8Star GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BINDER-tecsys Kontakte GmbHPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtLagebericht A. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind im Zulieferbereich für die Leistungselektronik, Automobilindustrie und Elektrotechnik tätig. Unser Produktprogramm umfasst stromführende Elemente aus Metall, elektrische Kontakte, Tiefziehprodukte und Metall - Kunststoffkomponenten. Unser Service reicht vom Produktdesign bis zur Serienlieferung. Mit unseren flexiblen Mitarbeitern und Maschinen können wir unsere Kunden vom Prototypen bis zur Großserie unterstützen. Unser nach ISO TS 16949 zertifiziertes QM System garantiert unseren Kunden Qualität, Lieferzuverlässigkeit und Service und bietet uns die Möglichkeit zur kontinuierlichen Verbesserung. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entwickelte neue Verfahren zur Herstellung innovativer Produkte. Siehe Bericht über Forschung und Entwicklung ( D ). B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, brachenbezogene Rahmenbedingungen Der Wachstumskurs unserer Hauptabnehmer hat sich im Jahre 2012 nicht weiter fortgesetzt. Die positiven Prognosen von Ende 2011 haben sich nicht bestätigt. Ab Mitte 2012 hatten wir mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen. Die Absatzmärkte unserer Kunden im Bereich Fotovoltaik und Windenergie sind regelrecht zusammengebrochen. Dazu kamen noch Importbeschränkungen von China und Russland. Die wirtschaftliche Lage im Inland und vor allem in Europa war von Rezession geprägt. II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2012 Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2012 sind gegenüber dem Vorjahr um 27,8 % auf T€ 12.472,9 zurückgegangen. Gleichzeitig ist der Materialaufwand im entsprechenden Zeitraum um 32,9 % auf T€ 6.978,4 zurückgegangen. Dies ist, trotz der im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr volatilen Rohstoffpreise, vor allem auf die verbesserte Einkaufspolitik bzw. Einkaufsdisziplin der Gesellschaft zurückzuführen. Die Personalkosten sind im Wirtschaftsjahr 2012 um 2,9 % auf T€ 4.507,8 gesunken Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2012 um 5,9 % (T€ 82,6) auf T€ 1.479,9 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der Anstieg ist im wesentlichen auf die Erhöhung der Raumkosten (+ T€ 32), der Versicherungen, Beiträge und Abgaben (+ T€ 23), der Werbe- und Reisekosten (+ T 30) sowie der sonstigen betrieblichen Kosten (+ T€ 49) zurückzuführen. Dieser Anstieg konnte durch den Rückgang bei den Kosten der Warenabgabe (- T€ 54) jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ -144 um T€ 10 auf T€ -154 geringfügig verschlechtert. Dabei sind die Zinserträge leicht um T€ 8 gestiegen, jedoch haben die Zinsaufwendungen im entsprechenden Zeitraum um T€ 18 zugenommen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 1.049,7 (- 125,4 %) gesunken. III. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % verschlechtert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 26,6 %. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen im Berichtsjahr 39,1 % der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Wir verfügen über höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Die Pensionsrückstellungen betragen 5,7 % der Bilanzsumme und haben sich im Berichtsjahr um TEUR 29,9 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,6 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele bzw. mit Skontoabzug beglichen werden. Investitionen wurden im Rahmen von Ersatzinvestitionen und Investitionen in neue Produktionsmittel durchgeführt. Die größten Investitionen erfolgten hierbei am Standort Kahla durch die Gerhard Förschler e.K.. Im Rahmen eines Pachtvertrags wurde das im November 2011 bezogene Firmengebäude dann an die Berichtsfirma verpachtet. Für die Zukunft sind Investitionen in weitere neue Produktionsmittel geplant. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr kaum verändert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen um 10 % erhöht. Unsere Beschäftigungslage ist für das Berichtsjahr als befriedigend zu bezeichnen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens V. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Um die positive Entwicklung des Unternehmens in 2013 zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. VI. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch langjährige Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserer eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Qualitätstechnik, durch. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, so dass mit keinen finanziellen Engpässe zu rechnen ist. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und KK-Linien bei den Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden von der Gesellschaft innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien bei den verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für alle Kundenbestellungen ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VII. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens als positiv. Die Automobil - und Elektronikbranche bietet ein sehr großes Wachstumspotential. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten weltweit, Partnerschaften und Vertriebskooperationen. Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2013 eine Steigerung des Umsatzvolumens um 20,7 % auf ca. T€ 15.000. Durch unser leistungsfähiges Kostenmanagement können wir wieder mit einem positiven Ergebnis rechnen. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. D. Bericht über Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verfahrensentwicklung zur Herstellung von qualitativ hochwertigen und konkurrenzfähigen Produkten. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team bestehend aus hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt blieb im Jahr 2012 die Mitarbeiterzahl im Bereich Forschung und Entwicklung mit 8 Mitarbeitern konstant. Ein weiterer Garant unserer erfolgreichen Geschäftstätigkeit ist unser nach ISO TS 16949 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. 2012 haben wir T€ 880 für Forschung und Entwicklung aufgewendet; im Vorjahr lag der Betrag noch bei T€ 800. Auf Grund des guten wirtschaftlichen Umfelds wollen wir die Aufwendungen in 2013 für diesen Bereich weiter steigern. In diesem Kurs bestätigen uns zahlreiche erfolgreich abgeschlossene Projekte. E. Bericht über Zweigniederlassungen Die Betriebsstätte in Kahla/Thüringen nimmt weiter eine positive Entwicklung entsprechend der Gesamtentwicklung des Unternehmens.
