Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 105969
Vorher
RBXF Consultant GmbHRBFX Consultant GmbH
Eingetragen
26.4.2016
Branche
Vermittlung von KreditenBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
a) Die Erbringung von Finanzdienstleistungen nach Kreditwesengesetz in Form der Anlagevermittlung (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG), Anlageberatung (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG), Abschlussvermittlung (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG) und Finanzportfolioverwaltung (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG). Ferner besteht Befugnis sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. b) Erstellung von Marktanalysen und Durchführung von Marketingmaßnahmen in Deutschland und Europa, insbesondere im Finanzsektor. c) Nicht genehmigungspflichtige technische und wirtschaftliche Beratung, Erbringung von technischer und wirtschaftlicher Support-Dienstleistungen. d) Die Übernahme von Handelsvertretungen sowie Abnahme und Vermittlung von Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und ausländischen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Puschmann
seit 8.8.2025
Geschäftsführer
Andreas Leonhardt
seit 21.7.2025
Geschäftsführer
Maximilian Felske
seit 17.3.2017
Geschäftsführer
Jürgen Roßwinkel
seit 27.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.90% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
RFG Holding LTDCYP
90.00%
KFR LTDCYP
9.90%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RFG Holding LTD
Cyprus
675.000 €
90.00%
KFR LTD
Cyprus
75.000 €
9.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RoboMarkets Deutschland GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der RoboMarkets Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

Aktivseite

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Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Barreserve
a) Kassenbestand 64.820,08
64.820,08 0,00
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 1.062.721,79 524.987,62
b) andere Forderungen 0,00 0,00
1.062.721,79 524.987,62
3. Forderungen an Kunden 263.694,46 378.804,34
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 0,00 Euro
4. Anteile an verbundenen Unternehmen 130.621,58 130.621,58
darunter:
an Finanzdienstleistungsinstituten: 130.621,58 Euro
5. Sachanlagen 244.271,00 66.162,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 168.365,40 69.340,50
davon gegen Gesellschafter: 0,00 Euro
7. Rechnungsabgrenzungsposten 5.660,30 7.626,00
Summe der Aktiva 1.940.154,61 1.177.542,04

Passivseite

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Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
1. Sonstige Verbindlichkeiten 46.757,96 24.032,95
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 193.058,00 29.249,00
b) andere Rückstellungen 411.120,04 125.805,56
604.178,04 155.054,56
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen 0,00 0,00
750.000,00 750.000,00
b) Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
cb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
cc) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
cd) andere Gewinnrücklagen 75.000,00 75.000,00 75.000,00
d) Bilanzgewinn 414.218,61 123.454,53
1.289.218,61 998.454,53
Summe der Passiva 1.940.154,61 1.177.542,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

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Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
1. Provisionserträge 809.798,09 254.137,71
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.531.296,70 2.008.049,51
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 909.426,70 665.669,46
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 157.813,29 1.067.239,99 102.463,45
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.779.800,92 1.397.599,03
2.847.040,91 2.165.731,94
4. Abschreibungen und Wertberichtigung auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 29.339,84 15.291,72
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.339,88 10.000,00
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 461.374,16 71.163,56
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 170.360,20 29.249,00
8. Sonstige Steuern 249,88 1.883,85
9. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 290.764,08 40.030,71
10. Gewinnvortrag 123.454,53 83.423,82
11. Bilanzgewinn 414.218,61 123.454,53

Anhang zur Bilanz zum 31. Dezember 2023 und zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 - 31. Dezember 2023

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

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Firma: RoboMarkets Deutschland GmbH
Sitz: 60311 Frankfurt am Main, Bleidenstraße 1
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: AG Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 105969

I. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung

Die RoboMarkets Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S. des § 2 Abs. 1 WpIG und hat gemäß § 340 Abs. 4 HGB die Vorschriften der RechKredV anzuwenden. Nach diesen Bestimmungen gilt das Finanzdienstleistungsinstitut RoboMarkets Deutschland GmbH als große Kapitalgesellschaft. Das Unternehmen hat die Geschäftstätigkeit entsprechend seiner nach § 32 Kreditwesengesetz erteilten Erlaubnisgegenstände mit Anzeige an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vom 21. Juli 2020 per 1. August 2020 aufgenommen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des Wertpapierhandelsgesetzes (WpIG), des Kreditwesengesetzes (KWG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV Formblatt 1) aufgestellt.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend Formblatt 3 der RechKredV in Staffelform aufgestellt, die im Formblatt bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Grundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgen gem. §§ 242ff., 264 ff., HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen erfahren. Auf fremde Währung lautende Posten, sofern vorhanden, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

2. Forderungen

Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da zum Bilanzstichtag keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vorgenommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht besteht.

