ein Rückgang im Vergleich zur Inflationsrate von 2022, die bei 6,9 % lag. Besonders stark verteuerten sich Nahrungsmittel, während die Preise für Energieprodukte um 5,3 % anstiegen. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Erneut positiv zu vermerken ist der gleichbleibend hohe Beschäftigungsstand in Deutschland. Gemäß dem Jahresbericht 2023/2024 des Zentralverbandes für das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) betrugen die Umsätze im Kfz-Gewerbe 2023 in Summe 207,3 Mrd. Euro, was im Vergleich zum Vorjahr mit 185,2 Mrd. Euro zu einem Anstieg von 12 % führt. Der Neuwagenhandel mit PKW stieg auf 66,6 Mrd. Euro an. Damit wurde der höchste Umsatz im deutschen Kfz-Gewerbe erwirtschaftet. Im Jahr 2023 wurden rund 3,4 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Davon entfielen 2.844.609 auf Personenkraftwagen. Dies entsprach einem Anstieg von +7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.368 bzw. 48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 % zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 % rückläufig. Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 % (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von +21,7 %. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um +4,9 % auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km). 67 % der PKW-Neuzulassungen wurden durch gewerbliche und 33 % durch private Halter vorgenommen. Im Vergleich dazu lag der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen im Jahr 2022 bei 64,1 %, während 35,9 % der Neuzulassungen auf private Halter entfielen. Damit fand eine Verschiebung zugunsten der gewerblichen Neuzulassungen statt. Im Jahr 2023 konnten die internationalen Autohersteller in Deutschland ihren Absatz auf rund 2,85 Millionen Neufahrzeuge steigern. Der Importanteil lag bei 39 %. Das sind 7 % mehr Pkw als 2022, das Niveau der Vorkrisenjahre sei aber immer noch nicht erreicht. Unter den Importeuren konnte Skoda seine Führung im Bereich der Marktanteile mit 5,9 % (Vorjahr: 5,4 %) weiter ausbauen. Gefolgt von Hyundai mit 3,7 % und 106.381 Neuzulassungen (Vorjahr: Hyundai 4,0 % und 105.000 Neuzulassungen) und Toyota mit 2,6 % (Vorjahr: 3,0%). Trotz eines leichten Rückgangs im Marktanteil konnte die Anzahl der Neuzulassungen leicht gesteigert werden. Zuwächse bei den Neuzulassungen von Personenkraftwagen konnten die Marken Audi (+17,3 %), Mercedes (+8,3 %) und Ford (+3,9 %) verzeichnen. Wie in den Vorjahren wurden die meisten Neuzulassungen im Segment der SUVs verzeichnet. Mit einem Anteil von 30 % entfielen auf den langjährigen Spitzenreiter ca. 1/3 aller neu zugelassenen PKW. 16,3 % entfielen auf die Kompaktklasse, welche sich somit als zweitgrößtes Segment etabliert, gefolgt von der Kleinwagenklasse mit knapp 12 % und der Mittelklasse mit 10 %. Die Oberklasse verzeichnete den größten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 12,9 %. 