Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 8407
Eingetragen
22.10.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Betrieb von Elektroinstallationen sowie von Kälte- und Klimatechnik. Die Gesellschaft kann sich an anderen Gesellschaften beteiligen, soweit deren Gegenstand dem Gegenstand der Gesellschaft ähnlich ist, und sonstige Geschäfte betreiben, die dem Gegenstand der Gesellschaft dienlich sind. Die Firma darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Unternehmenszweckes dienlich sein können. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sebastian Groß-Hardt
seit 23.12.2024
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Christof Tepasse
seit 1.2.2019
Geschäftsführer
Stefan Boland
seit 3.4.2014
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tekloth GmbH

Bocholt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Tekloth GmbH zählt zu den führenden regionalen Full-Service Anbietern in der Energie- und Gebäudetechnik und bietet ihren Kunden durchdachte und effiziente Komplett-Lösungen aus einer Hand. Von der Planung über die technische Ausführung bis hin zum umfassenden Service.

Der Standort des Unternehmens befindet sich in Bocholt. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt auf der Erbringung handwerklicher Leistungen in den Bereichen Elektro, Klima, Kälte, Lüftung, Kraft-Wärme-Kopplung, Heizung und Sanitär, Sicherheitstechnik sowie der Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Das umfassende Leistungsangebot trägt positiv zur Auftragsgewinnung bei. Dabei werden die Gewerke überwiegend mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal ausgeführt, in besonderen Fällen auch mit ausgesuchten Nachunternehmern.

Den Umsatz erzielen wir zu 99 % regional und damit im Inland.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

(1) Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Frühjahr 2022 und dessen Auswirkungen stellen Europa, und in besonderem Maße Deutschland, vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Die Energiepreise sind seit Beginn des Krieges weiter kräftig gestiegen. Die deutliche Einschränkung russischer Erdgaslieferungen im Sommer 2022 hat die Energiekrise verschärft und die bereits im Jahr 2021 erhöhte Inflation weiter angeheizt. Dies belastet Haushalte und Unternehmen massiv und trübt den konjunkturellen Ausblick deutlich ein. Erschwerend hinzu kommt, dass die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch nicht vollständig überwunden sind und Lieferkettenstörungen andauern. Zusammen mit spürbaren Fachkräfteengpässen verlangsamt dies die konjunkturelle Erholung.

(2) Deutschland und Europa sollten die Energiekrise solidarisch bewältigen. Dazu sind umfangreiche Maßnahmen gegen die Energieknappheit und zielgenaue Entlastungen notwendig. Die Energieknappheit sollte durch eine Stärkung des Angebots und Energieeinsparungen, insbesondere bei Erdgas, bekämpft werden. Die Entlastungsmaßnahmen sollten in drei Dimensionen zielgerichtet ausgestaltet werden. Erstens sollten sie das Knappheitssignal hoher Energiepreise nicht schwächen, damit ein starker Anreiz zum Energiesparen erhalten bleibt. Zweitens sollten möglichst nur diejenigen Haushalte entlastet werden, die von den hohen Energiepreisen betroffen sind und sie nicht verkraften können, sowie die Unternehmen, die besonders durch die hohen Energiepreise belastet sind, mittelfristig aber ein tragfähiges Geschäftsmodell haben. Drittens sollten die Entlastungen die Staatshaushalte nicht übermäßig strapazieren und angesichts der hohen Inflationsraten die Nachfrage und damit den Preisdruck nicht übermäßig verstärken. Angesichts der europäischen Dimension der Energiekrise sollten die staatlichen Maßnahmen zur Entlastung und zur Sicherstellung der Energieversorgung eng mit den europäischen Partnerländern abgestimmt werden.

