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Proconsult Project Engineering & Industrie Consulting GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BilanzAktiva
AnhangI. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 der Proconsult Project Engineering & Industrie Consulting GmbH, Düsseldorf, ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften, insbesondere den §§ 242 ff. bzw. 264 ff. HGB sowie den diese ergänzenden Vorschriften des GmbHG, erstellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Bei der Erstellung des Anhangs wird von den allgemeinen Erleichterungen des § 286 HGB sowie von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft hat weiterhin von der Aufstellungserleichterung gemäß § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB Gebrauch gemacht, ein Lagebericht wurde nicht erstellt. II. Rechnungslegungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Dabei sind die angewandten Methoden durchweg an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt zeitanteilig linear. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die nach dem 31.12.2007 angeschafft oder hergestellt wurden (Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über 150 EUR bis 1.000 EUR) werden in einem Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150 EUR werden als Aufwand gebucht. Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu abgeschriebenen Erinnerungswerten ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Geldbestände werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Rückstellungen werden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihren Rückzahlungsbeträgen. Die Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Abweichungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Anschaffungszeitpunkt oder mit dem niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Gezeichnetes Kapital Es handelt sich um das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von DM 100.000,00 (EUR 51.129,19). Die Umschreibung auf Euro steht noch aus. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2009 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 97.275,42 (Vorjahr EUR 318.837,94) aus. Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Der Gesellschafter ist gemäß Rangrücktrittsvereinbarung mit seiner Forderung insoweit im Rang zurückgetreten, dass sein Anspruch auf Tilgung und Verzinsung des Darlehens im Insolvenzverfahren erst nach den in § 39 Abs. 1 Nr. 1 - 5 InsO bezeichneten Forderungen erfolgen darf. Zudem hat der Gesellschafter erklärt, dass seine Forderung insoweit nur aus einem Bilanzgewinn, aus einem Liquiditationsüberschuss oder aus sonstigem freien Vermögen bedient werden darf. Die buchmäßige Überschuldung ist daher beseitigt. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie für Aufwendungen für die Erstellung des Jahresabschlusses 2009. Weiterhin sind Aufwendungen für die Aufbewahrungsverpflichtungen und für die digitale Speicherung der Rechnungslegungsdaten gemäß § 257 HGB und § 147 AO enthalten. IV. Sonstige Pflichtangaben Forderungen gegen Gesellschafter Es bestehen am Abschlussstichtag Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von € 228.673,44 (Vorjahr € 0,00). (Kaufpreisforderung aus der Grundstücksübertragung) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 128.493,80 (Vorjahr € 149.257,52). (Vgl. Tz IV) Zusammensetzung der Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Hans-Peter Banditt, Düsseldorf. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Pflichtangabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB (Angabe von Geschäftsführergesamtbezügen) ist gemäß § 288 HGB verzichtet worden. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren vier Angestellte beschäftigt. Anteilsbesitz Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB sind gemäß § 286 Abs. 3 HGB unterlassen worden, da sie von untergeordneter Bedeutung sind. V. Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Es wird vorgeschlagen, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von € 221.562,52 mit dem bestehenden Verlustvortrag zu verrechnen. Der verbleibende Betrag wird vorgetragen.
Düsseldorf, 30. Juni 2010 Proconsult Project Engineering & Industrie Consulting GmbH Die Geschäftsführung Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Oktober 2010 festgestellt worden.
Proconsult Project Engineering & Industrie Consulting GmbH Die Geschäftsführung |
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