Oetinger Media GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Büchern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thilo Hubertus Schmid seit 7.5.2021 | Geschäftsführer |
Christian Alexander Graef seit 26.4.2021 | Geschäftsführer |
Julia, geb. Weitendorf Bielenberg seit 2.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Julia BielenbergVerlagsgruppe Oetinger Holding GmbH+1 | 55.00% |
Till WeitendorfVerlagsgruppe Oetinger Holding GmbH+1 | 45.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Verlag Friedrich Oetinger GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT ZUM 31. DEZEMBER 2023A. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Die Verlag Friedrich Oetinger GmbH ist als Verlagsgesellschaft insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendbücher für alle Altersgruppen tätig. Der Verlag veröffentlicht Hardcover, Taschenbücher, Ebooks und Nonbook Artikel. Neben dem eigenen Verlagsgeschäft hält die Gesellschaft noch Beteiligungen an anderen Gesellschaften der Verlagsgruppe Oetinger. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG, GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN Die deutsche Wirtschaft konnte sich vom tiefen Einbruch im Corona- Jahr 2020 nicht weiter erholen und ist in diesem Jahr in eine Rezession gerutscht, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Die angestiegenen Energiepreise durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine stabilisierten sich, allerdings auf einem Rekordniveau. Die Inflationsrate ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % gesunken und lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung verlief in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen jedoch sehr unterschiedlich: Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten die Wirtschaft in diesem Jahr stützen und ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich weiter ausbauen. Der Kostendruck für die Unternehmen bei Energie, Herstellung und Beschaffung geht nur langsam zurück. Die Ausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken preisbereinigt um 1,1 % gegenüber 2022 und besonders in den Bereichen zu erkennen, in denen die Preise im Verlauf des Jahres entweder auf hohem Vorjahresniveau geblieben oder noch weiter angestiegen sind. Die Zurückhaltung und die Unsicherheit der privaten Haushalte sind den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschuldet und macht sich auch in der Frequenz in den Innenstädten bemerkbar. Der im Corona-Jahr 2020 und auch im Jahr 2021 stark gestiegene E-Commerce- Umsatz ist durch die Konsumflaute und inflationsbedingt das zweite Jahr in Folge drastisch gesunken. Der Kinder- und Jugendbuchmarkt konnte im Jahr 2023 gleichwohl um 4,0 % wachsen. Der bezahlte Preis für ein Buch in diesem Segment lag im Durchschnitt bei € 11,53, dies ist ein Preisanstieg von 23 % im Vergleich zum Jahr 2019 (€ 9,40). Das Umsatzplus hätte nicht erreicht werden können, wenn der Preisanstieg und die Zunahme der Käuferschaft bei sinkenden Absätzen keinen Rückenwind gegeben hätten. Der stationäre Handel kann seine positive Entwicklung aus dem vergangenen Jahr halten und lag 2,8 % über dem des Vorjahres, der Absatz verzeichnete jedoch ein Minus von 2,2 % gegenüber 2022. Bei der Betrachtung der Warengruppen liegen Kinder- und Jugendbücher auf Platz zwei mit einem Umsatzplus von 2,4 % im Vergleich zu 2022 und erreichte damit nahezu das Niveau von 2021. Die zentralen Absatzwege des Buchhandels verzeichneten für 2023 ein Umsatzplus von 2,9 % im Vergleich zum starken Vorjahr. Steigende Durchschnittspreise haben den Absatzrückgang von - 1,9 % in Teilen kompensieren können. Der Verlag Friedrich Oetinger kann sich weiterhin als einer der wichtigsten deutschen Verlage auf Platz 5 mit einem Marktanteil von 3,46 % in der Warengruppe Kinder- und Jugendbuch behaupten (Verlagsranking lt. Media Control). Zu den Top Titeln im Jahr 2023 gehören unverändert die Werke von Astrid Lindgren, Sven Nordqvist, Suzanne Collins, Kirsten Boie, Aimee Carter, Tanja Stewner, Erhard Dietl und Paul Maar. 2. DARSTELLUNG DER LAGE ERTRAGSLAGE Im Berichtsjahr konnten Umsatzsteigerungen im Bereich Bücher, Non-Books und Lizenzen erzielt werden. Umsatzstarke Titel waren dabei "Die Tribute von Panem X. das Lied von Vogel und Schlange" und "Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele" sowie Werke von Astrid Lindgren und Sven Nordqvist. Insgesamt sind die Umsätze der Novitäten gegenüber dem Vorjahr rückläufig, die Backlist wiederum stärker. Infolgedessen stieg der Umsatz im Berichtsjahr von € 17.497 Mio. um 2,9 % auf € 18.006 Mio. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung ergibt sich dabei ein höherer Rohertrag (€ 7,6 Mio. gegenüber € 7,4 Mio. im Vorjahr) sowie eine von 42,2 % auf 43,2 % verbesserte Rohertragsmarge. Trotz eines überproportional gesunkenen Materialaufwands, aber merklich gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sank das Betriebsergebnis deutlich um T€ 207 und ist mit T€ 2.457 negativ und somit hinter den Erwartungen. FINANZLAGE Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen werden stets - unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen, wenn möglich - durch zeitgerechte Zahlung erfüllt. Eine Inanspruchnahme der Kontokorrentkreditlinie war zu keinem Zeitpunkt erforderlich. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Wesentlichen aufgrund des Jahresfehlbetrages sowie angestiegenen Forderungen im Verbundbereich um T€ 7.573 auf T€ -5.292 verschlechtert (Vorjahr: T€ 2.281). Unter Berücksichtigung der Investitionstätigkeit (Investitionscashflow: T€ 61) und Finanzierungstätigkeit (Finanzierungscashflow: T€ 5.180) ergibt sich eine negative Veränderung des Finanzmittelfonds von T€ -51. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 betrug T€ 269 (Vorjahr: T€ 320). VERMÖGENSLAGE Die Eigenkapitalbasis 2023 ist bei einem Bilanzgewinn von T€ 4.269 und einem Eigenkapital von T€ 16.969 stabil. Bei einer gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.287 gesunkenen Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote 75,96 % (Vorjahr: 76,2 %). Der Verschuldungsgrad liegt dementsprechend bei 24,04 % (Vorjahr: 23,8 %). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt nahezu ausschließlich im kurzfristigen Bereich. 3. FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Entlang unserer Unternehmensstrategie wurden das interne Steuerungssystem ausgerichtet und geeignete Kontrollgrößen definiert. Die relevanten finanziellen Steuerungsgrößen sind hierbei die Umsätze, das Betriebsergebnis, die Liquidität und Marktanteile. 4. PERSONAL- UND SOZIALBEREICH Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag keine Mitarbeiter. Die Mitarbeiter der Gesellschaft wurden im April 2022 in die Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH, Hamburg, übernommen. Die Programmarbeit wird als interne Dienstleistung in Rechnung gestellt. C. CHANCEN UND RISIKOBERICHT Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert ein Abwägen von Chancen und Risiken. Zur Nutzung von Geschäftsgelegenheiten ist das Eingehen bewusster Risiken nicht vermeidbar. Es besteht das Bestreben, Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente möglichst gering zu halten. Der Verlag prüft beständig Möglichkeiten, weitere Geschäftsfelder und Auswertungsformen seiner Inhalte zu erschließen. Im Rahmen des Risk-Management-Systems erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung, u.a. zur Entwicklung der Umsätze, des monatlichen Ergebnisses, der Liquidität und Forderungsbestände der Gesellschaft. Die für den Geschäftsbetrieb erforderliche Liquidität ist aktuell sichergestellt. Entwicklungsbeeinträchtigende oder den Bestand gefährdende Risiken sind derzeit trotz der anhaltenden Verlustsituation nicht erkennbar, wobei insbesondere die Liquiditätssituation laufend überwacht werden muss. D. AUSSICHTEN/ZUKUNFTSPROGNOSE Der Verlag unternimmt weiter erhebliche Anstrengungen, um die etablierten deutschen Autoren zu stärken, neue Autoren aufzubauen und gleichzeitig das Programm durch den Einkauf erfolgversprechender ausländischer Lizenzen zu vervollständigen. Der Verlag wird auch in Zukunft verstärkt sein Angebot und seine internen Prozesse im Hinblick auf die Umbrüche der Buchbranche und die Veränderungen der Lesegewohnheiten hin überprüfen und optimieren. Im Fokus stehen weiterhin die Schaffung neuer gut verkäuflicher Titel und die Stärkung der Backlist, die Prüfung und Umsetzung neuer Produktformen sowie neuer Geschäftsmodelle, aber auch die Identifizierung und Umsetzung von Kostensparpotentialen in den Bereichen des Einkaufs und der Optimierung interner Prozesse. Für das Jahr 2024 wird ein Umsatzvolumen von über T€ 23.000 erwartet. Ziel ist es in 2024, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Tendenziell besteht in 2024 das Risiko, dass durch die konjunkturellen Entwicklungen und die beschaffungsseitigen Risiken und Kostensteigerungen, die aufgestellten Planungen verfehlt werden.
