Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 211240
Vorher
NOVATEX NOVA GmbH
Eingetragen
18.6.2014
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Der Handel und die Produktion mit bzw. von Gummi- und Plastikwaren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Cerima Schack
seit 5.7.2023
Prokura
Armin Struckmeier
seit 24.9.2014
Geschäftsführer
Lothar Struckmeier
seit 18.6.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NOVATEX Holding GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NOVATEX GmbH

Pattensen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der NOVATEX GmbH richtet den Fokus auf die weltweite Vermarktung von Formatlösungen im Bereich der Babyartikel für Familien mit Kindern im Alter von bis zu 3 Jahren. Im Mittelpunkt unserer Geschäftstätigkeit stehen die Herstellung von und der Handel mit qualitativ hochwertigen Babyartikeln, wie Beruhigungssaugern, Flaschensaugern, Flaschen, Bechern, Spielzeug und praktischen Accessoires.

Die Gesellschaft betreibt neben dem Verwaltungssitz am Werk Pattensen (Komplettierungs- und Verpackungsprozesse) ein Werk in Sachsen-Anhalt, welches die Komponentenherstellung und gruppeninterne Warenversorgung verantwortet.

Die Organisation ist seit dem Jahr 2016 nach den Standards der DIN|EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Ziele und Strategien

Wir möchten von unseren Kunden weltweit als innovativer und qualitätsbewusster Hersteller für Babyartikel wahrgenommen werden. Unsere Philosophie fußt auf der umgehenden und qualifizierten Umsetzung des Feedbacks unserer Kunden.

Wir sind Exklusiv-Zuliefer für Komponenten, welche für in den USA produzierte Produkte des dortigen Marktführeres eingesetzt werden. Der Marktanteil in den USA unseres Partners wächst stetig. Er ist der einzige relevante Anbieter der mit "Made in America" am Markt auftreten kann. In 2023 betrug unser Umsatzanteil USA rund 18 %.

Unsere Strategie richten wir an den Kundenwünschen aus, welche sich in zwei große Segmente differenzieren lassen:

Unser wichtigstes Segment ist unser Markengeschäft mit unseren Marken Dentistar und BABY-NOVA. Hierin bieten wir unseren Kunden in Abhängigkeit ihrer Marktanforderungen unterschiedliche Konzepte vom Preiseinstiegs- bis zum Premiumprodukt. Wir übernehmen die vollumfängliche Markenführung von der Entwicklung der Produkte und Vertriebsstrategien bis hin zum Kundenservice.

Das zweite Segment stellen unsere Private-Label-Kunden dar, die ihre Kollektionen selbstständig führen und von uns als OEM (Original Equipment Manufacturer) beliefert werden. Diesen Kunden bieten wir neben Warenlieferungen zusätzliche Services, von der Konzeptionierung neuer Vertriebsmöglichkeiten über die Beschaffung und Disposition von Warenströmen, nebst Sicherstellung der Produktqualität, bis hin zum Claimmanagement und After-Sales-Kundenservice.

Wie bereits im Geschäftsjahr 2022 haben wir auch in diesem Geschäftsjahr Anlagegüter an die Gesellschafterin Novatex Holding GmbH veräußert. Hintergrund dieses Vorgehens ist die Vorbereitung einer Trennung von Vertrieb und Produktion.

2. Wirtschaftsbericht

Entwicklung Branche

Unsere Branche, die sich mit der Herstellung und Vermarktung von hochwertigen Produkten für Babys und Kleinkinder von bis zu drei Lebensjahren beschäftigt, entwickelte sich im Geschäftsjahr stabil.

Die Entwicklung des Marktes wird unseres Erachtens durch quantitative und qualitative Faktoren unterschiedlich stark beeinflusst. Die quantitativen Faktoren sind Trends die langfristig wirken, wie z. B. die Veränderung des Marktes durch die Entwicklung der Geburtenrate oder der Wohlfahrt der Marktteilnehmer. Die Zahl der Geburten in Deutschland schwankt in den letzten Jahren. In 2023 sank sie auf 692.989 von 738.819 in 2022. Die Ausgaben für Baby-Kinderausstattung (0-3 Jahre) sanken in Deutschland um etwa 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Geburten in der EU sanken in der Summe von 3,88 Mio. für 2022 auf 3,67 Mio. in 2023. Die Geburten in den USA sind im gleichen Zeitraum, bei ca. 3,6 Mio. in 2022 und 2023, nahezu stabil geblieben.

