Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 70187
Eingetragen
26.2.1999
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit TextilienGroßhandel mit Tabakwaren
Gegenstand
Waren aller Art zu handeln, zu importieren oder zu exportieren, soweit sie erlaubnisfrei sind, und eigenes Vermögen zu verwalten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Janna Zours
seit 15.11.2006
Prokura
Sergei Kischilov
seit 26.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
90.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sunimex Handels-GmbHEigenbeteiligung
10.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Sergei Kischilov
Hamburg
90.000 €
90.00%
Sunimex Handels-GmbH
Germany
10.000 €
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sunimex Handels-GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2019

A Darstellung des Geschäftsverlaufes

1 Entwicklung in der Ölwirtschaft und Rohölhandel

Das allgemeine Niveau der Rohölqualität, der über die Druzhba-Pipeline nach Westeuropa transportierten Mengen hat sich im Jahr 2019 nicht verbessert. Obwohl der Schwefelgehalt während des Jahres konstant nahe, aber immer noch unter dem Höchstwert lag, überschritt die Dichte des Rohöls von Zeit zu Zeit den angestrebten Höchstwert.

Im April 2019 ereignete sich der größte Unfall in der Geschichte des Transneft Versorgungsnetzes (Druzhba-Pipeline). Aufgrund dieses Unfalls wurden große Mengen Rohöl stark mit organischen Chloriden kontaminiert. Es wird angenommen, dass 5 bis 7 Millionen metrische Tonnen kontaminiert wurden. Kontaminiertes Rohöl wurde zu allen Pipeline-Zielen in Weißrussland, Westeuropa und dem russischen Hafen Ust-Luga gepumpt. Der Gehalt an organischen Chloriden war so extrem hoch, dass es den Raffinerien unmöglich war, dieses Rohöl zu verarbeiten.

Infolgedessen wurde im April damit aufgehört, weiteres Rohöl durch die Druzhba-Pipeline zu pumpen. Die Raffinerien, die von der Lieferung von kontaminiertem Rohöl betroffen waren, minimierten die Verarbeitung und wurden alternativ mit Rohöllieferungen über den Seeweg beliefert.

Erst im Juni 2019 wurden reduzierte Mengen an russischem Rohöl wieder nach Adamovo Zastave gepumpt.

Die durch diesen Unfall verursachten Schäden aller Beteiligten sind immens. Die Ursachen für die Kontamination sind bisher noch nicht aufgeklärt. Die diesbezüglichen strafrechtlichen Ermittlungen dauern noch an. Die Kontamination erfolgte im von Transneft betriebenen Versorgensnetz, wobei Transneft für die Einhaltung der Qualitätsanforderungen an russische Rohölexportlieferungen verantwortlich ist. Zwischenzeitlich hat der Verwaltungsrat von Transneft beschlossen, die Möglichkeit einer Entschädigung für den, durch einschlägige Unterlagen belegten, Schaden zu prüfen. Vergleichsverhandlungen zwischen Transneft und russischen Lieferanten sowie den Abnehmern (Raffinerien und Händler), mit einer vertraglichen Vereinbarung über den Transport ihres Rohöls inklusive entsprechenden Regelungen zur Qualitätsverpflichtung, wurden teilweise abgeschlossen bzw. sind noch im Gange.

Dessen ungeachtet liefert Sunimex weiterhin geringe Mengen russischen Rohöls, um den gesamten Bedarf der Raffinerie PCK Schwedt zu decken.

Darüber hinaus setzt Sunimex auch seine Handelsaktivitäten mit russischen Erdölprodukten in Fernost fort.

2 Nettoumsatz und Jahresüberschuss

Das Geschäftsjahr 2019 war von einem Unfall, der zu einer deutlichen Verschmutzung von Rohöl mit Chlorid innerhalb des Transneft Versorgungsnetzes (Druzhba-Pipeline) führte, beeinflusst. Wir verweisen dazu auf unsere Ausführungen unter A.1 Entwicklung in der Ölwirtschaft und Rohölhandel.

