Alfa Handels- und Marketing GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fertigwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens-Uwe Mätzig seit 19.3.2026 | Geschäftsführer |
Nico Andres seit 16.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.90% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GLOBUS Holding GmbH & Co. KGSt. WendelKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022KonzernlageberichtGeschäftsfelder Der GLOBUS Konzern zählt zu den führenden Handelsunternehmen in Deutschland und zugleich zu den wenigen großen, unabhängigen Familienunternehmen des deutschen Einzelhandels. Mit dem Generationswechsel in der Geschäftsführung der GLOBUS Holding GmbH & Co. KG von Herrn Thomas Bruch auf seinen Sohn, Matthias Bruch, zum 1. Juli 2020 wurde auch ein Perspektivwechsel in Bezug auf die operativen Unternehmensfelder mit einem Gesamtblick für Strategie und Synergien initiiert. Dies spiegelt sich bereits in der Neuaufstellung der Geschäftsführung für Tschechien und Russland sowie in Form einer länderübergreifenden Leitung für Digitalthemen wider. Zur weiteren Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie zur Hebung von Synergien erfolgte in diesem Geschäftsjahr die Neustrukturierung der Unternehmenssteuerung nach Sparten, sodass die Unternehmensbereiche Markthallen, Tschechien und Russland ab dem Geschäftsjahr 2021/2022 in der Sparte Hypermärkte geführt werden. Eine entsprechende Zusammenfassung ist in der Darstellung im Konzernlagebericht erfolgt. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Die Sparte Baumärkte umfasst zum 30. Juni 2022 noch die Elektrofachmärkte, die im Juli 2022 im Rahmen eines Asset Deals mit Übergang zum 1. Oktober 2022 verkauft wurden. Wesentliche strategische Eckpfeiler des Konzerns sind eine regionale Ausrichtung der Standorte in Verbindung mit einem großen operativen Gestaltungsspielraum der Sparten. Daneben hält die Immobiliensparte einen Großteil der Betriebsimmobilien, um hier die notwendige Flexibilität für die Geschäftsmodelle zu gewährleisten. In der Sparte Sonstiges werden der Holdingbereich sowie konzernübergreifende Konsolidierungsbuchungen zusammengefasst. Als Handels- und Dienstleistungsunternehmen steht bei GLOBUS zudem eine dialog- und werteorientierte Unternehmenskultur im Vordergrund, die in einer konsequenten Kundenorientierung deutlich wird. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Während sich die Wirtschaftsleistung der Länder im Geschäftsjahr 2021/2022 im Vergleich zu den beiden ersten Jahren der Coronapandemie merklich erholt hat, wirkt sich der Russland-Ukraine-Konflikt auf die gesamtwirtschaftliche Lage, insbesondere auf die Entwicklung der Verbraucherpreise, materiell aus. Deutschland Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland preisbereinigt um durchschnittlich 2,2 % gewachsen. Im Vorjahr hatte es sich mit - 0,1 % noch leicht rückläufig entwickelt. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen lag das Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung im zweiten Geschäftshalbjahr mit durchschnittlichen 2,9 % über dem Mittelwert des ersten Halbjahres von 1,5 %. Die privaten Konsumausgaben sind im Geschäftsjahr 2021/2022 im Durchschnitt um 5,0 % angestiegen (Vorjahr - 3,3 %). Die Arbeitslosenquote lag durchschnittlich bei 5,2 % (Vorjahr 6,1 %), wobei sie im Juni nach fünf Monaten rückläufiger Entwicklung erneut angestiegen ist. Die Verbraucherpreise stiegen im Geschäftsjahresdurchschnitt um 5,8 % und bewegen sich somit deutlich über dem Niveau der Vorjahre (Vorjahr + 0,8 %). Insbesondere die Preise für Strom, Gas und sonstige Brennstoffe erfuhren einen signifikanten Anstieg von durchschnittlich 19,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (- 1,6 %). Auch die Preise für Lebensmittel stiegen um 6,2 % im Durchschnitt (Vorjahr + 1,2 %), wobei sich insbesondere Speiseöle, aber auch Fleisch, Molkereiprodukte und Getreide verteuerten. Der reale Umsatz im deutschen Einzelhandel sank im Geschäftsjahr 2021/2022 um 2,3 % (Vorjahr + 3,9 %). Nominal war ein Anstieg von 1,3 % zu verzeichnen, der aber auch hinter dem markanten Anstieg des Vorjahres (+ 5,3 %) zurückblieb. Luxemburg Das Bruttoinlandsprodukt in Luxemburg ist im Jahr 2021 real um 6,9 % (Vorjahr - 1,3 %) gewachsen. Die Verbraucherpreise haben sich im Geschäftsjahr 2021/2022 um durchschnittlich 4,6 % (Vorjahr + 1,0 %) erhöht, wobei der Anstieg insbesondere aus den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 resultiert. Die Arbeitslosenquote sank im Geschäftsjahr kontinuierlich und lag im Durchschnitt nunmehr bei 5,1 % (Vorjahr 6,2 %). Tschechien Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich das Bruttoinlandsprodukt in Tschechien preisbereinigt um durchschnittlich 3,9 % erhöht. Im Vorjahr war noch ein Rückgang von 1,5 % zu verzeichnen gewesen. Die privaten Konsumausgaben sind im Geschäftsjahresdurchschnitt preisbereinigt um 5,5 % angestiegen (Vorjahr - 3,9 %). Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,1 % auf 2,5 %. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Geschäftsjahresdurchschnitt um 9,4 % (Vorjahr + 2,7 %). Insbesondere die Preise für Transportdienstleistungen (+ 15,6 %), Bekleidung (+ 14,4 %) sowie Wohnen, Wasser, Strom und Treibstoffe (+ 11,7 %) stiegen im Vergleich zum Vorjahr spürbar an. Die Preise für Lebensmittel erfuhren einen Anstieg von durchschnittlich 6,3 %. Die durchschnittlichen Einzelhandelsumsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr sowohl real (+ 3,6 %; Vorjahr + 1,4 %) als auch nominal (+ 13,3 %; Vorjahr + 2,3 %) erneut an. Russland Das Bruttoinlandsprodukt ist in Russland 2021 um 4,7 % gewachsen. Im Vorjahr wurde noch ein Rückgang von 3,0 % verzeichnet. Die privaten Konsumausgaben stiegen um 10,1 % in 2021 (Vorjahr - 8,6 %). Nachdem die Arbeitslosenquote in 2020 auf durchschnittlich 5,7 % angestiegen war, setzte in 2021 ein kontinuierlicher Rückgang ein, sodass die Quote auf 5,0 % zurückging. Die durchschnittliche Preissteigerungsrate betrug in 2021 6,7 % (Vorjahr 4,2 %), wobei sie sich im Jahresverlauf steigend entwickelt hat und im Dezember 2021 bei 8,9 % lag. Im Jahresdurchschnitt stiegen die Preise für Lebensmittel um 8,4 % (Vorjahr 6,7 %). Hier waren insbesondere im letzten Quartal des Kalenderjahres deutliche Steigerungen zu verzeichnen. Im Non-Food-Bereich lag der Anstieg bei 7,1 % (Vorjahr 4,8 %). Während die Einzelhandelsumsätze in 2020 um durchschnittlich 3,2 % gesunken waren, zeichnete sich in 2021 bis einschließlich September ein positiver Trend ab (durchschnittlich + 4,3 %). Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Konzerns war im Geschäftsjahr 2021/2022 weiterhin durch die Auswirkungen der Coronapandemie sowie durch die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine beeinflusst. In Russland fokussiert sich GLOBUS derzeit nur noch auf das Kerngeschäft, die Grundversorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln. Die Tätigkeit der russischen Hypermärkte in der Lebensmittel-Grundversorgung unterscheidet sich auch von anderen Unternehmen, die sich aus Russland zurückgezogen haben. Die G7 Staaten und die Europäische Union betonen ausdrücklich, dass es keine Sanktionierungen und Einschränkungen von Unternehmenstätigkeiten geben soll, die die Grundversorgung der russischen Zivilbevölkerung aufrechterhalten. Die russischen Hypermärkte handeln zudem fast ausschließlich mit lokalen und regionalen Waren. Es bestehen deshalb keine wesentlichen Abhängigkeiten in den Lieferketten mit der EU. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, unsere Mitarbeitenden in Russland weiterhin zu beschäftigen, und unsere Märkte für die Grundversorgung offen zu halten. Aufgrund der Ereignisse wurden jedoch die geplante Expansion der Hypermärkte in Russland sowie große Investitionsvorhaben im Land gestoppt. Ein noch im Bau befindlicher Standort wird noch fertiggestellt werden. Der russische Rubel hat zum Stichtag eine deutliche Aufwertung erfahren (57,596 RUB/EUR; Vorjahr 86,773 RUB/EUR). Im Durchschnitt belief sich der Wechselkurs RUB/EUR im Geschäftsjahr auf 83,525 RUB/EUR (Vorjahr 90,062 RUB/EUR). Die Veränderung des Wechselkurses hat wesentliche Auswirkungen auf die Einbeziehung des russischen Teilkonzerns in den Konzernabschluss in Konzernwährung. Zudem spiegelt sich der Effekt aus der starken Aufwertung des Rubels insbesondere in der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung wider. Die sich aus der weltwirtschaftlichen Situation ergebenden Effekte haben sich auf den Geschäftsverlauf der Sparten in unterschiedlichem Maße ausgewirkt und sind jeweils im Gesamtzusammenhang mit weiteren Entwicklungen und Effekten des Geschäftsjahres 2021/2022 zu betrachten. Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung Im Vorjahr sind wir auf Ebene des Konzerns von einer moderaten Steigerung der Warenumsatzerlöse und einem moderaten Rückgang des EBIT im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/2021 ausgegangen. Der Warenumsatz lag mit 7.334,8 Mio. € über Plan (+ 12,7 % zum Vorjahr; Prognose + 9,2 % zum Vorjahr); das EBIT wurde nicht erreicht (215,4 Mio. €; Prognose 238,8 Mio. €). Zur besseren Darstellung des in der jeweiligen Sparte erwirtschafteten Ergebnisses werden im Folgenden in den einzelnen Sparten das EBIT sowie der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung dargestellt. Bezogen auf die einzelnen Sparten stellt sich die Entwicklung des EBIT wie folgt dar: In der Sparte Hypermärkte liegt das Wachstum des Warenumsatzes im abgelaufenen Geschäftsjahr über dem prognostizierten Anstieg (+ 14,1 % zum Vorjahr; Prognose + 7,3 % zum Vorjahr). Das EBIT beläuft sich auf 77,7 Mio. € und hat damit das geplante EBIT von 111,4 Mio. € deutlich unterschritten. Zu der Planüberschreitung in den Umsatzerlösen trugen überwiegend die gestiegenen Kraftstoffpreise sowie ein deutlich geringerer Rubel-Wechselkurs bei. U. a. aufgrund einer niedrigeren Tankstellenspanne lag die Warenspanne mit 26,2 % um 1,1 Prozentpunkte unter Plan. Aus den beiden gegenläufigen Effekten im Umsatz und der Warenspanne ergab sich ein um insgesamt 10,4 Mio. € höherer Rohertrag als geplant. Auch die sonstigen betrieblichen Erträge übertrafen die Planung (52,9 Mio. €; Prognose 29,6 Mio. €). Ursächlich hierfür waren u. a. nicht geplante Erträge aus Ausgleichszahlungen im Zusammenhang mit der Übernahme neuer Standorte. Gegenläufig wurden die geplanten Abschreibungen (+ 8,2 Mio. €) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 57,6 Mio. € überschritten. Höhere Verwaltungskosten (+ 17,0 Mio. €), höhere sonstige Kosten (+ 32,0 Mio. €) sowie höhere Währungsdifferenzen (+ 10,2 Mio. €) waren hierfür im Wesentlichen ursächlich. Die Plan-Ist-Abweichung in den Verwaltungskosten ist u. a. auf gestiegene Servicekosten zurückzuführen. Die Planüberschreitung in den sonstigen Kosten resultiert im Wesentlichen aus vereinbarten Zahlungen im Zusammenhang mit der Übernahme neuer Märkte sowie aus der Bildung von Drohverlust- und sonstigen Rückstellungen. Die Baumärkte konnten im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Anstieg der Warenumsatzerlöse verzeichnen, der allerdings unter dem geplanten Wert lag (+ 8,4 % zum Vorjahr; Prognose + 15,2 % zum Vorjahr). Auch beim EBIT konnte die Prognose nicht erfüllt werden (58,5 Mio. €; Prognose 68,1 Mio. €). Ursache für die geringeren Umsatzerlöse waren die allgemeine Kaufzurückhaltung nach dem Beginn des Ukrainekrieges sowie geringere Click- & Collect-Umsätze. Aufgrund der niedrigeren Umsatzerlöse und einer geringeren Warenspanne (34,6 %, Prognose 35,9 %) lag der Rohertrag um 41,0 Mio. € unter dem geplanten Wert. Gegenläufig wirkte sich der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge (+ 12,6 Mio. €) aus. Dabei beliefen sich die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, welche generell nicht geplant werden, auf 5,1 Mio. €, und die sonstigen betrieblichen Erträge lagen um 5,6 Mio. € über Plan, was im Wesentlichen auf nicht geplante aperiodische Erträge zurückzuführen ist. Der Personalaufwand unterschritt den Planansatz um 9,1 Mio. € aufgrund von geplanten, aber nicht erfolgten Einstellungen von Mitarbeitern und geringeren Personalrückstellungen. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen trotz gestiegener sonstiger Kosten vor allem aufgrund geringerer Verwaltungs-, Werbe- und Raumkosten niedriger aus als geplant (- 7,7 Mio. €). Gegenläufig fielen die sonstigen Kosten u. a. aufgrund einmaliger Belastungen aus dem Verkauf der Alpha-Tecc.-Märkte höher aus als geplant. Die Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen belaufen sich auf 1,6 Mio. €. Zudem überschritten die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge die Planung um 5,6 Mio. €, was im Wesentlichen auf aperiodische Erträge aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. In der Immobiliensparte liegt das EBIT des Geschäftsjahres deutlich über Plan (75,1 Mio. €; Prognose 60,9 Mio. €), was überwiegend aus Erträgen aus Zuschreibungen aufgrund von Betriebsprüfungen (+ 14,2 Mio. €) sowie aus Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen (+ 12,0 Mio. €) resultiert, welche generell nicht geplant werden. Gegenläufig fielen die Aufwendungen für Gebäudemieten um 17,2 Mio. € höher aus als geplant. Ertragslage GLOBUS IN ZAHLEN
1) EBITDA: Konzernjahresüberschuss plus Finanzergebnis plus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag plus Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. 2) EBIT: Konzernjahresüberschuss plus Finanzergebnis plus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. 3) Ergebnis vor Steuern: Konzernjahresüberschuss plus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag plus Sonstige Steuern. 4) Investitionen in immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagen. Der im Geschäftsjahr erzielte Konzernjahresüberschuss von 105,2 Mio. € liegt deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres (136,0 Mio. €). Der Konzernjahresüberschuss vor Währungsergebnis (110,1 Mio. €; Vorjahr 135,9 Mio. €) liegt ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert. Nachfolgend werden die Ergebnisentwicklungen je Sparte detaillierter erläutert. Einfluss Währungsergebnis
