Großhandel mit Flachglas
Ralf Steller Spedition GmbH
Christian-Wolff-Straße 7, 84085 Langquaid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Steller seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Nico Steller seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Jochen Wild seit 7.2.2017 | Prokura |
Ralf Steller seit 26.11.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ralf Steller Spedition GmbHLangquaidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Ralf Steller Spedition GmbH1. Rechtliche Grundlagen, Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Ralf Steller Spedition GmbH ist ein inhabergeführtes Speditionsunternehmen mit Sitz in Lanquaid/Niederbayern. Seit dessen Gründung im Jahr 1999 ist der Inhaber Ralf Steller bis heute als Geschäftsführer im Unternehmen tätig. Über die Jahre konnte sich die Ralf Steller Spedition GmbH zu einem bundesweit etablierten, mittelständischen Transportunternehmen entwickeln, das mittlerweile eine Vielzahl namhafter Gesellschaften diverser Industriezweige und Dienstleistungsbereiche zu dessen Kunden zählt. Der Großteil der Geschäftstätigkeiten wird innerhalb Deutschlands abgewickelt. Die Ralf Steller Spedition GmbH ist aber auch in der Lage internationale Transportdienstleistungen anzubieten. Im Geschäftsjahr 2022/2023 beschäftigt die Ralf Steller Spedition GmbH durchschnittlich 139 Mitarbeiter und verfügt durchschnittlich über 110 LKWs. Das Grundkonzept des Unternehmens sieht eine hohe Verfügbarkeit von Transportleistungen, über verschiedenste Standorte im deutschen Raum verteilt, vor. Die zentrale Logistik & Steuerung des Unternehmens erfolgt vom Standort Langquaid/Niederbayern aus. Das Dispositionsteam ist dabei 24 Stunden, 7 Tage im Einsatz, um eine zeitnahe und zuverlässige Abarbeitung der anstehenden Aufträge gewährleisten zu können. Aus diesen beiden Faktoren ergeben sich für den Kunden Vorteile hinsichtlich kürzerer Anfahrtswege und örtlicher Präsenz. Die daraus resultierende Flexibilität der Disposition führt zu Kostenvorteilen und damit verbunden einer hohen Kundenzufriedenheit. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens insgesamt gestärkt. Durch ihren modernen Fuhrpark ist die Ralf Steller Spedition GmbH in der Lage termingerechte Transportdienstleistungen mit hoher Qualität anbieten zu können. Aktuell umfasst dieser teleskopierbare Sattelauflieger, offene Megatrailer, Tieflader, Innenlader und Kran-Anhängerzüge. Der Fuhrpark wurde in den letzten Jahren auf offene LKWs ausgerichtet, da die Gesellschaft über ein hohes Maß an Spezialwissen in diesem Bereich verfügt. Aufgrund dessen konnten überwiegenden in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, der Stahlherstellung und des Stahlhandels sowie aus der Holz- und Bauindustrie Kunden gewonnen werden. Die Zusammenarbeit mit einen Großkunden führte zudem zu Umsatzsteigerungen im Bereich Wohn- und Baustellencontainer. Die zum Einsatz kommenden Transportfahrzeuge sind hierbei speziell für die Anforderungen an Ladungssicherheit und Güterschutz der unterschiedlichen Warengattungen ausgelegt. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland hat im letzten und aktuellen Jahr deutlich unter der Energiekrise aber auch der allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Situation gelitten. Trotz einer Verbesserung der Lieferprobleme der Vorjahre übten Einflussfaktoren wie hohe Inflation, gestiegene Zinsen und vor allem stark angestiegene Energiekosten hohen Druck auf die deutsche Wirtschaft aus. Im Vorjahresvergleich war das preisbereinigte BIP zum Ende des Geschäftsjahrs 2022/2023 um 0,6% niedriger als im letzten Geschäftsjahr. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten wird laut einer Prognose im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums für 2023 ein Güterverkehrswachstum von 2,2 Prozent (3,7 Prozent in 2022) erwartet, was von den Erwartungen des Bundesamtes für Logistik und Mobilität gestützt wird. Die Wettbewerbssituation innerhalb der Speditions- und Logistikbranche bleibt weitgehend unverändert. Negativ wirkt sich nach wie vor die bestehende Mautpflicht aus. Die Maut schlug im Geschäftsjahr 2022/2023 mit 19 Cent/km für Euro-6-Fahrzeuge (> 18t ab 4 Achsen) und 22,9 Cent/km für Euro-5-Fahrzeuge (> 18t ab 4 Achsen) zu Buche. Die erzielbaren Margen werden weiterhin durch die ausländische Konkurrenz, insbesondere aus den ehemaligen