AWO Soziale Dienste Vogtland gemeinnützige GmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Danny Petzold seit 6.5.2024 | Prokura |
Katrin Schmidt seit 9.12.2020 | Geschäftsführer |
Michael Gert Hummel seit 9.12.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AWO Vogtland Service gGmbHAuerbach/Vogtl.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die AWO Vogtland Service gGmbH, Auerbach (im Folgenden auch "AWO Service gGmbH"), ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Pflegebuchführung aufgestellt worden. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Registernummer HRB 33629 eingetragen. Gesellschafter der AWO Service gGmbH ist zum Bilanzstichtag zu 100 % der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Vogtland e. V., Auerbach. Die Bilanz wird vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die einzelnen Bilanzposten sind wie folgt bewertet: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und vermindert um Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die zu den Höchstwerten in Anlehnung an die amtlichen Afa-Tabellen festgelegt werden, ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben (Bewertungswahlrecht). Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten über EUR 800,00 unterliegen der planmäßigen Abschreibung. In die Herstellungskosten werden Einzelkosten zuzüglich der anzusetzenden Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Nebenkosten wurden erfasst. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Risiken bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um eine Pauschalwertberichtigung gekürzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, als aktive Rechnungsabgrenzungsposten angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag gemäß Handelsregistereintrag mit EUR 25.000,00 bilanziert. Der Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens betrifft die für Investitionen gewährten, zweckentsprechend verwendeten Fördermittel der öffentlichen Hand. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über einen Zeitraum, der in den förderrechtlichen Bestimmungen als Verbleibensfrist festgelegt ist. Der Ausweis des Auflösungsbetrags erfolgt unter den Abschreibungen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie des Sonderpostens aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens ist in den Anlagen 1 und 2 zum Anhang dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 500.000,00 (i. Vj. EUR 500.000,00) ein Darlehen an die AWO Soziale Dienste Vogtland gemeinnützige GmbH. Das zinslos gewährte Darlehen ist spätestens am 31. Dezember 2026 zurückzuzahlen. Eine vorzeitige Rückzahlung ist jederzeit möglich. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Forderungen aus Dienstleistungen EUR 192.697,80 (i. Vj. EUR 66.328,97), Verwaltungsumlagen sowie Steuern. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 98.833,66 (i. Vj. EUR 44.032,20) den Gesellschafter. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.3 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 25.000,00. Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 3.595.875,60. Der Jahresüberschuss 2022 der AWO Vogtland Service gGmbH, Auerbach, in Höhe von EUR 220.148,44 wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. August 2023 in voller Höhe in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 den Gewinnrücklagen zuzuführen. Ein Beschluss über diese Ergebnisverwendung wird durch die Gesellschafterversammlung im Jahr 2024 gefasst. 3.4 Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens Der Sonderposten betrifft die für Investitionen gewährten, zweckentsprechend verwendeten, Fördermittel der öffentlichen Hand (EUR 1.623,00). Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über einen Zeitraum, der in den förderrechtlichen Bestimmungen als Verbleibensfrist festgelegt ist. 3.5 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (EUR 71.749,43) betreffen Verpflichtungen aus noch nicht genommenem Urlaub (EUR 30.468,00), Verpflichtungen aus geleisteter Mehrarbeit (EUR 22.281,43) sowie Kosten für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (EUR 19.000,00). 3.6 Verbindlichkeiten Von den Gesamtverbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe EUR 404.086,93 durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von EUR 450.000,00 des Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Vogtland e. V. sowie durch Abtretung von Ansprüchen aus Energielieferung aus der Photovoltaikanlage, von Ansprüchen aus der Elektronikversicherung für die Photovoltaikanlage sowie durch Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlage gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen eine Teilvalutierung eines Annuitätendarlehens zur Finanzierung einer Photovoltaikanlage über EUR 450.000,00. Eine Tilgung erfolgt erst mit Vollvalutierung des Darlehens. Die Restlaufzeit des Darlehens beträgt über fünf Jahre. Die übrigen Verbindlichkeiten sind nicht gesichert und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen gegenüber dem Gesellschafter Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Vogtland e. V. in Höhe von EUR 940,53 sowie gegenüber der AWO Soziale Dienste Vogtland gemeinnützige GmbH in Höhe von EUR 96,95 (i. Vj. EUR 153,90). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern (EUR 641,72) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit (EUR 6.388,31) enthalten. 3.7 Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung werden zusätzlich zum vorgeschriebenen Gliederungsschema nach § 275 Abs. 2 HGB die Posten "Erträge aus öffentlichen und nicht öffentlichen Zuschüssen" sowie "Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuweisungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens" ausgewiesen. In dem Posten "Erträge aus öffentlichen und nicht öffentlichen Zuschüssen" werden grundsätzlich gewährte Betriebskostenzuschüsse erfasst. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuwendungen und Zuschüssen zur Finanzierung des Anlagevermögens werden ebenfalls gesondert ausgewiesen und offen von den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen abgesetzt. Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erträge aus dem Küchenbetrieb (EUR 5.977.748,31) und Erträge aus Reinigungsleistungen (EUR 507.820,69). Die Erlöse aus dem Küchenbetrieb setzen sich aus Erlösen Menüservice (EUR 5.741.634,26), Cateringerlöse (EUR 157.207,95) und Bistroerlöse (EUR 78.906,10) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erstattungen nach Lohnfortzahlungsgesetz in Höhe von EUR 24.797,53 sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von EUR 16.988,69. Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 11.586,80 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 9.044,43. 4. Sonstige Angaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, in Höhe von TEUR 107 aus Service-, Leasing- und Wartungsverträgen. 4.2 Arbeitnehmer In der AWO Service gGmbH wurden im Geschäftsjahr im Durchschnitt 92 angestellte Mitarbeiter (einschließlich Teilzeitkräfte) und ein Auszubildender beschäftigt. Von den angestellten Mitarbeitern sind 76 im Bereich Küche, 15 im Bereich Reinigung und ein Mitarbeiter in der Leitung beschäftigt. 4.3 Geschäftsführer Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
4.4 Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der AWO Vogtland Service gGmbH, Auerbach, ist die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Vogtland e. V., Auerbach. Die Aufstellung eines Konzernabschlusses durch das Mutterunternehmen unterbleibt in Anwendung der größenabhängigen Befreiungen gemäß § 1 Abs. 1 i. V. m. § 3 Abs. 1 Nr. 3 PublG. 4.5 Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft haben, haben sich nicht ereignet.
Auerbach, den 5. Juli 2024 Katrin Schmidt, Geschäftsführerin Michael Hummel, Geschäftsführer |
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