Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 153415
Vorher
IFCO Systems NEWCO GmbH
Eingetragen
3.8.2004
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Planung, Implementierung und Betrieb von Transportnetzwerken sowie Vermarktung von Frachtkapazitäten im In- und Ausland, wobei sich die Gesellschaft nicht als Frachtführer im Selbsteintritt betätigt; Betrieb von Mehrweg-Transport-Systemen und -Verpackungen sowie Weitervermietung dieser Systeme und Durchführung sämtlicher damit zusammenhängender Dienstleistungen und Geschäfte im In- und Ausland, wie z.B. Finanzierung, Beratung, Speditionsleistungen, Bewirtschaftung und Hilfe bei Verwaltung der Mehrweg-Transport-Systeme sowie der Geschäftsführung und Vertretung als persönlich haftende Gesellschafterin von Unternehmen, die im Bereich der Entwicklung von logistischen Systemen unter besonderer Berücksichtigung der Ökologie tätig sind; und insbesondere Vermietung von Mehrweg-Transport-Verpackungen für Obst, Gemüse und andere frische Lebensmittel und hiermit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen sowie Organisation von Pools von Mehrweg-Transport-Verpackungen für Obst, Gemüse und andere frische Lebensmittel weltweit.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Meierhöfer
seit 15.7.2010
Geschäftsführer
Kerstin Ottmann
seit 19.2.2009
Prokura
Armin Eireiner
seit 25.11.2008
Prokura
Stephan Horst Collisi
seit 25.11.2005
Prokura
Michael Nimtsch
seit 3.8.2004
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Stefan Müller
seit 3.8.2004
Prokura
Thomas Albrecht
seit 3.8.2004
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert98.75% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IFCO SYSTEMS Holding GmbH
98.75%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

IFCO SYSTEMS Holding GmbH
Germany
1.975.000 €
98.75%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

IFCO SYSTEMS GmbH

Pullach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IFCO SYSTEMS GmbH, Pullach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 13. März 2009

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Spannagl, Wirtschaftsprüfer

Bühl, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Aktiva

  EUR 31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.550,00   219.436,00
2. EDV-Software 102.974,00   345.832,00
    254.524,00 565.268,00
II. Sachanlagen      
1. Mietereinbauten 3.263,00   7.319,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.161.100,00   4.741.969,00
3. Behälter 45.558.852,00   60.157.109,51
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.577,00   285.872,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.697,08   325.973,48
    51.246.489,08 65.518.242,99
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.618.029,19   16.157.461,71
2. Beteiligungen 1.187.380,14   1.187.380,14
    17.805.409,33 17.344.841,85
    69.306.422,41 83.428.352,84
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Behälter   5.444.313,82 254.431,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.284.913,24   20.466.384,78
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 129.841.045,68   97.120.415,08
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.024.563,49   8.078.792,52
    149.150.522, 41 125.665.592, 38
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   3.485.239,49 7.481.352,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten   796.017,47 693.770,83
    228.182.515,60 217.523.500,23

Passiva

     
  EUR 31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00   2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 19.635.125,10   19.635.125,10
    21.635.125,10 21.635.125,10
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   101.214.810,34 107.656.149,56
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41.776.423,58   2.795.957,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 41.776.423,58 (Vj. EUR 2.795.957,53)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.064.967,07   43.197.435,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 22.064.967,07 (Vj. EUR 43.197.435,68)      
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.953.706,28   39.561.843,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 24.953.706,28 (Vj. EUR 39.561.843,45)      
4. Sonstige Verbindlichkeiten 15.901.483,23   1.969.988,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.734.544,23 (Vj. EUR 1.969.988,91)      
davon aus Steuern EUR 121.225,82 (Vj. EUR 125.947,96)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 33.631,70 (Vj. EUR 21.308,91)      
    104.696.580,16 87.525.225,57
D. Rechnungsabgrenzungsposten   636.000,00 707.000,00
    228.182.515,60 217.523.500,23

Gewinn- und Verlustrechnung für 2008

  EUR 2008 EUR 2007 EUR
1. Umsatzerlöse 77.533.191,12   114.212.141,23
2. Sonstige betriebliche Erträge 27.014.374,49   16.909.956,87
    104.547.565,61 131.122.098,10
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.325.103,84   1.275.073,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.486.241,34   28.185.228,22
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 6.551.017,05   9.014.812,99
b) Soziale Abgaben 1.138.954,25   1.498.312,57
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 30.829.171,73   32.975.769,33
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 32.001.290,19   54.783.182,81
    100.331.778,40 127.732.379, 70
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00   59.290,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 59.290,00)      
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.760.211,38   5.340.648,46
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 7.557.523,57 (Vj. EUR 5.286.372,57)      
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.402,00   9.053,23
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.853.350,08   2.733.187,69
davon an verbundene Unternehmen EUR 2.376.697,55 (Vj. EUR 1.600.999,30)      
    1.899.459,30 2.657.697,54
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   6.115.246,51 6.047.415,94
12. Außerordentliche Erträge 2.436.618,17   0,00
13. Außerordentliche Aufwendungen 31.451.509,99   0,00
Außerordentliches Ergebnis   -29.014.891,82 0,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 587.849,49   241.056,96
15 Sonstige Steuern 13.633,84   10.681,35
    601.483,33 251.738,31
16. Ertrag aus Verlustübernahme   23.501.128,64 0,00
17. Aufwand aus Gewinnabführung   0,00 5.795.677,63
18. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   0,00 0,00

Anhang für 2008

IFCO SYSTEMS GmbH, Pullach

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn-und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Gesellschaft wurde am 23. Juli 2004 unter der Firma "IFCO SYSTEMS NEWCO GmbH" gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 23. Juli 2004. In der Gesellschafterversammlung am 9. August 2004 wurde die Änderung der Firmierung in "IFCO SYSTEMS GmbH" beschlossen. Gleichzeitig hat die alleinige Gesellschafterin die Änderung ihrer eigenen Firmierung in "IFCO SYSTEMS Holding GmbH" beschlossen. Diese Änderungen wurden am 28. Oktober 2004 im Handelsregister eingetragen.

Mit Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 9. August 2004 hat die alleinige Gesellschafterin, die jetzige IFCO SYSTEMS Holding GmbH (nachfolgende auch "IFCO Holding"), mit Ausnahme des von ihr gehaltenen Geschäftsanteils an der jetzigen IFCO SYSTEMS GmbH, ihren gesamten Geschäftsbetrieb mit allen Aktiva und Passiva und mit allen Rechten und Pflichten, wie sich dieser aus der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2003 ergab, auf die Gesellschaft übertragen. Die Übertragung erfolgte im Innenverhältnis mit Wirkung zum 1. Januar 2004, 0.00 Uhr.

Zeitgleich mit der Ausgliederung des Geschäftsbetriebes haben die IFCO Holding und die Gesellschaft am 9. August 2004 rückwirkend für die Zeit ab dem 1. Januar 2004 einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen, nach dem sich die Gesellschaft verpflichtet, ihren ganzen Gewinn an die IFCO Holding abzuführen. Gleichzeitig hat sich die IFCO Holding verpflichtet, die Verluste der Gesellschaft zu übernehmen. Dieser Vertrag gilt mindestens bis zum 31. Dezember 2009. Die Eintragung des Gewinnabführungsvertrages in das Handelsregister München erfolgte am 28. Oktober 2004.

Am 16. April 2008 hat die IFCO SYSTEMS GmbH einen Vertrag zum Erwerb sämtlicher Anteile an der STECO Holding GmbH geschlossen. Die STECO Holding GmbH hielt direkt oder indirekt sämtliche Anteile an einer Reihe von STECO-Gesellschaften in verschiedenen europäischen Ländern.

Im August 2008 wurden die STECO Holding GmbH und die STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH auf die IFCO SYSTEMS GmbH verschmolzen. Um die Verschmelzung der STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH auf die IFCO SYSTEMS GmbH durchführen zu können wurden die Anteile an dieser Gesellschaft zuvor von der STECO International Pool Logistics GmbH erworben. Bei der Verschmelzung der beiden Gesellschaften auf die IFCO SYSTEMS GmbH entstanden Verschmelzungsverluste in Höhe von TEUR 28.019 für die STECO Holding GmbH sowie TEUR 3.440 für die STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH. Die Verschmelzung wurde am 19. November 2008 in das Handelsregister der aufnehmenden Gesellschaft eingetragen.

Mit Beginn des Geschäftjahres 2008 verlor die IFCO SYSTEMS GmbH mit der Edeka-Gruppe ihren bis dahin größten Handelspartner in Deutschland, was zu einer erheblichen Umsatzreduzierung geführt hat. Dieser Effekt und die Auswirkungen der Verschmelzungen erschweren ganz erheblich den Vergleich des Geschäftsjahres 2008 mit dem Vorjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Zusätzliche Abschreibungen auf den beizulegenden Wert werden bei dauernder Wertminderung vorgenommen, soweit der beizulegende Wert niedriger ist als der Buchwert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach den entsprechenden steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Hierbei kommt eine Nutzungsdauer zwischen zwei und 18 Jahren zur Anwendung.

Behälter werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Entsprechend der steuerlichen Bewertungsmöglichkeiten werden neu zugegangene Behälter (TEUR 9.653, im Vorjahr: TEUR 14.741) auch als geringwertige Wirtschaftsgüter eingestuft und im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Bei der Einlage des gesamten Geschäftsbetriebes durch die IFCO SYSTEMS Holding wurden die Behälter, die zuvor als geringwertige Wirtschaftsgüter eingestuft worden waren, aufgewertet und zu einem Zwischenwert angesetzt. Der gewählte Wertansatz lag dabei unterhalb des Wertes, der sich bei linearer Abschreibung basierend auf der bisher aufgelaufenen Nutzungsdauer in der IFCO Holding ergeben hätte.

Zusätzliche Abschreibungen auf den beizulegenden Wert werden bei dauernder Wertminderung vorgenommen, soweit der beizulegende Wert niedriger als der Buchwert ist.

Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Finanzanlagen, deren Werthaltigkeit dauerhaft beeinträchtigt ist, werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag sind.

Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Kurs am Tag der Transaktion oder zum niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der letzten Seite dieses Anhangs dargestellt.

Am 16. April 2008 hat die IFCO SYSTEMS GmbH einen Vertrag zum Erwerb sämtliche Anteile an der STECO Holding GmbH, Oberhausen, geschlossen. Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem vorläufigen Kaufpreis in Höhe von EUR 31.612.297 sowie Anschaffungsnebenkosten in Höhe von EUR 1.660.191,60 zusammen. Der Kaufpreis ist vorläufig, da noch ein Schiedsverfahren zur Klärung des endgültigen Kaufpreises anhängig ist.

