Hemmerle Juweliere GmbH
Maximilianstraße 30, 80539 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hemmerle seit 18.7.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hemmerle Juweliere GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023LageberichtA. Grundlagen Die Gesellschaft vertreibt Schmuckstücke und erbringt Serviceleistungen für Stücke aus Hemmerle eigener Herstellung - weltweit mit Ausnahme des nordamerikanischen Marktes. Dabei erfolgt der Vertrieb stationär über ein eigenes Geschäft in München, bei Kunst- und Antikmessen in den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich sowie direkt bei der internationalen Klientel in situ. Bei allen Hemmerle Stücken handelt es sich um exklusive Unikate; jährlich wird nur eine geringe Anzahl gefertigt. Die Verkaufspreise sind im oberen Luxussegment ("High Jewellery") anzusiedeln. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Deutschland verzeichnet 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% (bzw. -0,1% kalenderbereinigt). Steigende Energiepreise führen besonders beim produzierenden und verarbeitenden Gewerbe zu erheblichen Leistungseinbußen; der von den Notenbanken induzierte Zinsanstieg bremst öffentliche wie private Investitionen und hohe Verbrauchenpreise drosseln den privaten Konsum (-0,8% preisbereinigt im Vergleich zu 2022). Mit 4,12 Billionen Euro bleibt Deutschland die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union; im Pro-Kopf-Vergleich liegt die BRD auf dem neunten Platz (8. Platz 2022) innerhalb der EU-Staaten. 2022 liegt Deutschland mit einem Wachstum von 1,8% hinter dem Europäischen Durschschnitt von 3,5%. Positiver entwickeln sich Österreich (+4,9%) und die Schweiz (+2,5%) im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum in China bleibt mit voraussichtlich 5,1% hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Anzahl und Vermögen der HNWI ("High-Net-Worth-Individual") sind 2022 aufgrund des weltweiten Rückgangs der Wirtschaftsleistung von 3,6% auf 3,3% gefallen, wobei der größte Rückgang in Nordamerika (-7,4% an Vermögen und -6,9% in der Anzahl der HNWI) zu verzeichnen ist. Laut einer Studie von Capgemini legten 67% der HNWI daher den Fokus auf Werterhaltende Ressourcenallokation. Auch Asien (-2,7%) und Europa (-3,2%) verzeichnen einen Vermögensrückgang, wohingegen im Mittleren Osten ein Vermögensanstieg der HNWI von 1,5% im Jahre 2022 errechnet wurde (Capgemini, 2023). Trotz des Rückgangs an HNWI entwickelt sich der Markt für Luxusgüter weiterhin positiv. Bain und Fondazione Altagamma prognostizieren ein Wachstum für den allgemeinen Luxusgütermarkt von 8% bis 10% auf ein Gesamtvolumen von 1,5 Billionen Euro. Dabei beläuft sich der Markt für persönliche Luxusgüter - wie Schmuck, Ready-to-Wear, Beauty und Parfum, Accessoires - auf 362 Milliarden Euro (+4% zu Vorjahr) und bleibt weiterhin das bedeutendste Segment neben Luxuserlebnissen, -immobilien sowie Autos und Yachten. Allein mit dem Verkauf von Schmuck sollen 2023 30 Milliarden Euro erzielt werden, wobei besonders Stücke der Haute Joaillerie (hochwertiger Schmuck, Unikate) in wirtschaftlich unsicheren Zeiten als Investmentobjekte gelten. Der bisher größte Markt für Luxusgüter - die USA - bleiben 2023 hinten den Erwartungen der Analysten zurück (-8% im Vergleich zum Vorjahr), während China (+9% in Festlandchina) und insb. die Regionen Macau und Hongkong den größten Zuwachs an Luxuskonsum verzeichnen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Hemmerle Juweliere GmbH Auf dem Europäischen Markt ist die Kunst- und Antiquitätenmesse TEFAF Maastricht nach wie vor ein bedeutender Moment im Vertriebskalender der Hemmerle Juweliere GmbH. Besonders in Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich pflegt das Unternehmen die bestehenden Kundenbeziehungen bei Messen sowie bei den Kunden vor Ort oder dem Ladengeschäft in der Maximilianstraße. Durch Private Viewings und Kontakte zu Kunden in Asien sowie in den Staaten der arabischen Halbinsel erweitert die Hemmerle Juweliere