Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 33825
Vorher
e-Spirit GmbHCrownpeak GmbH
Eingetragen
8.3.2022
Branche
Entwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteBereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Gegenstand
die Entwicklung, die Einführung und der Vertrieb von Datenverarbeitungsprogrammen für internet-basierte und mobile Anwendungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthew Roy Piercy
seit 6.2.2025
Geschäftsführer
Stuart Edward Kirk
seit 13.8.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CrownPeak Technology, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CrownPeak Technology, Inc.
United States
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Crownpeak Technology GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftstätigkeit

Crownpeak Technology GmbH ist der Hersteller eines branchenweit führenden Content Management Systems FirstSpirit.

Das Produkt FirstSpirit gehört zu den führenden Systemen weltweit und ist eines der Produkte, welche die global agierende Analystenhäuser wie Gartner, Forrester oder IDC in die Liste der führenden Lösungen in dieser Kategorie aufgenommen haben.

Unternehmen auf der ganzen Welt vertrauen auf unsere Lösung, denn sie unterstützt sie dabei, digitale Strategien erfolgreich zu implementieren, Kunden gezielter anzusprechen und Marktanteile zu gewinnen. FirstSpirit ermöglicht die Erstellung, das Management und die Veröffentlichung von Inhalten in den verschiedensten Kanälen, darunter Webseiten, Online- Shops, Intranets und Portale, Extranets, Printpublikationen oder mobile Geräte. In anderen Worten: FirstSpirit ist überall dort, wo kommuniziert wird und es auf überzeugende digitale Erlebnisse ankommt.

Ziele und Strategien

Zwei Aspekte, die die Crownpeak Technology GmbH als Unternehmen gut beschreiben, sind unser Fokus und unsere Leidenschaft für das, was wir tun. Wir konzentrieren uns darauf, das bestmögliche Content Management System (FirstSpirit) anzubieten, sodass unsere Kunden ihre Zielgruppen mit optimalen Online-Erlebnissen begeistern können.

Nach der Akquise durch die Crownpeak Technology Inc. im April 2021 werden nun neben dem eigenen Produkt (FirstSpirit) auch andere Produkte aus dem Crownpeak Gesamtportfolio angeboten und vertrieben. Die Produktstrategie wurde dabei von einem Ein-Produkt-Ansatz zu einem Produktportfolioansatz erweitert. Die globale Produktstrategie ist vor diesem Hintergrund, dass durch die Crownpeak GmbH entwickelte Content Management System (CMS) mit anderen Portfolioprodukten so zu kombinieren, dass eine größere gemeinsame Plattform entsteht - die Crownpeak Digital-Experience-Platform (DXP).

Steuerungssystem

Die operative Steuerung wird über ein monatliches Reportingsystem gewährleistet. Dabei werden vollständige Monatsabschlüsse gemäß den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (United States Generally Accepted Accounting Principles) erstellt.

Zentrale Kennzahlen des Reportings sind dabei Umsatz, EBITDA, Vorsteuerergebnis (EBT) sowie die Liquidität. Diese Kennzahlen unterliegen einem permanenten Plan-/Ist-Vergleich. Es wird quartalsweise ein rollierender Forecast für das Gesamtjahr erstellt, um frühzeitig mögliche Planabweichungen erkennen zu können. Es sind darüber hinaus feste Meldewege und Zyklen sowie Terminserien für Managementgespräche eingerichtet.

