Ganske Digital GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Dr. Kohlschein seit 11.12.2018 | Geschäftsführer |
Sebastian Ganske seit 28.12.2009 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtKonzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017I. Grundlagen des Konzerns Gegenstand der GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH als Konzernobergesellschaft ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung sowie die Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen und Gesellschaften im eigenen Namen für eigene Rechnung, die Herausgabe, der Verlag, der Vertrieb und die Verbreitung von Inhalten, wie z.B. Texten und Bildern, im In- und Ausland, unabhängig von der dabei genutzten Technik sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Grundvermögen im In- und Ausland. Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit des Hamburger Konzerns bilden Zeitschriften- und Buchverlage, Verlage für elektronische Medien, Versandbuchhandlungen und ein Lesezirkel. Die wesentlichen operativen Tochterunternehmen im Konzern sind die JAHRESZEITEN VERLAG GmbH, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, Hatje Cantz Verlag GmbH, Hoffmann und Campe Verlag GmbH, Rhenania Verlagsgesellschaft mbH, Frölich & Kaufmann Verlag und Versand GmbH sowie Daheim Liefer-Service GmbH. Hauptabsatzmarkt ist der deutsche Sprachraum. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Einzelhandel verzeichnete im Kalenderjahr 2017 mit einem Umsatzplus von nominal 4,2% im achten Jahr in Folge Wachstum (real 2,3%). Den größten Zuwachs hatte erneut der Internet- und Versandhandel mit einem nominalen Plus von 8,6% (real 7,7%). Der Markt für Publikumszeitschriften (PZ) war auch in 2017 von Rückgängen in den Vertriebs- und Anzeigenmärkten geprägt. Für den Anzeigenmarkt weist AdVision digital für die Gattung Publikumszeitschriften einen Rückgang von 0,9% gegenüber 2016 aus. Der Gesamtmarkt über alle Gattungen weist dagegen laut AdVision digital eine Steigerung der Brutto-Werbeumsätze von 3,4% auf. Gattungen mit den größten Steigerungsraten waren Tageszeitungen (+21,1%) und Out of Home (+7,0%). Verlierer waren die Gattungen Fachzeitschriften (-1,8%) und Publikumszeitschriften (-0,9%). Der Absatz von Presseprodukten (verkaufte Exemplare) ging in 2017 um 7,6% gegenüber Vorjahr zurück. Die Anzahl der Verkaufsstellen reduzierte sich gegenüber Vorjahr um 3,3% auf 104.438. Der Brutto-Umsatz im Online-Handel ist in 2017 mit einem Plus von 10,9% zweistellig gewachsen, gemäß Bundesverband E-Commerce und Versandhandel. Der reine E-Commerce Umsatz steht erstmals für jeden achten Euro im Einzelhandel. Dabei sind die eigenständigen Online- und Multichannel-Händler prozentual und in Umsatzzahlen deutlich stärker gewachsen als das Geschäft über Online-Marktplätze, die weiterhin wichtigste Kauf-Orte im Internet bleiben. Die Online-Umsätze bei "Büchern/EBooks/Hörbüchern" sanken um 3,9%. Der Wettbewerb im Markt für Kommunikationsdienstleistungen ist nach wie vor intensiv. Der generelle Strukturwandel in diesem Segment hält unverändert an. Bestehende Wettbewerber schließen sich zu immer größeren Agenturnetzwerken zusammen. Zielsetzung ist, sich bei Kunden als Leadagentur für Marketing und Kommunikation über alle Kanäle zu positionieren. Die Entwicklung der Lesezirkel-Branche ist vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung weiter als stabil zu bezeichnen. b) Geschäftsverlauf Obwohl sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld in 2017 gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt hat, haben sich einige Geschäftsbereiche des Konzerns spezifisch wirtschaftlich sehr schwierigen Marktbedingungen stellen müssen. Die Gesamtleistung des Konzerns verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,8%. In Folge der durchgeführten Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen wurden die Aufwandsstrukturen in der Verlagsgruppe weiter verbessert, wobei die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich verringert werden konnten. Die Marktentwicklungen im Zeitschriftengeschäft und im Buchverlagsbereich führten zu reduzierten Umsätzen gegenüber Vorjahr. Durch konsequentes Kostenmanagement konnte eine deutliche Entlastung erreicht werden, die eine teilweise Kompensation von Umsatzrückgängen ermöglichte. c) Ertragslage Der Konzern generiert seine Umsatzerlöse im Wesentlichen in den Bereichen Buchverkäufe, Anzeigenvermarktung, Vertrieb von Zeitschriften, Buchversand und Lesezirkel. Im Geschäftsjahr 2017 sanken die Umsatzerlöse um € 12,8 Mio auf € 196,8 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf das Zeitschriftengeschäft und den Buchverlagsbereich zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen um € 3,6 Mio auf € 2,8 Mio zurück. Der hohe Vorjahreswert enthält u. a. Erträge aus einer beendeten Rechtsstreitigkeit. Die Materialaufwendungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um € 6,4 Mio (7,1%). Die Personalkosten liegen mit € 57,2 Mio auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um € 1,7 Mio auf € 58,1 Mio gesunken, dies vor allem in den Bereichen Werbung und Marktforschung sowie Vertriebskosten. Der Beitrag der assoziierten Unternehmen zum Konzernergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr € 1,5 Mio. Das Ergebnis nach Steuern ist durch Einmalaufwendungen / Rückstellungen (€ 3,0 Mio) außerordentlich belastet und beläuft sich entgegen der Prognose im Lagebericht des Vorjahres auf € -4,3 Mio, gegenüber € 3,9 Mio im Vorjahr. Das Konzernergebnis liegt nach Abzug der auf andere Gesellschafter entfallenden Verluste bei € -4,1 Mio. d) Finanzlage Die Forderungen haben zu etwa 91% eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, die Verbindlichkeiten sind zu rund 80% innerhalb eines Jahres fällig. Aus nicht zu bilanzierenden Verpflichtungen erwachsen dem Konzern innerhalb der nächsten fünf Jahre Aufwendungen von € 13,4 Mio, diese vor allem aus Mietverträgen. Der Cashflow nach DVFA/SG des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf € -0,8 Mio (Vorjahr: € 6,6 Mio). Dem Konzern stehen nach Abschluss des Konsortialdarlehensvertrages im Geschäftsjahr 2014 ausreichende Finanzmittel zur Verfügung, um alle Liquiditätsanforderungen zu erfüllen. e) Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns ist gegenüber dem Vorjahr um € 4,4 Mio gesunken, sie beträgt € 112,5 Mio. Das Anlagevermögen verringerte sich um € 1,4 Mio auf € 48,3 Mio. Anlagenzugängen von € 2,4 Mio stehen Abschreibungen von € 3,7 Mio gegenüber. Die Vorräte sind mit € 27,4 Mio um € 1,7 Mio unter Vorjahresniveau (€ 29,1 Mio). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit € 35,2 Mio um € 0,8 Mio unter dem Vorjahreswert. Zum Bilanzstichtag wird ein Eigenkapital in Höhe von € 16,1 Mio ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt demnach 14,3% Prozentpunkte. Die Rückstellungen stiegen um € 0,7 Mio auf € 24,5 Mio. Steuerrückstellungen wurden erhöht, Rückstellungen des operativen Geschäfts und Rückstellungen aus dem Personalbereich wurden abgebaut. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden aktiv um € 5,2 Mio auf € 17,2 Mio reduziert. Im Gegenzug stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stichtagsbedingt auf € 45,6 Mio. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen mit € 6,9 Mio um € 0,8 Mio über dem Vorjahreswert. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die künftige Entwicklung des Konzerns hängt von der Entwicklung der operativen Tochtergesellschaften ab. Risiken allgemeiner Art sieht die Gesellschaft insbesondere bei einer Verschlechterung des Marktumfeldes durch gesamtwirtschaftliche Störungen mit Auswirkungen auf die allgemeine Investitions- und Konsumneigung. Die Tochtergesellschaften tragen den allgemeinen Absatzrisiken durch Veränderungen im Produktportfolio und Maßnahmen zum Kostenmanagement Rechnung. Chancen bestehen insbesondere in der positiven Entwicklung des Lesezirkelmarktes und der Marktführerstellung dieser Tochtergesellschaft. Im