Die Entwicklung der Sparte Hypermärkte wurde im Geschäftsjahr wesentlich durch die Eröffnung von zehn neuen Häusern - insbesondere durch die Übernahme ehemaliger real-Märkte - geprägt. Das EBIT der Sparte liegt um 49,0 Mio. € unter dem des Vorjahres. Der Rohertrag aus Waren- und Dienstleistungen verbesserte sich um 174,2 Mio. €. Diese Steigerung ist u. a. auf die Steigerung der Warenumsätze (+ 14,1 %) zurückzuführen. Flächenbereinigt liegt der Umsatz mit 9,0 % über Vorjahresniveau, flächenbereinigt ohne Tankstelle erhöhte er sich um 5,1 %. Die Spanne beläuft sich auf 28,4 % (Vorjahr 29,2 %). Die Aufwendungen des Geschäftsjahres waren im Wesentlichen durch die Eröffnung der neuen Häuser beeinflusst. Der Personalaufwand (798,3 Mio. €; Vorjahr 715,7 Mio. €) erhöhte sich aufgrund des Anstiegs der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl um 874 Mitarbeiter sowie durch unterjährige Gehaltssteigerungen. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (746,9 Mio. €; Vorjahr 608,5 Mio. €). Dabei stiegen im Wesentlichen die Werbekosten aufgrund verstärkter Marketingaktivitäten zur Steigerung der Kundenwahrnehmung (+ 13,5 Mio. €). Die Energiekosten erhöhten sich durch grundsätzlich gestiegene Strom- und Gaspreise sowie die neuen Märkte (+ 12,3 Mio. €). Höhere Kosten für Reinigung, Wartungen, Instandhaltungen, Kleinanschaffungen sowie PC-Updates führten zu einem Anstieg der sonstigen Betriebskosten (+ 14,8 Mio. €). Aufgrund der neuen Märkte lagen die Gebäudemieten um 12,7 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Verwaltungskosten (+ 26,8 Mio. €) erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund höherer Kreditkartengebühren sowie höherer Beratungs- und Servicekosten. Der Anstieg der Vertriebskosten (+ 13,3 Mio. €) ist v. a. durch erhöhte Verpackungs- und Auslieferungskosten bedingt. Schließlich führten vereinbarte Zahlungen im Zusammenhang mit der Übernahme neuer Märkte sowie die Bildung von Rückstellungen zu einem Anstieg der sonstigen Kosten (+ 28,1 Mio. €). Das EBIT in der Sparte Baumärkte verringerte sich deutlich um 22,2 Mio. € auf 58,5 Mio. €. Dabei bewegt sich der Rohertrag aus Waren und Dienstleistungen um 15,7 Mio. € über dem Vorjahresniveau (610,9 Mio. €; Vorjahr 595,2 Mio. €). Die Spanne beträgt 35,3 % (Vorjahr 37,0 %). Der Personalaufwand erhöhte sich um 30,1 Mio. €, v. a. durch Gehaltssteigerungen, die ab dem 01.01.2021 gezahlt werden, sowie aus Neueinstellungen (+ 223 Mitarbeiter). Zudem lag der Personalaufwand im Vorjahr aufgrund der Kurzarbeit im Zuge des Lockdowns im Dezember 2020 auf einem geringeren Niveau als im aktuellen Berichtszeitraum. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen um 17,4 Mio. € über dem Vorjahreswert (229,4 Mio. €; Vorjahr 212,0 Mio. €), u. a. aufgrund gestiegener Werbekosten (+ 3,2 Mio. €) im Rahmen von Aktivitäten rund um das Jubiläum "40 Jahre GLOBUS Fachmärkte", höherer Gebäudemieten (+ 2,9 Mio. €) sowie durch Reparaturen gestiegener Raumkosten (+ 2,3 Mio. €). Zudem erhöhten sich die Mieten für bewegliche Wirtschaftsgüter (+ 2,4 Mio. €) v. a. durch das Leasing von MDE-Geräten, elektronischen Preisschildern und Videoüberwachungsanlagen. Höhere Beratungs, Bewachungs- und Servicekosten führten zum Anstieg der Verwaltungskosten (+ 2,1 Mio. €). Schließlich stiegen die sonstigen Kosten (+ 1,9 Mio. €) u. a. aufgrund einmaliger Belastungen aus dem Verkauf der Alpha-Tecc.-Märkte. Die Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen erhöhten sich um 7,3 Mio. €. Das EBIT der Immobiliensparte hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 18,5 Mio. € erhöht. Der Rohertrag aus Waren und Dienstleistungen verbesserte sich um 45,8 Mio. €. Daneben stehen gestiegenen Erträgen aus Zuschreibungen aufgrund von Betriebsprüfungen (+ 12,7 Mio. €) sowie höheren Erträgen aus Gebäudemieten (+ 9,2 Mio. €) durch Mietanpassungen und neu eröffnete Standorte geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (- 21,5 Mio. €) sowie geringere Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen (- 28,8 Mio. €) gegenüber. Das Währungsergebnis wirkte sich im Geschäftsjahr insbesondere auf die Sparte Hypermärkte aus. Im Vorjahr war das Währungsergebnis je Sparte und auch insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Vor Währungsergebnis und weiteren Sondereffekten beträgt der Konzernjahresüberschuss 112,8 Mio. € gegenüber 143,9 Mio. € im Vorjahr. Der Rückgang des Konzernjahresüberschusses vor Sondereffekten resultiert aus den Sparten Hypermärkte (- 38,1 Mio. €) und den Baumärkten (- 13,7 Mio. €). In der Immobiliensparte liegt das Jahresergebnis vor Sondereffekten um 9,7 Mio. € über dem Vorjahreswert und die Sparte Sonstiges konnte einen Anstieg von 11,0 Mio. € verzeichnen. Konzernjahresüberschuss unter Berücksichtigung von Sondereffekten
Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren im Wesentlichen folgende Sondereffekte enthalten: Aus der Einarbeitung von Feststellungen der Betriebsprüfung ergaben sich in der Sparte Hypermärkte Gewerbesteuererstattungen inklusive Zinsen in Höhe von 10,9 Mio. €. Gegenläufig wirkte sich das Währungsergebnis mit - 9,0 Mio. € negativ auf den Konzernjahresüberschuss aus. Das Währungsergebnis in der Sparte Sonstiges beläuft sich auf 4,1 Mio. €. Bei den Baumärkten wurden Drohverlustrückstellungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Elektrofachmärkte (- 5,8 Mio. €) gebildet. In der Immobiliensparte standen Zuführungen zu Drohverlustrückstellungen für nachteilige Mietverträge in Höhe von 2,0 Mio. € Erträge aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen über 3,1 Mio. € gegenüber. Zudem wurden aus der Einarbeitung von Feststellungen der Betriebsprüfung Zuführungen zu Gewerbesteuerrückstellungen in Höhe von 8,8 Mio. € getätigt. Der Konzernumsatz setzt sich aus 7.334,8 Mio. € (Vorjahr 6.505,5 Mio. €) Warenumsatz, 284,8 Mio. € (Vorjahr 249,1 Mio. €) Dienstleistungen sowie 65,9 Mio. € (Vorjahr 57,7 Mio. €) Mieterträgen zusammen. Im Konzern stieg der Warenumsatz deutlich um 12,7 % (+ 829,3 Mio. €) auf 7.334,8 Mio. €. Flächenbereinigt erhöhte er sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 %, flächenbereinigt ohne Tankstellenumsätze stieg der Warenumsatz um 5,3 %. Währungsbereinigt liegt der Warenumsatz um 10,5 % über dem des Vorjahres.
1) Es werden nur die Betriebe betrachtet, die sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr volle 12 Monate geöffnet hatten. Der Jahresüberschuss inkl. Sondereffekten in der Sparte Hypermärkte hat sich von 71,4 Mio. € auf 37,9 Mio. € verringert. Bei einem Warenumsatzanstieg von 702,8 Mio. € (+ 14,1 %) erhöhte sich der Warenrohertrag um 143,4 Mio. €. Der Rohertrag aus Dienstleistungen konnte aufgrund gestiegener Boni ebenfalls verbessert werden (+ 20,7 Mio. €). Die Warenspanne ist dabei von 27,0 % auf 26,2 % gesunken, was hauptsächlich auf das Tankstellengeschäft zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Wesentlichen durch Ausgleichszahlungen im Zusammenhang mit der Übernahme neuer Standorte um 16,6 Mio. €. Dagegen erhöhte sich der Personalaufwand um 82,6 Mio. €, u. a. aufgrund des Anstiegs der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl insbesondere durch die Eröffnung der neuen Häuser sowie durch Gehaltssteigerungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen um 138,4 Mio. € über dem Vorjahreswert, was im Wesentlichen auf gestiegene Werbe-, Energie-, Verwaltungs-, Vertriebs- und sonstige Betriebskosten sowie sonstige Kosten und höhere Gebäudemieten zurückzuführen ist. Die Abschreibungen lagen um 11,5 Mio. € über und die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag u. a. aufgrund der Einarbeitung von Feststellungen der Betriebsprüfung um 12,5 Mio. € unter denen des Vorjahres. Flächenbereinigt liegt der Umsatz mit 9,0 % ebenfalls über Vorjahresniveau, flächenbereinigt ohne Tankstelle erhöhte er sich um 5,1 %. Die Personalkostenquote reduzierte sich von 13,9 % auf 13,5 %.
1) Stand 30.06. 2) Je einbezogenem Standort. Bei den Baumärkten bewegt sich der Jahresüberschuss unter Berücksichtigung von Sondereffekten mit 38,3 Mio. € unter Vorjahresniveau (Vorjahr 54,0 Mio. €). Gestiegene Warenumsätze (+ 8,4 %) führten trotz einer rückläufigen Warenspanne (34,6 %; Vorjahr 36,3 %) zu einem Anstieg des Warenrohertrags um 18,4 Mio. €. Dabei wurden sowohl die Umsätze als auch die Spanne wesentlich durch die erhöhten Kraftstoffpreise und gesteigerte Absatzmengen im Bereich der Tankstellen beeinflusst. Die Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen erhöhten sich um 7,3 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund der Arbeiten an einem neuen Standort. Gleichzeitig stieg aber auch der Personalaufwand um 30,1 Mio. €, u. a. durch den Wegfall der staatlichen Gewährung des Kurzarbeitergeldes sowie durch Gehaltssteigerungen und Neueinstellungen. Gestiegene Werbekosten, Gebäudemieten, Raumkosten, Mieten für bewegliche Wirtschaftsgüter, Verwaltungskosten und sonstige Kosten führten zur Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 17,4 Mio. €. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag lagen aufgrund der rückläufigen Ergebnisse um 6,7 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Flächenbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 131,1 Mio. € (+ 8,5 %, ohne Tankstelle flächenbereinigt um + 6,1 %). Die Personalkostenquote beträgt 18,6 % (Vorjahr 18,1 %).
1) Stand 30.06. 2) Je einbezogenem Standort. In der Immobiliensparte liegt der Jahresüberschuss unter Berücksichtigung von Sondereffekten mit 34,5 Mio. € (Vorjahr 31,6 Mio. €) um 2,9 Mio. € über dem des Vorjahres. Der Rohertrag aus Dienstleistungen erhöhte sich um 45,8 Mio. €, die Erträge aus Zuschreibungen aus der Einarbeitung von Betriebsprüfungen erhöhten sich um 12,7 Mio. € und die Mieterträge aufgrund von Mietanpassungen um 9,2 Mio. €. Dem stehen rückläufige Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (- 21,5 Mio. €), geringere Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen (- 28,8 Mio. €) sowie höhere Steuern vom Einkommen und Ertrag (+ 14,0 Mio. €) aufgrund von Betriebsprüfungen gegenüber.
Die Sparte Sonstiges beinhaltet das Ergebnis des Holdingbereichs sowie spartenübergreifende Konsolidierungsbuchungen. Das EBIT beträgt 4,1 Mio. € (Vorjahr - 4,7 Mio. €). Der Anstieg ist u. a. auf ein verbessertes Währungs- und Zinsergebnis zurückzuführen. Weitere Erläuterungen zu den Entwicklungen in den einzelnen Sparten sind im Anhang enthalten. Finanz- und Vermögenslage Der Konzern betreibt ein zentrales Finanz- und Liquiditätsmanagement. Die Finanzmittel, die sich aus den Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sowie Kontokorrentverbindlichkeiten zusammensetzen, belaufen sich zum Stichtag 30.06.2022 auf 296,8 Mio. € (Vorjahr 217,7 Mio. €) und haben sich damit um 79,1 Mio. € erhöht (siehe auch Kapitalflussrechnung). Aus der operativen Geschäftstätigkeit hat sich die Liquidität um 325,0 Mio. € erhöht. Durch einen Mittelabfluss aus Investitionen (- 468,7 Mio. €), einen Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit (+ 196,0 Mio. €) und aus wechselkursbedingten Wertänderungen (+ 26,8 Mio. €) hat sie sich um 245,9 Mio. € reduziert. Neben den Vorräten sowie unfertigen Bau- und sonstigen Leistungen (+ 261,0 Mio. €) erhöhten sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ 228,6 Mio. €). Daneben wurden 172,6 Mio. € höhere Investitionen ins Anlagevermögen getätigt als im Vorjahr. Zudem wurden 552,5 Mio. € mehr an Krediten aufgenommen, und die Rückzahlungen der Darlehen erhöhten sich um 190,2 Mio. €.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (inkl. Kontokorrentverbindlichkeiten) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 638,1 Mio. € auf 2.126,0 Mio. € erhöht. Zu diesem Anstieg trug v. a. die Sparte der Hypermärkte mit 236,1 Mio. € sowie die Sparte Sonstiges mit 353,6 Mio. € bei. Die Darlehen wurden dabei zur Finanzierung der Investitionen aufgenommen.
1) Ohne Zugänge aus Finanzanlagen. Mit 475,8 Mio. € sind die Investitionen (ohne Finanzanlagen) gegenüber dem Vorjahr um 179,7 Mio. € angestiegen (Vorjahr 296,1 Mio. €). In der Sparte Hypermärkte betreffen die wesentlichen Investitionen die neun neuen Häuser im Inland, einen neuen Markt im Ausland sowie Umbauten von Tankstellen, Metzgereien und Gastronomien an bestehenden Standorten. Daneben wurde weiterhin verstärkt in die IT investiert. Bei den Baumärkten entfällt der Großteil der Investitionen ebenfalls auf neue Soft- und Hardware. In der Immobiliensparte betreffen die größten Investitionen die Neu- bzw. Umbauten. In Deutschland wurden zudem das Frische- sowie das Langsamdreherlager erweitert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen mit 236,1 Mio. € zukünftige Investitionen sowie mit 142,4 Mio. € Miet- und Leasingverpflichtungen für das Folgejahr. Eine detaillierte Übersicht zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen ist dem Anhang zu entnehmen. Die Konzernbilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Investitionen ins Anlagevermögen, eines erhöhten Vorratsbestandes sowie neu aufgenommener Darlehen um 1.295,8 Mio. € (+ 33,5 %) auf 5.160,1 Mio. €. Bei einem Eigenkapital von 1.168,9 Mio. € (Vorjahr 879,9 Mio. €) beträgt die Eigenkapitalquote 22,7 % (Vorjahr 22,8 %). Der Anstieg des Eigenkapitals resultiert dabei im Wesentlichen aus der stichtagsbedingten Erhöhung des Währungsausgleichspostens um 216,1 Mio. €, der Zuführung zur Kapitalrücklage um 20,0 Mio. € sowie aus den um 52,9 Mio. € gestiegenen Gewinnrücklagen. Die stillen Beteiligungen, Genussrechte, Gesellschafterdarlehen und sonstigen mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 1.443,6 Mio. € auf 1.801,4 Mio. €. Die übrigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 1.540,7 Mio. € auf 2.189,8 Mio. €. Zum Stichtag bestehen freie Linien von rund 365,1 Mio. €. Die Zahlungsfähigkeit der einzelnen rechtlichen Einheiten und damit des Konzerns war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet und wird dies auf Basis der aktuellen Planungen auch weiterhin sein. Einen weiterführenden Einblick in die Finanzlage des abgelaufenen Geschäftsjahres gibt die Konzernkapitalflussrechnung. Die Nettoverschuldung des Konzerns, das heißt die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzüglich der Finanzmittel, belief sich zum Bilanzstichtag auf 1.651,9 Mio. € (Vorjahr 1.261,6 Mio. €). Vor dem Hintergrund der hohen Investitionen und der sich daraus ergebenden Entwicklungsmöglichkeiten stellt sich die Gesamtlage des Konzerns insgesamt weiterhin positiv dar. Sonstige Angaben
1) Darin ist der an den Markt angeschlossene Globus Fresh Dubina enthalten. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden in der Sparte Hypermärkte neun weitere Standorte im Inland sowie - im November 2021 - ein Standort im Ausland eröffnet.