Die finanziellen Auswirkungen dieses Vorfalls beeinflussten den Jahresabschluss der Sunimex-Handels GmbH in allen wesentlichen Bereichen. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um 39.830 TEUR auf 155.538 TEUR. Dies entspricht einem Rückgang von -20,4 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018. Gleichzeitig reduzierten sich die Materialaufwendungen um 40.006 TEUR auf 154.403 TEUR (-20,6 %). Dies führte zu einer Veränderung des Rohertrags um 177 TEUR mit einem Rohertrag von insgesamt 1.135 TEUR im Geschäftsjahr 2019 (Vorjahr 958 TEUR). Dies entspricht einem Anstieg von 18,4 %.

Der Rohölumsatz der Gesellschaft verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 139.612 Tonnen von 407.558 Tonnen auf 267.946 Tonnen. Die Menge der gehandelten Ölprodukte aller Produkttypen (2018 nur Schiffsdiesel) stieg insgesamt von 47.979 auf 103.299 Tonnen (plus 55.320 Tonnen).

Das Ergebnis vor Steuern für 2019 beträgt -7.518 TEUR. Gegenüber -220 TEUR im Vorjahr ist dies ein Rückgang von 7.298 TEUR. Dies steht auch in direktem Zusammenhang mit dem oben genannten Unfall im Transneft Versorgungsnetz (Druzhba-Pipeline). Aufgrund der Lieferung von kontaminiertem Rohöl forderten die Abnehmer eine Entschädigung. Die Forderungen umfassen eine Entschädigung für kontaminiertes Öl, das geliefert wurde, Lieferungen, die nicht ausgeführt werden konnten, und eine Entschädigung für Schäden, die aufgrund der Kontamination entstanden waren.

Infolgedessen wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.021 TEUR abgeschrieben. Diese sind im Gesamtbetrag von 2.189 TEUR (Vorjahr 2.862 TEUR) enthalten, wie in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen ausgewiesen. Darüber hinaus hat die Sunimex-Handels GmbH Rückstellungen in Höhe von 6.979 TEUR für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet, die sich aus den Schadensersatzansprüchen der Abnehmer ergeben. Die Beträge unterliegen Schätzungen, und die Sunimex-Handels GmbH hat hier eine vorsichtige Schätzung innerhalb eines Bereichs wahrscheinlicher Werte vorgenommen. Gemäß dem Handelsgesetzbuch müssen Aufwendungen erfasst werden, sobald sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit anfallen werden. Gleichzeitig werden Erträge nur dann erfasst, wenn sie hinreichend sicher sind. Daher hat die Sunimex-Handels GmbH die Auswirkungen ihrer eigenen Schadensersatzansprüche an die Lieferanten im laufenden Jahresabschluss nicht berücksichtigt. Diese Ansprüche würden die Verluste der Sunimex-Handels GmbH vollständig abdecken, wenn sie sich als rechtsgültig erweisen und die Lieferanten in der Lage sind, sie zu bezahlen. Das Management hält es insgesamt für wahrscheinlich, dass das Unternehmen in Zukunft von diesen Ansprüchen profitieren könnte. Ohne die zuvor genannten außergewöhnlichen Effekte hätte das Ergebnis vor Steuern 1.428 TEUR betragen.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Jahresergebnisses ist zu berücksichtigen, dass im Geschäftsjahr 2019 die Gesellschafterdarlehen wieder entsprechend der allgemeinen Zinsentwicklung abgegrenzt wurden. Dies führt im Gegensatz zum Vorjahr zu einem Zinsaufwand von 650 TEUR (Vorjahr 786 TEUR) für das Unternehmen.

Ohne das Ergebnis der Wechselkursanpassungen aufgrund der Umrechnung zwischen USD und EUR (zusätzlicher Gewinn 2019 von 969 TEUR und zusätzlicher Gewinn 2018 von 2.299 TEUR) verringern sich die "sonstige betrieblichen Erträge" auf 14 TEUR (Vorjahr: 74 TEUR).

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" um 6.830 TEUR auf 7.722 TEUR erhöht. Der Anstieg geht im Wesentlichen auf die Bildung der Rückstellung für Rechtstreitigkeiten und Ansprüche von 6.979 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) zurück.