(3) Aufgrund der veränderten geopolitischen Situation und der Energiekrise sind Deutschland und Europa mit einer neuen Realität konfrontiert. Diese gilt es, aktiv und in enger Kooperation mit den EU-Mitgliedstaaten zu gestalten. Mittel- bis langfristige Herausforderungen wie die Dekarbonisierung, die demografische Alterung und die Stabilität der Wirtschafts- und Währungsunion dürfen nicht in den Hintergrund rücken. All dies erfordert ein gemeinsames Vorgehen und Solidarität in Europa. Angesichts hoher Schuldenstandsquoten und steigender Zinsen sowie der krisenbedingt gestiegenen Anforderungen an die staatliche Aufgabenerfüllung sollte das institutionelle Rahmenwerk der Wirtschafts- und Währungsunion gestärkt werden. Der Wegfall der russischen Energielieferungen macht die gemeinsame Beschaffung von Energie sowie den Ausbau des europäischen Energieangebots notwendig, insbesondere der erneuerbaren Energien. Zudem sollten Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz der Haushalte und Unternehmen erhalten und verbessert werden. Durch den demografischen Wandel verknappt sich das Arbeitskräfteangebot, und durch den Strukturwandel ändert sich die Arbeitskräftenachfrage. Vor diesem Hintergrund sollte die Weiterbildung verbessert und die Erwerbsmigration erleichtert werden. Nicht zuletzt stellt der zunehmende Einfluss geostrategischer Überlegungen auf den internationalen Handel die deutsche Volkswirtschaft vor neue Herausforderungen. Die Stärkung der Resilienz von Lieferketten und die Sicherung strategischer Autonomie sollten gemeinsam mit den EU-Partnern vorangetrieben werden.

(Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/jahresgutachten-2022.html)

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Bauindustrie spricht von einem "schwachen" Baujahr 2022. Dabei sehen die Zahlen auf den ersten Blick so schlecht nicht aus: Mit einem Volumen von 99,1 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal 4,8 % über dem Niveau von 2021. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe erreichte mit einer Steigerung von 9,8 % nominal sogar einen neuen Höchststand von 108,9 Milliarden Euro. Doch die stark gestiegenen Baupreise machen aus dem Rekord einen Rückgang: Preisbereinigt war der Jahresumsatz 5,8 % geringer als im Vorjahr, der reale Auftragseingang ist im Jahr 2022 um 9,6 % gesunken.

"Unsere verhaltene Umsatzprognose wird bestätigt. Die nominalen Zuwächse wurden 2022 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt", sagte dazu Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB). Neue Aufträge bleiben zunehmend aus, dazu kämen die weiterhin hohen Kosten für Baumaterial. Für dieses Jahr ist die Bauwirtschaft deshalb noch pessimistischer. "Wir erwarten einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 6 Prozent", so Müller.

Die Auftragserteilung im Wohnungsbau bewege sich weiter im freien Fall, sagt auch Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). Im Dezember habe der Rückgang noch an Tempo zugelegt: Um nominal 21 Prozent sind die Aufträge hier zurückgegangen. "Real bedeutet das einen Rückgang um ca. 32 Prozent zum Vorjahreswert", so Pakleppa. Auf das Gesamtjahr betrachtet gab es in dieser Bausparte ein reales Orderminus von 16,5 Prozent. Investoren schrecken angesichts hoher Finanzierungs- und Baustoffkosten weiter zurück. Pakleppa: "Die Entwicklung der beantragten Baugenehmigung lassen uns nicht zuversichtlicher in die nächsten Monate schauen." (Quelle: https://bi-medien.de/fachzeitschriften/baumagazin/wirtschaft-politik/baukonjunktur-baugewerbe-erwartet-2023-umsatzminus-von-6-prozent-b15557)

3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Die Bautätigkeit hat zum Beginn des Jahres 2022 durch Kälte und Frost keine erhebliche Behinderung erlitten. Somit konnten die erheblichen, aus dem Vorjahr übertragenen Auftragsbestände kontinuierlich und zeitnah abgearbeitet werden. Trotz Corona lief die Konjunktur in unserer Branche auch in 2022 sehr gut, so dass wir weiterhin eine hohe und gleichmäßige Auslastung verzeichnen konnten.

