SPEDITION
NUSS GmbH
Wörth am
Rhein
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
A. Grundlagen des Unternehmens
I. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die SPEDITION NUSS GmbH betreibt ihr Unternehmen vom
Standort in Wörth am Rhein. Durch moderne Transport- und
Logistikkonzepte optimiert die Gesellschaft den Waren- und
Produktionsfluss seiner Kunden. Neben der Ausführung von
Transporten im Güternah- und -fernverkehr erbringt die
Gesellschaft Logistikdienstleistungen bundesweit und im
europäischen Ausland. Wir befördern Teilpartien,
Komplettladungen sowie Container in allen gängigen
Größen, über lange Distanzen oder im Vor- und
Nachlauf zum kombinierten Verkehr.
Unser Fuhrpark mit 60 eigenen Zugmaschinen und 110
Aufliegern erfüllt vielseitige, branchenspezifische
Transportanforderungen. Für Teilladungen oder
Komplettladungen stehen zur Verfügung:
- Standard- / Mega-/ Coil- /
Joloda-Auflieger / Tautliner
- Fahrzeuge mit Mitnahmestapler
- Plateauauflieger
- Containerchassis von 20´ bis
45´
Die Gesellschaft unterhält keine
Zweigniederlassungen.
II. Bericht über Forschung und Entwicklung
Der Bereich Forschung und Entwicklung ist für die
SPEDITION NUSS GmbH nicht relevant.
B. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die Logistik ist in Deutschland der größte
Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem
Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und
dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft
sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die
Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch
der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige
Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 327
Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2023
branchenübergreifend erwirtschaftet. Das entspricht im
Vergleich zu 2022 einem Wachstum von rund 2,5 Prozent,
welches auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten
getrieben ist. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich
auf 1.180 Mrd. Euro (2021). Daran hat Deutschland
mit rund 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht
nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland
nimmt eine internationale Spitzenposition in
Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur
knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in
Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin
sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die
andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und
Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. Im Bereich der
logistischen Dienstleistungen agieren mehr als 70.000
Unternehmen, die ganz überwiegend mittelständisch
geprägt sind. Nicht nur wegen seiner
Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion ist
die Logistik für den Wirtschaftsstandort Deutschland
lebenswichtig. Im weltweiten Vergleich hocheffiziente
Logistikstrukturen erhöhen die internationale
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des
Außenhandels. Sie sorgen dafür, dass es sich
für die Unternehmen weiterhin lohnt, in Deutschland zu
produzieren und die Waren von hier aus in alle Welt zu
exportieren. Informationen über die Infrastruktur in
Deutschland und andere logistikaffine Themen gibt es auch
hier auf der Website in den Dossiers.
(Quelle:https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung,
Stand: 03.06.2024)
Die Logistikbranche steht angesichts der Globalisierung
der Wertschöpfung, neuer Produktionskonzepte, der
Digitalisierung von Geschäfts- und Arbeitsprozessen und
des starken Wachstums des E-Commerce vor neuen
Herausforderungen. Hinzu kommen steigende Anforderungen von
Politik und Kunden, was die Reduzierung der Umweltbelastung
durch zunehmende Güterverkehre anbelangt. Diese Trends
bestimmen die Entwicklung der Branche nachhaltig, was sich
bereits an einzelnen Indikatoren zeigt, wie die stark
steigenden Sendungsmengen und Umsätze im
Paketgeschäft, die Zunahme der Containerverkehre oder
das Entstehen neuer Geschäftsmodelle auf Basis digitaler
Technologien. Das Ausmaß der durch den derzeitigen
"Ukraine-Krieg" auftretenden Lieferengpässen und die
wirtschaftlichen Folgen durch die Verhängung der
Sanktionen gegenüber Russland sind momentan noch gar
nicht absehbar. Jedoch muss dies sehr kritisch beobachtet und
gegebenenfalls zeitnah darauf reagiert werden.
II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens
a. Umsatzerlöse und Auftragsentwicklung
Im Geschäftsjahr 2023 war ein geringfügiger
Umsatzanstieg um 102 TEuro bzw. rund 1,0 % auf 15.217 TEuro
zu verzeichnen. Dies war auf die Gewinnung von Neukunden
leicht höher als erwartet.
