Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 2254
Vorher
VETTER Marketing + Promotion GmbH
Eingetragen
31.10.1980
Branche
Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Komponenten für Maschinenbau, Flurförderfahrzeuge, Land- und Baumaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lars Böcking
seit 13.8.2025
Prokura
Kai Böcher
seit 13.11.2018
Prokura
Christof Berg
seit 30.4.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Vetter Industrie GmbHEigenbeteiligung
12.50%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Vetter Industrie GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VETTER Group GmbH

Burbach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht 2021

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die VETTER Group GmbH ist das Konzern-Mutterunternehmen der operativen Tochtergesellschaften VETTER Industrie GmbH und ANKONA GmbH.

Die VETTER Industrie GmbH stellt am Standort Burbach Gabelzinken und Komponenten für Flurförderzeuge und Baumaschinen her. In diesem Marktsegment gehören wir in Europa und weltweit zu den Marktführern. Kunden sind die Hersteller von Gabelstaplern, Baumaschinen und Anbaugeräten und deren (in der Regel selbständige) Händlerorganisation. Die Produkte gehen in den Erstausrüster- und Ersatzteilmarkt.

Die VETTER Industrie GmbH wiederum ist die Muttergesellschaft der VETTER Polska Sp. z o.o. in Polen, der VETTER Forks, Inc. in den USA, der VETTER Scandinavia AB in Schweden, der VETTER Industria Iberica SLU in Spanien und der VETTER Italia GmbH in Italien. Die VETTER Polska Sp. z o.o., die VETTER Scandinavia AB, die VETTER Industria Iberica SLU und die VETTER Italia GmbH sind reine Vertriebsgesellschaften. Die VETTER Forks, Inc. am Standort Chambersburg/PA ist sowohl Produktions- als auch Vertriebsgesellschaft. Die BOLUM AB ist eine 100%ige Tochter der VETTER Scandinavia AB. Die BOLUM AB ist Eigentümerin des Betriebsanwesens in Haninge/Stockholm, welches an die VETTER Scandinavia AB vermietet ist.

Die ANKONA GmbH ist eine reine Vertriebsgesellschaft.

Die VETTER Group GmbH ist für die Verwaltung von Beteiligungen und sonstigem Vermögen sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich sogenannter zentraler Dienste tätig. Das Anlagevermögen der VETTER Group GmbH ist an die VETTER Industrie GmbH vermietet.

Im Juni 2021 erwarb die VETTER Group GmbH 94 % der Geschäftsanteile der VETTER Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH vom bisherigen Anteilseigner, der Deutschen Anlagen-Leasing Service GmbH.

Zwischen der VETTER Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH und der VETTER Group GmbH besteht ein Mietvertrag über die Büro-, Produktions- und Lagerflächen in der Carl-Benz-Straße 45, Burbach.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer FuE-Aktivitäten ist die Optimierung des bestehenden Produktportfolios und darauf basierend die Entwicklung weiterer innovativer Lösungen. Schwerpunkte der FuE-Tätigkeit in 2021 waren die aktive Weiterentwicklung der SmartFork-Produktfamilie, die Entwicklung von Gabelzinken für automatisierte Transportsysteme (FTS) und Werkstoffforschungen. Die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung belief sich im Jahr 2021 auf 9 Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

a) Weltwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2021 schneller vom schweren Einbruch der wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahr als es zum Jahresanfang erwartet wurde. Dazu trugen die vielen Hilfsprogramme in aller Welt und steigende Impfquoten bei. Dennoch wurde die wirtschaftliche Belebung immer wieder durch Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und durch mannigfaltige Störungen der Lieferketten beeinträchtigt.

Im Jahr 2021 stieg das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,8 %, im Vorjahr war noch ein Rückgang um 3,4 % zu verzeichnen. Dabei nahm die Industrieproduktion sogar um 6,5 % zu.

Das relativ hohe Wachstum ist allerdings auch auf starke Basiseffekte zurückzuführen, aufgrund der massiven Rückgänge im Vorjahr.

In der zweiten Jahreshälfte schwächte sich das globale Wachstum jedoch ab.

Hinzu kamen dämpfende Effekte durch stark steigende Energie- und Rohstoffpreise. Durch Unterbrechungen in der Lieferkette, gerade auch aus Asien, war insbesondere die deutsche Investitionsgüter- und Automobilindustrie betroffen. Durch die diversen Corona-Lockdowns kam es zu verstärkten Problemen in der Logistik.

b) Branchenentwicklung

Der Markt für Flurförderzeuge hat sich 2021 sehr gut entwickelt, die Nachfrage nach Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten stieg sehr robust an. Der Trend hat sich weltweit in allen Märkten niedergeschlagen.

Historisch weist das Marktsegment der Flurförderzeuge im Neugeschäft eine sehr hohe Korrelation zur Entwicklung von breiten wirtschaftlichen Indikatoren wie dem Bruttoinlandsprodukt und der Industrieproduktion auf.

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge ist in den vergangenen sieben Jahren wertmäßig um rund 7 % pro Jahr gewachsen. In 2021 hat die Entwicklung der Branche die der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wieder übertroffen.

Die Logistikbranche, die eine der Hauptabnehmer für die Flurförderzeugbranche ist, hat gerade im Jahr 2021 ihre enorme Wichtigkeit für die weltweite Versorgung unter Beweis gestellt.

Eine weitere wichtige Abnehmerbranche für uns ist die Baumaschinenindustrie. Diese profitiert sehr stark von den vielen weltweiten Infrastrukturprogrammen, die zur Stimulierung der Wirtschaft in vielen Ländern während der Coronapandemie implementiert wurden. Nach Angaben des VDMA stieg der Baumaschinenabsatz 2021 in den USA um 30 % und in Europa um 28 % im Vergleich zu 2020. In Deutschland selbst stieg der Absatz um 10 %.