Forschung und Entwicklung

Wir treiben kontinuierlich Innovationen voran. Kunden profitieren von exzellenter Anwenderfreundlichkeit und einer flexiblen Integration mit E-Commerce-Systemen, Portalen, Back-End-Systemen und Cloud-Anwendungen. Unsere Anwender können sich auf unsere klar definierte Roadmap für r die Zukunft verlassen und sind für die digitalen Transformationsprozesse bestens aufgestellt. Die Entwicklung von Software erfolgt auf Basis von etablierten Standards und mit Werkzeugen für die Softwareentwicklung, die von Dritten beschafft werden. Eigene Forschung wird nicht betrieben. Die eigenen Softwareentwickler sind auch in kundenseitige Erweiterungen des Produkts FirstSpirit sowie in Problembehebung eingebunden.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023/2024 war die wirtschaftliche Lage in Deutschland geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, wie den immer noch spürbaren Energiepreiserhöhungen sowie den Nachwirkungen einer hohen Inflation im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr zum ersten Mal seit 2 Jahren negativ gewesen (-0,3%). Daher war im Markt weiterhin eine Zurückhaltung bei der Investitionsbereitschaft von Unternehmen spürbar.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Für das Jahr 2023 hat der Branchenverband Bitkom ein Wachstum des deutschen Marktes für Anbieter von Dienstleistungen und Produkten im Bereich Informationstechnik in Höhe von +2,2 % auf 142,9 Mrd. € berechnet. Im Wachstumsmarkt IT ist somit ein überproportionales Wachstum zu verzeichnen, auch wenn sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr deutlich verlangsamt hat (+8,7% 2022 zu 2023). Maßgeblich hierfür ist unter anderem der anhaltende Zwang zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, der auch in Post-COVID-Zeiten immer noch vorhanden ist. Das Segment Software erzielt der Bitkom zufolge 2023 ein Marktvolumen von 41,5 Mrd. € und liegt mit einem Wachstum von 9,6% sogar noch vor dem Wachstum der allgemeinen Informationstechnik.

Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 waren somit als positiv für die Geschäftsentwicklung der Crownpeak Technology GmbH zu werten.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung während des Geschäftsjahres 2023/2024 lag sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn oberhalb der Planzahlen für das Jahr. Eine generell feststellbare vorsichtige Investitionsbereitschaft im Markt, kombiniert mit der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit in vielen Firmen trotzdem in digitale Transformationsprojekte (speziell Websites und damit Content-Management) zu investieren, hat zu diesem Wachstum geführt.

Insbesondere die Strategie der Crownpeak Technology GmbH, sich verstärkt auf Bestandskunden zu fokussieren, hat sich als richtig erwiesen. Umsatztreiber in diesem Bereich waren zunehmend Migrationen von Bestandskunden in die Cloud, was zu einer Steigerung der jährlichen Einnahmen für diese Kunden führte.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf durch die Unternehmensleitung

Mit einem neuen Umsatzrekord von 18,6 Millionen Euro und dem Gesamtergebnis von 2,08 Millionen EUR Gewinn nach Steuern, wird der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023/2024 insgesamt als "sehr positiv" beurteilt.

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Das Rohergebnis belief sich auf 16,5 Mio. EUR (Vj. 15,2 Mio. EUR) und konnte um 8,2 % gesteigert werden.

Bei den Personalkosten (8,2 Mio. EUR, Vj. 9,1 Mio. EUR) ist ein Rückgang um insgesamt 10 % zu verzeichnen. Die gesunkenen Personalkosten sind insbesondere auf höhere Prämienzahlungen und Zahlungen für Abfindungen im Vorjahr zurückzuführen.

Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Stichtag 895 TEUR (Vj. 718 EUR). Es bestehen weiterhin keine Bankdarlehen und die finanzielle Ausstattung Gesellschaft wird als solide betrachtet.

Der einfache operative Cashflow (Überschuss plus Abschreibungen) beträgt 2,3 Mio. EUR (Vj. 0,7 Mio. EUR).

Die Gesellschaft gewährte der Gesellschafterin auf der Basis der guten Finanzlage ein Darlehen in Höhe von insgesamt 15,946 Mio. EUR, davon bestanden 11,6 Mio EUR bereits im Vorjahr.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist um 4,4 Mio. EUR auf 16,2 Mio. EUR (Vj. 11,9 Mio. EUR) angestiegen. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die zusätzliche Gewährung von Ausleihungen in Höhe von 15,9 Mio. EUR an die Gesellschafterin zurückzuführen.

Das Sachanlagevermögen ist bedingt durch reguläre Abschreibungen in Höhe von 158,9 TEUR (Vj. 154,9 TEUR), Investitionen in Höhe von 69,7 TEUR (Vj. 147,7 TEUR) sowie Anlagenabgängen auf 249,3 TEUR (Vj. 369,6 TEUR) gesunken.

Das Umlaufvermögen sank nur marginal um 0,1 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR (Vj. 2,8 Mio. EUR). Dies ist hauptsächlich durch um 1,5 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR (Vj. 1,7 Mio. EUR) niedrigere Kundenforderungen zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr bedingt. Dem stehen um 1,4 Mio. EUR höhere Sonst. Vermögensgegenstände größtenteils aus der noch nicht abgerechneten Sondervorauszahlung im Rahmen der Dauerfristverlängerung aus dem Vorjahr sowie höhere Bankbestände und Rechnungsabgrenzungsposten zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr gegenüber.

