Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 852
Eingetragen
20.8.1973
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Der Betrieb einer Schlosserei sowie der Stahl- und Leichtmetallbau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Brey
seit 4.7.2023
Prokura
Frank Flessa
seit 18.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mainz
46.500 €
50.00%
Mainz
46.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metallbau Lehr GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Metallbau Lehr GmbH, Mainz

I. Geschäftsmodell

Wir sind ein mittelständiges Metallbauunternehmen mit einer langjährigen Tradition. Neben dem konstruktiven Fassadenbau und Sonnenschutz für Großprojekte fertigen wir im Privatbereich Fenster, Türen und Wintergärten an. In unserer Schlosserei erstellen wir u.a. Balkonkonstruktionen, Geländer, Fenster-Schutzgitter, Treppen, Einfriedigungen, Hoftore sowie Überdachungen. Zu unserem Sortiment zählen außerdem Rollläden, Beschattungen und Jalousien.

Das Tätigkeitsgebiet der Metallbau Lehr GmbH erstreckt sich vorwiegend auf das Rhein-Main-Gebiet. Dort zählen wir zu den führenden Anbietern. Zusätzlich realisieren wir überregionale Projekte.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt sank in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der negative Verlauf der Baukonjunktur im Jahr 2023 hat sich auf das von uns bearbeitete Marktsegment nicht ausgewirkt.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Gesamtleistung stieg um 10,4 % gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich dafür war die Abrechnung einiger Großprojekte.

Die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wird nachfolgend dargestellt.

a) Ertragslage

Das Rohergebnis belief sich auf 9.276 T€ und lag damit bei 45,2 % (Vorjahr: 42,6 %) in Bezug auf die Gesamtleistung. Dabei verbesserte sich das Ergebnis vor Ertragsteuern in deutlichem Umfang. Ursächlich waren vorrangig Senkungen der Materialkosten.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote lag infolge der strikten Einbehaltung der erzielten Gewinne bei 35,3 % (Vorjahr: 30,0 %) der Bilanzsumme. Diese blieb nahezu unverändert.

Darlehensverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt.

Zur Verfügung stehende bisher nicht genutzte Kreditlinien verstärken unsere Liquidität.

c) Vermögenslage

Die kurzfristig gebundenen Vermögenswerte lagen bei 91,2 % (Vorjahr: 93,2 %) der Bilanzsumme.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus darauf, angemessene Deckungsbeiträge am Markt durchzusetzen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der strikten Kostenkontrolle und ständigen Rationalisierung.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Verbindlichkeiten werden, soweit vereinbart, unter Abzug von Skonto beglichen. Forderungen werden regelmäßig innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

III. Prognosebericht

Die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds in unserem Einzugsgebiet sehen wir weiterhin als relativ günstig an. Die Marktposition der Metallbau Lehr GmbH betrachten wir als gefestigt. Unsere Geschäftspolitik werden wir im Wesentlichen beibehalten.

Unsere Auftragslage stellt sich positiv dar. Unvorhersehbare Terminverschiebungen auf Seiten der Auftraggeber führen jedoch zu verzögerten Ausführungen.

Als Herausforderung zeigt sich wie in früheren Jahren der Mangel an Fachkräften. Dem begegnen wir kurzfristig durch Fremdvergabe verschiedener aufgaben.

Prognosen für das Ergebnis des Jahres 2024 sind mit einer hohen Ungewissheit verbunden. Gleichwohl rechnen wir mit einem zumindest ausgeglichenen Ergebnis. Aufgrund branchenbedingter Besonderheiten sind über die fernere Zukunft keine verlässlichen Aussagen möglich.

Die Geschäftsentwicklung während des Berichtsjahrs verlief positiver als wir erwartet hatten.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Gegen den Wettbewerb am Markt werden wir uns durch die Qualität unserer Arbeit, Kontrolle der Kosten und verstärkte Absatzbemühungen im Privatkundengeschäft durchsetzen.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Unternehmen zurück, mit denen wir langfristige Lieferverträge anstreben. Die meisten unserer Lieferanten sind schon seit Jahren unsere Geschäftspartner. Allerdings kommen durch ständige Preisvergleiche auch neue Anbieter zum Zuge. Jede Bestellung mit Sondermaß wird durch unsere Einkaufsabteilung gesondert angefragt. Nachunternehmer müssen alle erforderlichen Unbedenklichkeitsbescheinigungen vorlegen, damit unser Haftungsrisiko minimiert wird und Reputationsverluste vermieden werden.

Zur Beschleunigung von Arbeitsabläufen, sind wir ständig auf der Suche nach Fachkräften, hauptsächlich für den technischen Bereich. Dazu bieten wir attraktive Arbeitsplätze auf dem modernsten Stand der Technik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei. Ergänzend dazu besteht eine Kreditversicherung.

