Rottsiepen 15 Vermietungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Kübler seit 14.9.2022 | Geschäftsführer |
Daniel Giulio Gasperi seit 25.7.2017 | Prokura |
Stefan Halder seit 9.6.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Picard GmbHWuppertalJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Firma Picard GmbH hat die Geschäftsaktivitäten seit dem 01.07.2017 begonnen und präsentiert das ideale Lieferprogramm für alle Arbeitsbereiche, in denen Hämmer ein wichtiges Werkzeug sind. Neben modernen Fertigungsmaschinen steht in unserer Hammerfertigung mit ihrer vielfältigen Formgebung das fachliche Können unserer Mitarbeiter im Mittelpunkt, sei es im Werkzeugbau, beim Gesenkschmieden, bei der Wärmebehandlung oder beim Schleifen und Polieren. Unser Fertigungsprogramm wurde und wird kontinuierlich den Marktforderungen angepasst. PICARD produziert ausschließlich am Gründungsstandort in Wuppertal-Cronenberg. Unsere Zielgruppen befinden sich weltweit in der Industrie, Baubranche und im Handwerk. Geschäftsverlauf Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Damit steht die Entwicklung jedoch im Einklang mit der deutschen Werkzeugindustrie. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesellschaft verzeichnete im Berichtszeitraum einen Umsatz von insgesamt 11.036 T€. Der Umsatz reduzierte sich somit gegenüber 2022 um -4 %. Der Exportanteil nach Erlösschmälerungen betrug im Berichtsjahr 29% und ist gegenüber dem Vorjahr (28%) um 1 %-Punkt leicht gestiegen. Produktion Nach dem hohen Auftragseingang 2022 normalisierte sich im Jahr 2023 das Geschäft und es wurden wenig Überkapazitäten in Anspruch genommen. Zeitpersonal und Überstunden wurden zur Auftragsbewältigung nur im geringen Maße eingesetzt. Die Reparaturkosten lagen 2023 mit rund 81 T€ unter dem Vorjahresaufwand. Nachdem im Jahr 2022 nur kleine Investitionen in der Produktion getätigt wurden, wurden im Jahr 2023 zwei neue Anlagen gekauft, die zum einen die Fertigungstiefe erweitern und zum anderen die Produktionskapazität erhöhen. Vertrieb Mit der Muttergesellschaft, der Erwin Halder KG, wurden weitere gemeinsame Strategien zur Marktbearbeitung im In- und Ausland festgelegt und umgesetzt. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 677 T€. Personal Das Unternehmen beschäftigte im Berichtszeitraum durchschnittlich 19 Angestellte, 58 gewerbliche Mitarbeiter und einen Auszubildenden. Der Personalaufwand liegt bei insgesamt 4.549 T€. Die zusätzlichen Kosten für das Zeitpersonal in Höhe von 50 T€ sind in den Betriebsaufwendungen enthalten. Die krankheitsbedingten Fehlstunden lagen im Jahr 2023 bei insgesamt 15.409 Stunden und damit 20% weniger als im Vorjahr. Dennoch belasteten die hohen Fehlzeiten weiter das Ergebnis erheblich, da es sich häufig um Kurzzeiterkrankungen handelte und die Fehlzeiten mit Zeitarbeitskräften kompensiert werden mussten. Beschaffung Die Beschaffungspreise sind im Berichtszeitraum insgesamt gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Inflation zurückzuführen, die alle Einkaufsartikel betrifft. Zusatzeffekte Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 wurde erheblich durch verschiedene außergewöhnliche Belastungen beeinträchtigt.
Lagebeurteilung Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital wurde durch die Dotierung einer weiteren Rücklage von 2,0 Mio. € gestärkt. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über erhebliche Darlehn von der Muttergesellschaft, welche die Liquidität und Zahlungsfähigkeit jederzeit sicherstellen. Der operative Cashflow des Jahres lag bei - 1.982 T€. Die Gesellschaft konnte den laufenden Verpflichtungen jederzeit nachkommen. Ertragslage Die Netto-Umsatzerlöse liegen bei 11.036 T€. Zusätzlich wurde ein Bestandsaufbau von 688 T€ erreicht. Der Personalaufwand einschließlich Zeitarbeiter beträgt 4.599 T€. Das Jahresergebnis lag einschließlich der genannten Sonderbelastungen bei - 1.816 T€. Es hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (- 1.934 T€) leicht verbessert. Darstellung der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Ende 2022 fand ein Wechsel des Geschäftsführers statt. In diesem Zusammenhang wurden neue strategische Pläne ausgearbeitet, wie die Sanierung von Picard mittelfristig erreicht werden kann. Ziel ist es, die Markenphilosophie im deutschen Markt weiter zu forcieren und notwendige Kostenanpassungen umzusetzen. Der Umsatz soll im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 2 - 3 % gesteigert werden. Der Mehrumsatz soll durch Kundenerweiterungen und neue Produkte erreicht werden. Zudem wird weiterhin kontinuierlich an der Verbesserung der Produktivität gearbeitet. Dieser Prozess wird durch die eingeleiteten Rationalisierungsmaßnahmen sowie der getätigten und geplanten Investitionen umgesetzt. Eine weitere Stärkung und Erweiterung des Kundenkreises im In- und Ausland wird durch die mit der Muttergesellschaft Halder festgelegten Maßnahmen zur Marktbearbeitung vorangetrieben. Speziell um neue Auslandskunden zu akquirieren, wurde im Jahr 2023 ein weiterer Area Sales Manager eingestellt. Somit wird davon ausgegangen, dass sich der Exportanteil im Jahr 2024 und darüber hinaus im Vergleich zu den Vorjahren erhöht. Auf Grund der geopolitischen Ereignisse sind Mehrkosten im Bereich Energie, Personal und Material eingeplant. Zudem wird die drohende Auseinandersetzung zwischen China und Taiwan kritisch beobachtet. Prognosebericht Die Märkte haben sich trotz nachlaufender Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine Krieges und der Inflation stabil gezeigt. Zudem sind die Lager der Kunden noch voll. Im ersten Quartal 2024 lag der Auftragseingang bei - 7 % (im Vergleich zum Vorjahr). Es wird jedoch ein Aufholeffekt für das Restjahr erwartet, sodass das Jahreszielergebnis von ca. - 1,8 Mio. € bei einem Sollumsatz von ca. 12,6 Mio. € erreichbar ist. Trotz Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr wird sich das Betriebsergebnis nur leicht verbessern. Ursachen für das Ergebnis sind die erhöhten Werbeaufwände (Messe, Katalog) und Kosten im Bereich Personal. Von einer allgemeinen Kostenreduktion wird im Jahr 2024 nicht ausgegangen.
