Shell Hydrogen Deutschland GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Matthias Hägele seit 10.3.2026 | Prokura |
Sven Carstensen Petersen seit 2.7.2025 | Geschäftsführer |
Frank Lohmann seit 2.7.2025 | Prokura |
Jörg Thormeier seit 1.7.2019 | Prokura |
Gerhard Dr. Wernecke seit 28.2.2018 | Geschäftsführer |
Tobias Matull seit 7.5.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Shell Petroleum B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Shell Exploration and Production Libya GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013Geschäftszweck und GesellschaftsstrukturenDer Geschäftszweck der SEPLG ist die Exploration und die Förderung von Kohlenwasserstoffen (Erdöl und Erdgas) im Ausland, insbesondere in Libyen. Im Mai 2005 wurde das Liquified Natural Gas Development Agreement (LNGDA) zwischen der Shell Exploration and Production Libya GmbH (SEPLG) und der libyschen National Oil Corporation (NOC) geschlossen. Das LNGDA umfasst sowohl Explorations- als auch - abhängig vom Explorationserfolg - Produktionsaktivitäten in fünf Onshore-Blöcken im libyschen Sirte-Becken. Das LNGDA sieht ebenfalls vor, dass die bereits bestehende, von der Sirte Oil Company (SOC) betriebene Erdgasverflüssigungsanlage in Marsa El Brega wieder funktionstüchtig gemacht wird. Die SEPLG hat 2012 beschlossen, aus dem oben genannten Vertrag auszusteigen. Die Entscheidung, die Exploration in diesen Blöcken einzustellen, wurde aus technischen und kommerziellen Gründen getroffen. Die Analyse der seismischen Daten und der Ergebnisse aus den Explorationsbohrungen haben weitere Arbeiten nicht gerechtfertigt. Der Geschäftszweck der SEPLG bleibt davon unberührt. Shell sieht Libyen als ein wichtiges Land in ihrem Portfolio und führt eine Repräsentanz in Tripolis, um im Kontakt mit den libyschen Behörden neue Projekte zu prüfen. Die Entscheidung, den bestehenden Vertrag zu beenden, ist lediglich als Ausstieg aus dem laufenden Projekt zu verstehen. SEPLG ist weiterhin stark daran interessiert, in Libyen Explorations- und Produktionsaktivitäten durchzuführen und wird daher auch künftig über eine Repräsentanz vor Ort verfügen und im Kontakt mit den libyschen Behörden die Suche nach neuen Projekten in Libyen verstärken. Die SEPLG ist eine hundertprozentige Tochter der Shell Erdöl und Erdgas Exploration GmbH (SEG). Die SEG ist eine hundertprozentige Tochter der Shell Erdgas Beteiligungsgesellschaft mbH (SEB), bei der es sich wiederum um eine hundertprozentige Tochter der Deutsche Shell Holding GmbH (DSH) handelt. Zwischen diesen Gesellschaften bestehen jeweils Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge. Somit ist die SEPLG indirekt mit der DSH verbunden. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenAufgrund der nach wie vor hohen weltweiten Nachfrage nach Rohöl ist das gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Umfeld im Upstream Bereich weiterhin als positiv zu beurteilen. Laut IEA (International Energy Agency) wird sich die weltweite Ölnachfrage der Grenze von 100 mb/d (million barrels per day) bis 2019 annähern. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2013 lag die Ölnachfrage bei 90.8 mb/d. Mit dem Ziel der Erschließung neuer Erdgas- und Erdölreserven wird in verschiedenen Ländern nach neuen Explorationsmöglichkeiten gesucht. Da in Libyen große Ölreserven erwartet werden, sind Libyen und die Nachbarstaaten für die Explorationsindustrie sehr interessant. Die instabile Situation macht es allerdings zur Zeit unmöglich, die zukünftigen Bedingungen für Explorationsinvestitionen in Libyen vorauszusagen. Finanzielle und nicht-finanzielle LeistungsindikatorenAlle maßgeblichen finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren der SEPLG werden nicht auf Basis der handelsrechtlichen Ergebnisse der Gesellschaft, sondern auf Basis der Zahlen nach den International Financial Reporting Standards von überregional, teilweise global gesteuerten Geschäftseinheiten bestimmt, die nicht mit der SEPLG identisch sind. Aufgrund der überregionalen Steuerung sowie der abweichenden Berechnungsgrundlage der konzernweiten Steuerungsgrößen ist eine sinnvolle Überleitungsrechnung auf den handelsrechtlichen Abschluss nicht möglich. Gleichwohl besteht aufgrund der Größe der SEPLG und der Anzahl der Geschäftsvorfälle eine hohe Korrelation zwischen den tatsächlich verwendeten Steuerungsgrößen und der im handelsrechtlichen Jahresabschluss abgebildeten Geschäftsentwicklung. Die für das Upstream Business der SEPLG relevanten