Hamburg, den 10. Mai 2024 Julia Bielenberg Christian Graef Thilo Hubertus Schmid Bilanz zum 31. Dezember 2023(Amtsgericht Hamburg, HRB 105882)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINES Der Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter Nr. HRB 105882 eingetragen. Der Abschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung und Bewertung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten. Bei der Bewertung wurde ein pauschaler Gemeinkostenzuschlag berücksichtigt mit einer Auswirkung von insgesamt T€ 646. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige Leistungen und die betriebliche Altersvorsorge wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Den Risiken, die sich aus Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit sowie niedrigeren Erlöswerten ergeben, wird durch ausreichende Abwertung Rechnung getragen. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalbetrag bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand in einer bestimmten Zeit nach diesem Tag sind. Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) bewertet. Zum 31. Dezember 2023 wurden die Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsverfahren ermittelt. Als Rechnungszins wurde der in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannte Zins für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt (1,82%). Zukünftige Rentensteigerungen sind mit 2% p.a. in die Berechnung eingeflossen. Es wurden die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, 2018 G verwendet. Bei laufenden Pensionen wird von preissteigerungsbedingten Anpassungen von +2% p.a. alle drei Jahre ausgegangen. Aus der Verwendung eines Diskontsatzes, der aus dem Durchschnitt der vergangenen zehn Geschäftsjahre statt aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gebildet wird, ergibt sich ein Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zum 31. Dezember 2023 von € 1.915,00. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geleistete Anzahlungen, die auf fremde Währung lauten, wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Erträge und Aufwendungen, die auf fremde Währungen lauten, wurden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen zu mehr als 20% beteiligt:
Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen(über) verbundene(n) Unternehmen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Remissionen von T€ 1.084 (Vorjahr: T€ 1.386), Rückstellungen für ausstehende Lizenzhonorare von T€ 246 (Vorjahr: T€ 302) und Verpflichtungen für Handelsvertreter von T€ 161 (Vorjahr: T€ 180). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sowie durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG Im Vorjahr wurden die Mitarbeiter der Gesellschaft von der Gesellschafterin Verlagsgruppe Oetinger Service GmbH, Hamburg, übernommen. D. SONSTIGE ANGABEN Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 0 (Vorjahr: 4), ohne Geschäftsführung. Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr und im Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung an: Frau Julia Bielenberg, Programm-Geschäftsführerin, Hamburg, Herr Christian Graef, kaufmännische Geschäftsführung, München, Herr Thilo Hubertus Schmid, Geschäftsführung Vertrieb und Marketing, Barmstedt. Bezüglich der Geschäftsführerbezüge ist von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht worden.
Hamburg, den 10. Mai 2024 Julia Bielenberg Christian Graef Thilo Hubertus Schmid Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde am 19. Juni 2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Verlag Friedrich Oetinger GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 14. Mai 2024 TREUHANSA
GmbH Doctores Völschau
Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer Guido Ottinger, Wirtschaftsprüfer |
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