Wuppertal, 1. Juni 2024 gez. Stefan Halder gez. Alexander Kübler BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PICARD GMBH, WUPPERTALAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben Die Picard GmbH hat Ihren Sitz in Wuppertal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter HRB 28194 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Diese werden linear unter Berücksichtigung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei immateriellen Vermögensgegenständen beträgt die betriebliche Nutzungsdauer in der Regel 3 Jahre. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Bewegliche Anlagengüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150 € bis zu 1.000 € werden zu einer Gruppe zusammengefasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Nach Ablauf des Abschreibungszeitraums erfolgt der Ausweis des Abgangs im Anlagegitter. Die Vorräte werden mit durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. den Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die im Geschäftsjahr produzierten unfertigen Erzeugnisse und Fertigwaren wurden progressiv nach Herstellungskosten unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten auf Basis der entstandenen Herstellungskosten eingerechnet. Ungängiger Vorratsbestand wurde jeweils mit einem angemessenen Abschlag versehen. Die Forderungen sind zum Nennwert ausgewiesen. Dem allgemeinen Zins- und Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Ferner werden erkennbare Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Sonstigen Vermögensgegenstände, die liquiden Mittel und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt worden. Die liquiden Mittel in fremder Währung werden mit dem zum Stichtag gültigen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Pensionsrückstellungen werden im Berichtsjahr nach der Projected Unit Credit (PUC) Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck und unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes im 10-Jahresdurchschnitt von 1,82 % sowie eines Rententrends von 1,5 % bewertet. Es wurde kein Fluktuationsabschlag berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 2.356 €. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich der Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden laufzeitäquivalent abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsposten werden mit dem zum Stichtag gültigen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die aufgelaufenen Anschaffungskosten des Anlagevermögens, die Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres sowie die aufgelaufenen Abschreibungen sind der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) zu entnehmen. Die unfertigen Erzeugnisse und Fertigwaren werden überwiegend progressiv nach Herstellungskosten bewertet. Im Übrigen wird retrograd bzw. auf Basis der Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 37.720,60 € (Vj.: 30.308,70 €) betreffen hauptsächlich die Halder Inc. (USA). Zum Stichtag werden keine Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen aus Umsatzsteuer sowie Mietkautionen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Pensionsrückstellungen resultieren aus Altersvorsorgeverpflichtungen. Im Rahmen des Asset Deals wurden im Jahr 2017 die Verpflichtungen aus Ansprüchen der übernommenen Mitarbeiter (§ 613a BGB) gegen die Unterstützungskasse bei dem vorherigen Arbeitgeber übernommen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betreffen acht Darlehen von je 1.000.000,00 €. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 46.812,93 € (Vj.: 72.696,90 €). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Kursgewinne aus Währungsumrechnung von 47 T€ sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Pauschalwertberichtigungen von ca. 10 T€. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von 11.619,44 € (Vj.: 6.041 €) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Betriebsaufwendungen (994 T€), Vertriebsaufwendungen (1.458 T€), Verwaltungsaufwendungen (516 T€), übrige Aufwendungen (34 T€) sowie neutrale Aufwendungen (17 T€). Von den Aufwendungen entfallen 87 T€ auf die Gesellschafterin E. Halder KG. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen betragen 2.905 €. V. Sonstige Angaben Beschäftigte Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) betrug:
Bestellobligo Es besteht zum Stichtag kein Bestellobligo (Vj.: 3.285 T€). Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Gesamtbetrag der jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf 146 T€. Es handelt sich hierbei um jährliche Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: Herr Stefan Halder, Geschäftsführer, Achstetten, Herr Alexander Kübler, Geschäftsführer, Düsseldorf. Die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Wuppertal, den 1. Juni 2024 gez. Stefan Halder gez. Alexander Kübler
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Picard GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Picard GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Picard GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Wuppertal, den 25. Juni 2024 Breidenbach
und Partner PartG mbB
Wendlandt, Wirtschaftsprüfer Dr. Niemeyer, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 23.08.2024. |
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