3. Sachanlagen

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt.

Planmäßige Abschreibungen erfolgen gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen waren nicht vorzunehmen.

Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden in voller Höhe abgeschrieben. Das Anlagevermögen wird in einem Anlagenverzeichnis geführt.

Auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung entfallen EUR 244.271,00 (Vorjahr EUR 66.162,00).

4. Sonstige Vermögensgegenstände und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die erst nach dem Stichtag als Aufwand zu erfassen sind.

5. andere Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es existieren keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 HGB mit dem im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab.

6. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus gezeichnetem Kapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklage, dem Gewinnvortag und dem Jahresüberschuss zusammen.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses

1. Fristengliederung

Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von EUR 1.062.721,79 (Vorjahr: 524.987,62) sind täglich fällig. Die Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 263.694,46 (Vorjahr: 378.804,34) haben eine Restlaufzeit von bis zu 3 Monaten. Die Forderungen bestehen gegen verbundene Unternehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen EUR 168.365,40 (Vorjahr: 69.340,50) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Wesentliche Positionen der sonstigen Vermögensgegenstände sind Kautionen in Höhe von EUR 79.274,86 (Vorjahr EUR 10.697,15), Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von EUR 73.122,60 (Vorjahr: EUR 42915,47) und Körperschaftssteuerrückforderungen in Höhe von EUR 4.532,61 (Vorjahr EUR 10.085,08).

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf EUR 46.757,96 (Vorjahr: EUR 24.032,95). Sie bestehen in Höhe von EUR 20.543,11 (Vorjahr 12.546,26)aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen, in Höhe von EUR 24.722,46 (Vorjahr EUR 6.393,19) aus Steuerverbindlichkeiten und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 1.382,13 (Vorjahr 3.483,24). Alle Positionen haben einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2. Rückstellungen

Andere Rückstellungen wurden in Höhe von EUR 411.120,04 (Vorjahr EUR 125.805,56) gebildet. EUR 111.308,00 (Vorjahr 86.221,00) entfallen auf die Positionen Abschlussarbeiten und Prüfungskosten, EUR 204.220,37 (Vorjahr: EUR 0,00), auf Sonderzahlungen Personal, und EUR 83.619,88 auf Sonstige wie Beiträge.

Steuerrückstellung betrafen Gewerbesteuer in Höhe von EUR 97.523,00 und Körperschaftssteuer von EUR 95.535,00.

3. Gewinn- und Verlustrechnung

Der per 31.12.2023 testierte Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 123.454,53 wurde zusammen mit dem Jahresüberschuss 2023 von EUR 290.764,08 in voller Höhe in den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 414.218,61 eingestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 2.531.296,70 (Vorjahr EUR 2.008.049,51) resultieren aus einer Servicevereinbarung zur Erbringung von technischen Servicedienstleistungen für ein verbundenes Unternehmen. Die Provisionserträge wurden im Rahmen der Anlagevermittlung durch die Vermittlung von Handelskonten- und Plattformen in Höhe von EUR 809.798,09 (Vorjahr 254.137,71) erzielt.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

 

Herr Maximilian Felske, Frankfurt am Main (bis 05.09.2023)

 

Herr Vanyo Walter, Neu-Isenburg (ab 05.09.2023)

 

Herr Gottfried Korzuch, Neu-Isenburg

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschüsse und Kredite i.S.d. § 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Bezugsrechte oder sonstige anteilsbasierende Vergütungen wurden nicht ausgegeben.

Es bestehen monatliche Mietverpflichtungen in Höhe von EUR 13.715,42 für Büroraum und EUR 904,40 für Stellplatzmiete.

