Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 28194
Vorher
Schraienäcker GmbH
Eingetragen
3.4.2017
Branche
Herstellung von HandwerkzeugenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung sonstiger Werkzeuge a. n. g.
Gegenstand
Die Herstellung von und der Handel mit (Hand-)Werkzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Kübler
seit 14.9.2022
Geschäftsführer
Daniel Giulio Gasperi
seit 25.7.2017
Prokura
Stefan Halder
seit 9.6.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Erwin Halder KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Picard GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die Firma Picard GmbH hat die Geschäftsaktivitäten seit dem 01.07.2017 begonnen und präsentiert das ideale Lieferprogramm für alle Arbeitsbereiche, in denen Hämmer ein wichtiges Werkzeug sind.

Neben modernen Fertigungsmaschinen steht in unserer Hammerfertigung mit ihrer vielfältigen Formgebung das fachliche Können unserer Mitarbeiter im Mittelpunkt, sei es im Werkzeugbau, beim Gesenkschmieden, bei der Wärmebehandlung oder beim Schleifen und Polieren.

Unser Fertigungsprogramm wurde und wird kontinuierlich den Marktforderungen angepasst. PICARD produziert ausschließlich am Gründungsstandort in Wuppertal-Cronenberg. Unsere Zielgruppen befinden sich weltweit in der Industrie, Baubranche und im Handwerk.

Geschäftsverlauf

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Damit steht die Entwicklung jedoch im Einklang mit der deutschen Werkzeugindustrie.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesellschaft verzeichnete im Berichtszeitraum einen Umsatz von insgesamt 11.036 T€. Der Umsatz reduzierte sich somit gegenüber 2022 um -4 %.

Der Exportanteil nach Erlösschmälerungen betrug im Berichtsjahr 29% und ist gegenüber dem Vorjahr (28%) um 1 %-Punkt leicht gestiegen.

Produktion

Nach dem hohen Auftragseingang 2022 normalisierte sich im Jahr 2023 das Geschäft und es wurden wenig Überkapazitäten in Anspruch genommen. Zeitpersonal und Überstunden wurden zur Auftragsbewältigung nur im geringen Maße eingesetzt.

Die Reparaturkosten lagen 2023 mit rund 81 T€ unter dem Vorjahresaufwand.

Nachdem im Jahr 2022 nur kleine Investitionen in der Produktion getätigt wurden, wurden im Jahr 2023 zwei neue Anlagen gekauft, die zum einen die Fertigungstiefe erweitern und zum anderen die Produktionskapazität erhöhen.

Vertrieb

Mit der Muttergesellschaft, der Erwin Halder KG, wurden weitere gemeinsame Strategien zur Marktbearbeitung im In- und Ausland festgelegt und umgesetzt.

Investitionen

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 677 T€.

Personal

Das Unternehmen beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 19 Angestellte, 58 gewerbliche Mitarbeiter und einen Auszubildenden.

Der Personalaufwand liegt bei insgesamt 4.549 T€. Die zusätzlichen Kosten für das Zeitpersonal in Höhe von 50 T€ sind in den Betriebsaufwendungen enthalten.

Die krankheitsbedingten Fehlstunden lagen im Jahr 2023 bei insgesamt 15.409 Stunden und damit 20% weniger als im Vorjahr. Dennoch belasteten die hohen Fehlzeiten weiter das Ergebnis erheblich, da es sich häufig um Kurzzeiterkrankungen handelte und die Fehlzeiten mit Zeitarbeitskräften kompensiert werden mussten.

Beschaffung

Die Beschaffungspreise sind im Berichtszeitraum insgesamt gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Inflation zurückzuführen, die alle Einkaufsartikel betrifft.

Zusatzeffekte

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 wurde erheblich durch verschiedene außergewöhnliche Belastungen beeinträchtigt.

Portfoliobereinigung um Auslaufartikel führte zu Aktionspreisen und somit weniger Umsatz bei jenen Randartikeln

Massiv steigende Energiepreise erhöhten sowohl die Kosten für den eigenen Strombedarf als auch die Preise der Lieferanten

Lagebeurteilung

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital wurde durch die Dotierung einer weiteren Rücklage von 2,0 Mio. € gestärkt. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über erhebliche Darlehn von der Muttergesellschaft, welche die Liquidität und Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherstellen.

Der operative Cashflow des Jahres lag bei - 1.982 T€. Die Gesellschaft konnte den laufenden Verpflichtungen jederzeit nachkommen.

Ertragslage

Die Netto-Umsatzerlöse liegen bei 11.036 T€. Zusätzlich wurde ein Bestandsaufbau von 688 T€ erreicht. Der Personalaufwand einschließlich Zeitarbeiter beträgt 4.599 T€. Das Jahresergebnis lag einschließlich der genannten Sonderbelastungen bei - 1.816 T€. Es hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (- 1.934 T€) leicht verbessert.

Darstellung der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Ende 2022 fand ein Wechsel des Geschäftsführers statt. In diesem Zusammenhang wurden neue strategische Pläne ausgearbeitet, wie die Sanierung von Picard mittelfristig erreicht werden kann.

