Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 100542
Eingetragen
1.3.1984
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauBauträger für andere Gebäude und BauwerkeIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
- Betrieb des Baugewerbes und verwandter Geschäfte für ausschließlich im Ausland belegene Bauvorhaben und Projekte sowie jede damit in Zusammenhang stehende Entwurfs- und Planungstätigkeit, - Gewinnung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Baustoffen und Beton-Fertigerzeugnissen aller Art, - Entwicklung, Herstellung, Vermietung und Vertrieb von Baugeräten, - Erwerb, Bebauung, Vermietung, Verpachtung, Verwaltung und Veräußerung oder sonstige Verwertung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Gebäuden, - Planung und Ausübung von Tätigkeiten aller Art auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Umwelttechnik. Auch hiermit im Zusammenhang stehende - Verwertung von Patenten und ähnlichen Nutzungsrechten, - Planung, Entwicklung, Errichtung, Betrieb und Vertrieb von Anlagen aller Art für eigene und fremde Rechnung sowie der dazugehörige Produktvertrieb.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christian Zoller
seit 18.11.2022
Geschäftsführer
Gerhard Urschitz
seit 24.3.2021
Prokura
Dagmar Hüller
seit 27.1.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
5.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DYWIDAG International GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage

GESCHÄFTSVERLAUF

Entwicklung der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 2008 blieb bei der DYWIDAG International GmbH hinsichtlich der Leistungs- und Geschäftsentwicklung hinter den Erwartungen zurück, wohingegen im Tochter- und Beteiligungsbereich die Zielsetzung annähernd erreicht werden konnte.

Die Gesamtleistung im Teilkonzern DYWIDAG International GmbH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 223,9 Mio. EUR. (Planung 304 Mio. EUR) und setzte sich wie folgt zusammen:

Mio. EUR
• DYWIDAG International GmbH = 160,5
• Tochter- und Beteiligungsgesellschaften = 63,4

Die DYWIDAG International GmbH lag mit 160,5 Mio. EUR nach 142,9 Mio. EUR im Vorjahr unter dem Niveau unserer Planung und Zielsetzung, die eine Gesamtleistung von etwa 237,8 Mio. EUR vorsah. Als wesentliche Gründe hierfür sind zu nennen:

Projektabwicklungsverzögerungen bei Großprojekten in Algerien, Äquatorial Guinea und daher Leistungsverschiebungen in die Folgejahre, sowie verspätete Auftragszugänge.

Im Tochter- und Beteiligungsbereich konnte im Geschäftsjahr 2008 mit einer Leistung in Höhe von 63,4 Mio. EUR (im Vorjahr 79,6 Mio. EUR) die Zielsetzung in Höhe von 65,9 Mio. EUR weitgehend erreicht werden, was vor allem auf der positiven Entwicklung der DYWIDAG Saudi Arabien Ltd., Jubail / Saudi Arabien beruht, deren Leistung von 61,1 Mio. EUR die Planung von 62,8 Mio. EUR nahezu erreichte.

Entwicklung der Branche

Weiterhin besteht im internationalen Geschäft ein harter Wettbewerb. Trotz der Finanzkrise gehen wir davon aus, dass in unseren Schwerpunktmärkten die geplanten Infrastruktur-Investitionen vollzogen werden, obgleich es hier zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Die DYWIDAG International GmbH ist nicht in privat finanzierten Projektentwicklungen tätig, sondern hat vornehmlich staatliche und halbstaatliche Auftraggeber als Kundschaft. Bis dato ist die DYWIDAG International GmbH nicht von direkten Effekten der Finanzkrise auf Kundenseite betroffen. Weiter gehen wir davon aus, dass wir von den staatlichen Investitionsprogrammen im Rahmen der Wirtschaftskrise mittelfristig profitieren können.

Es ist weiterhin eine starke Baunachfrage in Saudi Arabien, Indien, Algerien, Libyen und Äquatorial Guinea zu verzeichnen. Aufgrund der Wirtschaftskrise ist eine Entspannung auf dem Geräte- und auch Rohstoff-Sektor zu verzeichnen.

Auftragszugang

Der Auftragszugang der DYWIDAG International GmbH lag im Geschäftsjahr 2008 bei 189,4 Mio. EUR (Vorjahr 122,9 Mio. EUR).

