NIDEC AMEC EUROPE GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yujin Okochi seit 7.11.2016 | Geschäftsführer |
Henning Holdt Jacobsen seit 28.7.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nidec Electronics GmbHBietigheim-BissingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis zum 31.03.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/16Grundlagen des Unternehmens und wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2015/16In diesem Jahr hatte die Gesellschaft eine weitere starke Entwicklung in ihrer Gesamtleistung im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit zu verzeichnen, die auch weiterhin im Elektromotorengeschäft vor allem im Automotive Bereich Lenkung und Getriebe besteht. Aufgrund des anhaltenden Wachstums auf den europäischen Automobilmärkten konnten unsere Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015/16 weiter auf einen neuerlichen Rekordwert von € 259,5 Mio. gesteigert werden. Unsere Stärke im Markt ist unverändert zum vergangenen Jahr und sichert uns eine weiterhin bedeutsame Marktposition bei EPS (Electrical Power Steering). Der Umsatzanstieg beträgt 22,4 % im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr 2014/15. Im Hinblick auf die ursprünglich geplante KPI dieses Jahres übersteigt der Umsatz das geplante Ziel mit einer Zielerreichung von 142 %. Die Vorräte betragen zum Geschäftsjahresende € 50,6 Mio., was einer Reichweite von 1,88 Monaten gemessen an den Umsatzerlösen des letzten Monats des Geschäftsjahres entspricht. Aufgrund der Produktionsstandorte (in China) und der damit verbundenen vergleichsweise langen Transportdauer für den Transport unserer Produkte nach Europa ist der Vorratsbestand zwar relativ hoch, wurde aber zutreffend im Rahmen der internen Richtlinie einer Reichweite von 2,5 Monaten gesteuert, um eine angemessene Cash Flow Situation aufrechtzuerhalten. In Bezug auf die Cash Flow Situation verlief das Geschäftsjahr insofern gut, als zu den Monatsenden ein durchschnittlicher Bestand an flüssigen Mitteln von rd. € 16,2 Mio. erzielt werden konnte. Der wesentliche Grund für die anhaltende Expansion sowie ein bedeutsamer Faktor für uns hinsichtlich der Nachhaltigkeit eines bestimmten Umsatzanstiegs ist wie schon im Vorjahr, dass die europäischen Originalausrüstungshersteller (OEM), speziell die deutschen Kunden, auf neuen globalen Märkten in Nordamerika und China weiterhin erfolgreich waren, zusätzlich zur stabilen Nachfrage auf den ursprünglichen Märkten Europas. Unsere Verkaufsaktivitäten zur Erlangung neuer Projekte von europäischen Kunden verliefen im Geschäftsjahr ebenfalls exzellent; dies stellt einen Beitrag dar bzgl. zukünftiger Umsatzerlösanstiege auf mehr als € 300 Mio. im Geschäftsjahr 2019/20. In Bezug auf die sogenannte "Seltene Erden" Thematik sehen wir keinen wesentlichen negativen Einfluss mehr auf unser eigenes Geschäft und unsere eigenen Produktpreise. Es kann konstatiert werden, dass die Situation diesbezüglich weiterhin normal ist. Angesichts unserer Umsatzerwartungen für das folgende Geschäftsjahr 2016/17 sehen wir ein ähnliches Umsatzniveau wie in diesem Jahr. Vereinfachend gesagt, wird es konstant bleiben als Ergebnis sinkender Umsätze bestehender Projekte und steigender Umsätze neuer Projekte. Jedoch erwarten wir nach diesem Zwischenschritt der Konstanz wieder den Beginn eines starken Wachstums. Wirtschaftsbericht: Vermögens-, Finanz- und ErtragslageWie während eines jeden Geschäftsjahres als bedeutsam erkannt, ist das fundamentale Merkmal unserer Vermögens- und Finanzlage ein hoher Bestand an vollständigen Produktvorräten aufgrund der vergleichsweise langen Transportzeit von China nach Europa (lokale JIT Läger). In diesem Geschäftsjahr betrug der leicht erhöhte Vorratsbestand € 50,6 Mio., was einem Äquivalent von 1,88 Monaten Reichweite verglichen mit dem Vormonatsumsatz entspricht. Solange hierbei der wichtige Grenzwert von 2,5 Monaten eingehalten wird, sind hieraus keine negativen Auswirkungen auf die Cashflowentwicklung