Reparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
Dlask GmbH
Dieselstraße 8, 85232 Bergkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Dlask seit 7.2.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dlask GmbHBergkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Dlask GmbH, Bergkirchen, gehört im Großraum München zu den führenden Wärmeversorgern mit flüssigen und festen Brennstoffen. Die Dlask GmbH ist Mitglied im Handelsverbund BYENERGIE und bietet ihre Dienstleistungen in Einkauf und Lieferung von Brennstoffen an deren Mitglieder sowie externe Händler an. Zu unseren Kunden zählen sowohl Privat- und Gewerbekunden als auch Kommunen. Als inhabergeführtes Familienunternehmen sind wir seit 70 Jahren erfolgreich am Markt tätig. Im Laufe der Jahre haben wir uns stetig weiterentwickelt. Unser Aufgabengebiete umfassen feste und flüssige Brennstofflieferungen, Dienstleistungen wie Tankverleih, Füllstandsüberwachung, Aufstellen von Heizmobilen und Brennstoffnotdienst an. Mit einem eigenen Fuhrpark von derzeit 27 Fahrzeugen (21 Tankfahrzeugen, 3 Tanksilofahrzeugen, 3 Transporter/Pickups) und einer modernen EDV-gestützten Einsatzzentrale gewährleisten wir eine zuverlässige Wärmeversorgung in Oberbayern/Schwaben. Das Unternehmen verfügt im Berichtszeitraum in München und Umgebung über insgesamt fünf Standorte (Dachau, Antdorf, Bergkirchen, Spatzenhausen, Gersthofen). II. Darstellung der Rahmenbedingungen, des Geschäftsverlaufs sowie der Lage des Unternehmens Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen: Der Ukrainekrieg hatte im Vorjahresberichtszeitraum zu außerordentlichen Rahmenbedingungen, insbesondere zu signifikanten Energiepreissteigerungen geführt. Im Verlauf des des 4. Quartals 2022 zeigte sich bei den deutschen Großhandelspreisen für Kraftstoffe, Heizöl, Strom, Gas und Pellets im Vergleich zu den Höchstständen im 3. Quartal 2022 jedoch eine rückläufige Tendenz. Die Bundesregierung beschloss im Herbst 2022 zudem Preisbremsen, die den Endkundenpreis für Strom und Erdgas bis zu 80 % der Verbrauchsmenge (nach Verbrauchsstufe), der Höhe nach begrenzten. Diese Preisbremsen galten ab dem 01. Januar 2023 und liefen zum Jahresende 2023 aus. Die nach Ausbruch des Ukrainekrieges seitens der deutschen und europäischen Politik beschlossenen Maßnahmen sowie der milde Winter 2022/23 trugen dazu bei, dass eine gesicherte Strom- und Gasversorgung aufrechterhalten werden konnte. Die Inflationsrate betrug gemessen am Anstieg des Verbraucherpreisindex (Berichtszeitraum zu Vorjahreszeitraum) 7,2 %. Die Rahmenbedingungen dämpften die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg preisbereinigt lediglich um 0,1 % (Berichtszeitraum zu Vorjahreszeitraum). Im Verkehrssektor nahm der Bestand an E-Autos im Berichtszeitraum, sowohl der reinelektrischen als auch der Hybride, weiter zu. Ende des Jahres 2023 waren in Deutschland ca. 1,3 Mio. reinelektrische PKWs (BEVs) und ca. 900.000 Plug-in-Hybride zugelassen, was 2,7 % bzw. 1,8 % des gesamten deutschen PKW-Bestandes ausmachte. Der Anteil der reinelektrischen PKWs an allen Neuzulassungen betrug 20 %. Im Bereich der Gebäudeheizungen beschleunigte sich das Wachstum bei den eingebauten Wärmepumpen. So wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 86 % mehr Wärmepumpen eingebaut als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch Öl- und Gasheizungen verzeichneten in diesem Zeitraum deutliche Verkaufszuwächse. Biomasseheizungen hatten hingegen einen Rückgang zu verzeichnen. In absoluten Zahlen war allerdings immer noch die Erdgasheizung mit großem Abstand die meistverkaufte primäre Heizungsart in diesem Zeitraum. Die Anteile am gesamten Heizungsbestand ändern sich aber aufgrund der Größe des Marktes und der Produktions- und vor allem Handwerkerkapazitäten nur sehr langsam. Die Erdgasheizung macht hier nach wie vor knapp die Hälfte alle Wohnraumheizungen aus. Der deutsche Kraftstoffkonsum - gemessen an den gesamten Inlandsablieferungen - war im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahreswert um 2,8 % rückläufig (Dieselkraftstoff: -4,3 %, Ottokraftstoff: +0,4 %). Nachdem der Heizölkonsum im Vorjahreszeitraum deutlich zunahm, war er im Berichtszeitraum nun um 7,2 % rückläufig. Vor dem Hintergrund der schwachen konjunkturellen Entwicklung waren nach Angaben der AG Energiebilanzen e. V. im Berichtszeitraum sowohl der deutsche Stromverbrauch (-7,2 %), als auch der deutsche Erdgaskonsum (-12,5 %) rückläufig. Quellenangabe zu Zahlen/Energieverbräuchen: www.destatis.de III. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich trotz erheblicher Investitionen (EUR 1.160.610) vermindert. Insgesamt verminderte sich das Sachanlagevermögen von EUR 3.288.110 im Vorjahr um EUR 122.899 auf EUR 3.165.211 im Berichtsjahr (3,74 %). Die Bilanzsumme hat sich von EUR 12.429.810 um EUR 324.524 auf EUR 12.105.286 (2,61 %) reduziert. Auf der Aktivseite fand die Verminderung ihren Niederschlag vor allem im Bereich der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände, auf der Passivseite vor allem in der Abnahme des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote beträgt 6,98 % (Vorjahr: 11,37 %). Der Anlagendeckungsgrad I (Eigenkapital /Anlagevermögen) reduziert sich im Berichtsjahr auf 0,25 nach 0,40 im Vorjahr. IV. Finanzanlage Die Liquidität war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gewährleistet. Zum 31.12.2023 bestand ein Finanzmittelfonds (Kassenbestand, Kontokorrentguthaben abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten) in Höhe von EUR 1.481.905. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum 31.12.2022 um EUR 751.074 (102,77 %). Die Liquidität zum Stichtag liegt damit deutlich über dem Planwert im letztjährigen Lagebericht, weil das Preisniveau und die Lagerbestände geringer ausfielen als im Vorjahr und Kunden schneller Ihren Verpflichtungen nachkamen. Der Liquiditätsbestand ist der wesentliche finanzielle Leistungsindikator, den wir zur Steuerung des Unternehmens verwenden. Unser gekaufter Fuhrpark und die Investitionen in Lager und Geschäftszukäufe wurde durch Bankdarlehen mittelfristig zu sehr guten Konditionen finanziert. Grundsätzlich möchten wir so unabhängig wie möglich von kurzfristiger Fremdfinanzierung sein, um in wirtschaftlichen Krisensituationen oder bei plötzlichen Änderungen der Rahmenbedingungen eigenbestimmt agieren zu können. Die im Geschäftsjahr getätigten Anlageinvestitionen in Höhe von rund EUR 1.127.523 (Vorjahr: EUR 1.811.618) dienen vor allem dazu, unseren Fuhrpark aktuell zu halten. Die Laufzeiten sind mittelfristig und es sind regelmäßige unterjährige Tilgungen zu leisten. Auf diese Weise nutzen wir das niedrige Zinsniveau mit langfristiger Zinsfestschreibung. Sämtliche Tilgungen sind im Geschäftsjahr plangemäß erfolgt. Der Cash-Flow nach DVFA/SG (= Jahresüberschuss + Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens +/- Änderung der langfristigen Rückstellungen) belief sich im Berichtsjahr auf EUR 371.944 nach EUR 1.594.786 im Vorjahr. V. Ertragslage Der Umsatz reduzierte sich um EUR 8.886.217. Hauptgrund hierfür sind die stark gesunkenen Einkaufspreise im Energiebereich als Folge des 2022 begonnenen Ukrainekriegs. Nach dem wirtschaftlich sehr erfolgreichem Jahr 2022, war wie im letzten Lagebericht erwähnt, ein stärkerer Rückgang des Ergebnisses zu erwarten. Insgesamt ist nach einem Jahresüberschuss von EUR 852.061 im Vorjahr ein Jahresfehlbetrag von EUR 567.537 zu verzeichnen. Dieser geschilderte Rückgang wurde durch folgende Punkte verstärkt (jeweils gerundet):