Produktbezogene Trends, wie Fertigungstechnologien, Materialien oder Markenwahrnehmung beeinflussen kurzftistig Teilmärkte, jedoch mit begrenzter Langzeitwirkung.

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs

Im Geschäftsjahr 2023 fiel der Umsatz erwartungsgemäß um 25,6 %. Die Umsatzerlöse in der EU (ohne Deutschland) fielen um ca. 42 %. Signifikant ist der Wegfall des Umsatzes von TEUR 908 mit einem Zulieferer in der EU, der Komponenten bei uns eingekauft hat. Der Umsatz in Drittländern fiel um ca. 27 %. Das USA-Geschäft sank um TEUR 895. Die Umsätze in Deutschland sind um ca. 13 % gesunken.

Lage

Der Rückgang der Umsatzerlöse in 2023 um TEUR 4.060 verteilte sich unter anderem auf die folgenden drei Bereiche: Umsatzrückgang eines EU Kunden -TEUR 908, Rückgang des USA-Umsatzes -TEUR 895 und die Auslistung einzelner Artikel -TEUR 830.

Die Summe der Wertschöpfung der Produktion ist um ca. 17 % zum Vorjahr gefallen. Aus der Wertschöpfung lässt sich die Produktivität ableiten, welche als Wertschöpfung pro Kopf angegeben wird. Die Produktivität hat sich im Geschäftsjahr leicht verbessert. Die Wertschöpfung im Verhältnis zum Umsatz ist um 1,8 %-Punkte gestiegen.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden keine zusätzlichen finanziellen Mittel bei Kreditinstituten aufgenommen. Vielmehr wurden im Berichtsjahr erwartungsgemäß Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückgeführt.

Das EBITDA (Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen) entwickelte sich mit TEUR 488 auf Vorjahresniveau (TEUR 487).

Ertragslage

Der Umsatzrückgang in Deutschland (ca. -13 %) und der EU (ca. -42 %) kommt durch die Auslistung einiger Artikel bei unseren Drogerie-Kunden. Durch einen einmaligen Effekt bei unserem Großkunden in den USA musste auch dort ein Umsatzrückgang von 22 % hingenommen werden, der sich schon in 2024 erholt hat.

Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden im Berichtsjahr durch Erträge in Höhe von TEUR 819 (Vorjahr: TEUR 517) im Zusammenhang mit Verkäufen von Maschinen und maschinengebundenen Werkzeugen an die Gesellschafterin positiv beeinflusst. Die Vermögensgegenstände werden von der Gesellschafterin zurückgemietet, im Geschäftsjahr betrugen die Mietaufwendungen TEUR 44. Weiterhin führten um TEUR 128 gestiegene periodenfremde Erträge aus Bereinigungen von Verbindlichkeiten zur Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge.

Die Materialaufwandsquote (Verhältnis Materialaufwand zu Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) ist im Vergleich zum Vorjahr auf 52,8 % gefallen. Dies beruht im Wesentlichen auf eine Verschiebung in der Zusammensetzung des Warenkorbes zu im Deckungsbeitrag stärkeren Artikeln.

Insgesamt fiel das Rohergebnis um TEUR 1.020 auf TEUR 6.762.

Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr mit TEUR 3.150 um TEUR 45 höher ausgefallen als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg des Mindestlohns war ein wichtiger Bestandteil des Anstiegs der Personalkosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.067 auf TEUR 3.123 gesunken. Wesentlich beeinflusst wurde diese Entwicklung z. B. gesunkene Aufwendungen für Ausgangsfrachten (-TEUR 347), gesunkene Stromkosten (-TEUR 299) und gesunkene Werbekosten (-TEUR 165) sowie gesunkene Managementkosten (-TEUR 100).

Das Finanzergebnis wird weiterhin durch hohe Kontokorrentzinsen sowie Finanzierungskosten aus dem Factoring beeinflusst und ist mit -TEUR 226 um TEUR 91 schlechter als im Vorjahr (-TEUR 134).

Im Geschäftsjahr wurde entsprechend der Erwartungen ein positives Jahresergebnis von TEUR 43 erzielt, welches leicht unter dem des Vorjahres lag. Das Jahresergebnis wurde durch den Buchgewinn aus Anlagenverkäufen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 819 positiv beeinflusst.

