VB FinanzService Oldendorf GmbH
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Volksbank eGOldendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008LageberichtI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Im Jahresverlauf 2008 haben die Belastungen für die deutsche Wirtschaft deutlich zugenommen und einen überwiegend außenwirtschaftlich verursachten Abschwung eingeleitet. Der gesamtwirtschaftliche Zuwachs fiel preisbereinigt mit 1,3 % deshalb erheblich schwächer aus als in den beiden Vorjahren. Zum Jahresauftakt zeigte sich die deutsche Konjunktur noch aus-gesprochen dynamisch, schwächte sich aber im weiteren Verlauf spürbar ab. Der Außenbeitrag, der in den vergangenen Jahren ein wichtiger Konjunkturmotor war, verzeichnete in 2008 einen negativen Wachstumsbeitrag und dämpfte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung um -0,3 Prozentpunkte. Die Finanzmarktkrise hat für die gesamte Kreditwirtschaft erhebliche Folgen mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die einzelnen Kreditinstitute. Um die Wirtschaft zu stützen und das Vertrauen in das Finanzsystem wieder herzustellen sowie den Geschäftsverkehr zwischen den Banken wieder in geordnete Bahnen zu lenken, haben weltweit Regierungen und Zentralbanken Stabilisierungsmaßnahmen ergriffen. In Deutschland hat die Bundesregierung im Oktober 2008 das Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStFG) verabschiedet und im Dezember 2008 ein Konjunkturprogramm, vornehmlich zur Stärkung der mittelständischen Wirtschaft, beschlossen. Der Arbeitsmarkt hat sich 2008 wie in den beiden Vorjahren äußerst positiv entwickelt. Die positive Grundtendenz am Arbeitsmarkt hielt bis November an. Erst im Dezember schlug sich der schon Monate vorher einsetzende Wirtschaftsabschwung dann mit Verzögerung am Arbeitsmarkt nieder. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 506.000 auf 3,27 Mio. Personen. Die Arbeitslosenquote belief sich im Jahresdurchschnitt auf 7,8 % und verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozentpunkte. Die Verbraucherpreisinflation erlebte in 2008 ein heftiges Auf und Ab. Im Jahresdurchschnitt wurde mit einer Teuerung von 2,6 % der höchste Wert seit 14 Jahren verzeichnet, der im Wesentlichen auf die hohen Inflationsraten in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen ist. Der deutliche Anstieg der Jahresteuerungsrate 2008 ist vor allem durch Preiserhöhungen sowohl bei Energie als auch bei Nahrungsmitteln geprägt. Energieprodukte verteuerten sich im Jahresdurchschnitt um 9,6 % und Nahrungsmittel um 6,4 %. Die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgte trotz anhaltender Verwerfungen an den Finanzmärkten bis in den Spätsommer hinein eine leicht restriktive Geldpolitik. Im Juli 2008 erhöhte sie ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,25 %. Die EZB begründete ihren Zinsschritt mit den deutlich gestiegenen Inflationsrisiken. Wasserscheide des Wirtschaftsjahres 2008 und der europäischen Geldpolitik war der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008. Dieses Ereignis ließ die US-Subprime-Krise endgültig zu einer globalen Finanzkrise werden und führte zu einem grundlegenden Kurswechsel der EZB. Die europäischen Notenbanker gingen zu einer expansiven Geldpolitik über, indem sie ihren Leitzins bis zum Ende des Jahres in drei Schritten um 1,75 Prozentpunkte auf 2,5 % senkten. Der EZB-Rat reagierte damit auf die deutliche Zunahme der Konjunkturrisiken und den abnehmenden Inflationsdruck. Auf dem Interbankenmarkt führte die Lehman-Zäsur zu einem massiven Vertrauensverlust. Die Folge war ein bedrohlicher Liquiditätsmangel auf den Geldmärkten. Die EZB wie auch zahlreiche andere Notenbanken weltweit reagierten umgehend auf diese Verknappungen an Liquidität und die dadurch stark gestiegenen Geldmarktzinsen. Hohe Milliardenbeträge an Liquidität wurden in die Märkte gepumpt. Trotz dieser und weiterer Maßnahmen blieben die Verspannungen auf dem europäischen Geldmarkt bestehen. Auf den Rentenmärkten bewegten sich die Renditen langjähriger Anleihen zu Beginn des Jahres seitwärts. Während die insgesamt abwärts gerichteten Konjunkturdaten sich stützend auf die Kurse auswirkten, ging von der steigenden Inflation ein Abwärtsdruck auf die Preise aus. Ab dem Frühsommer 2008 dominierte der ausgeprägte Inflationsdruck den Anleihemarkt. So verzeichneten die Renditen öffentlicher Anleihen in den Sommermonaten 2008 ein kräftiges Wachstum auf knapp unter 4,7 %. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten hatten den Konjunkturabschwung beschleunigt und die Eurozone in die Rezession getrieben. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen sank in 2008 um knapp 1,5 Prozentpunkte und erreichte zum Jahresende mit 2,86 % ein neues Rekordtief. Der Aufwärtstrend der europäischen Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar hielt bis Mitte des Jahres an. Im Juli erreichte der Euro mit knapp 1,60 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Mit einer sichtbar werdenden konjunkturellen Eintrübung in der Eurozone und dem Rückgang des Ölpreises verlor die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar an Wert. Bis zum November 2008 fiel der Wert des Euro in US-Dollar auf unter 1,30 Dollar bevor er sich im Dezember wieder leicht auf knapp 1,40 US-Dollar erholte. Die Aktienmärkte haben im Jahr 2008 einen drastischen Wertverlust erfahren. Die Angst vor einer Rezession in den USA und einer deutlichen Wachstumsabschwächung in der Eurozone führten in den ersten Wochen des Jahres zu kräftigen Kursverlusten. Im Hochsommer 2008 verstärkten sich die Sorgen um die Verfassung der europäischen Wirtschaft und die negativen Auswirkungen der US-Finanzkrise. Zudem belastete der bis auf 145 US-Dollar angestiegen Ölpreis der Sorte Brent die europäische Wirtschaft. Im Zuge der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers verzeichnete der DAX einen Rückgang um fast 30 %. Im vierten Quartal 2008 versuchten Regierungen und Notenbanken weltweit intensiv und mit hohem Mitteleinsatz, die Märkte mit Rettungsprogrammen zu stützen. Neben den USA mit einem Rettungspaket über 700 Mrd. US-Dollar brachten zahlreiche europäische Staaten, darunter auch Deutschland, umfangreiche Hilfsprogramme für die Finanzwirtschaft auf den Weg. Eine Aufhellung der konjunkturellen Perspektiven zeichnete sich bis zum Ende des Jahres nicht ab. Mit 4810 Punkten ging der DAX zum Jahresultimo aus dem Handel. Dies entspricht einem Jahresverlust von 40 %. Die Entwicklung der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken Trotz der Turbulenzen durch die Finanzmarktkrise konnten die Kreditgenossenschaften in Deutschland auch 2008 deutlich wachsen. Die addierte Bilanzsumme stieg um mehr als 36 Mrd. Euro oder 5,7 Prozent auf insgesamt 668 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen wuchs um 10 Mrd. Euro (oder 2,7 Prozent) auf insgesamt 377 Mrd. Euro. Auf der Einlagenseite konnten die genossenschaftlichen Banken ebenfalls einen Zuwachs von 4,5 % auf 461 Mrd. Euro verzeichnen. Die Mitgliederzahl hat sich in 2008 wieder erfreulich entwickelt und lag Ende des Jahres bei 16,2 Millionen, rund 140.000 mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Kreditgenossenschaften verringerte sich um 35 auf nunmehr 1.197 Institute mit 13.586 Bankstellen. 2. Entwicklung der Volksbank eG Die Finanzmarktkrise hatte auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Volksbank eG, jedoch in überschaubarem Umfang. Aufgrund inaktiver Märkte war der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren eingeschränkt. Die Marktstörungen führten dazu, dass realistische Börsenkurse nicht mehr gestellt wurden und eine Bewertung der Papiere erschwerten. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild:
Die Bilanzsumme erhöhte sich um 11,4 %. Diese Entwicklung wurde maßgeblich beeinflusst durch den deutlichen Anstieg der kurzfristigen Kundeneinlagen.
Im Kundenkreditgeschäft war durch verhaltene Nachfrage im Neugeschäft und hohe Rückführungen nur ein geringfügiger Anstieg des Kreditvolumens zu verzeichnen. Der Bestand der Wertpapieranlagen hat sich ermäßigt. Aufgrund der eingetretenen Entwicklung haben wir im größtmöglichen Umfang liquide Mittel als Festgelder bei der genossenschaftlichen Zentralbank angelegt.
