PeBa Industriegrundstück GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Michael Haensch seit 17.7.2002 | Geschäftsführer |
Barbara, geb. Wetzel Haensch seit 10.7.2001 | Prokura |
Peter Jürgen Haensch seit 10.7.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.87% | |
| 34.63% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rudolf Fritsche GmbHForchheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell Als geprüfter und zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb garantiert Fritsche Entsorgung in Forchheim und Bamberg das ordnungsgemäße Einsammeln, Befördern, Lagern und Behandeln von "Abfällen" unterschiedlichster Art. Geschultes Personal, moderne Maschinen, geräumige Lagerhallen und eine präzise Logistik inklusive Fuhrpark bilden die Basis unseres Unternehmens. Das Unternehmen wird durch Gesellschafter-Geschäftsführer geführt. Unsere Geschäftsfelder sind die Entsorgung von Wertstoffen bei Gewerbe- und Privatkunden sowie die Weiterverarbeitung und Rückführung in den Rohstoffkreislauf in Ober- und Mittelfranken. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchensituation Das Herunterfahren verschiedener Wirtschaftsbereiche während der Pandemie führte zu einem Rückgang der Altpapiermengen in der Bundesrepublik, während gleichzeitig die Nachfrage im Verpackungsbereich anstieg. Dies resultierte in einem drastischen Preisanstieg, der bis Mitte 2022 anhielt und die Branche vor nie dagewesene Herausforderungen stellte. Die Folgen des Ukraine-Konflikts verschärften die Situation zusätzlich: Extrem gestiegene Energiepreise erhöhten die Produktionskosten für energieintensive Papierfabriken, während ein plötzlicher Einbruch der Nachfrage im Verpackungsbereich aufgrund des Konsumentenrückgangs zu existenziellen Bedrohungen für die Industrie führte. Dies zwang Papierfabriken zu Abstellmaßnahmen und Preiskorrekturen. Das Wirtschaftsjahr 2023 war laut Werner Steingaß, bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Papierrecycling, von einer schwachen Konjunktur geprägt, mit einem geschrumpften Bruttoinlandsprodukt und einer hohen Inflationsrate. Dies führte zu niedrigen Mengenentwicklungen und Erträgen im Altpapiersektor. Die Preise blieben historisch gesehen auf mittlerem bis niedrigem Niveau, während die gestiegenen Frachtpreise die Situation weiter verschärften. Steingaß kritisierte in seiner Eröffnungsrede insbesondere die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland. "Es fehlt der Fokus auf langfristiger Zukunftssicherung und wirtschaftspolitischen Entscheidungen. Investitionsentscheidungen großer Unternehmen tendieren in Folge dazu, Deutschland zu meiden, was langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft haben wird." Nach den Worten von Steingaß zeigen internationale Trends eine Erholung des US-Papierverpackungssektors, während der Markt in China weiterhin schwach bleibt. Die enge Verbundenheit mit China beeinflusst auch die Märkte in Südostasien und Indien. In Europa gingen die Sammelmengen zurück, während Exporte und Importe schwankten. Werner Steingaß: "Insgesamt stehen Deutschland und die Welt vor großen Herausforderungen, die von den Unternehmen der Altpapierrecyclingbranche eine sorgfältige und risikoarme Handlungsweise erfordern. Die Politik muss sich auf Frieden und ausreichenden Konsum konzentrieren, um die Branche und die Wirtschaft zu stabilisieren." Trotz der vorherrschenden Unsicherheiten bestehe jedoch die Hoffnung, so Steingaß abschließend, dass die Altpapierrecyclingbranche ihre Resilienz unter Beweis stellen und sich langfristig erholen wird. Es sei jedoch unerlässlich, dass sowohl die Politik als auch die Industrie gemeinsam Lösungen finden, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. (Quelle: bvse Pressemitteilungen 16.04.2024, https://bvse.de/altpapier/pressemitteilungen/10693-altpapierrecyclingbranche-durchlebt-turbulente-zeiten-herausforderungen-und-perspektiven.html) 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Geschäftsverlauf Unser Unternehmen ist durch das Segment regionale Altpapierentsorgung und -recycling geprägt. Die übrigen Entsorgungsgebiete ergeben sich nahezu zwangsläufig, sind aber für das Unternehmen selbst von untergeordneter Bedeutung. Im Geschäftsjahr haben sich insbesondere die allgemein nachlassende Wirtschaft auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt. Im Zeitreihenvergleich ergeben sich folgende wesentliche Kennzahlen:
* ohne "sonstige Steuern" Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 5.116 T€ vermindert. Der Rohertrag ist demnach in der Folge um 1.137 T€ von 6.820 T€ auf 5.685 T€ gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 2.294 T€ auf 2.407 T€ gestiegen, bedingt durch Erhöhung der Raumkosten (+30 T€), Versicherungskosten (+13 T€), Verwaltungskosten (+19 T€), sonstigen Aufwendungen (+ 2 T€) und Instandhaltung (+79 T€) und die Senkung der KFZ-Kosten (-28 T€) und der Reisekosten (-2 T€). Dagegen haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 8 T€ verringert. Der Jahresüberschuss ist im Ergebnis mit 19 T€ deutlich niedriger ausgefallen als im Vorjahr mit 822 T€. Finanzlage Die Finanzierung der Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt 1.443 T€ wurde aus Eigenmitteln und in Höhe von 783 T€ durch die Aufnahme langfristiger Darlehen finanziert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen vor allem 3 LKWs und Anhänger, Stapler und Radlader, Presscontainer und Anzahlungen auf eine Photovoltaikanlage. Die liquiden Mittel sind um 788 T€ auf nunmehr 623 T€ gesunken. Die Fremdkapitalquote hat sich auf 32,2% erhöht (Vorjahr: 30,0%). Die Fähigkeit, zukünftige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, ist nicht gefährdet. Vermögenslage Im Wesentlichen bedingt durch die Investitionen des Geschäftsjahres (1.443 T€), der gegenläufigen Abschreibungen (633 T€), Der Minderung der Vorräte (-56) der Erhöhung der Forderungen (+293 T€), der Minderung der liquiden Mittel (-788 T€) und der Erhöhung der aktiven Rechnungsabgrenzung (+6 T€) ist die Bilanzsumme um 262 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist bedingt durch den Jahresüberschuss in Höhe von 19 T€, sowie der Erhöhung des Gesamtkapitals leicht auf 67,8% gesunken (Vorjahr: 70,0%). Die Erhöhung des Gesamtkapitals resultiert hier aus der Minderungen der Rückstellungen (- 112 T€) und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- 394 T€), sowie der gegenläufigen Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ 727 T€) und der sonstigen Verbindlichkeiten (+ 24 T€). 3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Rudolf Fritsche GmbH ist als regionaler Entsorger ein verlässlicher Partner für Kommunen, Industrie und Gewerbe. Die Entsorgung erfolgt nach den aktuellen zertifizierten Grundsätzen für Produktionsunternehmen bzw. Entsorgungsbetrieben. Auf der Absatzseite sind die Qualität der Warenlieferungen hinsichtlich Güte und Zuverlässigkeit auf höchstem Stand. Im regionalen Entsorgungsbereich haben wir, wie auch schon im Vorjahr, die gesetzten Qualitätsanforderungen wieder erfüllt. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung sowie deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entspricht im Wesentlichen unseren Erwartungen. C. Prognosebericht und wesentliche Chancen und Risiken Unser Risikomanagement konzentriert sich auf strategische und operative Themen. Zu den strategischen Themen zählen interne und externe Rahmenbedingungen, künftige Technologien, Finanzierung, Versicherungen. Operativ erfolgt eine ständige Überwachung der Marktveränderungen sowie betriebsinterner Daten. Ziel ist dabei nicht die Risikovermeidung, sondern deren genauere Risikoeinschätzung. Der Markt birgt dabei sowohl Chancen wie Risiken: Ressourcenknappheit bestimmt grundsätzlich die Preisentwicklung der Sekundärrohstoffe. Dabei ergeben sich folgende risikorelevante Themen für die künftige Entwicklung: Fehlende kundenorientierte Platzierung in den Bereichen Handel/Verkauf und Dienstleistung; die Kundenbeziehung stellt den größten Unsicherheitsfaktor dar. Aufgrund unserer Abhängigkeit vom Abnehmer bzw. von der Anfallstelle (Kunde): dies kann nur aufgrund von möglichst genauer