Die STECO Holding GmbH hielt alle Anteile an der STECO Logistic GmbH, Pinsdorf, Österreich, welche sämtliche Anteile an der STECO International Pool Logistics GmbH, Pinsdorf, Österreich, hält. Die STECO International Pool Logistics GmbH wiederum hält Beteiligungen an mehreren Landesgesellschaften der STECO-Gruppe. Mittelbar hält die STECO Logistic GmbH an allen Landesgesellschaften der STECO-Gruppe 100 % der Anteile.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 28. August 2008 wurden die STECO Holding GmbH und die STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH mit steuerlicher Rückwirkung zum

31. Dezember 2007 auf die IFCO SYSTEMS GmbH verschmolzen. Um die Verschmelzung der STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH auf die IFCO SYSTEMS GmbH durchführen zu können, wurden zuvor sämtliche Anteile an dieser Gesellschaft von der STECO International Pool Logistics GmbH zum Preis von EUR 1,00 an die IFCO SYSTEMS GmbH veräußert. Bei der Verschmelzung der beiden Gesellschaften auf die IFCO SYSTEMS GmbH entstand durch die STECO Holding GmbH ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 28.019 und durch die STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 3.440. Die Verschmelzungen wurden am 19. November 2008 in das Handelsregister der aufnehmenden Gesellschaft eingetragen.

Zum 1. Januar 2008 ist die GISO GmbH & Co. Behälterleasing KG an die IFCO SYSTEMS GmbH angewachsen. Die IFCO SYSTEMS GmbH war bis dahin alleiniger Kommanditist der Gesellschaft. Bei der Anwachsung entstand ein Gewinn von TEUR 2.437. Der Gewinn resultiert im Wesentlichen aus der Rücknahme einer Teilwertabschreibung auf die Beteiligung der IFCO SYSTEMS GmbH an der GISO GmbH & Co. Behälterleasing KG.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 13.285 (2007: TEUR 20.466) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 129.841 (2007: TEUR 97.120).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:

  2008
TEUR
2007
TEUR
Forderungen gegen fremde Dritte 14.816 20.980
Einzelwertberichtigung -1.300 -171
Pauschalwertberichtigung -231 -343
  13.285 20.466

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:

  2008
TEUR
2007
TEUR
IFCO SYSTEMS Management GmbH, Pullach, Deutschland 36.704 32.580
IFCO SYSTEMS N.V., Amsterdam, Niederlande 24.015 13.746
IFCO SYSTEMS Espana S.A., Picassent Valencia, Spanien 16.089 14.518
IFCO SYSTEMS North America, Inc., Houston, Texas, USA 15.397 15.339
IFCO SYSTEMS Italia S.r.l., Sesto Fiorentino, Italien 9.021 11.217
IFCO SYSTEMS do Brasil Servicos de Embalagem Ltda., City of Jundiai, Brasilien 7.149 0
IFCO SYSTEMS Holding GmbH, Pullach, Deutschland 5.845 190
IFCO Online GmbH, Pullach, Deutschland 3.378 2.753
STECO Logistic GmbH, Pinsdorf, Österreich 2.982 0
IFCO SYSTEMS Skandinavien A/S, Haderslev, Dänemark 2.616 2.000
IFCO SYSTEMS Österreich GmbH, Maria-Enzersdorf, Österreich 2.703 2.874
IFCO SYSTEMS UK Ltd., High Wycombe, Großbritannien 1.991 899
IFCO SYSTEMS Hellas E.P.E., Athen, Griechenland 1.187 975
STECO Logistica S.L., Madrid, Spanien 280 0
STECO International Pool Logistics GmbH, Pinsdorf, Österreich 236 0
ILD Logistik + Transport GmbH, Oberhausen, Deutschland 100 0
Reusable Container Company, LLC, Tampa, Florida, USA 43 8
STECO Italia Plastic Logistic Systems S.r.l., Padua, Italien 36 0
IFCO Systems Poland sp. z.o.o., Warschau, Polen 21 5
STECO France S.a.r.l., Saint Priest, Frankreich 20 0
IFCO do Brasil Embalageans LTDA, Sao Paulo, Brasilien 16 16
STECOPOOL Portugal Sistemas Logisticos Lda, Azambuja, Portugal 12 0
  129.841 97.120

Davon sind TEUR 34.234 (2007: TEUR 34.486) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 5.845 (2007: TEUR 190) Forderungen gegen die Gesellschafterin IFCO SYSTEMS Holding GmbH, die im Wesentlichen aus dem Ergebnisabführungsvertrag resultieren.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 5.893 (2007: TEUR 7.910) sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 119 (2007: TEUR 150).

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt unter einem Jahr.

c) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der IFCO SYSTEMS GmbH beträgt unverändert TEUR 2.000. Es wird seit der Gründung der Gesellschaft zu 100 % von der IFCO SYSTEMS Holding GmbH, Pullach, gehalten.

d) Kapitalrücklage

Aus der Aufwertung des Behälterpools bei der Einlage des gesamten Geschäftsbetriebes seitens der Alleingesellschafterin IFCO SYSTEMS Holding GmbH im Jahre 2004 resultierte eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 39.533. Mit Gesellschafterbeschluss vom 30. Juni 2006 wurde die Ausschüttung von TEUR 19.897 als Vorabausschüttung auf den Bilanzgewinn 2006 beschlossen. Dadurch hat sich die Kapitalrücklage auf TEUR 19.635 verringert und hat sich bis zum 31. Dezember 2008 nicht verändert.

e) Verlustübernahme und Gewinnabführung

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der IFCO SYSTEMS Holding GmbH ist der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2008 in Höhe von TEUR 23.501 von dieser übernommen worden. Im Vorjahr wurde der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.796 an die IFCO SYSTEMS Holding GmbH abgeführt.

f) Sonstige Rückstellungen

Es wurden folgende Rückstellungen gebildet:

  2008
TEUR
2007
TEUR
Sonstige Rückstellungen:    
Pfand 95.505 95.946
Logistikkosten 1.007 2.113
Restrukturierung 972 140
Ausstehende Rechnungen 958 703
Logistikvergütung 630 4.988
Rückbauverpflichtungen Depots 459 303
Rückstellung für Behälterrücklieferungen 273 275
Jahresabschlusskosten 255 288
Energiekosten 236 206
Rechts- und Beratungskosten 197 235
Ausstehender Urlaub 192 159
Mitarbeiterboni 146 420
Prozessrisiken 111 150
Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgabe 95 130
Abfindungen 77 735
Behälterkäufe 54 420
Bereitstellungsprovisionen 0 42
Rückholungen 0 376
Übrige 48 27
  101.215 107.656

g) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 41.776 (2007: TEUR 2.796), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 22.065 (2007: TEUR 43.197), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 21.706 (2007: TEUR 19.665), Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen TEUR 3.248 (2007: TEUR 3.010), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin TEUR 0 (2007: TEUR 16.887) und sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 15.901 (2007: TEUR 1.970).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:

  2008
TEUR
2007
TEUR
STECO Logistic GmbH, Pinsdorf, Österreich 10.111 0
IFCO SYSTEMS (Schweiz) GmbH, Villmergen, Schweiz 4.662 3.093
IFCO Systems France S.A.S., Saint Priest, Frankreich 4.296 3.039
Reusable Container Company (ehem. IFCO U.S.), L.L.C., Tampa, Florida, USA 2.143 2.318
IFCO Lojistik Sistemleri Tic. Ltd. Sti, Istanbul, Türkei 311 325
IFCO Argentina S.A., Buenos Aires, Argentinien 86 51
GELOG AG, Murten, Schweiz 62 0
IFCO SYSTEMS Asia Limited, Hong Kong, VR China 27 15
STECO Österreich Plastic Logistic Systems GmbH, Pinsdorf, Österreich 8 0
GISO Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Behälterleasing KG, Pullach, Deutschland 0 10.281
IFCO SYSTEMS UK Ltd., High Wycombe, Großbritannien 0 543
  21.706 19.665

Die Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der IFCO SYSTEMS UK Ltd., High Wycombe, Großbritannien. Das Darlehen ist jederzeit von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende kündbar.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

h) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus einem Kaufpreisdarlehen ("Sellers Note") in Höhe von TEUR 12.167 (2007: TEUR 0), einem Darlehen von einer Leasinggesellschaft in Höhe von TEUR 1.823 (2007: TEUR 0), kreditorischen Debitoren in Höhe von TEUR 1.317 (2007: TEUR 1.639), Verbindlichkeiten aus Einbehaltungen TEUR 355 (2007: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt TEUR 239 (2007: TEUR 321).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

  2008
TEUR
2007
TEUR
Umsatzerlöse Fremde Inland 24.605 50.325
Umsatzerlöse Fremde Ausland 5.474 10.952
Umsatzerlöse verbundene Unternehmen 45.319 51.701
Erlösschmälerungen -2 -16
  75.396 112.962
sonstige Umsatzerlöse 2.137 1.250
  77.533 114.212

b) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

  2008
TEUR
2007
TEUR
Behälterverkäufe 15.489 11.484
Forderungsverzicht 4.250 0
Kursgewinne 2.310 159
Verkauf Granulat 1.669 182
Erträge Weiterberechnung 1.077 276
Erträge Weiterberechnung Werbekosten 900 580
Periodenfremde Erträge 492 2.251
Erträge aus Schadenersatzzahlungen 350 0
Wertaufholung Finanzanlagen 0 1.568
Übrige 477 410
  27.014 16.910

Die periodenfremden Erträge setzen sich im Wesentlichen zusammen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 492 (2007: TEUR 1.764).

c) Materialaufwand

Der Posten betrifft vorwiegend Logistik- und Reinigungskosten sowie Leasingaufwendungen im Zusammenhang mit dem Sale-and-Lease-Back von Behältern (RPC's).