Die Verkaufsfläche stieg v. a. aufgrund der neuen Hypermärkte um 94.114 m 2.
1) Köpfe Jahresdurchschnitt (quotiert). Zum Stichtag 30.06.2022 waren 42.803 (Vorjahr 40.863) Mitarbeiter beschäftigt. Unter voller Berücksichtigung der Gemeinschaftsunternehmen betrug die Zahl der Mitarbeiter zum Bilanzstichtag 44.523 (Vorjahr 42.610), in Vollzeit umgerechnet 37.837 (Vorjahr 36.069). Der Anstieg resultiert dabei im Wesentlichen aus den neu eröffneten Märkten. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagement - Organisation und Prozess Der GLOBUS Konzern hat ein Risikomanagementsystem installiert. Die Risiken über den gesamten Konzern werden in einem strukturierten und permanenten Prozess identifiziert, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet, zusammengeführt, einer Analyse unterzogen, in einer zentralen Risikodatenbank erfasst und mithilfe eines Risikoinventars für alle Bereiche dokumentiert. Das zentrale Risikocontrolling koordiniert den Prozess und führt alle wesentlichen Risiken zu einem Risikobericht für den Konzern zusammen. Einzel- sowie Kumulationsrisiken werden definierten Risikoklassen zugeordnet. Das Risikomanagementsystem ist in einem Handbuch dokumentiert. Risiken Risiken im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt Ende Februar 2022 marschierten russische Truppen in die Ukraine ein. Seitdem wurden umfangreiche Sanktionen aus der westlichen Welt gegen Russland und Gegensanktionen aus Russland gegen den Westen erlassen. Die Weltwirtschaft reagierte auf den militärischen Konflikt mit einer deutlich gedämpften Konjunktur und einer rasant steigenden Inflation, insbesondere bei den Preisen für Energie und Treibstoffe. Wechselkursschwankungen, Zinssteigerungen sowie Störungen im globalen Liefer- und Zahlungsverkehr prägen das aktuelle Bild. Die zukünftige Entwicklung des Konfliktes sowie dessen Folgen für die Wirtschaft sind nach Ansicht der Geschäftsführung gegenwärtig nicht abschließend einzuschätzen. Eine weitere Beeinflussung der künftigen Entwicklung nahezu aller Kostenarten sowie der Wechselkurse kann nicht ausgeschlossen werden. Die Finanzierungsgeschäfte in Russland erfolgen im Wesentlichen ohne Rückgriff auf den Konzern. Transfers von Zahlungsmitteln von Russland nach Deutschland im Zusammenhang mit innerkonzernlichen Verträgen sind derzeit aufgrund von Sondergenehmigungen grundsätzlich möglich. Aufgrund der Ereignisse wurden die geplante Expansion sowie geplante große Investitionsvorhaben in Russland gestoppt. Ein noch im Bau befindlicher Standort wird noch fertiggestellt werden. Risiken im Zusammenhang mit der Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen wird u. a. durch Beobachtung der Gesetzgebungsverfahren begegnet. Aktuell werden keine Beeinträchtigungen der Ausübung von Gesellschafterrechten wahrgenommen. Für Risiken, die eine Trennung von der russischen Einheit zur Folge hätten, werden aktuell keine Anzeichen identifiziert. Möglichen Risiken aus der Teilmobilmachung in Russland wird mit permanentem Monitoring der Sachlage sowie der Erarbeitung von Notfallmaßnahmen begegnet. Eine abschließende Einschätzung möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist aufgrund der Dynamik der Situation aktuell nicht möglich. Weitere Risiken im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, welche die im Folgenden beschriebenen Risikofelder betreffen, werden dort dargestellt. Risiken im Zusammenhang mit Covid-19 Das Geschäftsjahr 2021/2022 war weiterhin durch die Auswirkungen der weltweiten Coronapandemie (Covid-19) beeinflusst. Die Einschätzung der weiteren Entwicklung der Pandemie ist trotz Impfkampagnen aufgrund neuer Virusvarianten nach wie vor mit Unsicherheiten behaftet und birgt für den zukünftigen Geschäftsverlauf des GLOBUS Konzerns weiterhin Risiken. Der Schutz der Kunden sowie der Mitarbeiter steht nach wie vor und insbesondere bei einem möglichen erneuten Anstieg der Infektionszahlen an zentraler Stelle. Ebenso gilt es, Ertragsrisiken sowie den Risiken von Kundenverlusten und Mietausfällen zu begegnen, sollten die Regierungen aufgrund einer neuerlichen Infektionswelle wieder eine Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen anordnen. Insbesondere eine Anordnung zur Schließung von Märkten oder Teilbereichen in den Märkten sowie ein erneutes Verhängen von Ausgangsbeschränkungen hätten einen direkten Effekt auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Standorte. Auch ein weiteres Abschwächen der Konjunktur infolge der Pandemie mit entsprechenden Konsequenzen für Warenbeschaffung, Arbeitsmarkt und Konsum würde sich auf die Ertragschancen der Gesellschaften auswirken. Durch die weiterhin konsequente Umsetzung der Vorgaben der Behörden in den Märkten und in der Verwaltung soll diesen Risiken begegnet und insgesamt der dem Konzern mögliche Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens geleistet werden. Am 8. September 2022 hat der Bundestag die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) mit diversen Neuregelungen für den kommenden Coronaherbst und -winter beschlossen. Das Gesetzespaket sieht generell wieder schärfere Vorgaben zu Masken und Tests vor; die Regeln sollen ab dem 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 gelten. Lockdowns und Schulschließungen soll es jedoch nicht mehr geben. Weitere Risiken im Zusammenhang mit Corona, welche die im Folgenden beschriebenen Risikofelder betreffen, werden dort dargestellt. Wettbewerbs- und Ertragsrisiken Neben den bereits genannten Ertragsrisiken im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sowie der Coronapandemie sind an allen Standorten weiterhin Wettbewerbs- und sich daraus ergebende Ertragsrisiken mit entsprechender Auswirkung auf den Konzern festzustellen. Dabei wirken sich insbesondere die anhaltende Expansion der Wettbewerber sowohl in Bezug auf Flächen als auch auf Sortimente, das verstärkte Listing von Markenartikeln durch Discounter, die Preissenkungen von Wettbewerbern sowie die Ausweitung des Onlinehandels im Gebrauchsgüterbereich aus. Daneben können sich auch die Veränderung der Demografie, Kaufkraftschwund, ein Abschwächen der Konjunktur sowie Kostensteigerungen auf die Ertragsstärke der Standorte auswirken. Maßnahmen zur Reduzierung dieser Risiken sind beispielsweise die Flexibilisierung von Kostenstrukturen, eine permanente Optimierung des Sortiments, der Sortimentsplatzierung sowie der Preisstrategie, der Ausbau der Frischekompetenz in den Hypermärkten und die Durchführung von Sonder- und Werbeaktionen. Auch durch die Weiterentwicklung bestehender Standorte, durch die eigene Expansion sowie durch Investitionen in neue Häuser wird den genannten Risiken begegnet. Durch die Umsetzung innovativer Konzepte werden dabei die Alleinstellungsmerkmale der Standorte in den Fokus gerückt. Bei jeder Investition besteht allerdings das Risiko, dass sie nicht auf die erwartete Kundenakzeptanz trifft. Marktstudien im Vorfeld von Investitionen sowie verstärkte Marketingmaßnahmen sollen Investitionsrisiken sowie dem Risiko von Kundenverlusten entgegenwirken. Preisänderungs- und Beschaffungsrisiken Sowohl bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen als auch bei Investitionen ergeben sich grundsätzlich Risiken in Bezug auf die Verfügbarkeit und Preisentwicklung sowie damit einhergehend Bestands- und Bewertungsrisiken. Diesen Risiken soll durch ein breit aufgestelltes Sourcing, sinnvolle Bevorratung sowie durch engmaschige Bedarfsvorschauen begegnet werden. Durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges und der Coronapandemie wird die Situation aktuell massiv verschärft. Insbesondere die Preise für Energie sind spürbar angestiegen, was sich wiederum erhöhend auf die Inflationsrate insgesamt auswirkt. Welche Folgen ein möglicher Mangel der Gasversorgung im bevorstehenden Winter hat, ist nach Auffassung der Geschäftsführung gegenwärtig noch nicht abschließend einschätzbar. Erste Energiesparmaßnahmen zur Verringerung des Risikos wurden bereits eingeleitet. Finanz- und Liquiditätsrisiken Im Jahresverlauf schwankt die Liquidität des Konzerns aufgrund der unterschiedlichen Geschäftsanforderungen zwangsläufig. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch eine Disposition und Steuerung der Liquidität im Rahmen des zentralen Cash Managements begegnet. Zur Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Liquidität werden im Konzern bilaterale und syndizierte Linien über insgesamt 365,1 Mio. € (teilweise in CZK bzw. RUB) sowie ausreichende Cash-Reserven bereitgehalten. Diese Linien sind zum Bilanzstichtag 30. Juni 2022 nicht in Anspruch genommen. Zum 30.06.2022 beläuft sich der Liquiditätsbestand des Konzerns auf rund 500,0 Mio. €. Rund ein Viertel davon unterliegt der Devisenkontrolle und steht dem Konzern somit nicht uneingeschränkt für länderübergreifende Transaktionen zur Verfügung. Diese Beträge kommen vor Ort zur Finanzierung des operativen Geschäfts und zur Darlehenstilgung zum Einsatz. Die Liquiditätsplanung der Unternehmensgruppe reflektiert diesen Sachverhalt entsprechend. Investitionen werden über den erwirtschafteten Cashflow sowie Bankdarlehen finanziert. Zusätzlich werden Leasing-Transaktionen durchgeführt. Der Finanzierungsbedarf wird im Rahmen der Konzernplanung ermittelt. Konzentrationsrisiken in Zusammenhang mit Refinanzierungen von Schuldscheindarlehen der Globus Holding GmbH & Co. KG sind durch die Glättung der Fälligkeiten begrenzt. Die für wesentliche Tranchen der Finanzierung festgelegten Covenants werden im Konzern kontinuierlich ermittelt und überprüft. Im Rahmen der Konzernplanung erfolgt auch eine Prognose der Entwicklung von Finanzkennzahlen. Im Rahmen der monatlichen Konzernabschlüsse erfolgt eine Überprüfung der Finanzkennzahlen und Anpassung der Prognose zum Geschäftsjahresende. Auf Basis dieser Analysen können im Bedarfsfall frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, sodass eine Einhaltung der Finanzkennzahlen gewährleistet ist. Zinsänderungsrisiken Bei variabel verzinslichen Darlehen und der Neuaufnahme von Krediten existiert das Risiko steigender Zinssätze im Vergleich zur Vorperiode. Sofern wirtschaftlich sinnvoll, werden Zinsänderungsrisiken variabel finanzierter Darlehen durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften regelmäßig abgesichert. Zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken werden Payer-Swaps und Zinsbegrenzungsinstrumente eingesetzt. Soweit möglich werden die Sicherungsinstrumente in Bewertungseinheiten mit den Grundgeschäften eingebracht, sodass Marktwertschwankungen in der Gewinn- und Verlustrechnung reduziert werden. Überschüssige Liquidität wird überwiegend im Geldmarkt angelegt und in geringerem Umfang in Wertpapiere. Geldanlagen werden auf mehrere Banken im Rahmen bestehender Anlagegrenzen verteilt. Zudem müssen die Kreditinstitute ein Mindestrating erfüllen. Währungsrisiken Grundsätzlich besteht ein Währungsrisiko im Hinblick auf das Engagement des Konzerns im Ausland. Die Abwertung einer ausländischen Währung gegenüber dem Euro kann bei der Umrechnung einzelner Abschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften in die Konzernwährung Euro zu einem niedrigeren Konzernergebnis führen. Nach einer zunächst drastischen Abwertung des Rubels im Februar 2022 hat der Rubel zum Stichtag deutlich über das Niveau der Vorjahre aufgewertet. Die Feststellung des Wechselkurses erfolgt allerdings seit März 2022 nicht mehr über die Europäische Zentralbank. Auch die Marktgängigkeit des Rubels ist seit Beginn des Russland-Ukraine-Konfliktes merklich eingeschränkt. Die weitere Entwicklung des Kurses RUB/EUR bleibt insgesamt nur schwer einschätzbar. Für die Entwicklung des Kurses CZK/EUR geht die Geschäftsführung von einem stabilen Verlauf aus. Investitionen im Ausland werden nach Möglichkeit in der jeweiligen Landeswährung finanziert. In Bezug auf Zins- und Währungsrisiken werden in allen Sparten Derivate ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt. Währungsrisiken aus dem internationalen Warengeschäft werden überwiegend über die Markant Trading Organisation gesichert. In Tschechien erfolgt die Absicherung der EUR-Einkaufsvolumina rollierend mit einem Horizont von bis zu 15 Monaten mittels Devisentermingeschäften. Die Sicherungsquoten sind mit der tschechischen Geschäftsführung abgestimmt. In Russland werden USD- und EUR-Positionen sowohl über physische Termingeschäfte als auch mittels Non-Deliverable Forwards abgesichert. Rechtliche Risiken inkl. Steuerrisiken Der GLOBUS Konzern unterliegt aufgrund seiner Geschäftstätigkeit im In- und Ausland den dort geltenden landesspezifischen Gesetzen und Regelungen. Verstöße gegen geltende Vorschriften bergen das Risiko von Sanktionierungen bzw. Bußgeldern. Hierbei sind unter anderem auch die Sanktionslisten im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine oder die Regulierungen zum Datenschutz zu nennen. Zur Begrenzung dieser Risiken sind entsprechende Überwachungsmechanismen implementiert. Risiken im Zusammenhang mit Änderungen dieser Vorschriften wird u. a. durch Beobachtung der Gesetzgebungsverfahren begegnet. In Bezug auf die steuerlichen Gesetze und Regelungen können Änderungen der einschlägigen Steuerrechtslage die Besteuerung der Konzerngesellschaften negativ beeinflussen. Bei den im In- und Ausland ansässigen Konzerngesellschaften kann eine Überprüfung der deklarierten und abgeführten Steuern durch die lokal zuständigen Finanzverwaltungen erfolgen. Damit einhergehende Risiken bestehen prinzipiell für alle offenen Veranlagungszeiträume und ergeben sich vornehmlich im Zusammenhang mit ggf. abweichenden bzw. restriktiveren Auslegungen bestehender Vorschriften durch die Finanzverwaltungen, woraus sich finanzielle Belastungen ergeben können. Die Identifizierung sowie systematische Überprüfung und Bewertung steuerlicher Risiken erfolgt fortlaufend im Rahmen unseres