Die Tekloth GmbH beschäftigte in 2022 durchschnittlich 29 kaufmännische und 25 technische Angestellte sowie 85 gewerbliche Arbeitnehmer. Bei gestiegener Gesamtleistung in Höhe von 8,0 % ist der Anteil der Personalkosten lediglich um 4,3 % gestiegen. Die reinen Fremdleistungen sind parallel um 23 % gesunken.

Im März 2023 fand das turnusmäßige Überwachungsaudit für unser Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 und für unser Zertifikat nach DIN 14675 statt. Diese Zertifizierungen beziehen sich ausschließlich auf unsere Sparte Sicherheitstechnik und sind gültig bis April 2025.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 412 746 -334 -45
Zinsergebnis operativ 2 9 -7 -79
Zinsergebnis aus bAV -168 38 -206 -543
Jahresergebnis 116 504 -388 -77

Das Betriebsergebnis in Höhe von 412 T€ hat sich ggü. dem Vorjahr zunächst insbesondere durch eine beeinträchtigte Gesamtleistung - aufgrund einer deutlichen Erhöhung der Krankenstände und durch Ergebnisminderungen aus der verlustfreien Bewertung der Halbfertigware - verschlechtert. Auch haben sich die drastischen Preiserhöhungen beim Wareneinkauf im Wareneinsatz niedergeschlagen, da wir diese nicht zu 100 % in den Markt weitergegeben konnten. Zudem hat eine erhöhte Mitarbeiterzahl den Personalaufwand ansteigen lassen. Das für 2022 mit ca. 1.000 T€ prognostizierte Betriebsergebnis konnte daher nicht erreicht werden.

Das Finanzergebnis hat sich um 213 T€ verschlechtert. Dieses resultiert aus der betrieblichen Altersversorgung (bAV) und betrifft die Verpflichtungen aus vorhandenen Lebensarbeitszeitkonten als auch aus Pensionszusagen.

In der Folge ist - nach Abzug von Ertragsteuern - ein um 388 T€ geringeres Jahresergebnisses zu verzeichnen gewesen.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr auf 55,5 % (VJ 56,9 %) leicht gesunken.

Die Liquiditätslage war während des gesamten Geschäftsjahres gut und Zahlungsverpflichtungen konnten im Rahmen der bestehenden Kreditlinien vollständig erfüllt werden. Die langfristigen Finanzschulden haben sich um 115 T€ verringert.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich, trotz eines geringeren Jahresergebnisses, unwesentlich verringert.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 831 862 -31 -4
kurzfristige Vermögenswerte 6.741 5.185 1.556 30
Vorräte 3.460 2.488 972 39
Forderungen 3.281 2.697 584 22
liquide Mittel 661 1.815 -1.154 -64
Passiva
Eigenkapital 4.642 4.525 117 3
langfristige Verbindlichkeiten 19 134 -115 -86
Rückstellungen 1.615 2.027 -412 -20
kurzfristige Verbindlichkeiten 2.085 1.262 823 65
Bilanzsumme 8.361 7.948 413 5

Im Anlagevermögen sind insbesondere Investitionen in immaterielle Wirtschaftsgüter in Höhe von 42 T€, in notwendige Ersatzanschaffungen im Bereich Fuhrpark in Höhe von 50 T€ sowie weitere Wirtschaftsgüter der Betriebs- und Geschäftsausstattung von 23 T€, im Bau befindliche Anlagen von 91 T€ und GWG einschließlich Werkzeuge von 62 T€ enthalten.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund der Thesaurierung des Jahresüberschusses erhöht. Die langfristigen Darlehnsverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um 85,6 % verringert. Die Rückstellungen betreffen insbesondere die Pensionen und das Personal.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Betriebsergebnis (EBIT) ermittelt als Jahresergebnis vor Steuern und Zinsen. Dieses beträgt im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 412 T€ (Vorjahr 746 T€).

5. Gesamtaussage

Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Tekloth GmbH geordnet.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2022 ist trotz der äußeren Umstände nur bedingt zufriedenstellend gewesen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den überwiegenden Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die Debitoren- wie auch die Kreditorenlaufzeit konnten weiter um ~ 2 Tage verkürzt werden. Trotz des deutlichen Wachstums mussten die bestehenden Kreditlinien ihrer Funktion als Liquiditätspuffer nicht nachkommen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und durch die Vorräte gedeckt.

