Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 36456
Eingetragen
12.4.1996
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Daten- und Informationsverarbeitung durch Training/Beratung einschließlich Personalberatung. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, Unternehmungen gleicher oder ähnlicher Art zu gründen und zu erwerben oder sich an solchen Unternehmungen zu beteiligen sowie alle Maßnahmen zu treffen, die zur Erreichung und Förderung des Gesellschaftszweckes geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido Hübner
seit 10.4.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
circ IT GmbH & Co. KG
Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Manß & Partner GmbH

Wermelskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.500,00 1.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.023,00 6.578,00
10.523,00 8.078,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.039.768,60 5.453.644,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.958.830,83 710.817,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 127.757,96 199.294,41
6.126.357,39 6.363.757,24
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 11,54 389,80
6.126.368,93 6.364.147,04
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.364,91 12.614,95
6.146.256,84 6.384.839,99

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 3.568.999,28 3.568.999,28
3.594.563,87 3.594.563,87
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 289.696,40 303.070,33
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.166.857,47 2.393.504,97
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.063,79 214,20
3. Sonstige Verbindlichkeiten 92.075,31 93.486,62
2.261.996,57 2.487.205,79
6.146.256,84 6.384.839,99

Der Jahresabschluss wurde am 02.04.2024 festgestellt

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.581.175,26 21.965.780,83
2. Sonstige betriebliche Erträge 170.876,95 132.218,14
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -18.151.088,69 -16.128.117,73
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.679.685,14 -3.978.304,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -615.469,19 -693.099,44
- davon für Altersversorgung: EUR -4.315,92 (Vorjahr: EUR -6.109,76)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.489,78 -3.716,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -452.608,68 -541.333,83
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -209,10
8. Ergebnis vor Gewinnabführung 849.710,73 753.218,81
9. Aufwendungen aus Gewinnabführung -849.710,73 -753.218,81
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG

Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen

Handelsregistereintrag: Amtsgericht Köln HRB 36456

I. Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG erstellt.

Für die Aufstellung und für die Offenlegung des Jahresabschlusses wird von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ergaben sich im Vergleich zu den bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen keine Änderungen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten und unter Berücksichtigung von Rabatten und Gutschriften bilanziert. Die abnutzbaren Gegenstände werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Die beweglichen abnutzbaren Vermögensgegenstände mit einem Einzelwert bis einschließlich EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Folgende Nutzungsdauern werden dabei zugrunde gelegt:

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3-5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-13

Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bilanziert. Die erkennbaren Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Zusätzlich wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend dem Zeitablauf.

In den sonstigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Einzelrisiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

III. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Positionen des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagegitter ersichtlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.040 5.454
- davon mit einer Restlaufzeit länger einem Jahr - -
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.959 711
- davon aus Lieferungen und Leistungen 170 340
- davon sonstige Forderungen 1.789 371
davon gegen Gesellschafter 1.873 602
davon mit einer Restlaufzeit länger einem Jahr - -
Sonstige Vermögensgegenstände 128 199
davon mit einer Restlaufzeit länger einem Jahr - -
Insgesamt 6.126 6.364

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert DM 50.000,00 (entspricht: EUR 25.564,59).

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich.

5. Verbindlichkeiten

31.12.2023
Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.167 - - 2.167
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3 - - 3
- davon aus Lieferungen und Leistungen 3 - - 3
- davon Sonstige - - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 92 - - 92
davon aus Steuern 47 - - 47
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12 - - 12
Insgesamt 2.262 - - 2.262
31.12.2022
Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.394 - - 2.394
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 - - 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen - - - -
- davon Sonstige - - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 93 - 93
davon aus Steuern 51 - - 51
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 14 - - 14
Insgesamt 2.487 - - 2.487

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch üblichen Eigentumsvorbehalt abgesichert.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von:

31.12.2023
TEUR
Fällig innerhalb 1 Jahres 152
Fällig 1 bis 5 Jahre 82
Fällig über 5 Jahre -
Insgesamt 234

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Bei der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 55 Mitarbeiter (Vorjahr: 60 Mitarbeiter), davon 13 (Vorjahr: 16) in der Verwaltung und 42 (Vorjahr: 44) im Bereich Consulting beschäftigt.