2. Personal

Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 8,6 Mitarbeiter und 1,4 geringfügig Beschäftigte.

3. Beteiligungen und Mandate

Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag eine hundertprozentige Beteiligung an:

Robomarkets Nordic AB

Humlegardsgatan 17

114 46 Stockholm, Schweden

Eigenkapital: SEK 50.000,00

Kapitalrücklage: SEK 125.000,00

Eigenkapital und Kapitalrücklage wurden im Geschäftsjahr 2020 auf das Geschäftskonto der Robomarkets Nordic AB eingezahlt. Der Jahresabschluss 2023 des Unternehmens weist ein vorläufiges Betriebsergebnis in Höhe von SEK -117.105 (Wechselkurs EUR/SEK 8,926 ergibt Gegenwert in EUR von -10.453).

Geschäftsführer und Mitarbeiter nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien großer Kapitalgesellschaften wahr und halten keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten.

Alleingesellschafterin des Unternehmens ist die RFG Holding Ltd., Limassol, Zypern, eingetragen im Department of Registrar of Companies and official Receiver Nicosia zu HE 365861. Die RFG Holding erstellt keinen Konzernabschluss.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 39.500,00 und gliedert sich wie folgt:

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Tätigkeit: EUR
Abschlussprüfungsleistungen für
a) Jahresabschluss 19.500,00
b) § 89 WpHG 28.000,00

 

Frankfurt am Main, 28. März 2024

Gottfried Korzuch

Vanyo Walter

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 130.621,58 0,00 0,00 130.621,58
Sachanlagen 125.907,49 258.114,85 106.899,28 277.123,06
256.529,07 258.114,85 106.899,28 407.744,64
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Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 59.745,49 29.339,85 56.233,28 32.852,06
59.745,49 29.339,85 56.233,28 32.852,06
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Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Anteile an verbundenen Unternehmen 130.621,58 130.621,58
Sachanlagen 244.271,00 66.162,00
374.892,58 196.783,58

LAGEBERICHT 2023

Entwicklung der RoboMarkets Deutschland GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023

Darstellung der Lage

Die operative Tätigkeit des Unternehmens bestand aus den Bereichen der Bereitstellung von - nicht genehmigungspflichtigen - technischen Servicedienstleistungen für die deutschsprachigen Kunden der zyprischen RoboMarkets Ltd. sowie der Vermittlung von risikoaffinen Investoren im Rahmen der Anlagevermittlung entsprechend § 2 Abs. 2 Nr. 3 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) an dasselbe Institut. Beide Dienstleistungen werden auf Basis vertraglicher Vereinbarungen finanziell kompensiert bzw. provisioniert. RoboMarkets Deutschland akquiriert im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich Kunden, welche die regulatorisch vorgegebenen Voraussetzungen zum professionellen Status erfüllen. Professionellen Händlern steht beim Handel mit Differenzkontrakten der für Kleinanleger bestehende „Negativsaldoschutz“ nicht zur Verfügung, Handelsverluste können die Einlagen übersteigen. Sogenannte „Retail Kunden“ fanden im Berichtszeitraum keine Berücksichtigung. Das Unternehmen hat sich für grenzüberschreitende Dienstleistungen zur Ausübung des freien Dienstleistungsverkehrs in Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden und Zypern im Rahmen des Europäischen Passes bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht angezeigt. In Schweden besteht zudem eine hundertprozentige Kapitalbeteiligung an der Robomarkets Nordic AB. In der Schweiz wurde eine äquivalente Registrierung im Beraterregister der Registrierungsstelle der BX Swiss AG gemäß Artikel 29 FIDLEG vorgenommen. RoboMarkets Deutschland ist somit in die Lage versetzt, flächendeckend im europäischen Gebiet Finanzdienstleitungen anzubieten.

Ertragslage

Hauptsächlicher Geschäftspartner des Unternehmens ist die RoboMarkets Ltd, Limassol, Zypern. Die vertragliche Grundlage besteht aus einerseits einer Servicevereinbarung für technische Dienstleistungen und einem Vertrag zur anteiligen Provisionierung von Handelsgebühren der an die Ltd. vermittelten Kunden. Die hieraus generierten Einnahmen beider Geschäftsbereiche beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 3.310.

