Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 8505
Eingetragen
14.2.2002
Branche
Gewinnung von anderen Natursanden und KiesGewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmRückgewinnung sortierter Werkstoffe
Gegenstand
Abbau von Schotter, der Betrieb von Recyclinganlagen für Bauschutt und das Auffüllen von Abbaugruben mit Abraummaterial

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Konrad Haimerl jun.
seit 26.6.2013
Geschäftsführer
Konrad Haimerl
seit 19.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Haimerl Verwaltungs GdbR
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Haimerl Verwaltungs GdbR
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Haimerl GmbH

Roding

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

A. Grundlagen

Die Haimerl GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen der Natursteinindustrie. In den beiden Steinbrüchen Grub und Mackenschleif bei Roding gewinnt und verarbeitet das Unternehmen im Tagebauverfahren Granit, welcher zu Asphalt-/Beton- Zuschlagsstoffen und für den Straßenbau verarbeitet wird.

Die Produktpalette umfasst sämtliche im Straßen-, Beton- sowie Garten- und Landschaftsbau verwendeten Brechprodukte.

Durch selbständige Disposition mit leistungsfähigen 22 eigenen LKW ́s sowie Betonmischern wird der Kundenstamm im Absatzgebiet der Oberpfalz als auch in Niederbayern bedient. Der strategische Einsatz von Subunternehmern im Transportbereich führt zu einer Vollauslastung der firmeneigenen Brechanlagen sowie Radladern und Baggern und birgt Potenzial für eine Steigerung der Absatzmengen.

Der Erfolg des Unternehmens basiert insbesondere auf der Ausrichtung des Unternehmens als verlässlicher Partner für Kunden der Region. Dabei legt die Firma verstärkten Wert auf die Förderung nachhaltiger und stabiler Unternehmensstrukturen sowie die Zufriedenheit ihrer Kunden und ihrer Mitarbeiter. Der Kundenstamm besteht überwiegend aus Stammkunden, die seit mehreren Jahren bereits Material beziehen.

Das Unternehmen ist sowohl Mitglied im Bayerischen Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden e.V. (BIV) als auch beim Bayerischer Baustoffüberwachungs- und Zertifizierungsverein e. V. (BAYBÜV) und nach deren Vorgaben hinsichtlich DIN EN 12620 sowie DIN EN 13043 zertifiziert.

Die Qualität der Produkte steht an oberster Stelle. Die werkseigene Produktionskontrolle gemäß dem deutschen und europäischen Regelwerk wird durch die TU München überwacht.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen:

Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Aufgrund des Ukraine Krieges, der steigenden Energiepreise und der sehr hohen Inflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen:

Der Umsatz in der Branche Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau in Deutschland hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 um 0,2 Milliarden Euro (+9,09 Prozent) erhöht. Somit beläuft sich der Umsatz im Jahr 2022 auf 2,39 Milliarden Euro. Im Allgemeinen war der Umsatz im beobachteten Zeitraum Schwankungen unterworfen.

2. Geschäftsverlauf

Die Absatzmengen der Haimerl GmbH veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr kaum. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,44 % auf 14.227 T€ angestiegen. Sowohl Fracht- als auch die Materialpreise konnten erhöht werden. Der Rohertrag in Höhe von 7.738 T€ lag mit 879 T€ über den Vorjahr 2021.

Die Personalkosten sind um 5,25 % gestiegen. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 46 Mitarbeiter.

3. Lage und finanzielle Leistungsindikatoren

Die Haimerl GmbH weist eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Das bilanzierte Eigenkapital von 12.827 T€ setzt sich aus Stammkapital mit 50 T€ Gewinnrücklagen von 1.000 T€ und Bilanzgewinn in Höhe von 11.777 T€ zusammen. Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer Bilanzsumme von 14.245 T€ im Geschäftsjahr 2022 einen Anteil von 90,1 % und zeichnet die solide Finanzierung des Unternehmens aus.

Da Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen, unter Abzug von Skonto, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Das Unternehmen ist durch ständige Investitionen im Bereich der Produktion als auch des Fuhrparks auf den neuesten Stand der Technik. Die Investitionssumme im Geschäftsjahr 2022 betrug 1.719. T€ Bei einer Bilanzsumme von 14.245 T€ beträgt die Quote des Anlagevermögens rd. 57%. Insbesondere durch die Erweiterung des Steinbruchs Grub im Jahr 2020 ist das Granit- und Rohstoffvorkommen für die nächsten 19 Jahre gesichert.

C. Prognosebericht

Die Geschäftspolitik richtet sich vorausschauend auf die sich verändernden wirtschaftlichen Gegebenheiten aus. Strategische Anpassungen sorgen dafür, dass das Unternehmen weiterhin die Erwartungen der Kunden erfüllen kann. Aufgrund der langjährigen Kundenstrukturen und der gefestigten Geschäftsbeziehungen geht die Haimerl GmbH von einer weiterhin hohen Nachfrage ihres Produktportfolios aus.

Das Jahresergebnis 2023 wird sich zum Vergleich des Vorjahres etwas positiver entwickeln, da zwar ein leichter Umsatzrückgang erwartet wird, jedoch Einsparungen im Bereich Wareneinkauf und Treibstoff zu Kostensenkungen führen.

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Die Haimerl GmbH wird nach wie vor ein erfolgreicher und starker Partner für Bauunternehmen und sonstige Kunden der Region bleiben können, insbesondere für deren Kernbereich "Gewinnung von Granit und Frostschutz".

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Für das Kerngeschäft der Haimerl GmbH sind die Risiken aus jahrelanger Erfahrung der Geschäftsführung ausreichend bekannt.

Trotz der Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage (Ukrainekrieg, Nahostkonflikt, Anstieg des Zinsniveau) und der damit unabsehbaren Unsicherheit wie sich die Investitionstätigkeit in der Baubranche sowie Privatwirtschaft entwickelt, ist für das Geschäftsjahr 2023 nur mit einem leichten Umsatzrückgang zu rechnen.

Jedoch gilt es der unvorhersehbaren Entwicklung der Energiekosten sowie der steigenden Allgemeinkosten durch strategisches Handeln der Geschäftsführung entgegenzutreten.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es werden keine Engpässe erwartet. Die anstehenden Investitionen im Geschäftsjahr 2023 können anhand einer guten Cashflow-Situation aus Eigenmitteln finanziert werden.

2. Chancenbericht

Hinsichtlich der gestiegenen Energiekosten ist die Nachfrage nach regional nahen Produkten in der Baubranche stark gegeben. Die Kunden der Haimerl GmbH sind bestrebt, lange Lieferketten und die damit verbundenen hohen Transportkosten zu vermeiden. Vor allem im Bereich der östlichen Oberpfalz ist die Haimerl GmbH kaum mit vergleichbaren Steinbrüchen in deren Größenordnung konfrontiert.

Das eigene Vorkommen an nötigen Bodenschätzen der Haimerl GmbH reicht vorsichtig geschätzt am Standort Grub noch weitere 19 Jahre aus.

Dem Wettbewerb am Markt wird die Haimerl GmbH auch weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Innovation sowie einem hohen Maß an Voraussicht entgegentreten.

3. Gesamtaussage

Geschäftsrisiken werden durch die jahrelange Erfahrung der Geschäftsführung vorausschauend beobachtet.

Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken für das Unternehmen erkennbar.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu dem im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Haimerl GmbH verfügt über einen langjährigen namhaften Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Haimerl GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 8.079.386,61 8.520.088,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 8.079.384,61 8.120.086,61
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.590.487,61 3.778.678,61
2. technische Anlagen und Maschinen 2.860.625,00 2.801.424,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.628.272,00 1.539.984,00
III. Finanzanlagen 0,00 400.000,00
B. Umlaufvermögen 6.139.344,28 5.363.718,00
I. Vorräte 67.344,60 57.148,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.236.089,56 3.762.645,07
1. Forderungen gegen Gesellschafter 17.333,05 80.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.218.756,51 3.682.645,07
III. Wertpapiere 322.427,49 207.315,89
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.513.482,63 1.336.609,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.594,55 21.373,86
Aktiva 14.245.325,44 13.905.180,47

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 12.826.729,31 11.752.850,04
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 9.812.570,40
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 890.279,64
V. Bilanzgewinn 11.776.729,31
davon Gewinnvortrag 10.702.850,04
B. Rückstellungen 626.108,89 853.861,96
C. Verbindlichkeiten 792.487,24 1.298.468,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 79.550,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 79.550,32
2. sonstige Verbindlichkeiten 792.487,24 1.218.918,15
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 792.487,24 1.218.918,15
Passiva 14.245.325,44 13.905.180,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 7.738.070,94 6.858.396,22
2. Personalaufwand 2.103.532,77 1.999.403,18
a) Löhne und Gehälter 1.700.054,44 1.615.521,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 403.478,33 383.881,98
davon für Altersversorgung 54.984,77 47.338,82
3. Abschreibungen 1.545.116,53 1.497.735,10
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.545.116,53 1.497.735,10
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.126.829,52 2.057.587,98
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.200,00 5.200,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.043,02 2.401,91
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.590,90 21.788,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 581.108,18 377.244,06
9. Ergebnis nach Steuern 1.394.136,06 912.239,81
10. sonstige Steuern 20.256,79 21.960,17
11. Jahresüberschuss 1.373.879,27 890.279,64
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.702.850,04
13. Ausschüttung 300.000,00
14. Bilanzgewinn 11.776.729,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Haimerl GmbH, Roding

1. Allgemeine Angaben

Die Haimerl GmbH hat ihren Sitz in Roding und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Regensburg unter HRB 8505 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Haimerl GmbH ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HBG eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs wurde die größenabhängige Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen, vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände erfolgen nach den tatsächlichen Nutzungsdauern (2 bis 33 Jahre) nach der linearen als auch degressiven Methode.

Die Neuzugänge von beweglichen Anlagegütern werden linear sowie degressiv ab dem Zugangsmonat (pro rata temporis) abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Für Zugänge selbstständig nutzbarer, beweglicher Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit Ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten und dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Flüssige Mittel und das Eigenkapital sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet.

Die Bilanzierung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Kosten- und Preissteigerungen. (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit größer einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

b. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 17, die gleichzeitig sonstige Forderungen darstellen. Im Vorjahr waren zusätzlich Darlehensforderungen/Ausleihungen an Gesellschafter mit TEUR 80 ausgewiesen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.601 (Vj. TEUR 1.601) enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit TEUR 50 unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die anderen Gewinnrücklagen sind ebenso unverändert geblieben. Mit Gesellschafterbeschluss vom 4. Februar 2022 wurden im Berichtsjahr TEUR 300 ausgeschüttet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen entfallen mit TEUR - (Vj. TEUR 249) auf Steuerrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen zu erwartende Kosten für Rekultivierung (TEUR 400; Vj. TEUR 400), und TEUR 181 (Vj. TEUR 171) Personalkosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben in Höhe von TEUR 333 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: TEUR 664, in Höhe von TEUR 0 eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren (Vorjahr: TEUR 0) sowie in Höhe von TEUR 0 eine Restlaufzeit über fünf Jahre (Vorjahr: TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 80).

Die sonstigen Verbindlichkeiten bis zu einem Jahre betragen TEUR 459 (Vorjahr TEUR 554)

3. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB) und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 140 und betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt nach § 285 Nr. 7 HGB

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 46 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr 43).

davon Verwaltung 2 (Vorjahr 2)
davon Abauu und Gütertransport 44 (Vorjahr 41)

Geschäftsführung nach § 285 Nr. 10 HGB

Im gesamten Geschäftsjahr bestand die Geschäftsführung unverändert zum Vorjahr aus Herrn Konrad Haimerl senior und Herrn Konrad Haimerl junior.

Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag nach § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn in voller Höhe von EUR 11.776.729,31 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Roding, den 21. Dezember 2023

Haimerl Konrad sen., Geschäftsführer

Haimerl Konrad jun., Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Haimerl GmbH, Roding

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Haimerl GmbH, Roding, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haimerl GmbH, Roding, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 21. Dezember 2023

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