Die derzeitige Marktlage und die sich abzeichnenden Trends bestätigen eine gute Marktpositionierung der Gesellschaft auch durch ihr breites Leistungsspektrum.

6. Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht erfolgt.

III. Prognosebericht einschließlich Chancen und Risiken

Die deutsche Wirtschaft erholte sich zu Jahresbeginn 2023 nur mühsam von dem breit angelegten und kräftigen Rückgang im vergangenen Dezember, schreibt die Bundesbank in ihrem jüngsten Monatsbericht. Zwar konnten Industrie und Bausektor ihre Produktion im Januar wieder kräftig steigern, die Warenexporte erholten sich preisbereinigt jedoch nur teilweise. Darüber hinaus leiden laut Bundesbank insbesondere die konsumnahen Wirtschaftsbereiche nach wie vor unter der anhaltend hohen Teuerung und der dadurch bedingten Zurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Das GfK-Konsumklima und die ifo-Geschäftserwartungen hellten sich zwar leicht auf, verblieben aber auf niedrigen Niveau. "Alles in allem wird die deutsche Wirtschaftsaktivität im laufenden Quartal wohl erneut sinken", schreiben die Fachleute. Sie gehen jedoch von einem geringeren Rückgang aus als im Schlussquartal 2022.

(Quelle: https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/deutsche-wirtschaftsleistung-duerfte-im-ersten-vierteljahr-leicht-sinken-906504)

Die hohen Inflationsraten belasten derzeit die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Gleichzeitig erholt sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und kräftigen Rückgängen bei den Energiepreisen. Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2023 noch einmal um 0,2 % zurückgehen. Im weiteren Verlauf des Jahres wird sich die deutsche Wirtschaft dann allmählich erholen. Spätestens ab Jahresmitte dürften langsam sinkende Inflationsraten und steigende Löhne wieder zu einem Reallohnplus führen und die Binnenkonjunktur stützen. Alles in allem wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1 %) und im kommenden Jahr um 1,7 % zulegen. Damit wurde für das laufende Jahr an der ifo Konjunkturprognose Winter 2022 festgehalten und für das kommende Jahr die Wachstumsprognose geringfügig um 0,1 Prozentpunkte angehoben. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 mit durchschnittlich 6,2 % nur wenig niedriger liegen als im Vorjahr. Erst im kommenden Jahr dürfte die Rate auf 2,2 % zurückgehen

(Quelle: https://www.ifo.de/publikationen/2023/aufsatz-zeitschrift/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2023-deutsche-wirtschaft)

Die aktuelle ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage 2023 zeigt, ein gestiegener Geschäftsklimaindex, eine wachsende Nachfrage nach Erneuerbaren Energien und Zukunftstechnologien, weiterhin zunehmende Auftragsbestände sowie Umsatzzuwächse - trotz belastender Indikatoren im Bau-Bereich blicken die elektrohandwerklichen Betriebe der aktuellen ZVEH-Frühjahrskonjunkturbefragung zufolge mit großem Optimismus in die Zukunft. Viele planen, weiter zu wachsen. Allerdings zeigt die hohe Zahl der offenen Stellen: Die Fachkräftelücke wächst ebenfalls.

Trotz der Herausforderungen im Baubereich durch Inflation, hohe Materialpreise, Kaufkraftverlust sowie steigende Bauzinsen und einen für 2023 prognostizierten Rückgang, insbesondere des Wohnungsbaus um etwa 12,5 Prozent, blicken die E-Handwerke mit Optimismus in die Zukunft. Das macht die vom 27. Februar bis zum 3. März durchgeführte Frühjahrskonjunkturumfrage des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) deutlich. Grund für die positive Einschätzung ist die robuste Nachfrage nach e-handwerklichen Leistungen, die im Zuge von Energiewende, Energiekrise und Digitalisierung weiter zunimmt.