Vermögens- und Finanzlage

In 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 55 in das Sachanlagevermögen vorgenommen. Gleichzeitig wurde Sachanlagevermögen mit einem Buchwert von TEUR 15 für Verkaufserlöse von TEUR 834 liquidiert.

Das Vorratsvermögen liegt stichtagsbedingt mit TEUR 3.373 um TEUR 906 unter dem Vorjahresniveau.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen stichtagsbedingt mit TEUR 596 (Vorjahr: TEUR 995) deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.825) auf insgesamt TEUR 2.424. Die Steigerung entfällt im Wesentlichen auf Forderungen gegen die Gesellschafterin. Diese Steigerung ist maßgeblich auf die Verkäufe der Maschinen und maschinengebundenen Werkzeuge mit TEUR 834 zurückzuführen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 98 auf TEUR 468 gefallen. Der Rückgang betrifft insbesondere die Forderungen aus dem Einbehalt der Factoringgesellschaft zum Bilanzstichtag.

Das bilanzielle Eigenkapital stieg aufgrund des positiven Jahresüberschusses. Die Eigenkapitalquote ist insbesondere infolge der Verminderung der Bilanzsumme (-TEUR 770) auf 53 % zum Bilanzstichtag gestiegen (Vorjahr: 48 %).

Wesentlicher Einflussfaktor der Verringerung der Bilanzsumme auf der Passivseite waren die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die sich in 2023 infolge veränderter interner Finanzierungsstrukturen um TEUR 139 reduziert haben, sowie die Verringerung der sonstigen Rückstellungen (-TEUR 271) und der stichtagsbedingte Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-TEUR 234).

Die Gesellschaft weist in dem Geschäftsjahr eine stabile Liquiditätslage auf. Das Kontokorrent der Volksbank wurde jedoch ausgereizt, was die Flexibilität in der kurzfristigen Zahlungsfähigkeit einschränkt. Anfang 2025 konnte jedoch eine nachhaltige Lösung implementiert werden, welche die Liquiditätsposition stabilisiert und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gesellschaft sichert.

3. Prognose- / Chancen- und Risikobericht

Risiko- und Chancenbericht

Eine anhaltende Inflation könnte das Konsumverhalten negativ beeinflussen. Die rückläufige Geburtenrate in der EU ist ein latentes Risiko. Politische motivierte Mindestlohnerhöhungen belasten unsere Herstellkosten zusätzlich negativ.

Ein mögliches Risiko sind für uns die schwankenden Frachtkosten und ungewissen Frachtzeiten aus Asien. Zur Sicherstellung der Warenverfügbarkeit haben wir unser Lagervolumen erhöht, was zu einer Bindung von Liquidität führt und somit ein weiteres finanzielles Risiko darstellt.

Als Risiko identifizieren wir die Abwertung unserer Basiswährung Euro, insbesondere gegenüber dem US Dollar als Leitwährung für Handelswareneinkäufe aus Asien, woraus ein höherer Einstandspreis für Handelswaren resultieren kann. Gleichzeitig besteht bei Fakturen in die USA in USD das Risiko von Wechselkursverlusten bei der Umrechnung der erzielten Umsätze. Auf der anderen Seite hat unser Produkt ein Alleinstellungsmerkmal und wir können unseren Preis auf dem US-Markt elastisch gestalten.

Die Wahl von Donald Trump hat den US-Markt durch politische Maßnahmen beeinflusst, was sowohl Chancen als auch Risiken für deutsche Unternehmen mit sich bringt. Chancen ergeben sich durch mögliche Steuererleichterungen und Branchenförderung, dies macht die Investition in den USA attraktiver. Auf der anderen Seite bestehen erhebliche Risiken durch die Einführung von Zöllen, Handelsbeschränkungen und politische Unsicherheiten. Diese können die Kosten erhöhen, Margen schmälern und die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Weiterhin bestehen finanzielle Risiken aus längeren Zahlungszielen auf der Verkaufsseite im Vergleich zur Einkaufsseite sowie potenzielle Ausfallrisiken auf Forderungen, woraus der Gesellschaft ein Liquiditätsengpass entstehen kann. Wir reduzieren dieses Risiko durch den Einsatz kundenindividueller Zahlungsbedingungen und Warenkreditversicherungen zum Schutz vor Forderungsausfall, sowie dem gezielten Forderungsverkauf, um eine Deckungslücke in der Liquidität zu vermeiden.