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein gutes Wirtschaftsjahr zurückblicken. Die Umsatzerlöse 2023 stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1,191 Mio. Euro an. Das ist eine Umsatzsteigerung von 4,8 % gegenüber 2022. Damit wurden unsere geplanten Umsatzziele für 2023 um 1,011 Mio. Euro übertroffen. In 2023 wurde damit das höchste Umsatzergebnis seit Unternehmensgründung erzielt. Der Bereich Fahrzeugverkauf konnte insgesamt um 3 %-Punkte gesteigert werden. Der Bereich Werkstatt- und Aftersales erreichte ein Umsatzplus von knapp 20 %. Kompensiert wurde dies durch ein starkes Minus im Bereich der Provisionen für die Leasing- und Finanzierungsvermittlungen (-33 %) und einem Zuwachs der sonstigen Bereiche (+6,5 %). Durch die Inflationsbedingt höheren Lebenshaltungskosten der Verbraucher (z.B. im Energie- und Lebensmittelsektor) sowie der Unsicherheit aufgrund des anhaltenden Ukrainekriegs und keiner klar erkennbaren Linie in der politischen Klimazielerreichung, war im Fahrzeughandel ein deutlicher Trend zum Kauf junger Gebraucht- bzw. Vorführwagen erkennbar. Durch gestiegene Preise im Neuwagengeschäft war dieser deutlich rückläufig (-19 %), wurde aber kompensiert durch den Verkauf von Vorführwagen (+8 %) und den Verkauf von Gebrauchtwagen (+34 %). Im Jahr 2023 haben wir durch unsere neue Zweigstelle und generell um einen drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, unseren Personalstock nochmal deutlich erhöht. Damit haben wir eine solide Grundlage für kommende Wirtschaftsjahre geschaffen. Jede unserer Zweigstellen bildet Auszubildende aus. Alle Auszubildenden wurden nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Ausbildung in unser Unternehmen integriert. Der Bilanzgewinn ist im Wirtschaftsjahr um 266 TEuro gestiegen auf 3.647 TEuro (Vorjahr: 3.381 TEuro). 2.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Autohaus Hirsch GmbH erhöhte sich von 11.705 TEuro in 2022 auf 16.997 TEuro in 2023. Durch den Zukauf von Grundvermögen und der Immobilie in Borna wurde unser Unternehmen zum Jahreswechsel 2022/2023 um eine vierte Betriebsstätte erweitert. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Erweiterung des Vorführwagenbestandes und eine Ergänzung der technischen Anlagen und Maschinen vorgenommen. Die Anlagendeckung in 2023 betrug 68 %. In 2022 lag diese noch bei 81 %. Die Anlagenintensität lag 2023 bei 33 % gegenüber 2022 mit 37 %. Unser Vorratsvermögen stieg durch den Ausbau unseres Zweigstellennetzes im Vergleich zu 2022 um 3.810 TEuro auf 7.664 TEuro an. Gerade im Neuwagenbereich wurden zum Jahreswechsel die Lieferengpässe der Vorjahre durch den Hersteller bereinigt. Auch Teile konnten zum Jahreswechsel wieder ausreichend zur Verfügung gestellt werden. Auf Grund der gestiegenen Einkaufspreise im Neuwagenhandel stieg die Vorratsintensität mit 45 % deutlich gegenüber dem Vorjahr mit 33 % an. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 125 TEuro auf 3.519 TEuro in 2022 an. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote der flüssigen Mittel um 2 % auf 272 TEuro angewachsen (Veränderung: +1 %-Punkt). Das Eigenkapital hat sich von 3.481 TEuro auf 3.747 TEuro erhöht. Positiv anzumerken ist die weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 22 % (Vorjahr: 30 %). Die allgemeine Eigenkapitalrendite lag bei 10,4 % (Vorjahr: 31,8 %). Die Eigenkapitalrendite bezogen auf den Cashflow betrug 26,5 % (Vorjahr: 44,2 %). Auf der Passivseite gab es die größten Veränderungen im Bereich der Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen von 6.461 TEuro in 2022 auf 11.517 TEuro in 2023. Begründet ist dies vor allem durch größere Lagerbestände, welche kurzfristig über Kreditinstitute (Einkaufsfinanzierung) finanziert wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 100 TEuro auf 252 TEuro. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken von 277 TEuro in 2022 auf 270 TEuro in 2023. Die Verbindlichkeitenquote stieg gegenüber dem Vorjahr um 12 % und beträgt nunmehr 72 %. Die Verbindlichkeitenquote aus Lieferungen und Leistungen hält sich seit Jahren konstant bei 1 %. 2.2 Finanzlage Die Autohaus Hirsch GmbH verfolgt wie in den Vorjahren eine konservative Finanzpolitik. Diese ist gekennzeichnet durch langfristig gesicherte Finanzierungen und vorausschauende Steuerung finanzieller Risiken. Per Saldo liegt eine Eigenmittelmehrung in Höhe von 266 TEuro vor. Es wurden neue Kredite für den Kauf der Zweigstelle in Borna aufgenommen. Zum Ende des Berichtsjahres verfügt die Autohaus Hirsch GmbH über eine Barliquidität in Höhe von 272 TEuro. Die Gesellschaft ist finanziell gut aufgestellt. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit stabil. Die Zahlungsfähigkeit war ganzjährig gesichert, um allen fälligen Verpflichtungen nachzukommen und zukünftige Investitionen zu tätigen. Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse der Autohaus Hirsch GmbH sind gegenüber dem Vorjahr von 24.820 TEuro in 2022 auf 26.011 TEuro in 2023 abermals gestiegen (+4,8 %). Der betriebliche Rohertrag betrug 4.552 TEuro (Vorjahr: 4.445 TEuro). Die Umsatzrendite sank im Wirtschaftsjahr 2023 von 4,4 % auf 1,5 %. Durch die Erweiterung um eine vierte Betriebsstätte im Jahr 2023 ist der Personalaufwand von 1.721 TEuro auf 2.202 TEuro gestiegen. Dies entspricht einer Personalaufwandsquote von 8,5 % (Vorjahr: 6,9 %) im Verhältnis zur Gesamtleistung. Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind von 99 TEuro in 2022 auf 282 TEuro in 2023 gestiegen. Der Steueraufwand vom Einkommen und vom Ertrag hat sich von 502 TEuro auf 179 TEuro verringert. Bezogen auf den Cashflow lag die Umsatzrentabilität 2023 bei 3,8 % im Vergleich zu 6,2 % in 2022. Damit lag unsere Umsatzrentabilität oberhalb der durchschnittlichen Umsatzrentabilität im deutschen Autohandel von etwa 2,2 %. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Materialaufwand. Der Umsatz entwickelte sich in den letzten Jahren erwartungsgemäß und spiegelt unser geplantes gesundes Wachstum wider.
Die Materialaufwandquote konnte im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum annähernd mit 82,5 % (Vorjahr: 82,1 %) gleich gehalten werden. 2.5 Gesamtaussage Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief aus Sicht der Geschäftsleitung zufriedenstellend. Das weitere Wachstums und Wertsteigerungspotential ist vor dem Hintergrund der soliden Vermögens, Finanz und Ertragslage gut abgesichert. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. C. Prognosebericht 1. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird positiv beurteilt. Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft gut. Seit mehreren Jahren wird ein regelmäßiges Reporting mittels Kennzahlen zu den einzelnen Niederlassungen und Unternehmensbereichen durchgeführt. Kennzahlen werden mit den Plan- und Vorjahreszahlen ausgewertet und verglichen. Diese Maßnahmen werden auch in den kommenden Jahren beibehalten bzw. bei Bedarf weiter ausgebaut. Für das Jahr 2024 erwarten wir rund 600 Neuwagenverkäufe. Das Volumen wird 2024 abnehmen. Auf Grund des Wegfalls der staatlichen Zulassungsprämien in der E-Mobilität erscheint es nur realistisch, dass wir grundsätzlich von einem Rückgang bei den Neuzulassungen ausgehen. Die