Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 10350
Eingetragen
17.9.1999
Branche
Herstellung von Frucht- und GemüsesäftenSonstige Verarbeitung von Obst und GemüseBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Ein multifunktionaler Produktionsbetrieb für Verarbeitung von Frucht und Gemüse-Erzeugnissen, Rohmassen und Halbfabrikaten für Abnehmer im Bereich der Fruchtsaft-, Molkerei- und übrigen Lebensmittelindustrie einschließlich Großgastronomie, Kantinen und Catering. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten oder bestehende zu erwerben oder sich an diesen zu beteiligen und die Geschäftsführung an solchen Unternehmen auszuüben sowie sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, den Zweck und die Unternehmung der Gesellschaft zu fördern. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silvia Broich
seit 5.9.2019
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bonjuice GmbH

Schwalmtal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Bonjuice GmbH ist ein Anbieter natürlicher Zutaten und Grundstoffe für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Die Bonjuice GmbH ist seit 2011 zu 100 % Bestandteil des Döhler-Konzerns. Bis zur Einstellung des Geschäftsbetriebs im Jahr 2019 importierte die Bonjuice GmbH frische Früchte aus dem europäischen Ausland und gefrorene Früchte aus Übersee für die Fruchtpüreeherstellung (First Transformation). Fruchtsäfte, Fruchtsaftkonzentrate und Fruchtpürees, soweit diese nicht selbst hergestellt werden, wurden weltweit zugekauft und für die Herstellung von Mischungen nach Rezept verwendet (Second Transformation).

Die operative Geschäftstätigkeit wurde Mitte Dezember des Geschäftsjahres 2019 aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, der laufenden Geschäftsentwicklung und organisatorischen Optimierungsmaßnahmen im Konzernverbund eingestellt. Das Vermögen der Gesellschaft soll liquidiert werden und die Schulden beglichen werden. Das Anlagevermögen soll nach Möglichkeit vollständig veräußert werden. Die Arbeitsverhältnisse von Mitarbeitern sind auf andere Konzerngesellschaften oder Dritte übergegangen. Sämtliche Geschäftsbereiche sind bereits an andere Konzerngesellschaften veräußert worden.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.1 Steuerungssysteme und finanzielle Leistungsindikatoren

Aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs ist die Bonjuice GmbH nicht mehr Bestandteil des Steuerungssystems und der finanziellen Leistungsindikatoren des Döhler Konzerns.

2.2 Ertragslage

Die Geschäftsabwicklung war unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Lage zufriedenstellend und übertraf die Vorjahresprognose hinsichtlich des Ergebnisses nach Steuern.

Die Bonjuice GmbH erzielte in 2020 sonstige Erträge aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 514 (Vj. T€ 5). Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage - insbesondere durch die COVID-19-Pandemie - konnte nicht das gesamte Anlagevermögen, wie geplant, veräußert werden.

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf € 0,3 Mio. und liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dies ist auf die Erträge aus der Zuschreibung des Sachanlagevermögens des Vorjahres zurückzuführen.

2.3 Finanzlage

2.3.1 Liquidität

Zur Aufrechterhaltung der kurz- und mittelfristigen Liquidität kann auf weitere Mittelbereitstellung innerhalb der Döhler-Gruppe zurückgegriffen werden. Durch die Einbeziehung in die Döhler-Gruppe war die Zahlungsfähigkeit immer gewährleistet. Die Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr null.

2.3.2 Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber Vorjahr verbessert (3,1 %, Vj. 1,1 %). Dies ist vor allem auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die damit einhergehende Reduzierung der Bilanzsumme zurückzuführen.

2.4 Vermögenslage/ Desinvestitionen

Die Bilanzsumme hat sich im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (-€ 6,6 Mio.) um € 8,7 Mio. verringert. Auf der Passivseite sind insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr (-€ 7,1 Mio.) zurückgegangen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte das Anlagevermögen nicht vollständig veräußert werden.

2.5 Personal- und Sozialbereich

Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr € 0,1 Mio. (Vj. € 2,0 Mio.). Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 95,2 % auf einen Mitarbeiter vermindert.

Es gab keine Lohn- und Gehaltsanpassungen im Jahr 2020.

3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Aufgrund der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit bestehen unwesentliche Chancen und Risiken für die Gesellschaft.

Das Risiko für die Gesellschaft besteht ausschließlich in der verzögerten Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens infolge der COVID-19-Pandemie. Das Risiko halten wir für nicht wesentlich für die Gesellschaft.

