Hello Body GmbHLiquidiert

Ritterstraße 24, 10969 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 172580
Vorher
Hello Body UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
8.12.2015
Branche
Einzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Vertrieb und Vermarktung von natürlichen Kosmetikprodukten über das Internet

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hello Body GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Hello Body GmbH ist ein E-Commerce Unternehmen spezialisiert auf Hautpflegeprodukte mit einem hohen Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen. HelloBody betreibt Webseiten in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Spanien, Ungarn, Rumänien, den USA und UK und liefert seine Waren in ca. 100 Länder weltweit. Der Großteil der Mitarbeiter von HelloBody ist in Deutschland beschäftigt und arbeitet in Berlin. Ein kleines Team arbeitet in Los Angeles (USA) und betreut den amerikanischen Markt.

HelloBody fokussiert sich vollständig auf E-Commerce und vermarktet seine Produkte über klassisches Online Marketing sowie Social Media Marketing. Die Produkte von HelloBody werden überwiegend durch Produzenten in Deutschland hergestellt. Der Versand erfolgt über einen externen Lagerdienstleister. Die Produkte werden zum größten Teil über die eigenen Webseiten verkauft und direkt an den Endkunden verschickt.

Ende 2015 gestartet, hat HelloBody in den ersten vier Jahren ein substanzielles Wachstum gezeigt. 2020 erzielte HelloBody einen Umsatz von 62,3 Mio. EUR.

Eigentümer der Hello Body GmbH ist seit Gründung die Hello Body Holding GmbH. In 2020 wurde die Mehrheit der Anteile der Hello Body Holding GmbH durch die Henkel-Gruppe erworben. Seit dem 1. September 2020 wird HelloBody in den Konzernabschluss der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, einbezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf

HelloBody fokussiert seine Aktivitäten auf Europa. Im Bereich der Consumer Goods ist insbesondere E-Commerce ein weiter stark wachsendes Segment mit Wachstumsraten von ca. 11% pro Jahr. Die Produkte von HelloBody adressieren einen sehr großen Endkundenmarkt mit erheblichem Wachstumspotenzial. Der Markt für naturnahe und natürliche Kosmetik wuchs in den vergangenen Jahren stetig an. In 2020 betrug dieses ca. 10% und wird voraussichtlich im Jahr 2025 weltweit ca. 22 Mrd. EUR erreichen.

HelloBody startete im Jahre 2015, Produkte in Deutschland, Italien und Frankreich zu vertreiben. Über die vergangenen vier Jahre sind die Märkte UK, USA, Polen sowie im letzten Jahr Ungarn, Rumänien und Spanien hinzugekommen. HelloBody war bisher in der Lage in allen Märkten profitabel zu wachsen. Deutschland ist, gemessen am Umsatz, mit 40% der größte Geschäftsbereich gefolgt von Frankreich (27%), Italien (12%), Polen (5%) und den anderen Märkten (16%). Die USA sind für Hello Body bisher ein verhältnismäßiger kleiner Geschäftsbereich.

HelloBody konnte sich als Marke in kurzer Zeit eine starke Wettbewerbsposition aufbauen. Durch den direkten Kontakt zum Kunden hat HelloBody die Möglichkeit geschaffen, Produktenwicklung kosteneffizient auf Basis von qualitativen und quantitativen Marktbedürfnissen zu betreiben. Anders als HelloBody mit seiner effizienten E-Commerce-Strategie vertreiben Wettbewerber im Bereich Hautpflege ihre Produkte typischerweise über "Brick & Mortar" Vertriebskanäle, was in Zeiten der eingeschränkten Bewegungsfreiheit (Covid-19) zu einem deutlichen Wettbewerbsnachteil führen kann.

HelloBody ist es gelungen, sich in nur fünf Jahren am Markt zu etablieren und mit 62,3 Mio. EUR Umsatz und 7,8 Mio. EUR EBITDA ("Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization") eine signifikante Marge zu erzielen.

2.2. Analyse der Finanzlage (Erträge, Finanzen, Vermögen)

HelloBody konnte seinen Umsatz von 64 Mio. EUR in 2019 und 62 Mio. EUR in 2020 nahezu konstant halten.