3. Ergebnisverwendung

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags zwischen der circ IT GmbH & Co. KG, Düsseldorf, als beherrschendes Unternehmen und dieser Gesellschaft wird der Jahresüberschuss an die circ IT abgeführt.

4. Konzernzugehörigkeit

Die Manß & Partner GmbH wird in den Konzernabschluss der Rheinische Post Mediengruppe GmbH, Düsseldorf, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rheinische Post Mediengruppe GmbH, Düsseldorf, zum 31. Dezember 2023 für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen wird dem Bundesanzeiger übermittelt.

5. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen, ist Herr Guido Hübner (Kaufmann), Werne. Herr Kai Kuttenkeuler (Dipl.-Betriebswirt), Düsseldorf, ist zum 19. Juli 2023 als Geschäftsführer ausgeschieden.

Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB nicht angegeben.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen, sind in 2024 bisher nicht eingetreten.

 

Wermelskirchen, 22. Februar 2024

Manß & Partner GmbH

Geschäftsführung

Guido Hübner

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.524,42 0,00 167.524,42
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.448,33 5.934,78 131.383,11
292.972,75 5.934,78 298.907,53
Abschreibungen Buchwerte
Stand 1.1.2023 Zugänge Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 166.024,42 0,00 166.024,42 1.500,00 1.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.870,33 3.489,78 122.360,11 9.023,00 6.578,00
284.894,75 3.489,78 288.384,53 10.523,00 8.078,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

der Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Manß & Partner GmbH unterstützt seit der Gründung 1991 sowohl Unternehmen aus dem Mittelstand als auch TOP 100- Konzerne bei der Optimierung von Geschäftsprozessen über SAP-Systemimplementierung und -Systemintegration bis hin zu Upgrade & Migration von SAP-Systemen.

Die Kernkompetenzen umfassen Beratungs- und Entwicklungsleistungen im SAP S/4HANA und Enterprise Ressource Planning (ERP) und in der SAP-Anwendungsentwicklung aus der ABAP Factory in Wermelskirchen sowie den SAP Basis Betrieb. Zudem begleitet Manß & Partner mit weltweiten Partnern seine Kunden bei ihrer internationalen Expansion und den dazugehörigen weltweiten Rollouts der SAP-Lösungen.

Der Bereich Contracting ist auf die temporäre Bereitstellung von IT- & SAP-Spezialisten für Projekteinsätze in unterschiedlichen Vertragskonstellationen (Dienstvertrag, Arbeitnehmerüberlassung, etc.) ausgerichtet.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Manß & Partner erbringt seine SAP-Beratungsleistungen primär innerhalb Deutschlands.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Die ITK-Marktzahlen des Branchenverbandes Bitkom, der eine Zeitreihe zu den ITK-Ausgaben in Deutschland ermittelt, wurden letztmalig im Januar 2024 durch die Bitkom publiziert. Gemäß dieser ITK-Marktzahlen war demnach im Jahr 2023 der ITK- Markt in Deutschland entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik um 2,0 % gewachsen. Hiervon wurde im Bereich der Informationstechnik ein Umsatzvolumen von EUR 142,9 Milliarden (2,2 %) erzielt, wobei das für Manß & Partner relevante Segment IT-Services mit 5,1 % anstieg.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war trotz der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr gut. Durch die fortschreitende Transformation der Beratungsleistungen zu S/4HANA konnte der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Umsatz und Ergebnisgröße (EBIT) bilden die maßgeblichen wirtschaftlichen Steuerungselemente des Unternehmens (Leistungsindikatoren). Operativ erfolgt die Steuerung mithilfe definierter Ziele im Lieferantenmanagement und der Mitarbeiterauslastung.

Umsatz

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr wie prognostiziert gesteigert werden. Diese Zunahme des Umsatzes auf TEUR 23.581 resultiert aus der Gewinnung neuer Kunden und dem starken Ausbau von Bestandskunden.