Buchbereich bestehen wesentliche Chancen in einer konsequenten Verwertung des umfassenden unternehmenseigenen Contents in neuen Produkt- und Vermarktungsformen. Im Bereich Publikumszeitschriften belastet generell der Wettbewerb aus dem digitalen Umfeld weiterhin die wesentlichen Erlösmodelle. Grundsätzlich ist auch für 2018 von rückläufigen Anzeigen- und Vertriebsmärkten für Publikumszeitschriften auszugehen. Neben den in 2017 gestarteten Objekten FEEL GOOD, CLEVER LEBEN, LAFER und ISS DICH GESUND wird die JAHRESZEITEN VERLAG GmbH in 2018 mit DR. WIMMER ein weiteres Gesundheits-Magazin neu platzieren. Die seit mehreren Jahren erfolgreich umgesetzten Optimierungs- und Kostenreduzierungsmaßnahmen werden 2018 konsequent fortgeführt, sodass sich nochmals Kosteneinsparungen ergeben werden. Es ist allerdings erkennbar, dass die umfassenden Restrukturierungen der vergangenen Jahre zwar zu deutlichen Kostenentlastungen geführt haben, diese aber nicht ausreichen, um den fortschreitenden Umsatzrückgang zu kompensieren. Die Vergrößerung des Produktportfolios liefert erste Ergebnisbeiträge, ist aber mit Anlaufinvestitionen und Risiken verbunden. Wesentliche Restrukturierungen sind bei ZUHAUSE WOHNEN sowie bei der Anzeigenvermarktung geplant. Weiterhin werden durch eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen BM BRAND MEDIA, HOFFMANN UND CAMPE X und intosite Erlöspotenziale gehoben. Nach einer Abschwächung im Reise- und Ratgebermarkt im Jahr 2017 geht die Gräfe und Unzer Verlag GmbH für 2018 und 2019 von einem weitgehend stagnierenden bis leicht schrumpfenden Print-Ratgebermarkt aus. Ziel des Verlags ist es, in den vergangenen drei Jahren verlorene Marktanteile mittelfristig wieder zurück zu gewinnen. Wichtig sind dafür Trendthemen am Markt, die es gilt zeitnah zu erkennen und rasch zu bedienen. Dabei ist jedoch in den letzten Jahren erkennbar, dass Trendthemen immer kürzere Zyklen aufweisen, sodass es zunehmend auf Reaktionsgeschwindigkeit und eine optimale Auflagensteuerung ankommt. Um diesen Marktanforderungen gerecht zu werden, wurde zur Mitte 2017 der Vorstandsbereich Buch in der Ganske Verlagsgruppe sowie ab Januar 2018 auch die Programm-Geschäftsführung neu besetzt. Für den Vertrieb der Produkte kommt es auf die optimale Sichtbarkeit im Handel an. Die Flächen im Buchhandel reduzieren sich jedoch seit Jahren, sodass der Wettbewerb um die Präsentationsflächen stark zugenommen hat. Der Verlag begegnet diesem Umstand mit engerer Bindung der wichtigsten Vertriebspartner durch zusätzliche Services wie Category Management, Sortimentspflege vor Ort, etc. Bei der Hoffmann und Campe Verlag GmbH steht nach erfolgtem Wechsel in der Programmleitung neben der Umsatzsicherung durch Neuerscheinungen von eingeführten wie auch neuen Autoren die Erschließung neuer Programmkooperationen im Fokus. Ziel ist es, neue Partnerschaften einzugehen (Beispiel: 11 Freunde/Gruner + Jahr), und neue Wachstumsoptionen zu erschließen. Den allgemeinen Marktrisiken wird auch weiterhin in Form von konservativen Auflagenplanungen sowie stabilen und in Teilen auch weiterhin steigenden Endkundenpreisen begegnet. Im Kunstsegment wird das Direktgeschäft zunehmend wichtiger und soll aktiv ausgebaut werden. Dem Flächenschwund im Handel wird mit adaptierten Vertriebsmodellen begegnet. Im Geschäftsbereich Corporate Publishing / Content Marketing ist die Dynamik des Marktes nach wie vor hoch. Aufgrund seiner Größe, Vielfältigkeit und Heterogenität bietet der Markt trotz intensiven Wettbewerbs ein großes Geschäftspotenzial. Die technologische Entwicklung im Digital-Bereich und die damit verbundenen vielfältigen Anforderungen der Kunden hinsichtlich ihrer Kommunikationsstrategie stellen hohe Anforderungen an die Innovationstätigkeit des Unternehmens und können zu leistungswirtschaftlichen Risiken führen. Im Bereich Lesezirkel wird für das Geschäftsjahr 2018 im Vergleich zu 2017 mit einer leichten Steigerung beim Umsatz und einem weitgehend konstanten Ergebnis gerechnet. Erwarteten Steigerungen von Materialaufwand stehen Effizienzgewinne durch Zukauf und Kundenverdichtung gegenüber. Die Verlagsgruppe hat sich für 2018 und die Folgejahre ein Zukunftskonzept erarbeitet, das ab 2019 wieder nachhaltiges Wachstum generieren wird. Die Umsetzung wird durch ein professionelles Projekt- und Changemanagement begleitet. Die Stärken der Gruppe werden dabei synergetisch genutzt und ermöglichen Leistungssteigerung als auch Effizienzgewinne. Für das Geschäftsjahr 2018 geht die Geschäftsführung von einem positiven Konzernergebnis aus.