Summe der Neuzulassungen wird Schätzungsweise nur 90 % des Vorjahres betragen. Aufgefangen wird das Volumen durch den Zukauf von jungen Gebrauchtfahrzeugen, um eine Margenstabilität zu gewährleisten. Ein Umsatzrückgang wird vermutlich nicht eintreten, da auf Grund fortschrittlicher Technologien, welche zukünftig vermehrt zum Einsatz kommen und auch durch die steigende Inflation die einzelnen Fahrzeugpreise steigen werden. Im Gebrauchtwagengeschäft sind daher steigende Volumina realistisch. Wir erwarten für das Jahr 2024 rund 400 Gebrauchtwagenverkäufe (Vorjahr: 350). Der After-Sales Bereich wird vom hohen Auslieferungsvolumen der letzten Jahre weiterhin profitieren und wachsen. Im Zubehör sind durch höhere Ausstattungsquoten von Anhängerkupplungen und Winterkompletträdern Umsatz- und Ertragszuwächse prognostiziert. Die geplanten Vertriebs- und Marketingmaßnahmen werden wir flexibel auf die neuen Entwicklungen anpassen und sehen dank der schnellen Anpassungen 2024 positiv entgegen. Wir erwarten steigende Umsätze. Als Jahresumsatzzielstellung rechnen wir mit 30 Mio. Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2024 wird trotz der oben beschriebenen neuen Marktsituationen und allen darüber hinaus zu meisternden Herausforderungen in etwa dem des Vorjahres entsprechen oder dieses übertreffen. Die bisher erzielten Umsätze und Ergebnisse per Ende März 2024 lassen die Ziele als absolut realistisch erscheinen. Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit ist ein wichtiger nichtfinanzieller Leistungsindikator. Im Kalenderjahr 2024 werden daher regelmäßige Kundenbefragungen im Bereich PKW-Verkauf und im Servicebereich eingeplant. Wir sind in unseren Unternehmensstrukturen gut aufgestellt. Für 2024 sind aktuell keine größeren Investitionen geplant. Mit unserem Partner Hyundai liegen wir mit unserer aktuellen und zukünftigen Fahrzeugmodellpalette im Fahrzeugtrend, durch klimafreundliche Technologien und neue Fahrzeugmodelle wird auch weiterhin das Sortiment erweitert und für unsere Kunden attraktiv gestaltet. Wir legen sehr viel Wert auf die Entwicklung, Weiterbildung und Schulung unserer Mitarbeiter. Es bleibt weiterhin unerlässlich, den eigenen Nachwuchs sorgfältig selbst auszubilden, wobei es im Kfz-Handwerk weiterhin schwierig bleibt, geeignete Mitarbeiter zu finden und zu motivieren, da die großen Industriebbetriebe der Umgebung leichtere Einstellungsqualifikationen fordern. 2. Risikobericht und Risikomanagement a) Einleitung Dieser Risikobericht dient dazu, potenzielle Risiken für das Autohaus Hirsch GmbH als Marken geführten Kfz-Handel mit eigener Werkstatt zu identifizieren und zu bewerten. Ziel ist es, Maßnahmen zur Risikominderung zu entwickeln und die langfristige Stabilität und Sicherheit des Unternehmens zu gewährleisten. b) Markt- und Wettbewerbsrisiken - Marktschwankungen: Veränderungen in der Nachfrage nach Fahrzeugen, insbesondere nach Elektrofahrzeugen, können den Umsatz beeinflussen. - Wettbewerb: Starker Wettbewerb durch andere Automobilhersteller und neue Marktteilnehmer kann den Marktanteil verringern. c) Finanzielle Risiken - Liquiditätsrisiken: Unzureichende Liquidität kann die Fähigkeit des Autohauses beeinträchtigen, laufende Kosten zu decken. - Kreditrisiken: Risiken durch ausstehende Zahlungen von Kunden oder Finanzierungspartnern. d) Operative Risiken - Lieferkettenrisiken: Unterbrechungen