  2008
TEUR
2007
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.325 1.275
Aufwendungen für bezogene Leistungen    
Transport (Bringen, Abholen und Umlagern) und Lagerung der Behälter 16.177 20.119
Leasingaufwendungen Behälter 10.310 7.677
Mietaufwendungen Behälter von verbundenen Unternehmen 1.590 0
Sonstiges 409 389
  28.486 28.185
  29.811 29.460

d) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

  2008
TEUR
2007
TEUR
Logistikvergütungen 6.644 28.257
Wareneinsatz für Behälterverkauf 5.399 11.388
Raummieten 3.513 3.752
Managementumlagen 2.964 1.394
Fremdarbeiten 2.882 2.439
Aufwendungen aus Kursdifferenzen 2.489 248
Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten 1.371 1.347
Erhöhung der Wertberichtigungen auf Forderungen 1.250 2.038
Kosten für Restrukturierung 1.222 0
EDV-Kosten 871 984
Werbekosten 443 358
Instandhaltungskosten 421 555
Kfz-Kosten 393 371
Beiträge und Gebühren 324 267
Patent- und Entwicklungskosten 291 242
Personalnebenkosten 188 137
Reisekosten Arbeitnehmer 178 189
Telefonkosten 158 152
Nebenkosten des Geldverkehrs 129 199
Management fee IFCO SYSTEMS Asia 97 88
Weiterbelastung von Personalkosten von der IFCO SYSTEMS (Schweiz) GmbH, Villmergen, Schweiz 63 65
Büromaterial 58 56
Periodenfremder Aufwand 37 12
Übrige 616 245
  32.001 54.783

e) Außerordentliche Aufwendungen bzw. außerordentliche Erträge

Bei der Verschmelzung der STECO Holding GmbH und der STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH entstand ein Verschmelzungsverlust von TEUR 31.459. Davon entfielen TEUR 28.019 auf die STECO Holding GmbH und TEUR 3.440 auf die STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH. Bei der Anwachsung der GISO GmbH & Co. Behälterleasing KG entstand ein Verschmelzungsgewinn von TEUR 2.437.

f) Ertrag aus Verlustübernahme bzw. Aufwand aus Ergebnisabführung

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der alleinigen Gesellschafterin IFCO SYSTEMS Holding GmbH ist der Jahresfehlbetrag von TEUR 23.501 vollständig von dieser übernommen worden; im Vorjahr wurde der Gewinn in Höhe von TEUR 5.796 an die Gesellschafterin abgeführt.

V. Sonstige Angaben

Anteilsbesitz der IFCO SYSTEMS GmbH an anderen Gesellschaften

Firma in % Eigenkapital in
TEUR
Jahresergebnis in
TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen:      
IFCO SYSTEMS France S.A.S., Saint Priest, Frankreich 100,00 4.556 327
IFCO SYSTEMS UK Ltd., High Wycombe, Großbritannien 100,00 2.394 -610
IFCO SYSTEMS Espana S.r.l., Picassent Valencia, Spanien 100,00 7.112 1.817
IFCO SYSTEMS Skandinavien A/S, Haderslev, Dänemark 100,00 -13.304 -7.300
IFCO SYSTEMS (Schweiz) GmbH, Villmergen, Schweiz 98,00 7.280 1.678
IFCO SYSTEMS Italia S.r.l., Sesto Fiorentino, Italien 100,00 2.069 -1.175
IFCO SYSTEMS Österreich GmbH, Maria-Enzersdorf, Österreich 100,00 -2.987 -343
IFCO SYSTEMS Hellas E.P.E., Athen, Griechenland 50,00 -39 26
IFCO SYSTEMS Asia Limited, Hong Kong, VR China 1 99,00 -259 -2
GELOG AG, Murten, Schweiz 98,00 -280 -3
IFCO Lojistik Sistemleri Tic. Ltd. Sti, Istanbul, Türkei 99,04 -230 -9
IFCO SYSTEMS Argentina S.A., Buenos Aires, Argentinien 100,00 4.540 570
STECO Logistic GmbH, Pinsdorf, Österreich 100,00 9.271 3.674
ILD Logistik + Transport GmbH, Oberhausen, Deutschland 100,00 -1.465 -1.167
Beteiligungen:      
IFCO Japan Inc., Tokio, Japan 2 33,33 5.486 -667
IFCO do Brasil LTDA, Sao Paulo, Brasilien 0,001 -211 -6

1 Zahlen aus Jahresabschluss 2006
2 Zahlen zum 31. Dezember 2008 gemäß Konzernreporting nach IFRS

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für folgende Tochtergesellschaften wurden Patronatserklärungen abgegeben:

IFCO SYSTEMS Österreich GmbH, Österreich (begrenzt auf TEUR 1.710)

Für folgende Tochtergesellschaften wurden Rangrücktrittserklärungen abgegeben:

IFCO SYSTEMS Österreich GmbH, Österreich, bis TEUR 2.197

IFCO SYSTEMS Skandinavien S/A, Dänemark, bis TEUR 7.000

Außerdem wurde gegenüber dem verbundenen Unternehmen IFCO Online GmbH eine Rangrücktritterklärung in Höhe von TEUR 735 abgegeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  2009
TEUR
2010-2013
TEUR
nach 2013
TEUR
Behälterleasing - Leasingraten 9.865 13.755 0
Rückkauf Behälter 3.258 7.725 0
Depotmieten 1.182 1.602 0
Raummieten 534 534 0
EDV-Leasing 477 162 0
Kfz-Leasing 174 86 0
  15.490 23.864 0

Im Rahmen des Konsortialkreditvertrages unter Führung der Deutsche Bank AG und der Deutsche Bank Luxembourg S.A. bestehen zugunsten des Bankenkonsortiums:

Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,

Raumsicherungsübereignung der sich in den inländischen Waschdepots befindlichen Behälter sowie

Verpfändung der Patente, Gebrauchsmuster sowie der Marke "IFCO".

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2008 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 186 (2007: 309).

Die Mitarbeiter verteilten sich wie folgt auf die einzelnen Standorte:

Hauptverwaltung: 67 Mitarbeiter
Depot Duisburg: 17 Mitarbeiter
Depot Langenhagen: 51 Mitarbeiter
Depot Weilheim: 5 Mitarbeiter
Depot Crailsheim: 45 Mitarbeiter
Belgien: 1 Mitarbeiter

Organe

Für die IFCO SYSTEMS GmbH waren in 2008 folgende Personen als Geschäftsführer bestellt:

 

Karl Pohler, Starnberg, Geschäftsführer

 

Michael W. Nimtsch, Straßlach, Geschäftsführer

 

Wolfgang Orgeldinger, München, Geschäftsführer

 

Helmut Hörz, Hamburg, Geschäftsführer (seit dem 1. April 2008)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft, da sie gleichzeitig als Geschäftsführer der IFCO SYSTEMS Management GmbH, Pullach, bestellt sind und ihre Bezüge ausschließlich von dieser Gesellschaft erhalten.

Anteilseigner

100 % des Stammkapitals der IFCO SYSTEMS GmbH werden von der IFCO SYSTEMS Holding GmbH, Pullach, gehalten. Mittelbarer alleiniger Anteilseigner dieser ist die IFCO SYSTEMS N.V., Amsterdam, Niederlande. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur IFCO SYSTEMS N.V. sowie ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Jahresabschluss

Die Gesellschaft erstellt einen Jahresabschluss nach §§ 242 und 264 ff HGB, der beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht wird.

Die IFCO SYSTEMS GmbH wird im Rahmen des Konzernabschlusses der IFCO SYSTEMS N.V., Amsterdam, Niederlande, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, konsolidiert.

Der Geschäftsbericht der IFCO SYSTEMS N.V. wird in englischer und deutscher Sprache erstellt und kann bei der IFCO SYSTEMS GmbH oder der IFCO SYSTEMS N.V. angefordert werden. Außerdem steht er auch auf ihrer Internetseite unter www.ifcosystems.de zur Ansicht und zum Download bereit.

 

Pullach, den 11. März 2009

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2008

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2008
EUR
Zugänge aus Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 689.875,56 0,00 0,00 0,00 0,00 689.875,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 209.280,22 0,00 0,00 0,00 0,00 209.280,22
3. EDV-Software 4.597.634,02 585.050,30 131.678,75 556.210,53 0,00 4.758.152,54
  5.496.789,80 585.050,30 131.678,75 556.210,53 0,00 5.657.308,32
II. Sachanlagen            
1. Mietereinbauten 896.482,50 0,00 0,00 0,00 0,00 896.482,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.504.574,84 119.636,66 1.477.243,09 76.386,87 117.219,79 15.142.287,51
3. Behälter 74.009.984,57 15.403.699,07 3.165.280,36 12.754.174,46 0,00 79.824.789,54
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.422.323,43 125.102,55 75.363,33 716.643,21 0,00 1.906.146,10
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 325.973,48 0,00 149.636,98 80.693,59 -117.219,79 277.697,08
  91.159.338,82 15.648.438,28 4.867.523,76 13.627.898,13 0,00 98.047.402,73
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.198.613,67 12.354.381,81 35.993.658,53 42.359.472,82 0,00 22.187.181,19
2. Beteiligungen 1.187.380,14 0,00 0,00 0,00 0,00 1.187.380,14
  17.385.993,81 12.354.381,81 35.993.658,53 42.359.472,82 0,00 23.374.561,33
  114.042.122,43 28.587.870,39 40.992.861,04 56.543.581,48 0,00 127.079.272,38
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2008
EUR
Zugang aus Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibung
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 470.439,56 0,00 67.886,00 0,00 0,00 538.325,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 209.280,22 0,00 0,00 0,00 0,00 209.280,22
3. EDV-Software 4.251.802,02 534.555,30 425.031,75 0,00 556.210,53 4.655.178,54
  4.931.521,80 534.555,30 492.917,75 0,00 556.210,53 5.402.784,32
II. Sachanlagen            
1. Mietereinbauten 889.163,50 0,00 4.056,00 0,00 0,00 893.219,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.762.605,84 80.769,66 1.196.883,88 0,00 59.071,87 9.981.187,51
3. Behälter 13.852.875,06 3.792.891,87 29.072.002,46 0,00 12.451.831,85 34.265.937,54
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.136.451,43 104.722,55 133.148,33 0,00 713.753,21 1.660.569,10
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  25.641.095,83 3.978.384,08 30.406.090,67 0,00 13.224.656,93 46.800.913,65
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 41.151,96 6.774.742,05 1,00 0,00 1.246.743,01 5.569.152,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  41.151,96 6.774.742,05 1,00 0,00 1.246.743,01 5.569.152,00
  30.613.769,59 11.287.681,43 30.899.009,42 0,00 15.027.610,47 57.772.849,97
  Buchwerte
  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.550,00 219.436,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. EDV-Software 102.974,00 345.832,00
  254.524,00 565.268,00
II. Sachanlagen    
1. Mietereinbauten 3.263,00 7.319,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.161.100,00 4.741.969,00
3. Behälter 45.558.852,00 60.157.109,51
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.577,00 285.872,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.697,08 325.973,48
  51.246.489,08 65.518.242,99
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.618.029,19 16.157.461,71
2. Beteiligungen 1.187.380,14 1.187.380,14
  17.805.409,33 17.344.841,85
  69.306.422,41 83.428.352,84

LAGEBERICHT FÜR 2008

IFCO SYSTEMS GMBH, PULLACH

1. Unser Geschäft: RPC-Management-Services (RPC: Reusable Plastic Container)

Die IFCO SYSTEMS Gruppe ist der weltweit führende Anbieter von Logistikdienstleistungen im Bereich Reusable Packaging Management.

