CANCOM SYSDAT GmbHLiquidiert

Kirchweg 2, 50858 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 6793
Vorher
Sysdat Computersystemvertriebsgesellschaft mbHSYSDAT GmbH Gesellschaft für IT-Lösungen
Eingetragen
4.3.1975
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
die Entwicklung und Realisierung von IT-Lösungen.

Historie

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Management

NameRolle
Bert Winkel
seit 7.6.2006
Prokura
Markus Dr. Stöckler
seit 20.9.2004
Geschäftsführer
Jochen Hellmann
seit 28.1.2004
Prokura
Bernd Schüchter
seit 10.1.2002
Geschäftsführer
Manfred Hövel
seit 10.1.2002
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

CANCOM SYSDAT GmbH

Köln

Jahresabschluss vom 1.1.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Organisatorische und rechtliche Struktur der CANCOM SYSDAT GmbH

Die CANCOM SYSDAT GmbH mit Sitz in Köln ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft, Jettingen-Scheppach. Die CANCOM IT Systeme AG übernimmt die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen, so auch für die CANCOM SYSDAT GmbH.

Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte

Die heutige CANCOM SYSDAT GmbH ist als IBM Premier Business Partner und als HP Preferred Partner eines der 15 größten Systemhäuser in Deutschland.

Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Nach einem positiven ersten Quartal 2008 trübten sich die Konjunkturperspektiven im Laufe des Jahres ein. Die weltweite Finanzkrise hat sich im Jahr 2008 zunehmend verschärft, insgesamt nahm das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2008 noch um 1,3 % * zu, sank jedoch in Q4 2008 um 2,1 % gegenüber dem Quartal Q3 2008.

*Prognose Deutsche Bank, Economic Research Bureau Frankfurt, 10.02.2009

Der Leitzins für Euroland wurde durch die Europäische Zentralbank im Jahresverlauf deutlich von 4,0 % auf 1,50 % gesenkt.

Für das Gesamtjahr 2009 erwartet die Bundesregierung unter Berücksichtigung der von ihr getroffenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Stabilisierung und Wachstumsstärkung einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 2,25 %.

Angesichts der Finanzmarktkrise wurden die Leitzinsen zur Stimulierung der Wirtschaft weltweit gesenkt. In Euroland senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 1,5 % (Stand 05. März 2009), in Großbritannien senkte die Bank of England ihren Leitzins auf 0,5 % (Stand 05. März 2009).

Die Entwicklung des Informationstechnologie-Sektors

Nach den neuesten Prognosen des Bundesverbandes Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) (endgültige Zahlen lagen zum Zeitpunkt der Aufstellung noch nicht vor) wuchs der deutsche IT-Markt im Jahr 2008 um 3,7 %.

Im Einzelnen verzeichnete der Bereich ITK-Hardware und -Systeme einen konstanten Umsatz, während der Bereich Software um 4,2 % und der Bereich IT-Services sogar um 5,7 % wachsen konnte.

Prognose: Bitkom, Dezember 2008

Der Geschäftsverlauf der CANCOM SYSDAT GmbH im Überblick

Die Umsätze fielen 2008 um € 1,2 Mio. geringer aus als im Vorjahr und lagen bei € 79 Mio.. Den wesentlichen Anteil daran hatte der Rückgang des Hardwareumsatzes, während die Erlöse von Software und Dienstleistungen gegenüber 2007 anstiegen. Der Rohertrag verringerte sich um T€ 304 auf € 21,7 Mio., die Marge blieb im Berichtszeitraum mit 27,0 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2008 € 15,1 Mio. und reduzierte sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 170. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte gingen um T€ 15, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um fast T€ 200 zurück. Nahezu die Hälfte dieses Betrages wird durch den Rückgang der Raumkosten getragen (Verkleinerung der Mietflächen).

Die Analyse der Altersstruktur des Warenbestandes führte zu Abschreibungen auf das Umlaufvermögen, die die sonst üblichen Abschreibungen überschreiten. Es erfolgte eine Wertberichtigung in Höhe von T€ 602.

Das operative Ergebnis (Betriebsergebnis) der CANCOM SYSDAT GmbH verbesserte sich auf T€ 292. (Vorjahr T€ 196).

Das Finanzergebnis verbesserte sich um T€ 60 auf T€ -285. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fiel mit T€ 6 positiv aus gegenüber dem Vorjahresergebnis von T€ -149.

Im Berichtsjahr wurde, bedingt durch Restrukturierungsmaßnahmen, der Betrieb der Geschäftsstelle Darmstadt eingestellt. Da der dortige Mietvertrag jedoch noch weiter läuft, wurde eine Rückstellung für Drohverluste in Höhe von T€ 209 gebildet.

Ergänzt um Steuern in Höhe von T€ 69 führten die Gesamtbelastungen zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 340, gegenüber einem Jahresüberschuss von T€ 450 im Vorjahr, welcher jedoch nicht auf das operative Geschäft sondern auf außerordentliche Erträge aus dem Verkauf einer Tochtergesellschaft zurückzuführen war.

Wichtige Vorkommnisse und Investitionen

Die wesentlichste Veränderung gegenüber dem Vorjahr ergab sich aus dem Verkauf der Geschäftsanteile der SYSDAT GmbH durch deren Gesellschafter an die CANCOM IT Systeme AG in der zweiten Jahreshälfte 2008. Die sich hieraus ergebenden Synergieeffekte werden vor allem in Zukunft einen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der in CANCOM SYSDAT GmbH umbenannten Gesellschaft haben.

Schon im Geschäftsjahr 2008 hatte allerdings eine Kapitalerhöhung der neuen Gesellschafterin um € 2 Mio. Einfluss auf die Finanzlage des Unternehmens.

Mitarbeiter

Die CANCOM SYSDAT beschäftigte zum Bilanzstichtag mit 265 Mitarbeitern 18 weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Die durchschnittliche Angestelltenanzahl veränderte sich von 283 auf 275.

Umweltbericht

Als Handels- und Dienstleistungsunternehmen ist es unser Ziel, unsere Dienstleistungen in exzellenter Qualität und zu einem attraktiven Preis, aber auch so umweltfreundlich wie möglich anzubieten. Wir legen daher großen Wert auf schonenden Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Zudem beziehen wir nur von Lieferanten Ware, die sich uns gegenüber zur Einhaltung der EU-Richtlinie über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (WEEE) und der EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) verpflichtet haben.