Risikomanagementsystems in Zusammenarbeit mit externen Steuerberatern. Für bereits bekannte Steuerrisiken wurden Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet. Darüber hinaus wird durch die kontinuierliche Nachverfolgung von Änderungen in der Steuergesetzgebung, eine entsprechende Anpassung von Bilanzierungsanweisungen und Prozessen sowie durch die regelmäßige Fortbildung der verantwortlichen Mitarbeiter der Entstehung steuerlicher Risiken vorgebeugt. Baurechtlichen Risiken wird durch entsprechende Regelungen in Kaufverträgen sowie durch die konsequente Umsetzung von Bauvorschriften und -auflagen begegnet. IT-Risiken Alle Geschäftsprozesse werden durch DV-Systeme unterstützt und gesteuert, sodass Systemausfälle ein Risiko für den reibungslosen Ablauf darstellen. Viren bedeuten für die Systembereitschaft Risiken, denen durch den Einsatz aktueller Virensoftware in allen Gesellschaften wirksam begegnet wird. Die Systembereitschaft der im Einsatz befindlichen IT-Systeme (Warenwirtschaftssysteme, Kassensysteme, Treasury-System etc.) wird durch weitere Maßnahmen wie tägliche Kontrollen der Betriebsbereitschaft, Einsatz von RAID-Systemen, redundante Auslegung von Systemen sowie regelmäßige Back-ups abgesichert. Ausfallrisiken wird durch regelmäßige Datensicherungen, Wartungsverträge sowie den Einsatz von Notstromaggregaten begegnet. Für unerwartete Systemausfälle existieren Notfallpläne. Cyberrisiken in Form von Phishing-Mails und Malware wird durch eine internationale Informationssicherheitsstrategie begegnet. Die Rechenzentren sind gegen Stromausfall abgesichert und zur Minimierung von Brandrisiken redundant sowie mit zwei getrennten Brandabschnitten bzw. Brandmeldeanlagen ausgelegt. Elementarrisiken Elementarrisiken sind im Konzern durch konzernweite Versicherungen mit geringem Eigenbehalt versichert, die u. a. eine mögliche Betriebsunterbrechung abdecken. Terrorrisiken sind in Deutschland und Tschechien unter Abwägung der Kosten und Risiken von der Versicherung ausgenommen, in Russland besteht eine Versicherung. Sonstige betriebliche Risiken Außergewöhnliche Wetterlagen in Deutschland wie ein extrem langer Winter können zu ungeplanten Umsatz- und Ertragseinbußen führen. Dem Risiko mangelnder Fach- und Führungskräfte wird mit einer erhöhten Ausbildungsquote sowie entsprechender Personalentwicklung begegnet. Ungeplante Reparaturmaßnahmen bergen Risiken für die Ergebnisentwicklung. Möglichen Risiken aus notwendigen Instandhaltungen wird durch regelmäßige Begehungen der Standorte begegnet. Risiken aus Einbruch und Warendiebstahl wird durch entsprechende Maßnahmen entgegengewirkt. Umweltrisiken Zum Schutz von Umwelt und intakter Natur sowie zur Sicherstellung des schonenden Umgangs mit Ressourcen hat GLOBUS bereits seit mehreren Jahren den Nachhaltigkeitsaspekt in seine Unternehmens- und Führungsgrundsätze integriert. Ziel ist es, ein effektives Umweltmanagement zu realisieren und in diesem Sinne einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu erreichen. Dies bedeutet, dass in einzelnen Verfahren festgelegt ist, wie die Umweltauswirkungen aller Prozesse, die im Unternehmen ablaufen, überprüft und bewertet werden. Umweltauswirkungen sollen nach dem Stand der Technik, im Einklang mit gesetzlichen und wirtschaftlichen Anforderungen, auf ein Minimum reduziert werden. Gesamtrisikosituation Innerhalb des GLOBUS Konzerns sind keine Risiken identifiziert worden, die die finanzielle Stabilität oder die Rentabilität nachhaltig gefährden könnten. Es wurden für den GLOBUS Konzern keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Chancen Einen besonderen Vorteil sieht die Sparte Hypermärkte in der hervorragenden Qualität und innovativen Vielfalt ihres Sortiments, das zu attraktiven Preisen und unter Einhaltung der GLOBUS Garantieversprechen angeboten wird.1) Dies, in Verbindung mit besonderer handwerklicher und händlerischer Leistung, differenziert die Hypermärkte nach Ansicht der Geschäftsführung deutlich von ihren Wettbewerbern und prägt den Grundgedanken des "Local Hero" an jedem Standort, in jedem Land. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Eigenproduktion als zentrales Alleinstellungsmerkmal der Hypermärkte. Die Fachmetzgereien, die Meisterbäckereien und Gastronomien bieten den Kunden nach Ansicht der Geschäftsführung attraktive und auch regional ausgerichtete Sortimente, die durch die zusätzlichen Angebote an den Käse- und Fischtheken sowie den Sushi- und Salatbars ergänzt werden. Die gezielte Erweiterung der GLOBUS Eigenmarken, z. B. durch das wachsende Sortiment an To-go-Gerichten für den Verzehr zuhause oder am Arbeitsplatz, der Ausbau der Kooperationen mit regionalen und Biolieferanten sowie die Zusammenfassung von Artikeln für bewusste Ernährung in einer Abteilung knüpfen an diesen Gedanken an. Die Forcierung dieser individuellen Leistungsstärke ist oberstes Ziel der Geschäftsführung und letztlich die Basis für die Neukundengewinnung und langfristige Verbindung mit den Kunden in jedem Land. Eine außergewöhnliche Chance ergibt sich für die Sparte Hypermärkte aus dem Verkauf der Einzelhandelssparte real des Metro-Konzerns. Durch die Übernahme von 16 Standorten bis Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 möchten die Hypermärkte ihren Marktanteil deutlich steigern. Insgesamt plant die Sparte im Folgejahr neun Standorte zu eröffnen. In diesem Gesamtzusammenhang ergibt sich die Notwendigkeit, aber auch das Potenzial der kontinuierlichen Verbesserung von Produktivität und Vertriebsleistung, die durch das aktive Management von Projekten zur Prozessoptimierung und Generierung von Synergien sowie durch die fortlaufende Überwachung von Kosten erreicht werden soll. Weitere Chancen ergeben sich aus der Entwicklung neuer Einkaufskonzepte. Die Anpassung an geänderte Einkaufsgewohnheiten ist essenziell für die Schärfung des Profils und damit zur Hebung weiterer Absatzpotenziale. So können mit Kleinflächen- und mobilen Verkaufskonzepten, die vornehmlich Produkte aus eigener Herstellung anbieten, gerade in Großstädten neue Kundengruppen erreicht werden. Darüber hinaus sieht die Geschäftsführung in der fortlaufenden und kundenorientierten Weiterentwicklung der Multichannel-Strategie die Chance, den stationären Einzelhandel mit einem attraktiven Online-Angebot zu verschmelzen und Lösungen für den Einkauf der Zukunft zu entwickeln. Dazu zählen insbesondere die angebotenen Online-Bestellservices. Seit 2018 bieten die Hypermärkte ihren Kunden über die GLOBUS eigenen Bestellplattformen die Möglichkeit, ihre Einkäufe online zu erledigen und am Markt abzuholen. Die jeweilige Shopsoftware für Click & Collect wird dabei kontinuierlich weiterentwickelt, um den Kunden einen modernen Auftritt sowie attraktive Services zu bieten und gleichzeitig Effizienzen in den logistischen Prozessen zu heben. Zwischenzeitlich wurden an 20 Standorten Abholstationen eingerichtet und durch Kooperationen mit Onlinelieferdiensten ergänzt. Im Folgejahr soll diese innovative Art des Einkaufens durch die Einrichtung neuer Abholstationen an weiteren Standorten verfügbar gemacht werden. Die länderindividuellen "Mein GLOBUS"-Apps eröffnen der Sparte eine eigene und unmittelbare Form der Onlinepräsenz, welche die in den Märkten bestehenden Service- sowie Warenangebote um neue Funktionalitäten zur Erleichterung des Einkaufs in einer mobilen Anwendung ergänzt und damit die spezifischen Bedürfnisse der Kunden treffen soll. Durch die stetige Weiterentwicklung der Angebote und Funktionalitäten werden sich die Hypermärkte erwartungsgemäß auch zukünftig von den Wettbewerbern abheben. Insgesamt sollen nach Ansicht der Geschäftsführung durch eine international ausgerichtete Digitalisierungsstrategie das Fachwissen im Bereich E-Commerce gebündelt und weitere Synergien gehoben werden. Chancen für die Sparte Baumärkte bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung in einer weiterhin konsequenten Kundenorientierung.2) Neben der Warenverfügbarkeit und der Warenkompetenz spielt auch die Beratungsqualität der Mitarbeiter eine große Rolle. Zum einen verfügen die Baumärkte nach Einschätzung der Geschäftsführung im Vergleich zum Wettbewerb unverändert über die meisten Mitarbeiter auf vergleichbarer Marktfläche. Zum anderen nehmen die Mitarbeiter regelmäßig an Schulungen teil und sind so in der Lage, fachkompetent zu beraten und Produkte nicht nur zu verkaufen, sondern auch zu erklären. Mit dieser Kundenorientierung haben sich die Baumärkte nach Auffassung der Geschäftsführung einen Vorsprung vor den Wettbewerbern erarbeitet. Die Baumärkte setzen die Bemühung, digital kundenfreundlich und plattformübergreifend aufgestellt zu sein, aktuell fort und treiben die Verzahnung des stationären und des Onlinegeschäfts weiter voran. Durch den Aufbau einer neuen CRM-Abteilung will die Sparte den Bereich Kundenmanagement über alle Kanäle weiter professionalisieren. Ein weiteres Beispiel für die Verzahnung der Vertriebskanäle ist die Optimierung des Click & Collect-Services, bei dem Kunden jetzt binnen einer Stunde die reservierten Waren abholen können. Derzeit wird eine Abholstation getestet, an der die bestellten Waren rund um die Uhr abgeholt werden können. Dort, wo die baulichen Gegebenheiten es ermöglichen, gibt es künftig zudem eine zentrale Anlaufstelle für kommissionierte Waren außerhalb des Marktes. Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit treiben die Baumärkte im Bereich Sortiment ihr Engagement voran. Maßnahmen mit großem Effekt sind Optimierungen oder Umstellungen im Bereich Verpackung und Versand. In dieser Logik hat die Sparte den Einsatz von Kunststoff beim Onlineversand im Geschäftsjahr 2021/2022 reduziert und darauf hingearbeitet, dass immer mehr Importartikel in Pappe verpackt sind. Ebenfalls mit großer Hebelwirkung für Ressourcenschonung ist das Energiemanagement. Insgesamt 18 Märkte haben nun eine Photovoltaikanlage. Bei Neu- und Umbauten wird standardmäßig in sparsame LED-Beleuchtung und in Anlagen zur Nutzung von Regenwasser investiert. Ein Großteil der Mitarbeiter der Sparte ist bereits seit vielen Jahren bei den Baumärkten tätig. Diese lange Zugehörigkeit bringt hohe Erfahrungswerte mit sich, von denen die Kunden profitieren. Die Kundenzufriedenheit steht im Mittelpunkt bei jedem einzelnen Mitarbeiter der Baumärkte. Diese Kundenorientierung wird der Sparte erneut durch externe Studien bestätigt.3) Über Schulungen werden allen Mitarbeitern regelmäßig die Ziele, Vision und Strategie des Unternehmens vermittelt. Die Baumärkte setzen bei ihren Mitarbeitern auf Eigeninitiative, unternehmerisches Handeln und kreatives Denken. Dazu erhalten die Mitarbeiter die notwendigen Freiheiten, respektvollen und fairen Umgang sowie regelmäßige Weiterbildungen. 1) Vgl. Kundenmonitor® Deutschland 2021: GLOBUS hat in 30 von 40 Zufriedenheitsmerkmalen jeweils die Bestnote unter den Großflächenbetreibern erhalten. 2) Quelle: Ergebnisinformation der ServiceBarometer AG, September 2022. 3) Quelle: Konzept & Markt GmbH in Kooperation mit der Dähne Verlags GmbH, Baumarktstudie, Mai 2022. Prognosebericht Prognose der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Deutschland Für die Jahre 2022 bis 2024 prognostiziert die Deutsche Bundesbank in Ihrem Basisszenario aufgrund des anhaltenden Russland-Ukraine-Konfliktes eine deutlich gedämpftere Erholung der deutschen Wirtschaft mit spürbaren Teuerungen. Das reale Bruttoinlandsprodukt soll in den Jahren 2022 und 2023 weiterhin ansteigen (+ 1,8 % bzw. + 2,2 %). Mit der Aufhebung der Coronamaßnahmen sind die Konsumausgaben zunächst angestiegen und sollen trotz gestiegener Inflation in 2022 auf erhöhtem Niveau verbleiben (+ 3,7 %). Für das Folgejahr wird noch ein Anstieg von 1,6 % erwartet. Die Preissteigerungsrate (HVPI) soll sich in 2022, insbesondere getrieben durch stark gestiegene Energie- und Nahrungsmittelpreise, auf bis zu 7,8 % belaufen. Für 2023 wird mit einer geringeren Steigerungsrate von 4,5 % gerechnet. Die Arbeitslosigkeit wird sich erwartungsgemäß rückläufig entwickeln auf 5,0 % im Jahr 2022 sowie 4,9 % im Jahr darauf. In ihrem adversen Szenario geht die Deutsche Bundesbank von einer Verschärfung des Konfliktes, einer Intensivierung der Sanktionen sowie einem vollständigen Stopp russischer Energieexporte aus. Dies hätte eine schwächere Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes in 2022 (+ 0,5 %) und einen Rückgang in 2023 (- 3,2 %) sowie in beiden Jahren hohe Preissteigerungsraten (2022: 7,8 % und 2023: 6,1 %) zur Folge. Eine Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE) geht für den stationären Handel von einem nominalen Anstieg der Umsätze von 1,4 % aus, der Umsatz im Onlinehandel soll um 12,4 % wachsen. Insgesamt wird für 2022 mit einem nominalen Umsatzanstieg von durchschnittlich 3,0 % im deutschen Einzelhandel gerechnet. Bereinigt um die Inflation entspricht dies aber einem Rückgang von 2,0 %. Luxemburg In seiner Prognose geht das Nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien Luxemburg von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,0 % für 2022 und 4,0 % für 2023 aus. Bei den Verbraucherpreisen wird mit weiteren Steigerungen von 6,6 % in 2022 und 5,3 % im Folgejahr gerechnet. Die Arbeitslosenquote wird sich weiterhin rückläufig entwickeln - von 4,7 % in 2022 auf 4,5 % im Jahr danach. Tschechien Die Tschechische Nationalbank geht in ihrer Vorhersage für die tschechische Wirtschaft für 2022 von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,3 % und für 2023 von nunmehr 1,1 % aus. Die privaten Konsumausgaben hingegen sollen sich in beiden Jahren rückläufig entwickeln (- 2,0 % bzw. - 0,8 %). Die Preissteigerungsrate (CPI) soll in 2022 erwartungsgemäß auf 16,5 % ansteigen, in 2023 bei 9,5 % liegen. Die Arbeitslosigkeit wird nach Einschätzung der tschechischen Nationalbank im Laufe des Jahres 2022 auf 2,5 % zurückgehen, in 2023 aber erneut