Wir bieten über alle Branchen hinweg anspruchsvolle, maßgeschneiderte Lösungen für wiederverwendbare Verpackungen und Transportbehälter jeder Art. Mit unserem weltweiten Netz, unseren hochwertigen Produkten und unserem profunden Know-how im Pool-Management verwalten wir Millionen von Lieferungen für die Produkte unserer Kunden. Dies geschieht auf effektive Weise und unter Einhaltung höchster Standards in puncto Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Durch den Einsatz von wieder verwendbaren Verpackungen anstelle von Einwegverpackungen erzielen unsere Kunden erhebliche Kosteneinsparungen und Effizienzverbesserungen entlang der gesamten Lieferkette und reduzieren gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck.

Als weltweit führender Anbieter von wieder verwendbaren Verpackungen für Obst und Gemüse erweitert IFCO SYSTEMS seine Produktpalette, um dem wachsenden Bedarf seiner Kunden nach neuen Lösungen, beispielsweise im Bereich wieder verwendbare Verpackungen für frische Produkte wie Fleisch sowie Lösungen für Getränke, Großbehälter und Kunststoffpaletten, gerecht zu werden. IFCO SYSTEMS entwickelt innovative Produkte, die eine integrierte "One-Stop"-Lösung für wieder verwendbare Verpackungen bieten.

Unsere umfangreiche Logistikkompetenz und unser Know-how im Poolmanagement in der Lebensmittelindustrie bilden eine hervorragende Grundlage, diese Dienstleistungen auf weitere Industriebereiche zu übertragen.

Unser Dienstleistungsangebot unterstützt den verstärkten Outsourcing-Trend in Industrieunternehmen und erlaubt es den Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und gleichzeitig von der Expertise eines Spezialisten für wieder verwendbare Transportbehälter zu profitieren. Das Leistungsspektrum von IFCO SYSTEMS deckt dabei alle Aspekte des Poolmanagements ab und unterstützt die komplette Lieferkette. Wir beraten unsere Kunden bei der Auswahl der optimalen Transportbehälter und stellen sicher, dass die benötigten Behälter immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen.

Wieder verwendbare Mehrwegbehälter (Reusable Plastic Containers, RPC) für Obst und Gemüse

Der Markt für Obst und Gemüse ist das Hauptbetätigungsfeld von IFCO SYSTEMS. Seit Gründung des Unternehmens im Jahre 1992 hat IFCO SYSTEMS die Lieferung von über 3 Milliarden Behältern verwaltet und RPCs zur effizientesten und umweltfreundlichsten Verpackungsmethode für Obst und Gemüse gemacht.

In unseren Kernmärkten Europa und USA werden jährlich rund 260 Millionen Tonnen Obst und Gemüse produziert. Sie müssen vom Erzeuger in kurzer Zeit, ohne Qualitätsverlust - oft über Ländergrenzen hinweg - zum Endverbraucher gebracht werden. Zwischen der Ernte und dem Konsum des Produkts vergehen teilweise nur wenige Tage.

Einzelhandelskonzerne wie auch Erzeuger fordern deshalb flexible, effektive, kostengünstige State-of-the-Art Lösungen für die Distribution ihrer Produkte. Dies stellt höchste Ansprüche an die Transportbehälter und ihre logistische Nutzung vom Erzeuger bis zum Endverbraucher. Die RPCs und Servicesysteme von IFCO SYSTEMS sind bestens gerüstet, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

Die Kernkompetenz der IFCO SYSTEMS GmbH ist das effiziente Management eines europaweit eingesetzten Vermietpools von RPCs, die überwiegend für den Transport von Obst und Gemüse eingesetzt werden. Mit einer großen Bandbreite verschiedener RPC-Größen decken wir alle Anforderungen ab, die an die Verpackung und den Transport für die unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten gestellt werden.

Der Kreislauf

Um die RPCs für die Auslieferung an die Erzeuger vorzubereiten, sorgt IFCO SYSTEMS in Zusammenarbeit mit den Einzelhändlern für den Rücktransport der leeren und zusammengeklappten RPCs aus den Zentrallagern der Einzelhändler zu den IFCO SYSTEMS Service Centern. Dort wird jeder RPC einer kritischen Qualitätskontrolle unterzogen und anschließend sorgfältig, entsprechend den hohen Anforderungen der Lebensmittelhygiene wie z.B. des HACCP-Standards (Hazard Analysis and Critical Control Points) in Europa, gereinigt. Nun stehen die RPCs für die Auslieferung an die Erzeuger bereit.

Als nächsten Schritt innerhalb des Kreislaufs bestellen die Erzeuger von Obst und Gemüse bei IFCO SYSTEMS die gewünschte Anzahl an RPCs. Unsere Dienstleistung besteht darin, den Erzeugern die ihrem Produkt entsprechenden RPCs zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und in der gewünschten Stückzahl bereitzustellen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, hat IFCO SYSTEMS mit über 40 Service Centern an strategisch wichtigen Standorten in Europa sowie in Südamerika und in Südafrika ein flächendeckendes Logistiknetz gespannt.

Die Lieferung der RPCs aus den IFCO SYSTEMS Service Centern an unsere Kunden wird von unseren Mitarbeitern systemunterstützt koordiniert, jedoch von international agierenden Speditionen ausgeführt. Nachdem der Erzeuger die RPCs mit seinen Waren befüllt hat, werden sie in die Zentrallager der Einzelhändler transportiert. Dort gehen sie in die Distributionskette ein und werden an die angeschlossenen Einzelhandelsgeschäfte, zum Verkauf der Waren an die Endverbraucher, geliefert.

Ein vollständiges Durchlaufen dieses Kreislaufs wird als ein Umlauf ('Trip') pro RPC bezeichnet. Um einen zügigen Rücklauf der leeren RPCs zu gewährleisten und um unsere Vermögenswerte zu schützen, arbeiten wir mit einem Pfandsystem, das den gesamten Warenkreislauf vom Erzeuger bis zum Einzelhändler abdeckt. Allein in Europa werden tagtäglich mehr als 230 LKW-Ladungen RPCs von IFCO SYSTEMS koordiniert - von der Auslieferung bis zur Abholung der RPCs.

RPCs von IFCO SYSTEMS - hohe Qualität kombiniert mit geringen Kosten

In enger Zusammenarbeit mit den Herstellern unserer RPCs sowie unseren Kunden optimieren wir unsere RPCs bezüglich technischer Nutzungsfähigkeit, Stabilität und Design ständig weiter. Dadurch wird eine fortwährende Qualitätsverbesserung sichergestellt und die Erschließung neuer Anwendungsgebiete ermöglicht. Als Beispiel dafür dient unsere neueste RPC-Generation in Europa, die "IFCO Green Plus", die den neuesten Markt- und Kundenbedürfnissen entspricht. So senkt unsere neue RPC-Generation beispielsweise die Verderbquote von Obst und Gemüse weiter und vermindert durch höhere Stabilität die Bruchraten deutlich. Aufgrund der geringeren Kistenhöhe wird im geschlossenen Zustand die Stapelmenge pro Palette nochmals deutlich erhöht und damit unsere Transportkosten gesenkt. Gleichzeitig ergeben sich geringere Arbeitskosten auf Seiten unserer Geschäftspartner.

Unsere Kompetenz im Logistik-Management und das Design unserer RPCs gewährleisten, dass die Waren unserer Kunden ihre hohe Qualität behalten, und reduzieren gleichzeitig die Kosten innerhalb der gesamten Lieferkette. Wir bieten Unterstützung bei der effizienten Organisation von Waren- und Produktkreisläufen und schaffen damit weitere Kostenvorteile für unsere Kunden.

Der Mehrwert für alle Beteiligten liegt in der Zufriedenheit unserer Kunden und den Vorteilen über die gesamte Lieferkette.

Unsere RPCs sind ressourcenschonend und leisten einen wirksamen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt. Durch den Einsatz unserer Produkte tragen auch unsere Kunden zum Umweltschutz bei und umgehen gleichzeitig Entsorgungskosten. IFCO SYSTEMS unterstützt seine Kunden dabei, einen höheren Grad an Umweltverträglichkeit über das Verantwortungsbewusstsein unseres Unternehmens zu erzielen.

Nachfolgend erläutern wir die Überlegenheit unserer RPCs gegenüber traditionellen Verpackungen:

Vorteile für den Erzeuger:

Wirtschaftlichkeit

Einmalige Mietgebühr pro Einsatz

Just-in-Time-Lieferung

Geringe Lageranforderungen, kurzfristige Aufträge möglich

Geringe Kapitalbindung, kein Investitionsrisiko

Erheblich weniger Transport- und Lagerschäden an Waren

Anwendung

Standardverpackung der führenden Einzelhändler in Europa

10 verschiedene RPC-Typen für das gesamte Obst- und Gemüseangebot

Effiziente Lagerung (256 bzw. 512 Behälter pro Palette)

Einfache manuelle oder mechanische Handhabung

Einfaches und sicheres Stapeln

Markenwerbung durch Einsteckschilder oder Einlagen möglich

Waren

Offene Wand- und Bodenstruktur führt zu geringerem Kühlaufwand und hält die Produkte bei der Lagerung und beim Transport frisch

Optimaler Transportschutz durch Stabilität und abgerundete innere Ecken

Hygienische Verpackung durch Reinigung nach jedem Einsatz

Vorteile für den Einzelhandel:

Warenbeschaffung

Optimale Transportverpackung für maximale Frische und Qualität der Waren während der gesamten Lieferkette

Erheblich weniger Transport- und Lagerschäden an Waren

Verfügbarkeit in ganz Europa

10 verschiedene RPC-Typen für das gesamte Obst- und Gemüseangebot

Warenlogistik

Standardverpackung mit den Ausmaßen 60 x 40 cm und 30 x 40 cm

Kompatibel mit allen derzeit verwendeten Paletten (Europaletten, ISO-Paletten)