in der Lieferkette, insbesondere bei wichtigen Komponenten, können den Betrieb beeinträchtigen. - Technologische Risiken: Schnelle technologische Veränderungen erfordern kontinuierliche Investitionen in neue Technologien und Schulungen. e) Rechtliche und regulatorische Risiken - Compliance-Risiken: Nichteinhaltung von gesetzlichen Vorschriften und Umweltauflagen kann zu Strafen und Imageverlust führen. - Vertragsrisiken: Risiken aus Verträgen mit Lieferanten, Kunden und Partnern. f) Reputationsrisiken - Kundenzufriedenheit: Negative Kundenbewertungen und -erfahrungen können das Image des Autohauses schädigen. - Öffentliche Wahrnehmung: Negative Berichterstattung in den Medien kann das Vertrauen der Kunden beeinträchtigen. g) Maßnahmen zur Risikominderung - Marktanalyse: Regelmäßige Marktanalysen zur frühzeitigen Erkennung von Trends und Veränderungen. - Finanzmanagement: Strenge Finanzkontrollen und Liquiditätsmanagement. - Lieferantenmanagement: Aufbau von Beziehungen zu mehreren Lieferanten zur Reduzierung von Abhängigkeiten. - Schulungen: Kontinuierliche Schulungen der Mitarbeiter zu neuen Technologien und gesetzlichen Anforderungen. - Kundenservice: Verbesserung des Kundenservices und proaktive Kommunikation mit Kunden. h) Fazit Durch die Identifizierung und Bewertung der oben genannten Risiken und die Implementierung geeigneter Maßnahmen kann die Autohaus Hirsch GmbH seine Widerstandsfähigkeit stärken und langfristigen Erfolg sichern. Es sind zurzeit keine Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu sehen, welche eine Bestandsgefährdung hervorrufen könnten. Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden. Wir gehen von einer positiven Entwicklung der Autohaus Hirsch GmbH aus. Aus heutiger Sicht bestehen folgende interne und externe Chancen und Risiken für die Autohaus Hirsch GmbH: Wie in den Vorjahren ist der Absatzerfolg der Autohaus Hirsch GmbH von vielen Faktoren abhängig. Einige davon können durch effektives Risikomanagement beeinflusst werden, andere wiederum nicht. Seitens der Geschäftsführung wurde alles Mögliche getan um Vollbeschäftigung weiter zu gewährleisten. Sofortmaßnahmen des Bundes mussten bisher nicht in Anspruch genommen werden und sind auch nicht geplant. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Zielstellung unseres Finanzmanagments ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen Finanzrisiken jeglicher Art. Wir verfügen über einen breiten Kundenstamm gemischt aus Privat- und Geschäftskunden. Forderungsausfälle werden vermieden, indem grundsätzlich Aufträge durch Direktbegleichung der Rechnung (Vorkasse, EC-Zahlung o. ä.) geleistet werden. Die Risikotragfähigkeit ist gegenüber den Vorjahren in etwa gleichgeblieben. Neben den weiteren allgemeinen Risiken (Lieferanten, Finanzierung, höhere Gewalt) sind seitens der Geschäftsleitung derzeit keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage maßgeblich beeinflussen könnten. 3. ChancenberichtGroßen Einfluss auf den Erfolg der Geschäftstätigkeiten eines Autohauses hat die Attraktivität der Modellpalette, die angeboten werden kann. Hier ist die Autohaus Hirsch GmbH mit der Marke Hyundai und einer sehr breiten Produktpalette gut aufgestellt. Jedes Fahrzeugsegment kann durch ein attraktives Modell bedient werden. Die Chancensituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den zuvor dargestellten Risiken.