Ostblockstaaten, beeinflusst. Grundsätzlich werden positive Einflüsse durch die expandierende Nachfrage nach logistischen Leistungen erwartet. Maßgeblich zu dieser Entwicklung trägt die bestehende Tendenz des Outsourcings von Logistikleistungen bei. Um den Wettbewerbern innerhalb der Branche trotzen zu können, gilt es sich auf die gestiegenen Kundenwünsche nach logistischen Zusatzleistungen einzustellen. Zudem ist ein Mangel an qualifiziertem Personal zu verzeichnen. Die schwache gesamtwirtschaftliche Lage in den Vorjahren wirkte sich spürbar auf die bestehenden Frachtraten aus. Im Jahr 2021 war erstmals wieder eine Trendwende zu verzeichnen. Dem Index der Verkehrsrundschau (VR) zufolge stiegen die Frachtraten auch im Jahr 2022 ebenso deutlich. Der VR-Index erhöhte sich im Jahresverlauf 2022 von 135,02 (4. Quartal 2021) auf 142,1 (4. Quartal 2022), gefolgt von einem Rückgang auf 132,5 (1. Quartal 2023). Der Geschäftsverlauf der Ralf Steller Spedition GmbH war auch im Geschäftsjahr 2022/2023 durch eine weitere Steigerung der Gesamtleistung geprägt. Dazu beitragen hat ein leistungsfähiger Fuhrpark aus LKW und Aufliegern. Um die Leistungsfähigkeit auch weiterhin sicherzustellen, werden LKW und Auflieger geleast und nicht mehr durch Mietkaufverträge finanziert. Weiterhin schwierig gestaltete sich die Rekrutierung von geeignetem Personal. Die Geschäftsausweitung im aktuellen Geschäftsjahr ist überwiegend auf die Generierung neuer Geschäfte und der Durchsetzung von Preisanpassungen mit bestehenden Kunden zurückzuführen. Die Geschäftsentwicklung der Ralf Steller Spedition GmbH als mittelständisches Speditionsunternehmen ist aufgrund der Fokussierung der Geschäftstätigkeit auf Deutschland v.a. von der Binnennachfrage und damit von der gesamtwirtschaftlichen Produktion in Deutschland abhängig. Aufgrund der positiven Rahmenbedingungen konnten die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 erfüllt werden. Ursächlich für die positive Entwicklung waren u.a. die mangelnde Verfügbarkeit von LKWs auf dem Markt und die gute Positionierung der Ralf Steller GmbH, die sich in den letzten Jahren als zuverlässiger und leistungsstarker Logistikpartner einen guten Ruf erworben hat. Die weitgehende Weitergabe der Kostensteigerung an die Kunden führte zu einem Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2022/2023 um 301 TEuro. Trotz gestiegener Personalkosten (+306 TEuro), Abschreibungen (+123 TEuro) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+34 TEuro) erhöhte sich das EBIT um 214 TEuro auf 1.707 TEuro. Nach Abzug der Steuern wurde ein positives Jahresergebnis von 1.200 TEuro erzielt. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 erneut positiv. Aufgrund einer Steigerung der Gesamtleistung um 515 TEuro konnte das Jahresergebnis weiter verbessert werden. Der Umsatzanstieg ist mengen- und preisbedingt, da auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Abwicklung der Verkehre gesteigert und höhere Preise bei den Kunden durchgesetzt werden konnten. Insgesamt setzte sich die positive Entwicklung der Gesellschaft im Umsatzbereich fort. Die Reduzierung des Materialaufwands um 162 TEuro war im Wesentlichen auf die veränderte Zusammensetzung der Aufträge zurückzuführen. Der Anstieg der Personalaufwendungen betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 306 TEuro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 34 TEuro. Die Abschreibungen lagen mit 350 TEuro über dem Niveau des Vorjahres (227 TEuro). Der Anstieg resultiert aus der kurzen Abschreibungsdauer aus dem Erwerb von Leasingrückläufern. Infolge des positiven Ergebnisses betrug der Ertragssteueraufwand 487 TEuro. Darin sind Erträge aus der Aktivierung von latenten Steuern von 15 TEuro enthalten. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresüberschuss von 1.200 TEuro. Dies bedeutet eine Verbesserung von 149 TEuro gegenüber dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2021/2022. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 6.586 TEuro auf 7.103 TEuro. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die um 206 TEuro gestiegenen flüssigen Mittel sowie den um 237 TEuro gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 2 TEuro und blieb damit weitgehend konstant. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auch in Folge der gestiegenen Umsatzerlöse um 45 TEuro auf 2.615 TEuro. 