Der Ergebnisverlauf der letzten drei Geschäftsjahre stellt sich wie folgt dar:

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2023 2022 2021
Erlöse in TEUR: 3.341 2.262 1.699
Gewinn in TEUR: 291 40 11
Umsatzrendite %: 8,79 1,77 6,47

Finanzlage

Die Finanzlage der RoboMarkets Deutschland GmbH stellt sich mit €750.000 gezeichnetem Kapital, €125.000 Rücklagen und €414.219 Bilanzgewinn zum Stichtag als überaus solide und bescheinigt die Fähigkeit zur jederzeitigen finanzwirtschaftlichen Aufgabenerfüllung.

Die Zusammensetzung der verfügbaren Liquidität mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr nach dem Bilanzstichtag stellt sich wie folgt dar:

Kurzfristig realisierbare Mittel

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31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Kassenbestand 65 0
Forderung an Kreditinstitute
Täglich fällig 1.063 525
Restlaufzeit bis drei Monate
Forderung an Kunden 264 379
Sonstige Vermögensgegenstände 168 69
Summe 1.560 973
Kurzfristig fällige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 47 24
Rückstellungen 604 155
Summe 651 179
Differenz: Liquidität 1. Grades 909 794

Vermögenslage

Wie in den Vorjahren ist die Vermögenslage des Unternehmens geordnet. Die Eigenmittel erhöhen sich signifikant um TEUR 291 auf insgesamt TEUR 1.289. Somit ist RoboMarkets Deutschland in die Lage versetzt, seine Geschäftstätigkeit und geplante Strategien auch in der Zukunft praktisch umzusetzen und weiterzuführen. Im Einzelnen ergibt sich nachfolgendes Bild: Immaterielle Vermögensgegenstände (0 TEUR) und Sachanlagen (245 TEUR) haben mit ca. 13% einen überschaubaren Anteil an der Vermögensstruktur, Finanzanlagen (130 TEUR) und Umlaufvermögen (1.561 TEUR) bilden die Hauptkomponenten. Die liquiden Mittel sind ausreichend, um Verschuldungsszenarien mittelfristig auszuschließen.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Die Änderung der Kundenstruktur weg vom Privatkunden hin zum PRO-Kunden wurde im März 2022 umgesetzt und hatte im Berichtsjahr unverändert Bestand. Die durchschnittliche Kontokapitalisierung blieb auf hohem Niveau und hatte einen positiven Einfluss auf die Umsatz- und Ertragszahlen.

Chancen

Das Unternehmen hat die Neuaufstellung der Kundenstruktur mit Fokus auf professionelle Kunden im Sinne von § 67 Abs. 2 WpHG im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023 konsequent fortgesetzt. Professionelle Kunden verfügen entweder über substantielle Vermögenswerte, ausreichend Erfahrung im Handel an den Finanzmärkten und /oder über eine berufliche Qualifikation, wodurch kontinuierlicher Handel bei gleichzeitigem Vermögenserhalt vorausgesetzt werden kann. Ungeachtet dessen besteht auch bei dieser Händlergruppe der Bedarf, Anlageentscheidungen nicht eigenständig treffen zu müssen sondern sich der Expertise Dritte zu bedienen, um ein Finanzportfolio zusammen zu stellen und zu managen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden implementiert RoboMarkets Deutschland für interessierte Anleger die automatisierte Möglichkeit, Handelsstrategien Dritter mit dem eigenen Handelskonto zu verknüpfen und zu kopieren. Alle Handelsaktionen, die der kopierte Händler fortan durchführt, wie das Öffnen einer Position, das Zuweisen von Stop-Loss- und Take-Profit-Orders oder das Schließen einer Position, werden auf dem Konto des kopierenden Händlers unter Vorgabe einstellbarer Handelsrestriktionen ausgeführt. Das Unternehmen sieht hier erhebliches Potential, einen neuen Kundenkreis anzusprechen und zusätzliches Handelsvolumen zu generieren.

