Schnabel AGLiquidiert

60314 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 45375
Eingetragen
22.7.1998
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Die Planung, Projektabwicklung und Betreuung der Bereiche: technische Gebäudeausrüstung, Sicherheitstechnik, Informationstechnik, bauliche Infrastruktur für moderne Gebäude und Rechenzentren.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Niewiera
seit 4.11.2011
Vorstandsmitglied
Frank Walter Urban
seit 12.4.2010
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schnabel AG

Frankfurt / Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

BILANZ

A K T I V A

31.12.2009 
31.12.2008 
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 619.947,13 654
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.032,00 19
II. Sachanlagen 74.841,00 96
III. Finanzanlagen 528.074,13 539
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.962.294,67 2.487
I. Vorräte 88.932,44 68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.458.922,91 2.395
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 414.439,32 24
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.284,83 10
D. ABGRENZUNGSPOSTEN WEGEN VORAUSSICHTLICHER STEUERENTLASTUNG NACHFOLGENDER GESCHÄFTSJAHRE NACH § 274 ABS. 2 HGB 13.800,00 0
3.610.326,63 3.151

P A S S I V A

31.12.2009 
31.12.2008 
T€
A. EIGENKAPITAL 1.333.591,50 1.292
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102
II. Kapitalrücklage 10.225,84 10
III. Gewinnvortrag 1.069.289,06 1.036
IV. Jahresüberschuss 151.818,22 144
B. RÜCKSTELLUNGEN 960.524,50 780
C. VERBINDLICHKEITEN 1.316.210,63 1.079
3.610.326,63 3.151

Anhang

A. Allgemein

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

B. Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt.

Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert.

2. Anlagevermögen

a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:

Vermögensgegenstände  Nutzungsdauer
(Jahre)
Abschreibungs-
methode
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 linear
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 linear
Geringwertige Vermögensgegenstände 5 linear, Sammelposten

b) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt.

3. Umlaufvermögen

Vorräte

Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich anteiliger Herstellungsgemeinkosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt, wobei auf Lieferforderungen eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % des nichteinzelwertberichtigten Forderungsbestandes vorgenommen wurde. Unverzinsliche bzw. niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Sicherheitseinbehalte bei Debitoren) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von T€ 161 (Vorjahr: T€ 32). Sie sind abgezinst. Fremdwährungsforderungen sind zum Anschaffungskurs oder dem ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

4. Abgrenzungsposten wegen voraussichtlicher Steuerentlastung nachfolgender Geschäftsjahre nach § 274 Abs. 2 HGB

Die Position wurde wegen der steuerlich nicht anzuerkennenden Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.

5. Eigenkapital

Mitteilung gem. § 20 Abs. 1 oder 4 AktG

Die Firma BB Beteiligung GmbH, Filsen, hat uns mitgeteilt, das ihr mehr als 25 % der Stimmrechte zustehen.

6. Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Dr. K. Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Sonstige Rückstellungen

Bei der Bildung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Die Währungsverbindlichkeiten wurden mit den zum Bilanzstichtag bestehenden Wechselkursen bzw. dem höheren Einstandswert bewertet.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

C. Sonstige Angaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Name Vorname Ausgeübter Beruf Vertretungsberechtigung
Vorstand: Birkelbach Berthold Dipl.-Verw. Fachwirt einzelvertretungsberechtigt
Prokura: Bachmann Thomas Dipl.-Kfm. Einzelprokura
Urban Frank Walter Dipl.-Ing. Einzelprokura
Wegner Christoph Hermann Dipl.-Ing. Einzelprokura
Zahn Carsten Dipl.-Ing. Einzelprokura
Krause Sven Dipl.-Ing. Einzelprokura

2. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20% und mehr besteht

Name des Unternehmens Sitz Höhe des Anteils am Nennkapital Eigenkapital des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorlag Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorlag
%
PKA Planungsgesellschaft Karnasch mbH Essen 50,0 -1.327.939,00 380.526,02
Schnabel DC Consultants India Prv. Ltd Bangalore (Indien) 90,0 -155.597,53 20.506,03
Schnabel Academy GmbH Kaiserslautern 80,0 -391.285,37 -66.206,24

D. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

Bürgschaften

Bei der Sparkasse Koblenz besteht eine Bürgschaft für die Schnabel Academy GmbH, Kaiserslautern, aus einem Mietvertrag gegenüber der GVG Bahnhofscarré GbR, Kaiserslautern, in Höhe von € 6.168,24.

Mit Vertrag vom 22. Januar 2009 wurde ein Betrag in Höhe von T€ 200 aus der Kontokorrentlinie bei der Commerzbank AG, Frankfurt / Main, ausgegliedert und der Julycom GmbH, Filsen, zur Verfügung gestellt. Zum Bilanzstichtag beträgt die nominale Inanspruchnahme dieses Kredites T€ 187.

Frankfurt / Main, im März 2010

Schnabel AG, Frankfurt / Main

Vorstand

Weitere Angaben

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Der Vorstand hat vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von € 37,50 je anspruchsberechtigter Aktie an die Aktionäre auszuschütten. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

Die Hauptversammlung hat die Ergebnisverwendung gemäß Ergebnisverwendungsvorschlag beschlossen.

Feststellung Jahresabschluss:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 20. April 2010 festgestellt.

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