Alle RPC-Typen sind untereinander kompatibel

Optimale Stapelbarkeit für getrennte und gemischte Versandeinheiten

Hervorragend geeignet für die Verwendung mit Ladevorrichtungen sowie Transporttechnologien und automatischen Lagersystemen

Hohe Transportsicherheit beim Lader- oder LKW-Transport

Ergonomisch ausgerichtet für optimale manuelle Handhabung (Griffe an allen Seiten, Stabilität)

Verkauf

Perfektes Verkaufsdisplay

Erhöhte Attraktivität der Verkaufsflächen durch standardisierte Behälter

Geeignet für gekühlte und befeuchtete Lebensmittel

Schneller und einfacher Austausch von leeren RPCs in der Obst- und Gemüseabteilung spart Zeit und Personalkosten

Markenwerbung durch Einsteckschilder oder Einlagen möglich

Rücknahme

Schnelle, platzsparende Rücknahme durch einfaches Falten der leeren RPCs, keine Abfallentsorgung erforderlich

Schont Umwelt und natürliche Ressourcen durch Wiederverwendbarkeit

Wirtschaftlichkeit

Erheblich weniger Transport- und Lagerschäden an Waren

Verringerte Personalkosten durch verbesserte Handhabung

Verringerte Lagerkosten

Keine Kosten für Abfallentsorgung

Gesamteinsparungen von 23% im Vergleich zu Kartons (Studie des Fraunhofer-Instituts)

Vorteile für die Umwelt:

Wieder verwendbares Verpackungssystem

100% wieder verwertbar

Keine Abfallentsorgung beim Lebensmitteleinzelhändler

Die im Februar 2009 veröffentlichte Studie "Nachhaltigkeit von Verpackungssystemen für Obst- und Gemüsetransporte in Europa basierend auf einer Lebenszyklusanalyse (Aktualisierung 2009)" im Auftrag der Stiftung Initiative Mehrweg betont verschiedene Vorteile im Bereich Umweltschutz, die sich bei der Verwendung von RPCs im Vergleich zu Karton ergeben.

Die RPCs von IFCO sind im Vergleich zur herkömmlichen Einwegverpackung ökologisch sinnvoller:

bis zu 49% weniger Treibhausgasemissionen

bis zu 33% weniger Ozonabbau

bis zu 46% weniger Sommersmog

bis zu 69% weniger Säuerung (Beitrag zu saurem Regen)

bis zu 88% weniger Eutrophierung (Beitrag zur Überdüngung)

Im Rahmen einer von Franklin Associates, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Entwicklung von Ökobilanzdaten, erstellten Studie "Life Cycle Inventory of Reusable Plastic Containers and Display-Ready Corrugated Containers Used for Fresh Produce Applications" wurde der gesamte Lebenszyklus von Transportbehältern untersucht.

Zentrale Ergebnisse:

95% weniger Abfall

29% weniger Energieverbrauch

Produktentwicklung

Im Rahmen unserer Strategie zur Erweiterung unserer Produktlinien haben wir neue wieder verwendbare Transportbehälter entwickelt, die auf die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind und alle Vorteile unserer RPCs im Obst- und Gemüsebereich bieten.

Getränke-Trays

Der demographische Wandel und die Veränderungen der Verbrauchergewohnheiten hatten in den letzten Jahren auch Auswirkungen auf die Getränkebranche. Der anhaltende Trend zum Einpersonen-Haushalt und zu kleineren Familien hat zu einer erhöhten Nachfrage nach kleineren Verpackungseinheiten in gleichzeitig größerer Vielfalt geführt. Die Getränkebranche hat ihr Produktangebot diesem Trend angepasst und setzt verstärkt auf kleine Getränkeverpackungen wie Sixpacks, Multipacks und Einzelflaschen statt auf große, schwere Getränkekisten.

Bislang wurden Sixpacks, Multipacks und Einzelflaschen auf Paletten transportiert und dann entweder direkt ab Palette verkauft oder auf die Displays der Einzelhändler umgepackt. Keine dieser Methoden ist wirklich ideal, denn sie erfordern einen hohen Personalaufwand, verschwenden kostbare Lagerfläche oder sind für den Kunden nur wenig attraktiv.

IFCO SYSTEMS hat in enger Zusammenarbeit mit der Delbrouck GmbH ein innovatives System für den Vertrieb, die Präsentation und die Rückführung von kleinen Getränkeverpackungen entwickelt. Das System bietet der Getränkebranche, Einzelhändlern und Getränkegroßhändlern wirtschaftliche und logistische Vorteile über die gesamte Lieferkette und ist damit dem Vertrieb von kleinen Gebinden in herkömmlichen Kunststoffkisten oder Kartons deutlich überlegen. Das "IFCO-Dual-Tray-System" bietet durch seine zweiseitige Verwendung einen doppelten Nutzen: Eine Seite fasst Einzelflaschen, während die andere Seite unterschiedlichste Multipack-Varianten aufnimmt. Die Ware verbleibt über die gesamte Lieferkette auf dem Dual-Tray und kann direkt am Point of Sale präsentiert werden. Nach dem Verkauf der Ware kann auf den leeren Trays Leergut gesammelt werden. Damit sparen Händler kostbare Stellfläche, da keine Lagerung von Leerrahmen erforderlich ist.

Dieses offene Pool-System ist mit nahezu allen bestehenden Vertriebskanälen der Getränkebranche kompatibel. Ein flächendeckendes Netz von IFCO SYSTEMS Servicepartnern bietet ein vollständiges, maßgeschneidertes Spektrum an zusätzlichen Dienstleistungen an, die kostengünstig in die Vertriebskreisläufe der Industrie und des Handels eingebunden werden können. Da die IFCO-Getränke-Trays als Pool-System bereitgestellt werden, tragen die Teilnehmer der Lieferkette kein Investitionsrisiko, sondern können vielmehr von Just-in-Time-Lieferungen profitieren.

Das Fraunhofer-Institut bestätigte die oben genannten Ergebnisse, dass die Getränke-Trays von IFCO SYSTEMS zu Kosteneinsparungen führen. Die 2008 veröffentlichte Fraunhofer-Studie hat am Beispiel der Bier-Distribution verschiedene Verpackungslösungen miteinander verglichen und deutliche Unterschiede in der Wirtschaftlichkeit festgestellt.

30 % Einsparung gegenüber Einweg-Displays

12,5 % mehr Flaschen als in konventioneller Distribution werden pro Ladeeinheit bewegt

80 % gesenkte Handlingskosten am Point of Sale gegenüber der Präsentation in Regalen

2008 erhielt IFCO SYSTEMS den Logistics Service Award 2008 der Bundesvereinigung Logistik als Anerkennung für die hervorragenden und innovativen Logistikdienstleistungen und die Konzeption und Implementierung des IFCO-Dual-Tray-Poolservice.

IFCO Magnum Box

Die IFCO SYSTEMS Magnum Box wurde entwickelt, um auch großes und schweres Obst und Gemüse, das aufgrund seiner Größe und seines Gewichts für herkömmliche RPCs nicht geeignet ist (z.B. Melonen, Kürbisse und in Säcken abgepackte Zwiebeln und Kartoffeln) sicher verpacken und transportieren zu können. Trotz ihrer großen Abmessungen ist die IFCO Magnum Box zu den bestehenden IFCO Green Plus Behältern kompatibel und stellt eine effiziente Alternative zu Einwegbehältern dar.

Vorteile der IFCO Magnum Box:

Perfekte Hygiene

Optimale Durchlüftung

Alternative Lösung zu Einwegbehältern

Faltbar, für leichtere Handhabung

Einzigartiger 4-Wege-Zugang

Einfacher Austausch im Lager und am Point of Sale

Leichte Reinigung durch glatte Wände

Geringe Höhe im gefalteten Zustand

Ausgestattet mit 2D-Barcode und RFID-Chip

100% wieder verwendbar

IFCO Kunststoff-Pool-Palette

Auf Wunsch unserer Kunden hat IFCO SYSTEMS die IFCO Kunststoff-Pool-Palette auf den Markt gebracht. Die aus robustem Kunststoff gefertigte Mehrwegpalette ist 1200 x 800 mm groß und entspricht in puncto Konstruktion, Design, Lebensdauer und Fertigung höchsten Anforderungen der Branche. Mit ihrem attraktiven Design und der ansprechenden grünen Farbgebung eignet sich die Palette auch hervorragend für den Displayeinsatz. Zusätzliche Vorteile bietet die IFCO Kunststoff-Pool-Palette durch ihre Tracking & Tracing Fähigkeiten: Integriert sind ein RFID-Chip und ein 2D-Barcode, die eine 100%ige Lesbarkeit bei Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h ermöglichen. Aufgrund ihrer Wiederverwendbarkeit ist diese Kunststoff-Palette der kostengünstigste Ladungsträger, den es heute auf dem Markt gibt.

Robuste, hygienefreundliche Konstruktion Die Palette wird im Spritzgussverfahren nahtlos in einem Stück aus hochwertigem Kunststoff hergestellt. Sie bildet keinen Rost, ist fäulnisfrei und hemmt die Schimmelbildung. Mit ihrer robusten Bauweise ist die Palette für schwere Lasten ausgelegt und gewährleistet eine sehr lange Lebensdauer.

Sicherheitsbewusstes Design Wasserundurchlässig; feuerbeständig; Anti-Rutsch-Beschichtung auf der Ladefläche; keine Nägel

Einfache Handhabung Das innovative 3-Kufen-Design bietet verbesserte Lagerfähigkeiten, die runden Eckpartien erleichtern die Verladung per Gabelstapler und Hubwagen.

Hohe Betriebsfestigkeit Nutzbar bei Temperaturen von -20 °C bis zu +60 °C, Waschtemperatur bis zu 80 °C

Multifunktionalität

Die grüne Palette eignet sich gleichermaßen für den Abverkauf am Point-of-Sale und den Transport.

RPCs für die Automobilbranche - Industry Solutions

In der Automobilbranche bietet IFCO SYSTEMS Poolmanagementleistungen für VDA-Standardbehälter (Verband der Automobilindustrie) im Bereich Klein- und Großladungsträger. In der Automobilzulieferbranche betreiben wir einen RPC-Pool für Großladungsträger, die sowohl im internen Verkehr als auch für die Belieferung der Werke durch externe Zulieferer genutzt werden. Wir haben bereits Projekte in Bereichen der Lieferkette wie etwa der nachgelagerten Warendistributionslogistik und der Ersatzteildistribution realisiert.