Die meisten Baumaschinenhersteller verfügen über sehr hohe Auftragsbestände, Probleme bereiten hier allerdings Unterbrechungen in der Lieferkette.

Die Branchen, in denen wir vertreten sind, sind absolut intakt und lassen für die Zukunft weiteres Wachstum erwarten.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf 2021 ist im Vergleich zum Vorjahr von höheren Umsatzerlösen, höheren Materialaufwendungen sowie höheren Personalaufwendungen geprägt.

Das Wachstum entfällt zu ungefähr gleichen Teilen auf das Geschäft im Inland und im Ausland. Diese Entwicklung beruht auf Mengensteigerungen, Preiserhöhungen und den Verkauf höherwertiger Produkte.

Der höhere Materialaufwand ist sehr wesentlich auf gestiegene Einkaufspreise zurückzuführen sowie auf höhere Mengen.

Die Personalkosten sind aufgrund von tariflichen Anpassungen, als auch Neueinstellungen in 2021 gestiegen.

Personal-Einstellungen erfolgten sowohl im gewerblichen als auch im Angestelltenbereich.

Im Berichtsjahr wurden wieder hohe Investitionen zur weiteren Optimierung der Produktion und Erweiterung des Produktspektrums vorgenommen.

Der Geschäftsverlauf war in 2021 positiv und lag über den Erwartungen. Die im Vorfeld gesetzten strategischen Ziele, insbesondere die Steigerung des Umsatzes und Ertrags, wurden deutlich übertroffen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Das Anlagevermögen wird von der VETTER Group GmbH gehalten und an die Tochtergesellschaften verpachtet.

Die Konzernbilanzsumme hat sich um 5.529 T€ auf 60.365 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 63 %.

b) Finanzlage

Zur Analyse der Finanzlage haben wir in der Anlage III eine Kapitalflussrechnung in Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS) aufgestellt.

Ausgehend vom Konzernjahresüberschuss in Höhe von 4.765 T€ beträgt der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.212 T€, der Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.444 T€ und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.590 T€.

c) Ertragslage

Die Ertragslage ist sehr positiv, trotz zusätzlicher Kosten für neue Mitarbeiter, Produkteinführungen, Ausbau des Vertriebsnetzes und Kapazitätserhöhungen.

Die Konzernumsatzerlöse der VETTER Group GmbH beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 97.467 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr um 25.386 T€ gestiegen. Von den Umsätzen entfielen 43.699 T€ auf Inlandsumsätze und 53.768 T€ auf Umsätze mit dem Ausland.

Konzernbereinigt stellte sich die Umsatzentwicklung wie folgt dar:

Die VETTER Industrie GmbH hatte eine Umsatzsteigerung von 34 % erzielt. Dabei entfällt das Wachstum zu ungefähr gleichen Teilen auf das Geschäft im Inland und im Ausland.

Die ANKONA GmbH konnte eine Umsatzsteigerung um 19,6 % erzielen. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Handel von Lastaufnahmekomponenten für Bau- und Landmaschinen und greift hier größtenteils auf die Produkte der VETTER Industrie GmbH zurück.

Die Auslandsgesellschaften, die VETTER Polska Sp. z o.o., die VETTER Scandinavia AB, die VETTER Forks, Inc., die VETTER Industria Iberica SLU und die VETTER Italia GmbH sind 100%ige Tochtergesellschaften der VETTER Industrie GmbH. Alle Gesellschaften hatten gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung zu verzeichnen.

Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Materialaufwand des Konzerns VETTER Group GmbH ist auf gestiegene Einkaufspreise und höhere Einkaufsmengen zurückzuführen. Im Berichtsjahr betrug der Materialaufwand 54.458 T€ und ist um 62,1 % gestiegen.

Die Personalkosten des Konzerns betrugen im Geschäftsjahr 23.022 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr um 13,2 % gestiegen.

Im Geschäftsjahr konnte ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 4.765 T€ erzielt werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 2.198 T€ (= 85,6 %). Die Umsatzrentabilität beträgt 4,9 % (Vorjahr 3,6 %).

Die intensiven Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erfolgen kundenbezogen und sehr stark als Ergebnis eigener Aktivitäten. Alle FuE-Aktivitäten sind in der Unternehmenseinheit "VETTER Solutions" zusammengefasst, um agil und schnell die Marktchancen im dynamischen Markt der Logistik aufzugreifen.

4. Produktion

Schwerpunkte der Investitionen in der Produktion waren:

Automation Aufhängungen im Gabelträgerbau

Roboterschweißanlage

Autonome Knickschleifanlage und Richtrobotersystem

Umstellung auf ein neues ERP System

Die Produktion wird mit Hilfe von Produktivitäts- und Qualitätskennziffern gesteuert und eng überwacht.

Durchgängig und gelebte Managementsysteme nach ISO 9001, 14001 und 50001 sind seit vielen Jahren implementiert und zertifiziert. Im Rahmen der WPO (Werks Prozess Optimierung) erfolgt eine ständige Verbesserung der Abläufe und Prozesse.

5. Beschaffung

Die wesentlichen Lieferanten unseres Unternehmens sind im Rahmen unseres Qualitätssicherungssystems zertifiziert. Qualitäts- und/oder Lieferzeitprobleme sind im Berichtsjahr signifikant nicht aufgetreten. Die Marktpreise für Energie sowie wesentliche Rohstoffe und Vormaterialien sind im Berichtsjahr bereits drastisch gestiegen - die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

6. Investitionen

Wie bereits zuvor erwähnt, fanden umfangreiche Investitionen statt. Das Anlagevermögen wird von der VETTER Group GmbH gehalten und an die Tochtergesellschaften verpachtet.