In Mio EUR 2020 2019
Umsatz 62,3 63,9
Sonstige betriebliche Erträge 0,7 0,1
Wareneinsatz 15,5 13,7
Personalkosten 5,3 2,5
Sonstige Kosten 34,4 29,7
EBITDA 7,8 18,1

Trotz gleichbleibender Umsatzerlöse stiegen die variablen Kostenelemente leicht an. Für 2020 hatte Hello Body Produktkosten von 15,5 Mio. EUR, Personalkosten von 5,3 Mio. EUR und sonstige Kosten von 34,4 Mio. EUR.

Die Personalkosten stiegen insbesondere durch den Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter, von 2,5 Mio. EUR in 2019 auf 5,3 Mio. EUR in 2020 an. Die Personalkostenquote ist von 4,0% auf 8,5% gestiegen.

Die Anzahl der Mitarbeiter, als Vollzeitäquivalent, ist von 58 zum Geschäftsjahrende 2019, auf 112 zum Geschäftsjahrende 2020 gestiegen.

In Summe erzielte HelloBody einen EBITDA von 7,8 Mio. EUR für das Jahr 2020 und ein Ergebnis nach Steuern (vor Gewinnabführung) von 7,8 Mio. EUR. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr (-10,3 Mio. EUR) ergab sich hautsächlich durch höhere Wareneinsatz- und Personaleinsatzquoten. Darüber hinaus sind die Werbe- und Marketingkosten gegenüber dem Vorjahr absolut und relativ zum Umsatz gestiegen. Auch einmalige und periodenfremde Aufwendungen haben das Ergebnis negativ beeinflusst.

HelloBody verfügte Ende 2020 über 0,4 Mio. EUR an Barmitteln und Bankguthaben (Vorjahr: 7,1 Mio. EUR). Der Rückgang ergab sich insbesondere aufgrund der Vorjahresergebnisabführung. Die Finanzierung des weiteren Wachstums der Gesellschaften wird durch den starken operativen Cashflow, die verfügbaren Reserven sowie Working Capital Kreditlinien auf Gruppenebene unterstützt. Darüber hinaus besteht eine Kontokorrentkreditlinie i.H. von 8 Mio. EUR, die zum Bilanzstichtag mit 1,9 Mio. EUR in Anspruch genommen wurde.

Die Bilanzsumme der Hello Body GmbH per 31. Dezember 2020 beträgt 18,2 Mio. EUR (im Vorjahr: 21,6 Mio. EUR). Das Anlagevermögen belief sich mit 0,2 Mio. EUR knapp 0,2 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahresendes. Die Vorräte sind sowohl preis- als auch mengenbedingt deutlich von 5,7 Mio. EUR auf 10,7 Mio EUR gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit 6,8 Mio. EUR um 1,5 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres und ist im Wesentlichen auf geringere sonstige Vermögensgegenstände zurückzuführen. Das Eigenkapital der Hello Body GmbH beträgt zum Stichtag 1,8 Mio. EUR (im Vorjahr: 1,8 Mio. EUR), womit die Eigenkapitalquote bei 9,8% liegt (im Vorjahr: 8,3%). Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr von 1,4 Mio EUR auf 2,3 Mio EUR gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind um 4,3 Mio. EUR gesunken, was im Wesentlichen auf niedrigere Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung (-5,0 Mio. EUR) bedingt ist.

Die Hello Body GmbH hat im Jahr 2020 geringe Investitionen von 0,1 Mio. EUR (im Vorjahr: 0,3 Mio EUR) in Wirtschaftsgüter getätigt. Aufgrund des Geschäftsmodells von Hello Body GmbH sind keine größeren Investitionen in das Anlagevermögen notwendig.

2.3 Risiko- und Chancenbericht

a. Chancen und Risiken

Negative Aspekte sind vor allem das Risiko der Erhöhung der Kundenakquistionskosten im Social Media Marketingkanal durch eine weitere Professionalisierung des Kanals. Die Erhöhung der Kundenakquisitionskosten ist im Geschäftsplan der Hello Body GmbH vorgesehen. Der Wirtschaftsplan geht davon aus, dass die Kundenakquisitionskosten im Social Media Bereich bis Ende 2022 um 10-20% steigen werden.