Im Rahmen der "Green IT" leisten wir zudem einen professionellen Beitrag zur umwelt- und ressourcenschonenden Nutzung von Informationstechnik (IT) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie über deren gesamten Lebenszyklus. Wir bieten unseren Kunden die Vorteile moderner, energieeffizienter Rechenzentren, die nicht nur in Umweltaspekten, sondern auch in erheblichem Einsparpotential bei den Energiekosten eines Unternehmens liegen.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CANCOM SYSDAT GmbH

a) Ertragslage

Im Berichtsjahr gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um € 1,2 Mio. und damit um 1,4 Prozent zurück. Die Rohertragsmarge blieb jedoch, bedingt durch die gestiegenen Dienstleistungserlöse, bei 27,0 Prozent.

Trotz im Vergleich zum Vorjahr um T€ 170 reduziertem Personalaufwand und um T€ 198 geringere sonstige betriebliche Aufwendungen, ergab sich, u. a. bedingt durch eine unübliche Abschreibung auf den Warenbestand sowie aufgrund von außerordentlichen Aufwendungen für drohende Verluste in Höhe von T€ 209 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 340.

Auftragslage

Im Geschäft mit Handelsware wird der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund hoher Lieferverfügbarkeit innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz. Daher geben die absoluten Stichtagszahlen in diesem Bereich kein objektives Bild der aktuellen Auftragslage wider, eine Veröffentlichung findet aus diesem Grund nicht statt.

Im Bereich der IT-Services werden Aufträge oftmals über längere Zeiträume vergeben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt zeichnet sich trotz Finanzkrise auch zu Jahresbeginn 2009 eine konstante bis leicht rückläufige Auftragslage ab. Aufgrund des stabilen Dienstleistungsgeschäfts und der guten Bilanzsituation sieht sich das Management in einer guten Position innerhalb der IT Branche.

b) Vermögens- und Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Das Kernziel des Finanzmanagements der CANCOM SYSDAT GmbH ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Rentabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt.

Erläuterung der Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalrentabilität entwickelte sich demzufolge auf -7,3 Prozent im Berichtszeitraum. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der Kapitalerhöhung und einer geringeren Bilanzsumme auf 26,8 Prozent.

Die Rentabilität des Gesamtkapitals verringerte sich in 2008 auf 0,03 Prozent im Berichtszeitraum gegenüber 3,7 Prozent im Vorjahr.

Der Bedarf der CANCOM SYSDAT GmbH nach Fremdkapital resultierte nahezu ausschließlich aus dem Erfordernis, im Zeitraum vor der Kapitalerhöhung Working Capital bereitzustellen. Dafür wurde mit der IBM-Kreditbank ein Modell entwickelt, welches die Umsatzfinanzierung so flexibel gestaltet, dass die Aufnahme langfristigen Fremdkapitals nicht mehr erforderlich ist. Durch den Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung wurden die Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten zum Jahresende auf 0 zurückgeführt.

Die Anlagendeckung stieg aufgrund des sich erhöhenden Eigenkapitals von 280 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 497 Prozent.

Die Umschlaghäufigkeit von Vorräten und Kundenforderungen stieg bei den Vorräten von 35 in 2007 auf 56 im Berichtsjahr und auch der Umschlag der Kundenforderungen erhöhte sich in 2008 auf 8,7 gegenüber 6,4 mal im Vorjahr. Die genannten Umschlaghäufigkeiten ermitteln sich aus den Werten der Bestände zum Bilanzstichtag und nicht aus den Durchschnittswerten.

Wie bereits geschildert, verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 14,5 Prozent in 2007 auf 26,8 Prozent im Berichtsjahr.

Die Nettoverschuldung sank deutlich auf € -4,8 Mio gegenüber € 1,4 Mio im Vorjahreszeitraum.

Die Anlagenintensität, ein weiterer Indikator der Vermögenslage, stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an. Nahm das Anlagevermögen 2007 noch 5,2 Prozent der Bilanzsumme ein, lag der Anteil am Gesamtvermögen im Berichtsjahr bei 5,4 Prozent.

Folgerichtig verminderte sich ebenso geringfügig die Intensität des Umlaufvermögens. Betrug sie in 2007 94,8 Prozent, belief sie sich in 2008 auf 94,6 Prozent.

Zusammenfassend kann die Ertragslage in 2008 als nicht befriedigend bezeichnet werden. Die Finanzlage ist insgesamt als gut zu bewerten. Gleiches gilt für die Vermögenslage.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts ergaben sich keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag.

4. Risikobericht

Innerhalb der CANCOM-Gruppe übernimmt die CANCOM IT Systeme AG im Rahmen ihres Risikocontrollings das Risikomanagement für die von ihr gehaltenen Beteiligungen, darunter auch für die CANCOM SYSDAT GmbH.

Risiken der künftigen Entwicklung

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit in verschiedenen Bereichen der IT-Branche ist die CANCOM SYSDAT GmbH Risiken ausgesetzt, die direkt mit dem unternehmerischen Handeln einhergehen. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über unser Risikomanagementsystem und die als wesentlich eingestuften Risiken.

CANCOM's Risikopolitik zielt auf das frühzeitige Erkennen von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken und den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen ab.

Neben diesen, im Folgenden genannten Risikofaktoren, könnten Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind oder Risiken, die wir jetzt noch als unwesentlich einschätzen, unsere Geschäftstätigkeit beeinträchtigen.

Außerbetriebliche Geschäftsrisiken

Aufgrund der Geschäftstätigkeit steht die CANCOM SYSDAT GmbH auf den verschiedenen Absatzmärkten in einem harten Wettbewerb in Bezug auf das Produkt- und Dienstleistungsangebot. Zudem ist die IT-Branche durch schnelle und häufige Veränderungen gekennzeichnet, so dass neue Entwicklungen zu spät erkannt oder falsch interpretiert werden können. Außerdem besteht nicht nur infolge der Wirtschaftskrise das Risiko von Markt- und Wachstumseinbrüchen, die in der Regel mit verminderten Auftragseingängen einhergehen und zu einem gleichzeitig verschärften Wettbewerbsdruck führen können. Die Immobilienkrise in den USA hat auch die europäischen Banken mit in ihren Sog gezogen und zu einer Vertrauenskrise geführt, welche wiederum weitere Wirtschaftszweige getroffen hat. Aufgrund einer unsicheren Zukunft sinkt wahrscheinlich die Investitionsbereitschaft, insbesondere in den betroffenen Branchen wie z.B. Automotive. Die Beeinträchtigung kompletter Branchen wird in diesen Kundensegmenten zu Verschiebungen von Investitionsprojekten oder sogar deren komplette Einstellung führen.