GmbH den Kundenstamm kontinuierlich. Die Umsätze in Deutschland haben sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 8 % erhöht. Die Umsätze in der Schweiz erhöhten sich um 16 %. Die Umsatzerlöse wurden zu 34 % (Vorjahr 47 %) im EU-Raum (einschließlich Deutschland) erwirtschaftet. Die Exporte in Drittländer belaufen sich auf 66 % (Vorjahr 53 %) Das Gesamtvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 13,1 % auf TEUR 26.076 (Vorjahr TEUR 23.055). Dies ist im Wesentlichen auf die um TEUR 2.464 gestiegenen flüssigen Mittel und der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 787, sowie der Verringerung des Warenbestandes um TEUR 134 der Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 96 zurückzuführen. Die kurzfristigen Forderungen und kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 63,8 % des Gesamtvermögens (VJ 68,7 %). Der Eigenfinanzierungsanteil beläuft sich auf 57,2 % (VJ 58,1 %). Die Rendite bezogen auf das Gesamtvermögen (Jahresüberschuss bezogen auf die Bilanzsumme) beträgt 5,8 % (VJ 3,9 %). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.520. Die Natur der Schmuckstücke (Unikate im Haute Joaillerie-Bereich) bedingt den Vertrieb durch persönlichen Kontakt zu Interessenten und bestehenden Kunden. Weiterhin profitiert Hemmerle von der positiven Mundpropaganda langjähriger Kunden und erweitert so den exklusiven Kundenkreis selektiv und stetig. Jubiläen wie "30 Jahre Harmony Bangle" in 2022 oder "130 Jahre Hemmerle" in 2023 haben auch im vergangenen Wirtschaftsjahr zu einer umfangreichen und qualitativ hochwertigen Berichterstattung in relevanten on- und offline Publikationen weltweit geführt. Im Fiskaljahr 2022/2023 hat Hemmerle erhebliche Investitionen in die Digitalisierung, IT-Sicherheit sowie die weitere Optimierung interner Prozesse geleistet um die Ablauforganisation - auch im Hinblick auf den 2024 geplanten Umzug der Räumlichkeiten entlang der Maximilianstraße in München - zukunftsfähig aufzustellen. Infolge der Erweiterung der Absatzmärkte (Asien, Mittlerer Osten), komplexerer Abläufe im Außenhandel (z.B. durch Brexit) sowie aufgrund der innerdeutschen bzw. EU-bedingten Bürokratie (z.B. DSGVO, GWG) wurde die Ablauforgansiation im vergangenen Wirtschaftsjahr weiter umstrukturiert und auch erweitert. 3. Risikobericht - Chancen und Risiken Rechtliche Risiken: Im Geschäftsjahr 2022/2023 gab es keine Rechtsstreitigkeiten. Auch für das künftige Geschäftsjahr sehen wir keinerlei Einschränkung der Geschäftstätigkeit durch rechtliche Risiken. Sicherheitsrisiken: Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen sind aufgrund regelmäßiger Kontrollen der technischen Einrichtungen sowie aufgrund der Sicherheitsschulungen aller Mitarbeiter stets auf dem aktuellen Stand. Die engen Wartungsintervalle der technischen Sicherheitssysteme (Alarmanlage, Bewegungsmelder, Videoanlagen) dienen dazu die Sicherheitsrisiken auf ein Minimum zu reduzieren. Des weiteren betreibt Hemmerle einen hohen Aufwand für die Schulung und Sensibilisierung von Mitarbeitern in allen sicherheitsrelevanten Bereichen. Beurteilung des Gesamtrisikos: Das Gesamtrisiko ist aufgrund der loyalen Kundenklientel, der erfolgreichen Gewinnung von Neukunden weltweit, der erfolgreichen Erweiterung der Absatzmärkte sowie der kontinuierlichen Investitionen in den Geschäftsbetrieb als gering einzuschätzen. Prognose: Für das Fiskaljahr 2023/2024 prognostizieren wir eine weiterhin positive Umsatzentwicklung, die aber nicht das Rekordniveau des Geschäftsjahres 2022/2023 erreichen wird. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wird sich der Aufwand für die Erweiterung des Asiatischen Marktes, steigende Reise- und Vertriebskosten im allgemeinen, Marketingausgaben im Rahmen des 130-jährigen Jubiläums sowie für Investitionen in Personal und Digitalisierung im Betriebsergebnis niederschlagen. Ebenso fällt ein großer Teil der Umbaukosten für die neuen Räumlichkeiten in der Maximilianstraße in das neue Fiskaljahr, was in den Prognosen zu berücksichtigen ist.
