Stammdaten

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Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 100049
Eingetragen
12.11.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Planung von Netzwerksystemen, die Herstellung, Entwicklung und der Vertrieb von Software-Produkten, insbesondere die Entwicklung und der Vertrieb der proprietären Software Empirum, sowie damit verbundene Dienstleistungen für das IT-Management im In- und Ausland sowie das Fuhrparkmanagement.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

matrix 42 AG

Frankfurt am Main (vormals: Neu-Isenburg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Lösungen von Matrix42 machen seit 20 Jahren die IT in Organisationen einfacher und effizienter. Das Unternehmen liefert und verwaltet zukunftsorientierte digitale Self-Service-Workspaces, die den Anforderungen der mobilen Mitarbeiter von heute rundum gerecht werden. Ermöglicht wird dies durch eine umfassende, zentralisierte und automatisierte Workspace-Management-Lösung, die in allen physischen, virtuellen und mobilen Umgebungen einen sicheren Zugriff auf Workspaces ermöglicht.

2. Forschung und Entwicklung

Matrix42 arbeitet ständig an der Optimierung bestehender und der Entwicklung neuer Softwareprodukte, um den Ansprüchen der Kunden und des Marktes gerecht zu werden. Zu unserem Stand an aktuellen Forschungsbereichen und Entwicklungsleistungen verweisen wir auf die Ausführungen "Forschung und Entwicklung" im Abschnitt "Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung".

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im abgelaufenen Jahr 2013 weiter gewachsen. Berechnungen des Statistischen Bundesamts ergaben für 2013 einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nach Angaben des deutschen Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und Neue Medien e.V. BITKOM konnte die Sparte Informationstechnologie im abgelaufenen Jahr mit 1,5 Prozent ein deutlich über dem Bruttoinlandsprodukt liegendes Wachstum verzeichnen. Am deutlichsten zulegen konnte innerhalb der Sparte Informationstechnologie die Software Branche mit einem Wachstum von 4,9 Prozent, auf 18,1 Milliarden Euro.

Die BITKOM erwartet für 2014 einen Umsatzanstieg mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) von 1,7 Prozent auf insgesamt 142,5 Milliarden Euro. Grundlage der Markteinschätzung der BITKOM sind die aktuellen Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO).

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Rohergebnis

Das Rohergebnis der Matrix42 AG sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,4 % auf 31,5 Mio €. Dieser Rückgang ist in der Kündigung der Zusammenarbeit mit der BMC Software Inc. begründet. Die Kooperation konnte die Erwartungen bei Umsatz und Ergebnis nicht erfüllen, und wurde deshalb zum 31. Januar 2013 gekündigt. Durch die Kündigung musste ein Umsatzrückgang im Bereich der Business Unit BMC von rund 3,0 Mio € kompensiert werden. Dies gelang im Kerngeschäft der Matrix42 AG durch eine ungebrochen hohe Renewal Rate im Bereich der Wartungsverträge in Höhe von ca. 97% sowie durch eine Steigerung des Lizenzumsatzes gegenüber dem Vorjahr um 3,8% auf 12,8 Mio €.

Kostenentwicklung / Personal

Die Gesamtkosten (ohne Materialkosten) konnten in abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,8 Mio € (entspricht 5,9%) gesenkt werden.

Diese Einsparung wurde insbesondere durch die gekündigte Kooperation mit der BMC Software Inc. erreicht. Im Gegenzug erhöhten sich die Personalaufwendungen leicht um 4,5% und die Abschreibungen auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens um 19%.

Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2013 beschäftigte die Matrix42 AG 195 Mitarbeiter (Vorjahr: 191). Diese teilten sich wie folgt auf die verschiedenen Bereiche auf: Entwicklung und Professional Services 60%, Vertrieb 21%, Administration 16% und Marketing 3%.

Jahresüberschuss und Bilanzgewinn

Der Jahresüberschuss ist im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 59% auf 2,5 Mio € (Vorjahr 1,6 Mio €) gestiegen. Der Bilanzgewinn liegt mit 6,6 Mio € um 29,4% über dem Bilanzgewinn des Vorjahrs von 5,1 Mio €.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013 wachstumsbedingt von 23,9 Mio € auf 26,6 Mio €. Die Eigenkapitalquote verzeichnete einen Anstieg von 34,1% im Vorjahr auf 36,3% im Geschäftsjahr.