Der Auftragszugang war dennoch nicht befriedigend. Erwartete Auftragsvergaben werden sich bei verschiedenen Projekten wie Indien/Rohtang-Tunnel und Terminal Äquatorial Guinea in das Geschäftsjahr 2009 verschieben.

Die zu geringen Auftragszugänge konnten teilweise durch erhebliche Auftragserhöhungen beim Flughafenprojekt Äquatorial Guinea ausgeglichen werden.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Entsprechend dem handelsrechtlichen Realisationsprinzip konnten im Berichtsjahr Umsatzerlöse von 53.438 TEUR (Vorjahr 40.638 TEUR) erreicht werden. Unter Berücksichtigung der Veränderung der Bestände an nicht abgerechneten Bauleistungen + 80.087 TEUR (Vorjahr + 71.082 TEUR); ergibt sich eine Gesamtleistung laut Gewinn- und Verlustrechnung von 133.525 TEUR (Vorjahr 111.720 TEUR).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr 2008 auf - 9.632 TEUR (Vorjahr - 5.615 TEUR). Unter Berücksichtigung des Ertragsteueraufwandes, der mit -184 TEUR (Vorjahr 232 TEUR) auf inländische Ertragsteuern und mit 776 TEUR (Vorjahr 1.228 TEUR) auf ausländische Ertragsteuern entfällt, erhöhte sich der Jahresfehlbetrag von - 7.075 TEUR im Vorjahr (vor Ergebnisübernahme) auf - 10.224 TEUR im Berichtsjahr.

Belastet wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 insbesondere durch folgende Projekte:

ARGE Cooling Towers Kuwait, bei dem durch Verzögerungen in der Ausführung sowie den Brandschaden und daraufhin entsprechende Beschleunigungsmaßnahmen erhebliche Kostenüberschreitungen anfielen. Es ist allerdings zu bemerken, dass Nachtragsverhandlungen mit dem Kunden im Gange sind und eventuell in 2009 sich positiv auswirken.

Die Ergebnissituation 2008 ist als unbefriedigend zu bezeichnen. Erneut wurde das Ergebnis durch laufende Projekte belastet und spiegelt nicht die Margen wider, die bei aktuellen Neuaufträgen zu erreichen sind.

Auch die deutlich gestiegenen Zinsaufwendungen sowie das verringerte Beteiligungsergebnis tragen zur Ergebnisverschlechterung bei.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 26.843 TEUR (+ 24 %) auf 139.393 TEUR erhöht, was im Wesentlichen auf die deutlich gestiegenen Vorräte (+ 44.622 TEUR) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Konzernfinanzierung zurückzuführen ist.

Auch im Bereich der Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften war ein Anstieg von 5.623 TEUR zu verzeichnen, der auf Projekten in Algerien und Nepal beruht.

Die Eigenkapitalquote der DYWIDAG International GmbH sank durch die absolute Verringerung des Eigenkapitals aufgrund des Jahresfehlbetrages 2008 um 10.224 TEUR auf 13.832 TEUR sowie infolge der um 24 % auf 139.393 TEUR gestiegenen Bilanzsumme von 21,4 % im Vorjahr auf 9,9 % im Berichtsjahr.

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in 2008 -42,9 Mio EUR nach -38,3 Mio EUR im Vorjahr. Ursächlich dafür war neben dem negativen Jahresergebnis die erhöhte Mittelbindung im Bereich des Vorratsvermögens und der Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften bei gleichzeitig deutlich gesunkenen Kundenanzahlungen, die über die Bilanzansätze der unfertigen Projekte hinausgehen.

Infolge erheblich gesunkener Erlöse aus Anlagenverkäufen bei deutlich weniger verminderten Investitionen in das Anlagevermögen verschlechterte sich der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit von +0,9 Mio EUR im Vorjahr auf -2,0 Mio EUR im Berichtsjahr.

Die DYWIDAG International GmbH ist in das im STRABAG-Konzern bestehende "Cash-Pooling" integriert, so dass die benötigten liquiden Mittel im Konzernkreis zur Verfügung gestellt wurden.

WICHTIGE EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Ereignisse oder Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT

Die Perspektiven für die DYWIDAG International GmbH stellen sich aus heutiger Sicht für die kommenden Jahre positiv dar.

Das Öl- und Gaspreisniveaus liegt immer noch deutlich über dem von den Förderstaaten angesetzten Budget. Die Märkte in den Golfstaaten, Libyen, Algerien oder auch Äquatorial Guinea sind weiter expansiv. Staatliche Investitionsprogramme sind in diesen Staaten in allen Sektoren auf überdurchschnittlichem Niveau vorgesehen.