Darüber hinaus sehen wir die steigenden Anforderungen an die Qualitätsüberwachung, die Schnelllebigkeit des Käufermarkts und die damit verbundene Verkürzung der Produktlebenszyklen als Risiko. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, müssen kreative Produktideen und innovative Fertigungsverfahren entwickelt werden.

Die Personalkosten stellen einen bedeutenden Kostenfaktor für das Unternehmen dar. Aus der Entwicklung der Personalkosten ergeben sich potenzielle Risiken, die die finanzielle Situation und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beeinflussen können. Durch Anpassungen des gesetzlichen Mindestlohns oder in Folge des zunehmenden Fachkräftemangel, muss das Unternehmen höhere Gehälter anbieten, um qualifizierte Mitarbeiter gewinnen zu können. Das Unternehmen beobachtet diese Risiken und ergreift Maßnahmen, um die Auswirkungen auf die finanzielle Lage zu minimieren.

Als Chance sehen wir die Entwicklung unserer Marken. Baby-Nova als Deutsche Marke mit gutem Preis- Leistungsverhältnis und Dentistar als Premiummarke, welche bereits am inländischen Markt etabliert ist und einen guten Bekanntheitsgrad genießt. Der internationale Ausbau dieser Marken stellt eine Chance dar, da deutsche Marken ein großes Potenzial in den internationalen FMCG-Märkten besitzen.

Unsere Chance auf dem USA Markt weiter zu wachsen, bestätigt sich durch den seit Anfang 2025 stetig steigenden Umsatz. Der Marktanteil in den USA unseres Partners wächst stetig. Er ist der einzige relevante Anbieter der mit "Made in America" am Markt auftreten kann. Die aktuellen weltweiten Zoll-Maßnahmen der Trump-Administration beschleunigen diesen Wachstums-Effekt und die Nachfrage unseres amerikanischen Partners - derzeit unabhängig von der Zollbelastung - nach unseren Komponenten.

Die internationalen Unsicherheiten im Logistikbereich sind für uns auch eine Chance, da die Produktion in Deutschland wieder attraktiver wird.

Unsere starke Marktposition wird durch eine enge Zusammenarbeit mit bedeutenden Schlüsselkunden gestützt, die einen wesentlichen Anteil an unserem Umsatz ausmachen. Gleichzeitig überwachen wir potenzielle Risiken wie eine erhöhte Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Zinsentwicklungen, um frühzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Entwicklungsprognose

Trotz der negativen Auswirkungen der Inflation bleibt unser Unternehmen optimistisch und rechnet mit einem kontinuierlichen Wachstum der Mittelschicht weltweit. Besonders in den Regionen, in denen in der Vergangenheit bereits ein wachsendes Qualitätsbewusstsein entstanden ist, rückt unser Fokus verstärkt auf den Ausbau unserer Marktpräsenz. Die bereits gelegten Grundsteine für den Markteintritt sollen künftig weiter ausgebaut werden, um die internationale Entwicklung unserer Premium-Marke Dentistar „Made in Germany“ voranzutreiben. Diese strategische Ausrichtung ermöglicht es uns, die Chancen in wachstumsstarken Regionen gezielt zu nutzen und unsere Position weiter zu stärken.

Im Jahr 2024 verzeichnete die Branche der Herstellung von Babyartikeln eine insgesamt positive Entwicklung. In Ländern wie Deutschland und den USA blieb die Geburtenrate stabil oder zeigte leichte Zuwächse, was die Nachfrage nach Babyartikeln weiter ankurbelte. Zudem führte die fortschreitende Digitalisierung zu einer stärkeren Online-Präsenz und Vertriebssteigerung, was die Marktdynamik weiter antreibt. Herausforderungen bleiben jedoch z. B. in Form von steigenden Rohstoffkosten und regulatorischen Anforderungen, die eine stätige Anpassung der Strategien erforderlich machen.

Für unsere Gesellschaft sehen wir ansonsten ein grundsätzlich positives Szenario für die weitere Entwicklung unseres Geschäftsmodells, da wir als OEM-Hersteller und Markenartikler im Spannungsfeld der Handelsstufenkonsolidierung den strategischen Vorteil haben, dass wir beide Vertriebswege bedienen können. Unserer Strategie folgend, binden wir unsere Kunden mit unserem ganzheitlichen Sortiment und individuellen Vertriebsstrategien.