(Quelle https://www.zveh.de/der-zveh/die-e-handwerke/konjunkturumfrage.html)

Nach den veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes gehen die Order im Wohnungsbau im Januar um nominal 22 % und real um 33 % zurück. Der Trend bei den Baugenehmigungen - ein weiteres Minus von fast 30 % im Januar - hatte diese Entwicklung schon vorgezeichnet." So der Hauptgeschäftsführer des ZDB, Felix Pakleppa, zu den Daten der Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe zum Januar 2023.

Pakleppa weiter: "Die Auftragsbestände gehen jetzt zügig in die Abarbeitung und die Anschlussaufträge für die Betriebe fehlen. Damit nimmt die befürchtete Unterauslastung der Baubetriebe Gestalt an. Wir bekommen erste Rückmeldungen aus den Unternehmen zu in Anspruch genommener und anstehender Kurzarbeit. Angesichts knappen Wohnraums ist das eine völlig falsche Entwicklung. Ohne einen deutlichen Impuls neue Wohnungen zu bauen, werden die Bauunternehmen ihre qualifizierten Fachkräfte verlieren. Auch die geplanten Verschärfungen des Gebäudeenergiegesetzes, das am kommenden Mittwoch ins Kabinett geht, erhöhen die Baukosten weiter und verhindern Investitionen. Private Haushalte bauen immer weniger. Hier muss dringend gegengesteuert werden.

Das seit März geltende Förderprogramm zum klimafreundlichen Neubau weist im Grunde mit der hohen Zinsstützung den richtigen Weg. Die an die Förderung gebundene, um die Lebenszyklusanalyse erweiterte, Nachweisführung zur Einhaltung des EH-40 Standards scheitert aber in der Praxis. Es mangelt an ausreichenden Kapazitäten zur Nachweisführung, die noch dazu viel zu kompliziert ist. Wir brauchen hier schnell klare und einfache Bedingungen. Andernfalls muss die Förderung vom EH 40 Standard temporär abgekoppelt werden.

In dem für Juni geplanten Wohneigentumsprogramm sollten diese Engpässe bei der Nachweisführung jetzt schon bedacht werden. Zudem sollte das Programm nicht nur für Familien nutzbar sein, sondern auch zum seniorengerechten Wohnen. Derzeit stornieren viele Senioren ihre Bauaufträge, weil eine Finanzierung mit den hohen Zinsen nicht mehr bezahlbar ist. Die Senioren wollen aus ihren unsanierten Häusern in kleinere barrierefreie Wohnungen ziehen. Damit wäre Wohnraum für junge Familien frei. Dies ist günstiger als Neubau und braucht weniger Bauflächen. Das Klima- und das Wohneigentumsprogramm sollten außerdem kombinierbar sein."

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe ist nach den Meldungen des Statistischen Bundesamtes für die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im Januar 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,5% zurückgegangen.

(Quelle: https://www.zdb.de/meldungen/konjunktur-im-neuen-jahr-schwache-orderentwicklung-im-wohnungsbau-setzt-sich-fort-personalabbau-droht)

Die Sanitär-Heizung-Klima-(SHK)-Branche ist gemäß den uns bekannten Informationen aus den Verbänden unverändert zuversichtlich. Dies trotz des Krieges in der Ukraine und der wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund steigender Rohstoffpreise und Zinsen.

Die vorstehenden bundesweiten repräsentativen Konjunkturumfragen geben, trotz eines wirtschaftlichen schwierigen Umfeldes, weiterhin eine positive Grundstimmung wieder. Vor diesem wirtschaftlichen Ausblick für die Gesamtwirtschaft und der für uns relevanten Branchen, die eine positive Entwicklung des Unternehmens weiter unterstützen, wird unsererseits auch in Zukunft weiterhin am Ausbau unserer Full-Service Bereiche gearbeitet.

Aus der von der Politik weiterhin proklamierten Energiewende und der daraus erwachsenden Notwendigkeit, den privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäudebestand energetisch zu sanieren, ergeben sich erhebliche Wachstumschancen für die Branche. Da die Tekloth GmbH diesbezüglich über jahrelange Erfahrung und Know-how verfügt, sieht die Geschäftsleitung dort nach wie vor ein großes Potenzial für das Unternehmen hieran partizipieren zu können.

