LeiterPlatten Pfullingen GmbH

Sandwiesenstraße 3, 72793 Pfullingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 730851
Vorher
KLEVIS LEO Vermögensverwaltungs-GmbH
Eingetragen
29.6.2009
Branche
Herstellung von bestückten LeiterplattenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Produktion und der Vertrieb von elektrischen, elektronischen, elektromechanischen, optoelektronischen und technischen Bauelementen und Geräten und die Ausführung aller Geschäfte, die hiermit im Zusammenhang stehen.

Historie

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Management

NameRolle
Hartmut Rainer Brandt
seit 6.11.2012
Liquidator
Norbert Grauer
seit 1.10.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

80.10% identifiziert19.90% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Benno HufschmidtGrund Invest Kleve GmbH
42.40%
Heike KoenenGrund Invest Kleve GmbH+1
37.70%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Zevens-Stiftung vertr. durch Zevens Verwaltungsstiftung
19.90%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

LeiterPlatten Pfullingen GmbH

(vormals: KLEVIS LEO Vermögensverwaltungs-GmbH)

Pfullingen

(vormals: Kleve)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 04.06.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

Unsere Gesellschaft hat mit Wirkung auf den 01.09.2009 im Rahmen eines asset-deals die betriebsnotwendigen Aktiva der Leiterplattenproduktion der RUWEL GmbH i.I. am Standort Pfullingen erworben und das operative Geschäft der ehemaligen unselbständigen Niederlassung der RUWEL GmbH i.I., Geldern (Niederrhein), übernommen. Vor diesem Hintergrund liegt ein Rumpfgeschäftsjahr vor.

Da der Standort in der Vergangenheit als Zweigwerk der RUWEL GmbH i.I. in allen Bereichen der Unternehmenssteuerung in die zentralen Systeme des Hauptwerks in Geldern eingebunden war, war das Rumpfgeschäftsjahr neben der Aufnahme der Leiterplattenproduktion geprägt durch den Aufbau der Administration und des Vertriebs. Während in 2009 die Daten verarbeitenden Anwendungen und Systeme noch im Rahmen von Kooperationsverträgen mit der RUWEL i.I. und anschließend auch mit der RUWEL International GmbH, Geldern, abgewickelt wurden, wurden parallel eigene Systeme vorbereitet, die in 2010 auch eine Selbständigkeit im EDV-Bereich sicherstellen sollen.

Während in den vergangenen Jahren bedingt durch die allgemeine Wirtschaftskrise im Bereich der Leiterplattenproduzenten durch weg brechende Auftragsvolumen eine Marktbereinigung stattgefunden hat, konnte für unsere Gesellschaft bzw. für unseren Standort erreicht werden, dass trotz der Einbindung in die Abwicklung der RUWEL GmbH i.I. keine Kunden verloren gingen und durch sofort mit Übernahme eingeleitete Maßnahmen neue Kunden gewonnen werden konnten.

Die Produktionseinrichtungen unseres Werks sind ausgerichtet auf Expressfertigung, Musterfertigung sowie Serienfertigung mit kleinen und mittleren Volumen. Hinsichtlich der Zielgruppen ist unser Kundenkreis weit gestreut, wodurch zum einen durch Verteilung auf viele Kunden und zum Anderen auch durch Verteilung auf die verschiedensten Branchen eine deutlich ausgeprägte Risikostreuung erreicht wird. Gleichzeitig können in diesen Fertigungsbereichen höhere Ertragsmargen als im Großserienbereich erzielt werden.

In den vergangenen Jahren (unter der RUWEL GmbH) wurden sowohl im Zielkundenbereich wie auch in den Auftragsvolumina diese den Standort Pfullingen ausmachenden Merkmale außer acht gelassen, wodurch die unternehmerischen Ziele für den Standort teilweise nicht erreicht werden konnten.

Während unter der RUWEL GmbH i.I. durch eine hohe Auslastung in der Produktion Wartungsintervalle zu Lasten der Qualität nicht konsequent eingehalten wurden, wurden seit der Übernahme durch unsere Gesellschaft Maßnahmen zur Prozessoptimierung und Instandhaltung erfolgreich intensiviert. Durch Schulungsmaßnahmen und aktuelle Information der Mitarbeiter wurde die Belegschaft intensiv in die Prozessoptimierung eingebunden.