ansteigen (durchschnittlich 2,7 %). Russland Gemäß der Prognose der russischen Nationalbank wird sich das russische Bruttoinlandsprodukt in 2022 und 2023 rückläufig entwickeln (2022: -6,0 % bis - 4,0 % bzw. 2023: - 4,0 % bis - 1,0 %). Die privaten Konsumausgaben sollen in 2022 ebenfalls sinken (- 6,5 % bis -4,5 %) und sich im Folgejahr zwischen - 3,0 % und 0,0 % bewegen. Die durchschnittliche Preissteigerungsrate soll in 2022 zwischen 13,8 % und 14,7 % liegen und in 2023 wieder geringer ausfallen (4,3 % bis 7,5 %). Gesamtbeurteilung der zu erwartenden Auswirkungen der Rahmenbedingungen auf den Geschäftsverlauf des Konzerns Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Geschäftsverlauf des Konzerns von den prognostizierten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen beeinflusst sein wird. In welcher Ausprägung sich diese auswirken werden, bleibt zum aktuellen Zeitpunkt allerdings schwer einschätzbar. Aufgrund des GLOBUS Geschäftsmodells werden sich die Umsatzerlöse nach Ansicht der Geschäftsführung weiterhin positiv entwickeln. Prognose der Geschäftsentwicklung 2022/2023 Die Aussagen zur erwarteten Entwicklung im kommenden Geschäftsjahr beruhen auf der Unternehmensplanung, die einen Planungshorizont von drei Jahren hat und jährlich fortgeschrieben wird. Die Prognose basiert dabei jeweils auf der Unternehmensplanung vor etwaigen Sondereffekten. Eine zusätzliche Beeinflussung der Unternehmensplanung aufgrund der Unsicherheit bezüglich der weiteren Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts sowie des Infektionsgeschehens im Zusammenhang mit der Coronapandemie kann nicht ausgeschlossen werden. Unternehmenssteuerungsgröße ist dabei im Hinblick auf das Ergebnis das EBIT. Wesentliche Veränderungen im Konzern ergeben sich ab dem 1. Juli 2022 insbesondere aus zwei Anteilstransaktionen sowie dem Verkauf von Anlagevermögen im Rahmen eines Immobilienleasings. Mit Wirkung zum 1. Juli 2022 wurden die bisher von einem Mitgesellschafter gehaltenen Anteile an vier operativen Gesellschaften sowie einer Zwischenholding im Immobilienbereich erworben. Nach umfangreicher Prüfung durch die Geschäftsführung der Baumärkte wurde zudem im Frühsommer 2022 entschieden, die sechs verbliebenen Alpha-Tecc.-Märkte an die expert-Gruppe zu veräußern. Im Juli 2022 erfolgte der Verkauf der Sparte im Rahmen eines Asset Deals mit Wirkung zum 1. Oktober 2022. Im August 2022 wurden außerdem Immobilienleasingverträge abgeschlossen. Dabei wurden an insgesamt fünf Standorten Immobilien veräußert und im Rahmen dieser Leasingverträge zurückgeleast. Im Geschäftsjahr 2022/2023 plant die Sparte Hypermärkte insgesamt neun Eröffnungen und daher mit einer deutlichen Steigerung der Warenumsatzerlöse. Auch die weitere Optimierung und zielgerichtete Weiterentwicklung unserer Kundenleistung sollen zur positiven Umsatzentwicklung beitragen. Dadurch soll in Kombination mit einer leicht verbesserten Spanne erwartungsgemäß eine Verbesserung des Rohertrags erreicht werden. Gegenläufig ist im Zusammenhang mit der Integration der neuen Standorte sowie aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen mit deutlichen Kostensteigerungen zu rechnen. Insbesondere der Personalaufwand sowie die Gebäudemieten, Abschreibungen, Energie-, Werbe- und Betriebskosten werden erwartungsgemäß davon betroffen sein. Aus dem oben genannten Anteilserwerb ergeben sich auf Konzernebene zusätzlich Abschreibungen eines Geschäfts- oder Firmenwertes. Eine unerwartet hohe Abwertung der Fremdwährungen könnte sich negativ auf die zukünftige Ergebnisentwicklung auswirken. Daher wurden der Planung konservative Kursannahmen zugrunde gelegt. Insgesamt sollen die Rentabilität sowie die Entwicklung von Kosten und Ergebnissen der Standorte im Vergleich zur Planung engmaschig überwacht und durch entsprechende Maßnahmen verbessert werden. Der Fokus dieser Maßnahmen liegt auf der Produktivitätsentwicklung, einer gezielten Kostenreduktion sowie der weiteren Optimierung von Prozessen, womit insgesamt ein positiver Beitrag zur Geschäftsentwicklung geleistet werden soll. Für die Sparte Hypermärkte insgesamt wird für das kommende Geschäftsjahr eine deutliche Steigerung der Warenumsätze sowie eine deutliche Verbesserung des EBIT erwartet. In der Sparte Baumärkte sind die Tendenzen im Beschaffungsmarkt nicht klar vorhersehbar, aktuell kämpft die DIY-Branche mit Preiserhöhungen in vielen Sortimentsbereichen. Der Handel hat nur begrenzte Möglichkeiten, Preisanpassungen der Lieferanten abzuwehren. Mittelfristig kann eine solche Entwicklung zu Preiserhöhungen für die Endverbraucher führen. Ob sich dadurch das Kaufverhalten der Kunden ändert, kann nicht abgeschätzt werden. Die Sparte plant für das neue Geschäftsjahr, flächenbereinigt und unter der Prämisse, dass es nicht wie in den beiden vorangegangenen Geschäftsjahren zu pandemiebedingten Verkaufsbeschränkungen kommen wird, eine moderate Umsatzsteigerung. Die Handelsspanne wurde trotz erwarteter Erhöhung der Einkaufspreise und einem weiteren Anstieg der Online-Umsätze nach oben geplant. Darüber hinaus soll der geplante Rohertrag im Wesentlichen aus der Umsatzentwicklung und somit durch Marktanteilssteigerungen erzielt werden. Um die Werterhaltung und die Zukunftsfähigkeit der neuen und bestehenden Standorte langfristig zu sichern, sind auch im aktuellen Geschäftsjahr Investitionen geplant. Mit der Modernisierung weiterer Standorte wurde begonnen. Zudem wird ein neuer Standort hinzukommen. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 werden im Bereich der Personalkosten sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen moderate Kostensteigerungen erwartet. Aus dem oben genannten Anteilserwerb ergeben sich auf Konzernebene zusätzlich Abschreibungen eines Geschäfts- oder Firmenwertes. Diese Entwicklungen werden bei der geplanten Verbesserung des Rohertrags dennoch zu einer deutlichen Erhöhung des EBIT gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022 führen. In der Immobiliensparte geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022/2023 zurzeit von einem normalen Geschäftsverlauf aus. Es werden weiterhin Investitionen sowohl in die Modernisierung bestehender Standorte als auch in neue Standorte fließen. Ergebniseinflüsse werden sich aus dem oben beschriebenen Anteilserwerb sowie dem Verkauf von Anlagevermögen ins Leasing ergeben. Insgesamt wird daher für das kommende Geschäftsjahr ein deutlicher Anstieg des EBIT im Grundstücksbereich prognostiziert. Auf Ebene des Konzerns erwartet die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der erläuterten Entwicklungen in den Sparten sowie der genannten Sondereffekte eine deutliche Steigerung der Warenumsatzerlöse sowie eine deutliche Verbesserung des EBIT im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/2022.
St. Wendel, den 4. Oktober 2022 Die Geschäftsführung Matthias Bruch Christian Heins Konzernbilanz zum 30.06.2022Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.20212 bis zum 30.06.2022
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022
Eigenkapital in Mio. €Eigenkapital des Mutterunternehmens
Wirtschaftliches Eigenkapital
KonzernanhangAllgemeine Erläuterungen Die Globus Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in St. Wendel ist beim Amtsgericht Saarbrücken unter der Handelsregisternummer HRA 80702 eingetragen. Grundlage des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG zum 30.06.2022 bilden die Einzelabschlüsse bzw. Reporting Packages der einbezogenen Unternehmen. Diese wurden unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften (§§ 242 - 256a sowie §§ 264 ff. HGB) und der Gesellschaftsverträge nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt, größtenteils von Wirtschaftsprüfern geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Das Geschäftsjahr der in Russland ansässigen Gesellschaften sowie der at equity einbezogenen Immobilienfonds ist das Kalenderjahr. Für Zwecke der Einbeziehung wurden für die russischen Gesellschaften und die Fondsgesellschaften Zwischenabschlüsse auf den 30.06.2022 erstellt und geprüft. Ansonsten beginnt das Geschäftsjahr aller konsolidierten Gesellschaften am 01.07. und endet am 30.06. des Folgejahres. Durch den Ausweis in T€ bzw. Mio. € sind in den vor- und nachstehenden zahlenmäßigen Angaben Rundungsdifferenzen möglich. Von der Befreiung zur Offenlegung des Jahresabschlusses sowie von bestimmten Aufstellungserleichterungen wird nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB für die im Konsolidierungskreis aufgeführten deutschen Tochtergesellschaften Gebrauch gemacht. Zudem sind die im Konsolidierungskreis genannten Teilkonzerne von der gesetzlichen Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts gemäß § 290 HGB befreit, da diese samt ihrer Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG einbezogen werden und die weiteren Voraussetzungen des § 291 HGB erfüllt sind. Mit dem Generationswechsel in der Geschäftsführung der GLOBUS Holding GmbH & Co. KG von Herrn Thomas Bruch auf seinen Sohn, Matthias Bruch, zum 1. Juli 2020 wurde auch ein Perspektivwechsel in Bezug auf die operativen Unternehmensfelder mit einem Gesamtblick für Strategie und Synergien initiiert. Dies spiegelte sich bereits in der Neuaufstellung der Geschäftsführung in Form eines gemeinsamen Führungskreises für Deutschland und Tschechien im Januar 2021 wider. Zur weiteren Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit sowie zur Hebung von Synergien erfolgte in diesem Geschäftsjahr die Neustrukturierung der Unternehmenssteuerung nach Sparten, sodass die Unternehmensbereiche Markthallen, Tschechien und Russland ab dem Geschäftsjahr 2021/2022 gemeinsam in der Sparte Hypermärkte geführt werden. Eine entsprechende Zusammenfassung ist in der Darstellung im Anhang - inklusive Vergleichsangaben - erfolgt. Die Sparte Baumärkte umfasst zum 30.06.2022 noch die Elektrofachmärkte, die im Juli 2022 verkauft wurden. Daneben hält die Immobiliensparte einen Großteil der Betriebsimmobilien. Schließlich beinhaltet die Sparte Sonstiges den Holdingbereich sowie konzernübergreifende Konsolidierungsbuchungen. Konsolidierungskreis Grundlage der Konsolidierung sind die in der Übersicht zum Konsolidierungskreis genannten Gesellschaften. Gesellschaften, an denen eine Beteiligung von über 50 % besteht, wurden vollkonsolidiert. Gesellschaften, an denen eine Beteiligung von 50 % besteht, wurden nach DRS 27 quotal in den Abschluss einbezogen. Gesellschaften, an denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt wird bzw. bei denen eine Beteiligung zwischen 20 % und 50 % besteht, wurden at equity einbezogen. Die quotal und at equity bilanzierten Gesellschaften, die Haftungs-GmbHs sowie die Globus Handelshof GmbH & Co. Grundstücksverwertung und Leasing Dutenhofen KG, Wetzlar-Dutenhofen, die Globus Handelshof GmbH & Co. KG, Wetzlar-Dutenhofen, und die Globus Baumarkt Wetzlar GmbH & Co. KG, Wetzlar, werden auch als nahestehende Unternehmen bezeichnet. Da die Tochterunternehmen Globus Löhne Grundstücksverwertung und Leasing GmbH & Co. KG, St. Wendel, GLOBUS Löhne Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel, Globus Braunschweig Grundstücksverwertung und Leasing Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel, Globus Castrop-Rauxel Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel, Globus Dillingen Grundstücksverwertung und Leasing GmbH & Co. KG, St. Wendel, Globus PropCo III Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel, und die Globus Holding Grundstücks-GmbH, St. Wendel, für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind, werden sie nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. In den Konzernabschluss wurden 32 inländische und zwölf ausländische Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Weitere elf Unternehmen wurden quotal und neun Unternehmen at equity berücksichtigt. Die Gesellschaft Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG wurde mit Beschluss vom 10.11.2021 in Globus Markthallen Holding GmbH & Co. KG umfirmiert. Die Eintragung im Handelsregister ist am 03.01.2022 erfolgt. Zum 10.01.2022 wurden die Anteile an der OOO Kutuzovskiy zu 100 % durch die OOO Hyperglobus erworben. Die Globus Löhne Grundstücksverwertung und Leasing GmbH & Co. KG, St. Wendel, wurde mit Vertrag vom 26.07.2021 neu gegründet. Das Kommanditkapital beträgt 1.000 EUR. Auf die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss wird wegen Unwesentlichkeit gem. § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.
1) Von der Befreiung von der Offenlegung des Jahresabschlusses wird nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB bzw. nach Artikel 70-1 LSC Gebrauch gemacht. 2) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Globus Holding GmbH & Co. KG. 3) Die Gesellschaft Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG wurde mit Beschluss vom 10.11.2021 in GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG umfirmiert. 4) Die Eintragung im Handelsregister ist am 03.01.2022 erfolgt. 5) Das Kapital wurde mit Beschluss vom 14.02.2022 von 123,55 Mio. EUR um 20,25 Mio. erhöht. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 08.03.2022. 6) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Globus Markthallen Holding GmbH & Co. KG. 7) Der Geschäftsbetrieb wurde durch Beschluss vom 06.05.2019 im August 2019 eingestellt. 8) Die Anteile werden zu 99,6 % von der Alfa Handels- und Marketing GmbH und zu 0,4 % von der Globus Grundstücksverwertung und Leasing Moskau Geschäftsführungs-GmbH gehalten. 9) Geschäftsjahr gleich Kalenderjahr. 10) Zum 10.01.2022 wurden die Anteile an der OOO Kutuzovskiy zu 100% durch die OOO Hyperglobus erworben. 11) Inklusive Elektrofachmärkten. 12) Von bestimmten Aufstellungserleichterungen wird nach § 264b HGB Gebrauch gemacht. 13) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG. 14) Gezeichnetes Kapital und Kommanditkapital.
