Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Jan Renzel seit 29.1.2024 | Prokura |
Thilo Vogt seit 11.9.2019 | Prokura |
Ralph Schepp seit 29.5.2019 | Geschäftsführer |
Jan-Eric Putze seit 29.5.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur | 3.07% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Droniq GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Anhangsonstige Berichtsbestandteile ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der Droniq GmbH (Droniq) ist nach den Bestimmungen des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (HGB), den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sitz der Droniq GmbH ist Frankfurt am Main, Ginnheimer Stadtweg 88. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 115576 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 1 HGB. Als mittelbarteilweise im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland stehendes Unternehmen und nach den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags hat die Aufstellung des Jahresabschlusses und eines Lageberichts nach den Maßstäben für große Kapitalgesellschaften zu erfolgen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Änderungen beim Ansatz der Förderprojekte in den Unfertigen Leistungen. Die Änderung betrifft die in den Vorjahren bilanzierten und noch nicht abgeschlossenen Förderprojekte, für die zukünftig keine Aktivierung vorgenommen wird. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind, soweit sie entgeltlich erworben sind, mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear pro rata temporis. Von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 248 Absatz 2 HGB für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu historischen Anschaffungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Absatz 1 HGB. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
Bei den geringwertigen Vermögensgegenständen mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 250,00 werden die Anschaffungskosten sofort als Betriebsausgaben erfasst. Für Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungspreis über EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wird von dem Bewertungswahlrecht in Anlehnung an § 6 Absatz 2 EStG Gebrauch gemacht und die Abschreibung im Zugangsjahr in voller Höhe vorgenommen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Unfertige Leistungen wurden im Vorjahr mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungseinzelkosten und den angemessenen projektbezogenen Gemeinkosten aktiviert. Die Aktivierungswahlrechte gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB zur Einbeziehung allgemeiner Kosten bzw. § 255 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aktivierung von Fremdkapitalkosten werden nicht ausgeübt. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Falls erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB vorgenommen. Bestandsrisiken aus überhöhter Lagerdauer werden durch Abwertungen berücksichtigt. Erweist sich eine frühere Abwertung als nicht mehr erforderlich, werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Erkennbare Einzelrisikenvwerden - soweit vorhanden - durch Einzelwertberichtigungen erfasst. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und trägt den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend Rechnung. Grundsätzlich werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr gemäß § 253 Absatz 2 HGB abgezinst sowie Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der jeweils von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen fristenkongruenten Zinssätze. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, sind die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Währungsumrechnung Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten erfolgt zum Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls oder mit dem niedrigeren beziehungsweise bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Devisenkassakurs am Bilanzstichtag. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet und damit auch unrealisierte Gewinne ergebniswirksam erfasst. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten sind im Anlagenspiegel dargestellt, der integraler Bestandteil des Anhangs ist. Das immaterielle Anlagevermögen ist im Wesentlichen durch die neue Webseite, den Webshop sowie zugehöriger Datenverarbeitungssysteme, die Programmierung VIS und TrafficAlert und Droniq Core als zentralen Datenpool zum Betrieb der Cloudanwendungen geprägt. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung besteht im Wesentlichen aus der IT-Infrastruktur, der Ausstattung von Büroarbeitsplätzen sowie einem Poolfahrzeug. Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 554 betreffen im Wesentlichen den Aufbau der neuen Webseite des Unternehmens, den Ausbau cloudbasierter Datenverarbeitungssysteme einschließlich des "Cores" sowie andere immaterielle Vermögensgegenstände wie die Programmierung VIS und TrafficAlert (TEUR 422). Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde in die Ausstattung weiterer Büroarbeitsplätze sowie Hardware zur Detektion unbemannter Luftfahrtsysteme investiert (TEUR 132). Vorräte Die Vorräte die am Bilanzstichtag vorhandene und zum Verkauf bestimmte Hardware zur Erfassung und Übermittlung von Positionsdaten unbemannter Luftfahrtsysteme (UTM-Hardware). Die Bilanzierung der in den Vorjahren ausgewiesenen unfertigen Leistungen für Aufträge der Förderprojekte ist im Geschäftsjahr aufgrund einer Bilanzierungsänderung weggefallen, da der Aufwandszuschuss zukünftig gem. IDW HFA 1/1984 nach Maßgabe der Verrechnung des Aufwands, zu dessen Deckung der Zuschuss dient, erfolgswirksam erfasst wird. Hieraus ergibt sich eine Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 823. In korrespondierender Höhe wurde der in den Vorjahren gebildete Passive Rechnungsabgrenzungsposten erfolgswirksam aufgelöst, sodass der Vorgang in Summe erfolgsneutral ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 27 resultieren mit TEUR 17 (i. Vj. EUR 16) aus langfristigen Mietkautionen, sowie TEUR 10 aus im Folgejahr abziehbarer Vorsteuer. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber dem verbundenen Unternehmen DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen, werden unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Zum Abschlussstichtag betragen die Verbindlichkeiten ggü. der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen, TEUR 55 (i. Vj. TEUR 26). In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ggü. der DFS International Business Services GmbH, Langen i.H. von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 26) enthalten. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Passive Rechnungsabgrenzung Im Jahr 2023 wurden Einnahmen für Lizenzen (TEUR 1) passiviert, deren Leistungsbezug erst nach dem Bilanzstichtag erfolgen wird. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende und ohne die Geschäftsführer) beträgt 22,10 (i. Vj. 21,05) Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse zugunsten von Geschäftsführern Vorschüsse, Kredite oder Haftungsverhältnisse zugunsten von Geschäftsführern bestehen nicht. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen des DFS Konzerns bestehen in Höhe von TEUR 16. sonstige Berichtsbestandteile
Frankfurt, 05. Februar 2024 Jan-Eric Putze, Geschäftsführer Ralph Schepp, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. |
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