Die Umsatzerlöse wurden in den folgenden Bereichen
erzielt:
|
Geschäftsjahr
|
|
Vorjahr
|
|
TEuro
|
|
TEuro
|
Werksverkehr/Nahverkehr
|
12.845
|
|
12.429
|
Fernverkehr
|
1.351
|
|
1.396
|
Containerverkehr
|
382
|
|
530
|
Sonstige
|
639
|
|
760
|
|
15.217
|
|
15.115
|
b. Personal
Der Personalbestand zum 31. Dezember 2023 betrug 79
Mitarbeiter zzgl. 9 Auszubildenden und 2
Geschäftsführern und damit rd. 8 Mitarbeiter
weniger als zum Vorjahreszeitpunkt.
c. Investitionen
Die SPEDITION NUSS GmbH hat im abgelaufenen
Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 728 TEuro
in Sachanlagevermögen getätigt. Den Schwerpunkt der
Investitionstätigkeit in 2023 bildeten die Investitionen
in Fahrzeuge und Nachläufer. Die Finanzierung der
Investitionen erfolgte aus Fremdmitteln. Entgegen der
Erwartungen wurden aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung
weniger Investitionen getätigt.
d. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft
Die Gesellschaft weist unter Berücksichtigung des
Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2023 in
Höhe von 589 TEuro ein Eigenkapital per 31. Dezember
2023 in Höhe von 2.004 TEuro aus. Die
Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-,
Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft als
zufriedenstellend.
III. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage
a. Ertragslage
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
|
Geschäftsjahr
|
|
Vorjahr
|
|
TEuro
|
|
TEuro
|
Umsatzerlöse Inland
|
14.117
|
|
13.942
|
Umsatzerlöse Ausland
|
1.100
|
|
1.173
|
Umsatzerlöse Gesamt
|
15.217
|
|
15.115
|
Die stabilen Umsatzerlöse resultieren aus dem zu
ca. 90 % festem Kundenstammgeschäft. Des Weiteren
konnten im Geschäftsjahr 2023 Neukunden gewonnen werden,
weshalb der Umsatz sehr leicht anstieg. Die Aufwendungen
für bezogene Leistungen sind im Verhältnis zu den
Umsatzerlösen überproportional von 5.489 TEuro auf
5.923 TEuro gestiegen, da die Gesellschaft im Zuge der
gestiegenen Umsatzerlöse deutlich mehr Subunternehmer
eingesetzt und mehr Lieferungen mit eigenem Fuhrpark im
teilweise doppelschichtigen Einsatz durchgeführt hat.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich
zum Vorjahr auf Grund der geringeren Anzahl an Verkäufen
von Anlagengütern gesunken. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen sind in 2023 bedingt durch weniger
Schadenfälle zurückgegangen. Bei den Fahrzeugkosten
macht sich der vermehrte Ausbau der Subunternehmerleistungen
bemerkbar, was eine Reduzierung des eigenen Fuhrparkes und
damit der laufenden Fahrzeugkosten zur Folge hat.
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023
insgesamt einen Jahresüberschuss in Höhe von 589
TEuro erzielen und liegt damit entgegen der Erwartung
deutlich über dem Vorjahresergebnis. Durch die
konsequenten Preisanpassungen und der Optimierung der
Fahrtrouten konnte das Jahresergebnis 2023 entgegen der
Erwartung gesteigert werden.
b. Vermögenslage
Das Anlagevermögen beträgt 63,1 % (Vorjahr:
65,0 %) der Bilanzsumme und hat sich in 2023 im Wesentlichen
bedingt durch den geringeren Verkauf von Zugmaschinen und
Nachläufern vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen belaufen sich auf 25,6 % (Vorjahr: 22,1 %) der
Bilanzsumme und haben sich bedingt durch die schlechter
gewordene Zahlungsmoral größerer Automobilkunden
verschlechtert. Die liquiden Mittel haben sich folglich durch
den geringeren Verkauf von Sachanlagevermögen und
Erstattungen von Schadensfällen um 140 TEuro auf 350
TEuro reduziert. Steuerrückstellungen haben sich von 154
TEuro auf 56 TEuro verringert. In den sonstigen
Rückstellungen sind geringere Rückstellungen
für Personalkosten in 2023 enthalten. Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in