Evtl. gegenläufige Entwicklungen im Rahmen eines Konjunktureinbruches können aber auch zu Chancen für das Unternehmen führen, die im Chancenbericht dieses Lageberichts erläutert werden.

Wie schon in den Vorjahren ist auch im Jahr 2009 davon auszugehen, dass die Verbraucherpreise im IT-Sektor weiter sinken werden.

Dies bedingt weiterhin eine konsequente Ausrichtung auf hochwertige Dienstleistungen, wie die Entwicklungen in 2008 (Umsatzsteigerungen bei den Dienstleistungen gegenüber Rückgängen bei der Hardware) es gezeigt haben.

Zudem besteht das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. CANCOM verfügt durch seine Marktpositionierung über eine breite Kundenbasis. Im Bereich IT Solutions hängt der Geschäftserfolg jedoch im Normalfall von wenigen großen Kunden ab.

Um dem Risiko einer Abhängigkeit von einzelnen Großkunden generell entgegenzuwirken, baut CANCOM den Eigenvertrieb im Bereich Professional Services kontinuierlich aus, wodurch sich die Kundenbasis hier sukzessive verbreitern wird.

Dem grundlegenden Unternehmerrisiko im Hinblick auf die Abhängigkeit von der Entwicklung der relevanten Absatz- und Beschaffungsmärkte unterliegt auch die CANCOM SYS-DATGmbH.

Lieferantenrisiko

Bei der Versorgung mit Hard- und Software ist die CANCOM SYSDAT GmbH auf die Belieferung durch die Hersteller bzw. durch Distributoren angewiesen. Unerwartete Lieferengpässe oder Preiserhöhungen z.B. in Folge von Marktengpässen können Umsatz und Ergebnis beeinträchtigen, da die Warenbestände der Logistikzentren aus Optimierungsgründen auf kurze Zeiträume ausgelegt sind. Durch enge Kontakte zu wichtigen Herstellern und langfristige Lieferverträge wird versucht, diese Risiken zu reduzieren. Insbesondere ein breit gefasster Kreis an Herstellern und Distributoren erlaubt es, relativ schnell auf alternative Hersteller oder alternative Bezugsquellen zurückzugreifen.

Innerbetriebliche Risiken

Die Wertschöpfungskette der CANCOM SYSDAT GmbH umfasst alle Schritte der Geschäftstätigkeit vom Marketing über die Beratung, den Vertrieb, die Logistik bis hin zur Schulung und Wartung. Störungen innerhalb bzw. zwischen diesen Bereichen können zu Problemen bis hin zum vorübergehenden Erliegen von Arbeitsabläufen in einzelnen oder mehreren Bereichen führen. Darüber hinaus besteht das Risiko von Qualitätsproblemen z.B. im beratungsintensiven Bereich der IT Solutions.

Personalrisiken

Ein weiteres Risiko stellt der Ausfall von Schlüsselpersonen im Unternehmen dar, von deren Wissen und Bekanntheit der Erfolg CANCOMs zumindest über kürzere Sicht abhängt. CANCOM versucht daher seine Mitarbeiter durch verschiedenste Maßnahmen langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem bestehen insbesondere in sensiblen Bereichen entsprechende Vertretungsregelungen, so dass der unerwartete Ausfall eines Mitarbeiters, so weit möglich, keine ausgeprägten negativen Konsequenzen nach sich ziehen sollte.

Die konsequente Ausrichtung auf hochwertige Dienstleistungen erfordert einen veränderten Vertriebsauftritt und damit die Anforderung an die in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter, sich einem Umdenkungsprozess zu öffnen.

Die Vertriebsmitarbeiter müssen sich in Zukunft mehr als Berater und weniger als reine Verkäufer präsentieren. Die Kunden erwarten Lösungskonzepte, in denen Hard- und Software eine eher beiläufige Rolle spielen, während die Dienstleistung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Es gestaltet sich allerdings zunehmend schwierig, für diese neuen Aufgaben die geeigneten Mitarbeiter zu gewinnen. Der Markt an Vertriebsmitarbeitern mit Beratungsqualität ist begrenzt.

Daher arbeitet die CANCOM SYSDAT GmbH bei der Lösungsentwicklung eng mit Partnern zusammen, die zu den führenden IT-Anbietern zählen, genannt seien hier IBM, Hewlett-Packard und Microsoft.

Informationstechnische Risiken

Der Erfolg und die Funktionsfähigkeit von Unternehmen hängen heutzutage in erheblichem Maße von deren informationstechnischer Ausstattung ab. Die Anfälligkeit oder der Ausfall dieser IT-Systeme können den Arbeitsablauf im Extremfall zum Erliegen bringen und damit den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Die CANCOM SYSDAT GmbH ist sich dieses Risikos bewusst. Daher unternimmt das Unternehmen intensive Anstrengungen zur Risikominimierung. Trotz aller Sorgfalt können die oben genannten negativen Folgen nicht ausgeschlossen werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

- Liquiditäts- und Bonitätsrisiken

Eine Verschlechterung der Liquidität der CANCOM SYSDAT GmbH bzw. ihrer Muttergesellschaft, der CANCOM IT Systeme AG, kann für das Unternehmen wesentliche bzw. gar bestandsgefährdende Risiken zur Folge haben.

Die CANCOM IT Systeme AG übernimmt für alle ihre Tochtergesellschaften die Liquiditätsplanung und -kontrolle. Damit ist sichergestellt, dass die CANCOM SYSDAT GmbH und ihre Muttergesellschaft, die CANCOM IT Systeme AG, jederzeit über eine gute Liquidität und ausreichende Kreditlinien verfügen, die bei Weitem nicht in Anspruch genommen werden.

Selbstverständlich wird die Entwicklung der Kreditlinien und deren Ausschöpfung laufend überwacht. Neben der mittelfristigen Finanzplanung verfügt CANCOM über eine monatliche Liquiditätsplanung. In den Planungssystemen ist jeweils der gesamte Konsolidierungskreis abgebildet.

Eine ausreichende Bonität ist dabei notwendige Grundlage für die Gewährung von Fremdkapital insbesondere durch Banken und damit auch für das langfristige Bestehen des Unternehmens. Daher stellt eine deutliche Verschlechterung der Bonität ein wesentliches Risiko für den Fortbestand des Unternehmens dar. Aus heutiger Sicht bestehen keine Risiken aus der Finanzierung oder sonstige Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

- Forderungsausfallrisiken

Forderungsausfälle stellen ein latentes Risiko dar. Diese können in ihrer Kumulation im Extremfall den Fortbestand eines Unternehmens gefährden. Um diesem Risiko entgegen zu wirken, werden CANCOM-Kunden im Regelfall erst nach erfolgter Prüfung beliefert. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch die Finanzmarktkrise erhöht. Angesichts der Finanzmarktkrise und einer bevorstehenden Rezession wurden die internen Richtlinien für die Kreditversicherung sowie der Vergabe von Kreditlimiten sowohl hinsichtlich der absoluten Limithöhen als auch hinsichtlich der freigabeberechtigten Personen verschärft.

- Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Der Großteil der Geschäfte der CANCOM SYSDAT GmbH wird im Euro-Raum getätigt, weshalb das Währungsrisiko begrenzt ist. Durch konzerninternen Finanzausgleich wird eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens und damit eine Optimierung des Zinsmanagements des CANCOM-Konzerns und damit auch der CANCOM SYSDAT GmbH mit positiven Auswirkungen auf das Zinsergebnis erreicht.

- Finanzmarktrisiken

Die CANCOM IT Systeme AG übernimmt als Holding das Risikomanagement von Finanzmarktrisiken für alle ihre Tochtergesellschaften, damit auch für die CANCOM SYSDAT GmbH.

5. Chancenbericht

Chancen der künftigen Entwicklung

Im Rahmen der europaweiten Geschäftstätigkeit in verschiedenen Bereichen der IT-Branche eröffnen sich für die CANCOM SYSDAT GmbH interessante Chancen. Nachfolgend ein Überblick über mögliche Chancen der künftigen Entwicklung:

Umsatz- und Ergebnissteigerung durch Ausbau der bestehenden Geschäftsaktivitäten

CANCOMs Geschäftspolitik sieht eine Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurses vor. Dazu ist u. a. eine Verstärkung der bestehenden Geschäftsaktivitäten in Richtung hochwertiger IT-Komplettlösungen durch organisches und akquisitionsbedingtes Wachstum geplant.

Dies eröffnet die Chance auf eine weitere Steigerung des Umsatzes. Durch Ausnutzung von Synergien und Größenvorteilen, z.B. im Rahmen verbesserter Einkaufskonditionen, kann dies zu einer überproportionalen Ergebnisverbesserung beitragen.

Chancen im Umfeld der Finanzmarktkrise

Der Branchenverband BITKOM erkennt durch die Wirtschaftskrise einen erhöhten Kostendruck bei den Anwendern und prognostiziert für 2009 gerade angesichts der Finanzkrise eine Konjunktur für kostensparende IT Lösungen. IT-Lösungen und Trends wie Outsourcing, Virtualisierung und Konsolidierung oder Green IT werden nach Einschätzung des Branchenverbandes diese Entwicklung positiv beeinflussen.

Der Branchenverband BITKOM identifiziert im Zusammenhang mit aktuellen IT Trends der Zukunft Wachstumspotential gerade in Krisenzeiten.

Outsourcing von Dienstleistungen sowie Managed Services von IT-Systemen oder bestimmter Geschäftsprozesse prognostiziert BITKOM in 2009 die größten Wachstumsraten. 2009 soll der Umsatz mit IT- und Geschäftsprozess-Outsourcing in Deutschland um 7,2 % steigen.

Virtualisierungs- und Konsolidierungslösungen bieten wirksame Instrumente zur Senkung der IT Kosten. Die zentrale übergreifende Nutzung von IT Ressourcen bis hin zur gemeinsamen Nutzung ganzen Rechenzentren wird sich laut BITKOM zu einem weiteren Treiber für IT Investitionen entwickeln.

Der Kostenaspekt spielt laut BITKOM ebenfalls eine zentrale Rolle im Bereich "Green IT", der umweit- und ressourcenschonenden Nutzung von Informationstechnik (IT) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie über deren gesamten Lebenszyklus. Vorteile moderner, energieeffizienter Rechenzentren liegen nach Einschätzung des Verbandes nicht nur in Umweltaspekten, sondern in erheblichem Einsparpotential bei den Energiekosten eines Unternehmens.

Kosten und Umsatzdruck führen zu einem wachsenden Bedarf an Flexibilität bei Unternehmen und erhöhen den Bedarf an Infrastruktur für die mobile Nutzung von IT-Anwendungen und in diesem Zusammenhang an Security Lösungen.

In den vom Branchenverband BITKOM genannten Trendbereichen hat sich die CANCOM SYSDAT GmbH mit ihrem Dienstleistungsportfolio positioniert. Mit professionellen Lösungen im Bereich Zentralisierung, Konsolidierung und Virtualisierung wird CANCOM den steigenden Anforderungen an integrierte Systemlandschaften gerecht, sichert die Geschäftskontinuität und steigert die IT-Effizienz seiner Kunden.

Die Mehrwerte für Kunden aus dem Dienstleistungs- und IT Solutions Portfolio der CANCOM SYSDAT GmbH können nicht nur für die Kunden, sondern auch für die CANCOM SYSDAT GmbH selbst zu einem Gewinn gerade auch in einer schwierigen marktwirtschaftlichen Lage werden.

6. Prognosebericht

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die konjunkturelle Entwicklung können auch von Experten nur schwer eingeschätzt werden. Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2009 variieren zwischen -0,9 % * und -3,5 % **

*Prognose OECD, Dez 2008
**Prognose Deutsche Bank, Research Büro Frankfurt, 10. März 2009

Im Unterschied dazu erwartet der Branchendienst BITKOM auch für 2009 trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise für den westeuropäischen IT-Markt ein Wachstum im Bereich Informationstechnik von rund 1,5 % nach 3,7 % in 2008.

Im Einzelnen wird für den Bereich IT-Service ein Wachstum von 3,7 % nach 5,7 % im Vorjahr prognostiziert, für den Bereich Software ein Wachstum von 2,0 % nach 4,2 % im Vorjahr, für den Bereich Hardware wird ein Minus von 2,4 % nach 0,0 % im Jahre 2008.

Die Gründe für das prognostizierte Wachstum im Bereich IT-Services liegen in der Nachfrage der öffentlichen Hand, da staatliche Investitionsprojekte weniger von konjunkturellen Schwankungen abhängig sind und zudem staatliche Konjunkturprogramme aufgesetzt sind.

Die CANCOM SYSDAT GmbH hat ihre Geschäftspolitik frühzeitig auf die genannten IT Trends der Zukunft ausgerichtet und beabsichtigt aufgrund der Erfolg versprechenden Aussichten auch weiterhin auf diese Trends zu setzen. CANCOM baut in diesem Zusammenhang auf starke und enge Partnerschaften mit Herstellern führender Technologien.