Auch das von der DYWIDAG International GmbH weltweit vertriebene Produkt "Liquid Natural Gas (LNG) - Tanks" wird von dieser Entwicklung profitieren.

Indien plant in verschiedenen Großstädten einen weiteren Ausbau der Infrastruktur durch U-Bahnen, Flughäfen und Kraftwerken, um dem ständig steigenden Bedarf gerecht zu werden.

Algerien plant ein weitreichendes Eisenbahnnetz. Erste Ausschreibungen für milliardenschwere Aufträge sind veröffentlicht. Das U-Bahn-Netz in Algier wird ebenfalls noch weiter ausgebaut.

In Saudi Arabien werden weiterhin Mega-Projekte in der Öl- und Gasindustrie sowie dazugehörige Infrastruktur-Maßnahmen geplant und ausgeführt. Die langjährige Präsenz der DYWIDAG in diesen Märkten wir sich hier bei der Auftragsvergabe verschiedener Projekte positiv auswirken.

Für 2009 planen wir eine Leistung im Teilkonzern der DYWIDAG International GmbH von etwa 328 Mio. EUR.

Diese setzt sich zusammen aus:

Mio. EUR
• DYWIDAG International GmbH = 241
• Tochter- und Beteiligungsgesellschaft = 87

DYWIDAG International GmbH

Die erwartete Gesamtjahresleistung entfällt im Wesentlichen auf folgende Projekte, deren Leistungsbeiträge etwa 73 % der Gesamtleistung ausmachen

Mio. EUR
• Arge MMHEP Nepal 11
• Kläranlage Ouargla, Algerien 17
• Flughafen Mongomeyen, Äquatorial Guinea 49
• Metro Extension Algier 27
• Terminal Mongomeyen 20
• Werft Oran 40
• Kautschuk, Moskau 12

Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

Mio. EUR
• DYWIDAG Saudi Arabia Ltd. 63
• Dywidag Algerien 21

Per Ende Januar 2009 ergibt sich ein Auftragsbestand von 425 Mio. EUR im Teilkonzern der DYWIDAG International GmbH, der sich wie folgt zusammensetzt:

Mio. EUR
• DYWIDAG International GmbH = 313
Davon Argen 66 Mio. EUR sowie Eigenbaustellen 247
• Tochter- und Beteiligungsgesellschaften = 112

Rechnerisch ergibt sich somit eine Auftragsreichweite von mehr als einem Jahr.

Die Allgemeinen Geschäftskosten (AGK) werden aus derzeitiger Sicht bezogen auf die erwartete Leistungssteigerung nur unterproportional steigen, so dass auch vor diesem Hintergrund eine Ergebnisverbesserung zu erwarten ist.

In 2009 erwarten wir einen positiven Ergebnisbeitrag aus der Gewinnausschüttung einer Tochtergesellschaft.

Für das Geschäftsjahr 2009 rechnen wir damit, dass unsere laufenden Einnahmen die laufenden Ausgaben decken werden. Wir gehen daher davon aus, unseren Finanzbedarf ohne nennenswerte zusätzliche Fremdfinanzierung abdecken zu können.

Das ARGE-Projekt in Nepal wurde im November 2008 erfolgreich vom Kunden abgenommen und es laufen lediglich noch Restarbeiten sowie die Baustellendemobilisierung. Der erste Teil des Schiedsgerichtsverfahrens ist seitens Beweisaufnahme und Anhörung abgeschlossen. Die ersten Urteile werden im Sommer 2009 erwartet. Gleichzeitig wird die Phase 2 des Schiedsgerichtsverfahrens eingeleitet. Weiterhin erwarten wir, dass die Urteile deutlich über den jetzt schon zertifizierten Beträgen liegen.

RISIKOBERICHT

Risikomanagement

Die DYWIDAG International GmbH verfügt über ein Risikomanagementsystem zur Sicherstellung einer nachhaltig positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Durch die Einbindung in das Berichtswesen der STRABAG-Gruppe finden die Risikomanagementziele und -Strategien des STRABAG-Konzerns auch bei der Gesellschaft Beachtung. Der uneingeschränkte Support der im STRABAG-Konzern vorhandenen Stabsabteilungen trägt ebenfalls zu deren erfolgreicher Umsetzung bei.