Mit der Ausrichtung auf das vorbeschriebene Zielkunden- und Produktsegment wurden extreme Anstrengungen in Qualität und Liefertreue investiert, wodurch erreicht wurde, dass der Auftragseingang in allen Bereichen mit Stückzahlen und Werten alle historischen Daten, kontinuierlich wachsend, deutlich übersteigt.

Kern des Auftragseingangs sind Musterfertigungen, die im Rumpfgeschäftsjahr und auch in 2010 durch erbrachte Qualität und Liefertreue zu 100 % in Serienaufträge mündeten.

Im Rahmen der Abwicklung der RUWEL GmbH i.I. wurde im Sommer vor der Übernahme durch unsere Gesellschaft ein last-order-call durchgeführt, wodurch die Kunden des Standorts aus Unsicherheit vor der weiteren Entwicklung in den Monaten Mai bis August 2009 große Auftragsvolumina vorzeitig abgerufen haben. Dadurch bildet sich die Entwicklung der Leistung und des Umsatzes verzögert ab und wird maßgeblich ab dem 2. Quartal 2010 durch kontinuierliche Steigerungen die Planwerte des forecast erreichen.

Die erforderliche Liquidität mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs wurde durch einen Kontokorrentkredit durch die Volksbank Reutlingen sowie Gesellschafterdarlehen der EU-CO Gesellschaft für europäische Beteiligungen mbH (EU-CO), die als Muttergesellschaft 100 % der Geschäftsanteile an unserer Gesellschaft hält, gesichert. Anfang Februar 2010 wurde das Stammkapital von T€ 25 auf T€ 500 erhöht.

Seit Februar 2010 stellt Bibby Financial Services GmbH, Düsseldorf, Factoring für den gesamten Forderungsbestand zur Verfügung. Hierüber wird dann auch eine weitere Ausweitung des Geschäftsvolumens liquiditätsmäßig abgesichert.

Die Ertragslage 2009 (Fehlbetrag von T€ 354) ist geprägt durch die Bildung von Rückstellungen (T€ 321), denen jedoch auch Wertreserven im Auftragsbestand und im Umlaufvermögen gegenüberstehen, die aus handelsrechtlichen Vorschriften (Vorsichtsprinzip) heraus im Jahresabschluss jedoch keine Berücksichtigung finden können.

Dies voraus geschickt wurde das operative Geschäft, das in einen Umsatz, ergänzt um Bestandsveränderungen, von T€ 3.301 mündet, im Wesentlichen kostendeckend abgewickelt. Die noch leicht erhöhte Materialeinsatzquote (ca. 50 %) ist bedingt durch die schon erwähnte Umstellung der Produktionsprozesse auf die Kernkompetenzen. Die eingeleitete Prozessoptimierung wird zu einer sinkenden Materialeinsatzquote und damit zu einer deutlichen Verbesserung des Roh- und auch Betriebsergebnisses beitragen.

Diese Entwicklung entspricht in Anbetracht des Rumpfgeschäftsjahrs, das durch hohen Aufwand bezüglich Produktionsneuausrichtung, Marktpositionierung, Vertriebsaufbau und Verselbständigung in allen Betriebsbereichen geprägt war, voll den Erwartungen und bildet eine hervorragende Basis für die weitere Geschäftstätigkeit.

Der Fehlbetrag selbst wurde im Rahmen der Gesellschafterdarlehen bzw. nach der Kapitalerhöhung innerhalb des Stammkapitals aufgefangen.

Die Vermögenssituation ist - insbesondere auch unter dem Aspekt der bereits erfolgten Kapitalerhöhung auf T€ 500 - insgesamt ausgeglichen.

Im Rahmen des oben bereits geschilderten asset-deals wurden durch unsere Gesellschaft alle Aktiva des Standortes zum einen von der RUWEL i.I. und zum anderen von der EU-CO erworben.