Große Wachstumschancen in Europa

Mit unserem Vermietgeschäft sind wir in Europa Marktführer bei einem geschätzten Marktanteil von 40 % im Bereich klappbarer RPCs. Unsere Studien - basierend auf verfügbaren Marktdaten - haben ergeben, dass jährlich im europäischen Einzelhandel rund 6,4 Milliarden Transporte (Verpackungseinheiten) mit Obst oder Gemüse durchgeführt werden. Hiervon sind nach unserer Schätzung ca. 4,5 Milliarden Transporteinheiten direkt für RPCs adressierbar. Nach unseren Schätzungen generierten die europäischen Poolbetreiber jedoch lediglich 800 Millionen Umläufe jährlich mit klappbaren RPCs. Durch die stetige Ausweitung des Geschäftsvolumens mit unserer bereits bestehenden großen Kundenbasis als auch durch die Gewinnung neuer Kunden für unser System planen wir, dieses große Marktpotential kontinuierlich und langfristig zu erschließen.

2008 übernahm IFCO SYSTEMS die STECO Gruppe, einen der größten europäischen Poolbetreiber für wieder verwendbare Mehrwegbehälter. IFCO SYSTEMS und STECO arbeiten bereits eng zusammen, um die Synergien zum Nutzen unserer Kunden zu maximieren.

"Die Übernahme der STECO Gruppe ist ein perfekter strategischer Zug für IFCO SYSTEMS und unterstreicht unser Engagement auf dem europäischen RPC-Markt. Sie macht IFCO SYSTEMS zum Marktführer und treibenden Kraft der Branche in Europa. Wir freuen uns über die Übernahme und heißen STECO in der IFCO SYSTEMS Gruppe willkommen. Beide Organisationen maximieren Synergien zum Vorteil unserer Kunden", so Karl Pohler, Chief Executive Officer bei der Konzernmutter IFCO SYSTEMS N.V.

In Europa vertrauen heute bereits rund 6.000 Obst- und Gemüse-Erzeuger sowie mehr als 90 Einzelhändler wie beispielsweise Rewe und Metro in Deutschland, COOP und Migros in der Schweiz, Système U und ATAC in Frankreich, SMA SPA, Aspiag, Penny und Eurospin in Italien, Carrefour, Dia, Gadisa und El Arbol in Spanien, Dia in Portugal, Reitan, Norges Group und COOP in Norwegen und Waitrose in Großbritannien auf unsere Logistikdienstleistungen.

Um unsere geografische Präsenz auszubauen, sondieren wir derzeit aktiv die mittel- und osteuropäischen, südamerikanischen und asiatischen Märkte.

IFCO SYSTEMS do Brazil hat den Betrieb 2008 aufgenommen und bietet RPC-Dienstleistungen für alle Erzeuger und Händler an. Pao de Açucar Group (Companhia Brasileira de Distribuição), ein führender Lebensmittelhändler in Brasilien, hat einen Langzeitvertrag mit IFCO SYSTEMS abgeschlossen, der vorsieht, dass IFCO SYSTEMS das Unternehmen im Bereich Obst und Gemüse exklusiv mit RPCs beliefert.

Karl Pohler, CEO der IFCO SYSTEMS Gruppe, erklärt: "Wir sind motiviert angesichts der sich uns bietenden Perspektiven in Brasilien. Wir haben eine Niederlassung aufgebaut, um von der steigenden Nachfrage nach wiederverwendbaren Verpackungen in Brasilien zu profitieren. Wir freuen uns, dass Pao de Açucar einen Langzeitvertrag mit IFCO SYSTEMS abgeschlossen hat und arbeiten mit großem Engagement daran, dem brasilianischen Einzelhandelsmarkt erstklassige Logistikdienstleistungen zu bieten. Dieser Vertrag unterstreicht unsere führende Position als RPC-Anbieter in Südamerika."

Durch die von uns getätigten erheblichen Investitionen in unseren Vermietpool und unsere Logistikinfrastruktur sowie durch unsere neues Produktangebot und verstärkte Marketing- und Vertriebsaktivitäten schaffen wir eine solide Grundlage, um unseren Marktanteil im Jahr 2009 weiter auszubauen.

Tracking & Tracing

Mit mehr als 398 Millionen Vermietungen im Jahr 2008 ist unser Konzern einer der weltweit führenden Anbieter von RPCs. Eine lückenlose Kontrolle über unseren Pool und die Sicherstellung einer optimalen Nutzung und Auslastung sind deshalb von strategischer Bedeutung für uns. Wir legen deshalb großen Wert auf "Asset Control" und damit auf die beständige Verfolgung unserer RPCs und verfügen über Kontroll- und Überwachungssysteme zur Unterstützung dieser Ziele.

Tracking & Tracing-Technologien gewinnen auch bei unseren Kunden eine immer größere Bedeutung. Gerade im Lebensmittelsektor wird die Rückverfolgbarkeit von Warenbewegungen durch steigende gesetzliche Anforderungen immer wichtiger. Darüber hinaus nehmen Tracking & Tracing-Technologien eine immer wichtigere Rolle bei der Automatisierung und Optimierung von Logistikprozessen in der gesamten Lieferkette ein.

Vor dem Hintergrund dieser internen und externen Anforderungen hat IFCO SYSTEMS eine leistungsfähige Tracking & Tracing-Lösung entwickelt. Das Kernstück dieses Systems ist eine webbasierte Tracking & Tracing-Softwareanwendung, die Daten von unterschiedlichsten Identifikationstechnologien wie Barcode, Farbcode (Color Code) oder Transponder (RFID) verarbeiten kann. Diese Identifikationsmedien werden an den jeweiligen Transportbehältern angebracht und ermöglichen damit eine lückenlose Verfolgung der Produkte innerhalb der Lieferkette. Die Wahl der Identifikationstechnologie hängt von den individuellen Unternehmensanforderungen und der einzelnen Anwendung ab.

Auch unsere neue Kunststoff-Pool-Palette und die Magnum Box bieten Funktionen für Tracking & Tracing: Integriert sind ein RFID-Chip und ein 2D-Barcode, die eine 100%ige Lesbarkeit bei Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h ermöglichen.

Wir gehen davon aus, dass sich die RFID (Radio Frequency Identification) Technologie in der Zukunft durchsetzen wird. Es gibt jedoch derzeit Anwendungsbereiche, für die diese Technologie noch nicht geeignet oder auf absehbare Zeit - trotz sinkender Kosten - noch zu teuer sein könnte. Die Lösung von IFCO SYSTEMS ist deshalb offen für unterschiedliche Technologien und lässt auch einen parallelen Einsatz unterschiedlicher Technologien oder einen späteren Wechsel zu. Mit dieser flexiblen Systemlösung ermöglichen wir zum einen bereits heute die Implementierung von Lösungen basierend auf Bar Code oder Color Code und zum anderen einen zukünftigen Wechsel zu RFID.

Innerhalb des IFCO SYSTEMS Konzerns wurde das Tracking & Tracing-System in den USA eingeführt. Alle neuen US-Behälter von IFCO SYSTEMS werden mit kombinierten Color Code- und Barcode-Etiketten ausgestattet, um die Nachverfolgung eines jeden einzelnen RPCs zu ermöglichen. Unsere Service Center in den USA wurden mit den für dieses Programm erforderlichen RPC-Lesegeräten ausgestattet. IFCO SYSTEMS kann nun die Bewegungen der RPCs von der Auslieferung bis zur Abholung nachverfolgen, um die "Asset Control" sowie die Verwaltung und Nutzung der RPCs zu verbessern. Das System kann auf Wunsch auch von unseren Kunden genutzt werden. Derzeit wird die Implementierung des Systems für den umfangreicheren RPC-Betrieb in Europa ausgewertet.

2. Geschäftsverlauf 2008

Die IFCO SYSTEMS GmbH konnte in 2008 das Geschäftsvolumen insgesamt etwas steigern, allerdings war in der Vermietung von IFCO-Behältern durch die Beendigung der Zusammenarbeit mit EDEKA ein deutlicher Volumenrückgang zu verzeichnen, der durch die Akquisition der STECO-Gruppe für die Gesamtvermietmenge 2008 mehr als kompensiert wurde. Das Ende der Zusammenarbeit mit EDEKA hat sich vor allem in Deutschland und den Benelux-Ländern ausgewirkt, wo die Vermietzahlen um gut die Hälfte gesunken sind. In Spanien und der Schweiz hingegen konnte auch in 2008 weiteres Wachstum erzielt werden. Die STECO-Gruppe erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 68,8 Mio. Vermietungen - vor allem in Spanien und Italien. Insgesamt lag die Anzahl der Vermietungen mit 327,2 Mio. (incl. STECO) damit etwas über dem Vorjahresvolumen von 311,6 Mio. Der Volumenrückgang bei IFCO-Behältern hat aber zu einem deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse der IFCO SYSTEMS GmbH geführt: diese sind um -32,1% oder TEUR -36.679 von TEUR 114.212 im Vorjahr auf TEUR 77.533 gesunken.

Als Konsequenz des Volumenrückgangs bei der Vermietung von IFCO-Behältern wurden die Investitionen in den IFCO-Pool deutlich reduziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden lediglich 1,4 Mio. Behälter angeschafft nachdem im Vorjahr noch 11,5 Mio. Behälter zugegangen waren. Unter Berücksichtigung von Behälterbruch und -schwund ergab sich damit zum Ende des Geschäftsjahres ein operativer Behälterpool von nur noch 62,6 Mio. IFCO-Behältern gegenüber 65,6 Mio. im Vorjahr. Zusätzlich verfügen wir aber aufgrund der Akquisition der STECO-Gruppe zum Geschäftsjahresende über einen Pool von 11,2 Mio. STECO-Behältern.

In der Bilanz von IFCO sind auch nach der Akquisition von STECO ca. 86 % des gesamten Behälterpools ausgewiesen, da für die übrigen Behälter verschiedene Sale-and-lease­back-Verträge bestehen und sich diese Behälter im Eigentum von fremden Leasinggesellschaften befinden. Die Behälter wurden in der Vergangenheit weit überwiegend als geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) behandelt, so dass für einen Großteil des Behälterpools kein Buchwert auf der Aktivseite der Bilanz erscheint. Seit dem Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres besteht das Wahlrecht zur Klassifizierung als GWG nicht mehr und sämtliche Behälterzugänge zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 9.653 (Vorjahr: TEUR 14.471) als GWG behandelt und sofort vollständig abgeschrieben. Mit der Übertragung des operativen Geschäftsbetriebes auf die Gesellschaft in 2004 war eine Aufwertung des Behälterpools um EUR 75,5 Mio. verbunden, so dass diese Behälter einen wesentlichen Bilanzposten darstellen.