München, den 11. Januar 2024 Christian Hemmerle BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 14.968.308,05 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Pensionsrückstellungen Bewertungsverfahren Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgte nach den Grundsätzen der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode). Sterbetafel Die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtung erfolgte unter Verwendung der ‟Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck (Lizenz Heubeck Richttafeln-GmbH). Abzinsungssatz nach § 253 Abs. 2 HGB Der Bewertung zu Grunde gelegte Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank für den Monat Mai 2023 bekanntgegebenen durchschnittlichen Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rechnungszins beträgt 1,80 %. Abzinsungszinssatz nach § 253 Abs. 6 HGB Der zur Ermittlung des Unterschiedsbetrages gem. § 253 Abs. 6 HGB der Bewertung zu Grunde gelegte Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank für den Monat Mai 2023 bekanntgegebenen durchschnittlichen Abzinsungszinssatz bei Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rechnungszins beträgt 1,54 %. Preis- und Kostensteigerungen (Trends) Bei einer Bewertung i. S. des § 253 HGB zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag der bestehenden Altersversorgungsverpflichtungen, sind zukünftige Preis- und Kostensteigerungen in die Bewertung mit einzubeziehen. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung folgender Trendannahmen: Gehalts- / Anwartschaftsdynamik Rentendynamik Leistungsplan 1 und 2 0,00 %; identisch zu Vorjahr 2,00 %; identisch zu Vorjahr Leistungsplan 3 3,0 %; identisch zu Vorjahr 2,00 %; identisch zu Vorjahr Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 94.400,00 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Bürgschaften dienen zur Sicherung sämtlicher mittel- und unmittelbar aus Mietverhältnissen erwachsenden Ansprüche und wurden in Form einer selbstschuldnerichen Bürgschaft seitens einer Großbank erbracht. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im brachenüblichen Rahmen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von 116 T€ enthalten. Dabei handelt es sich um die voraussichtlichen Rückzahlungen für Coronahilfen. Sonstige Angaben Zinsen und ähnliche Aufwendungen nach § 277 Abs. 5 HGB In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist ein Abzinsungsbetrag von Euro 143.749,00 (VJ Euro 136.241,00 enthalten. Rechnungszinsbedingter Unterschiedsbetrag Die doppelte Bewertung der bestehenden Pensionsverpflichtung führte zu einem rechnungszinsbedingten Unterschiedsbetrag von Euro 424.658,00 und unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2022/2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 11. Januar 2024 gezeichnet Christian Hemmerle sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hemmerle Juweliere GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hemmerle Juweliere GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2023und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hemmerle Juweliere GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Mai 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 13. Mai 2024 P
K F Riedel Appel Hornig GmbH
gezeichnet Dieter Wilhelm, Wirtschaftsprüfer gezeichnet Franz-Josef Appel, Wirtschaftsprüfer |
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