Beteiligungsgesellschaften
STULZ-PLANAQUA GmbH
Beim Signauer Schachen 7, 79865 Grafenhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Gutekunst seit 28.1.2014 | Geschäftsführer |
Eckhard Friedrich Rau seit 28.1.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stulz H+E GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STULZ-PLANAQUA GmbHGrafenhausen (vormals: Bremen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt. Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Waldshut-Tiengen vom 01. Mai 2014 wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet und Herr Rechtsanwalt Tobias Hoefer, Mannheim, zum Insolvenzverwalter bestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aufgrund des Insolvenzverfahrens und der Einstellung der operativen Tätigkeit wurden die Vermögensgegenstände und Schulden im vorliegenden Jahresabschluss nicht nach dem Going-Concern-Prinzip gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB bewertet. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach der Liquidationsprämisse. Aus diesem Grund besteht auch nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des Handelsgesetz-buches und des GmbH-Gesetzes beachtet. Im Geschäftsjahr 2008 / 2009 wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Aufwendungen für den Aufbau neuer Geschäftsfelder und neuer Standorte als Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs zu aktivieren. Aufgrund des Insolvenzverfahrens und der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit wurde der im Geschäftsjahr 2009 / 2010 entgeltlich erworbene Firmenwert außerplanmäßig abgeschrieben. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten zuzüglich die für den Erwerb notwendigen Nebenkosten, abzüglich eventueller Preisnachlässe und soweit sie einer Abnutzung unterliegen, vermindert um die Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Es wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Seit dem 01.01.2008 werden in der Handelsbilanz geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter i. S. des § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie die in Arbeit befindlichen Aufträge sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, die dazuzurechnenden Personalkosten und einen angemessenen Zuschlag für die Gemeinkosten. Die Erzeugnisse werden grundsätzlich verlustfrei bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB bei den Vorräten offen abgesetzt. Der Ansatz erfolgt nach der Netto-Methode (ohne USt). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Betrages bilanziert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die erkennbaren Risiken abzudecken. Die Bewertung erfolgte nach kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Laufzeit beträgt weniger als ein Jahr, daher ist die Berücksichtigung einer Abzinsung nicht notwendig. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 und 2 HGB in der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geänderten Fassung ermittelt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 347 (Vorjahr TEUR 855) sowie Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr TEUR 144). Eigenkapital Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von TEUR 43.696 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 362) wird auf das nächste Geschäftsjahr vorgetragen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag beträgt zum 31.12.13 TEUR 32.021 (Vorjahr Eigenkapital in Höhe von TEUR 11.676). Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden auf der Basis von § 253 Abs. 1und 2 HGB in der durch das BilMoG geänderten Fassung ermittelt. Als Bewertungsverfahren wurde das Projected Unit Credit (PUC) gewählt. Es wurden die Richttafeln 2005 G angewandt. Bei der Entwicklung der Pensionsrückstellungen wurden keine zukünftigen Gehalts-steigerungen berücksichtigt. Verpflichtungen aus den Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert. Diese wurden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr TEUR 371) sowie aus Rückstellungen für Rechtsfälle in Höhe von TEUR 226 (Vorjahr TEUR 175), Gewährleistungen in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr TEUR 100) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr TEUR 134) zusammen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 7.091 (Vorjahr TEUR 5.294) solche aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 60.332 (Vorjahr TEUR 42.714) solche gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 500 (Vorjahr TEUR 2.068) solche aus Steuern und mit TEUR 28 (Vorjahr TEUR 28) solche im Rahmen der sozialen Sicherheit. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich geografisch wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 700) sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 194 (Vorjahr TEUR 75) enthalten. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr TEUR 32) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnliche Erträge sind entsprechende Erträge aus verbunden Unternehmen in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr TEUR 111) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind entsprechende Aufwendungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.925 (Vorjahr TEUR 1.294) enthalten. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 30,5 Mio. aus Schuldscheindarlehen der STULZ H+E GmbH sowie der RENA GmbH. Aufgrund der Insolvenz der sogenannten SH+E-Gruppe ist mit einer Inanspruchnahme zur rechnen. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Mutterunternehmen für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis ist die RENA GmbH, Gütenbach, deren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. Anteilsbesitz
Personalstand Im Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres beschäftigt:
Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:
Von der Befreiungsvorschrift betreffend der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Zum 01. Mai 2014 wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Tobias Hoefer bestellt.
Mannheim, den 30. Juni 2016 Rechtsanwalt Tobias Hoefer, Insolvenzverwalter Anlagespiegel
In den Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 1.882.510,69 enthalten. |
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