zu erwarten. Der Plan vom April 2015 sah einen durchschnittlichen Bestand an flüssigen Mitteln von € 12,9 Mio. zum jeweiligen Monatsende vor; tatsächlich wurden unter denselben Bedingungen im Ergebnis des Geschäftsjahres sogar € 16,2 Mio. erreicht (+26 % im Vergleich zum Plan). Der Anstieg der Forderungen insgesamt (aus Lieferungen und Leistungen, gegen die Alleingesellschafterin und gegen andere verbundene Unternehmen) um 28,3 % von € 51,1 Mio. im Vorjahr auf € 65,6 Mio. zum 31. März 2016 hat eine Erhöhung der Bilanzsumme von € 118,0 Mio. um € 9,6 Mio. auf € 127,6 Mio. zum 31. März 2016 bewirkt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um € 11,0 Mio. auf € 61,7 Mio. (+21,7 %) an und auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (einschließlich der Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin) um € 5,7 Mio. auf € 117,3 Mio. an. Als Resultat des Ergebnisabführungsvertrags mit der Alleingesellschafterin bleibt das gesamte Eigenkapital mit € 1,3 Mio. unverändert, ebenso wie die Eigenkapitalquote von 1,1 % zum 31. März 2016. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte € 9,3 Mio. (Vorjahr: € 8,0 Mio.), was zu einem sehr guten Verhältnis bezogen auf die Umsatzerlöse führte. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) nahm absolut um € 0,5 Mio. zu auf € 11,2 Mio. (4,7 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge (€ 12,4 Mio.) bzw. Aufwendungen (€ 12,5 Mio.) enthalten im Wesentlichen die Wechselkursgewinne (€ 11,6 Mio.; Vorjahr: € 8,4 Mio.) und -verluste (€ 11,5 Mio.; Vorjahr: € 9,4 Mio.), die aus den schwankenden Wechselkursen resultieren. Der Jahresüberschuss (€ 5,0 Mio.) wird an die Alleingesellschafterin NIDEC MOTORS & ACTUATORS (GERMANY) GmbH, Bietigheim-Bissingen, abgeführt. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 23 (Vorjahr: 20). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (vor Steuern und ohne nicht-operative Faktoren) war mit 164 % des Wertes des ursprünglichen Geschäftsplans herausragend gut. Den wesentlichen Einfluss hierauf hatte die in diesem Geschäftsjahr zu verzeichnende enorme Fluktuation des US-Dollar gegenüber dem Euro. Der ursprüngliche Plan sah € 6,5 Mio. vor und das Ergebnis war letztlich € 9,3 Mio. Interne Kontrollen und RisikomanagementHinsichtlich der betrieblichen Kontrolle wird eine regelmäßige Bilanzdurchsicht für Überwachungs- und Anpassungszwecke genutzt; hierbei sind vor allem Vorrats- und Cash Flow Status sehr bedeutsam, um den gesunden finanziellen Zustand der Gesellschaft zu erhalten. Außerdem stellt der jährliche Geschäftsplan ein regelmäßiges Instrument zur Sicherstellung der beiden wichtigen Leistungskennzahlen (KPI), Umsatzerlöse und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, dar. Um der aktuellen weltweiten Entwicklung gerecht zu werden, ist ein globales Compliance Managementsystem eingerichtet worden, dem das Führungspersonal und alle Mitarbeiter nachzukommen haben. Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklungen sowie AusblickWie bereits im Vorjahr ausgeführt stellt sich unser globales Geschäftsumfeld unverändert dar, und zwar sind alle externen Faktoren wie Materialkosten, Energiekosten, Arbeitskosten, Investitionskosten und Wechselkursschwankungen nach wie vor immer schwerer durch ein privates Unternehmen zu kontrollieren. Auch politische Einflüsse können große Risiken bzgl. der gesamten Geschäftstätigkeit verursachen. Aufgrund dessen ist es eine weiterhin wichtige Langfriststrategie, eine ausufernde Zentralisierung der Produktion in China zu vermeiden durch die Schaffung lokaler Produktionsstandorte auf globaler Basis. Diese Strategie wurde im Geschäftsjahr dadurch vorangetrieben, dass ein erstes lokales Projekt in einem unserer europäischen Standorte gefertigt wurde. Im Hinblick auf die künftige Geschäftsentwicklung versuchen wir uns verstärkt auf lokale Belieferung für neue Projekte zu konzentrieren, basierend auf europäischer Produktion. Dies stellt eine elementare Verbesserung dar hinsichtlich der