2.3 Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich mit Eigen- und Fremdkapital. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses von 1.200 TEuro trotz der gestiegenen Bilanzsumme um 13,6%-Punkte auf 58,7%. Die Finanzierung des Fuhrparks erfolgte bis 2016 überwiegend durch sog. Mietkaufverträge. Dabei handelt sich um eine Finanzierungsform, bei der die laufenden Zahlungen auf den bereits bei Vertragsabschluss festgelegten Kaufpreis, der am Ende der "Mietzeit" fällig wird, angerechnet werden. Der im Vordergrund stehende Finanzierungscharakter der Mietkaufverträge führt zu einer Bilanzierung der LKW und der Aufleger im Anlagevermögen der Gesellschaft. Daneben erfolgt die Finanzierung des Fuhrparks im Wege der Kreditfinanzierung durch die Hausbanken. Seit dem Jahr 2016 wird anstatt der Finanzierung mittels Mietkauf nach und nach auf Leasing von LKW und Aufliegern umgestellt. Die Umstellung konnte bereits im Geschäftsjahr 2020/2021 weitgehend abgeschlossen werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Mietkaufdarlehen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 75 TEuro (Vj. 158 TEuro). Der darüber hinaus gehende Finanzierungsbedarf wird durch Darlehen von Kreditinstituten in Höhe von 618 TEuro (Vj. 1.119 TEuro), durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 844 TEuro (Vj. 788 TEuro) sowie durch Rückstellungen in Höhe von 1.141 TEuro (Vj. 1.226 TEuro) gedeckt. Der Rückgang resultiert v.a. aus Auflösungen der Personal- und Steuerrückstellungen. Die Gesellschaft weist insoweit eine konstante Finanzstruktur aus. Dabei wurde v.a. auf eine fristenkongruente Finanzierung der Investitionen geachtet. Aufgrund des im Geschäftsjahr erzielen Gewinns stieg die Eigenkapitalquote trotz der höheren Bilanzsumme deutlich. Eine hohe Eigenkapitalquote ist wichtig, um von externen Entwicklungen weitgehend unabhängig zu sein. Im Geschäftsjahr 2022/2023 erwirtschaftete die Gesellschaft einen positiven operativen Cash Flow in Höhe von 829 TEuro (Vj. 1.534 TEuro). Die positiven Liquiditätseffekte resultieren v.a. aus dem Jahresergebnis (1.200 TEuro), den Abschreibungen (350 TEuro) und dem Rückgang des sog. Working Capital (294 TEuro) sowie den Auszahlungen aus Ertragssteuern (568 TEuro). Höhere Liquiditätsabflüsse waren aufgrund des Rückgangs der Verbindlichkeiten um 97 TEuro zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Umfang von 510 TEuro (Vj. 336 TEuro), die auf das Sachanlagevermögen entfielen, getätigt. Die Einzahlungen aus Anlagenverkäufen betrugen 396 TEuro (Vj. 108 TEuro). Somit ergab sich ein negativer Cash Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 101 TEuro (Vj. -226 TEuro). Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit war mit 522 TEuro negativ (Vj. -187 TEuro). Er resultierte aus Zinszahlungen in Höhe von 21 TEuro (Vj. 21 TEuro) und der Tilgung von Darlehen mit einem Volumen von 501 TEuro (Vj. 166 TEuro). Neue Darlehen wurden im Geschäftsjahr, wie im Vorjahr, nicht aufgenommen. Der Finanzmittelbestand bestehend aus den liquiden Mitteln sowie den kurzfristig fälligen Kontokorrentverbindlichkeiten der Gesellschaft erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 206 TEuro auf 2.581 TEuro (Vj. 2.375 TEuro). Die Gesellschaft war aufgrund ausreichender Liquidität und freier Kreditlinien jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt eine stabile Grundlage für die künftige Entwicklung der Gesellschaft dar. 2.4. Zusammenfassende Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die ursprünglichen Erwartungen an die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der globalen Energiekrise nur bedingt erfüllt werden. Die Erlöse konnten im Geschäftsjahr 2022/2023 dennoch gesteigert werden. Das Ergebnis entwickelte sich trotz gestiegener Personalaufwendungen, Abschreibungen sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen, positiv. Dies gilt auch für die Vermögens- und Finanzlage. Basis für die positive Entwicklung der Gesellschaft ist der moderne Fuhrpark. Die Erzielung ausreichender Renditen und ausreichender Liquidität wird auch in Zukunft eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft bleiben. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, die v.a. aus den einschränkenden Vorgaben der Verkehrspolitik resultieren, besitzt die Gesellschaft nach wir vor eine gute Basis für eine positive Entwicklung in den nächsten Jahren. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellen die Mitarbeiter, die Flexibilität im Bereich der Disposition sowie die inhabergeführte, flache Firmenstruktur der Gesellschaft dar. Der Einsatz v.a. von LKW-Fahrern mit langjähriger Erfahrung im Transportgewerbe sowie mit der bestmöglichen Qualifikation ist ein wesentlicher Bestandteil der Firmen-Philosophie "Vertrauen und Verantwortung". Damit wird dem Grundsatz Rechnung getragen, dass die Qualität der Transportleistung im Wesentlichen von dem eingesetzten Fahrer abhängt. Um die Qualität der Mitarbeiter sicherzustellen, finden im Unternehmen regelmäßige Schulungen über Gesetzesänderungen, behördliche Transportvorschriften, Ladungssicherheit, ökonomisches Fahren und ein Fahr-Sicherheitstraining statt. Zudem sind innerhalb des Unternehmens eindeutige Leitlinien zur Einhaltung von Qualitätsstandards implementiert. Dies hilft auch den neu hinzugekommenen Fahrern, die vorgegebenen Standards einzuhalten. Die Flexibilität im Bereich der Disposition erweist sich als weiterer nichtfinanzieller Leistungsindikator. Aufgrund langjähriger, erfahrener Mitarbeiter verfügt die Gesellschaft über ein eingespieltes Team, dass mit den Abläufen und Besonderheiten des Speditionsgeschäftes bestens vertraut ist. Durch die flache Firmenstruktur ist sichergestellt, dass die Kunden immer sofort mit einem kompetenten Ansprechpartner verbunden werden. Dadurch kann auf jeden Kundenwunsch schnell und flexibel reagiert werden. Aber auch die Fahrer haben mit dem Geschäftsführer Ralf Steller und den erfahrenen Disponenten und weiteren Mitarbeitern kompetente Ansprechpartner. Das Vorliegen eines inhabergeführten Speditionsunternehmens mit kurzen Entscheidungswegen stellt eine weitere Stärke der Gesellschaft dar. Durch die Bündelung der gesamten Entscheidungskompetenz in der Zentrale in Langquaid/Niederbayern kann auf geänderte Rahmenbedingungen schnell und unbürokratisch reagiert werden. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risiken Die Ralf Steller Spedition GmbH ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Unternehmerisches Handeln bedeutet in diesem Zusammenhang Chancen zu nutzen und die damit verbundenen Risiken zu erkennen und zu kontrollieren. Risikomanagement ist somit ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Die Ralf Steller Spedition GmbH ist Risiken ausgesetzt, die zum Teil aus ihrer Tätigkeit im Speditionsgeschäft resultieren. Darüber hinaus bestehen aber auch Risiken aus allgemeinen politischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und -entwicklungen. Daneben bestehen aber auch Chancen, deren Nutzung für die weitere Entwicklung der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung sein wird. Die Gesellschaft versucht, die bestehenden Risiken rechtzeitig zu identifizieren und die möglichen Auswirkungen aus dem Eintritt von Risiken zu vermeiden. Dabei stützt sie sich v.a. auf das betriebsinterne Rechnungswesen und Controlling. Kern des betriebsinternen Controllings ist die monatliche Abbildung der Ertragslage in Form einer Soll-Ist-Analyse sowohl auf Unternehmensebene als auch auf Ebene jedes einzelnen eingesetzten LKWs. Daneben wird eine wöchentliche Analyse der Liquiditätsplanung durchgeführt. Die transparente Auswertung des Zahlenmaterials erfolgt durch die Vorlage monatlicher Berichte und Auswertungen auf Ebene der Geschäftsführung. Aber auch die ständige Beobachtung der Märkte und die aktive Hinterfragung von aktuellen Entwicklungen stellen wichtige Bestandteile des Risikomanagements dar. Die Gesellschaft hat die nachfolgend dargestellten Risiken als wesentlich identifiziert: Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges Die Situation nach der Corona-Pandemie hat sich weitgehend wieder normalisiert. Die mit der Corona-Krise verbundenen Einschränkungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten gehören weitgehend der Vergangenheit an. Insoweit sind derzeit keine bedeutenden Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ersichtlich. Der Ausbruch des Ukraine-Krieges führte zu einer allgemeinen Verunsicherung der Märkte. Eine unmittelbare Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine war v.a. der starke Anstieg der Energiekosten. Dies hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den Materialeinsatz der Ralf Steller Spedition GmbH. Die deutlich höheren Kosten konnten größtenteils im Markt weitergereicht werden, so dass