Das vorläufige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 ist positiv. Dies ist unter anderem auf die Umsatzsteigerung von rund EUR 2,0 Mio. zurückzuführen. Erlöse durch Verkäufe von Maschinen oder maschinengebundenen Werkzeugen in der Höhe wie in dem Geschäftsjahr 2023 sind nicht angefallen. Bei nahezu konstanten Personalkosten für das Geschäftsjahr 2024 und gestiegenen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zu 2023 wird für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Jahresergebnis leicht über dem Ergebnis von 2023 ausgegangen.

Für 2025 erwarten wir, trotz geplantem Umsatzrückgang von etwa 9 % zum Geschäftsjahr 2024, ebenfalls einen positiven Geschäftsverlauf, da wir durch Personalabbau am Standort Wernigerode und einer stärkeren Auslastung ein leicht verbessertes Jahresergebnis zu 2023 erwarten. Zudem haben wir die Geschäftsbeziehung zu einem amerikanischen Kunden stetig erfolgreich intensiviert und können zukünftig Konditionen sowie die Auslastung verbessern.

Insgesamt zeichnet sich aufgrund erwarteter geringerer Aufwendungen, unter anderem durch Senkung der Personalkosten, für 2025 und 2026 auf Basis des Businessplans eine positive Geschäftsentwicklung ab.

 

Pattensen, 4. August 2025

gez. Armin Struckmeier

gez. Lothar Struckmeier

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.213.567,75 1.202.156,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.635,30 16.333,30
II. Sachanlagen 330.685,45 494.576,59
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.327,08 17.825,08
2. technische Anlagen und Maschinen 267.150,81 395.991,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.207,56 80.759,56
III. Finanzanlagen 841.247,00 691.247,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 841.246,00 691.246,00
B. Umlaufvermögen 6.935.628,24 7.718.988,28
I. Vorräte 3.373.398,54 4.279.368,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.488.065,66 3.386.337,12
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.423.623,55 1.825.264,78
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.064.442,11 1.561.071,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 74.164,04 53.282,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.248,71 34.656,49
Summe Aktiva 8.186.444,70 8.955.801,66

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.342.060,10 4.299.467,44
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 3.594.172,66 3.594.172,66
III. Verlustvortrag 294.705,22 348.396,24
IV. Jahresüberschuss 42.592,66 53.691,02
B. Rückstellungen 344.258,93 615.243,46
C. Verbindlichkeiten 3.500.125,67 4.041.090,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 845.028,95 983.895,63
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 540.087,56 451.946,14
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.115.009,16 2.605.248,99
Summe Passiva 8.186.444,70 8.955.801,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.761.561,48 7.781.953,21
2. Personalaufwand 3.150.111,10 3.104.818,47
a) Löhne und Gehälter 2.581.571,08 2.573.567,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 568.540,02 531.250,51
davon für Altersversorgung 6.558,20 7.596,02
3. Abschreibungen 215.879,23 293.680,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 215.879,23 293.680,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.123.024,36 4.189.726,14
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 149.752,30 148.439,52
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 27.649,84 28.366,51
davon aus verbundenen Unternehmen 27.649,84 28.366,51
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 222,00 5,73
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 254.067,62 163.209,70
davon an verbundene Unternehmen 20.337,58 20.337,58
8. Ergebnis nach Steuern 46.351,01 58.890,49
9. sonstige Steuern 3.758,35 5.199,47
10. Jahresüberschuss 42.592,66 53.691,02

Anhang 31. Dezember 2023

der Novatex GmbH, Pattensen

Amtsgericht Hannover, HR B 211240

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Für den Anhang werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind überwiegend in den Anhang aufgenommen worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet worden.

Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zugrunde (going-concern-Prämisse). Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten beinhalten die aktivierungspflichtigen Beträge gemäß Handelsrecht. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer stellen wir auf die betrieblichen Erfahrungen ab. Die beweglichen Anlagegüter werden in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten von abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten jeweils EUR 800 nicht übersteigen, werden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der fixen und variablen Material- und Fertigungsgemeinkosten, soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, sind in ausreichendem Umfang vorgenommen worden; insgesamt sind die Vorräte verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Soweit uns bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei der Bilanzaufstellung bereits Risiken bekannt wurden, haben wir diese durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Übrigen wurde zur Abgeltung weiterer Risiken eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken notwendig ist. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger unterliegen nicht der Abzinsung.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Bei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommen grundsätzlich folgende Abschreibungssätze zur Anwendung:

Nutzungsdauer
in Jahren
Abschreibungssatz
in %
Abschreibungsmethode
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5 33,33 - 20,00 Linear
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14 - 20 7,14 - 5,00 Linear
Technische Anlagen und Maschinen 2 - 15 50,00 - 6,67 Linear
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 14 33,33 - 7,14 Linear

Im Geschäftsjahr wurden auf das Anlagevermögen keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Die Aufgliederung der Bilanzposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind als Anlage des Anhangs dargestellt.

Umlaufvermögen

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 1.928 (Vorjahr TEUR 1.018) und werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 368 (Vorjahr: TEUR 349) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum 31.12.2023 nicht.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.000. Alleinige Gesellschafterin ist die Novatex Holding GmbH, Pattensen.

Zur Ergebnisverwendung wird die Geschäftsführung der Gesellschafterversammlung folgende Beschlussvorlage unterbreiten:

Vortrag des Jahresüberschusses 2023 auf neue Rechnung:

Verlustvortrag per 1. Januar 2023 TEUR -295
Jahresüberschuss 2023 TEUR 43
Bilanzverlust zum 31. Dezember 2023 TEUR -252

Der Wert der Kapitalrücklage zum Stichtag beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 3.594.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 116), Kundenboni (TEUR 54), Personalrückstellungen (TEUR 20) und ausstehende Rechnungen/Belastungen (TEUR 142).

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Laufzeit
< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
davon gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 845 0 0 845 Siehe unten
(Vorjahr) (984) (0) (0) (984)
Erhaltene Anzahlung auf Bestellungen 151 0 0 151
(Vorjahr) (227) (0) (0) (227)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.599 0 0 1.599
(Vorjahr) (1.834) (0) (0) (1.834)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 88 452 0 540
(Vorjahr) (0) (452) (0) (452)
Sonstige Verbindlichkeiten 145 220 0 365
(Vorjahr) (324) (220) (0) (544)
Gesamt 2.828 672 0 3.500
(Vorjahr) (3.369) (672) (0) (4.041)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 845 wie folgt gesichert:

• Bürgschaften von Dritten

• Grundschuld

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Gesellschafterin, Novatex Holding GmbH, Pattensen, in Höhe von TEUR 461 (Vorjahr: TEUR 452). Weiterhin entfallen insgesamt TEUR 88 (Vorjahr: 0) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 27) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 9).

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außerordentlicher Bedeutung

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr fünf Maschinen und maschinengebundene Werkzeuge an ihre Gesellschafterin für TEUR 834 veräußert. Der Buchgewinn aus diesen Verkäufen beträgt TEUR 819.

Wesentliche Geschäfte mit der Gesellschafterin, § 285 Nr. 21 HGB i. V. m. § 288 Abs. 2 HGB

Folgende wesentliche Geschäfte bestanden im Berichtsjahr mit der Gesellschafterin, der Novatex Holding GmbH:

• Anlagenverkäufe mit Verkaufserlösen in Höhe von TEUR 834 bei Buchwertabgängen von TEUR 15. Es liegen keine vergleichbaren Veräußerungsgeschäfte an Dritte vor. Die verkauften Vermögensgegenstände werden von der Gesellschafterin zurückgemietet. Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Mietaufwendungen TEUR 44.

• Dienstleistungsaufwand für Managementleistungen der Gesellschafterin Novatex Holding GmbH für die Novatex GmbH in Höhe von TEUR 332.

• Darlehensfinanzierung von der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 452.

Folgende wesentliche Geschäfte bestanden im Berichtsjahr mit den Geschäftsführern:

• Darlehensfinanzierung der Geschäftsführer in Höhe von TEUR 210.

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Unsere Gesellschaft hat zum 31.12.2023 einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR: 2.537) im Rahmen des Factoring-Vertrages an eine Factoring-Gesellschaft veräußert. Diese Maßnahme dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität.

Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.845 (Vorjahr: TEUR 398) aus diversen Maschinen- und Kfz-Leasingverträgen sowie der Maschinenmiete mit einer vertraglichen Restlaufzeit von bis zu 120 (Vorjahr: 60) Monaten.