weitestmöglichen Eliminierung globaler Risiken wie oben genannt. Ein neues Projekt basierend auf dieser Strategie ist bereits angelaufen und der Ausbau dieses Weges wird höchst wirksam bzgl. möglicher Risikokontrolle sein. Für das nächste Geschäftsjahr 2016/17 erwarten wir wie bereits erläutert konstante Umsatzerlöse (€ 260 Mio.). Wir werden uns auch im nächsten Geschäftsjahr weiterhin auf die europäische Automotive-Industrie konzentrieren, die es uns gemäß unseren Erwartungen ermöglichen wird, uns auch zukünftig in einer gesunden und profitablen Stellung als eines der führenden Unternehmen am Markt zu positionieren. In Bezug auf die Cash Flow Situation erwarten wir zu den Monatsenden einen durchschnittlichen Bestand an flüssigen Mitteln von rd. € 13,0 Mio. NachtragsberichtEs ergaben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 31. März 2016 bis heute, die einen Einfluss auf den Jahresabschluss zum 31. März 2016 gehabt haben würden.
Bietigheim-Bissingen, den 3. März 2017 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. März 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2015 bis 31. März 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2015/16I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. März 2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen der BilanzDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für die einzelnen Posten des Anlagevermögens wie folgt vorgenommen:
Im Geschäftsjahr 2015/16 angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen € 150 und € 1.000 wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG zu einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert unter € 150 wurden sofort abgeschrieben. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015/16 ergibt sich aus dem folgenden Anlagespiegel: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015/16 (Anlagespiegel)
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Einkaufspreisen. Einzeln zurechenbare Transportkosten und Zölle wurden als Anschaffungsnebenkosten der Waren aktiviert. Soweit erforderlich, werden Abwertungen aufgrund gesunkener Einkaufspreise oder Unverkäuflichkeit vorgenommen. Forderungen werden zu Nennwerten abzüglich erforderlicher Einzelabwertungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalabwertung ausreichend Rechnung getragen. Sämtliche Forderungen haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 2 (im Vorjahr T€ 5). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Vorsteuerguthaben von T€ 1.289 (im Vorjahr T€ 1.696), debitorische Kreditoren von T€ 111 (im Vorjahr T€ 0), Forderungen aus Zinsen auf Steuern von T€ 135 (im Vorjahr T€ 0) sowie Kautionen von T€ 19 (im Vorjahr T€ 16). Weiterhin wurde ein Körperschaftssteuerguthaben von T€ 5 (im Vorjahr T€ 7) gemäß § 37 Abs. 5 KStG ausgewiesen (Umstellung von ausschüttungsabhängiger Realisierung von Körperschaftssteuerguthaben auf eine ausschüttungsunabhängige ratierliche Auszahlung ab 2008 über zehn Jahre); der Anspruch wurde zum Barwert unter Ansatz des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,87 % p.a. bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten sind Rückstellungen mit ihrem Erfüllungsbetrag in dem Umfang gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Schadenersatzforderungen eines Kunden in Höhe von T€ 4.318 (im Vorjahr T€ 0), für ausstehende Rechnungen (T€ 1.846, im Vorjahr T€ 1.836), wovon nur noch T€ 85 (im Vorjahr T€ 326) auf "Rare-Earth"-Abrechnungen entfallen, sowie Personalrückstellungen (T€ 83, im Vorjahr T€ 173). Alle Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin enthalten Verbindlichkeiten aus Gewinnabführungen in Höhe von T€ 4.983 (im Vorjahr T€ 12.804) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 439 (im Vorjahr T€ 14). Für Einzahlungen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung werden einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf: Aufteilung nach Produktbereichen
Geographische Aufteilung