Chemnitz, den 26.06.2024 Autohaus Hirsch GmbH Mario Hirsch, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Autohaus Hirsch GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angabe zur Gewährung der Vergleichbarkeit mit Vorjahreswerten In Folge der Veränderung der Rückzahlungsabsicht des Gesellschafters werden die ihm in Vorjahren ausgereichten Darlehen ab dem Wirtschaftsjahr 2023 langfristig behandelt. Der Ausweis dieser Schulden erfolgt nunmehr unter dem Posten "sonstige Ausleihungen" und wird gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG mit einem entsprechenden Davon-Vermerk "gegenüber dem GmbH-Gesellschafter" kenntlich gemacht. Um die Vergleichbarkeit der Bilanzwerten mit Vorjahreswerten zu gewähren, wurden die Änderungen in jeweiligen Bilanzposten in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der im Geschäftsjahr entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird unter Anwendung des § 253 Abs. 3 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Eine verlässliche Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer für den immateriellen Vermögenswert konnte nicht erfolgen, da zur Zeit der Zugangsbewertung weder objektive noch subjektive Kriterien für die Beurteilung des gewöhnlichen Wertverlusts vorlagen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände grundsätzlich linear vorgenommen. Die in der Position "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" enthaltenen bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben. In Vorjahren wurden Vermögensgegenstände mit einem Wert von 250 € bis 1.000 € übereinstimmend mit steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20 % gewinnmindernd aufgelöst wird. Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen werden in Höhe der geleisteten Anzahlungen bilanziert. Die Abschreibung beginnt beim Erreichen des betriebsbereiten Zustands. Die Finanzanlagen wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit den Anschaffungskosten bzw. mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Die Vorratsbewertung erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird - wie im Vorjahr - die Einzelbewertung für Fahrzeuge angewandt. Hinsichtlich der Ermittlung der Anschaffungskosten bei Ersatzteilen und Zubehör wird entsprechend dem Vorjahr die Durchschnittsmethode angewandt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert ausgewiesen. Die Bewertung der Forderungen erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Es wurden entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben / Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen die Aufwand / Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 603.760,00. Ein entsprechendes versicherungsmathematisches Gutachten der Consulting für betriebliche Altersversorgung GmbH liegt vor. Neue Steuerrückstellungen wurden im Geschäftsjahr nicht gebildet, da die Ertragsteuervorauszahlungen 2023 höher waren, als die endgültige Steuerzahllast für das Wirtschaftsjahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Im Geschäftsjahr bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr (Vorjahr: Euro 620.254,62). Forderungen gegenüber dem Gesellschafter bestehen in der Höhe von Euro 637.329,64 (Vorjahr: Euro 2.603.146,34). Diese Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 3.255.933,76 einbezogen. Ausschüttungen wurden in Höhe von 125.000 Euro vorgenommen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 5.025,00 (Vorjahr: Euro 23.622,00). In Höhe dieses Betrages besteht eine Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In der Bilanzposition Rückstellungen sind folgende Einzelwerte enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 11.517.040,57 (Vorjahr: Euro 6.461.596,50). Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Grundschuld und Sicherungsübereignung Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen eventuell die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Waren. Es bestanden Verbindlichkeiten mit den folgenden Restlaufzeiten:
Am Bilanzstichtag bestanden keine Eventualverbindlichkeiten aus der Begebung und der Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften sowie aus Wechsel- und Scheckbürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen oder aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Währungsschulden waren nicht vorhanden. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern waren im laufenden Geschäftsjahr und im Vorjahr nicht vorhanden. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Des Weiteren wurden in 2023 im Unternehmen 7 Lehrlinge ausgebildet. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Mario Hirsch (Beruf: Kfz-Meister) geführt. Die Tätigkeit des Geschäftsführers erfolgte in 2023 gegen Entgelt. Die Gesellschaft wendet § 286 Abs. 4 HGB an. Die Pensionsrückstellung für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 603,8. Zum 31.12.2023 bestehen zu Gunsten des Geschäftsführers folgende Darlehen:
Es wurden keine Darlehensforderungen erlassen. Haftungsverhältnisse zugunsten des Geschäftsführers wurden nicht eingegangen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Sonstige Angaben Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch und verzichtet auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 i.V.m. § 288 Abs. 2 HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss 2023 beträgt in Euro 391.795,43. Einschließlich der zu berücksichtigenden Bilanzgewinnvortrag ergibt sich ein Betrag von Euro 3.380.933,76 der zu verwenden war. In 2023 wurden Ausschüttungen in Höhe von 125.000,00 Euro beschlossen und ausgezahlt. Auf neue Rechnung werden Euro 3.647.729,19 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Chemnitz, 20.03.2024 Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am: 20.12.2024. Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Hirsch GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Hirsch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Hirsch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pirna, 20. Dezember 2024 adviconta.de
Dr. Gischke GmbH
Prof. Dr. Gischke, Wirtschaftsprüfer Dubberke, Wirtschaftsprüfer |
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