Das Eigenkapital beträgt 7,4 Mio. EUR (Vj. 5,3 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote ist von 34,4 % auf 37,2 % gestiegen.

Zudem nahmen die Fremdkapitalposten insgesamt um 2,4 Mio. EUR zu und beliefen sich auf 12,5 Mio. EUR (Vj 10,1 Mio. EUR). Dies ist insbesondere auf den passiven Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 7,3 Mio. EUR (Vj. 6,0 Mio. EUR) zurückzuführen, der sich um 1.3 Mio. EUR erhöht hat. Zu erklären ist dieser Unterschied damit, dass die meisten abzugrenzenden Rechnungen Ende des Kalenderjahres 2023 gestellt wurden und somit am Abschlussstichtag 31.01.2024 schon teilweise vereinnahmt worden waren.

Die passive Rechnungsabgrenzung enthält im Wesentlichen die Jahresrechnungen für Wartungs- und SaaS-Verträge, welche zu monatlich wiederkehrenden Umsatzerlösen und einem kontinuierlichen Abbau der passiven Rechnungsabgrenzung im Jahresverlauf führen und welche bereits vollständig vereinnahmt wurden.

Darüber hinaus erhöhten sich die Sonstigen Verbindlichkeiten hauptsächlich aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten, die aus der Abführung der Mehrwertsteuer aus den im Monat Dezember fakturierten Jahresrechnungen resultieren.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren, welche auch zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind Umsatz, EBITDA, Ergebnis vor Steuern (EBT) sowie die Liquidität.

Im nichtfinanziellen Bereich zählen die Recruiting-Kennzahlen und die Fluktuation zu den wichtigsten Betrachtungsfeldern.

Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Die Crownpeak Technology GmbH verfügt über ein System von Prozessen und Daten zur Überwachung von Risiken für das Unternehmen. Ein spezialisiertes Softwaresystem ausschließlich für das Risikomanagement wird nicht eingesetzt. Crownpeak Technology GmbH setzt stattdessen auf ein monatliches Reportingsystem. Die wichtigsten Kennzahlen unterliegen einem permanenten Plan-/Ist-Vergleich. Es wird monatlich ein rollierender Forecast für das Gesamtjahr erstellt, um frühzeitig mögliche Planabweichungen erkennen zu können. Es sind feste Meldewege und Zyklen sowie Terminserien für Managementgespräche eingerichtet.

Jedes Kundenprojekt, in dem Kunden-verrechenbare Stunden relevant sind, wird in einer hierfür geeigneten und extern beschafften Softwareanwendung angelegt und kontrolliert. Die Mitarbeiter buchen die geleisteten Stunden in dieses System, so dass ein ständiger Abgleich zwischen budgetiertem und Ist-Aufwand erfolgen kann. Die Auslastung der Mitarbeiter ist ebenfalls aus dem System ersichtlich, so dass frühzeitig Leerlaufzeiten erkannt werden können.

Für Crownpeak als Softwareprodukthersteller und -vertreiber ist die permanente Beobachtung der Vertriebsfortschritte beim Verkauf von Lizenzen für ein frühzeitiges Erkennen von Planabweichungen wichtig. Die Vertriebspipeline wird in einem der weltweit führenden CRM-Systeme gepflegt und mindestens einmal im Monat detailliert bewertet.

Im Rahmen einer Risikoinventur wurden die folgenden Risiken für die Crownpeak Technology GmbH als relevant eingeschätzt und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Im Wesentlichen werden hier Risiken aufgeführt, deren Eintreten eine Verschlechterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge hätte. Darüber hinaus ist die Crownpeak Technology GmbH möglicherweise weiteren Risiken ausgesetzt, die derzeit jedoch noch nicht bekannt sind oder die zum jetzigen Zeitpunkt nicht als wesentlich eingeschätzt werden.

Risiken aus der Unterschreitung von Planumsätzen

Werden die Planumsätze nicht erreicht, spiegelt sich dies unmittelbar im Ergebnis wider. Während die aufgebaute Anzahl an Wartungs- und SaaS-Verträgen eine solide Umsatzbasis bildet, decken diese nicht die gesamten laufenden Kosten ab. Deshalb werden die Lizenzerlöse beziehungsweise die SaaS-Neuabschlüsse und die diesbezügliche Vertriebspipeline inhaltlich und bezüglich ihrer Entwicklung auf der Zeitachse eng beobachtet.