sich die Auswirkungen in Grenzen hielten. Weitere negative Konsequenzen von erheblicher Bedeutung ergaben sich aus dem Angriffskrieg Russlands aber nicht. Finanzrisiken Das Geschäft der Ralf Steller Spedition GmbH unterliegt Finanzrisiken in Form von Zinsänderungs-, Liquiditäts- und Kreditrisiken. Die Gesellschaft wickelt ihre Zahlungseingänge wie auch Zahlungsausgänge überwiegend in Euro ab. Währungsrisiken bestehen daher in keinem nennenswerten Umfang. Zinsänderungsrisiken bestehen im Zusammenhang mit der Finanzierung des Anlagevermögens und resultieren aus Änderungen des Marktzinssatzes. Diesen Risiken wird durch eine möglichst fristenkongruente Finanzierung der Investitionen begegnet, die die Auswirkungen von Zinssteigerungen begrenzen. Des Weiteren bestehen Liquiditätsrisiken hinsichtlich der fristgerechten Erfüllung von finanziellen Verpflichtungen. Diesen Risiken begegnet die Ralf Steller Spedition GmbH mit der Bildung von Reserven in Form von nicht genutzten Kreditlinien, einer stetigen Überwachung der Liquidität im Rahmen des monatlichen Reporting und durch eine detaillierte Liquiditätsplanung. Wesentliche Ausfallrisiken von Forderungen bestehen für die Ralf Steller Spedition GmbH grundsätzlich nicht, da es sich bei den Hauptkunden in der Regel um große Gesellschaften mit guter Bonität handelt, die zudem laufend geprüft wird. Das Ausfallrisiko der übrigen Debitoren wird weitgehend durch Diversifikation und damit Risikostreuung minimiert. Darüber hinaus besteht ein aktives Debitorenmanagement einschließlich eines funktionierenden Mahnwesens aufgrund dessen rechtzeitig auf Bonitäts- und Liquiditätsrisiken von Kunden reagiert werden kann. Hinsichtlich der aktuellen Rahmenbedingungen wird dem Debitorenmanagement eine noch stärkere Bedeutung beigemessen. Zudem werden die allgemeinen finanzwirtschaftlichen Risiken durch eine periodisch wiederkehrende Beobachtung der Finanzmärkte kontrolliert. Steuer-, wettbewerbs- und umweltrechtliche Risiken Um mögliche Risiken aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen zu steuern, werden Entscheidungen und die Gestaltung der Geschäftsprozesse auf eine umfassende rechtliche Beratung durch externe Fachleute, aber auch auf eigenes Know-how gestützt. Umweltschutzrisiken wird durch entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung entgegengewirkt. Die Optimierung der Aktivitäten im Bereich des Prozess- und Qualitätsmanagements steht Mittelpunkt der gesellschaftlichen Unternehmungen. Markt- und Wettbewerbsrisiken Die Ralf Steller Spedition GmbH ist inhärenten Markt- und Wettbewerbsrisiken ausgesetzt. Es besteht nach wie vor ein starker Wettbewerb auf dem Speditions- und Logistiksektor, insbesondere mit Unternehmen aus Osteuropa. Diese intensive Wettbewerbssituation kann zu einem verstärkten Preisdruck auf das Dienstleistungsangebot führen. Die Entwicklung der Wettbewerbssituation kann sich negativ auf die Ertragslage auswirken. Haftungsrisiken Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken bestehen Versicherungen, welche sicherstellen sollen, dass mögliche finanzielle Auswirkungen minimiert bzw. grundsätzlich ausgeschlossen werden können. Deren Umfang wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Es ist davon auszugehen, dass die abgeschlossenen Verträge alle erdenklichen Risiken abdecken. Evtl. auftretende Schadensfälle sollten daher keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquidität, die Finanzlage und Ertragssituation haben, welche die Existenz des Unternehmens gefährden könnten. IT-Risiken Die Geschäftstätigkeit der Ralf Steller Spedition GmbH ist stark von IT-gestützten Prozessen abhängig. Eine mangelnde oder geminderte Verfügbarkeit/Funktion der IT-Systeme kann die Geschäftstätigkeit negativ beeinflussen. Daher werden die stetige Optimierung und Entwicklung der verwendeten Systeme sowie bestehenden IT-Sicherheitssysteme vorangetrieben. 