Ziel ist es, die Markenphilosophie im deutschen Markt weiter zu forcieren und notwendige Kostenanpassungen umzusetzen.

Der Umsatz soll im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2 - 3 % gesteigert werden.

Der Mehrumsatz soll durch Kundenerweiterungen und neue Produkte erreicht werden.

Zudem wird weiterhin kontinuierlich an der Verbesserung der Produktivität gearbeitet. Dieser Prozess wird durch die eingeleiteten Rationalisierungsmaßnahmen sowie der getätigten und geplanten Investitionen umgesetzt.

Eine weitere Stärkung und Erweiterung des Kundenkreises im In- und Ausland wird durch die mit der Muttergesellschaft Halder festgelegten Maßnahmen zur Marktbearbeitung vorangetrieben. Speziell um neue Auslandskunden zu akquirieren, wurde im Jahr 2023 ein weiterer Area Sales Manager eingestellt. Somit wird davon ausgegangen, dass sich der Exportanteil im Jahr 2024 und darüber hinaus im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.

Auf Grund der geopolitischen Ereignisse sind Mehrkosten im Bereich Energie, Personal und Material eingeplant. Zudem wird die drohende Auseinandersetzung zwischen China und Taiwan kritisch beobachtet.

Prognosebericht

Die Märkte haben sich trotz nachlaufender Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine Krieges und der Inflation stabil gezeigt. Zudem sind die Lager der Kunden noch voll.

Im ersten Quartal 2024 lag der Auftragseingang bei - 7 % (im Vergleich zum Vorjahr).

Es wird jedoch ein Aufholeffekt für das Restjahr erwartet, sodass das Jahreszielergebnis von ca. - 1,8 Mio. € bei einem Sollumsatz von ca. 12,6 Mio. € erreichbar ist.

Trotz Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr wird sich das Betriebsergebnis nur leicht verbessern. Ursachen für das Ergebnis sind die erhöhten Werbeaufwände (Messe, Katalog) und Kosten im Bereich Personal. Von einer allgemeinen Kostenreduktion wird im Jahr 2024 nicht ausgegangen.

 

Wuppertal, 1. Juni 2024

gez. Stefan Halder

gez. Alexander Kübler

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

PICARD GMBH, WUPPERTAL

AKTIVA

31.12.2023
Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.430.489,17 2.148
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.184,57 67
II. Sachanlagen 2.397.304,60 2.081
1. Bauten auf fremden Grundstücken 18.177,00 19
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.562.095,51 1.606
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.492,08 447
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 427.540,01 9
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.690.085,13 9.247
I. Vorräte 8.041.896,15 7.277
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 704.108,81 1.077
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 37.720,60 (Vorjahr: T€ 30)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 944.080,17 893
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 45.082,98 36
12.165.657,28 11.431

PASSIVA

31.12.2023
Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL 1.990.427,51 1.806
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklagen 9.000.000,00 7.000
III. Verlustvortrag -5.219.027,54 -3.285
IV. Jahresfehlbetrag -1.815.544,95 -1.934
B. RÜCKSTELLUNGEN 648.400,00 669
C. VERBINDLICHKEITEN 9.526.829,77 8.956
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 9.161.373,01 (Vorjahr: T€ 8.240)
12.165.657,28 11.431

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022

2023
Vorjahr
1. Rohergebnis 6.198.052,56 6.235.654,86
2. Personalaufwand -4.549.011,96 -4.289.985,18
a) Löhne und Gehälter -3.751.699,87 -3.552.412,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -797.312,09 -737.572,42
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung: € 11.619,44 (Vorjahr: T€ 6)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -393.517,30 -401.250,05
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.020.509,22 -3.430.798,88
5. Ergebnis vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis und Steuern -1.764.985,92 -1.886.379,25
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,68 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -48.912,70 -46.526,34
- davon an Gesellschafter: € 47.458,35 (Vorjahr: T€ 40)
8. Ergebnis nach Steuern -1.813.895,94 -1.932.905,59
9. Sonstige Steuern -1.649,01 -758,00
10. Jahresfehlbetrag -1.815.544,95 -1.933.663,59

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Picard GmbH hat Ihren Sitz in Wuppertal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter HRB 28194 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses angewendet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Diese werden linear unter Berücksichtigung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei immateriellen Vermögensgegenständen beträgt die betriebliche Nutzungsdauer in der Regel 3 Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Bewegliche Anlagengüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150 € bis zu 1.000 € werden zu einer Gruppe zusammengefasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Nach Ablauf des Abschreibungszeitraums erfolgt der Ausweis des Abgangs im Anlagegitter.

Die Vorräte werden mit durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die im Geschäftsjahr produzierten unfertigen Erzeugnisse und Fertigwaren wurden progressiv nach Herstellungskosten unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten auf Basis der entstandenen Herstellungskosten eingerechnet. Ungängiger Vorratsbestand wurde jeweils mit einem angemessenen Abschlag versehen.