Der anhaltend positive Stimmungstrend wird auch durch das steigende Auftragsvolumen untermauert. Für die nächsten Monate des Jahres 2023 wird die Geschäftsentwicklung weiterhin optimistisch gesehen. Die Auswirkungen durch den russischen Angriff auf die Ukraine mit den daraufhin vom Westen verhängten Sanktionen waren erfreulicherweise für unser Unternehmen nicht nennenswert und werden es vermutlich auch im verbleibenden Jahresverlauf nicht sein, auch wenn die weiteren Auswirkungen für uns unverändert nicht absehbar sind. Wir gehen dennoch aufgrund der unverändert guten Auftragslage davon aus, im laufenden Geschäftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von ca. 1.000 T€ und damit über dem Niveau des abgelaufenen Jahres erwirtschaften zu können.

Die dargestellte voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ist mit den folgenden wesentlichen Risiken im Prognosezeitraum verbunden.

Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Unsere Kundenstruktur ist mit zwei Drittel privater und ein Drittel gewerblicher Kunden stark diversifiziert. Umsatzbezogen nimmt kein Einzelkunde eine dominierende Stellung (>10 %) ein. Unsere Forderungen sind somit recht ausfallsicher.

Da unsere Geschäftstätigkeit nahezu ausschließlich in Deutschland besteht, sehen wir auch keine Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten.

Aufgrund von Besonderheiten bei künftigen Großprojekten kann es zu Unwägbarkeiten in der Angebotsphase kommen. Dieses Risiko sehen wir vor dem Hintergrund der eigenen Leistungen und den Erfahrungswerten der leitenden Angestellten jedoch als gering an.

Auf der Beschaffungsseite kann aufgrund der Produktunabhängigkeit auf eine Vielzahl von Lieferanten zurückgegriffen werden. Jedoch ist die Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise sowie angebotsseitigen Engpässen weiterhin bei langlaufenden Projekten ein Kalkulationsrisiko. Die Qualitätsansprüche der Kunden und unsererseits werden durch die Zusammenarbeit mit namenhaften, soliden, verlässlichen und ebenso qualitätsbewussten Partnern gesichert.

Die Fachkräftesicherung stellt sich unverändert als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre konnte der Bedarf der Tekloth GmbH an Fachkräften nicht zufriedenstellend gedeckt werden. Unseren Fokus legen wir daher auch in Zukunft weiterhin verstärkt auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. An der Aufgabe, die Tekloth GmbH nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir kontinuierlich weiter - auch, um das vorhandene Personal, langjährige Leistungsträger, im Unternehmen zu binden und zu halten.

Die vorstehend dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter. Die Risikolage des Unternehmens beurteilen wir insgesamt - mit den skizzierten Unsicherheiten und Einschränkungen - vor dem dargestellten gesamtwirtschaftlichen Umfeld als überschaubar.

Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in organisatorische Strukturen, in die Aufstellung als Full-Service Anbieter sowie in Prozessmanagement und IT, welche laufend den aktuellen Situationen angepasst werden, sehen wir uns gut aufgestellt für das Jahr 2023.

 

Bocholt, den 28. März 2023

TEKLOTH GmbH

Jürgen Willing

Stefan Boland

Christof Tepasse

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 831.325,06 861.614,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.085,00 32.235,00
II. Sachanlagen 777.740,06 823.879,00
III. Finanzanlagen 5.500,00 5.500,00
B. Umlaufvermögen 7.402.388,54 6.999.696,67
I. Vorräte 3.459.844,35 2.487.535,88
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.113.816,45 3.388.692,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.281.308,78 2.697.154,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 661.235,41 1.815.005,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 127.735,94 87.011,11
Aktiva 8.361.449,54 7.948.321,78