In 2022 sind weitere Investitionen im Bereich der Produktion geplant. Hauptsächlich im Fokus stehen hier Neu- bzw. Ersatzinvestitionen zur Erhöhung von Produktivität, Kapazität und Energieeffizienz.

7. Personalbereich

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich erhöht, in erster Linie auf Grund des erhöhten Absatzvolumens. Darüber hinaus wurden Positionen geschaffen, die das Unternehmen auf das zukünftige Wachstum vorbereiten sollen.

8. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2021 hat einen guten Verlauf genommen. Die Planzahlen wurden übertroffen. Der Konzernumsatz ist um 35,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, der Konzernjahresüberschuss erhöhte sich auf 4.765 T€, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 85,6 % entspricht. Diese Zuwächse konnten wir aufgrund der guten Absatzmengen, allgemeinen Preisanpassungen und Absatzsteigerungen bei Artikeln mit höherer Wertschöpfung erreichen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Auf Basis des ersten Halbjahres 2022 wird für die VETTER Industrie GmbH für 2022 eine Umsatzsteigerung um 22 % und eine konstante Ertragsentwicklung budgetiert.

Für die ANKONA GmbH ist für 2022 eine nochmalige Ausweitung des Geschäftsvolumens geplant. Die Markterschließung wird weiter intensiviert werden.

Für alle Auslandsgesellschaften wird ebenfalls auf Basis des ersten Halbjahres 2022 eine gute Geschäftsentwicklung prognostiziert.

Insgesamt rechnen wir mit einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft.

2. Chancen- und Risikobericht

Im Wettbewerbsumfeld hat VETTER seine Position durch hohe Zuverlässigkeit, Preiswürdigkeit, Qualität und Erfahrung weiter festigen können.

Risiken ergeben sich derzeit insbesondere durch den Krieg in der Ukraine und die hiergegen ergriffenen Maßnahmen, die enormen Einfluss auf die Gesellschaft und Wirtschaft haben.

Ferner bestehen grundsätzlich die Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit selbst ergeben. Hier sind Wechselkursrisiken und nachteilige Entwicklungen der Rohstoffpreise zu nennen.

Die Preise für das Vormaterial sind im ersten Halbjahr 2022 enorm gestiegen - die weitere Entwicklung auf dem Stahlmarkt bleibt abzuwarten. Die Rohstoffpreise sind sehr volatil, sodass Prognosen schwierig zu geben sind. Wechselkursrisiken werden durch Devisentermingeschäfte gezielt begrenzt. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf Rohstoffpreise und Wechselkurse sind derzeit schwer zu prognostizieren.

Der Krieg in der Ukraine könnte auch Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit mit Gas in Deutschland haben. Derzeit bestehen keine Versorgungsengpässe, sollte es aber in der Zukunft zu einer Versorgungsengpasslage kommen, dann würde auch unsere Gesellschaft davon betroffen sein, da wir auf eine stabile Versorgung mit Gas für unsere Produktion angewiesen sind. Sollte die Gasversorgung eingeschränkt werden, dann müsste unsere Produktion entsprechend reduziert werden.

Nennenswerte Fremdfakturierungen werden in US-Dollar, Britischen Pfund und einigen anderen Währungen getätigt. Hier bestehen in erheblichem Umfang Kurssicherungen, um Risiken zu minimieren. US-Dollar-Forderungen werden zu einem großen Teil mithilfe von Devisentermingeschäften abgesichert. Finanzinstrumente werden somit ausschließlich für Sicherungszwecke eingesetzt. Währungsrisiken aus Wechselkursschwankungen versuchen wir auf diese Weise zu minimieren. Die Wirksamkeit der Sicherung wird durch die Geschäftsführung sichergestellt.

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist gut. Es wird ein konsequentes Forderungsmanagement betrieben.

Forderungsausfälle bewegen sich, wie schon seit vielen Jahren, im Promillebereich. Aufgrund der teilweise schon jahrzehntelangen Zusammenarbeit mit den Kunden, besteht hier eine sehr gute Bonitätseinschätzung, sodass hier keine Risiken zu erwarten sind.

Eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden besteht nicht, der größte Kunde der VETTER Industrie GmbH hat einen Umsatzanteil von 4 %, die größten 20 Kunden bilden 48 % des Umsatzes.

Es besteht ein durchgehender Versicherungsschutz für alle im Rahmen der Geschäftstätigkeit entstehenden Risiken. Für eventuelle bevorstehende Garantieleistungen werden Rückstellungen im normalen Umfang gebildet.

Das Unternehmen verwendet umweltgefährdende Stoffe nur in sehr geringem Umfang und hat keine umweltkritischen Produktionsprozesse. Die VETTER Industrie GmbH ist nach ISO 9001, 14001 und 50001 zertifiziert.

Mit Hilfe von Monats- bzw. Quartalsanalysen unseres Controllings erkennen wir evtl. eintretende Soll/Ist-Abweichungen im Laufe des Jahres sehr schnell und können notwendige Maßnahmen sofort ergreifen.

Der Ausblick für die kommenden Jahre ist trotz der mit der bestehenden Corona-Pandemie und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine verbundenen Risiken grundsätzlich positiv. Unsere Märkte sind sehr intakt, unsere Produkte werden gebraucht.