Risiken aus dem fehlerhaften Produkt

Die Crownpeak Technology GmbH verkauft Lizenzen und Nutzungsrechte an einem komplexen Softwareprodukt an eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Kunden mit unterschiedlichen Einsatzszenarien. Das Produkt wird bei einer Vielzahl von Kunden an sensiblen internen Schnittstellen genutzt. Sollten bei der Weiterentwicklung des Produkts gravierende Mängel entstehen, oder sind diese bereits im System immanent, so kann dies dazu führen, dass zum einen die Kunden Crownpeak Technology GmbH in Mängelhaftung nehmen oder zum anderen die Reputation von FirstSpirit und Crownpeak Technology GmbH am Markt deutlich einbüßt, was weitere Umsätze erschweren würde.

Für die Weiterentwicklung von FirstSpirit ist eine feste Roadmap eingerichtet, die ausreichende Entwicklungs- und Testzeiten vorsieht. Zudem ist die unseren Kunden zuarbeitende Entwicklungsabteilung mit kompetenten und erfahrenen Mitarbeitern besetzt.

Risiken der technischen Infrastruktur

Die Crownpeak Technology GmbH bieten das Kernprodukt als "Software-as-a-Service" (SaaS) an. Das bedeutet, dass die Verantwortung für den Betrieb der Software bei Crownpeak liegt. Die IT-Infrastruktur für den Betrieb der Software wird über einen Drittanbieter bezogen. Hier setzen wir auf den Markführer (Amazon Web Services, AWS), da dieser ein besonders hohes Maß an Verlässlichkeit gegen Ausfälle bietet. Nichtdestotrotz besteht die Gefahr eines größeren Ausfalls der externen IT-Infrastruktur von AWS. Crownpeak müsste in diesem Fall Ausfallzahlungen an die betroffenen Kunden tätigen. Vertraglich ist dies so limitiert, dass keine übermäßig hohen Zahlungen zu leisten sind, um das Gesamtrisiko zu minieren.

Personalrisiken

Die Crownpeak Technology GmbH ist ein Softwareunternehmen ohne nennenswertes Sachanlagevermögen. Das wichtigste Asset des Unternehmens sind die Mitarbeiter. Das betriebsnotwendige Wissen konzentriert sich auf eine überschaubare Anzahl an Kernentwicklern und weiteren Schlüsselpersonen. Diese Mitarbeiter stehen deshalb im besonderen Fokus der Personalarbeit. Sollten gleichzeitig mehrere dieser Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, ergäben sich hieraus mittelfristige Risiken für die weitere Unternehmensentwicklung.

Eine weitere Gefahr sind die Folgen einer potentiellen Verlagerung von Mitarbeiter aus Deutschland heraus in andere Regionen (Nearshoring, Offshoring) zwecks Kosteneinsparungen. Diese Art von Personalverlagerung würde mit einem temporären Know-How-Verlust einhergehen, welche die Software- und Service-Qualität negativ beeinträchtigen könnte. Eine Abschwächung dieses Risko ist nur bedingt möglich, da das langjährige Knowhow von Mitarbeitern sich nicht kurzfristig ersetzen lässt.

Die COVID-19 Pandemie hat zu größeren strukturellen Änderungen in den Arbeitsabläufen der Crownpeak Technology GmbH geführt. Zu nennen sind beispielsweise die Einführung einer "Remote-first" Strategie für mobiles Arbeiten. Damit erlauben wir jedem Mitarbeiter (soweit möglich) an beliebigen Standorten und auch von zuhause zu arbeiten. Das sich daraus ergebende Unternehmensrisiko ist eine niedrigere Mitarbeiterbindung ans Unternehmen. Das Geschäftsmodell der Crownpeak Technology GmbH hat sich als robust gegen (Post-) Pandemieauswirkungen erwiesen.