Die CANCOM SYSDAT GmbH hat sowohl Marktpräsenz als auch Kundennähe im deutschsprachigen Raum deutlich ausgebaut und ist mit ihren Service- und Consulting-Standorten in Deutschland flächendeckend vertreten.

Den Großteil ihres Umsatzes erwirtschaftet die CANCOM SYSDAT GmbH weiterhin mit Investitionsgütern und ist damit auch den volkswirtschaftlich begründeten Marktschwankungen unterworfen.

Die gewachsene Unsicherheit und die daraus resultierende Investitionszurückhaltung waren schon in den ersten Monaten des laufenden Jahres zu spüren. Die Umsätze gingen leicht zurück, die Margen waren einem erhöhten Druck ausgesetzt.

Die CANCOM SYSDAT GmbH ist sich der Probleme bewusst und ergreift Maßnahmen, um gegenzusteuern. So werden Synergien, die durch die Aufnahme in den CANCOM-Konzern entstanden sind, genutzt. Diese führen in erster Linie zu Kosteneinsparungen.

Gleichzeitig stellen die Vertriebsressourcen der anderen Konzerngesellschaften einen zusätzlichen Absatzkanal dar, den es gilt, konsequent zu nutzen, um das Kundenpotential und damit den Ertrag zu steigern.

Der Rückgang des Handelsgeschäfts hat dazu geführt, die vorhandenen Logistikkapazitäten angepasst wurden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass das Streckengeschäft einen immer höheren Anteil gewinnt.

Eine Herausforderung ist nach wie vor, neue, den Markterfordernissen aufgeschlossene Mitarbeiter zu gewinnen. Selbst wenn damit kein unmittelbarer Return on Invest realisiert werden kann, handelt es sich um eine Investition in eine positive Zukunft.

Da gute Mitarbeiter nicht immer von außen gewonnen werden können, erachtet es die SYSDAT weiterhin für enorm wichtig, den Ausbildungsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Auch in Zukunft wird die CANCOM SYSDAT GmbH bemüht sein, nahezu allen Auszubildenden zum Ende ihrer Lehre das Angebot zu unterbreiten, ihre berufliche Karriere in ihrem Ausbildungsbetrieb fortzusetzen.

Weitere Maßnahmen, wie die im ersten Halbjahr 2008 erneut ohne Abweichungen erfolgte Re-Zertifizierung des CANCOM SYSDAT-Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001:2000 tragen zur Abgrenzung gegenüber dem Wettbewerb bei und zeugen von dem hohen Qualitätsanspruch, den die CANCOM SYSDAT GmbH an sich selbst stellt.

Bei weiterhin kritischer Marktbeobachtung und zeitnahen Reaktionen auf Marktveränderungen, wird es ihr auch in Zukunft möglich sein, sich den Herausforderungen zu stellen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der Zugehörigkeit zu einem starken Konzern, denn die Wirtschaftskrise wird auch in der IT- und Systemhausbranche ihre Spuren hinterlassen.

Dabei kann die CANCOM SYSDAT GmbH auf hoch qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zählen, deren Leistung häufig über das normale Maß hinausgeht.

Für die Geschäftsjahre 2009 sowie 2010 geht die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der heute zur Verfügung stehenden Prämissen von einer leicht rückläufigen Umsatzentwicklung bei einem Ergebnisrückgang aber weiterhin guter Finanzlage aus.

Die Geschäftsführung weist darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Angesichts des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds ist die Prognose deutlich erschwert.

 

Jettingen-Scheppach, den 11. März 2009

CANCOM SYSDAT GmbH

Die Geschäftsführung

BILANZ zum 31. Dezember 2008

AKTIVA

    2008 2007
   
A. ANLAGEVERMÖGEN          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte   19.285,00     118.793,00
2. Firmenwert   242.774,00     300.851,00
      262.059,00   419.644,00
II. Sachanlagen          
1. Einbauten in fremde Grundstücke   190.032,00     44.114,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung   469.228,00     674.319,00
3. Andere Anlagen   15.470,00     924,00
      674.730,00   719.357,00
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   0,00     25.564,59
2. Beteiligungen   0,25     0,25
3. Wertpapiere des Anlagevermögens   0,00     0,00
4. Genossenschaftsanteile   500,00     500,00
      500,25   26.064,84
SUMME ANLAGEVERMÖGEN       937.289,25 1.165.065,84
B. UMLAUFVERMÖGEN          
I. Vorräte          
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen   247.344,47     275.362,77
2. Waren   1.176.034,68     2.023.193,62
      1.423.379,15   2.298.556,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände          
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   9.140.730,50     12.635.044,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   44.344,53     0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   1,00     1,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände,   997.208,38     223.014,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als     10.182.284,41   12.858.060,07
einem Jahr: € 640,00        
Vorjahr: € 871,00        
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten     4.847.745,12   6.141.553,26
SUMME UMLAUFVERMÖGEN       16.453.408,68 21.298.169,72
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN       5.092,40 16.052,24
        17.395.790,33 22.479.287,80

Passiva

         
    2008 2007
   
A. EIGENKAPITAL          
I. Gezeichnetes Kapital     4.556.459,41   2.556.459,42
II. Gewinnrücklagen          
1. andere Gewinnrücklagen     443.540,59   443.540,58
III. Gewinnvortrag     2.277,04   255.953,54
II. Bilanzverlust/-gewinn     -340.155,33   6.323,50
SUMME EIGENKAPITAL       4.662.121,71 3.262.277,04
B. RÜCKSTELLUNGEN          
1. Steuerrückstellungen     17.321,00   1.398,71
2. Sonstige Rückstellungen     990.367,68   345.795,00
SUMME RÜCKSTELLUNGEN       1.007.688,68 347.193,71
C. VERBINDLICHKEITEN          
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten,     0,00   7.551.433,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: €   0,00      
Vorjahr: €   7.551.433,11      
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen,     0,00   0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: €   0,00      
Vorjahr: €   0,00      
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,     10.276.637,94   9.741.645,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: €   10.276.637,94      
Vorjahr: €   9.741.645,42      
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen,     949.517,01   25.564,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: €   0,00      
Vorjahr: €   25.564,50      
5. Sonstige Verbindlichkeiten,     480.024,99   1.506.174,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: €   480.024,99      
Vorjahr: €   1.506.174,02      
davon aus Steuern: €   339.541,84      
Vorjahr: €   902.322,13      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: €   695,00      
Vorjahr: €   6.421,24      
SUMME VERBINDLICHKEITEN       11.706.179,94 18.824.817,05
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN       19.800,00 45.000,00
        17.395.790,33 22.479.287,80