Im Berichtsjahr wurde erneut vom Wahlrecht Gebrauch gemacht die Entwicklungskosten für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren. Der Buchwert der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände betrug zum Geschäftsjahresende T€ 3.133 (Vorjahr: T€ 2.537).In diesem Zusammenhang waren passive latente Steuern in Höhe von T€ 912 zu bilden.

Die Liquidität und damit die Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, waren jederzeit gegeben. Die Liquiden Mittel zum Geschäftsjahresende betragen T€ 3.937 (Vorjahr: T€ 677); die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen zum 31. Dezember 2013 einen Saldo von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) aus.

Gesamtaussage

Die Matrix konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr Ihre hervorragende Marktstellung im deutschsprachigen Raum weiter ausbauen. Hier sind insbesondere die Erfolge auf den Märkten in der Schweiz und Österreich zu nennen. Auch das Kerngeschäft der Matrix42 AG auf dem deutschen Markt entsprach den Erwartungen.

Des Weiteren konnte die Matrix auch auf den europäischen Märkten, insbesondere in UK und BeNeLux, weiterhin positive Entwicklungen verzeichnen.

Die Geschäftsleitung ist mit dem Gesamtverlauf des Geschäftsjahres 2013 zufrieden.

Auftragslage

Zum Geschäftsjahresende 2013 bestehen bereits vereinnahmte Entgelte aus Wartungsverträgen in Höhe von T€ 11.344 (Vorjahr: T€ 10.477), die nach dem Bilanzstichtag 31.12.2013 ertragswirksam werden. Die abzugrenzenden Beträge werden unter den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite ausgewiesen.

Sonstige wesentliche Ereignisse

Nachfolgend sind die wesentlichen Ereignisse des Jahres 2013 dargestellt:

- Mit Wirkung zum 01. Januar 2013 wurde Herr Herbert Uhl, Sandy Utah USA *23.02.1968 als Vorstand abberufen.

- Mit Wirkung zum 31. Januar 2013 wurden die Kooperationsverträge mit der BMC Software Inc. gekündigt.

- Mit Wirkung zum 18. Februar 2013 ist bei den Herrn Herbert Schönle, Mengen, *13.08.1965 sowie Herrn Markus Loeb, Kelkheim, *28.12.1967 die Prokura erloschen.

C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

D. Prognosebericht

Die Matrix42 AG erwartet weiterhin Steigerungen im Bereich der Umsatzerlöse, insbesondere durch die Erschließung neuer europäischer Märkte sowie durch den Ausbau im Bereich der europäischen Märkte auf denen die Matrix42 AG bereits aktiv ist. Dieser Erwartung liegt insbesondere die Annahme zugrunde, das sich die Stabilisierung im Hinblick auf die europäische Schuldenkrise fortsetzt und sich die Erholungstendenzen im Euroraum bestätigen.

Für das Kalenderjahr 2014 prognostiziert der IWF einen Anstieg des weltweiten Wirtschaftswachstums um ca. 0,7%. Die BITKOM prognostiziert für 2014 ein Umsatzwachstum der ITK Branche um 1,7% auf 142,5 Milliarden Euro. Laut BITKOM ist für die meisten Segmente der ITK Branche mit einem deutlich stärkeren Wachstum als für die Gesamtwirtschaft zu rechnen. Im Jahr 2013 setzten bereits 40% der Unternehmen in Deutschland Cloud Lösungen ein. Laut der Studie "Cloud-Monitor 2014" der BITKOM planen weitere 29% der Unternehmen den Einsatz von Cloud Diensten.

Die wichtigsten Treiber des IT Marktes wie Cloud Computing, Mobile Endgeräte, BYOD (Bring Your Own Device) und Subsciption Modelle sind im Produktportfolio der Matrix42 AG reflektiert und sollten das Lizenzgeschäft der Matrix42 AG weiter festigen.

