Asklepios MVZ Nord GmbH

Rübenkamp 226, 22307 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 100724
Eingetragen
16.4.2007
Branche
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungErbringung von Dienstleistungen von medizinischen LaboratorienAmbulante Pflegedienste
Gegenstand
der Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren im Sinne von § 95 SGB V (ambulante fachübergreifende vertragsärztliche Versorgung), insbesondere des Asklepios MVZ Nord; zudem die Erbringung von medizinischen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katharina Schuppert
seit 21.3.2024
Geschäftsführer
Steffen Axel Meyer
seit 20.2.2023
Prokura
Jan Hoffmann
seit 9.1.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH
74.90%
Hamburgische Versorgungsfonds (HVF) Anstalt des öffentlichen Rechts
25.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA hat im Geschäftsjahr 2022 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben eingehend wahrgenommen. Durch die regelmäßigen schriftlichen und mündlichen Berichte der persönlich haftenden Gesellschafterin Asklepios Kliniken Management GmbH bzw. deren Geschäftsführung (nachfolgend "Konzerngeschäftsführung") konnte sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Geschäftsverlauf, der Lage und der beabsichtigten Geschäftspolitik der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA befassen. Über alle für die Gesellschaft wesentlichen Vorgänge ist er jeweils zeitnah und umfassend informiert worden. Der Aufsichtsrat hat die Konzerngeschäftsführung damit kontinuierlich begleitet und überwacht.

Im Geschäftsjahr 2022 fanden insgesamt sechs Sitzungen des Aufsichtsrats sowie vier Sitzungen des Präsidialausschusses und zwei Sitzungen des Prüfungsausschusses statt, in denen die Konzerngeschäftsführung dem Aufsichtsrat über den Geschäftsverlauf sowie alle Vorgänge von wesentlicher Bedeutung berichtet hat. Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung, namentlich die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung an seine Zustimmung gebundenen Geschäfte, hat der Aufsichtsrat sorgfältig geprüft und - soweit erforderlich - seine Zustimmung erteilt. Einige Angelegenheiten, wie etwa Vertragsangelegenheiten mit Aufsichtsratsmitgliedern gemäß § 114 AktG, wurden im Präsidialausschuss des Aufsichtsrats behandelt, welcher die jeweils anstehenden Entscheidungen getroffen oder ggfs. Empfehlungen an den Aufsichtsrat ausgesprochen hat. Der Aufsichtsrat ließ sich zudem über die Entwicklung des operativen Geschäfts, Personalkennzahlen, Leistungskapazitäten sowie gesetzgeberische Initiativen im Gesundheitswesen, insbesondere die vom Bundesgesundheitsministerium vorgestellten Eckpunkte einer Krankenhausreform und die Wirtschaftsplanung 2023 ff. informieren und hat diese mit der Konzerngeschäftsführung erörtert. Im Fokus des Jahres 2022 stand insbesondere der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen, vor allem die stark gestiegenen Energie-, Rohstoff und Materialkosten. Daneben waren die Auswirkungen der Corona-Krise auch im Geschäftsjahr 2022 ein wichtiges Thema, unter anderem die Auswirkungen von (fehlenden bzw. auslaufenden) stattlichen Unterstützungsleistungen, der Status der Impfungen bei Mitarbeitern sowie der Umgang mit Infektionen und Quarantäne bei Mitarbeitern und dem hieraus resultierenden nicht unerheblichen Weniger an Leistungserbringungen. Weitere Wichtige Themen waren die Entwicklung der Medizin hin zur Ambulantisierung und das hieraus für Asklepios erwachsene Potential sowie die sukzessive Inbetriebnahme des neuen, Asklepios-eigenen Zentrallagers in Bad Oldesloe und die damit einhergehende gesteigerte Versorgungssicherheit. Mehrfach und zum Teil intensiv erörtert wurden außerdem die Situation und weitere Entwicklung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) sowie die Konzernrefinanzierung. Des Weiteren wurde der Aufsichtsrat ausführlich über die Personalgewinnung, -ausbildung und -stärkung in der Pflege sowie die Marketing-Aktivitäten von Asklepios in diesem Bereich informiert.

Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 sowie der Konzernlagebericht und der Lagebericht sind von den Abschlussprüfern der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und uneingeschränkt bestätigt worden. Die Prüfungsberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden im Prüfungsausschuss am 18. April 2023 sowie in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 26. April 2023 ausführlich behandelt.

Der Aufsichtsrat hat den von der Konzerngeschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss zur Kenntnis genommen und gebilligt. Die Abschlussprüfer haben den Aufsichtsratsmitgliedern über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfungen berichtet. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Abschlussprüfungen zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats sind keine Einwendungen gegen den Konzernabschluss, den Jahresabschluss sowie die Lageberichte zu erheben.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung, den Jahresabschluss der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2022 nebst Lagebericht festzustellen und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 nebst Konzernlagebericht zu billigen. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag der Konzerngeschäftsführung an, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 22.567.924,65 für das Geschäftsjahr 2022 zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 295.298.795,43 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die persönlich haftende Gesellschafterin hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen der Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2022 aufgestellt.

Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Auftragsgemäß haben wir den Bericht des gesetzlichen Vertreters nach § 312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 313 AktG für den Berichtszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft. Da nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung keine Einwendungen zu erheben sind, erteilen wir nach § 313 Abs. 3 Satz 1 AktG folgenden Bestätigungsvermerk: Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben den Abhängigkeitsbericht und den Prüfungsbericht jeweils rechtzeitig erhalten und geprüft. An den relevanten Sitzungen nahm der Abschlussprüfer teil und berichtete über seine Prüfung des Abhängigkeitsberichts sowie seine wesentlichen Prüfungsergebnisse. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Abhängigkeitsbericht und dem Prüfungsbericht zu und hat keine Einwendungen gegen die folgende Erklärung der persönlich haftenden Gesellschafterin am Schluss des Abhängigkeitsberichts zu erheben:

"Wir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Geschäftsbeziehungen zu den verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften im Geschäftsjahr 2022 nach § 312 AktG, nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Andere Maßnahmen wurden in den Geschäftsjahren nicht getroffen oder unterlassen."

Mit Wirkung zum 31. Juli 2022 hat Herr Prof. Herborn sein Amt als Geschäftsführer der Komplementärin der Gesellschaft sowie sämtliche weiteren Ämter im Asklepios Konzern niedergelegt und ist aus dem Asklepios Konzern ausgeschieden. Nachfolgerin von Prof. Herborn ist Frau Dr. Sara Sheikhzadeh, die zum 1. Juli 2022 in die Geschäftsführung der Komplementärin der Gesellschaft eingetreten ist. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Prof. Herborn sehr für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünscht ihm für seine Aufgaben in der Zukunft. Alles Gute.

Mit Schreiben vom 16. Februar 2022 liegt Herr Jochen Repp sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung nieder. Für ihn wurde auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 23. März 2022 Herr Dr. Jan Liersch als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat für die restliche Amtszeit von Herrn Repp gewählt. Am 24. März 2022 fand sodann die Wahl der Arbeitnehmervertreter des Aufsichtsrates statt. Gewählt wurden. Herr Martin Schwärzel, Frau Angelika Wultsch, Herr Thomas Haul, Frau Dr. Anke Savcenko, Frau Kerstin Gruschetzki, Herr Marnik Schiffler, Frau Dr. Cornelia Süfke, Herr Uwe Ostendorff, Frau Hilke Stein sowie Herr Dr. Hans-Otto Koderisch. Nicht wieder zur Wahl stellten sich Herr Dr. Micklas Drüeke, Frau Monika Paga und Herr Michael Schreder; sie schieden damit mit der Neuwahl der Arbeitnehmervertreter aus dem Aufsichtsrat aus.

Die Amtszeit aller Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat endete turnusgemäß mit der ordentlichen Hauptversammlung am 26. April 2022. Für eine weitere Amtszeit wurden Herr Ivo Schramm, Frau Barbara Brosius, Herr Rainer Laufs, Herr Dr. Jan Liersch, Herr Andre Stüvel und Herr Stephan zu Höne gewählt; erstmals in den Aufsichtsrat der Gesellschaft wurden Frau Jennifer Eiteneyer, Frau Stephanie Grömling, Frau Nora Klug und Herr Hans Meier-Scherling gewählt. Nicht wieder zur Wahl stellten sich Frau Dr. Julia Dannath-Schuh, Herr Prof. Karsten Krakow, Herr Prof. Karl-Heinrich Link sowie Herr Dirk Reischauer; sie schieden daher aus dem Aufsichtsrat aus. Mit Wirkung zum 30. Juni 2022 hat zudem Herr Martin Schwärzel sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrates niedergelegt, Für ihn rückte Herr Klaus Bölling als gewähltes Ersatzmitglied und Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat nach.

Das vom Aufsichtsrat 2021 beschlossene Ziel, bis zum 31. Dezember 2025 einen Frauenanteil von mindestens 25% zu erreichen, wurde im Jahr 2022 mit sieben bis (derzeit) neun von 20 Mitgliedern deutlich überfüllt.

Der Aufsichtsrat dankt allen seinen ausgeschiedenen Mitgliedern sehr für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Namen des Aufsichtsrats danke ich der Konzerngeschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Asklepios Konzerns ganz herzlich für ihre erfolgreiche Arbeit und ihren großen persönlichen Einsatz im Geschäftsjahr 2022, insbesondere angesichts der weiter bestehenden Herausforderungen durch die Corona-Pandemie.

 

Hamburg, den 26. April 2023

Ivo Schramm, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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