 

Mainz, den 7. Juni 2024

Metallbau Lehr GmbH, Mainz

gez. Frank Flessa, kaufmännischer und technischer Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.330.186,91 1.039.736,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.212,91 9,00
II. Sachanlagen 1.326.524,00 1.039.277,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.274,00
2. technische Anlagen und Maschinen 891.360,00 516.974,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 426.890,00 522.303,00
III. Finanzanlagen 450,00 450,00
B. Umlaufvermögen 13.738.592,28 14.200.789,46
I. Vorräte 9.135.347,52 10.943.160,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.393.961,27 1.443.429,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.209.283,49 1.814.199,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.240,28 55.340,45
Summe Aktiva 15.119.019,47 15.295.865,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.334.059,72 4.591.608,59
I. Gezeichnetes Kapital 93.000,00 93.000,00
II. Gewinnvortrag 4.498.608,59 4.080.057,80
III. Jahresüberschuss 742.451,13 418.550,79
B. Rückstellungen 2.002.529,00 1.293.414,00
C. Verbindlichkeiten 7.782.430,75 9.410.843,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 30.000,00 108.265,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 30.000,00 78.265,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 30.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 722.707,76 759.346,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 722.707,76 759.346,53
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.029.722,99 8.543.231,65
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.547.499,86 8.543.231,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 482.223,13
Summe Passiva 15.119.019,47 15.295.865,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.276.166,72 7.923.930,03
2. Personalaufwand 6.123.806,47 5.648.446,63
a) Löhne und Gehälter 5.046.425,55 4.615.842,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.077.380,92 1.032.603,79
davon für Altersversorgung 22.769,54 23.701,54
3. Abschreibungen 213.106,76 203.078,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 213.106,76 203.078,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.883.685,48 1.489.847,50
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13,90 12,38
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.002,46 11.629,00
davon Erträge aus Abzinsung 13.978,00 11.629,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.955,99 14.618,36
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 289.504,44 153.651,28
9. Ergebnis nach Steuern 749.123,94 425.929,60
10. sonstige Steuern 6.672,81 7.378,81
11. Jahresüberschuss 742.451,13 418.550,79

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Metallbau Lehr GmbH hat ihren Sitz in Mainz, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Mainz unter der Registernummer HRB 852 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Bewertung erfolgte nach gesetzlichen Vorschriften sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264 und 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 und 266 ff. HGB) aufgestellt.

Bilanzierung und Bewertung

Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Sofortabschreibung wird im Anlagenspiegel als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Der Festwert für die fertigen Erzeugnisse und Waren (Ausstellung) wurde zum 31.12.2022 angepasst.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen an Subunternehmer sind in den Vorräten sowie den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen um eine höhere Transparenz zu erreichen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% vorgenommen. Aus Vereinfachungsgründen wurde als Bemessungsgrundlage von den gesamten Forderungen eine Kürzung von 19% für die Umsatzsteuer vorgenommen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Aufstockungsbeträge sowie zusätzliche Beiträge in die Rentenversicherung sind aufgrund der einzelvertraglichen Vereinbarung nicht in die Berechnung einbezogen worden. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden mit einem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen 10 Jahren abgezinst. Die Rückstellungen sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in der folgenden Anlage dargestellt:

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.146,21 0,00 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 3.203,91 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 146.146,21 3.203,91 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 9.119,34 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.639.138,00 446.245,00 533.210,49 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.138.938,73 45.033,42 128.717,11 0,00
Summe Sachanlagen 3.778.076,73 500.397,76 661.927,60 0,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 450,00 0,00
Summe Finanzanlagen 450,00 0,00 0,00 0,00
3.924.672,94 503.601,67 661.927,60 0,00

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.146,21 146.137,21 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 3.203,91 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 149.350,12 146.137,21 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.119,34 0,00 845,34 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.552.172,51 1.122.164,00 71.848,00 533.199,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.055.255,04 1.616.635,73 140.413,42 128.684,11
Summe Sachanlagen 3.616.546,89 2.738.799,73 213.106,76 661.883,60
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 450,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 450,00 0,00 0,00 0,00
3.766.347,01 2.884.936,94 213.106,76 661.883,60

Anlagenspiegel

Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 146.137,21 0,00 9,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 3.203,91
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 146.137,21 0,00 3.212,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 845,34 0,00 8.274,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 660.812,51 0,00 891.360,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.628.365,04 0,00 426.890,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.290.022,89 0,00 1.326.524,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 450,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 450,00
0,00 2.436.160,10 0,00 1.330.186,91

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich insbesondere wie folgt zusammen:

Personalkosten 403.770,00 Euro
noch nicht abgerechnete Leistungen 1.053.710,00 Euro
nachlaufende Kosten 42.000,00 Euro
Gewährleistungen 154.600,00 Euro
Prozessrisiken 5.000,00 Euro
Abschluss- und Prüfungskosten 24.000,00 Euro
sonstiges 186.600,00 Euro

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
grösser 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 30,0 30,0 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 5.514,6 5.514,6 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 957,4 475,2 482,2 0,0
gegenüber Gesellschafter 722,7 722,7 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 557,8 557,8 0,0 0,0
Summe 7.782,5 7.300,3 482,2 0,0

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Avalkonten 4.769.466,67 Euro

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Avalen schätzen wir aufgrund der bisherigen Vorgehensweise als äußerst gering ein.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 501.366,48 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietzahlungs-und Leasingsverpflichtung (Betriebsausstattung) 97.445,83 Euro
Mietzahlungsverpflichtung Betriebsgrundstück 403.920,65 Euro

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 742.451,13 Euro. Er wird in laufender Rechnung vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 66
Angestellte 32
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 98 ,

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer:

Ludwig Lehr bis 31.08.2023 (Kaufmännischer/Technischer Leiter), Mainz

Frank Flessa (Kaufmännischer/Technischer Leiter), Mainz

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde verzichtet; von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Mainz, den 7. Juni 2024

gez. Frank Flessa

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Metallbau Lehr GmbH, Mainz

Uneingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Metallbau Lehr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallbau Lehr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazu gehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz am Rhein, den 7. Juni 2024

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