Die Erzielung eines profitablen Wachstums, und damit die Steigerung des Unternehmenswertes wird weiterhin als Ziel der Matrix42 AG verfolgt. Die Neuordnung und Intensivierung des indirekten Vertriebsmodells ist hier ebenso zielführend wie der Ausbau der bestehenden Kundenbasis und damit die Steigerung der Umsätze durch Wartungsverträge. Der Fokus wird auch weiterhin auf organischem Wachstum liegen. Die Zugehörigkeit zur Asseco Gruppe gibt der Matrix42 AG einen wesentlichen Vorteil für die Erschließung neuer Märkte.

Die Matrix42 AG ist durch Ihren positiven operativen Cash-Flow, die bestehenden liquiden Mittel sowie durch die eingeräumten Kreditlinien in der Lage sowohl künftige Investitionen in der Produktentwicklung als auch Investitionen im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie zu tätigen. Der Vorstand der Matrix42 AG sieht das Unternehmen sehr gut aufgestellt, um seine Wachstumsstrategie fortzusetzten und sich in einem starkem Wettbewerbsumfeld gut zu behaupten.

E. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Oberstes Ziel der Matrix42 AG ist die Steigerung des Unternehmenswertes durch die Generierung von nachhaltigem Wachstum, ohne dabei an Profitabilität einzubüßen. Dieses Ziel soll durch die Kombination von bewährten Geschäftsaktivitäten mit neuen aussichtsreichen Geschäftsfeldern erreicht werden. Insbesondere sind hier Entwicklungen wie Cloud Computing, Mobile Endgeräte und die Verschmelzung von beruflicher und privater Nutzung zu nennen.

Die Matrix42 AG ist Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Um diese Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, zu kontrollieren und rechtzeitig Gegenmaßnahmen zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmens einleiten zu können, verfügt die Matrix42 AG über ein internes Management Information System. Über klar definierte Berichtswege wird der Vorstand kontinuierlich über derzeitige und künftige Chancen und Risiken sowie die aggregierte Risikostruktur informiert.

Die Reaktion auf neue Trends und oder Entwicklungen, wie aktuell zum Beispiel UEFI (Unified Extensible Firmware Interface - technischer Nachfolger des BIOS) auf dem stark volatilen Software und IT Markt kann sowohl als Chance als auch als Risiko ausgelegt werden. Als potentielles Risiko ist die weitere politische Entwicklung in der Ukraine, insbesondere in Kiew zu nennen. Die Matrix42 AG bezieht Entwicklungsdienstleistungen von nicht unerheblichem Umfang von Ihrer Tochtergesellschaft der Matrix42 Ukraine LLC mit Sitz in Kiew.

Marktsituation und Mitbewerber

Die Investitionsentscheidungen von Kunden der Matrix42 AG sowie das Verhalten unserer Wettbewerber werden von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst, auf die die Matrix42 AG nur bedingt Einfluss nehmen kann. So unterliegt die Matrix42 AG den konjunkturellen, strukturellen und saisonalen Schwankungen der Wirtschaftsregionen, auf die sich das Geschäft konzentriert. Eine Veränderung der konjunkturellen Rahmenbedingungen auf dem deutschen Zielmarkt, oder eine sich wandelnde Wettbewerbssituation könnte die Umsatz- und Ertragslage der Matrix42 AG direkt beeinflussen. Trotz den ökonomischen Schwankungen der letzten 3 Jahre, konnte die Matrix42 Ihren Umsatz jedes Jahr um ca. 10-12 % steigern, so auch im Geschäftsjahr 2013. Dieser Erfolg ist sicherlich auch dem erfolgreichen und kontinuierlichen Ausbau ihre strategischen Märkte im Ausland zu verdanken. Die Matrix42 konnte überdurchschnittliche Steigerungen in den Auslandsniederlassung in England und Benelux verzeichnen. Ebenso konnte der Umsatz in Österreich verdoppelt werden und in der Schweiz konnte die Matrix42 den größten Arbeitgeber der Schweiz als Kunden gewinnen und hat insgesamt ihre Erwartung deutlich übererfüllt. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kernkompetenz im Workspace Management Segment und die Erweiterung und Integration des stark wachsenden Mobility Marktes in die Workspace Management Strategie, konnte die Matrix42 auch im Geschäftsjahr wieder zahlreiche Neukunden für sich und ihre Lösungen gewinnen.