Dem gegenüber stehen positive Effekte. Durch das starke Wachstum und die damit signifikant steigenden Abnahmemengen ist HelloBody in einer guten Verhandlungsposition gegenüber seinen Lieferanten für Produkte, Verpackungen und Dienstleistungen. Zudem wirken steigende wiederkehrende Kunden und Kostenvorteile durch Skaleneffekte bei der Lieferung an den Endkunden sowie in den Administrationsfunktionen den steigenden Kundenakquisitionskosten entgegen. Die Marge und Ertragslage sind aus Sicht der Geschäftsführung daher nicht signifikant gefährdet.

Das Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird softwaregestützt überwacht. Da HelloBody an den Endkunden mit durchschnittlich 60 EUR Transaktionswert verkauft, besteht kein Klumpenrisiko für Zahlungsausfälle. Zudem werden Zahlungen über renommierte Zahlungsdienstleister wie PayPal, Stripe oder Klarna abgewickelt. Transaktionswert verkauft, besteht kein Klumpenrisiko für Zahlungsausfälle.

Nennenswerte Wechselkursrisiken bestehen durch den Verkauf in Polen und den USA sowie den Einkauf von Produkten in anderen Währungen (z.B. in USD). In Summe sind diese Wechselkursrisiken jedoch verhältnismäßig klein und in keiner Weise wirtschaftlich gefährdend.

Die Funktionalität und Stabilität der zugrundeliegenden technischen Infrastruktur ist für HelloBody ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dem Ausfallrisiko in Bezug auf interne Systeme sowie die Zahlungsabwicklung wird durch die Diversifizierung der System- und Zahlungslandschaft sowie die Einbindung spezialisierter Dienstleister entgegengewirkt. Weiterhin besteht auch ein allgemeines Risiko in Bezug auf die Nutzung des Internets. Hier arbeitet HelloBody kontinuierlich daran, die Plattform so zu verbessern, dass etwaigen aus fehlender Skalierung resultierenden Engpässen vorgegriffen wird.

Bedingt durch das im Frühjahr 2020 ausgebrochene Coronavirus zeichnet sich weltweit eine deutliche konjunkturelle Eintrübung ab. Dies kann einen Nachfragerückgang nach Produkten der HelloBody nach sich ziehen und stellt damit ein Risiko für die Umsatzentwicklung der Gesellschaft dar.

b. Gesamteinschätzung der Risiko- und Chancensituation

Die Risiko- und Chancensituation der HelloBody hat sich im Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert. Die durch den weltweiten Ausbruch des Coronavirus (Covid-19) entstandenen Risiken hatten bisher keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. HelloBody profitiert zurzeit von den Einschränkungen der Bewegungsfreiheit des Einzelnen, da diese zu steigenden Nutzungszeiten von Onlinemedien führen und damit den Onlinekonsum steigern. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Corona-Krise können sich die Effekte der beschriebenen Risiken jedoch verstärken und sind somit in ihrer Auswirkung nicht abschätzbar.

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

2.4. Personalentwicklung

HelloBody arbeitet beständig an einem guten Betriebsklima und motiviert seine Mitarbeiter durch Entwicklungsmöglichkeiten und ein ansprechendes internationales Arbeitsumfeld. Der Standort Berlin ermöglicht es zu attraktiven Kosten internationale und gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden.

3. Prognose

Hello Body plant für 2021 mit Umsatzerlösen in etwa auf Vorjahresniveau und einem moderaten Rückgang des Ergebnis nach Steuern (vor Gewinnabführung).