Die Ertragslage der Gesellschaft, die sich nach betriebswirtschaftlich sinnvollen Zusammenfassungen und Verrechnungen aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten beiden Geschäftsjahre ergibt, hat sich im Geschäftsjahr 2008 wie folgt entwickelt:

  2008 2007 Veränderung
  TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 77.533   114.212   -36.679 -32
Gesamtleistung 77.533 100 114.212 100 -36.679 -32
Materialaufwand -29.811 -38 -29.460 -26 -351 1
Personalaufwand -7.690 -10 -10.513 -9 2.823 -27
Abschreibungen -30.829 -40 -32.976 -29 2.147 -7
Sonstiger Betriebsaufwand -32.001 -41 -54.783 -48 22.782 -42
./. übrige betriebliche Erträge 27.014 35 16.910 15 10.104 60
Steuern (ohne Ertragsteuern) -14 0 -11 0 -3 27
Betrieblicher Aufwand -73.331 -95 -110.833 -97 -37.502 -34
Betriebsergebnis 4.202 5 3.379 3 823 24
Beteiligungs- und Finanzergebnis -27.116   2.658   -29.774 <-100
Ergebnis vor Ertragsteuern -22.914   6.037   -28.951 <-100
Ertragsteuern -587   -241   -346 >100
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung -23.501   5.796   -29.297 <-100

Insgesamt konnte trotz der deutlichen Verringerung der Umsätze ein höheres Betriebsergebnis erzielt werden. Durch die Verschmelzungen der STECO Holding GmbH und der STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH rückwirkend zum Beginn des Geschäftsjahres sind aber die beiden Geschäftsjahre schwer zu vergleichen. Die Verschmelzungen und die Integration der deutschen STECO Organisation in die Gesellschaft haben die Gewinn- und Verlustrechnung des abgelaufenen Geschäftsjahres wesentlich beeinflusst.

Im nahezu unveränderten Materialaufwand wird der Rückgang der Transportkosten um 20% durch den Anstieg der Aufwendungen für Behälterleasing und -miete leicht überkompensiert.

Der Personalaufwand konnte um TEUR 2.823 von TEUR 10.513 auf TEUR 7.690 verringert werden, da die Maßnahmen zur Anpassung der Kapazitäten in den deutschen Depots an das gesunkene Geschäftsvolumen und die Schließung des Bereichs Seafood Solutions in Bremerhaven die Arbeitnehmerzahlen in den Depots deutlich reduziert haben.

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Den erstmaligen Abschreibungen von STECO-Behältern in Höhe von TEUR 5.359 stehen geringere Abschreibungen von Behälterzugängen als geringwertigen Wirtschaftsgütern ("GWG") von TEUR 9.653 gegenüber TEUR 14.741 im Vorjahr sowie geringere planmäßige Abschreibungen gegenüber.

Die deutliche Reduzierung des sonstigen Betriebsaufwands um TEUR 22.782 oder 42% ist vor allem auf die Beendigung der Zusammenarbeit mit EDEKA zurückzuführen, denn die Logistikvergütung ist um TEUR 21.612 auf nur noch TEUR 6.644 gefallen. Die daneben zu verzeichnenden Anstiege der Aufwendungen aus Managementumlagen anderer Konzerngesellschaften um TEUR 1.570 und der Aufwendungen aus Kursdifferenzen um TEUR 2.240 sowie der Restrukturierungsaufwand aus der STECO Holding GmbH in Höhe von TEUR 1.222 werden durch den um TEUR 5.989 gesunkenen Wareneinsatz für Behälterverkäufe ausgeglichen.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 10.104 auf TEUR 27.014 ist im Wesentlichen zurückzuführen auf einen Forderungsverzicht des ehemaligen Gesellschafters der STECO Holding GmbH in Höhe von TEUR 4.250, die um TEUR 3.643 gestiegenen Erträge aus dem Behälterverkauf an Leasinggesellschaften, die um TEUR 2.152 gestiegenen Kursgewinne sowie die um TEUR 1.486 höheren Erträge aus dem Verkauf von Granulat. Teilweise kompensiert werden diese Effekte durch die um TEUR 1.759 verringerten periodenfremden Erträge und den nur im Vorjahr entstandenen Ertrag aus der Wertaufholung des Beteiligungsansatzes der IFCO SYSTEMS Argentina S.A. (TEUR 1.568).

Das negative Beteiligungs- und Finanzergebnisses ist im Wesentlichen auf die Verluste aus der Verschmelzung der in 2008 erworbenen STECO Holding GmbH und STECO Deutschland Plastic Logistic Systems GmbH zurückzuführen (TEUR 31.452), da die Beteiligungsbuchwerte deutlich über dem anteiligen Eigenkapital dieser beiden Gesellschaften gelegen haben. Diese Verschmelzungsverluste werden durch den Gewinn aus der Anwachsung der GISO Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Behälterleasing KG in Höhe von TEUR 2.437 und den positiven Zinssaldo teilweise kompensiert.

Die Bilanz hat sich im Wesentlichen in den folgenden Positionen verändert:

Das Sachanlagevermögen hat sich um TEUR 14.272 verringert, da den verhältnismäßig niedrigen Zugängen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 4.868 und den Zugängen von vor allem Behältern aus der Verschmelzung der STECO Holding GmbH auf die Gesellschaft in Höhe von TEUR 11.670 Abschreibungen in Höhe von TEUR 30.406 gegenüberstehen.

Die Finanzanlagen haben sich im Geschäftsjahr geringfügig (um TEUR 460) auf TEUR 17.805 erhöht. Die nach der Verschmelzung der STECO Holding GmbH auf die IFCO SYSTEMS GmbH verbleibenden Zugänge aus der Akquisition der STECO-Gruppe in Höhe von TEUR 5.597 für die Beteiligung an der STECO Logistic GmbH (jetzt firmierend unter IFCO SYSTEMS Austria GmbH) und die Kapitalerhöhungen bei der IFCO SYSTEMS Argentina S.A. um TEUR 2.633 sowie der IFCO SYSTEMS Poland sp.z.o.o. um TEUR 71 werden durch den Abgang der GISO Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Behälterleasing KG (TEUR 7.840) weitgehend kompensiert.

Die Verringerung des Geschäftsvolumens hat zu einer Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich hingegen vor allem durch Geldverauslagungen sowie Zinsen, die Finanzierung des Geschäftsaufbaus in Brasilien sowie die Verlustübernahme durch die IFCO SYSTEMS Holding GmbH um TEUR 32.721 auf TEUR 129.841 erhöht.

Der Rückgang des Geschäftsvolumens und die damit verbundene Reduzierung der im Umlauf befindlichen Behälter haben zu einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und einer Reduzierung der Pfandrückstellung geführt. Diese Verringerung der nicht zinstragenden Verbindlichkeiten musste durch eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgeglichen werden. Gleichzeitig mussten auch die Akquisition der STECO-Gruppe und der Geschäftsaufbau in Brasilien finanziert werden. Die Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist vor allem auf den Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin IFCO SYSTEMS Holding GmbH zurückzuführen. Der für 2008 zu übernehmende Betrag in Höhe von TEUR 23.501 hat zum Bilanzstichtag zum Ausweis einer Forderung gegen die Gesellschafterin geführt. Im Vorjahr bestand hingegen eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 16.887. Ein Teil des Kaufpreises der STECO Holding GmbH wird durch eine sogenannte "Sellers Note" finanziert, die sich zum Stichtag auf TEUR 12.167 belaufen hat und im Juni 2010 fällig ist.

Insgesamt haben diese Veränderungen die Bilanzsumme um TEUR 10.659 auf TEUR 228.182 erhöht.

Die seit 2004 bestehende Working Capital-Facility der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2008 von TEUR 44.000 auf TEUR 65.000 aufgestockt und läuft unverändert bis Ende Juli 2010. Mit dieser Facility werden bestimmte vom Unternehmen oder anderen verbundenen Unternehmen ausgegebene Kreditbriefe besichert und kann Liquidität für eventuellen Kapital- oder Working Capital-Bedarf geschaffen werden.

Vorgänge nach Ablauf des Geschäftsjahres

Zwischen dem 31. Dezember 2008 und dem Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresabschlusses haben sich keine Vorgänge ergeben, die nach Ansicht der Gesellschaft einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss bzw. den Anhang gehabt hätten.

3. Risikomanagement und wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung

Unsere internen Grundsätze für das Risikomanagement sind integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung unserer Geschäftsstrategien. Wir verfügen über umfassende interne Risikomanagement- und -kontrollsysteme, um ein Risiko, das wir eingehen, vorherzubestimmen, zu messen, zu beobachten und zu steuern. Die wichtigsten dieser Systeme sind unsere unternehmensweiten Verfahren für die strategische Planung, das Management-Reporting und die interne Revision. Wir erachten die vorhandenen Kontrollsysteme als angemessen und effektiv. Die Koordinierung dieser Prozesse und Verfahren zielt darauf ab, sicherzustellen, dass unsere Geschäftsführung rechtzeitig über alle wesentlichen Risiken informiert ist.

Die Konzernobergesellschaft IFCO SYSTEMS N.V. legt besonderen Wert auf ihre interne Revision, die sowohl die europäischen als auch US-amerikanischen Geschäftsbereiche abdeckt. Zudem ist der Posten eines Compliance-Officers geschaffen worden. Dieser überwacht die Compliance-Programme des Konzerns.

Im Folgenden beschreiben wir die wichtigsten Risikokategorien, die unser Geschäft, unsere Finanzsituation und unsere Betriebsergebnisse wesentlich beeinflussen könnten. Die hier dargestellten Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen, mit denen wir konfrontiert sind. Weitere Risiken, die uns zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder die wir derzeit als weniger bedeutend einschätzen, könnten unserem Geschäft ebenfalls abträglich sein.