Im IT Markt zeichnet sich eine steigende Nachfrage nach Dienstleistungen ab. Die Matrix42 AG hat diesen Trend rechtzeitig erkannt und die Angebotspalette hinsichtlich Consulting, Training, Service und Beratung danach ausgerichtet und ausgeweitet. Ferner sind auch Angebote aus der Cloud und Subscrition Modelle für Kunden interessant. Matrix42 bietet daher seit ca. 2 Jahren Lösungen direkt aus der Cloud als Software as a Service an. Des Weiteren stellt die Matrix42 seit März 2013 für alle Bestandskunden eine Package Cloud zur Verfügung. Damit kann der Matrix42 Kunden fertige Pakete abonnieren und somit wertvolle Zeit und Geld in der Verteilung von Software Paketen sparen. Alles zusammen wird dieser Cloud Service gut von den Kunden der Matrix42 angenommen und trägt mit 2% vom Gesamtumsatz zum Erfolg bei.

Sowohl das Lizenz- als auch das Dienstleistungsgeschäft richten sich stark nach der Investitionsbereitschaft unserer Kunden, die wiederum in Abhängigkeit zur wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Branche steht. Somit ist der Geschäftsverlauf von Matrix42 AG unter anderem von Investitionsbereitschaft der Kunden oder Verschiebung von Aufträgen und Projekten abhängig. Unser branchenübergreifendes Engagement ermöglicht es jedoch in der Regel, Schwankungen einzelner Branchen auszugleichen. Die stabile Bestandskundenbasis mit planbaren Wartungserlösen sowie die finanzielle Sicherheit der Matrix42 AG innerhalb des Asseco Konzerns stärken die Marktposition der Matrix42 AG.

Produkte

Als Softwarehersteller trägt die Matrix42 AG das Risiko für die Erstellung der Produkte. Der Markt für Software, insbesondere im IT-Infrastruktur-Umfeld, ist fortlaufend im Umbruch. In den letzten Jahren hat sich der klassische Innovationszyklus der ITK vor allem durch Cloud Technologie, Mobile Geräte und die Verschmelzung von privater und geschäftlicher Nutzung von IT, stark verkürzt. Neue Produkte und Lösungen müssen unter hohen Qualitätserwartungen der Kunden in immer kürzeren Zeitpunkten an den Markt gebracht werden. Um unvorhersehbare Probleme zu vermeiden, müssen in der Qualitätssicherung höchste Standards eingehalten werden. Dies kann zur Verzögerung bei der Markteinführung führen. Unerwartete Produktmängel in Releases sowie Technologieveränderungen (z.B. Betriebssystemwechsel) stellen ein zusätzliches Risiko für die Matrix42 AG dar.

Die Matrix42 Workspace Management Produkte bieten dem Kunden die ganzheitliche, einfache und automatisierte Bereitstellung Ihrer kompletten IT Arbeitsumgebung verfügbar als Installation vor Ort oder über die Marix42 Cloud.

Die Matrix42 Workspace Management Lösung verbindet dabei Client-, Mobile-, Virtualisierungs-, Compliance, und Service Management und bildet dabei den kompletten Workspace-Management-Prozess ab. Anwendern wird es ermöglicht, an jedem Ort von jedem Geräte (physisch, mobile oder virtuell) zu jeder Zeit auf benötigte Applikationen, Daten und Dienste (intern oder cloud-basiert) zuzugreifen. Das Matrix42 IT Service Management Portfolio deckt dabei die Bereiche IT Asset- und Lizenzmanagement, Vertragsmanagement, Service Catalog und Service Desk ab. Mit Matrix42 Physical und Matrix42 Virtual wird es ermöglicht, IT-Services in physischen und virtuellen Umgebungen vollständig zu automatisieren. Matrix42 entlastet somit die IT-Abteilung, erhöht die Zufriedenheit und Produktivität der Anwender, und optimiert die Geschäftsprozesse im Unternehmen.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2013 lag der Schwerpunkt der Entwicklung auf der Erweiterung der Bestandsprodukte und der Fertigstellung mehrerer Produkt Versionen.