 

Burbach, im September 2022

Die Geschäftsführung

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 2.600.941,00 157.279,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
2.600.941,00 157.279,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.069.094,75 7.475.362,94
2. technische Anlagen und Maschinen 8.164.062,67 7.410.946,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.825.695,81 3.610.236,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.075.243,60 3.141.182,14
28.134.096,83 21.637.727,96
30.735.037,83 21.795.006,96
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.429.162,30 3.662.758,59
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 991.123,78 675.928,30
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.669.474,17 4.223.957,41
12.089.760,25 8.562.644,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.851.764,33 5.174.169,28
2. sonstige Vermögensgegenstände 591.295,33 6.695.609,14
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 800,00; Vorjahr € 6.315.640,15)
8.443.059,66 11.869.778,42
III. Wertpapiere 96.000,00 0,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.863.199,61 12.473.091,19
29.492.019,52 32.905.513,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 137.690,74 127.814,61
D. Aktive latente Steuern 0,00 8.000,00
60.364.748,09 54.836.335,48

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 12.462.808,70 12.462.808,70
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 29.876,67 -228.116,20
IV. Konzernbilanzgewinn 22.502.295,82 19.937.683,98
V. nicht beherrschende Anteile 1.533,88 0,00
37.996.515,07 35.172.376,48
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 216.417,00 182.526,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 565.321,24
3. sonstige Rückstellungen 1.692.129,62 1.332.611,76
1.908.546,62 2.080.459,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.278.424,71 10.930.750,91
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.107.955,09 3.687.876,51
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.207.806,60 2.926.506,70
(davon aus Steuern € 891.893,40; Vorjahr € 1.160.937,73)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 79.637,17; Vorjahr € 80.766,45)
19.594.186,40 17.545.134,12
D. Passive latente Steuern 865.500,00 38.365,88
60.364.748,09 54.836.335,48

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021 2020
1. Umsatzerlöse 97.467.327,45 72.080.679,32
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.379.198,78 -1.164.555,87
3. andere aktivierte Eigenleistungen 17.500,00 17.179,34
4. sonstige betriebliche Erträge 848.026,84 276.476,46
100.712.053,07 71.209.779,25
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 47.286.558,40 28.612.473,19
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.171.211,24 4.988.274,01
54.457.769,64 33.600.747,20
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.125.549,05 16.939.441,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.896.733,15 3.398.002,48
(davon für Altersversorgung: € 107.740,72; Vorjahr: € 101.298,87)
23.022.282,20 20.337.444,30
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.457.078,84 3.135.223,12
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.948.601,27 10.091.503,10
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 93.690,61 14.889,32
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 138.439,69 162.762,72
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.932.071,41 1.249.888,31
12. Ergebnis nach Steuern 4.849.500,63 2.647.099,82
13. sonstige Steuern 84.888,79 80.087,42
14. Konzernjahresüberschuss 4.764.611,84 2.567.012,40
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 19.937.683,98 19.070.671,58
16. Ausschüttung -2.200.000,00 -1.700.000,00
17. Konzernbilanzgewinn 22.502.295,82 19.937.683,98

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021 2020
Konzernjahresüberschuss 4.764.611,84 2.567.012,40
+ Abschreibungen 3.457.078,84 3.135.223,12
Zunahme (+)/Abnahme (-) der langfristigen Rückstellungen -63.246,71 -31.273,15
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -3.160,00 -3.395,00
8.155.283,97 5.667.567,37
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte -3.527.115,95 2.345.619,58
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -2.677.595,05 506.319,09
übrigen Aktiva (ohne Ertragsteuerforderungen und latente Steuern) -1.049.904,15 -683.054,28
Zunahme (+)/Abnahme (-) der kurzfristigen Rückstellungen (ohne Steuerrückstellungen) 456.655,57 -465.242,59
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.420.078,58 75.267,27
übrigen Passiva (ohne latente Steuern) -547.118,88 353.635,49
Aufwendungen (+)/Erträge (-)
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 785,00 11.995,32
Differenz aus Währungsumrechnung 73.099,88 24.501,92
Zinserträge/Zinsaufwendungen 44.749,08 147.873,40
Ertragsteueraufwand 1.932.071,41 1.249.888,31
Einzahlungen (+)/Auszahlungen (-) aus Ertragsteuern -2.068.760,70 -1.400.086,85
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.212.228,76 7.834.284,03
+ Einzahlungen aus Anlagenabgängen 17.500,00 17.180,34
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -4.531.414,44 -4.433.985,56
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -24.030,72 0,00
+ erhaltene Zinsen 93.690,61 14.889,32
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.444.254,55 -4.401.915,90
+/- Zunahme (+)/Abnahme (-) der Bankverbindlichkeiten 745.365,24 183.667,54
- gezahlte Zinsen -135.279,69 -159.367,72
- Ausschüttungen an Gesellschafter -2.200.000,00 -1.700.000,00
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.589.914,45 -1.675.700,18
= Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.821.940,24 1.756.667,95
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 308.048,66 0,00
+ Finanzmittelfond 1. Januar 12.473.091,19 10.716.423,24
= Flüssige Mittel 31. Dezember 8.959.199,61 12.473.091,19