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2008

    2008 2007
   
1. Umsatzerlöse     79.126.186,50 80.289.152,22
2. sonstige betriebliche Erträge     1.250.130,60 1.255.322,29
3. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für bezogene Waren   -53.915.786,48   -56.198.739,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   -4.723.099,54   -3.304.066,35
      -58.638.886,02 -59.502.806,06
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter   -12.913.845,17   -13.032.029,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung,   -2.175.778,85   -2.227.922,83
davon für Altersversorgung: € 25.927,70      
Vorjahr: € 26.827,70      
c) Übriger Personalaufwand   0,00   0,00
      -15.089.624,02 -15.259.952,49
5. a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -680.506,07   -695.467,02
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten.   -602.342,00   -618.784,40
      -1.282.848,07 -1.314.251,42
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen     -5.073.077,17 -5.271.307,20
7. Erträge aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens     22,50 18.467,50
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge     59.920,75 21.069,80
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen     0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen,     -345.643,50 -384.939,92
davon an verbundene Unternehmen: € 22.610,99      
Vorjahr: € 1.941,35      
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     6.181,57 -149.245,28
12. außerordentliche Erträge   0,00   1.433.524,89
13. außerordentliche Aufwendungen   -277.438,10   -802.862,20
14. außerordentliches Ergebnis   -277.438,10 -277.438,10 630.662,69
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     -15.651,29 20.899,14
16. Sonstige Steuern     -53.247,51 -52.452,47
17. Jahresüberschuss     -340.155,33 449.864,08
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr     0,00 0,00
19. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen     0,00 -443.540,58
20. Bilanzverlust/ -gewinn     -340.155,33 6.323,50

Anhang zum 31.12.2008

I. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Abschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern werden in diesem Geschäftsjahr erstmalig in einem Sammelposten erfasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Der Anteilsbesitz wird auf der beigefügten Anlage dargestellt.

Die Warenbestände werden durch eine Stichtagsinventur ermittelt. Sie werden entweder zu den tatsächlichen Einstandswerten oder zu gewogenen Durchschnittspreisen bzw. niedrigeren beizulegenden Werten (Teilwerten) am Bilanzstichtag angesetzt. Halbfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nominalwert angesetzt. Soweit der wahrscheinliche Wert einzelner Forderungen niedriger ist als ihr Nominalwert, werden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Im Gegensatz zu den vorherigen Abschlüssen wird aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre und im Zuge der zukünftigen Konzernzugehörigkeit und der damit verbundenen einheitlichen Bewertungsgrundsätze auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung verzichtet.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Der beim Erwerb der Geschäftsstellen der MDS Deutschland GmbH in den Jahren 1997/1998 entstandene und aktivierte Firmenwert wird planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Die Schätzung dieser Nutzungsdauer basiert auf einem im Zusammenhang mit dem Kauf erstellten Service- und Vertriebskonzept.

Sofern zum Abschlussstichtag offene Geschäftsvorfälle in fremder Währung bestanden, erfolgte die Umrechnung bei Forderungen mit dem Euro-Referenzkurs der EZB am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei Verbindlichkeiten mit dem Euro-Referenzkurs der EZB am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

II. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage beigefügt ist.

Im Berichtszeitraum wurden Vermögensgegenstände in Höhe von € 158.498,00, die bisher im Umlaufvermögen ausgewiesen wurden, aufgrund ihrer längerfristigen Nutzung in das Anlagevermögen umgegliedert. In den Abschreibungen des Geschäftsjahres ist auch eine Abschreibung auf Bestände, die aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen umgegliedert wurden, in Höhe von € 77.669 enthalten.

Zum Berichtszeitpunkt wurden die historisch geführten Anlagen, deren Buchwert seit mehr als drei Jahren € 0,- betrug, als Abgang gebucht und dementsprechend die historischen AHK um € 7.958.956,64 und die historische AfA um € 7.958.956,64 gemindert. Die restlichen Abgänge AHK in Höhe von € 139.560,70 (€ 48.872,59,- Buchwert) betreffen den Abgang aus Sachanlagen in Höhe von € 113.996,11 und den Abgang aus Finanzanlagen in Höhe von € 25.564,59.

Umlaufvermögen

Vorräte

Der Warenbestand der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf € 1.423.379,15 (Vorjahr: € 2.298.556,39). Um einem eventuellen altersbedingten Werteverfall der Warenbestände zu berücksichtigen, hat die Gesellschaft auf ihren Warenbestand eine Teilwertabschreibung in Höhe von € 602.342,00 vorgenommen. Weiterhin sind aus dem Umlaufvermögen Bestände, die zur Erfüllung von Wartungsverträgen vorgehalten werden, in Höhe von € 158.498,00 in das Anlagevermögen übernommen worden und werden dort pro Rata bis zum Ende der Laufzeit abgeschrieben. Im Vorjahr wurden unfertige Erzeugnisse und Leistungen in Höhe von € 275.362,77 ausgewiesen. Da es sich hierbei um Handelswaren handelt, wurde eine Umgliederung unter den Posten "Waren" vorgenommen. Aufgrund dieser Umgliederung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung keine Bestandsveränderung ausgewiesen. Im Rahmen der Konzerneinheitlichen Bilanzierung haben wir von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht und weisen die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von € 53.025,90 (Vorjahr: € 76.734,10) unter den Vorräten aus.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 997.208,38 (Vorjahr: € 223.014,73) haben im Wesentlichen eine Laufzeit von unter einem Jahr..

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt, nach einer in diesem Geschäftsjahr erfolgten Kapitalerhöhung in Höhe von € 443.540,58, € 3.000.000,00 (Vorjahr: € 2.556.459,42).

Die Stammeinlagen sind in voller Höhe erbracht. Weiterhin wurden € 1.556.459,41 in die Kapitalrücklage eingestellt. Die Gewinnrücklagen in Höhe von € 443.540,58 wurden im vorangegangenen Geschäftsjahr gebildet. Im ausgewiesenen Bilanzverlust ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 2.277,04 enthalten.