Pforzheim, 20. September 2013 BINDER-tecsys Kontakte GmbH Gerhard Förschler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden im wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. Die Vorjahreszahlen sind zur Vergleichbarkeit mit den Zahlen des aktuellen Berichtsjahres zu jeder einzelnen Positionen gegenübergestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Anschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden ebenfalls linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Zugang in der Wirtschaftsjahren 2008 und 2009 sowie Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 mit 20% linear abgeschrieben (Poolabschreibung). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Zugang im Wirtschaftsjahr 2012 sowie Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis € 410,00 wurden im Jahr des Zugangs vollumfänglich abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Lifo-Methode angewendet (§ 256,1 HGB). Die Lifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt (§ 274 I 3 HGB). Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem der Rückstellungsabzinsungsverordnung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist in der Anlage 2 des Bilanzberichtes dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 160.388,76 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 138). Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von € 643.454,67 (Vorjahr: € 965.494,90) Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von € 1.916,43 Beträge aus einbezogenen Disagios. Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00 und wurde in der Bilanz auf Euro umgerechnet. Gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) sind die Rückstellungen für Pensionen in Höhe des Erfüllungsbetrags anzusetzen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck und die Projected Unit Credit Method (PUC). Es wurden die folgenden Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von € 186.884,00. Von der Übergangsregelung nach Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurden demgemäß 1/15, also € 12.459,00 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2012 beträgt € 149.507,00 (Art. 67 II EGHGB). Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Der Versicherungswert umfasst das Deckungskapital einschließlich der Ansprüche aus Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsleistungen, sofern diese im Vertrag eingeschlossen sind, sowie eventuell bereits vorhandene Werte aus der Überschussbeteiligung. Die sonstigen Rückstellungen betragen € 268.674,10 Davon entfallen auf:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, einer Globalzession des Forderungsbestandes, Abtretung von Versicherungsansprüchen sowie durch selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafters Herrn Gerhard Förschler besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalt der Lieferanten abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Annuitätendarlehen. Bei der Ermittlung der Restlaufzeit wurde ein unveränderter Zinssatz bis zum Tilgungsende unterstellt. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB): Die Berichtsfirma haftet für Verbindlichkeiten der Gerhard Förschler e.K. wie folgt: - Sicherheitsübereignung des Warenlagers / der Vorräte in Höhe von € 965.613,00 zu Gunsten der Commerzbank AG. - Globalzession in Höhe von € 57,32 zu Gunsten der Sparkasse Pforzheim Calw. - Selbstschuldnerische Bürgschaft zu Gunsten der Sparkasse Jena-Saale-Holzland in Höhe von € 100.000,00, - Abtretung des Versicherungsanspruchs aus der Direktversicherung bei der AXA-Lebensversicherung AG. Die Inanspruchnahme der Bürgschaft schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Zum 31.12.2012 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von € 1.365.726,48 einbezogen. Der Geschäftsführer schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Unter der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen in Höhe von € 3.488,28 (im Vorjahr: € -56.689,20) für die Altersversorgung enthalten. In den "sonstigen betrieblichen Erträgen" sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 2.587,04 (im Vorjahr: € 18.264,52) und in den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von € 2.009,91 (im Vorjahr: € 19.961,51) enthalten. Unter der Position " Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen in Höhe von € 18.600,00 (im Vorjahr: € 11.135,00) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen enthalten. Die außerordentlichen Aufwendungen (§ 277 IV 2 HGB) betreffen die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind und gem. Art. 67 I 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden (€ 12.459,00; im Vorjahr: € 12.459,00). Unter der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ist ein Ertrag in Höhe von € 2.783,62 (im Vorjahr: € 0,00) aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 120 (Vorjahr: 125) Arbeitnehmer beschäftigt . Davon waren 108 gewerbliche Arbeitnehmer und 12 Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Gerhard Förschler, Dipl.-Physiker Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Pforzheim, 20. September 2013 BINDER-tecsys Kontakte GmbH Gerhard Förschler, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2013 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BINDER-tecsys Kontakte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Rastatt, 30. September 2013 Koesti
GmbH
Andreas Tischler, Wirtschaftsprüfer |
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