Der Finanzmittelfond besteht aus Flüssigen Mitteln und Wertpapieren

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021

Mutterunternehmen
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital/Bilanzgewinn
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag
Stand 01.01.2020 3.000.000,00 12.462.808,70 13.735.530,19
Einstellungen in Gewinnvortrag 5.335.141,39
Ausschüttung -1.700.000,00
Übrige Veränderungen
Konzernergebnis 2020
Stand 31.12.2020/01.01.2021 3.000.000,00 12.462.808,70 17.370.671,58
Einstellungen in Gewinnvortrag 2.567.012,40
Ausschüttung -2.200.000,00
Übrige Veränderungen
Konzernergebnis 2021
Stand 31.12.2021 3.000.000,00 12.462.808,70 17.737.683,98
Mutterunternehmen Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital/Bilanzgewinn
Konzern-Jahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Differenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Konzerneigenkapital
Stand 01.01.2020 5.335.141,39 -56.578,80 0,00 34.476.901,48
Einstellungen in Gewinnvortrag -5.335.141,39 0,00
Ausschüttung -1.700.000,00
Übrige Veränderungen -171.537,40 -171.537,40
Konzernergebnis 2020 2.567.012,40 2.567.012,40
Stand 31.12.2020/01.01.2021 2.567.012,40 -228.116,20 0,00 35.172.376,48
Einstellungen in Gewinnvortrag -2.567.012,40 0,00
Ausschüttung -2.200.000,00
Übrige Veränderungen 257.992,87 1.533,88 259.526,75
Konzernergebnis 2021 4.764.611,84 4.764.611,84
Stand 31.12.2021 4.764.611,84 29.876,67 1.533,88 37.996.515,07

Konzernanhang 2021

I. Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen

Die VETTER Group GmbH hat ihren Sitz in Burbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter B 10179 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Nach den Bestimmungen des § 290 HGB ist die VETTER Group GmbH verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2021 wurden nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Bilanzierung erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der wesentlichen, zum 31. Dezember 2020 angewendeten, Bilanzierungs-, Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze sowie der fortgeführten Buchwerte aufgestellt worden. Die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265, 266 ff. HGB) wurden dabei eingehalten.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 bzw. 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Kapitalflussrechnung wurde unter Beachtung des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) erstellt. Der Finanzmittelfond besteht aus den flüssigen Mitteln und Wertpapieren.

Die Gesellschaft erstellt den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 in Euro.

III. Angaben zur Konsolidierung

Der Konzernabschluss umfasst die auf den 31. Dezember 2021 erstellten Einzelabschlüsse der VETTER Group GmbH und ihrer Tochtergesellschaften:

Name und Sitz der Gesellschaft Stammkapital Beteiligungsquote
%
VETTER Group GmbH, Burbach (Mutterunternehmen) 3.000.000,00 €
VETTER Industrie GmbH, Burbach * 4.000.000,00 € 100
ANKONA GmbH, Burbach * 26.000,00 € 100
VETTER Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH,
Burbach (ab dem 31.12.2021) 25.564,59 € 94
VETTER Forks, Inc., Chicago/USA ** 500.000,00 USD 100
VETTER Scandinavia AB, Haninge/Schweden *** 100.000,00 SEK 100
VETTER Polska Sp. z o.o., Poznan/Polen **** 100.000,00 PLN 100
Bolum AB, Haninge/Schweden* **** 100.000,00 SEK 100
VETTER Industria Iberica S.L.U, Vigo/Spanien 50.000,00 € 100
VETTER Italia GmbH, Bozen/Italien 20.000,00 € 100

* - Diese Gesellschaften nehmen die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

** - historischer Kurs 1 € entspricht 1,2687/1,1450 USD

*** - historischer Kurs 1 € entspricht 9,96617 SEK

**** - historischer Kurs 1 € entspricht 3,5720 PLN

***** - historischer Kurs 1 € entspricht 9,3200 SEK

Die Tochtergesellschaften wurden vollkonsolidiert. Ihr Bewertungsansatz wurde anhand der Neubewertungsmethode (s. dazu IV. Abs. 1) ermittelt.

Die VETTER Industrie GmbH gründete 2006 in Illinois/USA ein Tochterunternehmen, die VETTER Forks, Inc., Chicago. Die Produktion erfolgt am Standort Chambersburg in Pennsylvania.

In 2007 hat die VETTER Industrie GmbH 60 % der Anteile an der im Oktober 2007 neu gegründeten Euroforks Sp. z o.o. in Polen erworben. Am 16. Mai 2012 hat die VETTER Industrie GmbH die restlichen 40 % der Anteile an der Euroforks Sp. z o.o. erworben. Die Gesellschaft wurde daraufhin in VETTER Polska Sp. z o.o. umfirmiert. Aus dem Erwerb ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag i. H. v. T€ 59, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wurde.

In 2008 hat die VETTER Industrie GmbH 49 % der Anteile der Vectrotec Truckgafflar AB (ab 2009 VETTER Scandinavia AB) in Haninge/Schweden erworben. Zum 31. Dezember 2009 wurde die Gesellschaft erstmalig nach der Equity-Methode bewertet. Am 30. April 2010 erwarb die VETTER Industrie GmbH weitere 41 % der Anteile an der VETTER Scandinavia AB. Die Gesellschaft wurde damit in 2010 erstmalig auf den Erwerbszeitpunkt 30. April/1. Mai 2010 vollkonsolidiert. Bei der Erstkonsolidierung ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag i. H. v. T€ 289, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wurde. Zum 15. Dezember 2011 wurden von der VETTER Industrie GmbH die restlichen 10 % der Anteile an der VETTER Scandinavia AB erworben. Hierbei ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag i. H. v. T€ 11, der ebenfalls über fünf Jahre linear abgeschrieben wurde.

Mit Vertrag vom 15. April 2015 hat die VETTER Scandinavia AB, Haninge/Schweden, 100 % der Anteile an der Bolum AB, Haninge/Schweden, erworben. Zum 31. Dezember 2015 erfolgte erstmals die Einbeziehung der Bolum AB, Haninge, in den Konsolidisierungskreis der VETTER Group GmbH, Burbach. Die Aktiva der Gesellschaft betreffen vor allem Grundstücke und aufstehende Gebäude i. H. v. € 647.273,98 zum Zeitpunkt des Erwerbs. Die Nutzung des Gebäudes erfolgt durch Vermietung an die VETTER Scandinavia AB.