5.2. Chancen Die aufmerksame Beobachtung und das systematische Management bestehender und möglicherweise neu auftretender Risiken sollen sicherstellen, dass die Ralf Steller Spedition GmbH die sich bietenden Chancen nutzen kann. Aus Sicht des Unternehmens bestehen insbesondere folgende Chancen für die Gesellschaft: Die Ralf Steller Spedition GmbH verfügt über flache Entscheidungsstrukturen, die eine schnelle Reaktion auf geänderte Rahmenbedingungen ermöglichen. Durch die schnelle Anpassung an neue Rahmenbedingungen können gegebenenfalls Vorteile gegenüber anderen Wettbewerbern genutzt werden, um den gegenwärtigen Standpunkt beizubehalten und ggf. zu stärken. Zudem verfügt die Gesellschaft aufgrund der flachen Hierarchien und den damit verbundenen Kostenvorteilen über eine gute Wettbewerbssituation, die sie in die Lage versetzt neue Kunden zu akquirieren und auf neue Herausforderungen schnell reagieren zu können. Bei sich ändernden Rahmenbedingungen können darüber hinaus Kapazitäten schnell angepasst werden. Die aktuell bestehende hohe Nachfrage nach Transportdienstleistungen verbunden mit einem eher knapper werdenden Angebot u.a. in Folge fehlenden Personals eröffnet die Möglichkeit höhere Vergütungen mit besseren Margen am Markt durchsetzen. Dies kann zu einer verbesserten Ertragssituation und zur Realisierung weiterer Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens führen. Schließlich resultieren Chancen daraus, dass die Gesellschaft ihr Dienstleistungsportfolio an neue Bedürfnisse der Kunden anpassen bzw. die bereits bestehenden langfristigen Geschäfte um weitere Serviceleistungen erweitern kann. Insoweit können durch die Umsetzung innovativer Ideen und der Erschließung neuer Märkte und Vertriebswege die damit verbundenen Chancen genutzt werden, um das Transportnetzwerk der Gesellschaft weiter ausbauen zu können. 5. Prognosebericht Aufgrund der schwachen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland infolge der Inflation wird mit einem Rückgang des BIP um 0,4% im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Die Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt damit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück (Quelle: Ifo Institut). Auch für das Jahr 2024 wird mit einem Rückgang des BIP um 0,5% gerechnet (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft). Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen sich damit weiter als schwierig dar. Im Gegensatz zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sind die Vorhersagen für die Entwicklung der Speditions- und Logistik-Branche weitgehend positiv. So wird nicht nur mit einer Zunahme der Beförderungsmengen gerechnet, sondern auch mit deutlich höheren Frachtraten. Nach Prognosen der Intraplan Consult für die "Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr" vom Juni 2023 wird im Straßenverkehr allerdings mit einer Reduktion des Transportaufkommens für 2023 um 0,6 % bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Transportleistung um 0,4 % gerechnet. Laut Zahlen der Verkehrsrundschau sind die Frachtraten trotz der anhaltenden Corona- und Ukraine-Krise in 2022 auf einen neuen Rekordwert von 142,1 Punkten gestiegen, gefolgt von einem Rückgang im 1. Quartal 2023 auf 132,5. Die Branche geht für die nahe Zukunft von steigenden bzw. zumindest gleichbleibenden Frachtraten aus. Die Ralf Steller Spedition GmbH rechnet damit, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch auf ihre Geschäftsentwicklung auswirken werden. Ergebnismindernd werden sich vor allem die höheren Mautkosten, höhere Dieselpreise und höhere Personalkosten auswirken. Positive Ergebniseffekte werden v.a. aus dem weiteren Umbau des Fuhrparks auf offene LKWs erwartet. Zudem wird damit gerechnet, dass auch im Geschäftsjahr 2023/2024 höhere Frachtpreise durchgesetzt werden können. Insgesamt ist die Ralf Steller GmbH für die künftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Neben einem modernen Fuhrpark, mit dem ein breites Spektrum von Transportdienstleistungen abgedeckt werden kann, gehören v.a. die flachen Strukturen, Qualitätsorientierung und Flexibilität zu den Stärken des Unternehmens. Das eigene Verwaltungsgebäude trägt zur weiteren Optimierung der Verwaltungs- und Dispositionsabläufe bei. Vor diesem Hintergrund geht die Ralf Steller Spedition GmbH daher mittel- und langfristig weiterhin von einer positiven Entwicklung der Geschäftstätigkeit aus. Kurzfristig ist aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit Stammkunden und der dadurch entstandenen engen Kundenbindung die Basisauslastung auch für das Geschäftsjahr 2023/2024 weitgehend sichergestellt. Unter Berücksichtigung der dargestellten Rahmenbedingungen erwartet die Gesellschaft aber für das Geschäftsjahr 2023/2024 geringere Umsätze und ein positives Jahresergebnis, dass allerdings deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen dürfte.