Hamburg, im März 2018 GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH Geschäftsführung Thomas Ganske Sebastian Ganske Dr. Georg Kessler Thomas Keßler Dr. Ingo Kohlschein KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung1. ErgebnisverwendungsbeschlussFeststellung des Konzernjahresabschlusses Der Konzernjahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 28. Juni 2018 festgestellt. Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21Konzernkapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2017
KonzerneigenkapitalspiegelKonzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2017
Im Jahresabschluss der Muttergesellschaft wird neben dem gezeichneten Kapital eine Kapitalrücklage von T€ 5.829 ausgewiesen. Zudem besteht ein Gewinnvortrag von T€ 38.303 und ein Jahresüberschuss von T€ 4.713. Diese Beträge stehen, mit Ausnahme ausschüttungsgesperrter Beträge von T€ 27 aufgrund der Bewertung der Pensionsrückstellungen, zur Ausschüttung zu Verfügung. Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2016
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20171. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden folgen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Gliederung, Ansatz und Bewertung werden im Konzernabschluss einheitlich nach den von der GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH angewendeten Methoden vorgenommen. Im Rahmen der einheitlichen Konzernrechnungslegung werden nunmehr Aufwendungen in Höhe von T€ 2.071 unter den bezogenen Leistungen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese Aufwendungen unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen (T€ 4.130). Im Einzelnen wird nach folgenden Grundsätzen bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode, bewertet. Die Nutzungsdauer für Software beträgt 3 bis 5 Jahre, für Kundenadressen 5 bis 10 Jahre und für Verlagsrechte und Firmenwerte bis 20 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden im Wesentlichen linear, beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Ein Gebäude wird degressiv abgeschrieben. Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden gemäß den §§ 311, 312 HGB nach der Equity-Methode bewertet, soweit die Beteiligungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Das sonstige Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, sofern eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Bewertungsvereinfachungen ergeben sich keine wesentlichen Unterschiede zu den Tageswerten. Die Erzeugnisbestände werden zu Einzelkosten unter Berücksichtigung angemessener Gemeinkostenzuschläge und angemessener Verwaltungsgemeinkosten angesetzt. Für Über- und Altbestände werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 3,68%, bei einer Rentendynamik von 1,31%, errechnet. Den Pensionsgutachten liegen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wahr. Hieraus resultieren nicht in der Bilanz enthaltene Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen von T€ 304 (7/15). Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren gegenüber dem Zinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 226 (ausschüttungsgesperrt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Remittendenrückstellung wurde nach gewichteten Erfahrungswerten gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Lizenzeinnahmen werden im Jahr der Vergabe ertragswirksam vereinnahmt. 