1) Von der Befreiung von der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB wird Gebrauch gemacht. 2) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Globus Holding GmbH & Co. KG. 3) Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH. 4) Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter der Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH. 5) Mit Beschluss vom 21.01.2022 wurde die GLOBUS PropCo II Geschäftsführungs-GmbH in GLOBUS 2 Immobilien GmbH umfirmiert und der Unternehmensgegenstand geändert. Die Gesellschaft wird zum 30.06.2022 erstmalig in den Konsolidierungskreis aufgenommen. 6) Assoziiertes Unternehmen, at equity einbezogen. 7) Geschäftsjahr gleich Kalenderjahr. 8) Gezeichnetes Kapital und Kommanditkapital. Konsolidierungsmethoden Die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wird nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB vorgenommen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zwischengewinne aus konzern-internen Verkäufen werden eliminiert. Dies gilt auch für Umsätze, Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises. Bei Aktivierung solcher Leistungen wurden diese in der Gewinn- und Verlustrechnung als Erträge aus aktivierten Eigenleistungen ausgewiesen. Durch erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen entstehende latente Steuerbe- und -entlastungen werden mit dem ermittelten durchschnittlichen Steuersatz von 13,5 % berücksichtigt. Latente Steuern aus der Berücksichtigung von Verlustvorträgen für inländische Gesellschaften, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, werden mit dem jeweiligen Steuersatz berücksichtigt. In den ausländischen Gesellschaften existieren keine Verlustvorträge. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer künftigen Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Tochterunternehmen wird bei der Kapitalaufrechnung dem Buchwert der Beteiligung der Zeitwert des Vermögens abzüglich Schulden gegenübergestellt. Die verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge aus der Vollkonsolidierung werden planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der nicht monetären Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Ermittlung des Wertansatzes der Beteiligung und des Unterschiedsbetrages zwischen Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital assoziierter Unternehmen erfolgt auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile. Der Ansatz der at equity einbezogenen Unternehmen erfolgt gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten, durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen und Fremdkapitalzinsen (6,0 Mio. €) einbezogen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Bei beweglichem Anlagevermögen wurde für Zeiträume vor dem 01.01.2008 und vom 01.01.2009 bis zum 30.06.2010 zunächst die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, in dem die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Ab dem 01.07.2010 zugegangene Anlagegüter werden nur noch linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang mit gleichzeitiger Abschreibung ausgewiesen. Nach fünf Jahren werden sie als Abgang erfasst. Die Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände sowie des Sachanlagevermögens sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Ausleihungen werden im Inland mit einem einheitlichen und im Ausland mit einem landesüblichen Zinsfuß auf den Barwert abgezinst. Bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Beim überwiegenden Teil der Handelswaren erfolgt die Ermittlung der Anschaffungskosten auf Basis der artikelgenau über das Warenwirtschaftssystem ermittelten Einkaufspreise. Hierbei kommen gleitende Durchschnittswerte zum Ansatz. Bei den nicht warenwirtschaftsgeführten Warengruppen wird der Einkaufspreis retrograd auf Basis der Verkaufspreise ermittelt. Dabei werden die Verkaufspreise um die Umsatzsteuer sowie die nach Warengruppen getrennt ermittelten durchschnittlichen Ist-Kalkulationsspannen gekürzt. Die anteiligen Kosten des Einkaufs werden aktiviert. Abschreibungen werden vorgenommen, um die Vorräte mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert anzusetzen. Die Bau- und sonstigen Leistungen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sie sind auf Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, das heißt, es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Risiken wird durch Bildung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital wird ebenfalls zum Nennwert bilanziert. Die Genussrechte und die stillenBeteiligungen sind zum Nominalbetrag bzw. zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch mittels der Projected-Unit-Credit-Methode auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren (1,79 % p. a., Stand Mai 2022, bzw. 1,78 % p. a., Stand Juni 2022; jeweils 10-Jahresdurchschnitt) verwendet. Ein Rententrend wurde mit 1,0 % bis 2,0 % jährlich berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Diese werden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages inklusive künftiger Preis- und Kostensteigerungen gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 HGB passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Die ausschließlich der Insolvenzsicherung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da ein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis der Wertpapiere ermitteln lässt, wurde als Zeitwert der Wertpapiere der Stichtagskurs zum 30.06.2022 angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Alle Transaktionen mit assoziierten und nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Konditionen durchgeführt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden in den Einzelabschlüssen mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Verbuchung umgerechnet. Gesicherte Fremdwährungsgeschäfte werden zum Sicherungskurs angesetzt, ansonsten werden Kursverluste zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Die in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften (Tschechien, Russland, China) werden nach der modifizierten Stichtagskursmethode in Euro umgerechnet. Hierbei werden die Aktiv- und Passivposten mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Stichtagskurs und das Eigenkapital zum historischen Kurs bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs umgerechnet. Die sich aus der Umrechnung der Jahresabschlüsse ergebenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Für die Darstellung der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode, bei der sich ausgleichende positive und negative Wertänderungen ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden, angewandt. Latente Steuern werden zur Berücksichtigung zukünftiger steuerlicher Folgen auf temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den steuerlichen Bemessungsgrundlagen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren Wertansätzen im HGB-Abschluss sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet, mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Die Bemessung der latenten Steuern erfolgt dabei auf Grundlage der vom Gesetzgeber zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres erlassenen Regelungen für die Geschäftsjahre, in denen sich die Differenzen ausgleichen bzw. die Verlustvorträge wahrscheinlich genutzt werden. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern wird nicht ausgeübt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus den Einzelabschlüssen sowie aus Konzernbuchungen gemäß § 306 HGB. Anschaffungs- und Herstellungskosten in T€
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Kumulierte Abschreibungen in T€
Buchwerte in T€
Erläuterungen zur Konzernbilanz: Aktivseite Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen selbst geschaffene EDV-Software (5,0 Mio. €), entgeltlich erworbene EDV-Software und Rechte (67,0 Mio. €) sowie Anzahlungen auf Software (7,8 Mio. €). Der Zugang bei der entgeltlich erworbenen Software entfällt im Wesentlichen auf neue SAP- und Microsoft-Lizenzen, auf Weiterentwicklungen an der Kassensoftware sowie an der Software für die Warenwirtschaftssysteme. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden in Höhe von 0,6 Mio. € aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in gleicher Höhe (0,6 Mio. €) an. Die Investitionen in die Sachanlagen belaufen sich auf 445,2 Mio. € (Vorjahr 229,4 Mio. €). Bei Zugängen aus der Erstkonsolidierung von 17,6 Mio. €, Abschreibungen von 189,6 Mio. €, Abgängen mit Restbuchwerten von 19,8 Mio. €, Zuschreibungen von 14,1 Mio. € und positiven Währungsdifferenzen von 328,5 Mio. € beträgt das Sachanlagevermögen 2.885,3 Mio. € (Vorjahr 2.289,3 Mio. €). Wesentliche Anlagenzugänge entfallen dabei in der Sparte Hypermärkte auf die neun neuen Häuser im Inland (inklusive Umflaggungen bzw. Umbauten) sowie einen neuen Standort im Ausland. An den bestehenden Standorten der Sparte Hypermärkte wurde ebenfalls investiert, dort v. a. in die Tankstellen, Gastronomien und Metzgereien. Weiterhin wurden Investitionen in die IT-Infrastruktur vorgenommen. Bei den Baumärkten entfällt der Großteil der Investitionen auf neue Hardware sowie auf Großumbauten. Die größten Investitionen in der Immobiliensparte entfallen auf die Neubauten in Eschborn und Neunkirchen sowie die Umbauten in Wittlich, Siegen und Castrop-Rauxel und die Erweiterung des Frische- und des Langsamdreherlagers. Die Anlagenabgänge sind im Wesentlichen durch den Verkauf eines Grundstücks bedingt. Die Finanzanlagen belaufen sich auf 129,4 Mio. € (Vorjahr 116,1 Mio. €). Der Anstieg entfällt im Wesentlichen auf die Erhöhung bestehender Mieterdarlehen. Die Summe der in der Konzernbilanz nicht erfassten negativen At-Equity-Werte aus der Nebenrechnung betragen 1,0 Mio. €. Die Vorräte haben sich um 241,2 Mio. € auf 1.055,5 Mio. € (Vorjahr 814,3 Mio. €) erhöht. Der Anstieg in der Sparte Hypermärkte entfällt dabei im Wesentlichen auf die neuen Häuser sowie auf einen generellen Bestandsaufbau v. a. in der Logistik. Im Bereich der Baumärkte führte eine verstärkte Warenbevorratung aufgrund erwarteter Preiserhöhungen zu höheren Vorratsbeständen.
Der Posten Bau- und sonstige Leistungen in Höhe von 62,4 Mio. € (Vorjahr 42,7 Mio. €) beinhaltet unfertige Leistungen in Höhe von 67,7 Mio. €, denen erhaltene Anzahlungen von 5,3 Mio. € gegenüberstehen. Der Anstieg entfällt überwiegend auf den Standort Eschborn in der Immobiliensparte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (170,0 Mio. €; Vorjahr 120,4 Mio. €) bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Boni mit Gegenleistung, aus Umsätzen mit Rechnungskunden sowie aus dem elektronischen Lastschriftverfahren. Der Anstieg um 49,6 Mio. € ist im Wesentlichen stichtagsbedingt und auf höhere Boniforderungen zurückzuführen. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen (41,5 Mio. €; Vorjahr 2,7 Mio. €) enthalten beinahe ausschließlich Forderungen innerhalb des Cash-Management-Systems gegen die quotal bzw. at equity einbezogenen Unternehmen. Der Anstieg entfällt überwiegend auf höhere Forderungen gegenüber der GLOBUS Handelshof GmbH & Co. Grundstücksverwertung und Leasing Dutenhofen KG, Wetzlar-Dutenhofen, sowie der GLOBUS Handelshof GmbH & Co. Grundstücksverwertung und Leasing KG Einöd, Homburg. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen (186,7 Mio. €; Vorjahr 126,7 Mio. €) werden im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche, Forderungen aus Boni ohne Gegenleistungen sowie debitorische Kreditoren ausgewiesen. Der Anstieg um 60,0 Mio. € ist dabei im Wesentlichen auf erhöhte Steuererstattungsansprüche aufgrund von Betriebsprüfungen sowie höhere Boniforderungen zurückzuführen. In Höhe von 52,9 Mio. € enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich dabei um noch nicht fällige Vorsteuer sowie um Forderungen aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €) und die sonstigenVermögensgegenstände in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle anderen Posten des Umlaufvermögens haben eine Restlaufzeit, die kleiner als ein Jahr ist. Die Finanzmittel, die sich aus den Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sowie Kontokorrentverbindlichkeiten zusammensetzen, belaufen sich auf 296,8 Mio. € (Vorjahr 217,7 Mio. €) und haben sich damit um 79,1 Mio. € erhöht (siehe auch Kapitalflussrechnung). Aus der operativen Geschäftstätigkeit hat sich die Liquidität um 325,0 Mio. € erhöht. Durch einen Mittelabfluss aus Investitionen (- 468,7 Mio. €), einen Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit (+ 196,0 Mio. €) und aus wechselkursbedingten Wertänderungen (+ 26,8 Mio. €) hat sie sich um 245,9 Mio. € reduziert. Neben den Vorräten sowie unfertigen Bau- und sonstigen Leistungen (+ 261,0 Mio. €) erhöhten sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ 228,6 Mio. €). Daneben wurden 172,6 Mio. € höhere Investitionen ins Anlagevermögen getätigt als im Vorjahr. Zudem wurden 552,5 Mio. € mehr an Krediten aufgenommen und die Rückzahlungen der Darlehen erhöhten sich um 190,2 Mio. €. Der Bestand an Fremdwährungskonten belief sich zum 30.06.2022 auf 220,0 Mio. € (Vorjahr 34,4 Mio. €). Die Liquidität der quotal einbezogenen Unternehmen summiert sich auf 2,4 Mio. € (Vorjahr 5,9 Mio. €). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (74,4 Mio. €; Vorjahr 50,9 Mio. €) beinhaltet überwiegend Abgrenzungen von Mietvorauszahlungen, Urlaubsgeld und Lizenzen. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen im Anlagevermögen, bei den Vorräten, den Forderungen gegen nahestehende Unternehmen, den Rückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Diese wurden u. a. mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen im Anlagevermögen, dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, dem Sonderposten mit Rücklagenanteil sowie den Rückstellungen saldiert. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 13,5 % zugrunde. Im aktuellen Geschäftsjahr ergibt sich aus den Einzelabschlüssen und der konzerneinheitlichen Bewertung ein Überschuss an passiven latenten Steuern in Höhe von 36,0 Mio. €. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) resultiert aus der Saldierung nach § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere.
Erläuterungen zur Konzernbilanz: Passivseite Die Entwicklung des Eigenkapitals nach DRS 22 ist dem Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Das Eigenkapital beträgt 1.168,9 Mio. € (Vorjahr 879,9 Mio. €). Die Kapitalanteile in Höhe von 400,0 Mio. € entfallen ausschließlich auf Einlagen der Kommanditisten; die Komplementärgesellschaft ist ohne Einlage beteiligt. Die Kapitalrücklage wurde um 20,0 Mio. € auf 310,0 Mio. € erhöht. Die Gewinnrücklagen (417,9 Mio. €; Vorjahr 365,0 Mio. €) umfassen neben denen der Muttergesellschaft auch die Gewinnrücklagen und Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung beläuft sich auf 39,1 Mio. €. Der Anstieg um 216,1 Mio. € beruht überwiegend auf einer stichtagsbedingten deutlichen Aufwertung des russischen Rubels. Die Nicht beherrschenden Anteile betragen 1,9 Mio. € (Vorjahr 1,9 Mio. €).
Die stillen Beteiligungen der Mitarbeiter betragen 117,8 Mio. € (Vorjahr 109,2 Mio. €). Dabei sind 1.486 (nicht quotal gerechnet 1.606) Mitarbeiter über das Beteiligungsmodell Plus 2000 an der Globus Holding GmbH & Co. KG und 10.691 (nicht quotal gerechnet 11.580) Mitarbeiter über das Beteiligungsmodell Plus 1000 an den einzelnen Betriebsgesellschaften beteiligt. Es bestehen Darlehen von Gesellschaftern und nahestehenden Personen über 219,9 Mio. € (Vorjahr 251,0 Mio. €). Dabei haben sich die Gesellschafterdarlehen um 30,6 Mio. € auf 199,0 Mio. € (Vorjahr 229,6 Mio. €) reduziert. Während das Jahresergebnis aus dem Einzelabschluss des Mutterunternehmens den Gesellschaftern gutgeschrieben wurde, wurde gegenläufig eine Einlage in die Kapitalrücklage vorgenommen, und es wurden Auszahlungen an die Gesellschafter getätigt. Die partiarischen Darlehen belaufen sich auf 20,1 Mio. € (Vorjahr 20,2 Mio. €). Die sonstigen Darlehen betragen 0,8 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €). Das aus allen vorstehenden Posten gebildete wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich von 1.296,1 Mio. € um 266,5 Mio. € auf 1.562,6 Mio. €. Die so ermittelte wirtschaftliche Eigenkapitalquote beträgt 30,3 % (Vorjahr 33,5 %). Die Rückstellungen haben sich um 93,1 Mio. € auf 351,2 Mio. € erhöht. Dieser Anstieg resultiert u. a. aus gestiegenen Rückstellungen für Steuerzahlungen sowie für bestehende und potenzielle Steuerrisiken in Russland. Weiterhin erhöhten sich die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und es wurden Zuführungen zu Drohverlustrückstellungen, u. a. für nachteilige Mietverträge in der Immobiliensparte, vorgenommen.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 5,1 T€.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 2.126,0 Mio. € (Vorjahr 1.487,9 Mio. €), von denen 30,0 Mio. € nachrangig sind. Zu diesem Anstieg trug v. a. die Sparte der Hypermärkte mit 236,1 Mio. € sowie die Sparte Sonstiges mit 353,6 Mio. € bei. Die Darlehen wurden dabei zur Finanzierung der Investitionen aufgenommen.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betragen 24,1 Mio. € (Vorjahr 8,4 Mio. €). Der Anstieg ist dabei v. a. auf Anzahlungen auf Boni sowie Anzahlungen im Zusammenhang mit dem Umbau am Standort Leipzig-Seehausen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 895,2 Mio. € (Vorjahr 666,6 Mio. €) und bewegen sich somit um 228,6 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg im Bereich der Hypermärkte steht im Zusammenhang mit einem höheren Volumen an Warenlieferungen in der Logistik und dem erhöhten Vorratsbestand. Zudem trugen die neuen von real übernommenen Märkte zu den gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bei. Der Anstieg bei den Baumärkten ist einerseits stichtagsbedingt und andererseits ebenfalls auf den Bestandsaufbau zurückzuführen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen (11,9 Mio. €; Vorjahr 11,1 Mio. €) enthalten fast ausschließlich Verbindlichkeiten innerhalb des Cash-Management-Systems sowie aus dem Verrechnungsverkehr gegenüber den quotal bzw. at equity einbezogenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten (129,9 Mio. €; Vorjahr 111,9 Mio. €) beinhalten schwerpunktmäßig Steuern, Mietkaufdarlehen, Gutscheine, Nettolöhne sowie Sozial- und Rentenversicherungsbeiträge. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Mietkaufverpflichtungen zur Finanzierung des Anlagevermögens neuer Standorte sowie aus der Wechselkursentwicklung des russischen Rubel.