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 112 TEUR (16,0%) und belief sich 2019 auf 814 TEUR.

Das Finanzergebnis - ohne die Zinsaufwendungen für die Gesellschafterdarlehen (650 TEUR) - hat sich aufgrund höherer Zinserträge und Einnahmen aus dem Verkauf von Wertpapieren um 53 TEUR auf 1.767 TEUR erhöht.

Aufgrund der vorstehend genannten Abweichungen gegenüber dem Vorjahr hat sich das Jahresergebnis (ohne Berücksichtigung des Ergebnisses der Kursanpassung) um 9.169 TEUR auf insgesamt -8.531 TEUR verringert.

3 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2019 hat Sunimex Handels-GmbH die Raffinerie PCK Schwedt in geringem Umfang mit russischem Erdöl beliefert.

Leider hatte die Kontamination im April 2019 einen sehr großen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit von Sunimex.

Wir verhandeln noch mit unseren Lieferanten und den Raffinerien über Vergleichsvereinbarungen bezüglich unserer Lieferungen im April. Wir hoffen, sie vor Ende 2020 oder spätestens Anfang 2021 abgeschlossen sein werden.

Aufgrund der Unterbrechung der Lieferungen über die Pipeline und der darauffolgenden reduzierten Lieferungen stellen wir insgesamt eine Reduzierung der von uns an die deutsche Raffinerie gelieferten Mengen fest.

Dieser Unfall könnte sich auch negativ auf unsere künftige Geschäftstätigkeit in diesem Bereich auswirken, da einige kleine russische Hersteller ihr Rohöl nicht mehr über Terminals von Drittanbietern in das Pipelinesystem einbringen können.

Unter Berücksichtigung des oben Gesagten ging das von Sunimex gehandelte Rohölvolumen 2019 im Vergleich zu 2018 zurück.

Dabei ergaben sich die Öllieferungen über die Druzhba-Pipeline aus Zukäufen von Rohöl bei verschiedenen kleineren russischen Erdölproduzenten.

Unsere Gesellschaft setzte ihren Handel mit Ölprodukten im Fernen Osten fort. Dabei wurden Erdölerzeugnisse aus russischen Raffinerien mit Schiffen nach China exportiert.

Das Volumen der gehandelten Ölprodukte hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Wir konnten auch gehandelte Ölprodukte diversifizieren.

B Darstellung der Lage der Gesellschaft

1 Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beziehungsweise das Nettovermögen des Unternehmens ist gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen. Das ausgewiesene Eigenkapital verringerte sich um 7.563 TEUR auf 23.836 TEUR. (-24,1%). Dies ist eine direkte Folge der finanziellen Auswirkungen des Unfalls im Transneft-Transportsystem (Druzhba-Pipeline). Für weitere Einzelheiten verweisen wir auf A.2 Nettoumsatz und Jahresüberschuss.

Die Eigenkapitalquote ist gesunken und liegt nun bei 35,5 % (Vorjahr: 49,0 %).

Bereinigt um die kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die aufgrund der Abrechnungsweise zwischen Lieferanten und Kunden jeweils zum 15. des Folgemonats erst im Januar 2020 fällig sind, sowie die im Geschäftsjahr 2019 zur Vorfinanzierung des Handelsgeschäfts eingesetzten kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ergibt sich eine bereinigte Eigenkapitalquote in Höhe von 49,7 % (Vorjahr: 58,2 %). In absoluter Höhe ist das Eigenkapital von 31.398 TEUR auf 23.836 TEUR gesunken.

2 Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben, die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet.

Das langfristig gebundene Vermögen ist ausschließlich durch das Eigenkapital abgedeckt.

Den kurzfristigen Schulden steht in voller Höhe kurzfristig gebundenes Vermögen gegenüber.

An den Geschäftsführer wurde ein verzinslicher, langfristiger, besicherter Kredit in Höhe von 3.950 TEUR (Vorjahr: 3.825 TEUR) gewährt, der als Finanz- und Kapitalforderung dauerhaft dem Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zu dienen bestimmt ist.