Des Weiteren geht Hello Body für Folgejahre von einem kontinuierlichen Wachstum aus und plant mit einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse innerhalb der Hello Body Gruppe. Weiterhin wird davon ausgegangen, dass alle Märkte weiter zum Wachstum beitragen werden, wobei insbesondere in den USA und UK überproportionales Wachstum angestrebt wird. Die Gesellschaft plant, die Margen- und Ertragslage stabil halten zu können. Potenziell steigenden Kundenakquisitionskosten pro Neukunden stehen steigende wiederkehrende Kunden sowie Kostenvorteile durch Skaleneffekte gegenüber den Produzenten, in der Lieferung der Bestellungen an den Kunden sowie in den administrativen Funktionen entgegen. Periodenfremde Belastungen sowie Sonderbelastungen durch nicht wiederkehrende Kosten werden für 2021 nicht erwartet. In Summe plant HelloBody für 2021 mit etwas steigenden Umsätzen und einem in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs liegenden Ergebnis nach Steuern (vor Gewinnabführung). Der weltweite Ausbruch des Coronavirus (Covid-19) Anfang 2020 stellt die Welt vor neue Herausforderungen und beeinflusst jeden Einzelnen durch teils dramatische Beschränkungen der individuellen Freiheit. Geschäftlich betrachtet stellt diese Krise bisher keine große Bedrohung für HelloBody und das Geschäftsmodell dar. HelloBody profitiert tendenziell von steigenden Nutzungszeiten von Onlinemedien und dem steigenden Onlinekonsum. So lange die Lieferung an Endkunden durch Unternehmen wie DHL, DPD, etc. nicht eingeschränkt wird, gehen wir davon aus, dass HelloBody keine wesentliche Beeinträchtigung der Prognose durch den Ausbruch des Coronavirus erfahren wird. Gleichwohl könnte der Kaufkraftverlust der Kunden Auswirkungen haben, die zurzeit nicht quantifizierbar sind.

Zukunftsbezogene Aussagen

Der Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Hello Body GmbH beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar und wurden auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken wie sie beispielsweise im Risiko- und Chancenbericht genannt werden eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Hello Body GmbH übernimmt keine Verpflichtung die hier enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 215.792,86 384.719,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 44.099,55 46.147,55
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.099,55 46.147,55
II. Sachanlagen 171.607,99 338.486,99
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171.607,99 122.336,99
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 216.150,00
III. Finanzanlagen 85,32 85,32
1. Beteiligungen 85,32 85,32
B. Umlaufvermögen 17.807.795,55 21.006.730,05
I. Vorräte 10.665.866,78 5.666.258,42
1. fertige Erzeugnisse und Waren 9.912.709,73 5.105.169,30
2. geleistete Anzahlungen 753.157,05 561.089,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.790.905,86 8.290.285,39
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 931.213,42 1.144.682,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.439.194,43 5.848.312,39
3. sonstige Vermögensgegenstände 420.498,01 1.297.290,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 76.641,69 326.162,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 351.022,91 7.050.186,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 158.212,65 196.324,05
Aktiva 18.181.801,06 21.587.773,96

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 1.789.485,69 1.789.485,69
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.764.485,69 1.764.485,69
davon Gewinnvortrag 1.764.485,69 1.764.485,69
B. Rückstellungen 2.328.201,10 1.435.633,21
1. sonstige Rückstellungen 2.328.201,10 1.435.633,21
C. Verbindlichkeiten 14.064.114,27 18.362.655,06
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.895.792,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.895.792,11
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 413.119,23 476.028,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 413.119,23 476.028,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.785.451,05 2.993.748,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.785.451,05 2.993.748,41
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.952.868,38 14.249.494,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.952.868,38 14.249.494,15
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.016.883,50 643.384,50
davon aus Steuern 997.775,14 598.734,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.016.883,50 643.384,50
Passiva 18.181.801,06 21.587.773,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Umsatzerlöse 62.334.648,02 63.962.655,49
2. sonstige betriebliche Erträge 660.863,39 147.949,94
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 11.667,99 6.298,78
3. Materialaufwand 15.519.578,06 13.674.284,08
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.519.578,06 13.674.284,08
4. Personalaufwand 5.340.576,13 2.548.040,22
a) Löhne und Gehälter 4.580.893,07 2.157.163,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 759.683,06 390.876,54
5. Abschreibungen 50.821,29 288.074,11
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 50.821,29 28.571,39
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 259.502,72
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 34.353.787,33 29.758.664,82
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 145.787,16 23.732,56
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168.019,89 143.939,04
davon aus verbundenen Unternehmen 167.978,95 143.939,04
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.569,11 44.731,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 93.076,10 2.057,40
10. Ergebnis nach Steuern 7.796.123,28 17.938.692,84
11. sonstige Steuern 10.154,36
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 7.785.968,92 17.938.692,84
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Hello Body GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen wird die Gesellschaft wie eine mittelgroße Kapitalgesellschaft behandelt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 276, 288 Abs. 1 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hello Body GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Berlin