Des Weiteren soll durch die Beauftragung einer Agentur durch gezielte Werbemaßnahmen, Kampagnen in den sozialen Medien und Präsenzveranstaltungen der Bekanntheitsgrad von RoboMarkets Deutschland gesteigert werden, was s ebenso zu Umsatz- und Ertragssteigerungen führen wird.

Risiken

Die internationalen Finanzmärkte bleiben fragil. Die zunehmend angespannte geopolitische Situation und die eingetrübten Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung in einzelnen wichtigen Ländern und Regionen verbreiteten im Jahr 2023 große Unsicherheit. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Terrorangriff auf Israel und die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten sowie die ungewisse Entwicklung in anderen Regionen bergen weitere Risiken für die Finanzmärkte. Das aktuelle Marktumfeld bereitet Investoren unverändert Probleme, Stabilität und Planbarkeit fehlen, mangelnde Investitionsbereitschaft kann zu reduzierter Handelsbereitschaft führen und somit zu einem verminderten Provisionsaufkommen. Erhebliche Risiken ergeben sich unverändert aus dem in Deutschland in Kraft getretenen Jahressteuergesetz 2021 und dem Wegfall der unterjährigen Verlustverrechnung für Privatinvestoren bei Termingeschäften. Die für das Jahr 2023 seitens der Regierungspartei FDP im Rahmen der Verabschiedung des „Zukunftsfinanzierungsgesetzes“ geplante Abschaffung der Einschränkungen der Verlustverrechnung bei Termingeschäften und Totalverlusten wurde nicht umgesetzt. Die entstandenen negativen steuerlichen Effekte für private Investoren führen dazu, dass Kunden sich alternativen Finanzplätzen zuwenden und sich dem unmittelbaren Zugriff deutscher Finanzämter entziehen, indem sie Handelskonten bei ausländischen Anbietern eröffnen und führen.

Risikomanagement

Risikomanagement ist der Prozess der Identifizierung, Bewertung und Kontrolle finanzieller, rechtlicher, strategischer und sicherheitsrelevanter Risiken für das Kapital und die Erträge des Unternehmens. Diese Bedrohungen oder Risiken können aus einer Vielzahl von Quellen stammen, darunter finanzielle Ungewissheit, rechtliche Verpflichtungen, strategische Managementfehler, Unfälle und Naturkatastrophen.

Um Risiken zu verringern, setzt das Unternehmen Ressourcen ein, um die Auswirkungen negativer Ereignisse zu minimieren, zu überwachen und zu kontrollieren und gleichzeitig die positiven Ereignisse zu maximieren. Ein konsistenter, systemischer und integrierter Ansatz für das Risikomanagement hilft dabei zu bestimmen, wie bedeutende Risiken am besten identifiziert, verwaltet und gemindert werden können.

Diesbezügliche Risikoanalysen umfassen alle Aktivitäten zur Einschätzung, Bewertung und Priorisierung der Risiken, um nachhaltigen Erfolg und damit die Zukunft der Gesellschaft zu sichern, ihren Unternehmenswert zu steigern und das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu rechtfertigen.

Aufgrund der überschaubaren und klaren Organisations- und Kontrollstrukturen der Gesellschaft kann die Geschäftsleitung Risiken frühzeitig erkennen und kontrollieren.

Auf der Basis einer fortlaufenden Beobachtung und Kontrolle der Vertragspartner/Kunden sowie der zugrunde liegenden Märkte werden ein frühzeitiges Erkennen sowie Begrenzen von Risiken angestrebt.

Adressenausfallrisiko

Die Zahlungsausfallrisiken gegenüber dem Schwesterunternehmen in Zypern wird als niedrig bewertet. Die kontoführenden Institute Barclays Bank und HVB/UniCredit, bei welchen kurzfristige Einlagen gehalten werden, weisen ebenfalls ein niedriges Risiko aus. Das generelle Bonitätsrisiko wird als geringfügig eingestuft. Die Geschäftsbeziehung zur ManoBanka, Litauen, bildet die Grundlage für zukünftige Geschäftsaktivitäten im baltischen Gebiet und soll die Zusammenarbeit mit Gebietsansässigen der dortigen Region erleichtern. Das Ausfallrisiko bewertet die Geschäftsleitung als mittel.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass das Unternehmen möglicherweise nicht oder nur zu überhöhten Kosten in der Lage ist, Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit zu erfüllen. RoboMarkets Deutschland verteilt seine kurzfristig realisierbare Liquidität gleichmäßig auf die CRR-Kreditinstitute HVB/UniCredit und Barclays Bank. Beide Firmenkonten weisen regelmäßig Salden auf, welche die Zahlungsverpflichtungen von mindestens 2 Monaten abdecken. Unmittelbare Risiken sieht die Geschäftsleitung aufgrund der überschaubaren Kostenstruktur und der umfangreichen Kapitalausstattung als nicht gegeben.