Die Zusammensetzung des Eigenkapitals ergibt sich wie folgt:

  31.12.2008 31.12.2007
Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 2.556.459,42
Kapitalrücklage 1.556.459,41 0,00
Gewinnrücklagen 443.540,59 443.540,58
Gewinnvortrag 262.277,04 255.953,54
Ausschüttung -260.000,00 0,00
Bilanzverlust -340.155,33 6.323,50
  4.662.121,71 3.262.277,04

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen gliedern sich wie folgt:

  31.12.2008 31.12.2007
Gewerbesteuerrückstellung Vorjahre 0,00 1.398,71
Gewerbesteuerrückstellung lfd. Jahr 17.321,00 0,00
Steuerrückstellung Gesamt 17.321,00 1.398,71

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

  31.12.2008 31.12.2007
Jahresabschlusskosten 20.625,00 73.500,00
Entsorgungskosten 14.000,00 16.000,00
Ausstehende Rechnungen 62.500,00 7.300,00
Aufwand aus KFZ-Leasing 80.000,00 0,00
Mehrkilometer und Restschäden Berufsgenossenschaft 60.000,00 69.000,00
Altersteilzeit 55.950,00 60.595,00
Jahresboni Mitarbeiter 190.512,00 100.000,00
Urlaubsverpflichtungen Mitarbeiter 41.000,00 19.400,00
Drohverlustrückstellung 182.421,27 0,00
Bestände Lizenzen 283.359,41 0,00
Sonstige Rückstellung Gesamt 990.367,68 345.795,00

Aus Gründen der Vorsicht ist im Geschäftsjahr für eine zur Zeit nicht mehr genutzte Geschäftsstelle eine Drohverlustrückstellung in Höhe des gesamten Mietaufwandes laut Mietvertrag eingestellt worden.

Gegenüber dem Vorjahr wurden, auch in Hinblick auf die zukünftige Konzernzugehörigkeit und damit verbundenen einheitliche Bewertungsmethoden, Rückstellungen für Mehrkilometer und Restschäden aus Leasingverträgen in Höhe von € 80.000,00 gebildet.

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten ist nach § 249 Abs.1 Satz 1 HGB (vgl. auch BFH-Urteil vom 19.08.2002, Az. VIII R 30/01) eine Rückstellung zu bilden. Die Ermittlung der Rückstellung hat nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erfolgen. Nach Einschätzung der Gesellschaft handelt es sich hierbei für die Gesellschaft um einen nicht wesentlichen Betrag und hat hierfür keine Rückstellung gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

III. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft konzipiert und implementiert Lösungen im IT-Umfeld. In diesem Rahmen vertreibt sie Hard- und Software und erbringt Dienstleistungen im Zuge der Planung, der Implementation und der nachgelagerten Wartung von DV-Lösungen. Die Umsätze gliedern sich wie folgt:

  31.12.2008 31.12.2007
Warenlieferungen 46.928 51.328
Dienstleistungen 16.995 15.604
Lizenzen und Software 16.333 13.364
Sonstige 156 110
./. Erlösschmälerungen -1.286 -117
insgesamt 79.126 80.289

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende Aufwendungen und Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, enthalten:

Periodenfremde und außerordentliche Aufwendungen

  31.12.2008 31.12.2007
"sonstige betriebliche und außerordentliche Aufwendungen"    
Verluste aus Anlagenabgängen 23.308,00 1.553,99
Zuführungen zu EWB 37.367,27 32.209,18
Aufwand aus der Rückabwicklung Vertrag 3M 0,00 254.572,85
Aufwand aus der Rückgewährung aus der Garantenstellung der Gesellschafter 0,00 512.889,35
Rückstellung Lohn Altersteilzeit -4.645,00 60.595,00
Außerordentliche Sonderaufwendungen Löhne & Gehälter 67.950,10 35.400,00
Unübliche Abschreibung Waren 602.342,00 618.784,40
Aufwand aus Drohverlust RSt. 209.488,00 0,00
"Periodenfremde sonstige betriebliche Aufwendungen und außerordentliche Aufwendungen" 935.810,37 1.516.004,77

Durch Umstrukturierungsmaßnahmen sind der Gesellschaft außerordentliche Personalabfindungen in Höhe von € 67.500,00 entstanden.

Durch Auflösung einer Geschäftsstelle wurde aus Vorsichtgründen für die Restlaufzeit des Mietvertrages eine Drohverlustrückstellung in Höhe von € 209.488,00 gebildet.

Periodenfremde und außerordentliche Erträge

  31.12.2008 31.12.2007
"sonstige betriebliche Erträge"    
Erträge aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen 25.329,40 41.515,61
Erträge aus dem Verkauf der Beteiligung Syslmmo und Systrend 0,00 1.331.076,37
Rückzahlung Soz.-Vers. Beiträge für Gesellschafter-Geschäftsführer 0,00 102.448,52
Erträge aus der Ausbuchung von Kundenüberzahlungen und WeRe-Verbindlichkeit 1,73 47.372,05
Auflösung sonstiger Rückstellungen für:    
Entsorgungskosten 4.000,00 1.000,00
Abschlusskosten Vorjahr 8.028,00 0,00
Zinsabgrenzung 23.616,77 0,00
Pauschalwertberichtigung 108.000,00 0,00
Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen 668,00 205,78
Eingang abgeschriebene Forderungen 0,00 197,49
" Periodenfremde sonstige betriebliche und außerordentliche Erträge" 169.643,90 1.523.815,82

Unter Berücksichtigung der zukünftigen Konzernzugehörigkeit und den damit verbundenen einheitlichen Bewertungsmethoden sowie den in der Vergangenheit nicht benötigten Einzelwertberichtigungen wurde die Pauschalwertberichtigung aufgelöst.

  31.12.2008 31.12.2007
"sonstige Zinsen und ähnliche Erträge"    
Zinsen Körperschaftsteuer aus Vorjahren 0,00 0,00
Zinsen aus Erstattung USt Bewirtungskosten   0,00
Ertrag aus der Abzinsung 2.410,00 2.988
"Periodenfremde sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" 2.410,00 2.988,00
  31.12.2008 31.12.2007
"Steuern vom Einkommen und Ertrag"    
Verlustrücktrag KSt 2006 0,00 20.896,38
Körperschaftsteuer Vorjahr 0,00 2,00
Körperschaftsteuerguthaben -271,00 0,00
Auflösung Rest RSt. KSt. Vorjahr 0,00 0,00
Solidaritätszuschlag Vorjahr 0,00 0,12
Gewerbesteuer Vorjahr -1.398,71 0,00
Gewerbesteuer lfd. Jahr 17.321,00 0,00
"Periodenfremde Steuern vom Einkommen und Ertrag" 15.651,29 20.898,50
  31.12.2008 31.12.2007
Zusammenfassung    
Periodenfremde a.o. Erträge Periodenfremde 108.000,00 1.433.524,89
sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde 61.643,90 90.290,93
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Periodenfremde 2.410,00 0,00
Steuern vom Einkommen und Ertrag 15.651,29 20.898,50
Periodenfremde Erträge Gesamt 187.705,19 1.544.714,32
Periodenfremder Lohn Periodenfremde -4.645,00 60.595,00
sonstige betriebliche Aufwendungen 60.675,27 33.763,17
Außerordentliche Aufwendungen 277.438,10 802.862,20
Unübliche Abschreibung Waren 602.342,00 618.784,40
Periodenfremde Aufwendungen Gesamt 935.810,37 1.516.004,77
Periodenfremdes Ergebnis -748.105,18 28.709,55

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte am Bilanzstichtag 265 (Vorjahr 283) Arbeitnehmer. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 275 (Vorjahr 283). Alle Mitarbeiter waren angestellt.