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Berlin (Charlottenburg)

Register-Nr.: 172580

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagegegenstände sind mit Ihren Anschaffungskosten, sofern abnutzbar abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 5 und 10 Jahren.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niederen Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt.

Seit 01.01.2018 besteht mit der Gesellschafterin Hello Body Holding GmbH (ehemals Invincible Brands GmbH) ein Ergebnisabführungsvertrag, womit auch eine ertragsteuerliche Organschaft begründet wurde. Eventuelle Rückstellungen für Gewerbesteuer sowie Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sind entsprechend bei der Organträgerin zu bilanzieren.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft werden keine latenten Steuern bilanziert.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei langfristigen Forderungen darunter bzw. bei langfristigen Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden dazu folgende Erläuterungen gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in der Bilanz mit EUR 5.439.194,43 (Vorjahr: EUR 5.848.312,39).

Diese betreffen Darlehensforderungen (EUR 4.004.268,28; Vorjahr: EUR 3.582.159,72), Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft (EUR 224.255,65; Vorjahr: Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft EUR 736.662,99) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 1.210.670,50; Vorjahr: EUR 2.266.152,67). Sie enthalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von ÉUR 2.468.176,81 (Vorjahr: 1.671.383,06).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in der Bilanz mit EUR 7.952.868,38 (Vorjahr: EUR 14.249.494,15). Diese betreffen insbesondere die Ergebnisabführung (EUR 7.785.968,92; Vorjahr EUR 12.738.692,84) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 166.899,46; Vorjahr: EUR 774.138,32).

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die 100%ige Beteiligung an der Hello Body Inc., Los Angeles USA, wird in Höhe des übernommenen Stammkapitals mit einem Wert von USD 100,00 ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 2.328.201,10 (Vorjahr: EUR 1.435.633,21) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von EUR 1.462.116,98 (Vorjahr: EUR 846.965,33)

Angabe zu Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 997.775,14 (Vorjahr: EUR

598.734,77) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr beträgt EUR 14.064.114,27 (Vorjahr: EUR 18.362.655,06).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Verbindlichkeiten davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
EUR
< 1 Jahr
EUR
> 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.895.792,11 1.895.792,11 0,00
erhaltene Anzahlungen 413.119,23 413.119,23 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.785.451,05 2.785.451,05 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.952.868,38 7.952.868,38 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.016.883,50 1.016.883,50 0,00
Summe 14.064.114,27 14.064.114,27 0,00

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 7.947.673,47 (Vorjahr: EUR 13.714.238,87), davon aus Ergebnisabführung EUR 7.785.968,92 (Vorjahr EUR 12.738.692,84) im Vorjahr nach Berücksichtigung der im Geschäftsjahr bereits an die Gesellschafterin erfolgten Vorauszahlungen in Höhe von EUR 5.200.000,00.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen mit ca. 39 % (Vorjahr ca. 55 %) das Inland. Im Übrigen weit überwiegend EU-Staaten (ohne Deutschland).

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von EUR 11.667,99 (Vorjahr: EUR 6.298,78), Erträge aus der Herabsetzung von Verbindlichkeiten EUR 67.095,80 (Vorjahr: EUR 0,00) und periodenfremde Erträge von EUR 15.869,09 (Vorjahr: EUR 43.446,00), welche im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen von EUR 12.000,00 (Vorjahr: EUR 43.446,00) resultieren, ausgewiesen.

Angabe zur Altersvorsorge

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) für Altersversorgung enthalten.

Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

Im Geschäftsjahr wurden Wertberichtigungen i.H. von EUR 107.588,13 (Vorjahr: EUR 259.502,72) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen getätigt. Im Geschäftsjahr werden diese unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (Vorjahr: Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von EUR 145.787,16 (Vorjahr: EUR 23.732,56) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen von EUR 792.351,16 (Vorjahr: EUR 122.028,64) des Geschäftsjahres betreffen hauptsächlich Werbeaufwendungen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Aufwendungen für sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 44.731,00) verbundene Unternehmen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den Erträgen aus sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen betreffen EUR 167.978,95 (Vorjahr: EUR 143.939,04) verbundene Unternehmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 1.563.225,01 aus einem Mietvertrag mit einer festen Laufzeit bis Ende Oktober 2024 (davon bis 1 Jahr: EUR 393.827,88; 1-5 Jahre: EUR 1.169.397,13). Weitere sonstige finanziellen Verpflichtungen liegen nicht vor.

Im Vorjahr bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.068.847,20 aus einem Mietvertrag mit einer festen Laufzeit bis Ende Oktober 2024 (davon bis 1 Jahr: EUR 369.437,00; 1-5 Jahre: EUR 1.699.410,20).

Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Die Hello Body GmbH ist Tochterunternehmen der Hello Body Holding GmbH, Berlin, und wird in den für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellten Konzernabschluss der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf, als oberstes Mutterunternehmen einbezogen, der entsprechend den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt wird.

Anteilsbesitz

Die Hello Body GmbH ist mit 100% an der Hello Body Inc., Los Angeles, USA, beteiligt. Gemäß des vorläufigen, ungeprüften Abschlusses weist die Gesellschaft zum 31.12.2020 ein Eigenkapital von EUR -2.312.067,11 und ein Jahresergebnis 2020 von EUR -985.169,06 aus.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 103 (Vorjahr 47).

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Konzernabschluss und Konzernlagebericht

Gemäß § 293 HGB ist die Hello Body GmbH als Muttergesellschaft von der Pflicht einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen befreit.

Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Christina-Monique Höll (bis 26.April 2021) Geschäftsführerin (CEO)
Florian Metz (seit 16.April 2021) Geschäftsführer (CEO)
Björn Frederik Keune Geschäftsführer (CEO)

Christina-Monique Höll ist im Geschäftsjahr 2020 bei der Hello Body GmbH angestellt.

Herrn Keune ist nicht bei der Gesellschaft angestellt. Im Rahmen eines Managementvertrags werden für seine Tätigkeit Pauschalen in Rechnung gestellt, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind.

Die Gesellschaft verzichtet unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge.

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Das Jahresergebnis in Höhe von EUR 7.785.968,92 wird aufgrund eines mit der Hello Body Holding GmbH, Berlin, bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an diese abgeführt.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die derzeitige Ausbreitung des Coronavirus hat weltweit weitreichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen, von denen auch die Hello Body GmbH, Berlin betroffen sein könnte. In welchen Bereichen und in welchem Ausmaß das Unternehmen in dieser Krisensituation betroffen sein wird, ist derzeit noch nicht abschätzbar. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind noch keine wesentlichen Auswirkungen zu verzeichnen.

 

Berlin, 21.05.2021

Hello Body GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Florian Metz

gez. Björn Frederik Keune

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Anlagevermögen 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.489,55 0,00 0,00 46.489,55
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 176.200,77 98.044,29 0,00 274.245,06
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 216.150,00 0,00 216.150,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 85,32 0,00 0,00 85,32
438.925,64 98.044,29 216.150,00 320.819,93
Abschreibungen Restbuchwerte
Anlagevermögen 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2020
EUR
31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342,00 2.048,00 2.390,00 44.099,55 46.147,55
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.863,78 48.773,29 102.637,07 171.607,99 122.336,99
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 216.150,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 85,32 85,32
54.205,78 50.821,29 105.027,07 215.792,86 384.719,86

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.09.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers

An die Hello Body GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hello Body GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hello Body GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, dieFähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 21. Mai 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Steffen Heilmann, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Krzysztof Klups, Wirtschaftsprüfer

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