Während der Kaufpreis für die Übernahme des Maschinenparks in Höhe von ca.  5,3 Mio. durch die BAG Bankaktiengesellschaft, Hamm, finanziert wurde, wird der Kaufpreis für das Vorratsvermögen in Höhe von ca.  1,8 Mio. durch die EU-CO finanziert. Ebenso wird im Rahmen getroffener Vereinbarungen mit der EU-CO (als Sicherungsnehmer) der Restkaufpreis in Höhe von ca.  4,5 Mio. für die Immobilie, die von der RUWEL GmbH i.I. erworben wurde, gestundet. Die aus den Erwerbsvorgängen geschuldeten Mehrwertsteuerbeträge in Höhe von insgesamt ca. T€ 1.200 werden in 2010 verrechnet und sind insoweit ebenfalls gestundet.

Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von ca. T€ 670 stehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit ca. T€ 639 gegenüber.

Die Bestände des Anlage- und Umlaufvermögens sind insgesamt fristgerecht finanziert, was zu einer ausgewogenen Vermögenslage führt.

Die LeiterPlatten Pfullingen GmbH hat durch eine Neupositionierung sowohl im Marktsegment Muster- und Expressfertigung als auch im Bereich der Fertigung von kleinen und mittelgroßen Serien in kürzester Zeit eine sehr hohe Marktakzeptanz erreicht.

Die weitere Festigung der bereits vorhandenen Kundenpotenziale und die Akquisition von Neukunden verstärken die hervorragenden Chancen, sowohl das Auftragsvolumen und damit auch das Umsatzvolumen kostenoptimierter zu realisieren und die Rentabilität des Unternehmens weiter zu stärken und zu verbessern.

Die seit Übernahme im September 2009 schnell erreichte Optimierung der Fertigungsprozesse bei gleichzeitiger Verbesserung der Wartung und Instandsetzungsarbeiten sichern die aufgebauten Kundenbeziehungen durch eine hohe Lieferpünktlichkeit und Qualität. Dies sind die maßgeblichen Schlüsselpositionen, die die Kundenzufriedenheit und damit auch die Kundenbindungen sichern. In diesen Bereichen hat sich unsere Gesellschaft deutlich positiv von den Werten der Vergangenheit abgesetzt, was in diversen Kundenaudits ausdrücklich mehrfach bestätigt wurde.

Hier liegen die Chancen, weitere Marktpotentiale zu erschließen, wobei moderate Kapazitätsanpassungen im Rahmen des vorhandenen Maschinenparks technisch möglich sind. Im Personalbereich, der durch die Abwicklung unter der RUWEL GmbH i.I. auf das erforderliche Maß der heutigen Produktion reduziert wurde, können erforderlichenfalls aus dem Markt die erforderlichen zusätzlichen Kräfte gewonnen werden.

Gleichzeitig kann durch die breite Streuung auf eine Vielzahl von Kunden in den unterschiedlichsten Branchen und Technologiebereichen das Forderungs- Risiko auf der Abnehmerseite deutlich minimiert werden.

Hinsichtlich des Rohwareneinkaufs werden die Marktbewegungen und Preisentwicklungen intensiv beobachtet, so dass zeitnah auf Wertveränderungen reagiert werden kann und damit sowohl das absolute Kosten- wie auch das Kalkulationsrisiko kontrolliert gehandhabt werden kann.

Im Übrigen sind keine Risiken bekannt, die den Bestand des Unternehmens gefährden.

Die Perspektiven des Unternehmens sind vielfältig positiv. Während die Festigung der Marktposition über Liefertreue und Qualität das Auftragsvolumen sichern und ausweiten, können über weitere Prozessoptimierungen Einsparpotenziale gehoben und damit die Rentabilität und Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig gefestigt und gesteigert werden.

Die Geschäftsführung geht davon aus, auch das prognostizierte Ergebnis von ca. T€ 450 zu erreichen, wobei die zuvor beschriebene verzögerte Umsetzung des Auftragsvolumens in finalen Umsatz hier eine geringfügige Reduzierung verursachen kann.

Basierend auf der aktuellen Entwicklung und deren Fortschreibung wird die Gesellschaft ein kontrolliertes Wachstum verfolgen und bei ausgewogenen Vermögensverhältnissen den erforderlichen Kapitaldienst und eine ausreichende Liquidität sicherstellen.

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen und ist an keinen anderen Gesellschaften beteiligt.

Die Aussagen für die Zukunft stellen einen Überblick dar, die auf Informationen beruhen, die der Geschäftsführung zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Wenn die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so
können die zu erwartenden Ergebnisse von den tatsächlichen abweichen. Daher kann für diese Angaben keine Gewähr übernommen werden.