Die Forderungen sind zum Nennwert ausgewiesen. Dem allgemeinen Zins- und Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Ferner werden erkennbare Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Sonstigen Vermögensgegenstände, die liquiden Mittel und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt worden. Die liquiden Mittel in fremder Währung werden mit dem zum Stichtag gültigen Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die Pensionsrückstellungen werden im Berichtsjahr nach der Projected Unit Credit (PUC) Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck und unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes im 10-Jahresdurchschnitt von 1,82 % sowie eines Rententrends von 1,5 % bewertet. Es wurde kein Fluktuationsabschlag berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 2.356 €.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich der Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden laufzeitäquivalent abgezinst.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsposten werden mit dem zum Stichtag gültigen Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die aufgelaufenen Anschaffungskosten des Anlagevermögens, die Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres sowie die aufgelaufenen Abschreibungen sind der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) zu entnehmen.

Die unfertigen Erzeugnisse und Fertigwaren werden überwiegend progressiv nach Herstellungskosten bewertet. Im Übrigen wird retrograd bzw. auf Basis der Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 37.720,60 € (Vj.: 30.308,70 €) betreffen hauptsächlich die Halder Inc. (USA).

Zum Stichtag werden keine Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen aus Umsatzsteuer sowie Mietkautionen.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Pensionsrückstellungen resultieren aus Altersvorsorgeverpflichtungen. Im Rahmen des Asset Deals wurden im Jahr 2017 die Verpflichtungen aus Ansprüchen der übernommenen Mitarbeiter (§ 613a BGB) gegen die Unterstützungskasse bei dem vorherigen Arbeitgeber übernommen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Personalbereich (Urlaub, Einmalzahlungen, Berufsgenossenschaft) 189
T€
Boni 195 T€
ausstehende Rechnungen 9 T€
Jahresabschluss/Steuererklärungen 44 T€
Garantie 28 T€
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 7 T€
Betriebsprüfung 11 T€

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Bezeichnung Stand 31.12.2023
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.935,75 7.935,75 0,00 0,00
(Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 9.161.373,01 161.373,01 1.000.000,00 8.000.000,00
(Vorjahr 8.240.208,34 40.208,34 1.000.000,00 7.200.000,00)
Übrige Verbindlichkeiten 357.521,01 357.521,01 0,00 0,00
(Vorjahr: 715.138,64 715.138,64 0,00 0,00)
9.526.829,77 526.829,77 1.000.000,00 8.000.000,00
(Vorjahr: 8.955.346,98 755.346,98 1.000.000,00 7.200.000,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betreffen acht Darlehen von je 1.000.000,00 €.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 46.812,93 € (Vj.: 72.696,90 €).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Kursgewinne aus Währungsumrechnung von 47 T€ sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Pauschalwertberichtigungen von ca. 10 T€.

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von 11.619,44 € (Vj.: 6.041 €) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Betriebsaufwendungen (994 T€), Vertriebsaufwendungen (1.458 T€), Verwaltungsaufwendungen (516 T€), übrige Aufwendungen (34 T€) sowie neutrale Aufwendungen (17 T€).

Von den Aufwendungen entfallen 87 T€ auf die Gesellschafterin E. Halder KG.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen betragen 2.905 €.

V. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) betrug:

2022 2023
Angestellte 19 19
Gewerbliche Mitarbeiter 59 58
Auszubildende 1 1

Bestellobligo

Es besteht zum Stichtag kein Bestellobligo (Vj.: 3.285 T€).

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Gesamtbetrag der jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf 146 T€. Es handelt sich hierbei um jährliche Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:

Herr Stefan Halder, Geschäftsführer, Achstetten,

Herr Alexander Kübler, Geschäftsführer, Düsseldorf.

Die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

 

Wuppertal, den 1. Juni 2024

gez. Stefan Halder

gez. Alexander Kübler

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 253.364,95 251,26 0,00 0,00 253.616,21
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Gründstücken 23.804,76 0,00 0,00 0,00 23.804,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.606.939,28 228.836,74 0,00 0,00 2.835.776,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 928.937,51 19.967,56 43.931,00 8.752,74 913.726,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.752,74 427.540,01 0,00 -8.752,74 427.540,01
3.568.434,29 676.344,31 43.931,00 0,00 4.200.847,60
3.821.799,24 676.595,57 43.931,00 0,00 4.454.463,81
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 186.715,38 33.716,26 0,00 220.431,64
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Gründstücken 4.761,76 866,00 0,00 5.627,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.001.428,77 272.251,74 0,00 1.273.680,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481.482,43 86.683,30 43.931,00 524.234,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.487.672,96 359.801,04 43.931,00 1.803.543,00
1.674.388,34 393.517,30 43.931,00 2.023.974,64
Nettobuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.184,57 66.649,57
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Gründstücken 18.177,00 19.043,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.562.095,51 1.605.510,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.492,08 447.455,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 427.540,01 8.752,74
2.397.304,60 2.080.761,33
2.430.489,17 2.147.410,90

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Picard GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Picard GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Picard GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Wuppertal, den 25. Juni 2024

Breidenbach und Partner PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

Dr. Niemeyer, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 23.08.2024.

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