Personalkosten Wir hatten einen spürbaren Verschleiß im Team festgestellt nach herausfordernden Jahren 2020 (Corona) und 2022 (Ukraine). Aufgrund hoher Belastung in diesen Stoßzeiten und den damit sich ergebenden Überstunden, war es zwingendend notwendig mehr Personal einzustellen. Wir haben daher gezielt das Team aufgestockt, um Mitarbeiter zu entlasten, neue Marktanteile zu gewinnen und unser Geschäft weiter auszubauen. Diese Maßnahmen kamen teils zu spät oder die erhofften Verstärkungen brachten zu wenig Entlastung. Somit hatten wir verstärkt personellen Wechsel, was zu höheren Kosten geführt und unser Ergebnis sichtbar belastet hat. Die Personalaufwendungen haben sich von EUR 2.513.801 um EUR 513.137 auf EUR 3.026.938 erhöht. Abschreibungen Durch weitere, gezielte Anschaffungen im Fuhrpark, die im Wesentlichen unsere Expansion mit ermöglichen werden, erhöhten sich, neben den Personalkosten, die Abschreibungen um EUR 198.000. Forderungsausfall Trotz größter Sorgfalt (Bonitätsprüfung, Vorkasse, EC-Kartenzahlung, Kreditversicherung) gibt es insbesondere bei wirtschaftlichen Krisensituationen, leider immer Forderungsausfälle, die eben nicht erkennbar sind und vollständig ausgeschlossen werden können. Zudem musste eine größere, bekannte Forderung aus der Vergangenheit leider final abgeschrieben werden. Sie erwies sich als uneinbringlich. Somit ergaben sich Abschreibungen in Höhe von EUR 52.000. Fahrzeugkosten Die Erweiterung unseres Fuhrparks, eine höhere Maut, gestiegene Dieselpreise und höhere Versicherungsbeiträge haben zu einer deutlichen Kostensteigerung geführt. Diese belasten das Ergebnis ebenfalls um EUR 230.000. Werbekosten Wir wollen durch gezielte Werbung unsere Präsenz und Bekanntheit weiter steigern. Daher haben wir, neben klassischer Printwerbung, unsere Aktivitäten in Onlinewerbung (Video) und Internetauftritt investiert. Unsere Werbekosten erhöhten sich daher um EUR 41.000. VI. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Prognosebericht Im Jahr 2024 fielen die Preise weiter nach dem schon schwächeren Preisniveau 2023. Aufgrund des starken Preisrückgangs kauften die Kunden am Jahresanfang vermehrt Brennstoffe und lagerten ein. Durch das milde Wetter ab Frühjahr sank der Verbrauch weiter. Eine allgemeine Verunsicherung durch wirtschaftliche Unsicherheiten führten zudem zu einer Kaufzurückhaltung. Trotz eines starken Jahresenddrittels konnte der der geringere Mengenabsatz nicht vollständig bis zum Jahresende ausgeglichen werden. Für 2024 erwarten wir zwar einen Verlust, dieser fällt aber um rund TEUR 200 bis TEUR 250 geringer aus als im Jahr 2023. Den Bestand an liquiden Mitteln erwarten wir folglich leicht unter dem Niveau zum Ende des Jahres 2023. Insgesamt sind aber die Rahmenbedingungen (Witterungslage, Kostensteigerungen im Bereich Maut, Versicherungen, Käuferverhalten etc.) nicht abschließend prognostizierbar. Kurzfristig zu erledigende "Hausaufgaben" und Kurskorrekturen werden weiter erforderlich bleiben - aber nach wie vor sehen wir für das Unternehmen insgesamt positive Aussichten. Die Geschäftsführung sieht aktuell weder für das Jahr 2024 noch für die Zeit darüber hinaus Anzeichen für eine Bestandsgefährdung des Unternehmens. Vor allem agieren wir mit einem sehr soliden bilanziellen Hintergrund, der es uns erlaubt finanziell diese Vorleistungen weitgehend aus eigener Kraft stemmen zu können. Wir tilgen unsere Darlehen rasch und somit sinkt unsere Verschuldung weiter stark. Laufende gezielte Investitionen in Fuhrpark und Infrastruktur verhinderen einen Investitionsstau und verschaffen uns eine sehr gute Ausgangsposition für die Zukunft. Die dargestellten zukunftsbezogenen Planungen und Einschätzungen der Geschäftsführung beruhen auf Schätzungen und Informationen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts vorgenommen wurden bzw. zur Verfügung standen. Die daraus abgeleiteten Aussagen sind naturgemäß mit Risiken und Ungewissheiten verbunden. Daher ist es möglich, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten abweichen. 2. Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Politische Entscheidungen können unsere Entwicklung negativ beeinflussen. Zusätzliche behördliche Regulatorik oder Bürokratiekosten bedeuten mehr Aufwand, ohne dass die Erlöse steigen. Dadurch sinkt die Profitabilität unseres Geschäfts. Erwähnt wurde bereits der vorhandene Fachkräftemangel, insbesondere von Fahrern mit der entsprechenden Fahrerlaubnis. Er führt zu höheren Personalkosten oder - wenn kein geeignetes Personal gefunden werden kann - zu negativen Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung und damit auch auf das Ergebnis. Dies kann zu Umsatz- und in der Folge zu Ergebnisrückgängen führen. Generell erfordert unsere Branche einen hohen Investitionsbedarf, um beispielsweise stets alle Umweltvorgaben erfüllen und die Betriebsbereitschaft aufrecht erhalten zu können. Das bedeutet, dass zu jeder Zeit ausreichende Finanzierungen vorhanden sein müssen. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, weil zum Beispiel keine Finanzreserven mehr vorhanden sind oder kein Fremdkapital beschaffbar ist, wäre die Existenzgrundlage des Unternehmens gefährdet. Wir müssen die Veränderung der Wärmeversorgung ständig beobachten und frühzeitig reagieren. Sofern wir Markttrends und -entwicklungen übersehen, beeinträchtigt das unsere Wettbewerbssituation nachteilig. 3. Chancenbericht Der Heizölmarkt schrumpft. Für die nächsten Jahre wird es immer weniger Marktteilnehmer in unserem Liefergebiet geben. Mit gezielten Zukäufen wächst daher unser Geschäft mit guten Kunden gegen den Trend, weiter. Das Holzpellet-Geschäft wächst zudem stark und wir planen hier auch strategisch den Ausbau. Viele Ölheizungen werden in der Zukunft durch Pelletsheizungen ersetzt werden. Somit verlieren wir nicht zwingendend Kunden. Neue Teilnehmer sind nicht zu erwarten, da der Wärmemarkt sich verändert, hin in Richtung strombasierter Lösungen oder Fernwärmenetze. Zudem sind in unserem Gebiet hohe Kosten für Investitionsgüter und Personal zu bewältigen, was Neueinsteiger zusätzlich abschreckt. Es wird ein nicht geringer Anteil von Haushalten weiterhin mit lagernden Brennstoffen wie Heizöl oder Holzpellets zu versorgen sein. Zudem ist der Dieselantrieb im Schwer- und landwirtschaftlichen Verkehr noch über einen langen Zeitraum nicht zu ersetzen. Insgesamt gilt: Wärme und Mobilität sind Grundbedürfnisse der Menschen. Die Branche kann sich nach wie vor, trotz aller politisch gewünschten Neuerungen im Wärmesektor, weiterhin als zukunftssicher ansehen. Durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten, Lieferengpässe im Heizkesselbereich und Fachkräftemangel im SHK-Bereich, werden unserer Einschätzung nach nicht so viele andere Heizsysteme, wie politisch gefordert, in den nächsten Jahren eingebaut werden können. Längere Anfahrtswege für kleinere Anlieferungen werden durch weiter steigende Maut- und Treibstoffkosten unrentabel. Wir tätigen entsprechende Investitionen in EDV, Lagerstruktur und Fuhrpark um hier die Kostenvorteile weiter ausbauen und halten zu können. Wir schulen unsere Mitarbeiter gezielt im Bereich Heizung, Tank und Brennstoffanwendung. Dadurch dürften wir der Konkurrenz ein Stück voraus sein. Unsere Bilanzstruktur eröffnet Spielräume im Falle kurzfristig auftretender Schocks. Das Unternehmen hat die Kraft, plötzliche Änderungen im Markt für eine begrenzte Zeit zu überstehen und sich in dieser Zeit anzupassen und sich gegebenenfalls eröffnende neue Marktchancen zu nutzen. Es bieten sich Möglichkeiten für neue Märkte bzw. der Erweiterung bestehender Geschäftsfelder. Das Unternehmen kann sich weiter in Richtung Wärmeversorger entwickeln. Nach unserer Einschätzung unterbleibt derzeit eine Modernisierung der Heizungen. Ältere Heizungen brauchen den Brennstoff Heizöl. Daraus generieren sich Umsatzchancen für uns. VII. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Beim Management der Finanzpositionen strebt das Unternehmen eine hohe Eigenfinanzierung bzw. eine langfristige Absicherung von Finanzierungen an. Verbindlichkeiten sollen stets innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt werden. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Die Gesellschaft erwartet keine Engpässe. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. Das Unternehmen versucht, sich möglichst unabhängig von Fremdkapitalgebern, wie z. B. Banken, aufzustellen. Leasing des Fuhrparks und neuer IT schont unser Eigenkapital. Die Finanzierung samt Zinskonditionen ist langfristig gesichert und der Kapitaldienst für das Unternehmen gut zu bewältigen. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Bergkirchen im Dezember 2024 Die Geschäftsführung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Firma Dlask GmbH mit Sitz in Bergkirchen, Landkreis Dachau (eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 141192) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Für die Gewinn- und -Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht. Abweichend zum Vorjahresabschluss werden Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit dem Organträger unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Insgesamt wurde im Jahr 2022 ein Betrag von EUR 3.052.748,57 aus der Position "Forderungen gegen Gesellschafter" in den Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" umgegliedert. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerlicher Maßnahmen Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betreffen Restbuchwerte entgeltlich erworbener Nutzungsrechte an Software, eine neu geschaffene Webseite, sowie entgeltlich erworbene Firmenwerte. Die Abschreibungen erfolgen nach linearer Methode. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Die aktivierten Firmenwerte werden über fünf Jahre abgeschrieben. Abnutzbare Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Gegenstände bestimmt und mit gleichbleibenden Jahresbeträgen vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 19 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 sind in voller Höhe abgeschrieben worden. Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Betrag der für das Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist aus dem Anlagengitter zur Bilanz ersichtlich. Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Vorratsbestände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zinsen für Fremdmittel werden nicht einbezogen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Wagnisse und sonstiger wertmindernder Umstände bewertet. Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu Nennwerten. Beträge größeren Umfangs, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen, sind nicht enthalten. Die flüssigen Mittel sind mit den nachgewiesenen Beständen zu Nennwerten angesetzt. Alle Geldbestände lauten auf Euro. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlusstag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Darstellung des Eigenkapitals in der Bilanz erfolgte ohne Berücksichtigung der Ergebnisverwendung. Sonstige Rückstellungen wurden für alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge. Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Abzuzinsende Posten und Fremdwährungsverbindlichkeiten sind nicht enthalten. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlusstag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sonstige Pflichtangaben Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen beinhalten Darlehensforderungen, die im Berichtsjahr mit 1,12 % / bzw. 5,12 % verzinst wurden. Rückzahlungen erfolgten im Geschäftsjahr 2023 nicht. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit dem Organträger (Gesellschafter) in Höhe von TEUR 2.417. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten u. a. Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie der Steuererklärungen (TEUR 35), Archivierungskosten (TEUR 7) sowie Rückstellungen für Urlaub und Gleitzeit (TEUR 105). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung von Außenständen (Globalabtretung) sowie durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen besichert. Lieferantenverbindlichkeiten sind mit den üblichen Eigentumsvorbehaltsrechten verbunden. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 62 Mitarbeiter beschäftigt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft vom alleinigen Geschäftsführer Dieter Dlask, Kaufmann, vertreten.
Dieter Dlask, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Dlask GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dlask GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dlask GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 30. Dezember 2024 BTR
Beratung Treuhand Revision GmbH
Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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