Im Januar 2018 gründete die VETTER Industrie GmbH in Vigo/Spanien ein Tochterunternehmen, die VETTER Industria Iberica S.L.U.

Mit Gründungsurkunde vom 7. November 2019 wurde in Bozen/Italien von der VETTER Industrie GmbH ein Tochterunternehmen, die VETTER Italia GmbH gegründet.

Mit Kaufvertrag vom 20. Juni 2021 wurden von der Vetter Group GmbH 94 % der Geschäftsanteile der Vetter Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Burbach, erworben. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, Finanzierung und Vermietung von Geschäftsbauten sowie die Durchführung aller für die Erreichung dieses Zweckes erforderlichen Geschäfte und Maßnahmen. Die Bewertung erfolgte anhand der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB auf Basis der Wertansätze zum 31. Dezember 2021. Der verbliebene, aktivische Unterschiedsbetrag i. H. v. € 74.855,94 ist den Grundstücken und Gebäuden der Gesellschaft zuzuordnen und wird mit den Gebäuden über deren Restnutzungsdauer abgeschrieben. Durch den Erwerb ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit dem Vorjahr nicht wesentlich beeinträchtigt.

Der Abschluss der amerikanischen Tochtergesellschaft wurde in US-Dollar, die Abschlüsse der schwedischen Tochtergesellschaften in schwedischen Kronen und der Abschluss der polnischen Tochtergesellschaft in Zloty aufgestellt.

Euro Referenzkurse der Europäischen Zentralbank Devisenkassamittelkurs 31.12.2021 Durchschnittskurs 2021
US-Dollar 1,1326 USD 1,1827 USD
Schwedische Krone 10,2503 SEK 10,1465SEK
Zloty 4,5969 PLN 4,5652 PLN

IV. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Gesellschaften wurde gemäß DRS 23 nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) auf der Grundlage der Wertansätze der Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen zum Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt vorgenommen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet.

Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr sind eliminiert.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist um die Erlöse aus Innenumsätzen sowie die konzerninternen Aufwendungen und Erträge bereinigt.

Konzerninterne Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen werden aufgerechnet.

Die Abschlüsse der einbezogenen amerikanischen, schwedischen und polnischen Tochtergesellschaften, die in Fremdwährung aufgestellt sind, werden gemäß § 308a HGB in der Bilanz zum amtlichen Devisenkassamittelkurs (Ausnahme Eigenkapital, welches zu historischen Kursen umgerechnet wurde) und in der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs umgerechnet. Unterschiedsbeträge aus den Kursveränderungen zum Vorjahr und der Differenz zwischen Devisenkassa- und Durchschnittskurs werden erfolgsneutral im Ausgleichsposten Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.

Unterschiedsbeträge, die sich beim Anlagevermögen ergeben, sind im Anlagespiegel in der Spalte "Währungsdifferenzen" offen ausgewiesen.

V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen worden.

Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung vermindert.

Der Firmenwert resultiert aus einem aktivischen Unterschiedsbetrag bei der Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierung) der VETTER Scandinavia AB, Schweden sowie der VETTER Polska Sp. z o.o., Polen. Er wurde über die Dauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Zugänge werden zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.

Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Für Maschinen und Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung der Zugangsjahre bis 2019, die im Drei- oder Vierschichtbetrieb eingesetzt werden, wird auf die lineare Abschreibung ein Schichtzuschlag von 50 % angesetzt. Abschreibungen auf Maschinen und Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Nutzungsdauer von mehr als vier Jahren werden ab dem Zugangsjahr 2020 degressiv mit dem 2,5-fachen Satz (maximal 25,0 %) der linearen Abschreibung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit nach der Durchschnittsmethode ermittelten Anschaffungskosten angesetzt. Gesunkene Wiederbeschaffungskosten und eingeschränkte Verwertbarkeit sind durch Abwertungen in angemessenem Umfang berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder niedrigeren Zeitwerten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Kosten, die aktivierungspflichtig sind. Zur Ermittlung der Gemeinkosten sind Verrechnungs- und Zuschlagssätze ermittelt worden. Bezugsgrößen der Gemeinkostenverrechnung waren im Geschäftsjahr die Einsatzzeiten der Mitarbeiter, die Maschinenlaufzeiten und die Materialeinzelkosten. Die Verrechnungs- und Zuschlagssätze sind dabei kostenträgerspezifisch ermittelt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die Forderung aus der Rückdeckungsversicherung stellt Deckungsvermögen für Altersversorgungsverpflichtungen dar und wurde daher gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung zum 31. Dezember 2021 saldiert. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens des Versicherers. Der Ausweis des Unterschiedsbetrags nach Saldierung erfolgt als Pensionsrückstellung auf der Passivseite.

Wertpapiere

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft abgegrenzte Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres.

Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Das Stammkapital und die Kapitalrücklagen werden zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr werden gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Pensionsrückstellungen

Für die Altersversorgungszusage besteht eine aus Beiträgen gespeiste Rückdeckungsversicherung, die an den Versorgungsberechtigten verpfändet ist. Diese Rückdeckungsversicherung bildet Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB und wurde infolge dessen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2021 saldiert. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Forderung aus der Rückdeckungsversicherung erfolgte auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens des Versicherers. Der das Deckungsvermögen übersteigende Teil der Altersversorgungszusage wurde als Pensionsrückstellung angesetzt.