Betriebsergebnis

Aufgrund eines gesteigerten Umsatzes und einer verbesserten Auslastung der festangestellten Berater wurde ein höheres Betriebsergebnis (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr erzielt und damit die Vorjahresprognose übertroffen.

Die verbesserte Auftragslage und der gesteigerte Umsatz erforderten einen verstärkten Einsatz von externen Beratern und führten zu einem Anstieg der Aufwände aus bezogenen Leistungen.

Personal

Die Mitarbeiterzahl lag 2023 durchschnittlich bei 55 Mitarbeitern (Vorjahr: 62) (inkl. Auszubildende und Geschäftsführung).

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Der Ausbau von Bestandskunden und eine gesteigerte Auslastung der eigenen Berater haben zu einem sehr guten Ergebnis geführt.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel zzgl. Cash-Pooling-Guthaben) ist insbesondere aufgrund höherer Cash-Pool-Guthaben infolge des Rückgangs des working capital um TEUR 1.271 auf TEUR 1.873 gestiegen.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) liegt bei 58,5 % und damit v. a. aufgrund einer gesunkenen Bilanzsumme um rund 2,2 % über dem Vorjahr.

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und absolut sichere Finanzlage auf. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.

III. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Das Beratungs- und Entwicklungsportfolio in dem Thema S/4HANA wird weiter ausgebaut und der SAP-Betrieb außerhalb der Medienbranche in weiteren Kundensegmenten aufgebaut.

Die Auswirkungen und Folgen der Krisen u. a. in der Ukraine und im Nahen Osten in 2024 können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich abgeschätzt werden. Wir gehen derzeit von lediglich minimalen Auswirkungen auf IT-Projekte aus.

Es wird aufgrund der bestehenden Rahmenverträge und Auftragslage der SAP-Beratung, der Partner Services und der Nachfrage an S/4HANA-Beratungsleistungen für das Geschäftsjahr 2024 eine insgesamt positive Entwicklung mit einer leichten EBIT-Steigerung bei einem leichten Umsatzrückgang erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Wir gehen davon aus, dass der Markt für SAP Software-Lösungen weiter expandiert und sich durch die Beratung im Umfeld SAP S/4HANA Chancen für den weiteren Ausbau des Geschäftes ergeben. Der Branchenverband Bitkom prognostiziert zudem mit Veröffentlichung im Januar 2024 ein Wachstum der IT-Services von 4,8 % für das kommende Jahr.

2. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Aufgrund des bereits vorhandenen Fachkräftemangels am Markt und steigender Wirtschaftsprognosen durch die Wirtschaftsverbände könnten mögliche Wachstumschancen nur eingeschränkt wahrgenommen werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital und das Cash-Pooling ihres Alleingesellschafters.

Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht.

In unsere Risikobetrachtung werden auch die verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu den verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Diesem Risiko wird über eine Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung vorgesorgt und durch die laufende Überwachung entgegengewirkt. Damit wird das Risiko sowohl antizipativ als auch laufend in die Risikobeurteilung einbezogen. Daneben wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Darüber hinaus sind wir Liquiditätsrisiken und Zahlungsschwankungen ausgesetzt, denen über eine stetige Überwachung der Liquidität und ein entsprechendes Cash-Management begegnet wird. Auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird vollständig verzichtet.

3. Zusammenfassende Risikobeurteilung

Durch das erwartete weitere Wachstum für SAP-Anwendungen werden sich für die Gesellschaft auch künftig Wachstumschancen ergeben. Limitierender Faktor für unser künftiges Wachstum wird auch in Zukunft die Verfügbarkeit entsprechend qualifizierter Personalressourcen sein.

 

Wermelskirchen, den 22. Februar 2024

Manß & Partner GmbH

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen

PRÜFUNGSURTEIL

Wir haben den Jahresabschluss der Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Manß & Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 22. Februar 2024

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO AG

Wetzel, Wirtschaftsprüfer

Winkler, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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16 nahegelegene Organisationen

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