Aus einem Mietvertrag für ein Produktionsgebäude in Langenstein resultiert eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 39).

Mit Datum 01.04.2016 wurde von der Gesellschaft ein Mietvertrag für ein Produktions- und Verwaltungsgebäude in Wernigerode abgeschlossen. Hieraus trägt die Gesellschaft eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 1.975 (Vorjahr: TEUR 2.247) über eine Restlaufzeit von ca. 7 Jahren.

Mit Wirkung zum 01.01.2022 wurde ein Mietvertrag der Gesellschaft für ein Lager- und Verwaltungsgebäude in Pattensen abgeschlossen. Hieraus trägt die Gesellschaft eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von TEUR 1.632 (Vorjahr: TEUR 1.836) über eine Restlaufzeit von 8 Jahren.

Von den dargestellten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 3.551 (Vorjahr: TEUR 2.286) gegenüber verbunden Unternehmen.

Gesamtschuldnerische Haftung

Mit Vereinbarung vom 04.09.2015 mit der Sparkasse Hannover hat die Novatex GmbH die gesamtschuldnerische Mithaftung für Darlehen des verbundenen Unternehmens, die Novatex Immobilien GmbH & Co. KG, Pattensen, zu Gunsten der Sparkasse Hannover bis maximal TEUR 3.000 übernommen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.332 (Vorjahr: TEUR 1.527). Ein Haftungsrisiko ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage und des regelmäßigen Kapitaldienstes der Novatex Immobilien GmbH & Co. KG zurzeit nicht erkennbar.

Angaben zu den Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt:

2023 2022
Gewerblich Angestellte Gewerblich Angestellte
Gesamt 66 24 70 27
- davon Teilzeit 2 13 5 14
- davon Auszubildende 1 2 2 3

Angaben zur Geschäftsführung

Herr Armin Struckmeier, Pattensen, Geschäftsentwicklung -einzelvertretungsberechtigt-

Herr Lothar Struckmeier, Pattensen, Vertrieb -einzelvertretungsberechtigt-

Angaben zu den Beteiligungsverhältnissen

Die NOVATEX GmbH hält zum Bilanzstichtag folgende Beteiligungen:

Unternehmen Sitz Höhe der Beteiligung
(%)
Kapital gezeichnetes Kapital Ergebnis des Geschäftsjahres
Novatex Digital GmbH* Pattensen 100 TEUR -43 TEUR 25 TEUR 0

* Werte lt. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Angaben von Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

Zur Geschäftsentwicklung in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.

 

Pattensen, 4. August 2025

gez. Armin Struckmeier

gez. Lothar Struckmeier

Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.369,85 37.383,19 0,00 374.753,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 129.403,97 0,00 0,00 129.403,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.731.120,47 43.948,65 861.491,51 6.913.577,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.600,64 10.933,39 0,00 1.013.534,03
8.863.125,08 54.882,04 861.491,51 8.056.515,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.199,28 0,00 0,00 40.199,28
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 691.246,00 150.000,00 0,00 841.246,00
731.445,28 150.000,00 0,00 881.445,28
Summe Anlagevermögen 9.931.940,21 242.265,23 861.491,51 9.312.713,93
Kumulierte Abschreibungen
Stand am Abschreibungen Stand am
01.01.2023
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 321.036,55 12.081,19 0,00 333.117,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 111.578,89 2.498,00 0,00 114.076,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.335.128,52 157.814,65 846.516,37 6.646.426,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 921.841,08 43.485,39 0,00 965.326,47
8.368.548,49 203.798,04 846.516,37 7.725.830,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.198,28 0,00 0,00 40.198,28
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
40.198,28 0,00 0,00 40.198,28
Summe Anlagevermögen 8.729.783,32 215.879,23 846.516,37 8.099.146,18
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am Vorjahr
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.635,30 16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.327,08 18
2. Technische Anlagen und Maschinen 267.150,81 396
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.207,56 81
330.685,45 495
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 841.246,00 691
841.247,00 691
Summe Anlagevermögen 1.213.567,75 1.202

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde am 4. August 2025 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NOVATEX GmbH, Pattensen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NOVATEX GmbH, Pattensen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NOVATEX GmbH, Pattensen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 4. August 2025

ETL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Hille Behrens, Wirtschaftsprüferin

gez. Cornelia Debus, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

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