2. Konsolidierungskreis Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind auf Anlage 3/Seite 9 zum Konzernanhang ersichtlich. Die GANSKE SERVICE GmbH, Hamburg, die Hatje Cantz Verlag GmbH, Hamburg, die Hoffmann und Campe Verlag GmbH, Hamburg, die IPublish Ganske Interactive Publishing GmbH, Hamburg, die Frölich & Kaufmann Verlag und Versand GmbH, Berlin, die Rhenania Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg, die Daheim Liefer-Service GmbH, Hamburg, die Werbemerkur Dr. Hermann Oschmann GmbH, Hamburg, die Hotel Hohenhaus GmbH, Hamburg, die JAHRESZEITEN VERLAG GmbH, Hamburg, die 4Seasons digital.net GmbH, Hamburg und die Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München, machen von den Befreiungen nach § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch. Die AGV Alster Grundstücks- und Verwaltungsges. mbH & Co. KG, Hamburg, macht von den Befreiungen nach § 264b HGB Gebrauch. Die GANSKE VERLAGSGRUPPE Beteiligungs GmbH macht von den Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch und ist aufgrund der Erfüllung der Vorgaben nach § 291 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 1 bis 4 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines (Teil-)Konzernabschlusses befreit. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden Eigenkapitalanteil nach Zuordnung von stillen Reserven. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 31. Dezember 2001. Die bei der Neubewertung der Aktiva und Passiva der Tochterunternehmen aufgedeckten stillen Reserven wurden den Grundstücken und Bauten sowie den Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten zugeordnet. Die nach der Kapitalkonsolidierung verbleibenden aktiven Unterschiedsbeträge werden als Firmenwerte ausgewiesen und über eine Laufzeit bis zu 20 Jahren gem. § 309 Abs. 1 HGB abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2017 werden Firmenwerte in Höhe von T€ 1.519 (Vorjahr: T€ 1.741) ausgewiesen. Das Konzept sowie die Geschäftsmodelle wurden und werden langfristig durch die Verlagsgruppe fortgeführt, weswegen den Firmenwerten eine Nutzungsdauer von 15 bzw. 20 Jahren zugrunde gelegt wurde. Die in dem Konzernabschluss als Anteile an assoziierten Unternehmen ausgewiesene Beteiligung ist in Anlage 3/Seite 10 aufgeführt. Der Wertansatz der Anteile an assoziierten Unternehmen erfolgt gemäß § 312 HGB nach der Buchwertmethode. Es wurden die Wertverhältnisse zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss als assoziiertes Unternehmen zugrunde gelegt. Bei der Bewertung der Beteiligung an der dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München, nach der Equity-Methode ist bei der Erstkonsolidierung zum 31. Dezember 2001 ein Firmenwert in Höhe von T€ 2.350 entstanden. Dieser hat sich aufgrund nachträglicher Anschaffungskosten um T€ 3.187 erhöht. Diese Firmenwerte werden jeweils über insgesamt 20 Jahre abgeschrieben und betragen zum Bilanzstichtag kumuliert T€ 2.045 (Vorjahr: T€ 2.323). Die Firmenwerte sind mit der Beteiligung zusammengefasst. Das Beteiligungskonzept wurde und wird langfristig durch die Gesellschaft fortgeführt, weswegen dem Firmenwert eine Nutzungsdauer von 20 Jahren zugrunde gelegt wurde. Für die Beteiligung an der dtv Geschäftsführungs-GmbH, München, wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB auf den Ausweis als assoziiertes Unternehmen verzichtet, da die Gesellschaft ausschließlich als Komplementärin tätig ist und somit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Schuldverhältnisse innerhalb des Konzerns werden - wie auch Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge zwischen den Gesellschaften des Konzerns - aufgerechnet. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden sämtlich auf den 31. Dezember 2017 aufgestellt. 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist im Konzernanlagespiegel (Anlage 3/Seite 7) dargestellt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen von T€ 42. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ein unverzinsliches Darlehen mit einem Buchwert von T€ 1.766 (Vorjahr: T€ 1.578). Der beizulegende Zeitwert beträgt T€ 1.608 (Vorjahr: T€ 1.339). Da zum Laufzeitende des Darlehens mit der vollständigen Rückzahlung zu rechnen ist, besteht lediglich eine vorübergehende Wertminderung, weshalb von einer außerplanmäßigen Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB abgesehen wurde. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. T€ 3.021 (Vorjahr: T€ 3.021) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind mit T€ 108 (Vorjahr: T€ 106) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In der Konzernbilanz wurden im Vorjahr die fälligen Steuerforderungen je Steuerart mit den Steuerrückstellungen verrechnet. Guthaben bei Kreditinstituten Die Kontokorrentverbindlichkeiten von Kreditinstituten wurden mit den täglich fälligen Kontokorrentforderungen derselben Kreditinstitute verrechnet. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter In diesem Posten sind im Wesentlichen die Fremdanteile an den Konzerngesellschaften Frölich & Kaufmann Verlag und Versand GmbH (T€ 267) und GANSKE VERLAGSGRUPPE Beteiligungs GmbH (T€ -2.494) enthalten. Es wurden aktive mit passiven Ausgleichsposten in Höhe von T€ 2.495 saldiert. Latente Steuern Künftige Steuerbe-/-entlastungen wurden auf Bewertungsdifferenzen insbesondere im Anlagevermögen, in den Rückstellungen sowie in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten zwischen Konzernbilanz und Steuerbilanz angesetzt. Des Weiteren wurden innerhalb von 5 Jahren nutzbare Vorteile aufgrund vorhandener steuerlicher Verlustvorträge bei der Ermittlung der latenten Steuern berücksichtigt. Es existieren weitere Verlustvorträge, die nach dem 5-Jahreszeitraum genutzt werden können. Die der Bewertung steuerlicher Latenzen zugrunde gelegten Steuersätze betragen für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag 15,8% sowie für Gewerbesteuer je nach Gewerbesteuerhebesatz der jeweiligen Gesellschaft zwischen 14,4% und 16,5%. Der Konzernsteuersatz wurde insgesamt mit 32,0% beziffert. Die latenten Steuern des § 306 Satz 6 HGB wurden mit denen des § 274 HGB zusammengefasst. Insgesamt wurden aktive mit passiven Latenzen verrechnet, weswegen insgesamt keine latenten Steuern auszuweisen sind. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgebeträge für Risiken aus dem Verkaufsgeschäft (insbesondere erwartete Remittenden und ausstehende Rechnungen), Restrukturierungsmaßnahmen sowie aus dem Personalbereich. Verbindlichkeiten Nähere Angaben zu den Verbindlichkeiten hinsichtlich Zusammensetzung und Fälligkeit sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3/Seite 8) dargestellt. Bewertungseinheiten nach § 254 HGB Im Rahmen der Konzernneufinanzierung durch den Konsortialdarlehensvertrag vom 19. Februar 2014 wurde die bisherige Finanzierung abgelöst bzw. in den neuen Finanzierungsrahmen eingebracht. Dieser neue Finanzierungsrahmen, der über verschiedene Tranchen abrufbar ist, wird variabel verzinst. Die hierdurch immanenten Zinsänderungsrisiken wurden durch fristen- und betragskongruente Zinsbegrenzungsgeschäfte (Collar) in der Form einer Höchst- und Mindestsatzvereinbarung gesichert. Insofern ergeben sich aus den zum Stichtag vereinbarten Sicherungsgeschäften keine Drohverlustrisiken. Die bei der Besicherung zugrunde gelegten variabel verzinslichen Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag auf insgesamt T€ 31.119 (Vorjahr: T€ 25.441). Gegebenenfalls vorhandene Risiken der Wiedereindeckung im Falle des Ausfalls des Swap-Kontrahenten bleiben hiervon unberührt. Bei drei variabel verzinslichen Darlehen, die eine Laufzeit bis 2019 haben und zum Bilanzstichtag mit T€ 14.870 (Vorjahr: T€ 16.540) valutieren, werden die Zinsänderungsrisiken durch betrags- und fristenkongruente Festzins-Swaps gesichert (Micro-Hedge). Hieraus resultieren außerdem Risiken der Wiedereindeckung im Falle des Ausfalls des Swap-Kontrahenten. 5. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse nach geographischen Märkten gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse beinhalten Kommissionserlöse in Höhe von T€ 11.104 (Vorjahr: T€ 10.145). Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Kostenerstattungen sowie Auflösungen von Rückstellungen enthalten. Es werden periodenfremde Erträge von insgesamt T€ 1.323 (Vorjahr: T€ 3.781) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für Werbung und Marktforschung, Vertriebskosten, Mietaufwendungen, allgemeine Verwaltungskosten, Fremdarbeiten sowie außergewöhnliche Aufwendungen für rechtliche Angelegenheiten (T€ 2.455), drohende Verluste (T€ 535) sowie die Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz in Höhe von T€ 43. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Hier werden Lieferantenskonti in Höhe von T€ 710 (Vorjahr: T€ 850) ausgewiesen. 6. Sonstige Angaben Angaben zum Mutterunternehmen und zu verbundenen Unternehmen Die GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 52443). Die Hoheliethe Beteiligungs GmbH, Hamburg, ist Mehrheitsgesellschafterin der GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH. Außerbilanzielle Geschäfte In 2010 wurde die Immobilie Poßmoorweg 6 an eine Vermietungsgesellschaft unter Erzielung eines Gewinns veräußert. Diese Immobilie wurde in 2017 für einen Mietzins von T€ 407 (Vorjahr: T€ 421) über eine feste Laufzeit von 20 Jahren gemietet (sale & lease back). Des Weiteren wurde ein bis zum Ende der Laufzeit auf T€ 5.832 ratierlich aufzubauendes Mieterdarlehen vereinbart. Mit dieser Transaktion wurden liquide Mittel zu langfristig vereinbarten Konditionen gesichert. Einzige Kommanditistin der Vermietungsgesellschaft ist die JAHRESZEITEN VERLAG GmbH. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus nicht zu bilanzierenden Verpflichtungen erwachsen dem Konzern künftig folgende Aufwendungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen:
Mitarbeiterzahl Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren im Konzern 1.206 (Vorjahr: 1.219) Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung der Obergesellschaft Thomas Ganske, Hamburg Sebastian Ganske, Hamburg Frank-H. Häger, München (bis 28.06.2017) Dr. Georg Kessler, München (ab 15.07.2017) Thomas Keßler, Flensburg (ab 01.11.2017) Dr. Ingo Kohlschein, Hamburg Dr. Christian Kopp, Hamburg (bis 30.11.2017) Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr insgesamt T€ 1.904 (Vorjahr: T€ 2.197). Die Pensionsrückstellung für die Mitglieder der Geschäftsführung beträgt zum 31.12.2017 T€ 226. Für ehemalige Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 685 gebildet. Die jährliche Rentenzahlung beläuft sich auf T€ 49. Abschlussprüferhonorare Für Leistungen, die der Konzernabschlussprüfer für das Mutterunternehmen und konsolidierte Tochterunternehmen erbracht hat, wurde für das Geschäftsjahr 2017 folgendes Honorar als Aufwand erfasst:
Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, seinen Jahresüberschuss von T€ 4.713 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 29. März 2018 GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH Geschäftsführung Thomas Ganske Sebastian Ganske Dr. Georg Kessler Thomas Keßler Dr. Ingo Kohlschein Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2017 Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Restbuchwerte
Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2017
Übersicht über vollkonsolidierte Unternehmen zum 31. Dezember 2017
Übersicht über nicht konsolidierte Unternehmen zum 31. Dezember 2017
Assoziierte Unternehmen zum 31. Dezember 2017
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers des KonzernabschlussprüfersNach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernlagebericht der GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH, Hamburg, den folgenden uneingeschränkten Wir haben den von der GANSKE VERLAGSGRUPPE GmbH, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 22. Juni 2018 Mazars
GmbH & Co. KG
Zickmann, Wirtschaftsprüfer Dr. Nommensen, Wirtschaftsprüfer |
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