4. Voraussichtliche Entwicklung

Im Jahr 2021 wird das Jahresergebnis im Wesentlichen durch die Erträge aus dem Verkauf des übrigen Sachanlagevermögens abhängen. Wir erwarten keine bis sehr geringe laufende Aufwendungen. Wir gehen daher von einem leicht höheren Jahresergebnis im Vergleich zum Jahr 2020 aus. Aufgrund der Veräußerung des Sachanlagevermögens und der Reduzierung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erwarten wir einen Anstieg der Eigenkapitalquote. Bei den Nettofinanzverbindlichkeiten erwarten wir keine signifikanten Veränderungen.

 

Schwalmtal, den 26. Februar 2021

Die Geschäftsführung

Markus Riegelein

Kees Cools

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.508,00 15.508,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.705.662,16 1.705.662,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 570.902,00 1.905.808,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.980,93 181.267,01
2.336.545,09 3.792.737,17
2.352.053,09 3.808.245,17
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 413.146,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.354.033,76 8.947.716,34
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 34.037,12
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.965,84 127.300,00
2.355.999,60 9.522.200,13
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.757,22 88.304,37
2.358.756,82 9.610.504,50
4.710.809,91 13.418.749,67

Passiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.114,00 10.114,00
III. Gewinnvortrag 37.443,38 37.443,38
147.557,38 147.557,38
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 94.349,00 94.586,00
2. Sonstige Rückstellungen 42.394,06 319.512,32
136.743,06 414.098,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750,35 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.726,95 1.658.314,63
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 99.029,04 7.157.185,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.910,44 62.710,59
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.288.340,03 3.914.900,82
6. Sonstige Verbindlichkeiten 17.752,66 63.982,03
davon aus Steuern € 17.752,66 (Vj. € 56.290,43)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (Vj. € 741,69)
4.426.509,47 12.857.093,97
4.710.809,91 13.418.749,67

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2020

2020
2019
1. Umsatzerlöse 0,00 23.953.783,45
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 -1.511.127,68
3. Sonstige betriebliche Erträge 754.964,75 3.420.294,36
davon Erträge aus Währungsumrechnung € 57.723,10 (Vj. € 57.492,24)
754.964,75 25.862.950,13
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 -18.045.755,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -107.283,54
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -56.963,57 -1.639.850,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -19.001,54 -337.492,36
davon für Altersversorgung € 904,25 (Vj. € 1.576,37)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,00 -392.921,14
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -235.673,28 -3.590.120,80
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 46.565,49 (Vj. € 66.618,03)
-311.638,39 -24.113.424,14
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 134,15
davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (Vj. 134,15)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -136.841,09 -199.733,20
davon an verbundene Unternehmen € 129.917,80 (Vj. € 185.585,81)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung € 5.907,00 (Vj. € 13.715,31)
-136.841,09 -199.599,05
10. Ergebnis nach Steuern 306.485,27 1.549.926,94
11. Sonstige Steuern -8.248,64 26.643,69
12. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -298.236,63 -1.576.570,63
13. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

1. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Bonjuice GmbH, Schwalmtal, zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie die gesetzlich vorgesehenen davon-Vermerke in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung teilweise im Anhang angegeben.

Die Bonjuice GmbH ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach mit der Nummer HRB 10350.

Die Gesellschaft hat ihre operative Geschäftstätigkeit Mitte Dezember 2019 eingestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Angesichts der Einstellung der Geschäftstätigkeit wurde bei der Bilanzierung und Bewertung nicht mehr von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

2.1 Anlagevermögen

Die i mmateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs in 2019 zu Zeitwerten unter Beachtung der Anschaffungskostenrestriktion bilanziert. Die Änderung der Bewertungsmethode hatte keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020.

2.2 Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

2.3 Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung der Pauschalregelung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem Rechnungszinsfuß (durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren) von 2,31 % (Vj. 2,71 %) (Sieben-Jahres-Durchschnittszins von 1,61 %) nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Für die Berechnung wurden folgende weitere Parameter angesetzt:

Anpassung der Versorgungsbezüge: 1,0 % (Vj. 1,0 %)
Fluktuation: 0,0 % (Vj. 0,0 %)

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Stille Lasten aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit sind nicht vorhanden.

2.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

2.5 Latente Steuern

Aufgrund einer ertragsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin Bonjuice Trading GmbH, erfolgte keine Bilanzierung latenter Steuern bei der Bonjuice GmbH.

2.6 Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.354 (Vj. T€ 8.948) betreffen ausschließlich den Verrechnungsverkehr (T€ 2.354, Vj. T€ 458). Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr bestehen nicht (Vj. T€ 8.490). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen ausschließlich aus debitorischen Kreditoren.

3.3 Eigenkapital

Gewinnrücklagen bestehen zum 31. Dezember 2020 wie im Vorjahr ausschließlich aus den anderen Gewinnrücklagen.