finanziellen Leistungsindikatoren beziehen sich dabei in der Phase der Erschließung neuer Explorationsgebiete auf die Einhaltung festgelegter Kostenbudgets. Hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Geschäftsentwicklung in Bezug auf Sicherheit und Umwelt wird darüber hinaus konzernweit das Goal Zero Konzept verfolgt. Geschäftsverlauf und GesamtergebnisDas Geschäftsjahr 2013 war durch das Programm zum Abschluss der Bohrungen bestimmt, das aus dem in 2012 begründeten Ausstieg aus der LNGDA-Lizenz hervorging. Die Einstellung der Bohrungen sowie die damit zusammenhängenden Verpflichtungen zum Rückbau der Anlagen und die Implementierung eines Repräsentationsbüros bestimmten die Aktivitäten der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013. Die in diesem Zusammenhang entstandenen Aufwendungen wurden bereits weitgehend durch Rückstellungen im Geschäftsjahr 2012 erfolgswirksam berücksichtigt. Gleichzeitig ist das Geschäftsjahr 2013 gekennzeichnet durch einen deutlichen positiven Effekt aufgrund der finalen Berechnung der lokalen Steuern vorheriger Geschäftsjahre und der damit verbundenen Rückstellungsauflösung. Während das Vorjahr einen Verlust in Höhe von € 90,7 Millionen auswies, endet das Geschäftsjahr 2013 mit einen Gewinn in Höhe von € 10,1 Millionen. MitarbeiterentwicklungIm Jahresdurchschnitt waren 49 (Vorjahr: 115) Mitarbeiter bei der SEPLG angestellt. Der Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl steht im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus dem genannten Vertrag. Gesundheit, Sicherheit und UmweltschutzSEPLG betreibt ein striktes Management im Bereich Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, dessen Grundsätze in den Richtlinien des Shell Control Frameworks definiert sind. Die Sicherheitslage war im Berichtsjahr wesentlich durch die anhaltende schwierige politische Lage in Libyen bestimmt. Von den Mitarbeitern in Libyen und der Corporate Security-Abteilung von Shell wurden Maßnahmen ergriffen und regelmäßig überprüft, um die Mitarbeiter vor Kriminalität, terroristischen Anschlägen und sonstigen Gefährdungen zu schützen. Die SEPLG hat sich als Teil der RDS Gruppe das 'Goal Zero' auferlegt, d.h. die Sicherheit der Mitarbeiter und der Umwelt hat oberste Priorität. Im Jahr 2013 gab es bei intensiven Rückbautätigkeiten eine meldepflichtige Verletzung. VermögenslageDie Aktivseite der Gesellschaft wird geprägt durch die Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft aus dem in 2013 abgeschlossenen Kontokorrentvertrag, während im Vorjahr die Forderung aus dem Ergebnisabführungsvertrag bilanziert wurde. Die Veränderung der Passivseite während des Geschäftsjahres 2013 wurde von Rückstellungsauflösungen und Rückstellungsverbräuchen bestimmt. Die bestehenden sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf eine offene vertragliche Verpflichtung aus dem Ausstieg aus der LNGDA-Lizenz in 2012. Insgesamt sank die Bilanzsumme von € 156,2 Millionen auf € 102,7 Millionen, wodurch die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr von 24% auf 28% stieg. FinanzlageZwischen der SEPLG und der SEG besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, nach dem die SEG verpflichtet ist, Gewinne zu übernehmen bzw. etwaige Verluste auszugleichen. Die Finanzierung der Gesellschaft wird ausschließlich über Einzahlungen in die Kapitalrücklage durch die Gesellschafterin SEG durchgeführt. Die Liquiditätslage der SEPLG wird durch Geldabrufe (Cash Calls) bei der SEG sichergestellt. ErtragslageDie Gesellschaft verfügt bis zur Fündigkeit von Erdöl- oder Erdgasvorkommen und deren Produktion und Vertrieb über keine Umsätzerlöse. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Berichtsjahr € 25,7 Millionen und wurden hauptsächlich durch eine Rückstellungsauflösung bestimmt. Die wesentlichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2013 sind durch den Abbau der Anlagen sowie Kosten für das Management und Informationstechnologie begründet. Dabei haben sich die Personalaufwendungen aufgrund der bereits im Vorjahr durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem geschilderten Vertragsausstieg von € 11,5 Millionen auf € 4,7 Millionen reduziert. Der im Geschäftsjahr entstandene Gewinn von € 10,1 Millionen wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die SEG abgeführt. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungMit dem Ziel der Erschließung neuer Erdgas- und Erdölreserven beabsichtigen wir unsere Explorationstätigkeiten in Libyen in neuen Projekten und gegenfalls mit strategischen Partnerschaften fortzusetzen. Weiterhin bestehen Unsicherheiten in den schwer vorauszusagenden wandelnden politischen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen hinsichtlich der zukünftigen lokalen Energiepolitik. Die zukünftigen Investitionen in bestehende oder neue Projekte sind durch die Einbindung der Gesellschaft in das Upstream Business des Mutterkonzerns finanziell abgesichert, sodass keine gesteigerten finanziellen Risiken aus der Fortführung der Explorationstätigkeiten bestehen. Risikomanagement / Internes KontrollsystemDie SEPLG ist in das interne Kontrollsystem der Shell-Gruppe integriert. Diese hat die Anforderungen an ein funktionsfähiges internes Kontrollsystem hinsichtlich der Aufbau- und Ablauforganisation in den Grundsätzen zur Risikopolitik (Risk Management Manual) formuliert, dokumentiert und kommuniziert. Das interne Kontrollsystem der Shell-Gruppe umfasst darüber hinaus Maßnahmen und Programme zur Begrenzung betrieblicher, finanzwirtschaftlicher und externer Risiken. Diese Maßnahmen umfassen bei der SEPLG insbesondere:
Auf der Basis des Shell Control Framework wird das Risikomanagement für die SEPLG in mehreren Richtlinien, Handbüchern und Grundsätzen dokumentiert, wie z.B. im Handbuch zum Finanzwesen (Finance Procedures Manual), in der Corporate Governance-Richtlinie, in den Grundsätzen zu Gesundheit und Sicherheit (HSE Policy) und im regelmäßig aktualisierten Befugnishandbuch (Manual of Authorities). Die Zuverlässigkeit des internen Kontrollsystems wird regelmäßig durch die Innenrevision überprüft. Das Risikomanagement der Gesellschaft hinsichtlich Preisänderungs-, Forderungsausfall- und Liquiditätsrisiken findet über das ausführliche monatliche Berichtswesen, die Anpassung der Aufbau- und Ablauforganisation an das wirtschaftliche Umfeld und Einrichtung eines internen Kontrollsystems sowie über die Liquiditätsbereitstellung im Equity-Financing-Verfahren mit der SEG statt. AusblickShell ist bestrebt, in Libyen Explorations- und Förderungsaktivitäten durchzuführen. Eine Repräsentanz vor Ort und ein enger Kontakt zu den libyschen Behörden besteht fort, um zukünftige Projekte zu prüfen. Das Ergebnis der nächsten Jahre wird durch die Aufwendungen, die durch die lokale Repräsentanz in Tripolis entstehen, sowie durch mögliche neue Projekte bestimmt. Während im Geschäftsjahr 2013 die Aufwendungen durch den inzwischen abgeschlossenen Abbau von Anlagen bestimmt wurden, wird das Geschäftsjahr 2014 durch die deutlich niedrigeren Kosten für das Repräsentationsbüro sowie für Beratungskosten geprägt sein. Ereignisse nach Abschluss des GeschäftsjahresNach Ablauf des Geschäftsjahres 2013 sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für die SEPLG von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine AngabenDie Shell Exploration and Production Libya GmbH wurde mit notarieller Beurkundung vom 17. August 2004 mit einem Stammkapital in Höhe von 50.000,00 € gegründet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 91329 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Exploration und Förderung von Kohlenwasserstoffen (Erdöl und Erdgas) im Ausland, insbesondere in Libyen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 (2) HGB. Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das am 31. Dezember 2012 endende Geschäftsjahr unter Anwendung der Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Gesellschaftervertrag enthält keine ausdrücklichen Bestimmungen über anzuwendende Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften. Mit der Shell Erdöl und Erdgas Exploration GmbH, Hamburg, als herrschendem Unternehmen ist am 11. Oktober 2004 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden. Danach wird der Gewinn jährlich abgeführt bzw. der Verlust übernommen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, WährungsumrechnungForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind als Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 (2) HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Als verbundene Unternehmen werden solche Unternehmen angesehen, die in den Konzernabschluss der Royal Dutch Shell plc, London/Großbritannien im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden. Die Betriebsstättenbuchhaltung in Tripolis, Libyen, erfolgt in USD. Für die Erstellung der Handelsbilanz werden die Bilanzstände und die Beträge der Gewinn- und Verlustrechnung zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen bewertet. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit den historischen Kursen unter Beachtung des Niederst- bzw. Höchstwertprinzips bewertet. Die kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden grundsätzlich nach § 274 HGB gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode ermittelt. Aufgrund eines bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit Deutsche Shell Holding GmbH, Hamburg sowie einer gewerbe- und köperschaftsteuerlichen Organschaft mit Deutsche Shell Holding GmbH, Hamburg erfolgt der Ansatz und Ausweis der latenten Steuern beim obersten Organträger Deutsche Shell Holding GmbH, Hamburg. Erläuterungen zur BilanzDie zum 31. Dezember 2013 ausgewiesen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderung gegenüber der Gesellschafterin gemäß § 42 (3) GmbHG beträgt 101.166.846,03 € (Vorjahr: 143.396.665,83 €) und resultiert aus einem Kontokorrentvertrag. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Forderungen gegenüber Mitarbeitern und Lieferanten, die alle innerhalb eines Jahres fällig sind. Die flüssigen Mittel bestehen im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2013 unverändert 50.000,00 €. In die Kapitalrücklage wurden während des Geschäftsjahres 28.578.174,00 € (Vorjahr: 18.700.304,00 €) eingezahlt und 37.610.767,24 € (Vorjahr: 0 €) ausgezahlt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 59.492.896,35 € (Vorjahr: 115.436.164,85 €) betreffen hauptsächlich Verpflichtungen die sich aus dem Ausstieg eines bestehenden Vertrages ergeben, sowie Verpflichtungen im Personalbereich, Management und Administration. Verbindlichkeiten
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend aus Lieferungen und Leistungen. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Berichtsjahr 24.653.592,78 EUR (Vorjahr: 15.028.511,68 EUR) und beinhalten neben den Währungskursgewinnen im Geschäftsjahr 2013 hauptsächlich periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 19.008.544. Die wesentliche Veränderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr ist darauf zurückzuführen, dass die Verpflichtungen durch den Ausstieg eines bestehenden Vertrages abgeschlossen wurden. Weitere sonstige betriebliche Aufwendungen bestehen aus Mietkosten, Kosten für Management, Informationstechnologie sowie sonstige Dienstleistungen und Währungskursverluste. Sonstige AngabenMitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt waren 49 Angestellte (Vorjahr: 115) in der Shell Exploration and Production Libya GmbH beschäftigt. Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird von der Möglichkeit der Angabenunterlassung gemäß §286 (4) HGB Gebrauch gemacht. Geschäftsführung Thomas Harms (bis 23.04.2014) Leiter Beteiligungscontrolling, Deutsche Shell Holding GmbH, Hamburg Ines Liebing (ab 23.04.2014) Senior Financial Adviser, Deutsche Shell Holding GmbH, Hamburg Dr. Georg Alexander Weber NOV (Non Operating Venture) Manager Germany, Shell Erdgas Beteiligungsgesellschaft, Hamburg Ahmed Hadi Aoun (ab 24.07.2012) General Manager & Country Chair, Shell Exploration and Production Libya GmbH, Tripoli, Libyen Konzernabschluss Die Shell Exploration and Production Libya GmbH, Hamburg, gehört über ihre alleinige Gesellschafterin, die Shell Erdöl und Erdgas Exploration GmbH, Hamburg, zur Royal Dutch Shell plc, London/Großbritannien. Der in die deutsche Sprache übersetzte Konzernabschluss der Royal Dutch Shell plc, London/Großbritannien, zum 31. Dezember 2013 wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Geschäftsbericht der Muttergesellschaft Royal Dutch Shell plc, London/Großbritannien, einschließlich des aufgestellten Konzernabschlusses ist sodann in englischer Sprache bei Deutsche Shell Holding GmbH, Suhrenkamp 71-77, 22335 Hamburg, erhältlich. Die vorgenannte Muttergesellschaft stellt im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf; ein Konzernabschluss für einen kleineren Kreis von Unternehmen wird nicht vorgenommen.
Hamburg, den 9. Juli 2014 Shell Exploration and Production Libya GmbH Die Geschäftsführung Ines Liebing Dr. Georg Alexander Weber Ahmed Hadi Aoun Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Shell Exploration and Production Libya GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 16. Juli 2014 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Thorsten Dzulko, Wirtschaftsprüfer ppa. Eike Andresen, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde am 22.07.2014 festgestellt. |
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