Ein Fokus war dabei die Erweiterung des Produktportfolios im Bereich Business Process Management. Über integrierte Workflow Lösungen können Kunden ganzheitliche Bereitstellungsprozesse in der IT Landschaft des Unternehmens steuern und so dem Anspruch einer Anwender- und Servicebezogenen IT nachkommen. Neue mobile Arbeitsstile werden dabei ebenso unterstützt wie traditionelle Verfahren im Bereich Client Automation.

Weitere Lösungen und Erweiterungen wurden rund um das neue Microsoft Betriebssystem Windows 8 erstellt und ein neues Patch Management geschaffen. Hier lag und liegt der Fokus auf Technologien, die zu einer signifikanten Entlastung der IT Organisation durch vollständige Automatisierung und Unterstützung sämtlicher Gerätetypen, wie Desktops, Laptop, Tablets, Smartphones oder Ultrabooks, und sämtlicher Betriebssysteme führen.

Die Matrix42 Bestandsprodukte wurden um zahlreiche Funktionen erweitert, die sowohl stationären wie auch mobilen Benutzer Mehrwerte schaffen und moderne Konzepte wie BYOD oder COPE ermöglichen.

Kunden und Partner

Die Matrix42 AG verfügt über eine breite Kundenbasis, ob Großkonzerne im produzierendem Sektor, öffentliche Verwaltungen oder kleine Unternehmen im Dienstleistungsmarkt, die über Jahre gewachsen ist. Der Vertriebsansatz der Matrix42 AG im direkten und indirekten Vertrieb ist im vergangenen Jahr erfolgreich weiterverfolgt worden.

Durch die einheitliche, einfache und automatisierte Bereitstellung der IT Arbeitsumgebungen ist es der Matrix42 AG wieder einmal gelungen, in ihrem Marktsegment über 250 Neukunden aus verschiedensten Branchen zu gewinnen. Zum Beispiel hat sich einer der größten Automobilzulieferer weltweit (über 300 Standorte) für Matrix42 AG als strategische Plattform entschieden.

Anfang des Jahres wurde eine Optimierung des Partnerprogramms durchgeführt, welches dazu beigetragen hat, dass der Umsatz im indirekten Vertrieb deutlich gesteigert werden konnte. Weiterhin wurde durch Spezialisierung und Fokussierung erreicht, dass sich 2 Partner zu Platinum Partner und 1 Partner zu Gold Partner entwickeln konnten. Mit diesen Veränderungen soll die bereits sehr hohe Qualität und Spezialisierung der Vertriebspartner noch weiter vorangetrieben werden um Kunden den bestmöglichen Service bieten zu können.

Mitarbeiter und Organisation

Ein Schlüsselfaktor zu unternehmerischem Erfolg sind zufriedene, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Die Entwicklung der Mitarbeiter sowie die Arbeitsplatz- und Unternehmenskultur im Allgemeinen sind für die Matrix42 AG sehr wichtig. Im Geschäftsjahr 2013 startete die Matrix42 AG ein Projekt mit einem führenden Forschungs- und Beratungsinstitut für die Entwicklung der Arbeitsplatzkultur im Unternehmen. Eine erste Befragung der Mitarbeiter lieferte bereits gute Ergebnisse. Die Matrix42 AG plant für 2014 weitere Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsplatz- und Unternehmenskultur.

Die Software Branche unterliegt einer höheren Volatilität als viele andere Branchen. Die Matrix42 AG verfolgt mit Ihrer Personalstrategie das Ziel, sowohl neue, qualifizierte Beschäftigte zu gewinnen, als auch die bereits vorhandenen Mitarbeiter weiterzuentwickeln und an die Matrix42 AG zu binden.

Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres beschäftigte die Matrix42 AG 195 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 4 Mitarbeiter mehr. Einzelne Bereiche der Matrix42 AG wurden neu organisiert, so dass die Matrix42 AG im Vergleich zum Vorjahr eine organisatorisch leicht veränderte Struktur aufweist.

F. Abschlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Erklärungen des Vorstands nach § 312 Abs. 3 AktG für den Zeitraum 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013:

Die Matrix42 AG hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Andere Maßnahmen wurden weder getroffen noch unterlassen.

 

30. Mai 2014

Jochen Jaser, Vorstandsvorsitzender

Michael Schmidt, Vorstand

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 9.420.629,15 8.670.145,84
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.133.104,23 2.536.502,47
II. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 286.481,19 236.352,39
III. Sachanlagen 260.401,15 289.333,49
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.790,52 44.161,19
2. technische Anlagen und Maschinen 89.558,18 105.601,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.052,45 139.570,60
IV. Finanzanlagen 5.740.642,58 5.607.957,49
1. Beteiligungen 63.159,72 49.405,57
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.677.482,86 5.558.551,92
B. Umlaufvermögen 16.862.250,58 14.970.939,34
I. Vorräte 124.695,96 46.621,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.800.759,51 14.247.382,10
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.138,98 129.296,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 930.713,03 978.218,38
3. sonstige Vermögensgegenstände 11.845.907,50 13.139.867,72
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.936.795,11 676.935,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 365.875,96 279.837,05
Bilanzsumme, Summe Aktiva 26.648.755,69 23.920.922,23

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 9.674.583,12 8.163.427,93
I. gezeichnetes Kapital 365.739,00 365.739,00
II. Kapitalrücklage 1.846.412,36 1.846.412,36
III. Gewinnrücklagen 812.299,21 812.299,21
IV. Bilanzgewinn 6.650.132,55 5.138.977,36
B. Rückstellungen 1.991.946,37 1.342.732,80
C. Verbindlichkeiten 2.725.268,54 3.198.855,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11,77 73,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 102.075,80 101.583,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.623.180,97 3.097.198,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.344.441,05 10.477.150,06
E. Passive latente Steuern 912.516,61 738.756,35
Bilanzsumme, Summe Passiva 26.648.755,69 23.920.922,23

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1. Rohergebnis 31.485.286,00 31.936.390,02
2. Personalaufwand 17.295.390,12 16.550.896,33
a) Löhne und Gehälter 15.324.356,16 14.550.945,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.971.033,96 1.999.951,17
davon für Altersversorgung 29.650,81 29.785,72
3. Abschreibungen 1.118.291,17 939.673,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.118.291,17 892.983,49
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 46.690,10
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.643.795,84 12.340.845,78
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.479,84 142.102,92
davon aus verbundenen Unternehmen 118.930,98 141.713,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.838,48 13.707,06
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.543.450,23 2.233.370,18
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.031.792,41 651.456,18
9. sonstige Steuern 502,63 1.221,77
10. Jahresüberschuss 2.511.155,19 1.580.692,23

Ergebnisverwendung

  1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
10. Jahresüberschuss 2.511.155,19 1.580.692,23
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.138.977,36 3.558.285,13
12. Bilanzgewinn 6.650.132,55 5.138.977,36

Anhang

Allgemeines

Der Jahresabschluss der Matrix42 AG zum 31.12.2013 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden.

Die Matrix42 AG ist gem. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 des Handelsgesetzbuches (HGB), wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt ist.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben.

Erworbene und selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern Sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend Ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 HGB abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410 € betrugen wurden sofort in voller Höhe abgeschrieben; die aus Vorjahren stammenden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 150 € bis zu 1.000 € sind zu einem Sammelposten zusammengefasst und werden über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit Anschaffungskosten angesetzt. Nachträgliche Anschaffungskosten wurden berücksichtigt. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt, das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Leistungsansprüche für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag mit dem anteiligen Nennwert der vor dem Bilanzstichtag geleisteten Vorauszahlung aktiviert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und Ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden, sofern vorhanden, verrechnet ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Übersicht dargestellt.

Die Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1.486 (Vorjahr T€ 1.241) aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 5.052 T€ (Vorjahr T€ 5.501) an.

Finanzanlagen

  Anteil Eigenkapital in UAH Jahresergebnis in UAH Letzter vorliegender Jahresabschluss
Matrix42 Ukraine LLC 99% 474.200 78.300 31.12.2013

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind langfristiger Natur und resultieren aus einem Darlehen. Die Ausleihungen sind durch die Abtretung von Aktien abgesichert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

Das Grundkapital beträgt € 365.739 und ist eingeteilt in 365.739 Inhaberaktien im Nennbetrag von 1 €.