2023 durch die geringeren Investitionen um 698 TEuro auf
2.590 TEuro gesunken.
Nachfolgend die Entwicklung der Vermögenslage
anhand ausgewählter Kennzahlen:
|
2023
|
|
2022
|
|
2021
|
|
%
|
|
%
|
|
%
|
Anlageintensität
(Anlagevermögen/Bilanzsumme)
|
63,1
|
|
65,0
|
|
68,1
|
Forderungsquote LuL
(Forderungen LuL/Bilanzsumme)
|
25,6
|
|
22,1
|
|
26,6
|
Eigenkapitalquote
(Eigenkapital/Bilanzsumme)
|
35,8
|
|
23,9
|
|
19,8
|
Verbindlichkeitenquote LuL
(Verbindlichkeiten LuL/Bilanzsumme)
|
9,5
|
|
11,9
|
|
15,1
|
c. Finanzlage
Die Nettoliquidität (Finanzmittelbestand) setzt
sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei
Kreditinstituten zusammen. Der Mittelzufluss aus der
laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei 819 TEuro
(Vorjahr 989 TEuro) und hat sich im Wesentlichen auf Grund
der geringeren Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen
des Anlagevermögens verringert. Der Mittelabfluss aus
Investitionstätigkeit beträgt 204 TEuro (Vorjahr
915 TEuro) bedingt durch geringere Auszahlungen für
Investitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen. Der
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
beläuft sich auf 756 TEuro (Vorjahr Mittelzufluss 915
TEuro) infolge der Reduzierung von Verbindlichkeiten bei
Kreditinstituten.
Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das
Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen
und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
C. Chancen- und Risikenbericht
1. Allgemeiner Risikobericht
Die Gesellschaft hat geringe Währungsrisiken.
Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende
Konkurrenz, muss weiterhin für ein marktfähiges
Preis-Leistungs-Verhältnis gesorgt werden. Aufgrund der
soliden zielgerichteten Entwicklungspolitik der SPEDITION
NUSS GmbH bestehen weiterhin gute Voraussetzungen, dem Markt
und den besonderen Wünschen der Kundschaft passende und
auch innovative Logistiklösungen zur Verfügung zu
stellen.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens
ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle
Risiken aller Art. Beim Management der Finanzpositionen
verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Auf
der Beschaffungsseite greifen wir auf solide,
qualitätsbewusste Subunternehmer zurück, mit denen
wir langfristige Verträge anstreben oder bereits halten.
Ein wesentliches Risiko für die Entwicklung der
Wirtschaft ist der weitere Verlauf des Ukraine-Krieges. Es
könnten sich Risiken und Beeinträchtigungen bei der
Produktion und damit auch der Auslieferung von Produkten
ergeben, die sich auch nachteilig auf die
Logistikdienstleistungen auswirken.
2. Spezieller Risikobericht
Liquiditätsengpässe werden im gesamten
Geschäftsjahr 2024 nicht erwartet.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten
und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden
regelmäßig innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen mit Skonto gezahlt. Langfristig finanziert
sich die Gesellschaft über Bankkredite der
Hauptgeschäftsbanken sowie Gesellschafterdarlehen. Zur
Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur
Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit
wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der
permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als
Basis für die Geldmitteldisposition dient.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende
Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von
Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein
effizientes Mahnwesen, das sehr zeitnah reagiert und damit
Zahlungsläufe bei Einmalkunden verkürzt.
Forderungsausfälle sind die Ausnahme.
Die Fahrzeugflotte wurde kontinuierlich auf den
neuesten technischen Stand gebracht. Mittlerweile besitzen
100 % der Fahrzeuge die Euro-6-Norm. Wir leisten auch
weiterhin einen Beitrag zur weiteren Reduzierung des
Dieselverbrauchs und infolgedessen auch in Bezug auf den
CO²-Ausstoß der gesamten Flotte.
Zur Risikofrüherkennung werden Steuerungs- und
Kontrollsysteme eingesetzt. Im Rahmen der betrieblichen
Tätigkeit ergeben sich Risiken in Folge von technischen
Ausfällen (Energieversorgung, EDV-Störung), die zu
erheblichen Schäden führen können.
Ergänzend hat die Gesellschaft vorbeugende
Maßnahmen ergriffen und Versicherungsschutz geschaffen.
Für existenzielle Risiken aufgrund höherer Gewalt
besteht der übliche Versicherungsschutz, der
regelmäßig überwacht und angepasst wird.
Die bisher zur Risikosteuerung eingeleiteten
Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet, den
negativen Einflüssen auf das Unternehmen
entgegenzuwirken.
Nach unserer Überzeugung weisen die vorstehend
beschriebenen Risiken in Anbetracht ihrer
Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen weder
einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden
Charakter auf.
D. Prognosebericht
In dem sehr fragmentierten und weiterwachsenden Markt
für Transport- und Speditionsleistungen sehen wir einen
klaren Trend zur Konsolidierung. Synergieeffekte können
in einer Vielzahl von Bereichen, operativ sowie
administrativ, erzielt werden. Eine verbesserte Auslastung
und die Reduzierung der Leerkilometer sowie die
Zusammenlegung von gleichgerichteten Prozessen werden
angestrebt.
