Döhler SE
Selbe AdresseHerstellung von Frucht- und Gemüsesäften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvia Broich seit 5.9.2019 | Prokura |
Cornelis Henricus Maria - gen. Kees Cools seit 12.4.2013 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bonjuice GmbHSchwalmtalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Grundlagen des UnternehmensDie Bonjuice GmbH ist ein Anbieter natürlicher Zutaten und Grundstoffe für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Die Bonjuice GmbH ist seit 2011 zu 100 % Bestandteil des Döhler-Konzerns. Bis zur Einstellung des Geschäftsbetriebs im Jahr 2019 importierte die Bonjuice GmbH frische Früchte aus dem europäischen Ausland und gefrorene Früchte aus Übersee für die Fruchtpüreeherstellung (First Transformation). Fruchtsäfte, Fruchtsaftkonzentrate und Fruchtpürees, soweit diese nicht selbst hergestellt werden, wurden weltweit zugekauft und für die Herstellung von Mischungen nach Rezept verwendet (Second Transformation). Die operative Geschäftstätigkeit wurde Mitte Dezember des Geschäftsjahres 2019 aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der laufenden Geschäftsentwicklung und organisatorischen Optimierungsmaßnahmen im Konzernverbund eingestellt. Das Vermögen der Gesellschaft soll liquidiert werden und die Schulden beglichen werden. Das Anlagevermögen soll nach Möglichkeit vollständig veräußert werden. Die Arbeitsverhältnisse von Mitarbeitern sind auf andere Konzerngesellschaften oder Dritte übergegangen. Sämtliche Geschäftsbereiche sind bereits an andere Konzerngesellschaften veräußert worden. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft2.1 Steuerungssysteme und finanzielle Leistungsindikatoren Aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs ist die Bonjuice GmbH nicht mehr Bestandteil des Steuerungssystems und der finanziellen Leistungsindikatoren des Döhler Konzerns. 2.2 Ertragslage Die Geschäftsabwicklung war unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Lage zufriedenstellend und übertraf die Vorjahresprognose hinsichtlich des Ergebnisses nach Steuern. Die Bonjuice GmbH erzielte in 2020 sonstige Erträge aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 514 (Vj. T€ 5). Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage - insbesondere durch die COVID-19-Pandemie - konnte nicht das gesamte Anlagevermögen, wie geplant, veräußert werden. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf € 0,3 Mio. und liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dies ist auf die Erträge aus der Zuschreibung des Sachanlagevermögens des Vorjahres zurückzuführen. 2.3 Finanzlage 2.3.1 Liquidität Zur Aufrechterhaltung der kurz- und mittelfristigen Liquidität kann auf weitere Mittelbereitstellung innerhalb der Döhler-Gruppe zurückgegriffen werden. Durch die Einbeziehung in die Döhler-Gruppe war die Zahlungsfähigkeit immer gewährleistet. Die Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr null. 2.3.2 Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber Vorjahr verbessert (3,1 %, Vj. 1,1 %). Dies ist vor allem auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die damit einhergehende Reduzierung der Bilanzsumme zurückzuführen. 2.4 Vermögenslage/ Desinvestitionen Die Bilanzsumme hat sich im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (-€ 6,6 Mio.) um € 8,7 Mio. verringert. Auf der Passivseite sind insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr (-€ 7,1 Mio.) zurückgegangen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte das Anlagevermögen nicht vollständig veräußert werden. 2.5 Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr € 0,1 Mio. (Vj. € 2,0 Mio.). Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 95,2 % auf einen Mitarbeiter vermindert. Es gab keine Lohn- und Gehaltsanpassungen im Jahr 2020. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungAufgrund der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit bestehen unwesentliche Chancen und Risiken für die Gesellschaft. Das Risiko für die Gesellschaft besteht ausschließlich in der verzögerten Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens infolge der COVID-19-Pandemie. Das Risiko halten wir für nicht wesentlich für die Gesellschaft. 4. Voraussichtliche EntwicklungIm Jahr 2021 wird das Jahresergebnis im Wesentlichen durch die Erträge aus dem Verkauf des übrigen Sachanlagevermögens abhängen. Wir erwarten keine bis sehr geringe laufende Aufwendungen. Wir gehen daher von einem leicht höheren Jahresergebnis im Vergleich zum Jahr 2020 aus. Aufgrund der Veräußerung des Sachanlagevermögens und der Reduzierung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erwarten wir einen Anstieg der Eigenkapitalquote. Bei den Nettofinanzverbindlichkeiten erwarten wir keine signifikanten Veränderungen.