Risiken aus der Übernahme

Die ehemalige e-Spirit AG wurde im April 2021 von der Crownpeak Technology Inc. aus dem USA übernommen. Im August 2022 wurde auch der Firmenname von e-Spirit auf "Crownpeak Technology GmbH" geändert. Diese Übernahme durch ein US Unternehmen hat umfangreiche Auswirkungen auf die internen Personalstrukturen und Verantwortlichkeiten in unterschiedlichen Abteilungen mit sich gebracht. Gleichzeitig wurden viele Prozesse vereinheitlicht und globalisiert (HR, Finance, Professional Services, Product-Management, Sales, Engineering, etc.). Diese Umstrukturierungen bedeuten eine größere Veränderung des Arbeitsumfeldes, die sich an vielen Faktoren ablesen lässt. Markante Beispiele sind "Umstellung der Unternehmenssprache auf Englisch" oder "Arbeiten über mehrere Zeitzonen".

Es besteht damit das allgemeine Risiko, dass Mitarbeiter mit zentral beschlossenen Veränderungen um Umgestaltungen nicht einverstanden sind und dem neuen Umfeld ablehnend gegenüberstehen.

In der Tat wurde in den Jahren nach der Übernahme eine (im Vergleich zu den Zeiträumen davor) verstärkte Personalfluktuation wahrgenommen. Die Remote-Arbeit schwächt, trotz vieler Vorteile, auch häufig den Zusammenhalt der Mitarbeiter. Zur Risikominimierung investiert die Crownpeak Technology GmbH verstärkt in Unterstützungsprogramme für Mitarbeiter (Schulungen, gemeinsame Veranstaltungen) und baut gleichzeitig das Recruiting-Programm zur Nachbesetzung von offenen Stellen aus.

Finanzrisiken

Die Liquiditätssituation der Gesellschaft unterliegt jährlichen geschäftstypischen Schwankungen. Dabei kommt es im ersten Quartal des Kalenderjahres zu sehr hohen Zahlungseingängen aus Wartungsverträgen. Dieser hohe Liquiditätsbestand baut sich im Verlauf des Jahres nach und nach ab. Es bestehen keine Bankdarlehen und die finanzielle Situation ist insgesamt als solide zu bezeichnen. Jedoch kann die Liquiditätslage im Verlauf des Geschäftsjahres durch Ausbleiben von Lizenz- und SaaS-Verkäufen oder durch den Ausfall von Forderungen schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Entwicklung der Liquiditätslage und des Forderungsbestands wird deshalb kontinuierlich überwacht.

Seit der Akquise im April 2021, hat die Crownpeak Technology GmbH umfangreiche Kredite in Höhe von insgesamt 15,9 Mio. EUR (Vj. EUR 11,4 Mio. EUR) an die US-Mutter (Crownpeak Technology Inc.) vergeben. Sollten diese Kredite nicht rechtzeitig zurückgezahlt werden, kann es zu Liquiditätsengpässen auf Seiten der Crownpeak Technology GmbH kommen. Dieses Risiko wird durch eine ständige Liquiditätskontrolle im Rahmen der Kreditrückzahlungsstrategie der Muttergesellschaft minimiert.

Im Rahmen der Überprüfung der Zuordnung von Kosten des Markteintritts und der Markteinführung des Content-Management-Systems FirstSpirit in den USA wurde 2016 im Rahmen eines Drittvergleichs festgestellt, dass die Crownpeak Technology GmbH erhebliche Teile der in den USA aufgelaufenen und weiter auflaufenden Verluste der US-Landesgesellschaft e-Spirit Inc. (kategorisiert als Limited Risk Distributor) zu tragen hat.

Für die Vorjahre April 2021 bis 31. Januar 2022 betrug die von der e-Spirit Inc. an die Crownpeak Technology GmbH abgerechnete Market Entry Compensation 768,8 TEUR. Diese führte zu einer Reduzierung des steuerlichen Ergebnisses der Crownpeak Technology GmbH. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde keine Compensation von der e-Spirit Inc. abgerechnet.

Keines der identifizierten Risiken für sich genommen erreicht zum Zeitpunkt der Berichterstattung den Status eines bestandsgefährdenden Risikos. Die aufgeführten Risiken könnten sich jedoch negativ auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage sowie das Geschäftsergebnis und den Wert der Crownpeak Technology GmbH auswirken. Die Gesamtrisikoposition der Gesellschaft hat sich im Vergleich zu 2022/2023 nicht wesentlich verändert.

Chancenbericht

Auch in der Zukunft ergeben sich eine Reihe von Chancen für den Ausbau der Geschäftsaktivitäten und für Ertragssteigerungen.