Projektrisiken

Projekte werden nur nach umfangreicher Risiko- und Chancenanalyse angeboten und in Auftrag genommen. In der Angebots- und Kalkulationsphase wird regelmäßig das zentrale technische Controlling des STRABAG-Konzerns eingebunden. Basis für die rechtzeitige Risikoerkennung der Projekte und die Projektsteuerung bildet die laufend aktualisierte Arbeitskalkulation, die eine frühzeitige Risikoidentifikation in der Projektausführungsphase gewährleistet, so dass im Rahmen des Berichtswesens eine zeitnahe Kommunikation von Risiken an die Entscheidungsträger sichergestellt wird.

Branchenrisiken

Die Branchenrisiken resultieren aus einem seit Jahren bestehenden harten internationalen Wettbewerb mit knappen Margen. Die DYWIDAG International GmbH begegnet diesen Risiken durch laufende Optimierung ihrer Strukturen, die Konzentration auf bestimmte regionale Märkte (z. B. öl- und gasfördernde Länder) und bestimmte Projekte vor allem im Infrastrukturbereich sowie Spezial-Produkte (z.B. LNG-Tanks, Cooling Towers). Eine detaillierte Angebotsvorprüfung und selektive Projektauswahl soll dabei die Risiken minimieren.

Währungsrisiken

Bei Auslandsprojekten sind die Risiken aus Wechselkursveränderungen grundsätzlich abzusichern. Durch Vertragsgestaltungen mit verringerten Fremdwährungsanteilen, einer dezentralen Präsenz in den lokalen Märkten und der Beschaffung von Leistungen und Materialien in der jeweiligen Fremdwährung werden die Währungsrisiken minimiert.

Forschung & Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

 

München, im Februar 2009

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2008

Aktiva

31.12.2008 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.591,00 29.397,00
II. Sachanlagen 7.014.642,00 7.360.637,00
III. Finanzanlagen 3.361.095,50 3.474.760,61
10.379.328,50 10.864.794,61
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.517.304,00 5.835.621,00
2. Nicht abgerechnete Bauarbeiten 212.780.274,39 132.693.413,40
3. abzüglich erhaltene Anzahlungen - 159.887.460,86 54.410.117,53 - 128.741.316,95 9.787.717,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.791.115,43 2.979.508,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.095.767,14 18.358.935,96
3. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 50.460.540,79 44.838.488,72
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.745.602,10 67.093.025,46 7.696.015,96 73.872.949,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.457.293,10 17.504.119,77
128.960.436,09 101.164.786,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.042,00 520.556,00
139.392.806,59 112.550.137,15

Passiva

31.12.2008 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Kapitalrücklage 23.023.554,34 23.023.554,34
III. Verlustvortrag - 3.967.241,54 - 3.967.241,54
IV. Jahresfehlbetrag - 10.224.303,24 0,00
13.832.009,56 24.056.312,80
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.649.114,00 3.802.016,00
2. Steuerrückstellungen 844.268,00 1.028.160,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.451.356,88 2.237.055,80
6.944.738,88 7.067.231,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 136,20 84.795,86
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.016.231,35 763.202,49
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.217.983,72 10.922.772,90
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 95.452.843,76 68.346.771,75
5. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 99.576,36 106.024,36
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.829.286,76 1.203.025,19
118.616.058,15 81.426.592,55
139.392.806,59 112.550.137,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008

2008 2007
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 53.438.040,69 40.637.921,12
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 80.086.860,99 71.081.591,31
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.278.733,42 6.348.803,27
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 41.720.234,73 - 26.451.320,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 49.445.454,92 - 91.165.689,65 - 46.704.660,62 - 73.155.981,28
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 23.930.780,00 - 23.631.079,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 4.541.886,77 - 28.472.666,77 - 5.541.363,62 - 29.172.443,31
- davon für Altersversorgung EUR 251.110,88 (i. Vj. EUR 179.285,06) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 2.618.230,75 - 3.295.210,21
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 22.241.640,89 - 18.008.713,71
8. Erträge aus Beteiligungen 207.533,54 2.058.323,87
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 32.188,91 (i. Vj. EUR 1.946.231,14) -
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.204,55 380.676,52
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 19.163,11 (i. Vj. EUR 379.820,39) -
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen - 113.934,78 0,00
- davon auf verbundene Unternehmen EUR 113.934,78 (i. Vj. EUR 0,00) -
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 5.061.920,20 - 2.490.022,84
- davon an verbundene Unternehmen EUR 5.061.311,67 (i. Vj. EUR 2.485.677,05) -
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 9.631.709,85 - 5.615.055,26
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 592.593,39 - 1.459.858,53
14. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 7.074.913,79
15. Jahresfehlbetrag - 10.224.303,24 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2008