Die Ermittlung des Erfüllungsbetrages der Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen erfolgte auf Basis versicherungsmathematischer Grundlagen unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Abzinsungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, in Höhe von 1,87 % zum 31. Dezember 2021 vorgenommen. Die Berechnungen selbst erfolgten nach der Projected Unit Credit Method, der so genannten PUC Methode. Für in der Leistungsphase befindliche Berechtigte wurde ein Rententrend von 0,0 % p. a. berücksichtigt.

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften wurden die Effekte der derzeitig andauernderen Niedrigzinsphase abgemildert, indem für die Abzinsung von Pensionsrückstellungen nunmehr ein durchschnittlicher Marktzinssatz von zehn Jahren, anstatt bisher von sieben Jahren anzuwenden ist.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem 10-Jahresdurchschnittszinsatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinsatz beträgt zum 31. Dezember 2021 € 31.545,00 (Vorjahr: € 38.849,00) und ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aktive und passive latente Steuern

Die latenten Steuern resultieren aus Abweichungen zwischen der Steuerbilanz und der Konzernbilanz. Die Beträge werden mit den voraussichtlichen unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen bewertet. Eine Abzinsung ist entsprechend § 274 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht vorgenommen worden.

Bei der Ermittlung der unternehmensindividuellen Steuersätze wurde die Körperschaft-steuer, der Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer berücksichtigt. Insgesamt ergibt sich ein unternehmensindividueller Steuersatz von 30,875 %

Abweichungen zwischen der Handelsbilanz I und der Handelsbilanz II der VETTER Scandinavia AB sowie der Bolum AB werden unter Anwendung des schwedischen Steuersatzes von 22 % bewertet.

Zum 31. Dezember 2021 werden die aktiven und passiven latenten Steuern erstmalig saldiert als passive Steuerverbindlichkeit ausgewiesen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte nicht.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs.

VI. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Fristigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt, wie im Vorjahr, weniger als 1 Jahr.

Eigenkapital

Der Konzernbilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag von € 17.737.683,98 (Vorjahr: € 17.370.671,58).

Der Ausgleichsposten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ist aus Kursgewinnen und Kursverlusten im Eigenkapitalbereich der Tochtergesellschaften in den USA, Schweden und Polen sowie aus der Kapital- und Schuldenkonsolidierung entstanden.

Gemäß § 307 Abs. 1 HGB werden die Anteile anderer Gesellschafter an der Vetter Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Burbach, in Höhe von € 1.533,88 innerhalb des Eigenkapitals unter dem Posten "nicht beherrschende Anteile" gesondert ausgewiesen.

Pensionsrückstellungen

Die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander verrechneten Altersversorgungsverpflichtungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich vor Saldierung wie folgt dar:

Rückstellungen für Pensionen Rückdeckungsversicherungen
Erfüllungsbetrag AK/Zeitwert
31.12.2021 31.12.2020 31.12.2021 31.12.2020
294.466,00 258.330,00 78.049,00 75.804,00

Die zu den vorstehenden Posten gehörigen Aufwendungen und Erträge, die ebenfalls gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander zu verrechnen waren, stellen sich einzeln wie folgt dar:

Aufwand aus Abzinsung Ertrag aus Abzinsung
Pensionsrückstellung Rückdeckungsversicherung
2021 2020 2021 2020
5.405,00 5.808,00 2.245,00 2.413,00

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen folgende Posten:

T€
Personalaufwendungen 1.337
Garantien 176
Übrige 179

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Passive latente Steuern

Am 31. Dezember 2021 resultiert aus Abweichungen zwischen der Steuerbilanz und der Konzernbilanz per Saldo eine latente Steuerverbindlichkeit in Höhe von € 865.500,00. Im Vorjahr wurden eine aktive latente Steuerforderung in Höhe von € 8.000,00 sowie eine passive latente Steuerverbindlichkeit in Höhe von € 38.365,88 ausgewiesen.

Aus den Konsoliderungsmaßnahmen zum Bilanzstichtag ergaben sich per Saldo aktive latente Steuerforderungen in Höhe von € 10.232,65 (Vorjahr: € 17.455,62). Die erstmalige Berechnung der Abschreibung bei Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung auf Basis einer einjährigen Nutzungsdauer in der Steuerbilanz ergab eine passive latente Steuerverbindlichkeit in Höhe von € 884.728,26. Aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Pensions- und Archivierungsrückstellungen resultiert eine aktive latente Steuerforderung in Höhe von € 47.414,00 (Vorjahr: passive latente Steuerverbindlichkeit € 9.455,62).

Die aktiven und passiven latenten Steuern wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30,875 % bewertet.

Aus Abweichungen zwischen der Handelsbilanz I und der Handelsbilanz II der VETTER Scandinavia AB und der Bolum AB resultieren passive latente Steuerverbindlichkeiten in Höhe von € 38.418,39 (Vorjahr: € 38.365,88). Sie wurden unter Anwendung des schwedischen Steuersatzes von 22 % bewertet.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind (Leasingverpflichtungen), betragen in den nächsten 5 Jahren T€ 2.781 (Vorjahr: T€ 2.558). Es bestehen keine Leasingverpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren.

VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr wurden von den Konzernunternehmen Umsatzerlöse in Höhe von T€ 97.467 (Vorjahr: T€ 72.081) erzielt. Davon entfallen ca. 45 % (Vorjahr: 44 %) auf das Inland und ca. 55 % (Vorjahr: 56 %) auf das Ausland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 848 (Vorjahr: T€ 276) umfassen im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung (T€ 588, Vorjahr: T€ 142), Erträge aus Coronahilfen (€ 192), Erträge aus Essensgeld (T€ 43) sowie Schadensersatzleistungen (T€ 13).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 12.949 (Vorjahr: T€ 10.092) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Verpackung (T€ 4.709), Kosten für Instandhaltungen und Ersatzteile (T€ 2.816), Miet- u. Leasingkosten (T€ 1.407), EDV-, Kommunikations- und Postkosten (T€ 1.054), Personalnebenkosten (T€ 389), Versicherungen (T€ 325), Werbe- u. Messekosten (T€ 316), Vertreterprovisionen (T€ 310), Reisekosten (T€ 225) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung i. H. v. T€ 221 (Vorjahr: T€ 518).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten per Saldo Aufwendungen aus Abzinsung i. H. v. € 3.160,00 (Vorjahr: € 3.395,00).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen mit T€ 1.096 laufenden Ertragssteueraufwand sowie T€ 836 Aufwand aus latenten Steuern.