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.641.620,51 4.525.329,97
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 1.500.000,00 1.500.000,00
III. Bilanzgewinn 3.090.491,32 2.974.200,78
davon Gewinnvortrag 2.974.200,78 2.469.782,84
B. Rückstellungen 1.615.264,54 2.026.746,01
C. Verbindlichkeiten 2.104.564,49 1.396.245,80
Passiva 8.361.449,54 7.948.321,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 11.912.898,87 11.775.149,98
2. Personalaufwand 9.207.621,09 8.830.620,10
a) Löhne und Gehälter 7.495.942,87 7.250.052,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.711.678,22 1.580.567,67
davon für Altersversorgung 101.185,57 123.323,87
3. Abschreibungen 337.559,03 307.014,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 337.559,03 307.014,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.955.817,83 1.891.506,70
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 46,33 30,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.067,69 49.662,14
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 172.977,09 3.325,99
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 117.368,66 275.403,87
9. Ergebnis nach Steuern 128.669,19 516.970,59
10. sonstige Steuern 12.378,65 12.552,65
11. Jahresüberschuss 116.290,54 504.417,94
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.974.200,78 2.469.782,84
13. Bilanzgewinn 3.090.491,32 2.974.200,78

Anhang

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Tekloth GmbH mit Sitz in Bocholt ist beim Amtsgericht Coesfeld unter HRB 8407 registriert.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach dem gesetzlichen Gliederungsschema gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung.

Die Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die den Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern richten sich nach den amtlichen Abschreibungstabellen der Finanzverwaltung. Sofern bei den beweglichen Anlagegütern zunächst die degressive Abschreibungsmethode angewandt wurde, wird zur linearen Methode übergegangen, wenn dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Bei Zugängen beweglicher Anlagegüter im Berichtsjahr wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Der Abschreibungsbetrag wurde um jeweils ein Zwölftel für jeden vollen Monat, der dem Monat der Anschaffung oder Herstellung vorangeht, vermindert (Pro rata temporis). Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet und umfasst sowohl die Einzel- als auch die Gemeinkosten. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das in den Forderungen enthaltene allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt und zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen im Geschäftsjahr ist diesem Anhang beigefügt.

Die Rückstellungen für Pensionen sind unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Heubeck) mit einem Rechnungszinsfuß von 1,78 % p.a. (Vorjahr 1,87 % p.a.) angesetzt. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen.

Die Rückstellung wurde unter der Berücksichtigung des Marktzinssatzes bei einer Laufzeit von 10 Jahren berechnet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 61.655,00 (Vorjahr Euro 97.426,00), dieser ergibt sich aufgrund der differierenden durchschnittlichen Marktzinssätze bei einer Laufzeit von 10 Jahren 1,78 % und bei einer Laufzeit von 7 Jahren 1,44 %.

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von Euro 1.231.013,00 (Vorjahr Euro 1.174.503,00) sind nach Verrechnung mit Deckungsvermögen mit einem Zeitwert von Euro 486.361,87 (Vorjahr Euro 519.926,69) zum Betrag von netto Euro 744.651,13 (Vorjahr Euro 654.576,31) ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen Euro 528.750,76 (Vorjahr Euro 489.473,17). Der Zeitwert des verpfändeten Deckungsvermögens wurde aus dem Aktivwert für Rückdeckungsversicherungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet sowie aus dem Börsenwert von Wertpapieranlagen abgeleitet und angesetzt. Der Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung i. H. v. Euro 21.732,77 wurde mit den Erträgen des Deckungsvermögens von Euro 0,00 verrechnet..

Unter den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen aus Lebensarbeitszeitkonten von Euro 625.080,14 (Vorjahr Euro 596.405,97) enthalten, die nach Saldierung mit verpfändetem Deckungsvermögen in Höhe von Euro 535.714,63 (Vorjahr Euro 589.756,24) in der Bilanz auszuweisen sind. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen Euro 610.264,01 (Vorjahr Euro 596.405,97), dessen Zeitwert von Euro 535.714,63 (Vorjahr Euro 589.756,24) nicht dem Börsenpreis entspricht.