Größter Einzelposten bei den sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 12.406, im Vorjahr T€ 9.144) sind die Wechselkursgewinne von T€ 11.640 (im Vorjahr: T€ 8.423). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 168 (im Vorjahr T€ 62), die aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 145) und von Wertberichtigungen (T€ 23) resultieren. Der Materialaufwand (T€ 248.280, im Vorjahr T€ 201.309) betrifft fast ausschließlich Warenbezüge von verbundenen Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 12.523, im Vorjahr T€ 10.043) enthalten Wechselkursverluste von T€ 11.494 (im Vorjahr T€ 9.361). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 3 (im Vorjahr T€ 40). Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 4.318 resultieren aus der Bildung einer Rückstellung für Schadenersatzforderungen eines Kunden, die auf Zinsforderungen der Finanzbehörden infolge eines für die Jahre 2010 bis 2015 korrigierten Steuersachverhaltes zurückgehen. Infolge des am 3. März 2010 mit der Alleingesellschafterin NIDEC MOTORS & ACTUATORS (GERMANY) GmbH, Bietigheim-Bissingen, geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Auf Ebene der Organgesellschaft Nidec Electronics GmbH fallen somit grundsätzlich keine Steuern vom Einkommen und Ertrag mehr an. Allerdings weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen Steueraufwand aus der Ausbuchung von das Jahr 2010 betreffenden Kapitalertragsteuererstattungsansprüchen in Höhe von T€ 2 aus (im Vorjahr Steuerertrag in Höhe von T€ 1). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfielen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 4.983 (im Vorjahr T€ 7.954) wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an die Alleingesellschafterin abgeführt. IV. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt waren ohne Geschäftsführer 23 (Vorjahr 20) Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Am Bilanzstichtag beliefen sich die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den abgeschlossenen Verträgen auf T€ 94 (im Vorjahr T€ 92), davon sind T€ 78 (im Vorjahr T€ 73) innerhalb eines Jahres fällig. T€ 36 (im Vorjahr T€ 34) bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015/16 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 34,5 (im Vorjahr T€ 34) und ist ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen angefallen. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2015/16 die Herren:
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da im Geschäftsjahr 2015/16 nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhielten. Verbundene Unternehmen, Konzernabschluss Alleingesellschafterin ist die NIDEC MOTORS & ACTUATORS (GERMANY) GmbH, Bietigheim-Bissingen. Die Nidec Electronics GmbH wird in den Konzernabschluss der NIDEC Corporation, Kyoto/Japan, die den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Konzernkreis aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der NIDEC Corporation, Kyoto/Japan, bzw. über deren Internetseite "www.nidec.co.jp" erhältlich und wird im japanischen EDINET (Electronic Disclosure for Investor's NETwork; Internetadresse: "info.edinet-fsa.go.jp") unter der Nummer E01975 sowie bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC) auf deren Internetseite "www.sec.gov" unter der Indexnummer (CIK) 1158967 elektronisch als Formblatt 20-F veröffentlicht. Alle Unternehmen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter der einheitlichen Leitung der NIDEC Corporation stehen, werden als verbundene Unternehmen angesehen.
Bietigheim-Bissingen, den 3. März 2017 Die Geschäftsführung Henning Holdt Jacobsen Yujin Okochi Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nidec Electronics GmbH, Bietigheim-Bissingen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2015 bis 31. März 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 3. März 2017 PricewaterhouseCoopers
GmbH
ppa. Stefan Böhringer, Wirtschaftsprüfer ppa. Gregor Zwatz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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