Wettbewerb

In allen Industriezweigen, in denen wir agieren, sind wir mit Wettbewerbern konfrontiert. Wir rechnen mit aggressiver Konkurrenz durch andere Anbieter von RPCs und Hersteller von herkömmlichen Verpackungen, insbesondere Kartonageproduzenten. Zudem gibt es relativ wenige Hindernisse, die dem Einstieg in die traditionelle Verpackungsbranche auf örtlicher oder regionaler Ebene entgegenstehen. Die Auswirkungen dieses Wettbewerbs könnten unsere Wachstumsmöglichkeiten einschränken, den Preisdruck auf unsere Produkte erhöhen oder unsere Geschäftszahlen anderweitig beeinträchtigen.

Einzelhandelsbeziehungen

Unser Geschäft ist abhängig von den Beziehungen zu einer relativ kleinen Anzahl großer Einzelhändler. Sollte es nicht gelingen, diese Beziehungen aufrechtzuerhalten oder neue Beziehungen zu vergleichbaren Bedingungen aufzubauen, so würde dies unsere Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit in den Märkten, in denen wir agieren, beeinträchtigen.

Der Verlust einer oder mehrerer dieser Kundenbeziehungen hätte erhebliche negative Auswirkungen auf unseren Umsatz, unsere Profitabilität und den Cash Flow.

Risiken des RPC Management Services-Pools

Trotz unserer Erfahrung im Behälter-Pooling und -Transport sowie der Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der RPCs unterliegt unser RPC-Pool einem gewissen Schwund infolge unvorhersehbarer Verluste und Beschädigungen während der Transportvorgänge beim Vertrieb der Produkte. Erhöhte Verluste oder Schäden an den RPCs können unsere Kosten für den Erhalt des derzeitigen RPC-Pools steigern. Dadurch könnten zusätzliche Investitionsausgaben erforderlich werden, die eventuell unsere Profitabilität verringern könnten. Wir haben betriebliche, logistische und analytische Tools eingerichtet und geschaffen, um diese Risiken zu reduzieren und zu minimieren. Darüber hinaus werden diese Risiken in unserer Abschreibungspolitik berücksichtigt.

Zuliefererrisiko

Wir beziehen die RPCs ausschließlich von einem Zulieferer. Unser Geschäft ist abhängig von der rechtzeitigen Anlieferung der RPCs zu angemessenen wirtschaftlichen Konditionen. Mit diesem Zulieferer unterhalten wir eine langfristige Geschäftsbeziehung. Falls dieser Zulieferer nicht mehr willens oder in der Lage sein sollte, uns RPCs zu liefern bzw. zu für uns akzeptablen Bedingungen zu liefern, wäre es denkbar, dass es uns möglicherweise nicht gelingt, rechtzeitig oder zu vergleichbaren Kosten, alternative Zulieferer zu finden.

Dies würde unsere Fähigkeit einschränken, unsere Kunden rechtzeitig mit RPCs zu beliefern, und somit unser Betriebsergebnis negativ beeinflussen. Bei Kündigung dieser Zulieferer-Verträge hat IFCO SYSTEMS jedoch das Recht, die Formen zur Herstellung der RPCs zu verwenden, und erhält Zugang zu den Konstruktionszeichnungen der Formen.

Rohstoffpreisrisiko

Hinsichtlich der verwendeten Rohstoffe unterliegen wir einem Marktrisiko. Plastikgranulat stellt einen wichtigen Bestandteil der Materialkosten unserer RPCs dar und Energie, insbesondere Dieselkraftstoff, stellt einen wichtigen Kostenfaktor für unser Geschäft dar. In dem Maße, wie wir RPCs aus neuem, nicht gebrauchtem Granulat anstelle von recycelten kaufen, steigert jede Erhöhung der Kosten für neues Granulat die Herstellungskosten, was zu einer geringeren Rentabilität führt. Dieses Risiko besteht nicht, sofern wir unsere gestiegenen Kosten an unsere Kunden durch entsprechende Preise weitergeben können. Es können Begrenzungen dahingehend bestehen, wie weit und wie schnell, wenn überhaupt, diese Kostensteigerungen an die Kunden weitergegeben werden können. Darüber hinaus können Preiserhöhungen, sofern sie zu Auftragsrückgängen führen, den Umsatz beeinträchtigen.

Wir schließen keine Terminkontrakte auf den Rohstoffmärkten zur Absicherung unserer Abhängigkeit von den vorstehend genannten Rohstoffen ab.

Kreditrisiko

Wir bieten einigen unserer Kunden im Rahmen unserer Verkäufe handelsübliche Finanzierungen an. Mit Bereitstellung dieser Finanzierung gehen wir eine Reihe allgemeiner Risiken ein, darunter Zahlungsverzug seitens der Kunden oder Schwierigkeiten beim Einzug der Forderungen. Wir steuern diese Kreditrisiken durch den Einsatz definierter Verfahren zur Einschätzung der Kreditwürdigkeit der Kunden sowie durch die hohe Fokussierung unseres Unternehmens auf den vollständigen, termingerechten Einzug der Forderungen.

Umweltrisiko

Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt diversen Umweltgesetzen und -vorschriften, einschließlich Bestimmungen über Handhabung und Entsorgung von Abfallprodukten, über Kraftstofflagerung und Reinhaltung der Luft. Verstöße gegen diese Gesetze und Vorschriften können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, darunter zivil- und strafrechtliche Bußgelder und Strafgebühren bis zur Einschränkung der Geschäftstätigkeit oder Stilllegung von Standorten. Wir überwachen und steuern diese Risiken durch strenge interne Verfahren und unser internes Management-Reporting-System.

Finanzierungsrisiko

Der Vertrag über die bestehende Working Capital-Facility der Gesellschaft über TEUR 65.000, mit der u. a. bestimmte vom Unternehmen oder anderen verbundenen Unternehmen ausgegebene Kreditbriefe besichert sind, enthält finanzielle Kennzahlen (sog. "Covenants") wie beispielsweise Verschuldung/EBITDA, EBIT-Zinsdeckung und -Größe sowie Pfandrückstellung. Die Nichteinhaltung dieser Covenants könnte die Liquidität, die Höhe der Investitionen und die weitere Entwicklung der Gesellschaft negativ beeinträchtigen.

Die Working Capital-Facility in Höhe von 65 Millionen Euro wird im Juli 2010 fällig und die vorrangigen besicherten Schuldverschreibungen der Konzernmuttergesellschaft in Höhe von 110 Millionen Euro werden im Oktober 2010 fällig. Angesichts der aktuellen Entwicklungen auf den globalen Finanzmärkten steht die Gruppe unter Umständen vor dem Risiko, dieses Instrument auf dem Hochzinsmarkt zu refinanzieren. Die Konzernmuttergesellschaft wird daher auch andere Refinanzierungsmöglichkeiten in Erwägung ziehen.

Zinsrisiko

Das Risiko von Änderungen der Marktzinssätze, dem das Unternehmen ausgesetzt ist, ist beschränkt und bezieht sich lediglich auf die Working Capital-Facility. Für den größten Teil der zinstragenden Verbindlichkeiten des Konzerns (vorrangige besicherte Schuldverschreibungen) gelten feste Zinssätze.

Fremdwährungsrisiko

Die Risiken aus Wechselkursschwankungen sind für die IFCO SYSTEMS GmbH als begrenzt anzusehen, da das Geschäft von der Gesellschaft weit überwiegend in Euro abgewickelt wird. Umsätze werden ausschließlich in Euro fakturiert und die Eingangsrechnungen lauten ebenfalls weit überwiegend auf Euro, so dass das Kursrisiko begrenzt ist.

4. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Zusammen mit unseren Zulieferern und Kunden arbeiten wir stetig an Produktverbesserungen, um unsere RPCs bei niedrigeren Kosten je Trip langlebiger und leichter einsetzbar zu machen, sowie an der Entwicklung neuer Produkte. Diese Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen werden vom Zulieferer im Rahmen des geltenden Liefervertrages wahrgenommen und beinhalten für uns keine separaten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

Wir sind dabei, Tracking & Tracing-Anwendungen zu entwickeln, um den Weg und Inhalt unserer RPCs, Paletten und sonstigen Beförderungsmittel verfolgen zu können. Nach unserer Auffassung kann eine solche Tracking & Tracing-Technologie die Lieferkettenplanung und die Auslastung der Anlagen verbessern, die Automatisierung der Lager- und Logistikprozesse ermöglichen und aktuellere Informationen für neue Preisstrategien und deren Umsetzung liefern. Bei jeder Technologie, die wir für Testreihen und die mögliche Umsetzung auswählen, berücksichtigen wir stets diverse Faktoren, wie Effektivität vor Ort, Nutzerfreundlichkeit und Kosten.

5. Ausblick und Sonstiges

Da die Finanzkrise, die 2008 ihren Anfang nahm, nach und nach auf die gesamte Weltwirtschaft übergreift, ist davon auszugehen, dass das globale Wirtschaftsumfeld 2009 sehr schwierig werden wird. Wir rechnen damit, dass die Wirtschaft in Europa 2009 insgesamt schrumpfen wird. Gleichzeitig wird aber erwartet, dass im weiteren Verlauf des Jahres 2009 eine Erholung eintritt.

Voraussichtlich wird unser Geschäft durch den weltweiten wirtschaftlichen Abschwung nicht entscheidend beeinträchtigt werden, da der Lebensmittelhandel - unser Hauptkunde - nicht so stark wie andere Branchen betroffen sein wird.

Deshalb werden wir in Europa weiter auf unsere Führungsstellung und große Markterfahrung setzen, um das Wachstum des Gesamtmarktes zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Wir werden unsere Vertriebsinitiativen verstärken und die geografische Präsenz in West-, Mittel- und Osteuropa sowie Südamerika weiter ausbauen. Dementsprechend werden wir 2009 die Investitionen in unseren RPC-Pool fortsetzen. Diese werden allerdings sorgfältig auf unsere Geschäftsentwicklung abgestimmt werden und darauf ausgerichtet sein, die Rendite auf das investierte Kapital zu steigern.

Obwohl das wirtschaftliche Umfeld 2009 über den größten Teil des Jahres unsicher bleiben wird, gehen wir davon aus, dass die oben beschriebenen Entwicklungen und die vollständige Integration der STECO-Gruppe 2009 zu Umsatz- und Profitabilitätssteigerungen gegenüber 2008 führen werden.

Finanziell sind wir in der Lage, den Bedarf an Kapital, Betriebsmitteln und Schuldendienst aus unserem eigenen betrieblichen Cashflow decken zu können.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 123 Personen von durchschnittlich 309 Arbeitnehmern in 2007 auf durchschnittlich 186 in 2008 verringert. Für 2009 ist keine wesentliche Veränderung der Mitarbeiterzahl zu erwarten.

 

Pullach, den 11. März 2009

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