Die Verbindlichkeiten - dargestellt in Restlaufzeiten - setzen sich wie folgt zusammen (Vorjahreswerte in Klammern):

Restlaufzeiten
< 1 Jahr
Euro
1-5 Jahre
Euro
> 5 Jahre
Euro
Gesamt
Euro
2.104.564,49 0,00 0,00 2.104.564,49
(1.377.010,96) (19.234,84) (0,00) (1.396.245,80)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 519.234,84 (Vorjahr 134.127,97) sind durch Sicherungsübereignung von Gegenständen des Anlagevermögens abgesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 423.904,40 (Vorjahr Euro 592.684,54) stellen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern über Euro 84.333,72 (Vorjahr Euro 146.546,10) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von Euro 71.843,00 (Vorjahr Euro 64.901,65) enthalten.

Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von Euro 1.115.360,79 (Vorjahr Euro 1.012.184,53). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften wird als sehr gering eingeschätzt, da die Bürgschaftsnehmer bislang keine Einwendungen geltend gemacht haben.

Es bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen zum 31.12.2022 in Höhe von TEUR 547, davon sind fällig im Jahr 2023 TEUR 221 und in den Jahren 2024 - 2027 insgesamt TEUR 326.

Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 330 per Anno (Vorjahr TEUR 330), davon entfallen auf verbundene Unternehmen TEUR 330 (Vorjahr TEUR 330).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr sind keine relevanten Angaben zu machen.

V. Sonstige Angaben

Die Tekloth GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 139 Arbeitnehmer (Vorjahr 129), davon 29 (Vorjahr 26) kaufmännische und 25 (Vorjahr 25) technische sowie 85 (Vorjahr 78) gewerbliche Arbeitnehmer.

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch:

Herrn Dipl.-Ing. Jürgen Willing, Bocholt

Herrn Stefan Boland, Bocholt

Herrn Christof Tepasse, Bocholt

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge für aktive sowie für ehemalige Organmitglieder Gebrauch gemacht.

Zu den Vorgängen mit besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag über Euro 2.974.200,78 enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 3.090.491,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bocholt, den 28. März 2023

Tekloth GmbH

Jürgen Willing

Stefan Boland

Christof Tepasse

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.338,43 41.723,74 0,00 0,00 172.062,17
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 130.338,43 41.723,74 0,00 0,00 172.062,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.382,47 0,00 0,00 0,00 153.382,47
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.227.760,84 173.721,79 75.637,84 0,00 3.325.844,79
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.044,00 91.825,56 0,00 0,00 116.869,56
Summe Sachanlagen 3.406.187,31 265.547,35 75.637,84 0,00 3.596.096,82
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 3.000,00 0,00 0,00 0,00 3.000,00
2. Genossenschaftsanteile 2.500,00 0,00 0,00 0,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 5.500,00 0,00 0,00 0,00 5.500,00
Summe Anlagevermögen 3.542.025,74 307.271,09 75.637,84 0,00 3.773.658,99
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.103,43 25.873,74 0,00 0,00 123.977,17
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 98.103,43 25.873,74 0,00 0,00 123.977,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 125.267,47 10.224,00 0,00 0,00 135.491,47
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.457.040,84 301.461,29 75.636,84 0,00 2.682.865,29
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.582.308,31 311.685,29 75.636,84 0,00 2.818.356,76
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.680.411,74 337.559,03 75.636,84 0,00 2.942.333,93
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 48.085,00 32.235,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 48.085,00 32.235,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 17.891,00 28.115,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 642.979,50 770.720,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 116.869,56 25.044,00
Summe Sachanlagen 0,00 777.740,06 823.879,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 3.000,00 3.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 2.500,00 2.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 5.500,00 5.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 831.325,06 861.614,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von gesetzlichen Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Zum vollständigen Jahresabschluss und zum Lagebericht wurde nachstehender Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tekloth GmbH, Bocholt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tekloth GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tekloth GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bocholt, den 15. Juni 2023

WSG Günther & Wehning GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Wehning, Wirtschaftsprüfer

Martin Günther, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.