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 217.402,40 0,00 5.244,51 212.157,89
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.194.632,75 1.820.821,58 1.841.886,56 10.173.567,77
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.601.904,59 911.159,17 397.189,72 6.115.874,04
15.796.537,34 2.731.980,75 2.239.076,28 16.289.441,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.731.199,71 269,67 0,00 3.731.469,38
2. Beteiligungen 1,00 0,00 0,00 1,00
3.731.200,71 269,67 0,00 3.731.470,38
19.745.140,45 2.732.250,42 2.244.320,79 20.233.070,08
Buchwerte
Abschreibungen
kumuliert 31.12.2008
EUR
31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
Abschreibungen
des Geschäftsjahres
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 208.566,89 3.591,00 29.397,00 25.806,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.661.768,77 4.511.799,00 4.663.447,00 1.621.993,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.613.031,04 2.502.843,00 2.697.190,00 970.431,17
9.274.799,81 7.014.642,00 7.360.637,00 2.592.424,75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 370.374,88 3.361.094,50 3.474.759,61 113.934,78
2. Beteiligungen 0,00 1,00 1,00 0,00
370.374,88 3.361.095,50 3.474.760,61 113.934,78
9.853.741,58 10.379.328,50 10.864.794,61 2.732.165,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2008

Allgemeines

Der Jahresabschluss der DYWIDAG International GmbH, München, zum 31. Dezember 2008 ist nach den Vorschriften des 2. Abschnittes des 3. Buches des HGB sowie ggf. ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit Posten der Bilanz nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB zusammengefasst sind werden diese im Anhang gesondert ausgewiesen.

Konzernrechnungslegung

Die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes (vgl. Anhang Seite 7) aufgeführten Gesellschaften, an denen die DYWIDAG International GmbH mehrheitlich beteiligt ist, bilden als Tochterunternehmen zusammen mit der DYWIDAG International GmbH einen Konzern gem. § 290 HGB.

Vom 15. Dezember 2005 bis 29. Dezember 2007 war die EBERHARDT Baugesellschaft mbH Deutschland mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HR B 96684) die alleinige Gesellschafterin der DYWIDAG International GmbH. Mit Wirkung ab 30. Dezember 2007 ist die ILBAU Liegenschaftsverwaltungs GmbH mit Sitz in Dahlwitz-Hoppegarten die alleinige Gesellschafterin.

Die oberste Konzernspitze der DYWIDAG International GmbH ist mehrheitlich die STRABAG SE, Villach/Österreich, die verpflichtet ist, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht zu erstellen. Deshalb wird von der Möglichkeit des § 291 HGB, den Konzernabschluss der STRABAG SE als befreienden Konzernabschluss zu qualifizieren, Gebrauch gemacht und ein Teilkonzernabschluss für die DYWIDAG International GmbH nicht erstellt. Der Konzemabschluss der STRABAG SE, Villach/Österreich, wird beim Landesgericht Klagenfurt unter der Firmenbuchnummer FN 88983 h eingereicht. Der Konzernabschluss der STRABAG SE wird nach den Vorschriften der am Bilanzstichtag verpflichtend anzuwendenden, vom International Accounting Standards Board ("IASB") herausgegebenen International Financial Reporting Standards ("IFRS"), einschließlich der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee ("IFRIC") erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben mit Ausnahme der Bilanzierung von selbständig nutzbaren beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 1.000,00, gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig abgeschrieben.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die abnutzbaren Sachanlagen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer regelmäßig linear abgeschrieben.

Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden ab dem 1. Januar 2008 voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungswerten oder dem niedrigeren Marktpreis angesetzt.

Die nicht abgerechneten Bauarbeiten umfassen am Bilanzstichtag nicht fertig gestellte Projekte, die zu Herstellungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert, ggf. unter Berücksichtigung künftig zu erwartender Verluste, aktiviert werden. In die Herstellungskosten werden die steuerlich aktivierungspflichtigen Kosten einbezogen. Ferner beinhalten die nicht abgerechneten Bauleistungen auch fertige Projekte, bei denen noch keine Schlussrechnung gestellt ist. Die Bewertung erfolgt in diesen Fällen zum Leistungswert.