Risikoeinschätzung (z.B. Kreditversicherung) und Risikostreuung (breites Kundenspektrum) minimiert werden. Gleichzeitig ist die Standortnähe zu den Rohstoffquellen ein erheblicher Vorteil, um der weiterhin wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Für die Zukunft sehen wir Vorteile darin, dass wir gemäß den Erfordernissen unserer Kunden ausgewählte Sorten beschaffen und handeln können. Investitions- und Finanzierungsrisiko: da die Rechtsprechung hinsichtlich des Umweltschutzes einem stetigen Wandel wie auch weiteren Verschärfungen aufgrund von EU-Richtlinien unterliegt, können mittelfristige Investitionen nötig sein. Bei der Risikoeinschätzung müssen die Risiken in den vertrieblichen Bereichen höher eingeschätzt werden, aufgrund der schnellen Marktveränderungen / Konzentrationsprozessen und auch dem wachsenden Margendruck. Die aktuelle Wirtschaftslage setzt uns auf der Beschaffungsseite allgemeinen Preisverteuerungen v.a. auf dem Energiesektor in den nächsten Jahren auf der Beschaffungsseite aus. Hier gilt es neben Kapazitäts- und Kostenanpassungen auch Liquiditätsreserven für die Anschubfinanzierung bei einem zu erwartenden Nachfrageanstieg bereitzuhalten. Frage der Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft und der Fortbestand der Dualen Systeme. Als ungeliebte Branche bei den Feuerversicherungen wird es zunehmend schwieriger und teurer, Versicherer zu finden. Das erste Quartal 2024 war geprägt von einer gesunkenen Nachfrage und damit fallenden Preisen auf dem Altpapiermarkt. Wir als Entsorger sind daher gefordert, laufend die Preise und Qualitäten bei unseren Anfallstellen und Abnahme-Kunden entsprechend anzupassen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns dennoch für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit - trotz des wirtschaftlich schwierigen Marktumfeldes - nicht erkennbar. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. In unserer Planung gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem durch angepasste Kundenpreise leicht höherem Roherlös, sowie steigenden Kosten und in Folge von einem entsprechend ähnlichen Jahresergebnis aus. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 ein leicht positives Ergebnis, bei einem positiven Cash-Flow. D. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten. E. Sonstiges Sozialbericht Wir haben langjährige Mitarbeiter, die durch regelmäßige Schulungen hohe fachliche Kompetenz in Material und Technik aufweisen. Unsere Arbeitszeit- und Vergütungsmodelle sind sachgerecht an der Branche ausgerichtet. Umweltschutzbericht Durch den modernen Maschinenpark erreichen wir hohe Wirkungsgerade bei der Produktion. Damit entlasten wir bei der Beschaffung von Treibstoffen oder Energie den Verbrauch der natürlichen Ressourcen. Unsere Firmengelände entsprechen durch Bodenversiegelung und Überdachung zukunftsweisend dem Stand der Technik. Das Unternehmen verfügt über die Zertifizierung nach "Entsorgungsfachbetrieb" (EfbV). Die Photovoltaikanlage im Betrieb Forchheim mit 286 kWp ist zum 01.05.2024 in Betrieb gegangen.
Forchheim, den 14. Mai 2024 Die Geschäftsführung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
3. Angaben zu den einzelnen Bilanz- und GuV-Posten
4. Sonstige Angaben
Herr Peter Haensch, Kaufmann Herr Michael Haensch, Diplom Chemiker
Zu den Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird die Befreiungsvorschrift nach § 286 Nr. 4 HGB in Anspruch genommen.
Im Durchschnitt beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 55 Mitarbeiter. davon Vollzeit: 45 davon Teilzeit: 10 Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Forchheim, den 14. Mai 2024 Geschäftsführung Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 14. Mai 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rudolf Fritsche GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rudolf Fritsche GmbH, Forchheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rudolf Fritsche GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 14. Mai 2024 Appel
Spies Vogt Züll
M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen