Kieswerk Weihersbach GmbH
Selbe AdresseGewinnung von anderen Natursanden und Kies
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kristina Groß seit 10.1.2017 | Prokura |
Karl Heinz Groß seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Karl-Heinz Groß | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl Groß GmbHMoosJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Moos, den 05. Dezember 2024 Karl-Heinz Groß Anhang zum 31.12.2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Karl Groß GmbH hat ihren Sitz in Moos. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Deggendorf unter HRB 1860 eingetragen. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze -Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. -Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. -Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerrechtlicher Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis € 800,00 wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. -Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. -Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. -Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. -Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. -Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. -Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bilanzierung erfolgt zum Nennwert. -Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). -Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. ANGABEN ZUR BILANZ Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens -Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Beteiligungen an anderen Unternehmen -Die Berichtsfirma ist an der Karl Groß GmbH, mit Sitz in A-4910 Ried im Innkreis, Österreich, mit einer Stammeinlage in Höhe von 36.336,42 € als alleinige Gesellschafterin beteiligt. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 insgesamt 70.806,85 €. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 6.931,17 €. -Die Berichtsfirma ist des Weiteren an der Karl Groß GmbH & Co. KG, Ried im Innkreis, Österreich, mit einer Kommanditeinlage in Höhe von 7.267,28 € und damit zugleich mit 95 % beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2023 auf 132.193,28 €. Deren Jahresüberschuss 2023 beträgt 124.199,27 €. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie sonstige Vermögensgegenstände -Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. -In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 21.342,00 € (Vj. 490,00 €) enthalten. -Alle ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital -Im Geschäftsjahr 2023 wurden, ebenso wie im Vorjahr keine Gewinnausschüttungen vorgenommen. Sonstige Rückstellungen -Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalkostenverpflichtungen (TEUR 416, Vj. 298), zu erwartende Rekultivierungsaufwendungen (TEUR 261, Vj. 237) und Kosten für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 23, Vj. 30). Verbindlichkeiten -In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind keine Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter enthalten. -In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von 711.769,01 € (Vj 864.817,78 €) enthalten. -Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 67.898,11 € durch Sicherungsübereignung gesichert. Es handelt sich hierbei um eine Verbindlichkeit gegenüber einem Finanzdienstleister zur Finanzierung von Anlagevermögen. -Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG -Im Berichtsjahr sind keine Vorgänge festzustellen, über die im Anhang zu berichten wäre. V. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtungen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Leasing- u. Pachtverträgen. Aufgrund des mit der Verpachtungsfirma bestehenden Pachtvertrages fallen variable Pachtzahlungen an, in Abhängigkeit zur Menge der ausgebeuteten Kiesvorhaben aus den gepachteten Betriebsgrundstücken. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer -Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer -Alleiniger Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Karl-Heinz Groß, Kaufmann, Moos. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Inanspruchnahme der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag zur Ergebnisverwendung-Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Moos, den 05. Dezember 2024 Karl-Heinz Groß Lagebericht zum 31.12.2023I. Grundlagen des UnternehmensDie Karl Groß GmbH ist in der Sand- und Kiesindustrie tätig. Sie sucht, erwirbt und fördert diese Materialien und vertreibt sie vornehmlich im Baugewerbe, zur Betonherstellung und zur Verbauung im Tiefbau. Sitz des Unternehmens ist Moos, Landkreis Deggendorf, Geschäftsführer des Unternehmens war im Geschäftsjahr Herr Karl-Heinz Groß. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen für diesen Geschäftszweig waren im Berichtsjahr stabil. Sowohl im Tief- als auch im Hochbau war die Konjunktur gut. Sowohl der Hochwasserschutz als auch der Wohnungs- und Gewerbebau befanden sich im Berichtsjahr in einer guten konjunkturellen Lage. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Die Sondereffekte, im positiven wie negativen Sinne, führten zu einem nur leicht reduzierten Ergebnis. Die Bodenschatzvorräte blieben aufgrund der restriktiven Umweltpolitik auf dem Markt knapp, was aber aufgrund der guten Vorratsvorsorge des Unternehmens keinen Einfluss auf das Ergebnis hat. Die Vorratslage konnte durch erhebliche Zukäufe im Verpachtungsbetrieb schon im Vorjahr weiter gesichert werden. Als Sondereffekte waren zu verzeichnen: -erhöhte Vorbereitungskosten für Abraumarbeiten zur Kiesausbeute -Der Zinsaufwand ist von 26.677 € im Jahr 2022 auf 23.142,27 € im Jahr 2023 gesunken -ein erheblicher Mehraufwand für Kfz-Versicherungen -Die Auswirkungen des Ukraine-Krieg führte im Vorjahreszeitraum noch zu einer erheblichen Steigerung des Ölpreises, was sich bei den Treibstoffkosten massiv ausgewirkt hatte. Im Berichtsjahr war dagegen eine erhebliche Beruhigung festzustellen. Es entstanden reduzierte Treibstoffkosten in Höhe von ca. 368 TEUR . Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres 2023 war aufgrund der vorstehenden Darstellung nur geringfügig reduziert, bei weiterhin stabiler Nachfrage nach Sand und Kies. Unter Berücksichtigung weiterhin gestiegener Bezugskosten für den Wareneinsatz sowie gleichbleibender Kosten in Folge bestehender umwelttechnischer Auflagen und den im Wirtschaftsbericht dargestellten Sondereffekten ist das Rohergebnis im Vorjahresvergleich um 0,7% gestiegen. Das Gesamtergebnis ist bei konstanten Abschreibungen, aber durch Sondereffekte eingetretene erheblich teils gesunkener und andererseits gestiegener Betriebskosten kaum erkennbar niedriger als im Vorjahr ausgefallen. Es blieb insgesamt auf einem vorübergehend reduzierten, aber trotzdem stabilen Niveau. Die Karl Groß GmbH wurde durch die beiden dargestellten Effekte, trotz ihres regionalen Tätigkeitsbereichs, deutlich beeinflusst. Die regionale Marktentwicklung ist derzeit rückläufig. Die von der Staatsregierung vorgegeben Ziele beim Hochwasserschutz, sowie der öffentliche Straßen- Hoch- und Gewerbebau zeigen weiterhin eine fallende Tendenz, die sich im Jahr 2023 auch schon ausgewirkt hat. Ertragslage der Gesellschaft 2023
Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen bedingt durch die in den Sondereffekten dargestellten Kosten und reduzierten Entwicklungen. Die Betriebspacht ist aufgrund des flexiblen Pachtvertrages entsprechend dem gesunkenen Ergebnis ebenfalls angemessen reduziert worden. Im Jahresergebnis ist auch das Beteiligungsergebnis aus der Karl Groß GmbH & Co. KG, Österreich, mit 118 TEUR berücksichtigt. Die Gesellschaft steht zu 95 % im Eigentum der Karl Groß GmbH. Die übrigen 5 % gehören der Karl Groß GmbH, Schärding, die ihrerseits zu 100 % ebenfalls der Karl Groß GmbH, Moos, Deutschland, gehört. Im Übrigen waren die schon dargestellten außergewöhnlichen Schwankungen festzustellen. Vermögenslage der Gesellschaft 2023
Das Eigenkapital der Karl Groß GmbH hat sich im Berichtsjahr um 316 TEUR auf 7.865 TEUR erhöht. Der Grund liegt im reduzierten Ausschüttungsverhalten, trotz der dargestellten belastenden Sondereffekte. Das von der Karl Groß GmbH wesentlich verwendete Vermögen wird dieser von der Verpachtungsfirma des Alleingesellschafters Karl-Heinz Groß im Rahmen eines Betriebsverpachtungsvertrages zur Verfügung gestellt. Das langfristige Vermögen setzt sich aus dem Sachanlagevermögen, den Abbaugenehmigungen, der erworbenen Software, sowie den Finanzanlagen zusammen. Im Berichtsjahr erfolgten Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 951 TEUR. Diese betrafen vor allem Maschinen sowie den Fuhrpark. Das Umlaufvermögen setzt sich aus dem Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 111 TEUR, sowie unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 1120 TEUR, denen jedoch auch Anzahlungen in Höhe von 659 TEUR gegenüber stehen, den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.403 TEUR, den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von 792 TEUR, den Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 12 TEUR, den sonstigen Forderungen in Höhe von 1.095 TEUR, Umsatzsteuerguthaben in Höhe von 118 TEUR, Bankguthaben in Höhe von 833 TEUR, sowie Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 39 TEUR zusammen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 7.865 TEUR und die Gesellschaft verfügt damit über einen Eigenkapitalanteil in Höhe von 77 % (Vorjahr: 73 %). Der Jahresüberschuss in Höhe von 316 TEUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von 644 TEUR auf 699 TEUR erhöht. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.706 TEUR. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 671 TEUR, Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 712 TEUR sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 323 TEUR. Finanzlage zum 31.12.2023 Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 1.585 TEUR. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit, sowie den aufgrund eingeräumter Kreditlinien zur Verfügung stehenden liquiden Mittel können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden insbesondere die Kennzahlen Umsatzerlöse und Ergebnis nach Steuern herangezogen. Gesamtaussage Die Geschäftsführung hat die beschriebene Entwicklung zur Kenntnis genommen, erwartet trotz des Russland-/Ukraine-Kriegs und nun auch des Nah-Ost-Konfliktes in Israel insgesamt eine verhaltene positive Entwicklung des Unternehmens. Prognosebericht Die Aussichten für das Unternehmen sind auch für das nächste Jahr stabil, obwohl die Nachfrage nach Beton und Einbaumaterialien weiterhin rückläufig ist. Aufgrund der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird für das Geschäftsjahr 2024 trotz der reduzierten Erwartungen im Wohnungsbau mit einem zufriedenstellenden Ergebnis im Vergleich mit dem Durchschnitt der Vorjahresergebnisse 2022 und 2023 gerechnet Mit erheblichen negativen Auswirkungen des Ukrainekriegs wird aufgrund der regionalen Tätigkeit nicht gerechnet. Der Anstieg der Materialkosten im Bauwesen, sowie die gestiegenen Bauzinsen und die gestiegenen Lohnkosten wirken sich weiter deutlich aus. Die Abschwächung der Baukonjunktur kann sich weiterhin negativ auf die Gesellschaft auswirken. Der Hochwasserschutz, der reduzierte Wohnungsbau, trotz vermehrtem Wohnungsmangel, sowie der Sanierungsrückstand am öffentlichen Gebäudebau lassen weiter leicht reduzierte aber gesicherte Aufträge auf stabilem Niveau erwarten. Die Karl Groß GmbH verfügt über ausreichende Rohstoffvorräte durch die Verpachtungsfirma des Allein-Gesellschafters. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatz auf einem leicht verminderten Niveau gegenüber dem des Berichtsjahres erwartet, für 2025 ist mit einem ähnlichen Umsatz zu rechnen, wie er 2024 bei reduzierter stabiler Gesamtlage erwartet wird. Die derzeitige Mitarbeiterzahl mit rund 91 reicht aus, die geplante Umsatzzahl zu erreichen. Die regelmäßig notwendigen Investitionen lassen sich auf Grund der gesunden Eigenkapitalstruktur sicher durchführen. Technisch ist die Gesellschaft gut aufgestellt. Ein moderner und leistungsfähiger Maschinen- und Fuhrpark ist vorhanden und wird weiter gepflegt. III. RisikoberichtAuch die Berichtsfirma ist von den politischen und wirtschaftlichen Grundbedingungen in Bayern, Deutschland und Europa abhängig. Im Rahmen des Wirtschaftsberichts ist dazu schon Stellung genommen worden. Besonderes Risiko ist weiterhin der Ölpreis, wegen der erheblich davon abhängigen Maschinen-, Transport- und Subunternehmerkosten, aber auch die steigenden Energiekosten. Es bleibt weiterhin abzuwarten, ob diese an die Abnehmer weitergegeben werden können. Die Wettbewerbssituation ist überschaubar gut. Gerade die hohen Transportkosten fördern die regionale Wirtschaft und damit auch die Berichtsfirma. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Kernkompetenz Kies und Sand und der laufenden Beobachtung der Marktentwicklung ist uns das Risikoumfeld in diesem Geschäftsfeld bekannt. Die Auftragsbearbeitung im Bereich Erdarbeiten unterliegt einer ständigen auftragsbegleitenden Kontrolle. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Unser eingerichtetes Debitorenmanagementsystem trägt zur Minimierung von Ausfallrisiken bei. Aufgrund unserer Kapital- und Liquiditätsausstattung verfügt das Unternehmen über eine stabile Liquidität. Im Übrigen ist die Gesellschaft kapitalmäßig so gut aufgestellt, dass die vorhandenen Risiken beherrschbar bleiben. IV. ChancenberichtGute Entwicklungsmöglichkeiten sehen wir bei der gegebenen Nachfragesituation weiterhin in unserem Kerngeschäft Kies und Sand. Die Entwicklung branchenähnlicher Tätigkeitsgebiete unterliegt einer ständigen Beobachtung. Chancen können sich im Wege einer Kooperation mit Geschäftspartnern ergeben. V. Forschungs- und EntwicklungsberichtIm Berichtsjahr wurden keine Forschungs- oder Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt, über die zu berichten wäre. VI. NiederlassungenDas Unternehmen betreibt eine Zweigniederlassung in Fürstenzell.
Moos, den 05. Dezember 2024 Karl-Heinz Groß Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Ergebnisverwendungsvorschlag zum 31.12.2023Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023An die Karl Groß GmbH, Moos PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Karl Groß GmbH, Moos, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karl Groß GmbH, Moos, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse -entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und -vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den LageberichtDer gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 27. Dezember 2024 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Andreas Schwarzhuber, Wirtschaftsprüfer Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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