Langquaid, im Dezember 2023 Ralf Steller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276 S. 1, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Sofern außergewöhnliche Abschreibungen notwendig waren, wurden diese vorgenommen. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände erfolgten linear. Die Abschreibungen auf die Zugänge der Sachanlagen wurden unter Zugrundelegung der jeweiligen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibung auf den Altbestand erfolgte ebenfalls nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00) werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet. Notwendig gewordene Abschreibungen wurden entsprechend vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Aktive latente Steuern - Die Beträge der sich ergebenen Steuerentlastung werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Ermittlung wird versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) vorgenommen. Künftig erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2 % p.a. berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt (1,8 % p.a.). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Kosten- und Preissteigerungen wurden berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, passivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. C. Weitere Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen sind kurzfristig, die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 125.036,24 (Vj. Euro 3.884,35) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Aktive latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf Differenzen bei der Pensionsrückstellung. Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Bilanzstichtag beträgt Euro 67.220,60 (Vj. Euro 52.394,93). Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: Erhöhung aktive latente Steuern um Euro 14.825,67. 4. Eigenkapital, ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge, die sich wie folgt zusammensetzen:
5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) angewendet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: Zinssatz: 1,8 % (durchschnittlicher Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt) Rententrend: 2,00% p.a. Sterbetafeln: "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen wurden folgende Werte ermittelt:
Im Berichtsjahr ergab sich aus der Vermögensverrechnung ein passiver Überhang von Euro 197.272,00 (Vj. Euro 156.261,00). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre i.H.v. 1,57 % und der Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre i.H.v. 1,80 % beträgt Euro 10.993,00. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen, Forderungsabtretungen sowie einer Bürgschaft des Gesellschafters besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind Euro 74.747,75 (Vj. Euro 158.295,98) durch Sicherungsübereignung besichert. 8. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen für Wartungs- und Leasingverträge bestehen in Höhe von Euro 6.194.624,21 (Vj. Euro 6.129.264,91).
D. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf Euro 13.750,30 (Vj. Euro 14.436,22). 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen belaufen sich auf Euro 7.280,00 (Vj. Euro 7.337,00). 3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steueraufwand enthält Erträge aus der Bildung von aktiven latenten Steuern in Höhe von Euro 14.825,67 (Vj. Euro 10.768,12). E. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022/2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 139 (Vj. 141) Mitarbeiter. Zusätzlich wurden zwei Auszubildende im kaufmännischen Bereich und zwei Auszubildende im gewerblichen Bereich beschäftigt. Davon entfallen auf: durchschnittliche Mitarbeiterzahl
2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Ralf Steller, Speditionskaufmann. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angaben bezüglich der Gebühren des Abschlussprüfers. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.200.440,22 auf neue Rechnung vorzutragen.
Langquaid, den 22. Dezember 2023 Ralf Steller Spedition GmbH Ralf Steller, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ralf Steller Spedition GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ralf Steller Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ralf Steller Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanen Umfang und die Zeitlanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, den 22. Dezember 2023 dhpg
GmbH
Hahn, Wirtschaftsprüfer Dr. Gabelsberger, Wirtschaftsprüfer |
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