3 Ertragslage

Trotz des um ca. 20,4 % gesunkenen Umsatzes an Rohöl und Erdölprodukten ist der operative Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer leicht verbesserten Margenentwicklung leicht gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich aufgrund der Auswirkungen des Unfalls im Transneft-Versorgungsnetzes (Druzhba-Pipeline) von 220 TEUR auf 7.518 TEUR. Wir verweisen auch auf A.2 Nettoumsatz und Jahresüberschuss für weitere Einzelheiten.

Die Gesellschaft weist 2019 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 7.563 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von 222 TEUR) aus. Darin enthalten sind auch die Aufwendungen für Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten und Ansprüche in Höhe von TEUR 6.979. Darüber hinaus sind Sondereinflüsse aufgrund der Währungsumrechnungsdifferenz zwischen USD und EUR von 969 TEUR (Vorjahr: 2.299 TEUR) sowie Aufwendungen für die Abschreibung uneinbringlicher und zweifelhafter Forderungen von 2.189 TEUR (Vorjahr: 2.862 TEUR) enthalten.

Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir ungefähr ein verbessertes Ergebnis aus der gewöhnlichen operativen Geschäftstätigkeit in USD. Unserer Meinung nach ist es wahrscheinlich, dass wir in Zukunft die positiven Auswirkungen unserer Ansprüche an unsere Lieferanten im Zusammenhang mit dem Unfall im Transneft-Versorgungsnetz (Druzhba-Pipeline) realisieren werden. Dies wird sich positiv auf das zukünftige Einkommen auswirken. Abhängig von der Entwicklung der Verhandlungen erwarten wir, dass dies spätestens Anfang 2021 eintreten wird. Inwieweit das Ergebnis durch eine Währungsumrechnungsdifferenz beeinflusst werden wird, hängt im Wesentlichen von der Kursentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar ab und kann heute noch nicht beurteilt werden.

C Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft besitzt sehr gute wirtschaftliche Beziehungen auf dem Rohölmarkt in Russland. Insoweit ist die Gesellschaft bestrebt, freie Mengen an Rohöl bzw. Erdölprodukte für den Export aus Russland zu akquirieren und diese Mengen vorwiegend in Deutschland und China anzubieten.

Die Gesellschaft sichert in diesem Zusammenhang sowohl den Lieferanten wie den Abnehmern eine reibungslose kundenfreundliche Abwicklung der Liefergeschäfte insbesondere im Zusammenhang mit dem Transport der Ware zu.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft ist bestrebt, das vorhandene Eigenkapital unter Beachtung des Unternehmerrisikos im Interesse des Gesellschafters angemessen zu verzinsen.

Unternehmensinterne Vorgaben im Zusammenhang mit der Höhe der zu erzielenden Rendite bestehen nicht.

Hier werden auch bewusst die vorhandenen Möglichkeiten der unterschiedlichen Verzinsung von Geldanlagen im Euro-Raum- bzw. im US-Dollar-Wirtschaftsraum genutzt.

D Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der Gesellschaft

In allen Tätigkeitsbereichen konnte die Sunimex Handels-GmbH seit Anfang des Geschäftsjahres 2015 eine gewisse Stabilität erlangen. Es gab kontinuierliche und stabile Lieferungen von Mineralöl und Ölprodukten mit Ausnahme des bereits erwähnten Vorfalls im April 2019. Für das Jahr 2020 wurden Jahres- und Rahmenverträge mit unseren Lieferanten und Kunden abgeschlossen.

Eine zentrale Aufgabe im Geschäftsjahr 2020 wird darin bestehen, unsere Geschäftstätigkeit im Bereich des Ölprodukthandels zu steigern und neue Geschäftsfelder zu erschließen, wobei das verfügbare Eigenkapital unserer Gesellschaft sowie unserer Muttergesellschaft "Redfinn GmbH" einbezogen wird. Weiterhin werden wir unsere Kenntnisse im Bereich Rohstoffhandel nutzen und weitere Handelsmöglichkeiten, insbesondere mit Erdöl und Erdölprodukten ausloten. Daneben werden auch andere Geschäftstätigkeiten geprüft und gegebenenfalls in unser Portfolio aufgenommen.