Die in den Vorjahren getätigten Investitionen in die Weiterentwicklung der international renommierten Content-Management-Lösung FirstSpirit bilden dabei eine sehr gute Basis und es wird mit weiteren Neukunden gerechnet.

Der Bedarf an neuen Digitalisierungsinitiativen wird aus Sicht des Managements in der kommenden Geschäftsperiode, aber auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Der Erwerb der Crownpeak Technology GmbH durch das US-amerikanische Unternehmen Crownpeak Technology Inc. eröffnet neue Geschäftschancen und Entwicklungsperspektiven. So verfolgt Crownpeak Technology Inc. das Ziel, das Potenzial der Crownpeak Technology GmbH und deren Mitarbeitenden sowie das Kernprodukt FirstSpirit auf dem internationalen Markt thematisch passgenau weiterzuentwickeln. Insbesondere im amerikanischen Markt sehen wir erhebliche Möglichkeiten zum Neukundengeschäft.

Zusätzlich ergeben sich durch das stark vergrößerte Produktportfolio erhebliche Chancen auf Cross-Sell von neuen Crownpeak Produkten in die bestehende Kundschaft.

Prognosebericht

Nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom wird der deutsche Markt für Anbieter von Dienstleistungen und Produkten im Bereich Informationstechnik weiterhin wachsen. Im Jahr 2024 wird ein Plus von 6,1 % auf 151,5 Mrd. € Marktvolumen erreicht. Das relevante Teilsegment Software wird vermutlich um 9,4 % auf 45,4 Mrd. wachsen. Nach Einschätzung des Bitkom habe die Corona-Krise die Digitalisierung in vielen Bereichen beschleunigt. Wirtschaft, Staat und Verbraucher investierten in digitale Technologien, was sich in den aufgeführten Wachstumsprognosen widerspiegelt.

Die Gesellschaft rechnet für das nächste Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 17,5 Mio. EUR. Der Gewinn wird im Vergleich zu diesem Geschäftsjahr vermutlich deutlich höher ausfallen (Plan: 4,5 Mio. EUR). Grund hierfür sind Umsatzausweitung in höhermargigen Bereichen bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen aus durchgeführten Personalmaßnahmen sowie Umstrukturierungen.

Insgesamt blickt die Crownpeak Technology GmbH damit optimistisch in die Zukunft.

Nachhaltigkeitsbestrebung

Grundsatzerklärung zu Umwelt, Soziales und Governance

Bei Crownpeak bauen wir auf unseren Werten auf, die uns auszeichnen und unser Handeln leiten. Als globales Unternehmen verpflichten wir uns, unser Geschäft auf sozial verantwortliche und ethische Weise zu führen, die Kreativität und Vielfalt umfasst und unseren Mitarbeitern, unseren Kunden und der Gesellschaft einen Mehrwert bringt.

Wir erwarten, dass diese Grundsatzerklärung von allen Mitarbeitern, einschließlich Führungskräften, leitenden Angestellten und Direktoren des Unternehmens, eingehalten wird. Wenn wir in die Zukunft schauen, werden wir weiterhin transparent sein und uns weiterhin auf den Ausbau unserer Nachhaltigkeitsbemühungen konzentrieren.

UMWELTNACHHALTIGKEIT: Wir verpflichten uns zu umweltbewusstem Handeln, um unsere Auswirkungen auf den Klimawandel zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen und in Übereinstimmung mit Umweltvorschriften zu arbeiten.

SOZIALE VERANTWORTUNG: Wir verpflichten uns, ein sozial verantwortlicher Arbeitgeber zu sein, indem wir in unserem gesamten Unternehmen ein Umfeld der Vielfalt und Inklusion fördern, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung von Frauen und Minderheiten, ethischem Handeln und der Unterstützung unserer lokalen Gemeinschaften liegt.

CORPORATE GOVERNANCE: Wir setzen uns für den Aufbau einer Kultur ein, die ethischem Geschäftsverhalten und verantwortungsvoller Unternehmenstätigkeit verpflichtet ist. Wir glauben, dass eine starke Corporate Governance die Grundlage für die Erfüllung unserer Verpflichtungen ist.