Haftungsverhältnisse und nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen

Die Restverbindlichkeiten aus bestehenden Leasingverträgen betragen T€ 1.791 (Vorjahr T€ 1.653) und aus Mietverträgen T€ 3.443 (Vorjahr T€ 655) und gliedern sich wie folgt auf:

  Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Länger 5 Jahre Gesamt
Leasing 59.126,81 € 1.732.789,55 € 0,00 € 1.791.916,36 €
Miete 159.452,86 369.793,48 2.913.469,74 3.442.716,08 €

Die SYSDAT GmbH hat die Haftung für sämtliche gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, soweit sie Lieferanten zustehen, die bei der Euler - Hermes Kreditversicherungs-Aktiengesellschaft, Delkredeversicherung, 22746 Hamburg, eine Warenkreditversicherung abgeschlossen haben, übernommen. Ferner wird die Haftung auch gegenüber Hermes übernommen, für den Fall, dass solche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf dem Weg der Abtretung oder aufgrund Gesetzes übergegangen sind.

Angaben zur Geschäftsführung

Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr den Herren Lothar Hellmann (bis 09.12.2008), Manfred Hövel, Bernd Schüchter und Dr. Markus Stöckler. Jeder der Herren hat Alleinvertretungsbefugnis. Überwiegend werden die einzelnen Geschäftsbereiche von ihnen wie folgt vertreten:

Lothar Hellmann (Kaufmann) Unternehmensstrategie
Dr. Markus Stöckler (Kaufmann) Rechnungswesen und Finanzen, EDV und Verwaltung
Bernd Schüchter: (Kaufmann) Einkauf und Logistik
Manfred Hövel: (Kaufmann) Marketing, Vertrieb und Kundenservice

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr 2008 auf € 673.109,93.

Konzernkreis und Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft, Jettingen-Scheppach. Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ist die Gesellschaft, die den Konzernabschluss aufstellt. Der Jahresabschluss der SYSDAT GmbH wird in diesen Konzernabschluss mit einbezogen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG

Zum 31.12.2008 bestanden Verbindlichkeiten in Form eines Darlehens gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 900 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung in Höhe von T€ 23.

Köln, den 11. März 2009

Die Geschäftsführung

(Manfred Hövel) (Bernd Schüchter) (Dr. Markus Stöckler)

Anlagen

Anlagenspiegel SYSDAT 2008

  Anschaffungskosten historisch
  Stand am 01.01.2008 Zugänge 2008 Abgänge 2008 Stand am 31.12.2008
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte 1.259.748,28 16.936,84 -901.033,62 375.651,50
Geschäftswert 871.156,61 0,00 0,00 871.156,61
  2.130.904,89 16.936,84 -901.033,62 1.246.808,11
Sachanlagen        
Einbauten in fremde Grundstücke 166.712,59 181.347,23 -131.587,20 216.472,62
Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.085.802,09 284.753,56 -6.408.728,12 1.961.827,53
Andere Anlagen 636.706,71 18.564,44 -631.488,25 23.782,90
  8.889.221,39 484.665,23 -7.171.803,57 2.202.083,05
Finanzanlagen        
Anteile an verb. Unternehmen 25.564,59 0,00 -25.564,59 0,00
Beteiligungen 0,25 0,00 0,00 0,25
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 500,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  26.064,84 0,00 -25.564,59 500,25
Anlagevermögen Gesamt 11.046.191,12 501.602,07 -8.098.401,78 3.449.391,41
  Abschreibungen
  kumuliert am 01.01.2008 Zuschreibung 2008 Geschäftsjahr 2008 Abgänge 2008 kumuliert am 31.12.2008
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte -1.140.955,28 0,00 -116.444,84 901.033,62 -356.366,50
Geschäftswert -570.305,61 0,00 -58.077,00 0,00 -628.382,61
  -1.711.260,89 0,00 -174.521,84 901.033,62 -984.749,11
Sachanlagen          
Einbauten in fremde Grundstücke -122.598,59 0,00 -12.648,23 108.806,20 -26.440,62
Betriebs- und Geschäftsausstattung -7.411.483,09 0,00 -489.317,56 6.408.201,12 -1.492.599,53
Andere Anlagen -635.782,71 0,00 -4.018,44 631.488,25 -8.312,90
  -8.169.864,39 0,00 -505.984,23 7.148.495,57 -1.527.353,05
Finanzanlagen          
Anteile an verb. Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen Gesamt -9.881.125,28 0,00 -680.506,07 8.049.529,19 -2.512.102,16
  Restbuchwerte
  Restbuchwert 31.12.2008 Restbuchwert 31.12.2007
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte 19.285,00 118.793,00
Geschäftswert 242.774,00 300.851,00
  262.059,00 419.644,00
Sachanlagen    
Einbauten in fremde Grundstücke 190.032,00 44.114,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 469.228,00 674.319,00
Andere Anlagen 15.470,00 924,00
  674.730,00 719.357,00
Finanzanlagen    
Anteile an verb. Unternehmen 0,00 25.564,59
Beteiligungen 0,25 0,25
Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
  500,25 26.064,84
Anlagevermögen Gesamt 937.289,25 1.165.065,84

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CANCOM SYSDAT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis 31.12.2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 11. März 2009

S&P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulrich Stauber, Wirtschaftsprüfer

Tobias Wolf, Wirtschaftsprüfer

Werden der Jahresabschluss und der Lagebericht in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form veröffentlicht, vervielfältigt oder an Dritte weitergeleitet und wird dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen, so ist zuvor eine erneute Stellungnahme durch uns erforderlich. Dies gilt auch für die Übersetzung des Zwischenabschlusses in andere Sprachen. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

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