Für die Gesellschaft ergeben sich begrenzte Währungsrisiken für Zahlungsansprüche bzw. -verpflichtungen außerhalb des USD-Handelsgeschäftes.

Es bestehen für die Gesellschaft derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken.

E Prognosebericht

Wir nehmen die vielfachen Herausforderungen des Geschäftsjahres 2020 an und planen in folgenden Bereichen:

Abschluss von Vergleichsvereinbarungen mit unseren Lieferanten und Abnehmern in Bezug auf die Kontamination im April 2019

Stabilisierung /, wenn möglich, Erhöhung der Pipeline-Rohölmengen, die an die deutschen Raffinerien geliefert werden sollen

Diversifizierung der Ölsorten und Steigerung des Handels in Fernost / Erhöhung des Volumens

Aktives Asset Management des vorhandenen Eigenkapitals der Sunimex Handels-GmbH und der Muttergesellschaft mit dem Ziel, zusätzliche Erträge zu erzielen

Überprüfung anderer Geschäftsmodelle und gegebenenfalls Erweiterung des bestehenden Portfolios

Alle Aktivitäten der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 sollen vornehmlich dazu dienen, die bestehende Kostenstruktur der Gesellschaft durch entsprechende Einnahmen abzudecken und damit den Fortbestand unserer Gesellschaft zu gewährleisten.

Unter Einbezug der besonderen Rahmenbedingungen war der Geschäftsverlauf 2020 bislang zufriedenstellend.

 

Hamburg, 30. Oktober 2020

Sunimex Handels-GmbH
Hamburg

S. Kischilov, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.326,00 4.940,00
2.326,00 4.940,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 138.756,26 152.072,26
138.756,26 152.072,26
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.950.000,00 3.825.000,00
3.950.000,00 3.825.000,00
4.091.082,26 3.982.012,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 13.352.250,00 22.707.360,00
13.352.250,00 22.707.360,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.521.312,32 12.026.616,29
2. Sonstige Vermögensgegenstände 344.945,44 598.465,71
7.866.257,76 12.625.082,00
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 0,00 4.258.420,39
0,00 4.258.420,39
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 41.871.728,37 20.477.727,33
63.090.236,13 60.068.589,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 275,92 613,62
67.181.594,31 64.051.215,60

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
2. Eigene Anteile -10.000,00 -10.000,00
90.000,00 90.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 3.969.528,44 3.969.528,44
3.969.528,44 3.969.528,44
III. Gewinnvortrag 27.338.735,43 27.561.225,91
IV. Jahresfehlbetrag -7.562.560,12 -222.490,48
23.835.703,75 31.398.263,87
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.513,00
2. Sonstige Rückstellungen 7.086.320,94 165.400,00
7.086.320,94 166.913,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 4.491.124,01
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.908.815,70 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.282.098,09 5.592.301,52
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 15.925.108,73 21.437.923,36
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.143.547,10 964.689,84
36.259.569,62 32.486.038,73
67.181.594,31 64.051.215,60

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 155.537.691,74 195.367.387,58
2. Sonstige betriebliche Erträge 982.954,14 2.372.101,89
156.520.645,88 197.739.489,47
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -154.402.781,42 -194.409.037,74
-154.402.781,42 -194.409.037,74
4. Rohergebnis 2.117.864,46 3.330.451,73
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -757.345,68 -649.540,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -56.282,90 -51.843,12
-813.628,58 -701.383,55
6. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -27.345,46 -23.017,29
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -2.189.477,78 -2.862.229,42
-2.216.823,24 -2.885.246,71
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.722.022,29 -892.459,18
8. Betriebsergebnis -8.634.609,65 -1.148.637,71
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermöngens 71.814,83 58.117,06
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.734.350,97 1.725.100,73
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -689.302,92 -855.044,87
12. Finanzergebnis 1.116.862,88 928.172,92
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -43.478,65 -1.513,49
14. Ergebnis nach Steuern -7.561.225,42 -221.978,28
15. Sonstige Steuern -1.334,70 -512,20
16. Jahresfehlbetrag -7.562.560,12 -222.490,48

ANHANG für das Geschäftsjahr 2019

I Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft erfasst die Geschäftsvorfälle in zwei Bilanzkreisen (USD und EUR), die im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses konsolidiert werden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Wertangaben erfolgten in gerundeten EUR bzw. TEUR und Mio. EUR.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 70187 eingetragen.

II Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Währungen

Zum Abschlussstichtag waren für die Gesellschaft folgende Währungskurse zur Bewertung des USD-Bilanzkreises von wesentlicher Bedeutung. Angegeben wird der jeweilige Kurs auf Basis des Euro:

31.12.2019 31.12.2018
Bilanz (ohne Eigenkapital), Devisenkassamittelkurs 1,1234 1,1450
Gewinn- und Verlustrechnung, Durchschnittskurs 1,1195 1,1793

Das Eigenkapital wird mit dem jeweiligen Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung fortgeführt.

Der Durchschnittskurs ist der Jahresdurchschnittskurs der Devisenkassamittelkurse zum Monatsende.

2. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf die Gegenstände des Anlagevermögens wurden ausschließlich nach der linearen Methode und mit denselben Abschreibungssätzen wie im Vorjahr vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800 EUR netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

3. Die sonstigen Ausleihungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

4. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte der Vorräte (mit Ausnahme der geleisteten Anzahlungen) am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt.

5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

6. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

7. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Während des Geschäftsjahres bucht die Gesellschaft ihren Lieferungs- und Zahlungsverkehr ausschließlich in Fremdwährungsbeträgen (USD). Geschäftsvorfälle, die in der Gesellschaft in EUR abgewickelt werden, werden auch in EUR erfasst.

III Erläuterungen zur Bilanz

III.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres und die aufgelaufenen Abschreibungen sind im beigefügten Brutto-Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, gesondert dargestellt (Seite 10 f.).

III.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen originär in USD.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Kreditinstitute aus der periodengerechten Abgrenzung von Zinserträgen in Höhe von 164 TEUR (Vorjahr: 342 TEUR), sowie gegen das Finanzamt von 7 TEUR (Vorjahr: 43 TEUR), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen.

III.3 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen in Höhe von 7,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0 TEUR) für Haftungsrisiken im Zusammenhang mit verunreinigten gelieferten Öl gebildet.

III.4 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen originär in USD.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind dem Grunde nach Darlehensverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 22 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR).

III.5 Eventualverbindlichkeiten

Die Gesellschaft hat einen Avalkredit in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 3 TEUR) in Anspruch genommen. Dieser diente zur Absicherung der noch ausstehenden Nebenkostenabrechnung für ehemals angemietete Geschäftsräume in Hamburg. Die Gesellschaft schätzt aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

IV.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen den Handel mit russischem Rohöl und Gas sowie mit russischen Erdölprodukten und wurden ausschließlich im Ausland erzielt.

IV.2 Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr 2019 ergaben sich aus der Währungsumrechnung USD in EUR zum Abschlussstichtag Erträge in Höhe von 969 TEUR (Vorjahr: 2,3 Mio. EUR), die unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen werden.

IV.3 Personalaufwand

In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung" ist ein Betrag in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR) für die Altersversorgung enthalten.

IV.4 Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, betragen 2,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR) und betreffen in Höhe von 164 TEUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR) die vollständige Wertberichtigung von Darlehensforderungen, deren Rückzahlung als unwahrscheinlich beurteilt wird. Darüber hinaus wurden in 2019 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0 TEUR) im Zusammenhang mit verunreinigten gelieferten Öl vollständig wertberichtigt.

IV.5 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aktive Steuerlatenzen resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen durch steuerliche Verlustvorträge. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für die aktiven Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert.

Die Ermittlung erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von rund 34,6 %.