Pfullingen, im Juni 2010

Die Geschäftsführung

Bilanz

AKTIVA

31.12.2009
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen 10.411.122,61
1. Grundstücke und Bauten 4.698.649,50
2. Technische Anlagen und
Maschinen
5.712.040,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
432,64
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.264.026,28
I. Vorräte 2.172.966,93
1. Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
871.935,84
2. Unfertige Erzeugnisse 369.935,59
3. Fertige Erzeugnisse 931.095,50
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
2.028.329,51
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
638.543,50
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.389.786,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 62.729,84
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 21.420,00
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL
GEDECKTER FEHLBETRAG
329.137,99
SUMME Aktiva 15.025.706,88
PASSIVA
31.12.2009
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Fehlbetrag -354.137,99
nicht gedeckter Fehlbetrag 329.137,99
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 321.376,37
C. VERBINDLICHKEITEN 14.704.330,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
5.584.036,72
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
669.794,08
3. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
8.273.331,89
4. Sonstige Verbindlichkeiten 177.167,82
SUMME Passiva 15.025.706,88

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 04.06.2009 bis zum 31.12.2009

31.12.2009
EUR
31.12.2009
EUR
Rohergebnis 1.645.297,11
1. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.202.696,18
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für
Altersversorgung und
Unterstützung
-214.256,73
-1.416.952,91
2. Abschreibungen
a) Auf Sachanlagen -47.713,16
3. Sonstige betriebliche
Aufwendungen
-530.857,19
Zwischensumme -350.226,15
4. Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
-1.954,84
5. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
-352.180,99
6. Sonstige Steuern -1.957,00
7. Fehlbetrag -354.137,99
0,00

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2009

Grundlagen

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung wurden beachtet. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gegliedert nach den rechtlichen Vorschriften des Bilanzrichtliniengesetzes vom 19. Dezember 1985.

Bilanzierungsmethoden

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Sofern es der Übersichtlichkeit dient, wurden - entsprechende Wahlrechte vorausgesetzt - die erforderlichen Angaben in den Anhang übernommen.

Bewertungsmethoden

Sachanlagen wurden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Gebäude wurden über eine Nutzungsdauer von 33 Jahren abgeschrieben. Aufgrund des Erwerbs des beweglichen Anlagevermögens zum 31. Dezember 2009, 24.00 Uhr, wurden im Rumpfgeschäftsjahr 2009 noch keine Abschreibungen verrechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden entsprechend den Regelungen in § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr 2009 zu einem Sammelposten zusammengefasst und mit 20 % linear abgeschrieben.

In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Als Anschaffungskosten der Rohstoffe und der Handelsware sind die zeitlich letzten Einstandspreise zugrunde gelegt worden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. In den Herstellungskosten sind die Materialkosten entsprechend der Bewertung der Rohstoffe erfasst. Die Lohneinzelkosten sowie die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sind durch angemessene Kostensätze anhand der Kostenstellenrechnung berücksichtigt worden. Bei der Ermittlung der Zuschlagssätze wurde von einer normalen Kapazitätsauslastung ausgegangen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko sowie für Zinsverluste und Mahnkosten wurde darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zu Anschaffungskosten erfasst.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen angemessen und ausreichend berücksichtigt worden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Forderungen wurden mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag bewertet. Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag sind berücksichtigt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist der Anlage 1 zu entnehmen. Dort ist auch die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres in einer der Gliederung des Anlagevermögens entsprechenden Aufgliederung angegeben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Rückstellungen

Gemäß § 327 Nr. 2 HGB werden auf die Angaben verzichtet.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten und deren Besicherung sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) ersichtlich.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen einerseits die EU-CO Gesellschaft für europäische Beteiligungen mbH, Kleve, aus der Kaufpreisverpflichtung für den Erwerb des Werkes Pfullingen von der RUWEL GmbH i.I. Andererseits werden kurzfristige Gesellschafterdarlehen der EU-CO Gesellschaft für europäische Beteiligungen mbH ausgewiesen (T€ 626). Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. S. v. § 42 Abs. 3 GmbHG dar.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag bei der LeiterPlatten Pfullingen GmbH nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Ferner ergeben sich für die LeiterPlatten Pfullingen GmbH zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, aber für die Beurteilung der finanziellen Lage von Bedeutung sind:

1. Aus Mietverträgen (Jahresbetrag 2010) 24.414,00
2. Aus Leasingverträgen (Jahresbetrag 2010) 25.638,96
3. Aus schwebenden Verpflichtungen aus Investitionsvorhaben (Bestellobligo) 537.443,13
587.496,09

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Abschreibungen

In 2009 wurden keine Abschreibungen vorgenommen, die allein nach steuerrechtlichen Vorschriften zulässig sind.