Auf die freiwillige Angabe einer Überleitungsrechnung bezüglich des Steueraufwands im Sinne von DRS 18.67 wurde verzichtet.

VIII. Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben insgesamt eine untergeordnete Bedeutung und werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrug T€ 39. Weitere Leistungen wurden seitens unseres Abschlussprüfers nicht erbracht.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter inklusive Auszubildende beträgt:

2021 2020
Angestellte 174 173
Gewerbliche Arbeitnehmer 211 199
385 372

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Muttergesellschaft war in 2021:

 

Herr Arnold Vetter, Diplom-Kaufmann, Wilnsdorf-Niederdielfen

Die in § 295 Abs. 9a HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge für die Geschäftsführer unterbleiben mit dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Der Ende Februar 2022 eskalierte Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die hierauf folgenden Sanktionen gegen Russland haben erhebliche, negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Rohstoffpreise. Aktuell verzeichnen wir erhebliche Erhöhungen der Energie- und Rohstoffpreise. Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft hängen ganz maßgeblich vom weiteren Verlauf des Konflikts ab und sind aktuell noch nicht abschätzbar. Die kontinuierliche Produktion ist abhängig von einer stabilen Gasversorgung.

Laut Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19. August 2022 wurden vom Jahresüberschuss des Mutterunternehmens € 750.000,00 ausgeschüttet und der verbleibende Restbetrag in Höhe von € 3.414.62,99 auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Burbach, im September 2022

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 1.299.649,20 768.247,62 0,00
Firmenwert 378.547,15 0,00 0,00
1.678.196,35 768.247,62 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.998.011,32 7.759.099,76 0,00
technische Anlagen und Maschinen 19.328.657,77 1.858.807,29 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.420.200,56 1.346.437,31 75.979,76
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.141.182,14 497.909,75 0,00
42.888.051,79 11.462.254,11 75.979,76
44.566.248,14 12.230.501,73 75.979,76
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Umbuchungen Währungsdifferenzen 31.12.2021
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 1.819.306,79 1.383,47 3.888.587,08
Firmenwert 0,00 0,00 378.547,15
1.819.306,79 1.383,47 4.267.134,23
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 122.475,83 16.879.586,91
technische Anlagen und Maschinen 744.541,50 132.663,33 22.064.669,89
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 11.191,04 12.701.849,15
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -2.563.848,29 0,00 1.075.243,60
-1.819.306,79 266.330,20 52.721.349,55
0,00 267.713,67 56.988.483,78
Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge Währungsdifferenzen 31.12.2021
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 1.142.370,20 143.892,41 0,00 1.383,47 1.287.646,08
Firmenwert 378.547,15 0,00 0,00 0,00 378.547,15
1.520.917,35 143.892,41 0,00 1.383,47 1.666.193,23
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.522.648,38 278.281,29 0,00 9.562,49 1.810.492,16
technische Anlagen und Maschinen 11.917.710,89 1.915.314,82 0,00 67.581,51 13.900.607,22
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.809.964,56 1.119.590,32 57.694,76 4.293,22 8.876.153,34
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
21.250.323,83 3.313.186,43 57.694,76 81.437,22 24.587.252,72
22.771.241,18 3.457.078,84 57.694,76 82.820,69 26.253.445,95
Restbuchwert
31.12.2021 31.12.2020
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 2.600.941,00 157.279,00
Firmenwert 0,00 0,00
2.600.941,00 157.279,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.069.094,75 7.475.362,94
technische Anlagen und Maschinen 8.164.062,67 7.410.946,88
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.825.695,81 3.610.236,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.075.243,60 3.141.182,14
28.134.096,83 21.637.727,96
30.735.037,83 21.795.006,96

Konzern-Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.278.424,71 6.295.056,30 5.983.368,41 3.986.012,92 1.997.355,49
10.930.750,91 4.004.436,81 6.926.314,10 4.759.274,10 2.167.040,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.107.955,09 5.107.955,09 0,00 0,00 0,00
3.687.876,51 3.687.876,51 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.207.806,60 1.730.275,85 477.530,75 477.530,75 0,00
2.926.506,70 2.251.507,41 674.999,29 674.999,29 0,00
19.594.186,40 13.133.287,24 6.460.899,16 4.463.543,67 1.997.355,49
Vorjahreswerte in zweiter Zeile 17.545.134,12 9.943.820,73 7.601.313,39 5.434.273,39 2.167.040,00
Betrag der durch Sicherungsübereignung gesicherten Verbindlichkeiten Betrag der durch Grundschulden gesicherten Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.762.933,08 3.279.520,00
2.618.033,11 3.584.640,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
0,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00
1.762.933,08 3.279.520,00
Vorjahreswerte in zweiter Zeile 2.618.033,11 3.584.640,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VETTER Group GmbH, Burbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der VETTER Group GmbH, Burbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der VETTER Group GmbH, Burbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, den 27. September 2022

S/W Treuhand Südwestfalen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wilke, Wirtschaftsprüfer

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