V Sonstige Pflichtangaben

V.1 Organe der Gesellschaft

Der alleinige Geschäftsführer der Gesellschaft ist unverändert zum Vorjahr Herr Sergei Kischilov, Kaufmann. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

An den Geschäftsführer wurde ein besicherter Kredit in Höhe von insgesamt 4,0 Mio. EUR (Zinssatz 1,62 % p. a.) gewährt. Eine Rückzahlung des Kredits hat spätestens bis zum 5. April 2037 zu erfolgen.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

V.2 Mitarbeiterzahl

Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterzahl sieben (Vorjahr: sieben). Davon ist eine Mitarbeiterin der Geschäftsführung und die übrigen Mitarbeiter dem administrativen Bereich zuzuordnen.

V.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die Gesellschaft bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 29 TEUR (Vorjahr: 57 TEUR). Diese Verpflichtungen betreffen Zahlungsverpflichtungen aus einem langfristig abgeschlossenen Mietvertrag.

V.4 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar gemäß § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2019 beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen 20 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR), für die Steuerberatungsleistungen 3 TEUR (Vorjahr: 3 TEUR) und für die sonstigen Leistungen 5 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR), mithin insgesamt 28 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR).

V.5 Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Redfinn GmbH, Kisdorf, einbezogen, der beim Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

V.6 Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Konkrete Auswirkungen der Risiken aus der Ausbreitung des Corona-Virus auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage sind derzeit noch nicht erkennbar.

V.7 Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung der Sunimex Handels-GmbH, Hamburg, schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis wie folgt zu verwenden:

EUR
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2018 (nach Ergebnisverwendung 2018) 27.338.736
Jahresfehlbetrag 2019 7.562.560
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2019 19.776.175

Der Gewinnvortrag in Höhe von 19.776.175 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, 30. Oktober 2020

Sunimex Handels-GmbH
Hamburg

S. Kischilov, Geschäftsführer

Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2019

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2019 Zugang Abgang Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 54.211,42 567,16 0,00 54.778,58
54.211,42 567,16 0,00 54.778,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 453.705,82 10.848,30 0,00 464.554,12
453.705,82 10.848,30 0,00 464.554,12
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.825.000,00 125.000,00 0,00 3.950.000,00
3.825.000,00 125.000,00 0,00 3.950.000,00
Summe I. bis III. 4.332.917,24 136.415,46 0,00 4.469.332,70
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2019 Zugang Abgang Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 49.271,42 3.181,16 0,00 52.452,58
49.271,42 3.181,16 0,00 52.452,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.633,56 24.164,30 0,00 325.797,86
301.633,56 24.164,30 0,00 325.797,86
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. bis III. 350.904,98 27.345,46 0,00 378.250,44
Buchwerte
Stand 01.01.2019 Stand 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.940,00 2.326,00
4.940,00 2.326,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 152.072,26 138.756,26
152.072,26 138.756,26
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.825.000,00 3.950.000,00
3.825.000,00 3.950.000,00
Summe I. bis III. 3.982.012,26 4.091.082,26

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Sunimex Handels-GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sunimex Handels-GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sunimex Handels-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir verweisen auf die Ausführung der Geschäftsführung im Lagebericht unter A. Darstellung des Geschäftsverlaufs, B. Darstellung der Lage der Gesellschaft sowie E Prognosebericht und darüber hinaus auf die Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Rückstellungen, Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Jahresabschlusses. Infolge der in 2019 erfolgten Lieferung kontaminierten Rohöls und den damit verbundenen erhobenen Schadenersatzansprüchen der Kunden ergaben sich im Rahmen der Bewertung wesentliche Schätzunsicherheiten. Dieser Unsicherheit wurde dadurch begegnet, dass auf der Grundlage aller verfügbaren Erkenntnisse eine vorsichtige Schätzung im Rahmen einer Bandbreite wahrscheinlicher Werte angesetzt wurde. Im Ergebnis geht die Geschäftsführung davon aus, dass alle erkennbaren Risiken abgedeckt sind.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 30. Oktober 2020

BRB Revision und Beratung oHG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft

G. Matlok, Wirtschaftsprüfer

M. Klattenberg, Wirtschaftsprüfer

ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSS

Der erzielte Jahresüberschuss ist entsprechend des Vorschlags für die Ergebnisverwendung verwendet worden.

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde am 14. Dezember 2020 festgestellt.

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