Die Bankrefinanzierungen führten wir im Berichtsjahr vollständig zurück, sodass sich nur noch Einzelkreditrefinanzierungen im Bestand befinden. Bei den Kundeneinlagen ergab sich durch den Anstieg der Sicht- und Termineinlagen ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Spareinlagen wurden weiterhin in höher verzinsliche Anlagen umgeschichtet. Dienstleistungsgeschäft Im Dienstleistungsgeschäft bieten wir unseren Kunden die gesamte Produktpalette unserer Verbundpartner an. Insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R+V Versicherung, der Union-Investment Gesellschaft und den Hypothekenbanken erreichten wir gute Vermittlungsergebnisse. Das Interesse an Wertpapieranlagen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der Turbulenzen an den Kapitalmärkten jedoch abgenommen. Investitionen Aufgrund der in den Vorjahren schon durchgeführten Investitionen waren im letzten Geschäftsjahr keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich durch die Übernahme eines Auszubildenden im Vorjahr erhöht. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr investierten wir erheblich in die Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Die geplante Fusion mit der Volksbank eG, Fredenbeck, zum 1. Januar 2010 wurde weiter vorbereitet. Die Generalversammlungen in 2010 sollen hierüber entscheiden. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank eG 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren, z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und sich verändernde Rahmenbedingungen, bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken, die sich in Form von Adressenausfall-, Marktpreis- sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Zur Beurteilung, Messung und Quantifizierung der Risikolage und Risikodeckung hat die Bank Unternehmensziele mit entsprechenden Rahmenbedingungen formuliert und festgelegt. Durch die Einführung eines Konzeptes zur Gesamtbanksteuerung und mit Hilfe EDV-technischer Unterstützung ermitteln wir den Umfang der Risiken. Unsere Gesamtbankplanung und -steuerung sowie Rahmenbedingungen im Kreditgeschäft und für Handelsgeschäfte stellen sicher, dass Geschäfte nur im Rahmen klar definierter Kompetenzregelungen getätigt werden. Art, Umfang und Risikopotenzial dieser Geschäfte haben wir durch eine Risikostrategie und ein bankinternes Limitsystem begrenzt. Bei der Festlegung der Limite haben wir uns an der bankindividuellen Risikotragfähigkeit orientiert. Adressenausfallrisiken Die Ermittlung struktureller Kreditrisiken basiert insbesondere auf Kreditratings nach Verfahren der genossenschaftlichen Organisation. Die Ratingergebnisse werden nach Volumina, Blankoanteilen und Verlustpotenzial ausgewertet. Unsere EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen und Größenklassen. Die Streuung der Kundenforderungen ist ausgewogen. Kredite mit akuten Ausfallrisiken sind hinreichend wertberichtigt. Der Umfang der Forderungen mit latenten Risiken ist überschaubar; für hierin enthaltene Ausfallgefahren bestehen nach unserer Einschätzung ausreichende Abschirmungsmöglichkeiten in Form von Pauschalwertberichtigungen und Vorsorgereserven. Marktpreisrisiken Banken sind angesichts von Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen insbesondere dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken messen wir mithilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften Risikoszenarien haben wir für mögliche Ergebnisbeeinträchtigungen Limite vorgegeben, an deren Auslastung sich unsere Steuerungsmaßnahmen ausrichten. Nach den zum 31.12.2008 gemessenen Zinsänderungsrisiken werden Zinsveränderungen, die in der Ad-hoc-Betrachtung unsere Zinsprognose um einen Prozentpunkt übersteigen, unser vorausberechnetes Ergebnis nicht nennenswert belasten. Liquiditätsrisiken Unsere Finanzplanung ist streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Unsere getätigten Geld- und Wertpapieranlagen tragen neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten, um unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können. Auswirkungen durch die Finanzkrise im Bankensektor haben sich bei uns in den Liquiditätsanforderungen nicht ergeben. Operationelle Risiken Neben Adressenausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken hat sich unsere Bank aber auch auf operationelle Risiken, z. B. Betriebsrisiken im EDV-Bereich, Rechtsrisiken und allgemeinen Geschäftsrisiken, einzustellen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operativen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Den Rechts- und Betriebsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z. B. im EDV-Bereich). Versicherbare Gefahrenpotenziale haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. Zusammenfassende Risikoeinschätzung Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:
*) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). **) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I bis 2007 Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die Anforderungen des Kreditwesengesetzes über die Eigenkapitalausstattung wurden eingehalten. Bei dem von uns erwarteten Geschäftswachstum ist auch für die Zukunft die Einhaltung der Eigenkapitalgrundsätze gegeben. Die Übersicht zeigt, dass das bilanzielle Eigenkapital in 2008 weiter gesteigert werden konnte. Der Anstieg des haftenden Eigenkapitals resultiert aus Zuweisungen zu den Vorsorgereserven und der Gewinnverwendung aus dem Geschäftsjahr 2007. Kundenforderungen Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer Kundschaft entsprechen. Die durch die Generalversammlung festgesetzte Kredithöchstgrenze für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des Kreditwesengesetzes wurden während des gesamten Berichtszeitraums eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2008 wieder mit der gebotenen Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Der Umfang der Forderungen mit erhöhten latenten Risiken steht im Einklang mit der Risikotragfähigkeit der Bank. In den nächsten beiden Jahren erwarten wir aufgrund der verschlechterten Konjunkturaussichten keine ansteigende Kreditnachfrage. Wir erwarten, das jetzige Niveau im Aktivbereich des Kundengeschäftes halten zu können. Eine Verbesserung der Ertragschancen aus dem Kreditgeschäft ist daher nicht zu erwarten. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft haben sich wie folgt entwickelt:
Die Wertpapiere der Liquiditätsreserve bestehen aus variabel- und festverzinslichen Wertpapieren, Aktien von Unternehmen aus dem Deutschen Aktienindex DAX und einem Genussschein. Die Wertpapiere wurden auf der Grundlage aktueller Marktwerte bewertet, bzw. sofern diese nicht vorlagen, auf der Grundlage eines den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechenden Bewertungsmodells ermittelt (zu den Details dieses Bewertungsmodells verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang). Die festverzinslichen Wertpapiere entfallen fast ausschließlich auf Kreditinstitute. Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Durch den starken Anstieg der Kundeneinlagen war es möglich, die bestehenden Bankrefinanzierungen zurückzuführen. Kredite mit langfristigen Zinsbindungen vermittelten wir überwiegend an die Hypothekenbanken im Verbund. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. 3. Finanz- und Liquiditätslage Aufgrund der Mittelzuflüsse bei den Kundeneinlagen ist eine hohe Liquidität gegeben. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellte Liquiditätsgrundsatz wurde stets eingehalten. Die Bank konnte allen Zahlungsanforderungen der Kunden jederzeit nachkommen. Ausreichende Liquiditätsreserven bei der Zentralbank und im genossenschaftlichen Finanzverbund sind vorhanden. Für die Zukunft ist zumindest für einen Betrachtungszeitraum von zwei Jahren eine Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft nicht erkennbar. 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 /sowie abzüglich GuV-Posten /17 /und /18 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Der Zinsüberschuss stieg im Berichtsjahr wieder an und betrug 2,7 % der durchschnittlichen Bilanzsumme. Das Provisionsergebnis liegt aufgrund der rückläufigen Entwicklung im Wertpapiergeschäft unter dem des Vorjahres. Der Personalaufwand hat sich durch tarifliche Steigerungen erhöht. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind nahezu unverändert. Die Veränderung des Bewertungsergebnisses ist im Wesentlichen auf die aktuelle Finanzkrise zurückzuführen. Der Jahresüberschuss liegt fast auf der Höhe des Vorjahresergebnisses. Vermittlungschancen sehen wir neben der privaten Altersvorsorge auch im Bereich der privaten Krankenversicherung. Dies wird zu einer Stabilisierung des Provisionsergebnisses beitragen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir nach unserer Ergebnisvorschaurechnung mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Vermögenslage unseres Hauses ist durch eine überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung geprägt. Die gebildeten Wertberichtigungen für die erkennbaren und latenten Risiken in den Kundenforderungen sind angemessen; für erhöht latente Risiken im Kreditgeschäft besteht ein ausreichendes Deckungspotenzial in Form versteuerter Wertberichtigungen. Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen. Die Ertragslage des Berichtsjahres war gut. Aufgrund unserer soliden und risikobewußten Geschäftspolitik sowie der installierten Instrumentarien zur Risikosteuerung und -überwachung bewegen sich die derzeit erkennbaren Risiken der künftigen Entwicklung in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen. Steigende Ertragschancen sehen wir im laufenden Geschäftsjahr für unsere Bank aufgrund der sich abschwächenden Konjunktur nicht. III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die Finanzmarktkrise führt zu strukturellen Veränderungen für die gesamte Kreditwirtschaft. Wir beobachten diese Entwicklung sehr sorgfältig. Unser Geschäftsmodell hat sich bewährt. Aufgrund des Erfolgs der Volksbank eG in den zurückliegenden Jahren und einer positiven Ertragslage und zufriedenstellenden Eigenkapitalausstattung beurteilen wir die weitere Entwicklung zuversichtlich. Für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 erwarten wir gesamtwirtschaftlich eine Konjunktureintrübung. Durch rückläufige Exporte und verminderte Binnennachfrage kann es wieder zu Belastungen des Arbeitsmarktes kommen. Nach unserer Unternehmensplanung rechnen wir auf dieser Grundlage für das laufende und darauf folgende Geschäftsjahr nur mit geringen bzw. moderatem Wachstum im Aktivgeschäft und bei den Einlagen von Kunden. Auch für die Zukunft gehen wir von einer weiteren Stärkung unserer Eigenkapitalbasis und Risikotragfähigkeit aus. Negative Auswirkungen aus Kredit- oder Marktpreisrisiken erwarten wir nicht. Aufgrund einer unverändert sorgfältigen Finanzplanung sowie der Einbindung unserer Bank in den genossenschaftlichen Finanzverbund wird sich die Finanzlage auch künftig positiv entwickeln. Die Risiken der künftigen Entwicklung bewegen sich nach unserer Einschätzung in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen, so dass wir davon ausgehen, dass sich hieraus keine wesentlichen Beeinträchtigungen entwickeln. Vor diesem Hintergrund erwarten wir auch für die nächsten beiden Geschäftsjahre eine geordnete Vermögens- und Finanzlage sowie eine zufrieden stellende Ertragslage. Für das Geschäftsjahr 2010 kann es zu fusionsbedingten Kostensteigerungen kommen, die durch die gleichzeitig eintretenden Synergieeffekte jedoch wieder aufgefangen werden können. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass, soweit wir vorstehend Prognosen oder Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen können.
Oldendorf, 15. Juni 2009 Volksbank eG Der Vorstand: Kühlcke Peters 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2008Aktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008
3. AnhangA. Allgemeine Angaben Bedingt durch eine Aufhebung des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 KWG erfolgt abweichend zum Vorjahr der Ausweis der ausstehenden Provisionsforderungen an Kapitalanlagegesellschaften nicht mehr in der Bilanzposition Aktiva 3, sondern in der Bilanzposition Aktiva 13. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Barreserven, die Forderungen an Kreditinstitute und das Treuhandvermögen wurden zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Forderungen an Kunden erfolgte zum Nennwert, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag passiv abgegrenzt wurde. Zweifelhaft einbringliche Forderungen wurden um Einzelwertberichtigungen gekürzt ausgewiesen. Darüberhinaus wurden unversteuerte Pauschalwertberichtigungen und versteuerte Vorsorgereserven von den Forderungen an Kunden abgesetzt. Wertpapiere und Aktien des Umlaufvermögens haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Sofern bei einzelnen Wertpapieren aufgrund der Finanzkrise kein verlässlicher Börsen- oder Marktpreis vorlag, wurde der beizulegende Wert anhand eines den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung entsprechenden Bewertungsmodells ermittelt. Dabei wurden die künftigen Zins- und Tilgungsleistungen prognostiziert und mit risiko- und laufzeitadäquaten Zinssätzen unter Berücksichtigung angemessener Liquiditätsaufschläge auf ihren heutigen Barwert abgezinst (Discounted Cash-flow-Verfahren). Die Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung von degressiven bzw. linearen Abschreibungen bewertet. Erhöhte Absetzungen bzw. steuerliche Sonderabschreibungen wurden in Vorjahren in Anspruch genommen. Auf Gebäude wurden Abschreibungen nach fallenden Staffelsätzen und in linearer Form vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden dem Steuerrecht folgend mit 1/5 der Anschaffungskosten abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände wurden ebenfalls nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Abzinsung der Körperschaftsteuerguthaben aus der Zeit des Anrechnungsverfahrens erfolgte unverändert mit 3,913 %, da eine ratenweise Auszahlung dieser unverzinslichen Forderung erfolgt. Ansatz und Berechnung der Rechnungsabgrenzung erfolgte bei Disagio nach der Kapitalbeanspruchungsmethode, im übrigen zeitanteilig. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Abgezinste Sparbriefe sind mit dem Ausgabebetrag zuzüglich kapitalisierter und anteilig abzugrenzender Zinsen bis zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Den Belastungen aus Einlagen mit steigender Verzinsung bzw. Zinszuschlägen wurde durch die Bildung von Zinsrückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Für laufende Pensionen und Pensionsanwartschaften sowie für Altersteilzeitverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen Rückstellungen gebildet. Im Hinblick auf die langfristig betrachtet rückläufige Entwicklung des Zinsniveaus wurde der der Berechnung zugrunde liegende Rechnungszinsfuß in Vorjahren von 6 % auf 3,75 % gesenkt. Die übrigen Rückstellungen wurden ausreichend bemessen und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Unter den Eventualverbindlichkeiten wurden Bürgschaften und Gewährleistungsverträge mit den valutierenden Beträgen zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Andere Verpflichtungen aus unwiderruflichen Kreditzusagen wurden mit dem Unterschiedsbetrag zwischen nomineller Zusage und bereits erfolgter Teil-Inanspruchnahme bilanziert. Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden entsprechend § 340 h Abs. 1 HGB mit dem Kassakurs am 30. Dezember 2008 auf Euro umgerechnet. Bei den Sortenbeständen wurde von der Vereinfachungsregelung Gebrauch gemacht. Sie wurden zum Geldkurs am Bilanzstichtag angesetzt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2008 (volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 20.558.941 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 3.576.726 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 3.991.100 fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:
Mit der VB FinanzService Oldendorf GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. In 2008 entstanden hieraus keine Auswirkungen im vorliegenden Jahresabschluss. Mit dem genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 592.456 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 98.596 enthalten. In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 13.939 (Vorjahr EUR 16.141) enthalten. In dem folgenden Posten ist ein Vermögensgegenstand, für den eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 229.890 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 4.816.979 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 20.773 (Vorjahr EUR 24.946) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 219.704 enthalten. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen, Kapitalanlagen und langfristigen Krediten, nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein und machen 0,5 % der durchschnittlichen Bilanzsumme aus. In den Sonstigen betrieblichen Beträgen (G+V-Posten 8) sind EUR 230.525 durch die Realisierung eines Sonderpostens aus der Währungsumrechnung enthalten. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 67.645 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2.980 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 13.461. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und früherer Organmitglieder wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2008 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 172.552. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 216.384, für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 649.709. Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form der Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. in Höhe von EUR 214.896. Gemäß § 26a KWG tritt in Verbindung mit den §§ 319 ff. der Solvabilitätsverordnung als 3. Säule des Basel-II-Abkommens die Offenlegungspflicht der Institute über ihre Eigenmittel, die eingegangenen Risiken und eingesetzten Risikomanagementverfahren in Kraft. Diesen Offenlegungsbericht werden wir im Internet auf unserer Homepage unter www.vboldendorf.de veröffentlichen. Die Zahl der 2008 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 3 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband e.V. Hannoversche Straße 149, 30627 Hannover Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Kühlcke, Hans-Hermann, Geschäftsleiter Peters, Rainer, Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Reitmann, Bernd, - Vorsitzender - , Angestellter Peters, Christian, Landwirt, (bis 24.6.2008) Buck, Hans-Hinrich, Landwirt Hinrichs , Johann, Landwirt Winkel, Gerhard, Kaufmann Hemp, Hermann, Landwirt Gast, Jörg-Rainer, Lehrer Tiedemann, Peter, Steuerberater
Oldendorf, 15. Juni 2009 Volksbank eG Der Vorstand Kühlcke Peters Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank eG, Oldendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 15. Juni 2009 Genossenschaftsverband e.V. Kordes, Wirtschaftsprüfer Kuhlmann , Verbandsprüfer Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 01. September 2009 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert Ausschüsse eingerichtet. Der Kreditausschuss tagte im Berichtsjahr ein mal. Wesentliche Themen bildeten der Kreditrisikobericht und die Entwicklung ausgewählter Kreditengagements. Der Personal- und Controllingausschuss trat im Jahr 2008 zu einer Sitzung zusammen. Aus den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat berichtet worden. Der vorliegende Jahresabschluss 2008 mit Lagebericht wird vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2008 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Oldendorf, 15. Juni 2009 Der Aufsichtsrat Reitmann, Vorsitzender Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 336.037,02 wie folgt zu verwenden:
Oldendorf, 15. Juni 2009 Volksbank eG Der Vorstand: Kühlcke Peters |
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