Die Kapitalrücklage beträgt zum Geschäftsjahresende unverändert zum Vorjahr € 1.846.412,36. Die anderen Gewinnrücklagen betragen zum 31. Dezember 2013 unverändert zum Vorjahr € 812.299,21.

Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer (einschließlich Solidaritätszuschlag) sowie Gewerbesteuer für die Jahre 2012 und 2013.

Die sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend § 249 HGB gebildet. Es wird die Erleichterung nach Es wird die Erleichterung nach § 327 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen.

Die passiven latenten Steuern betreffen zum Geschäftsjahresende ausschließlich die Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände und betragen T€ 913 (Vorjahr T€ 739). Zur Berechnung wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz in Höhe von 29,125% angewandt.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten werden nachfolgend erläutert:

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt T€ 0.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt T€ 102 (gesichert mit T€ 102).

Der Gesamtbetrag der sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt T€ 2.624 (davon aus Steuern T€ 1.461, davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 31, gesichert mit T€ 2.624).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entsprechen in voller Höhe solchen aus Lieferungen und Leistungen

Die unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Steuerverpflichtungen betreffen neben der Lohn- und Kirchensteuer überwiegend solche aus Umsatzsteuer. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 500 enthalten.

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:

  T€ T€ Vorjahr
selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände 3.133 2.537
Abzgl. darauf entfallende passive latente Steuern -913 -739
Zwischensumme 2.220 1.798
Zzgl. Aktive latente Steuern 0 0
Gesamtsumme 2.220 1.798

Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

Im Rohergebnis betreffen die Erträge aus der Währungsumrechnung solche aus § 256a HGB in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 64). Des Weiteren sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 25 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB in Höhe von T€ 97 (Vorjahr: T€ 62) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 157 enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen für das Geschäftsjahr 2013 T€ 1.032 (Vorjahr: T€ 651). Es wurde den passiven latenten Steuern ein Betrag in Höhe von T€ 174 (Vorjahr: T€ 168) zugeführt. Für die laufende Steuerveranlagung 2013 wurden Steueraufwendungen in Höhe von T€ 858 eingebucht.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht.

Finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Der Aufwand aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten, bei denen das wirtschaftliche Eigentum aus dem Miet- und Leasinggegenstand nicht Matrix42 zuzurechnen ist und diese Vermögensgegenstände daher nicht aktiviert werden, betrug im Berichtsjahr T€ 1.469 (Vorjahr: T€ 1.323).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die im Hinblick auf die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag in folgender Höhe:

in T
EUR
31.12.2013 31.12.2012
Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen 5.700 3.345

Weitere Chancen und Risiken sind nicht ersichtlich.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 187 Angestellte (Vorjahr: 191) beschäftigt .

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Jacek Duch, Unternehmensberater, Aufsichtsratvorsitzender

Member of Executive Board, Asseco Poland S.A., Rzeszów

Aleksander Duch, Kaufmann, Warschau Polen

Marcin Rulnicki, Kaufmann, Warschau Polen

Vorstand

Jochen Jaser, Jurist (Vorstandsvorsitzender)

Michael Schmidt, CFO

Herbert Uhl, Dipl-Ing (bis 1. Januar 2013)

Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr betragen T€ 509 (Vorjahr: T€ 736).

Konzernverhältnisse

Die Matrix42 AG ist in dem Konzernabschluss der Asseco Poland SA, Polen einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Asseco Poland SA in Rzeszow (Polen) erhältlich.