Marktrisiken

Das Marktrisiko im engeren Sinne ist die Gefahr eines Verlusts, der aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussender Parameter eintreten kann. Das Unternehmen betreibt keinen Eigenhandel und hält Firmengelder ausschließlich in Euro bei täglicher Verfügbarkeit. Risiken resultierend aus Marktpreisveränderungen ist das Unternehmen nicht ausgesetzt. Durch Beobachtung der Märkte wird sichergestellt, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmen, sofern notwendig, rechtzeitig entgegenzusteuern.

Operationelle Risiken

Das operationelle Risiko bezeichnet den potenziellen Eintritt von Verlusten in Zusammenhang mit Mitarbeitern, vertraglichen Vereinbarungen und deren Dokumentation, Technologie, Versagen oder Zusammenbruch der Infrastruktur, externen Einflüssen und Kundenbeziehungen. Die Geschäftsleitung überwacht laufend die Einhaltung von Vorgaben und Vereinbarungen mit Vertragspartnern, die Einhaltung eigener Richtlinien für Mitarbeiter und kundenbezogen -auch automatisiert- innerhalb eines Kundenbeziehungsmanagement Systems (CRM).

Personelle Risiken

Zu den personellen Risiken zählen alle Risiken, die aus dem Einsatz von Mitarbeitern resultieren. Grundlegende Belehrungen zur Vertraulichkeit sind in jedem Arbeitsvertrag niedergelegt. Durch ein angemessenes Vergütungsmodell wird das Risiko häufigen Mitarbeiterwechsels reduziert. Das Unternehmen achtet darauf, dass bei Urlaub, Krankheit oder Kündigung eines Mitarbeiters andere Mitarbeiter die Tätigkeiten des nicht zur Verfügung stehenden Mitarbeiters problemlos übernehmen können. Betrugsrisiken wird durch kontinuierliche Beaufsichtigung und regelmäßige Stichproben der Arbeitsbereiche durch die Compliance Stelle und der internen Revision begegnet.

Rechtliche Risiken

Zu den rechtlichen Risiken gehören Gefahren, die sich aus Verträgen und Vereinbarungen mit Kunden und Geschäftspartnern und aus Verstößen gegen gesetzliche und interne Vorschriften ergeben können. Zur Absicherung allgemeiner und branchenspezifischer Risiken praktiziert die Gesellschaft bei allen geschäftlichen Aktivitäten das Vieraugenprinzip innerhalb der Geschäftsleitung, bei komplexeren Angelegenheiten wird die Beratung eines externen Rechtsvertreters hinzugezogen und gegebenenfalls auch die Expertise von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Vergütungsbericht

Die Vergütungen der Mitarbeiter/innen basieren auf standardisierten Arbeitsverträgen und orientieren sich an marktüblichen Werten. Fixe und variable Vergütungen der Mitarbeiter stehen in einem angemessenen Verhältnis zueinander. Dies bedeutet, dass unsere Mitarbeiter und die Geschäftsleitung eine angemessenen Festvergütung für Ihre Tätigkeit erhalten und dass - soweit variable Vergütungsbestandteile bezahlt werden - die Grundsätze der Auszahlung im Einklang mit unseren strategischen Zielen stehen und insbesondere auch auf ein nachhaltiges Wirtschaften des Unternehmens ausgerichtet sind. Im Bereich der Geschäftsleitung erfolgen variable Vergütungsbestandteile ausschließlich auf Beschluss der Gesellschafter.