Schwalmtal, den 26. Februar 2021 Die Geschäftsführung Markus Riegelein Kees Cools Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 20201. Allgemeine HinweiseDer Jahresabschluss der Bonjuice GmbH, Schwalmtal, zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie die gesetzlich vorgesehenen davon-Vermerke in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung teilweise im Anhang angegeben. Die Bonjuice GmbH ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach mit der Nummer HRB 10350. Die Gesellschaft hat ihre operative Geschäftstätigkeit Mitte Dezember 2019 eingestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAngesichts der Einstellung der Geschäftstätigkeit wurde bei der Bilanzierung und Bewertung nicht mehr von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 2.1 Anlagevermögen Die i mmateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs in 2019 zu Zeitwerten unter Beachtung der Anschaffungskostenrestriktion bilanziert. Die Änderung der Bewertungsmethode hatte keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020. 2.2 Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. 2.3 Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung der Pauschalregelung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem Rechnungszinsfuß (durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren) von 2,31 % (Vj. 2,71 %) (Sieben-Jahres-Durchschnittszins von 1,61 %) nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Für die Berechnung wurden folgende weitere Parameter angesetzt:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Stille Lasten aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit sind nicht vorhanden. 2.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2.5 Latente Steuern Aufgrund einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin Bonjuice Trading GmbH, erfolgte keine Bilanzierung latenter Steuern bei der Bonjuice GmbH. 2.6 Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.354 (Vj. T€ 8.948) betreffen ausschließlich den Verrechnungsverkehr (T€ 2.354, Vj. T€ 458). Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr bestehen nicht (Vj. T€ 8.490). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen ausschließlich aus debitorischen Kreditoren. 3.3 Eigenkapital Gewinnrücklagen bestehen zum 31. Dezember 2020 wie im Vorjahr ausschließlich aus den anderen Gewinnrücklagen. 3.4 Rückstellungen Die Pensionsrückstellung betrifft eine Versorgungszusage. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB ergeben sich zum 31. Dezember 2020 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 94. Diese liegen um T€ 7 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2020 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer theoretischen Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Durch die frei verfügbaren, für Ausschüttungen auflösbaren Rücklagen kann der Betrag entsperrt werden. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 13 (Vj. T€ 236) und Provisionen T€ 22 (Vj. T€ 39). 3.6 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel (in T€)
Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 99 (Vj. T€ 568) ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Verbindlichkeiten aus Darlehen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag nicht (Vj. T€ 6.589). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen T€ 4.288 (Vj. T€ 3.915) und beinhalten Darlehensverbindlichkeiten (T€ 2.009, Vj. T€ 3.915) sowie Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr (T€ 2.280, Vj. T€ 0). 3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden weder Haftungsverhältnisse noch sonstige finanzielle Verpflichtungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 606 (Vj. T€ 1.357) anderen Perioden zuzurechnen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens sowie aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen. 4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 14 enthalten (Vj. T€ 0), die aus Nachzahlungen für Vorjahre resultieren. 5. Sonstige Angaben5.1 Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2020 waren die folgenden Personen zu Geschäftsführern bestellt:
Die genannten Personen üben ihre Geschäftsführertätigkeit hauptberuflich aus. 5.2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. 5.3 Angaben über Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
5.4 Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 5.5 Ausschüttung sowie GewinnverwendungsvorschlagDer Gewinn des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von T€ 298 wurde im Rahmen des unter dem am 20. Dezember 2001 mit der Bonjuice Trading GmbH, Schwalmtal-Waldniel, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft in voller Höhe abgeführt. 5.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt an dieser Stelle, da diese Angabe im Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, erfolgt. 5.7 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. 5.8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Schwalmtal, den 26. Februar 2021 Die Geschäftsführung Markus Riegelein Kees Cools Entwicklung des Anlagevermögens der Bonjuice GmbH im Geschäftsjahr 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bonjuice GmbH, SchwalmtalPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bonjuice GmbH, Schwalmtal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bonjuice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts - Einstellung der Geschäftstätigkeit und Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt 1. "Allgemeine Hinweise" des Anhangs und die Angaben im Abschnitt 1. "Grundlagen des Unternehmens" des Lageberichts, welche die Einstellung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 und die darauf basierende Bilanzierung unter der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. Februar 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Cirsten Schönmeier, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 18.08.2021 festgestellt. |
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