 

Dortmund, 31. Juli 2024

Marcel Amosse

Bilanz zum 31. Januar 2024

AKTIVA

31.1.2024 31.1.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 115.009,65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
1,00 115.010,65
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 249.312,69 369.648,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 54.601,05 54.601,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.945.767,50 11.330.234,93
16.000.368,55 11.384.835,98
16.249.682,24 11.869.494,74
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 209.807,24 1.675.660,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.082,18 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.630.364,99 427.108,10
1.841.254,41 2.102.768,52
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 895.216,88 718.420,19
2.736.471,29 2.821.188,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 884.794,67 764.945,15
19.870.948,20 15.455.628,60

PASSIVA

31.1.2024 31.1.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 4.400.000,00 4.400.000,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 445.000,00 445.000,00
IV. Gewinnvortrag 428.056,51 82.265,37
V. Jahresüberschuss 2.076.723,41 345.791,14
7.399.779,92 5.323.056,51
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.191.045,00 168.781,00
2. Sonstige Rückstellungen 814.987,82 1.546.175,99
2.006.032,82 1.714.956,99
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.660.144,01 1.551.061,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 100.027,47 55.313,14
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.414.452,45 797.711,09
davon aus Steuern: EUR 1.380.824,18 (Vj: EUR 733.715,62)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vj: EUR 9,07)
3.174.623,93 2.404.086,07
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.290.511,53 6.013.529,03
19.870.948,20 15.455.628,60

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 31. Januar 2023 bis 31. Januar 2024

2023/24 2022/23
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.601.472,93 17.188.846,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 243.551,16 755.411,43
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 486,15 (Vj: EUR 9.247,94)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -22.394,21 -317.965,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.359.723,03 -2.417.948,38
-2.382.117,24 -2.735.913,59
4. Rohergebnis 16.462.906,85 15.208.344,78
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.870.382,37 -7.926.114,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.339.076,63 -1.198.118,51
davon für Altersversorgung: EUR -57.787,60 (Vj: EUR -71.082,11)
-8.209.459,00 -9.124.232,53
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -244.683,61 -312.520,52
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.909.057,91 -5.256.467,09
davon aus der Währungsumrechnung: EUR -7.308,69 (Vj: EUR -4.174,48)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.022.264,00 -168.781,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.077.442,33 346.343,64
10. Sonstige Steuern -718,92 -552,50
11. Jahresüberschuss 2.076.723,41 345.791,14

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Crownpeak Technology GmbH (nachfolgend Gesellschaft) hat ihren Sitz in Dortmund und ist beim Amtsgericht Dortmund unter der Nummer HRB 33825 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.

Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB (hier: Gesamtkostenverfahren) verwendet.

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, für das Geschäftsjahr den Zeitraum vom 01.02. eines Kalenderjahres bis zum 31.01. des folgenden Kalenderjahres zu wählen.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer. Bei der Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer werden betriebsindividuelle sowie technische und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt.

Die unter Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich außerplanmäßiger Abschreibung, bilanziert. Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den branchenüblichen Forderungen wird durch ausreichend bemessene, individuell ermittelte Wertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in ausländischer Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt ihrer Entstehung bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Stichtag, welche einem bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag als Aufwand zuzurechnen sind.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Fremdwährungspositionen sind zum Stichtag mit dem Devisenkassakurs bewertet. Sofern bei Positionen der Aktivseite/Passivseite der Stichtagkurs unter/über dem Entstehungskurs liegt, wird die Differenz ergebniswirksam erfasst. Bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wird das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip entsprechend der Regel des § 256a HGB nicht angewandt.

4. Erläuterungen zur Bilanz, Anlagespiegel und für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem in der Anlage I beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen Gesellschafter.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 31.01.2024 Stand 31.01.2023
EUR EUR
Personalrückstellungen 323.987,51 967.741,25
ausstehende Rechnungen 328.598,31 387.134,74
Gewährleistung 89.000,00 88.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 45.000,00 49.000,00
Sonstige Rückstellungen 28.402,00 54.300,00
814.987,82 1.546.175,99

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind außerhalb von teilweisen Eigentumsvorbehalten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 100.027,47 (Vj. EUR 55.313,14) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Dauerschuldverhältnisse:

Die Gesellschaft hat verschiedene Miet-, Leasing- und Serviceverträge abgeschlossen, deren Verpflichtung sich nach dem Stand zum Abschlussstichtag wie folgt belaufen:

Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr
1. Mieten Gebäude 1.276.238,91 258.548,64 1.017.690,27
2. KFZ-Leasing 122.551,95 44.007,08 78.544,87
3. Sonstige Verträge 203.719,17 87.547,96 116.171,21
1.602.510,03 390.103,68 1.212.406,35

Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen für Gebäude beziehen sich auf Mieten ohne Nebenkosten.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge i.H.v. EUR 107.248,62 (Vj. EUR 507.183,71). Diese resultieren aus Korrekturen aus dem Vorjahr i.H.v. Euro 107.248,62 (Vj. EUR 222.468,21) und der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. Euro 0,00 (Vj. EUR 284.715,50).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen i.H.v. EUR 70.185,07 (Vj. EUR 0,00).