Das Vergütungssystem der RoboMarkets Deutschland GmbH setzt weder aktuell noch zukünftig Anreize zur Eingehung von unverhältnismäßigen Risiken.

Die gesamten Personalbezüge (entspr. GuV) einschließlich sozialer Abgaben und betrieblicher Altersvorsorge betragen im Geschäftsjahr 2023 1.068 TEUR. Der Anteil der fixen Vergütungsbestandteile beträgt 1.023 TEUR, variable Vergütungen in Höhe von insgesamt 45 TEUR wurden als Anerkennung besonderer Arbeitsleistungen an insgesamt 2 Mitarbeiter gewährt. Als zusätzliche variable Komponente hat das Unternehmen eine Rückstellung in Höhe von 200 TEUR gebildet, welche nach Ermittlung des testierten Jahresergebnisses 2023 als Sonderzahlung unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien leistungsbezogen an die Mitarbeiter ausgeschüttet wird.

Eigentümerstruktur

Die RFG Holding, Limassol, Zypern, ist Alleingesellschafterin des Unternehmens. UBO's der Holding sind die Herren Vitaly Avtaykin (65%), Vasily Silich (30%) und Yana Achurina (5%).

Zweigniederlassung

Die RoboMarkets Deutschland GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.

Mitarbeiter

Das Unternehmen beschäftigte neben den beiden Geschäftsführern im Berichtszeitraum durchschnittlich 8,6 Mitarbeiter und 1,4 Aushilfskräfte. Auf Leitungsebene wurde im August 2023, bedingt durch das Ausscheiden von Herrn M. Felske, ein Wechsel der Verantwortlichkeit auf Herrn V. Walter vollzogen. Neueinstellungen betrafen die Bereiche Compliance, Marketing und Büroorganisation. Für das kommende Geschäftsjahr sind zusätzliche Arbeitskräfte in den Bereichen Digitales Marketing und Kundensupport eingeplant.

Beteiligungen

Die RoboMarkets Deutschland GmbH ist zu 100% an der Robomarkets Nordic AB, Stockholm, Schweden, beteiligt. Die Robomarkets Nordic ist ein örtlich getrennter, rechtlich und wirtschaftlich selbständiger Vermögensbestandteil der RoboMarkets Deutschland. Die Geschäftsführung wird von Herrn Mats-Olof Axel Engaras ausgeübt, weitere 2 Mitarbeiter bilden das Team des Unternehmens.

Robomarkets Nordic ist weiterhin als vertraglich gebundener Vermittler der RoboMarkets Deutschland GmbH bei der Bolagsverket, dem schwedischen Amt für Unternehmensregister, angemeldet.

Nichtfinanzielle Erklärung

Voraussetzung für eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter, Unternehmensführung und Gesellschafter erfolgreich, respekt- und vertrauensvoll zusammenarbeiten, sind gemeinsame Ziele und Grundwerte. RoboMarkets Deutschland definiert in einem Code of Conduct verbindliche Leitlinien Standards für gesetzeskonformes und ethisch verantwortungsvolles Handeln innerhalb des Unternehmens sowie gegenüber Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit. RoboMarkets Deutschland bekennt sich zu den Grundsätzen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen und den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation.

Das Unternehmen äußert sich im Rahmen seiner Offenlegungsverpflichtung in Verbindung mit Teil 6 der VO (EU) 2019/2033 Investment Firm Regulation (IFR) ausführlich zu Belangen der Unternehmensführung, zu den Eigenmitteln, zu den Eigenmittelanforderungen, zur Vergütungspolitik, zur Anlagestrategie und zu Umwelt, Sozial- und Unternehmensführungsrisiken. Des Weiteren orientiert sich RoboMarkets Deutschland bei der internen Steuerung und strategischer Zukunftsorientierung in Bezug auf Nachhaltigkeit an den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

 

Frankfurt am Main, 28. März 2024

Gottfried Korzuch

Vanyo Walter

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RoboMarkets Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RoboMarkets Deutschland GmbH, Frankfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RoboMarkets Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kaiserslautern, den 9. Dezember 2024

Dr. Jan-Christopher Kling, LL.M. Wirtschaftsprüfer

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