Sonstige Angaben

Mitglieder der Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft wurden folgende Herren bestellt:

Bernd Zevens, Kleve, Kaufmann (ab 16.07.2009)

Hartmut Brandt, Pfullingen, Dipl.-Ing. (ab 04.09.2009)

Norbert Grauer, Kusterdingen, Techniker (ab 04.09.2009)

Wolfgang Lohmann, Kleve, Kaufmann (vom 04.06.2009 bis 16.07.2009)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates

Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt wurden bei der LeiterPlatten Pfullingen GmbH beschäftigt:

Mitarbeiter insgesamt (ohne Auszubildende) 97
davon gewerbliche Arbeitnehmer 70
davon Angestellte 27

Verbundene Unternehmen

Mutterunternehmen i. S. d. § 290 HGB ist die EU-CO Gesellschaft für europäische Beteiligungen mbH, Kleve.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Fehlbetrag in Höhe von € 354.137,99 auf neue Rechnung vorzutragen.

Pfullingen, im April 2010

Die Geschäftsführung

Feststellung des Abschlusses zum 31.12.2009

Der aufgestellte Abschluss zum 31.12.2009 wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 26.08.2010 festgestellt

Anlagespiegel zum 31.12.2009

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Stand
04.06.2009 Zugang Abgang 31.12.2009
Euro Euro Euro Euro
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 4.729.493,50 0,00 4.729.493,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.728.801,47 0,00 5.728.801,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
0,00 540,80 0,00 540,80
Gesamt 0,00 10.458.835,77 0,00 10.458.835,77
Abschreibungen
Stand Stand
04.06.2009 Zugang Abgang 31.12.2009
Euro Euro Euro Euro
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 30.844,00 0,00 30.844,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 16.761,00 0,00 16.761,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
0,00 108,16 0,00 108,16
Gesamt 0,00 47.713,16 0,00 47.713,16
Buchwerte
Stand Stand
31.12.2009 04.06.2009
Euro Euro
Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.698.649,50 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.712.040,47 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
432,64 0,00
Gesamt 10.411.122,61 0,00

LeiterPlatten Pfullingen GmbH, Pfullingen

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2009

Verbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von

ART
bis zu
1 Jahr
1 bis zu
5 Jahren
mehr als
5 Jahre
Sicherheit
Art
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten



5.584.036,72



1.192.816,25



2.669.303,97



1.721.916,50
Davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Stand 31.12.2009 = 5.291.220,47 €
1)
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen


669.794,08


669.794,08


0,00


0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen



8.273.331,89



1.631.331,89



6.642.000,00



0,00
Davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Stand 31.12.2009 = 4.500.000,00 € / Grundschulden
Sonstige
Verbindlichkeiten

177.167,82

177.167,82

0,00

0,00
14.704.330,51 3.671.110,04 9.311.303,97 1.721.916,50

1) Sicherungsübereignung der Maschinen und Anlagen am Standort Pfullingen, Bürgschaft der EU-CO Gesellschaft für europäische Beteiligungen mbH, Kleve, in Darlehenshöhe Neufassung der bestehenden Bürgschaft des Herrn Zevens vom 04.10.2006

Feststellung des Jahresabschlusses

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Fehlbetrag in Höhe von € 354.137,99 auf neue Rechnung vorzutragen.

Pfullingen, im April 2010

Die Geschäftsführung

Feststellung des Abschlusses zum 31.12.2009

Der aufgestellte Abschluss zum 31.12.2009 wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 26.08.2010 festgestellt

Bestätigungs- bzw. Versagungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LeiterPlatten Pfullingen GmbH, Pfullingen, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 04. Juni bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regeln des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Krefeld, 09. Juni 2010

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