Im nächsten Geschäftsjahr sind notwendige
Ersatzinvestitionen und Neuinvestitionen in Höhe von
1,0 Mio. EUR geplant.
Auf Grund vieler ungewisser Faktoren, insbesondere
bedingt durch die die Auswirkungen des "Ukraine-Krieges"
(wirtschaftliche Sanktionen, Lieferengpässen, …)
sowie der allgemeinen schwachen Konjunktur besteht
grundsätzlich eine hohe Planungsunsicherheit für
das Jahr 2024. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen
Konjunkturlage rechnen wir mit einem leichten
Umsatzrückgang von ca. 5 %, da weniger
Transportleistungen benötigt werden. Des Weiteren
erwarten wir auf für das Jahr 2024 ein leicht positives
Jahresergebnis vor Steuern, welches deutlich unter dem
Vorjahresergebnis liegen wird.
Wörth am Rhein, 11. Juli
2024
Volker Nuss
|
|
Alexander Ditz
|
Geschäftsführer
|
|
Geschäftsführer
|
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
3.531.528,50 |
3.858.626,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
11.639,00 |
8.399,00 |
| II.
Sachanlagen |
3.289.589,50 |
3.749.927,50 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
133.502,50 |
139.530,50 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
212.981,00 |
236.645,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
2.943.106,00 |
3.355.762,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
17.990,00 |
| III.
Finanzanlagen |
230.300,00 |
100.300,00 |
| 1.
Beteiligungen |
230.300,00 |
100.300,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.039.686,78 |
2.049.346,15 |
| I.
Vorräte |
228.505,58 |
200.580,64 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.461.382,82 |
1.358.603,28 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
349.798,38 |
490.162,23 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
23.062,92 |
26.199,55 |
| Aktiva |
5.594.278,20 |
5.934.172,20 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.004.146,20 |
1.415.422,76 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
206.000,00 |
206.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
1.209.422,76 |
784.826,04 |
| III.
Jahresüberschuss |
588.723,44 |
424.596,72 |
| B.
Rückstellungen |
255.245,03 |
386.473,02 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.325.430,72 |
4.130.482,42 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
2.589.554,04 |
3.288.132,15 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
735.876,68 |
842.350,27 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.456,25 |
1.794,00 |
| Passiva |
5.594.278,20 |
5.934.172,20 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
9.909.548,55 |
10.559.607,92 |
| 2.
Personalaufwand |
3.937.783,08 |
4.055.019,39 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.128.281,93 |
3.294.599,90 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
809.501,15 |
760.419,49 |
| davon
für Altersversorgung |
77.092,07 |
35.062,26 |
| 3.
Abschreibungen |
896.353,44 |
1.039.320,14 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
896.353,44 |
1.039.320,14 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.145.305,30 |
4.719.382,04 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
30,00 |
30,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
689,10 |
|
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
57.267,90 |
54.437,45 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
247.175,98 |
230.336,68 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
626.381,95 |
461.142,22 |
| 10.
sonstige Steuern |
37.658,51 |
36.545,50 |
| 11.
Jahresüberschuss |
588.723,44 |
424.596,72 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
1.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
SPEDITION NUSS GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Wörth am Rhein |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Landau |
| Register-Nr.: |
HRB 21185 |
2.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Abschreibungen der Wirtschaftsgüter im
GWG-Sammelposten erfolgt ratierlich über fünf
Jahre.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
3.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des
Geschäftsjahres: 4.950.766,79
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des
Geschäftsjahres: 4.704.693,05
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr:
Euro 0,00).
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf Euro 10.460,25 (Vorjahr: Euro
10.460,25).
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro
(Vorjahr: 0,00 Euro).
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten:
- Urlaubsrückstellungen
- Personalkostenrückstellungen
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und
Sicherungsrechte
Die nachfolgende Darstellung zeigt Sicherungsrechte der
in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Art der Verbindlichkeit
|
|
Sicherungs-
|
|
|
Betrag
|
betrag
|
Vermerk
|
|
Euro
|
Euro
|
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
2.589.554,04
|
2.589.554,04
|
1; 2; 3
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
529.096,36
|
529.096,36
|
4
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
206.780,32
|
0,00
|
|
Summe
|
3.325.430,72
|
3.118.650,40
|
|
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht
an beweglichen Sachen 3 = Sicherungsübereignung an
beweglichen Sachen 4 = Eigentumsvorbehalt
Es bestehen folgende Sicherheiten ggü. der
Sparkasse Südpfalz:
- Grundpfandrecht 1 durch den Sicherheitsgeber
NUSS Immobilien GmbH
- Grundpfandrecht 2 durch den Sicherheitsgeber
NUSS Immobilien GmbH
- Grundpfandrecht 3 durch den Sicherheitsgeber
NUSS Immobilien GmbH
Es besteht eine unbeschränkte Bürgschaft zur
Sicherung der Geschäftsverbindung ggü. der
Sparkasse Südpfalz durch Herrn Volker Nuss.