3.4 Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung betrifft eine Versorgungszusage.

Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB ergeben sich zum 31. Dezember 2020 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 94. Diese liegen um T€ 7 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2020 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer theoretischen Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. Durch die frei verfügbaren, für Ausschüttungen auflösbaren Rücklagen kann der Betrag entsperrt werden.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 13 (Vj. T€ 236) und Provisionen T€ 22 (Vj. T€ 39).

3.6 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel (in T€)

bis zu 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr
T€
davon mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13 0 0
(Vorjahr) (1.658) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 99 0 0
(Vorjahr) (7.157) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8 0 0
(Vorjahr) (63) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.288 0 0
(Vorjahr) (3.915) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 18 0 0
(Vorjahr) (64) (0) (0)
Summe Verbindlichkeiten 4.427 0 0
(Vorjahr) (12.857) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 99 (Vj. T€ 568) ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Verbindlichkeiten aus Darlehen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag nicht (Vj. T€ 6.589). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen T€ 4.288 (Vj. T€ 3.915) und beinhalten Darlehensverbindlichkeiten (T€ 2.009, Vj. T€ 3.915) sowie Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr (T€ 2.280, Vj. T€ 0).

3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden weder Haftungsverhältnisse noch sonstige finanzielle Verpflichtungen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 606 (Vj. T€ 1.357) anderen Perioden zuzurechnen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens sowie aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen.

4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 14 enthalten (Vj. T€ 0), die aus Nachzahlungen für Vorjahre resultieren.

5. Sonstige Angaben

5.1 Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2020 waren die folgenden Personen zu Geschäftsführern bestellt:

 

Markus Riegelein, kaufmännischer Geschäftsführer, Groß-Bieberau,

 

Kees Cools, kaufmännischer Geschäftsführer, Oosterhout (Niederlande).

Die genannten Personen üben ihre Geschäftsführertätigkeit hauptberuflich aus.

5.2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

5.3 Angaben über Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2020 2019
Wertschöpfung 1 30
Sonstige Funktionsbereiche 0 6
1 36

5.4 Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

5.5 Ausschüttung sowie Gewinnverwendungsvorschlag

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von T€ 298 wurde im Rahmen des unter dem am 20. Dezember 2001 mit der Bonjuice Trading GmbH, Schwalmtal-Waldniel, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft in voller Höhe abgeführt.

5.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt an dieser Stelle, da diese Angabe im Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, erfolgt.

5.7 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

5.8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Schwalmtal, den 26. Februar 2021

Die Geschäftsführung

Markus Riegelein

Kees Cools

Entwicklung des Anlagevermögens der Bonjuice GmbH im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2020
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 300.925,47 0,00 0,00 0,00 300.925,47
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.498,00 0,00 0,00 0,00 17.498,00
318.423,47 0,00 0,00 0,00 318.423,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.830.697,18 0,00 0,00 0,00 1.830.697,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.948.283,31 0,00 2.394.176,81 0,00 1.554.106,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 552.360,90 0,00 265.282,27 0,00 287.078,63
6.331.341,39 0,00 2.659.459,08 0,00 3.671.882,31
6.649.764,86 0,00 2.659.459,08 0,00 3.990.305,78
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Zuschreibung
31.12.2020
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 300.925,47 0,00 0,00 0,00 300.925,47
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.990,00 0,00 0,00 0,00 1.990,00
302.915,47 0,00 0,00 0,00 302.915,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 125.035,02 0,00 0,00 0,00 125.035,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.042.475,31 0,00 1.059.270,81 0,00 983.204,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.093,89 0,00 143.996,19 0,00 227.097,70
2.538.604,22 0,00 1.203.267,00 0,00 1.335.337,22
2.841.519,69 0,00 1.203.267,00 0,00 1.638.252,69
Buchwerte
31.12.2020
31.12.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.508,00 15.508,00
15.508,00 15.508,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.705.662,16 1.705.662,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 570.902,00 1.905.808,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.980,93 181.267,01
2.336.545,09 3.792.737,17
2.352.053,09 3.808.245,17

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bonjuice GmbH, Schwalmtal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bonjuice GmbH, Schwalmtal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bonjuice GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts - Einstellung der Geschäftstätigkeit und Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt 1. "Allgemeine Hinweise" des Anhangs und die Angaben im Abschnitt 1. "Grundlagen des Unternehmens" des Lageberichts, welche die Einstellung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 und die darauf basierende Bilanzierung unter der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen darüber, ob die Aufstellung des Jahresabschlusses durch die gesetzlichen Vertreter unter Abkehr von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angemessen ist, sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft die geordnete Einstellung der Geschäftstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 26. Februar 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Cirsten Schönmeier, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 18.08.2021 festgestellt.

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