6. Sonstige Angaben:

Zahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 91,5 (Vorjahr 105), davon 16,25 (Vorjahr 23) teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter (Teilzeitkräfte, Studenten oder Aushilfen).

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch

 

Herr Marcel Amosse, Regional Sales Director, Berlin (vom 01. Juli 2024)

 

Herr Andreas Knoor, Dipl. Informatiker / M.C.Sc, Falkensee (bis 9. Juli 2024),

 

Herr Jonah Paransky, Bellaire/Texas/USA, Bachelor of Science (Electrical Engineering) Bachelor of Arts (Economics), (bis 28. März 2024)

 

Herr Markus Bömelburg, Freiberufler, Bochum (vom 29. Februar bis 30. Juni 2024)

 

Herr Samuel Monti, Austin/Texas/USA, Bachelor of Science (Electrical Engineering) Bachelor of Arts (Economics) (vom 28. März bis 9. Juli 2024)

Auf die Nennung der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt.

Mutterunternehmen

Seit dem 1. April 2021 ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft die Crownpeak Technology Inc., Denver/USA.

Angaben zum Konzernabschluss

Die Crownpeak Technology Inc., Denver/USA, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis nach US GAAP auf.

Angaben zum Anteilsbesitz

Unternehmen Anteil am Kapital in % Eigenkapital 31.01.2024 Ergebnis 31.01.2024
e-Spirit Inc., Sitz Delaware, Büro Boston/USA 100,0 203 TUSD 516 TUSD
(188 TEUR) (476 TEUR)

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von EUR2.077.442,33 zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 428.056,51 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

In dem aktuellen Geschäftsjahr vom 01. Februar 2024 bis 31. Januar 2025 trat kein Ereignis ein, das für die Gesellschaft von so wesentlicher Bedeutung ist, dass es zu einer gegenüber dem 31. Januar 2024 veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führt.

 

Dortmund, den 31. Juli 2024

Marcel Amosse

Hinweis zur Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss zum 31.01.2024 der Crownpeak Technology GmbH, Dortmund, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 16.09.2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung hat am 16.09.2024 folgenden Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst: Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023/24

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 31.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.1.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.351.125,36 0,00 1.351.125,36 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.977.751,07 0,00 0,00 3.977.751,07
5.328.876,43 0,00 1.351.125,36 3.977.751,07
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.521.258,26 69.664,02 1.936.395,35 654.526,93
2.521.258,26 69.664,02 1.936.395,35 654.526,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 54.601,05 0,00 0,00 54.601,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.330.234,83 6.772.566,86 2.157.034,09 15.945.767,60
11.384.835,88 6.772.566,86 2.157.034,09 16.000.368,65
19.234.970,57 6.842.230,88 5.444.554,80 20.632.646,65
Abschreibungen
Stand 31.1.2023 Abschreibungen Berichtsjahr Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen Stand 31.1.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.236.115,71 85.755,86 1.321.871,57 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.977.750,07 0,00 0,00 3.977.750,07
5.213.865,78 85.755,86 1.321.871,57 3.977.750,07
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.151.610,15 158.927,75 1.905.323,66 405.214,24
2.151.610,15 158.927,75 1.905.323,66 405.214,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.365.475,93 244.683,61 3.227.195,23 4.382.964,31
Buchwerte
Stand 31.1.2024 Stand 31.1.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 115.009,65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
1,00 115.010,65
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 249.312,69 369.648,11
249.312,69 369.648,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 54.601,05 54.601,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.945.767,50 11.330.234,93
16.000.368,55 11.384.835,98
16.249.682,24 11.869.494,74

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Crownpeak Technology GmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Crownpeak Technology GmbH, Dortmund - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Crownpeak Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 31. Juli 2024

ba audit gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer

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