Es wurde zudem eine Sicherungsübereignung an
beweglichen Sachen mit der Sparkasse Südpfalz und
Commerzbank vereinbart.
Angaben zu Restlaufzeitvermerken
Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2023:
|
Gesamtbetrag
|
bis ein Jahr
|
1-5 Jahre
|
mehr als 5 Jahre
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Kreditinstitute
|
2.589.554,04
|
776.557,25
|
1.499.325,59
|
313.671,20
|
Lieferungen und Leistungen
|
529.096,36
|
529.096,36
|
0,00
|
0,00
|
Sonstige
|
206.780,32
|
206.780,32
|
0,00
|
0,00
|
Summe
|
3.325.430,72
|
1.512.433,93
|
1.499.325,59
|
313.671,20
|
4.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
70
|
Angestellte
|
|
13
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
|
83
|
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung und wesentlicher
Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht
eingetreten.
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Erster
Geschäftsführer:
|
Volker Nuss
|
ausgeübter Beruf:
|
Geschäftsführer
|
Weitere
Geschäftsführer:
|
Alexander Ditz
|
ausgeübter Beruf:
|
Geschäftsführer
|
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt 588.723,44 Euro.
Einschließlich des zu berücksichtigenden
Gewinnvortrags in Höhe von 1.209.422,76 Euro ergibt sich
ein Betrag von 1.798.146,20 Euro, der zu verwenden ist.
Auf neue Rechnung werden 1.798.146,20 Euro
vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Wörth am Rhein, 11.
Juli 2024
Volker Nuss
|
|
Alexander Ditz
|
Geschäftsführer
|
|
Geschäftsführer
|
Anlagenspiegel
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
106.378,56
|
6.696,96
|
0,00
|
2.080,00
|
115.155,52
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
106.378,56
|
6.696,96
|
0,00
|
2.080,00
|
115.155,52
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.081.348,84
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.081.348,84
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
298.002,72
|
5.520,00
|
0,00
|
0,00
|
305.522,72
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
7.205.373,17
|
391.743,03
|
1.300.924,18
|
209.702,45
|
6.505.894,47
|
Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
|
17.990,00
|
193.792,45
|
0,00
|
-211.782,45
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
8.602.714,73
|
591.055,48
|
1.300.924,18
|
-2.080,00
|
7.890.766,03
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
100.300,00
|
130.000,00
|
0,00
|
0,00
|
230.300,00
|
Summe Finanzanlagen
|
100.300,00
|
130.000,00
|
0,00
|
0,00
|
230.300,00
|
Summe Anlagevermögen
|
8.809.393,29
|
727.752,44
|
1.300.924,18
|
0,00
|
8.236.221,55
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
97.979,56
|
5.536,96
|
0,00
|
0,00
|
103.516,52
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
97.979,56
|
5.536,96
|
0,00
|
0,00
|
103.516,52
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
941.818,34
|
6.028,00
|
0,00
|
0,00
|
947.846,34
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
61.357,72
|
29.184,00
|
0,00
|
0,00
|
90.541,72
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
3.849.611,17
|
855.604,48
|
1.142.427,18
|
0,00
|
3.562.788,47
|
Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
4.852.787,23
|
890.816,48
|
1.142.427,18
|
0,00
|
4.601.176,53
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
4.950.766,79
|
896.353,44
|
1.142.427,18
|
0,00
|
4.704.693,05
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
11.639,00
|
8.399,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
11.639,00
|
8.399,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
133.502,50
|
139.530,50
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
212.981,00
|
236.645,00
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
2.943.106,00
|
3.355.762,00
|
Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
17.990,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
3.289.589,50
|
3.749.927,50
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
230.300,00
|
100.300,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
230.300,00
|
100.300,00
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
3.531.528,50
|
3.858.626,50
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die SPEDITION NUSS GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SPEDITION NUSS GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der SPEDITION NUSS GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 und · vermittelt der
beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 17. Juli
2024
bkb audit GmbH
|
|
|
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
|
|
|
Christine Aichele Klocker
|
|
Peter Bayer
|
Wirtschaftsprüfer
|
|
Wirtschaftsprüfer
|
|