Erhaltene Kundenanzahlungen werden projektbezogen mit den jeweiligen Bilanzansätzen der nicht abgerechneten Bauleistungen verrechnet, so dass nur ein Ausweis unter den Vorräten erfolgt, soweit bei einzelnen Projekten die erhaltenen Kundenanzahlungen den Bilanzansatz des nicht abgerechneten Projektes nicht erreichen. Übersteigende erhaltene Anzahlungen werden unter der entsprechenden Position auf der Passivseite ausgewiesen.

Wie bei den unfertigen Projekten sind zum Teil auch bei den schlussgerechneten Projekten, hinsichtlich der Ermittlung der Leistungswerte, noch nicht schriftlich beauftragte Nachträge entsprechend der voraussichtlichen Durchsetzbarkeit angesetzt.

Bei der Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken, einschließlich der Auslandsrisiken, Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben abgegrenzt, die Aufwendungen für spätere Perioden betreffen.

Die Pensionsrückstellungen sind nach der Teilwertmethode gemäß § 6a EStG unter Zugrundelegung des frühest möglichen Rentenbeginns auf der Basis der Regelung bei der gesetzlichen Rente sowie eines Zinssatzes von 6 % ermittelt. Für den handelsrechtlichen Wertansatz wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Forderungen, liquiden Mittel und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag werden berücksichtigt.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen der DYWIDAG International GmbH, München, ist in der beigefügten Anlage zum Anhang dargestellt.

Vorräte

Zusammensetzung:

31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.517 5.836
Nicht abgerechnete fertige Leistungen 15.430 18.550
Nicht abgerechnete unfertige Bauarbeiten 197.350 114.143
abzüglich
erhaltene Anzahlungen - 159.887 - 128.741
52.893 3.952
54.410 9.788

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt sind, wird allen erkennbaren Risiken durch die Bildung von angemessenen Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 5.000. Weitere TEUR 23.024 sind unter der Kapitalrücklage ausgewiesen.

Der Verlustvortrag beruht auf dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2005.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nicht unter Berücksichtigung eines marktüblichen Zinssatzes, sondern auf Basis des Teilwertverfahrens i. S. d. § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 6,0 % und der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Fehlbeträge bestehen nicht.

Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich die voraussichtliche Gewerbesteuer für 2007.

Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 2.451 (i. Vj. TEUR 2.237) und gliedern sich wie folgt auf:

Rückstellungen aus dem operativen Bereich für noch anfallende Projektkosten etc. (TEUR 65; i.Vj.TEUR84).

Rückstellungen aus dem Personalbereich für Urlaubsverpflichtungen, Altersteilzeit, Tantiemen und Gratifikationen, Jubiläumszuwendungen und andere (TEUR 2.223; i. Vj. TEUR 1.992).

Rückstellungen für Wechselkursrisiken (TEUR 126, i. Vj. TEUR 126).

Übrige Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten, Jahresabschlusskosten etc. (TEUR 37; i. Vj. TEUR 35).

Sonstige betriebliche Erträge

Hierunter werden vor allem Erlöse aus Dienstleistungen und Kostenverrechnungen (TEUR 5.053; i. Vj. TEUR 5.282), Erträge aus Kursgewinnen (TEUR 110; i. Vj. TEUR 221), sowie periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen (TEUR 545, i. Vj. TEUR 64), sowie Versicherungsentschädigungen (TEUR 340; i. Vj. TEUR 399) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als wesentliche Positionen Verwaltungs- und Reisekosten, Kursverluste sowie Bank- und Avalgebühren. Daneben sind Rechts- und Beratungskosten und Versicherungsaufwendungen sowie Verlustübernahmen von Arbeitsgemeinschaften hier ausgewiesen. Aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sind periodenfremde Verluste i. H. v. TEUR 345 (i. Vj. TEUR 56) angefallen.

Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 1.200 (i. Vj. 1.555), davon 1.042 (i. Vj. 1.342) Gewerbliche und 158 (i. Vj. 213) Angestellte.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2008 bestellt:

 

Diplom-Betriebswirt (FH) Tobias Bangerter, München

 

Diplom-Ingenieur Eberhard Gläser, Aichwald

 

Diplom Ingenieur Frank Jaburg, Gröbenzell

 

Diplom-Betriebswirt (FH) Ulrich Weinmann, Weil der Stadt

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Im Berichtsjahr haben nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird daher gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Anteilsbesitz

Name der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31.12.2008
TEUR
Ergebnis 2008
TEUR
Inland
DYWIDAG Construction GmbH, Dresden 100 77 0
Novy Urengoy Bau- und Montage GmbH, München 100 10 0
Ausland
DYWIDAG Insaat Ltd, Ankara/Türkei 99 - 1.143 - 600
DYWIDAG (Malaysia) Sdn.Bhd., Kuala Lumpur/Malaysia
(vormals WGI Infra (M) Sdn.Bhd. Kuala Lumpur, Malaysia) 1 100 - -
DYWIDAG Saudi Arabia Ltd., Jubail/Saudi-Arabien 100 17.435 3.202
Dyckerhoff & Widmann AG & Partner LLC, Muscat/Oman 1 100 - -
DYWIDAG India Private Ltd., Mumbai/Indien 100 - 1.001 - 211
DYWIDAG Philippines Ltd, Manila/Philippinen 1 100 - -
DYWIDAG Ukraina, Kiew/Ukraine 1 99 - -
DYWIDAG Romania SRL, Bukarest/Rumänien 1 100 - -
DYWIDAG LNG Korea Ltd., Seoul/Korea 100 743 377
DYWIDAG Algerie E.U.R.L., Algier/Algerien 100 - 121 - 24
Dywidag Construction Corporation, Calgary/Kanada 100 0 0
Dywidag Guinea Ecuatorial S.L., Bata/ Ecuatorial Guinea 1 100 - -
000 "Dywidag", Moskau/Russische Föderation 1 100 - -

Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Ausweispflichtige Eventualverbindlichkeiten i. S. d. § 251 HGB lagen am Bilanzstichtag nicht vor.

Aus einem Mitte November 2005 abgeschlossenen langfristigen Mietvertrag über neue Büroräume der Gesellschaft bestand am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung eines Sonderkündigungsrechts zum 30. April 2011 mit entsprechender Abstandszahlung sowie aus Nachtragsvereinbarungen in 2006 über Erweiterungsflächen eine Mindestverpflichtung von EUR 1.857.414,27, die in Höhe von EUR 626.140,80 das Geschäftsjahr 2009 betrifft.

1 Es liegt kein Jahresabschluss vor.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den per 31. Dezember 2008 ausgewiesenen Bilanzverlust in Höhe von EUR 14.191.544,78 (darin enthalten der Jahresfehlbetrag 2008 mit EUR 10.224.303,24 und der vororganschaftliche Verlustvortrag mit EUR 3.967.241,54) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 27. Februar 2009

DYWIDAG International GmbH

Die Geschäftsführung

Dipl.-Betriebswirt (FH) Tobias Bangerter

Dipl.-Ing. Eberhard Gläser

Dipl.-Ing. Frank Jaburg

Dipl.-Bw. (FH) Ulrich Weinmann

7 Bestätigungsvermerk

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DYWIDAG International GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DYWIDAG International GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

München, 23. März 2009

Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
(vormals
KPMG Dr. Schmitt & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

Klose, Wirtschaftsprüfer

Groß, Wirtschaftsprüfer

Umlaufgesellschafterbeschluss

Die Gesellschafterin der

 

Dywidag International GmbH, Klausenburger Strasse 9, 81677 München

fasst folgende Beschlüsse:

1.

. Der vorliegende, testierte und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2008 der Gesellschaft wird zustimmend zur Kenntnis genommen und festgestellt.

2.

Der in der Bilanz zum 31.12.2008 ausgewiesene Bilanzverlust beträgt EUR 10.224.303,24. Der ausgewiesene Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2008 die Entlastung erteilt.

4.

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 wird die Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München, bestellt.

Mit der nachfolgenden Unterfertigung wird der Beschlussfassung im schriftlichen Weg sowie den angeführten Beschlussgegenständen zugestimmt.

 

Dahlwitz-Hoppegarten, am 30. Juni 2009

IIbau Liegenschaftsverwaltung GmbH
Gewerbestrasse 2-6
15366 Dahlwitz-Hoppegarten

Lutz Kasparek

Jörg Rosenhöfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

75 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.