1) Davon durch Grundpfandrechte gesichert 877,0 Mio. €. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 23,1 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €) und beinhaltet im Wesentlichen die Abgrenzung bereits erhaltener Baukostenzuschüsse von Vermietern, welche auch zum Anstieg des Postens führten. Die passiven latenten Steuern belaufen sich auf 36,0 Mio. € (Vorjahr 15,9 Mio. €). Sie resultieren aus den Einzelabschlüssen gemäß § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 274 Abs. 1 HGB sowie aus Konzernbuchungen gemäß § 306 HGB. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 13,5 % zugrunde gelegt. Der Passivüberhang im aktuellen Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:
Aus Konzernbuchungen haben sich die latenten Steuern folgendermaßen entwickelt:
Somit stellt sich die Entwicklung der latenten Steuern insgesamt wie folgt dar:
Derivative Finanzinstrumente werden zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken eingesetzt. Die gegenläufigen Wertänderungen/Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im Umfang von 14,1 Mio. € (Vorjahr 11,6 Mio. €) im Sicherungszeitraum voraussichtlich aus. Laut Konzernrisikopolitik werden Risikopositionen (Grundgeschäfte) unverzüglich nach Entstehung in gleicher Höhe durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Variabel verzinsliche Darlehen werden durch Zinsswaps gesichert. In der Regel ist die Laufzeit bei den Grund- und Sicherungsgeschäften gleich. Bei nicht laufzeitkongruenten Geschäften wird die Sicherungslücke voraussichtlich dadurch überbrückt, dass die Grundgeschäfte bis zum Ende der Sicherungsgeschäfte teilweise getilgt werden und somit das Zinsänderungsrisiko per se vermindert ist. Zusätzlich werden vor dem Auslaufen der Sicherungsinstrumente neue Sicherungsinstrumente abgeschlossen. Zusätzlich bestehen mehrere Swaps, die als Sicherungsgeschäfte für anstehende Unternehmensfinanzierungen abgeschlossen wurden. Das Startdatum der Sicherungsgeschäfte ist auf den 30.09.2022 terminiert. Die zugehörigen Grundgeschäfte waren zum Bilanzstichtag noch nicht final abgeschlossen. Der Marktwert der Swaps beläuft sich auf 3,3 Mio. €. Ein weiterer Swap, ebenfalls mit Startdatum 30.09.2022, sichert ab September ein bestehendes Grundgeschäft ab. Der positive Marktwert beläuft sich auf T€ 60. Weiterhin existieren drei Swaps ohne Bewertungseinheit mit einem Nominalwert in Höhe von 41,5 Mio. € und einem positiven Marktwert in Höhe von 3,6 Mio. €. Der GLOBUS Konzern sichert geplante Importe anteilig antizipativ ab. In der Vergangenheit sind diese Geschäfte regelmäßig wie geplant eingetreten. Die Geschäftsführung geht auch für die Zukunft davon aus, dass antizipative Hedges lediglich die Risiken aus Wechselkurs- und/oder Zinsschwankungen adäquat adressieren und insgesamt keinen spekulativen Charakter beinhalten.
Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv mit der Critical-Terms-Match-Methode überprüft. Die retrospektive Effektivitätsmessung erfolgt durch die Anwendung der Hypothetical-Derivative-Methode. Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich in Höhe von 21,5 Mio. € um Devisentermingeschäfte in EUR, USD und RMB (Zeitwert - 0,8 Mio. €).
1) Angegeben sind die Miet- und Leasingverpflichtungen des Folgejahres. 2) Die Miet- und Erbbaurechtsverträge haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 84 Jahren. 3) Die Leasingverträge haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 11 Jahren. Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungen in Höhe von 40,2 Mio. € (Vorjahr 10,4 Mio. €). Die Inanspruchnahme aus den vorliegenden Haftungsverhältnissen wird als sehr gering eingeschätzt, da wir davon ausgehen, dass die Schuldner aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ihre Verbindlichkeiten bedienen werden. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 594,7 Mio. €. Sie setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Verpflichtungen aus geplanten Investitionen, jährlichen Miet- und Leasingverpflichtungen sowie Abnahmeverträgen für Energielieferungen. Der Anstieg der sonstigen Verpflichtungen resultiert überwiegend aus den Kaufpreisverpflichtungen für den Erwerb neuer Beteiligungen. Im Vorjahr betrafen die Generalübernehmer-Verträge die Standorte Neunkirchen und Germendorf. Zweck und Vorteil der Miet- und Leasingverträge ist die Nutzung der Vermögensgegenstände ohne vorherige Kaufpreisfinanzierung bzw. der Zufluss liquider Mittel. Risiken bestehen in künftigen Liquiditätsbelastungen. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse erhöhten sich vor dem Hintergrund des beschriebenen organischen und anorganischen Wachstums um 873,2 Mio. € auf 7.685,5 Mio. €. Der Warenumsatz beläuft sich auf 7.334,8 Mio. € (Vorjahr 6.505,5 Mio. €), die Dienstleistungsumsätze betragen 284,8 Mio. € (Vorjahr 249,1 Mio. €) und die Mieterträge 65,9 Mio. € (Vorjahr 57,7 Mio. €).
1) Es werden nur die Betriebe betrachtet, die sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr volle 12 Monate geöffnet hatten. Der Warenumsatz erhöhte sich um 12,7 % auf 7.334,8 Mio. €. Dabei trugen alle operativen Sparten zum Umsatzwachstum bei. Regional verteilen sich die Umsätze mit 4.802,9 Mio. € auf Deutschland und mit 2.531,9 Mio. € auf die in Luxemburg, Tschechien und Russland tätigen Gesellschaften. In der Sparte der Hypermärkte führten insbesondere die neuen Märkte sowie die gestiegenen Kraftstoffpreise zum Umsatzanstieg. Bei den Baumärkten ist die Verbesserung u. a. ebenfalls auf die erhöhten Kraftstoffpreise und gesteigerten Absatzmengen im Bereich der Tankstellen sowie auf die Bereiche Autozubehör und Sanitär zurückzuführen. Zudem trug die Gastronomie, welche im Vorjahr durch den Lockdown teilweise geschlossen war, zur Umsatzsteigerung bei.
Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insgesamt von 80,9 Mio. € auf 114,6 Mio. € erhöht. Im Einzelnen ergaben sich die nachfolgend dargestellten Veränderungen. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen liegen um 19,0 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Im Vorjahr wurden zwei Standorte zurückgegeben, für welche ursprünglich Drohverlustrückstellungen gebildet waren, die im letzten Geschäftsjahr verbraucht bzw. teilweise aufgelöst wurden. Die Kursgewinne erhöhten sich aufgrund der starken Aufwertung des russischen Rubels um 9,2 Mio. €. Die Nachaktivierungen haben sich aufgrund von Betriebsprüfungen um 12,7 Mio. € und die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge u. a. durch vertraglich vereinbarte Ausgleichszahlungen um 23,2 Mio. € erhöht. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aperiodische Erträge in Höhe von 38,4 Mio. € enthalten. Dabei entfallen 16,8 Mio. € auf die Auflösung von Rückstellungen, 1,9 Mio. € auf Erträge aus Anlagenabgängen sowie 14,2 Mio. € auf Nachaktivierungen. Die Bestandsveränderung an unfertigen Leistungen beträgt 19,3 Mio. € (Vorjahr 35,6 Mio. €) und entfällt im Wesentlichen auf den Standort Eschborn.
Die anderen aktivierten Eigenleistungen belaufen sich auf 5,0 Mio. € (Vorjahr 4,4 Mio. €). Der Warenrohertrag (Warenumsatz abzüglich Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren) bewegt sich mit 2.061,7 Mio. € um 161,8 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr 1.899,9 Mio. €). Sein Anteil am Nettoumsatz beläuft sich auf 28,1 % (Vorjahr 29,2 %). In der Sparte der Hypermärkte ist eine deutlich positive Entwicklung (+ 10,7 %) zu verzeichnen und auch bei den Baumärkten bewegt sich der Warenrohertrag über Vorjahresniveau (+ 3,3 %). Die Spanne war jedoch sowohl bei den Hypermärkten als auch bei den Baumärkten rückläufig. In der Sparte der Hypermärkte resultiert dieser Rückgang insbesondere aus dem Tankstellengeschäft. Die bereits in der Prognose des letztjährigen Geschäftsberichts erwähnten Rohstoffpreiserhöhungen, höhere Logistikkosten sowie ein erhöhter Anteil an Tankstellenumsätzen wirkten sich negativ auf die Spanne in der Sparte der Baumärkte aus. Der Personalaufwand hat sich auf 1.131,0 Mio. € erhöht (Vorjahr 1.018,5 Mio. €). Die Personalintensität (Personalaufwand in Relation zu den Umsatzerlösen aus Warenumsatz und Dienstleistungen) beträgt dabei 14,8 % (Vorjahr 15,1 %). Die Erhöhung des Personalaufwands in der Sparte Hypermärkte ist u. a. durch eine gestiegene Mitarbeiteranzahl aufgrund neuer Märkte bedingt. Zudem trugen Gehaltssteigerungen zum Anstieg bei. Auch bei den Baumärkten resultiert die Erhöhung des Personalaufwands aus Gehaltssteigerungen, die ab dem 01.01.2021 gezahlt werden, sowie aus Neueinstellungen. Zudem lag der Personalaufwand aufgrund der Kurzarbeit im Zuge des Lockdowns im Dezember 2020 im Vorjahr auf einem geringeren Niveau als im aktuellen Berichtszeitraum.
1) Es wird nur der Umsatz aus Waren und Dienstleistungen betrachtet. 2) Köpfe Jahresdurchschnitt (quotiert). Unquotiert wurden im Jahresdurchschnitt (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) 37.061 Mitarbeiter (Vorjahr 36.112 Mitarbeiter), in den quotal einbezogenen Betrieben 2.652 Mitarbeiter (Vorjahr 2.658 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Abschreibungen (ohne Finanzanlagen) betragen 207,2 Mio. € (Vorjahr 190,6 Mio. €). Die außerplanmäßigen Abschreibungen des Berichtsjahres belaufen sich dabei auf 0,9 Mio. € (Vorjahr 3,9 Mio. €) und resultieren aus der Schließung des Globus Fresh in Pankrác sowie aus nicht realisierten Projekten. Zudem wurden Lizenzen aufgrund eines Cloudwechsels abgeschrieben.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 132,4 Mio. € auf 837,1 Mio. € gestiegen. Diese Entwicklung resultiert u. a. aus der Eröffnung neuer Standorte. Im Folgenden werden die wesentlichen Effekte dargestellt. In den Werbekosten ist ein Anstieg von 16,7 Mio. € zu verzeichnen, welcher durch verstärkte Marketingaktivitäten zur Steigerung der Kundenwahrnehmung und die Einführung von Payback zu begründen ist. Zusätzlich fielen Kosten aufgrund von Jubiläumsfeiern in der Sparte der Hypermärkte sowie der Baumärkte an. Die Energiekosten lagen um 12,1 Mio. € über dem Vorjahreswert, was v. a. aus grundsätzlich gestiegenen Strom- und Gaskosten sowie neuen Märkten resultiert. Die sonstigen Betriebskosten (+ 16,2 Mio. €) erhöhten sich im Wesentlichen durch höhere Kosten für Reinigung, Wartungen, Instandhaltungen, Kleinanschaffungen sowie PC-Updates. Die Versicherungen und Beiträge erhöhten sich aufgrund gestiegener Gebühren für Payback um 4,5 Mio. €. Die Verwaltungskosten stiegen im Wesentlichen durch höhere Kreditkartengebühren sowie höhere Beratungs- und Servicekosten im Kontext der Implementierung eines neuen Logos und sonstiger Marketingaktivitäten um 29,0 Mio. €. Der Anstieg der Vertriebskosten (+ 13,9 Mio. €) ist hauptsächlich durch erhöhte Verpackungs- und Auslieferungskosten in der Sparte der Hypermärkte bedingt. Die Reisekosten erhöhten sich um 3,3 Mio. €, da im Vorjahr aufgrund der Coronapandemie weitestgehend auf Dienstreisen verzichtet wurde, was sich mittlerweile wieder etwas normalisiert hat. Zudem führte die Integration der neuen Märkte zu vermehrten Reisen. Schließlich stiegen die sonstigen Kosten um 20,5 Mio. €, insbesondere durch vereinbarte Zahlungen im Zusammenhang mit der Übernahme neuer Märkte, sowie durch die Bildung von Drohverlust- und sonstigen Rückstellungen. Die Aufwendungen aus Währungsdifferenzen erhöhten sich um 15,9 Mio. € Der aperiodische Aufwand in den sonstigen Kosten beläuft sich auf 12,3 Mio. € und beinhaltet im Wesentlichen Forderungsverluste (3,0 Mio. €) sowie Verluste aus Anlagenabgängen (4,8 Mio. €). Die Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen belaufen sich auf 2,3 Mio. € (Vorjahr 1,1 Mio. €). Das Zinsergebnis bewegt sich mit - 81,4 Mio. € moderat unter Vorjahresniveau (- 84,3 Mio. €) und ist mit 0,4 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €) aus der Aufzinsung von Rückstellungen belastet. Im Zinsergebnis sind periodenfremde Erträge von 0,5 Mio. € und periodenfremde Aufwendungen von 1,0 Mio. € enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Betriebsprüfungen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Mio. € reduziert. Die Veränderung der Gewerbe- bzw. der Körperschaftsteuer ist einerseits durch die Entwicklung der Ergebnisse der Sparten sowie andererseits durch die Zuführung zu Steuerrückstellungen für Steuerzahlungen bzw. bestehende Steuerrisiken bedingt.
Die Steuern sind in Höhe von 1,9 Mio. € einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen und resultieren aus Steuern aus Betriebsprüfungen. Die sonstigen Steuern (24,2 Mio. €, Vorjahr 12,7 Mio. €) erhöhten sich im Wesentlichen durch Zuführungen zu Umsatzsteuerrückstellungen.