 

Neu-Isenburg, den 30. Mai 2014

Matrix42 AG

Jochen Jaser, Vorstandsvorsitzender

Michael Schmidt, Vorstand

Anlagespiegel

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 01.01.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.464.713,11 1.486.290,00 - 4.951.003,11
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 643.215,22 166.809,23 - 810.024,45
  4.107.928,33 1.653.099,23 - 5.761.027,56
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.177,49 2.275,00 - 56.452,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 465.658,62 45.858,04 2.703,84 508.812,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.974,12 36.296,88 - 857.271,00
  1.340.810,23 84.429,92 2.703,84 1.422.536,31
  5.448.738,56 1.737.529,15 2.703,84 7.183.563,87
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 49.405,57 13.754,15 - 63.159,72
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.558.551,92 118.930,94 - 5.677.482,86
  5.607.957,49 132.685,09 - 5.740.642,58
  11.056.696,05 1.870.214,24 2.703,84 12.924.206,45
  kumulierte Abschreibungen
  Stand am 01.01.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 928.210,64 889.688,24 - 1.817.898,88
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 406.862,83 116.680,43 - 523.543,26
  1.335.073,47 1.006.368,67 - 2.341.442,14
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.016,30 5.645,67 - 15.661,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 360.056,92 60.461,80 1.264,08 419.254,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 681.403,52 45.815,03 - 727.218,55
  1.051.476,74 111.922,50 1.264,08 1.162.135,16
  2.386.550,21 1.118.291,17 1.264,08 3.503.577,30
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - -
  - - - -
  2.386.550,21 1.118.291,17 1.264,08 3.503.577,30
  Restbuchwerte
  Stand am 31.12.2013 Stand am 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.133.104,23 2.536.502,47
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 286.481,19 236.352,39
  3.419.585,42 2.772.854,86
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.790,52 44.161,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 89.558,18 105.601,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.052,45 139.570,60
  260.401,15 289.333,49
  3.679.986,57 3.062.188,35
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 63.159,72 49.405,57
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.677.482,86 5.558.551,92
  5.740.642,58 5.607.957,49
  9.420.629,15 8.670.145,84

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats gemäß § 171 Abs. 2 AktG

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum im Rahmen der jeweiligen Sitzungen umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sowie über die Finanz - und Investitionsplanung, die Personalsituation sowie die strategische Weiterentwicklung informiert. Darüber hinaus berichtete er zusätzlich über Vorgänge von besonderer Bedeutung. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende in Einzelgesprächen laufend vom Vorstand über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen.

Sitzungen des Aufsichtsrats

Im Berichtsjahr fanden 7 Sitzungen statt.

Soweit erforderlich hat der Aufsichtsrat Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. In den regelmäßigen Sitzungen hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand die laufende Geschäftsentwicklung analysiert und bewertet. Der Aufsichtsrat hat Geschäfte, die aufgrund gesetzlicher oder satzungsgemäßer Bestimmungen die Zustimmung zu diesen Geschäften bedürfen, anhand der Vorlagen des Vorstands geprüft und über seine Zustimmung entschieden. Die Beratungen erstreckten sich auf die wirtschaftliche Lage, die aktuelle und längerfristige Entwicklung sowie die Produkt- Vertriebs- und Marketingstrategie.

Besetzung des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus:

Herrn Jacek Duch

Herrn Aleksander Duch

Herrn Marcin Rulnicki (bis 15.10.2014)

Herrn Andrzej Dopierala (seit dem 15.10.2014)

Jahresabschluss

Den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2013 hat die MOORE STEPHENS Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Die Berichte der Prüfungsgesellschaft über die Prüfung des Jahresabschlusses lagen dem Aufsichtsrat vor. Der Abschlussprüfer stand dem Aufsichtsrat für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 eingehend geprüft und auf seiner Sitzung am 12.12. 2014 diskutiert. Der Aufsichtsrat hat keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und billigt den Jahresabschluss. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt

Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Gewinns der Gesellschaft geprüft und hat diesem Vorschlag zugestimmt. Vom Jahresüberschuss wird eine Dividende in Höhe von € 2.500.000,-- an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Dividendenausschüttung wird mit der Forderung der Matrix42 AG gegenüber der Asseco DACH S.A. aus Anteilsverkauf der Asseco DACH S.A. Anteile verrechnet.

 

Frankfurt

Für den Aufsichtsrat

Jacek Duch, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2014 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der matrix42 AG, Neu-Isenburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Mannheim, 30. Mai 2014

MOORE STEPHENS TREUHAND KURPFALZ GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Matthias Ritzi, Wirtschaftsprüfer

Stefan Hambsch, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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