1) EBIT: Konzernjahresüberschuss plus Finanzergebnis plus Steuern vom Einkommen und Ertrag. 2) EBITDA: Konzernjahresüberschuss plus Finanzergebnis plus Steuern vom Einkommen und Ertrag plus Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. 3) Brutto-Cashflow: Jahresüberschuss plus Steuern vom Einkommen und Ertrag plus Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. 4) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. Der Konzernjahresüberschuss beläuft sich auf 105,2 Mio. € (Vorjahr 136,0 Mio. €) und liegt damit um 30,8 Mio. € unter dem des Vorjahres. Vor Berücksichtigung von Sondereffekten, u. a. aus Drohverlustrückstellungen, Steuerforderungen und Steuerrückstellungen, beläuft sich das Ergebnis auf 132,8 Mio. € (Vorjahr 143,9 Mio. €). Im Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 16,6 Mio. € angefallen. Diese entfallen mit 2,0 Mio. € auf Zuführungen zu Drohverlustrückstellungen für nachteilige Mietverträge sowie mit 5,8 Mio. € auf Zuführungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Elektrofachmärkte. Zudem wurden die Gewerbesteuerrückstellungen um 8,8 Mio. € erhöht. Die außergewöhnlichen Erträge in Höhe von 13,9 Mio. € betreffen Erträge aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen sowie aus der Erfassung von Forderungen gegen Finanzbehörden. Sonstige Angaben Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer der Globus Holding GmbH & Co. KG unterbleibt in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge des Beirats betragen für das abgelaufene Geschäftsjahr 0,1 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €). Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar der Abschlussprüfer setzt sich wie folgt zusammen:
Nachtragsbericht Mit Anteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 02.03.2022 haben folgende Konzerngesellschaften mit Wirkung zum 01.07.2022 die bisher vom Mitgesellschafter gehaltenen Anteile an folgenden Gesellschaften erworben: • Die Globus Markthallen Holding GmbH & Co. KG hat 50 % der Anteile an der Globus-Handelshof GmbH & Co Kommanditgesellschaft, Einöd, sowie 100 % der Anteile an der Globus Handelshof GmbH & Co. KG, Wetzlar, erworben. • Die Globus 2 Immobilien GmbH hat 74,9 % der Anteile an der Martin Immobilien GmbH, Meisenheim, und 5,1 % an der Globus Handelshof GmbH & Co. Grundstücksverwertung und Leasing Dutenhofen KG, Wetzlar-Dutenhofen, erworben. • Die Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG hat 50 % der Anteile an der Globus Baumarkt Ost GmbH & Co. KG, St. Wendel, sowie 100 % der Anteile an der Globus Baumarkt Wetzlar GmbH & Co. KG, Wetzlar, erworben. Die Kaufpreiszahlung im unteren dreistelligen Millionenbereich erfolgte am 01.07.2022. Künftig werden die Beteiligungen im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Im Rahmen der im August 2022 geschlossenen Immobilienleasingverträge werden fünf der Grundstücksgesellschaften Teile ihres Anlagevermögens veräußern und zurückleasen. Die Leasingverträge beginnen am 01.01.2023 und haben eine erste Grundlaufzeit von 17 Jahren. Nach umfangreicher Prüfung durch die Geschäftsführung der Baumärkte wurde zudem im Frühsommer 2022 entschieden, die sechs verbliebenen Alpha-Tecc. Märkte in Losheim, Völklingen, St. Wendel, Simmern, Wachau und Weinstadt an die expert-Gruppe zu veräußern. Im Juli 2022 erfolgte der Verkauf der Sparte im Rahmen eines Asset Deals. Damit konnte sichergestellt werden, dass - im Sinne der Kunden und Mitarbeiter - weiterhin ein Elektronikfachhändler an den Standorten der Globus Fachmärkte vertreten ist. Der Übergang ist mit Wirkung zum 01.10.2022 erfolgt.
St. Wendel, den 4. Oktober 2022 Die Geschäftsführung Matthias Bruch Christian Heins Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Globus Holding GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Globus Holding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. Juni 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir machen auf die Ausführungen im Konzernlagebericht - Abschnitt "Risiko- und Chancenbericht" - in dem Unterabschnitt "Risiken im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt" aufmerksam, in welchem die Geschäftsführung u. a. ausführt, dass die Finanzierungsgeschäfte in Russland im Wesentlichen ohne Rückgriff auf den Konzern erfolgen und Transfers von Zahlungsmitteln von Russland nach Deutschland im Zusammenhang mit innerkonzernlichen Verträgen derzeit aufgrund von Sondergenehmigungen grundsätzlich möglich sind. Die künftige Entwicklung des Konfliktes sowie dessen Folgen für die Wirtschaft sind nach Ansicht der Geschäftsführung gegenwärtig nicht abschließend einzuschätzen und eine weitere Beeinflussung der künftigen Entwicklung nahezu aller Kostenarten sowie der Wechselkurse kann nicht ausgeschlossen werden. Aktuell werden des Weiteren nach Ansicht der Geschäftsführung keine Beeinträchtigungen der Ausübung von Gesellschafterrechten wahrgenommen. Für Risiken, die eine Trennung von der russischen Einheit zur Folge hätten, werden aktuell keine Anzeichen identifiziert. Möglichen Risiken aus der Teilmobilmachung in Russland wird mit permanentem Monitoring der Sachlage sowie der Erarbeitung von Notfallmaßnahmen begegnet. Eine abschließende Einschätzung möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist aufgrund der Dynamik der Situation nach Einschätzung der Geschäftsführung aktuell nicht möglich. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlageberichtsind diesbezüglich nicht modifiziert. Sonstige Informationen Der Beirat ist für den Bericht des Beirats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen weitere, für den Geschäftsbericht vorgesehene Bestandteile, von denen wir eine Fassung bis zur Erteilung dieses Bestätigungsvermerks erlangt haben, insbesondere den Bericht des Beirats. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; • holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 5. Oktober 2022 Ernst
& Young GmbH
Dr. Zabel, Wirtschaftsprüfer Waldner, Wirtschaftsprüfer Kennzahlen im Überblick
1) Konsolidierungskreis: siehe Seite 84 ff. 2) Inkl. Umsatzsteuer. 3) Verkaufsfläche Stand 30.06. 4) Kreditoren Stand 30.06. 5) Nettoumsatz / durchschnittliche Vorräte. 6) Ohne Zugänge aus Finanzanlagen. Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss des Konzerns GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel wurde am 10.10.2022 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Anlage Bekanntmachung nach § 264 Abs. 3 HGBGLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Bekanntmachung nach § 264 Abs. 3 HGB zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 Die folgenden Gesellschaften werden in den Konzernabschluss einbezogen: Alfa Handels- u. Marketing GmbH, St. Wendel Christian Hess Wwe. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, St. Wendel Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel Grundstücksverwaltungsgesellschaft Margot Bruch GmbH, St. Wendel GLOBUS Logistik und Service GmbH, St. Wendel GLOBUS Grundstücksverwertung und Leasing Moskau Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel GLOBUS Logistik Grundstücks- und Leasing GmbH, St. Wendel GLOBUS Hela Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel interhela GmbH, St. Wendel GLOBUS hitseller GmbH, St. Wendel GLOBUS 2 Immobilien GmbH, St. Wendel Die Unternehmen sind von der Pflicht zur Offenlegung als Tochterunternehmen nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da die Abschlüsse zum 30.06.2022 dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss 2021/2022 des Mutterunternehmens " GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel", einbezogen wurden. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2021/2022 der GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel erfolgt nach § 325 HGB. Anlage Bekanntmachung nach § 264b HGBGLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Bekanntmachung nach §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 Die folgenden Gesellschaften werden in den Konzernabschluss einbezogen: GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Fachmärkte Service GmbH & Co. KG, St. Wendel Koordination GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Globus - Handelshof Losheim, Dr. Walter Bruch GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Losheim am See GLOBUS Baumarkt Losheim GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Handelshof St. Wendel GmbH & Co.KG, St. Wendel MAXUS Getränkecenter Freilassing GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Fleisch-Import GmbH & Co. KG, Dillingen GLOBUS Logistik GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS online drive GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Frischemanufaktur GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Holding CR Beteiligungen GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Neunkirchen Grundstücksverwertung und Leasing GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Wächtersbach Grundstücksverwertung und Leasing GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Braunschweig Grundstücksverwertung und Leasing GmbH & Co. KG, St. Wendel GLOBUS Castrop-Rauxel Grundstücksverwertung und Leasing GmbH & Co. KG, St. Wendel Die Unternehmen sind von der Pflicht zur Offenlegung als Tochterunternehmen nach §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB befreit, da die Abschlüsse 2021/2022 dieser Gesellschaften in den Konzernabschluss 30.06.2022 der Muttergesellschaft "GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel", einbezogen wurden. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2021/2022 der GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel erfolgt nach § 325 HGB.
St. Wendel, 30.09.2022 ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS Logistik und Service GmbH, St. Wendel (HRB 81263, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der GLOBUS Logistik und Service GmbH, St. Wendel die GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS Logistik und Service GmbH, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zur Übernahme von Jahresfehlbeträgen bei der GLOBUS Logistik und Service GmbH, St. Wendel verpflichtet. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Thomas Hewer, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS Grundstücksverwertung und Leasing Moskau Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel (HRB 14699, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der GLOBUS Grundstücksverwertung und Leasing Moskau Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel, die GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS Grundstücksverwertung und Leasing Moskau Geschäftsführungs-GmbH von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel beschließt weiterhin, einen gegebenenfalls im Geschäftsjahr 2022/2023 entstehenden Jahresfehlbetrag bei der GLOBUS Grundstücksverwertung und Leasing Moskau Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel zu übernehmen. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Christian Heins, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Alfa Handels- und Marketing GmbH, St. Wendel (HRB 80864, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der Alfa Handels- und Marketing GmbH, St. Wendel die GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der Alfa Handels- und Marketing GmbH, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zur Übernahme von Jahresfehlbeträgen bei der Alfa Handels- und Marketing GmbH, St. Wendel verpflichtet. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Christian Heins, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS Logistik Grundstücks- und Leasing GmbH, St. Wendel (HRB 81253, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der GLOBUS Logistik Grundstücks- und Leasing GmbH, St. Wendel die GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS Logistik Grundstücks- und Leasing GmbH, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zur Übernahme von Jahresfehlbeträgen bei der GLOBUS Logistik Grundstücks- und Leasing GmbH, St. Wendel verpflichtet. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Christian Heins, St. Wendel ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Grundstücksverwaltungsgesellschaft Margot Bruch GmbH, St. Wendel (HRB 81338, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der Grundstücksverwaltungsgesellschaft Margot Bruch GmbH, St. Wendel die Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der Grundstücksverwaltungsgesellschaft Margot Bruch GmbH, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zur Übernahme von Jahresfehlbeträgen bei der Grundstücksverwaltungsgesellschaftsgesellschaft Margot Bruch GmbH, St. Wendel verpflichtet. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel Christian Heins, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel (ab dem 01.12.2022 umfirmiert in GLOBUS 1 Immobilien GmbH, St. Wendel) (HRB 81236, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel die GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zur Übernahme von Jahresfehlbeträgen bei der Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel verpflichtet. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 01.10.2022 GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Christian Heins, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Christian Hess Wwe. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, St. Wendel (HRB 81395, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der Christian Hess Wwe. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, St. Wendel die GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der Christian Hess Wwe. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zur Übernahme von Jahresfehlbeträgen bei der Christian Hess Wwe. Gesellschaft mit beschränkter Haftung, St. Wendel verpflichtet. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Christian Heins, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der interhela GmbH, St. Wendel (HRB 23930, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der interhela GmbH, St. Wendel, die GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der interhela GmbH von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zur Übernahme von Jahresfehlbeträgen bei der interhela GmbH, St. Wendel verpflichtet. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel Pia Frey, Geschäftsführerin ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS Hela Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel (HRB 23202, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt der Gesellschafter der GLOBUS Hela Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel die GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel in einer Gesellschafterversammlung wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS Hela Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG erklärt sich freiwillig dazu bereit, einen ggf. für das Geschäftsjahr 2022/2023 entstehenden Jahresfehlbetrag bei der GLOBUS Hela Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel zu übernehmen, sofern kein Gewinnvortrag vorhanden ist. c) Der Gesellschafter erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel Pia Frey, Geschäftsführerin ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS hitseller GmbH, St. Wendel (HRB 101586, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der GLOBUS hitseller GmbH, St. Wendel die GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS hitseller GmbH von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel beschließt weiterhin, einen gegebenenfalls für das Geschäftsjahr 2022/2023 entstehenden Jahresfehlbetrag bei der GLOBUS hitseller GmbH freiwillig zu übernehmen, sofern kein Gewinnvortrag vorhanden ist. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel Pia Frey, Geschäftsführerin ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, 66606 St. Wendel (HRA 80690, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließen die Gesellschafter der GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, die - GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel - GLOBUS Fachmärkte Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel in einer Gesellschafterversammlung wie folgt: 1. Die Gesellschafter waren und sind sich auf der Grundlage eines Inhaber-geführten Unternehmens darüber einig, dass von den gesetzlich zulässigen Befreiungen von Offenlegungspflichten stets im gesetzlich zulässigen Maße Gebrauch zu machen war und ist. Insoweit haben sie in der Vergangenheit auf die schriftliche Dokumentation dieses übereinstimmenden Willens verzichtet, da eine schriftliche Beschlussfassung und deren Dokumentation nicht zwingend war und ist. Nach Maßgabe dessen dokumentieren die Gesellschafter nunmehr übereinstimmend wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 325 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Holding GmbH & Co. KG erklärt sich freiwillig dazu bereit, einen ggf. für das Geschäftsjahr 2022/2023 entstehenden Jahresfehlbetrag bei der GLOBUS Fachmärkte GmbH & Co. KG zu übernehmen. c) Die Gesellschafter erklären sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. 2. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS
Fachmärkte Geschäftsführungs-GmbH, St.
Wendel
Pia Frey, Geschäftsführerin Christian Heins, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsvorschlagPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel (HRA 80636, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließen die Gesellschafter der GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel die - GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel - GLOBUS Markthallen Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel in einer Gesellschafterversammlung wie folgt: 1. Die Gesellschafter waren und sind sich auf der Grundlage eines Inhaber-geführten Unternehmens darüber einig, dass von den gesetzlich zulässigen Befreiungen von Offenlegungspflichten stets im gesetzlich zulässigen Maße Gebrauch zu machen war und ist. Insoweit haben sie in der Vergangenheit auf die schriftliche Dokumentation dieses übereinstimmenden Willens verzichtet, da eine schriftliche Beschlussfassung und deren Dokumentation nicht zwingend war und ist. Nach Maßgabe dessen dokumentieren die Gesellschafter nunmehr übereinstimmend wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 325 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. b) Die Gesellschafterin GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel erklärt sich freiwillig dazu bereit, einen ggf. für das Geschäftsjahr 2022/2023 entstehenden Jahresfehlbetrag bei der GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel zu übernehmen. c) Die Gesellschafter erklären sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. 2. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Markthallen Geschäftsführungs-GmbH, St. Wendel GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Thomas Hewer, Geschäftsführer Christian Heins, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussPROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der GLOBUS 2 Immobilien GmbH, St. Wendel (HRB 107121, Amtsgericht Saarbrücken) Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen beschließt die Gesellschafterin der GLOBUS 2 Immobilien GmbH, St. Wendel die Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel wie folgt: a) Der Befreiung der GLOBUS 2 Immobilien GmbH, St. Wendel von den Offenlegungspflichten gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird zugestimmt. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB befreit, da der Abschluss 2021/2022 in den Konzernabschluss der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 einbezogen wurde. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Globus Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel, 2021/2022 erfolgt nach § 325 HGB. b) Die Gesellschafterin Grundstücksbeteiligungsgesellschaft Wiesental GmbH, St. Wendel beschließt weiterhin, einen gegebenenfalls im Geschäftsjahr 2022/2023 entstehenden Jahresfehlbetrag bei der GLOBUS 2 Immobilien GmbH, St. Wendel zu übernehmen. c) Die Gesellschafterin erklärt sich damit einverstanden, dass die vorbezeichneten Erklärungen offengelegt werden. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.
St. Wendel, 30.09.2022 GLOBUS Holding GmbH & Co. KG, St. Wendel Christian Heins, Geschäftsführer |
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