FeGN Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Gast seit 22.6.2023 | Prokura |
David Julian Martensen seit 22.6.2023 | Prokura |
Michael Hanelt seit 23.9.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELIM Diakonie GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023ELIM Diakonie GmbH, HamburgA. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das um Bruttoinlandsprodukt 0,1 Prozent zurück (preis- und kalenderbereinigt). B. Branchenbezogene Entwicklung Im Pflegesegment ist infolge der weiteren Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung weiterhin eine zunehmende Nachfragesteigerung festzustellen. Neben der demographischen Entwicklung sorgen auch Veränderungen der familiären Strukturen, die Zunahme der Mobilität von Arbeitnehmern sowie andere Faktoren der modernen Arbeitswelt für ein Umfeld, in dem die professionelle Pflege als Dienst am Menschen einen Bedeutungsgewinn erfährt. So lautet auch der Leitsatz der ELIM Diakonie: "Für mehr Himmel auf Erden". Der Mangel an Pflegefachkräften kennzeichnet bereits seit vielen Jahren die Arbeitssituation in der Altenpflege. Die Anforderungen an die Fachkunde des Pflegepersonals erhöhen sich nicht nur deshalb, sondern auch weil Multimorbidität und psychische Erkrankungen in der Zielgruppe zunehmen und weil die Qualitätsstandards steigen (Expertenstandards, Beratungspflichten, Hygiene etc.). Diese Umstände führen dazu, dass immer mehr Pflegeheime und ambulante Dienste aufgeben bzw. ihre Dienste einschränken müssen. Im Berichtsjahr mussten über 800 Pflegeheime und ambulante Dienste Insolvenz anmelden oder schließen. Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen im Arbeitsbereich Altenpflege ist daher dringend erforderlich um die Versorgungssicherheit in Deutschland auch in Zukunft zu gewährleisten. C. Entwicklung der Gesellschaft Die ELIM Diakonie GmbH führte im Berichtsjahr in eigener Trägerschaft
Die Auslastung betrug im Berichtsjahr
In der Einrichtung in Eppendorf kam es zu einem Wechsel in der Einrichtungsleitung, da der bisherige Leiter zum 01.10.2023 in den Ruhestand getreten ist. Nach erfolgter Abstimmung mit der Wohn-Pflegeaufsicht hat der Leiter der Einrichtung in Bergedorf kommissarisch auch die Leitung des ESCE übernommen. In Bergedorf und Eppendorf wurde eine sehr gute Auslastung erzielt. In Niendorf konnten die gesteckten Belegungsziele allerdings nicht erreicht werden. Zu Beginn des Berichtsjahres lag die Auslastung in Niendorf nur bei rd. 75%! Aufgrund diverser eingeleiteter Maßnahmen konnte die Belegung dann im Verlauf des Jahres sukzessive gesteigert werden. Im Dezember 2023 lag die Belegungsquote bei rd. 96%. Dennoch betrug der Verlust der Einrichtung ca. T€ 400. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der ambulanten Dienste in Hamburg und Norderstedt. Hier konnte ein positiver Geschäftsverlauf verzeichnet werden. Die ELIM Servicebüros konnten einen stabilen positiven Geschäftsverlauf verzeichnen. Das ELIM Mutter-/Vater-Kind-Haus hat im benachbarten Gemeindehaus vier zusätzliche Wohnungen angemietet, in denen junge Mütter auf dem Weg zu Selbstständigkeit begleitet werden. Aufgrund verbesserter Auslastung im Vergleich zum Vorjahr hat die Einrichtung operativ nur ein leicht negatives Ergebnis erzielt. D. Darstellungen zur Lage der Gesellschaft Allgemeine Lage Ursprünglich hatten wir für das Jahr 2023 mit einem positiven Jahresergebnis der ELIM Diakonie GmbH geplant. Dieses Ziel konnte aufgrund der anfänglichen Auslastungsschwierigkeiten des ESCN's nicht erreicht werden. Trotz der sukzessiven Steigerung der Belegung in Niendorf sowie der leichten Verringerung der Zeitarbeit weist der Jahresabschluss einen Verlust in Höhe von T€ 213 aus. Ertragslage Weitere Entwicklungen im Jahr 2023 waren:
Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Anlagevermögen (20%), Forderungen/sonst. Vermögensgegenständen (38%) und flüssigen Mitteln (30%). Hinzu kommt ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (10%). Finanziert ist das Vermögen insbesondere über Rückstellungen (58%), langfristige Bankfinanzierungen (7%) und Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern (18%). Diese Gesellschafterdarlehen sind mit einer Rangrücktrittserklärung versehen, so dass bei Anrechnung auf das Eigenkapital keine Überschuldung der Gesellschaft vorliegt. Alle bestehenden Darlehen bzw. Finanzierungen werden vertragsgemäß getilgt. Gesamtwürdigung Der Jahresabschluss per 31.12.2023 weist aus den oben genannten Gründen einen Verlust in Höhe von T€ 213 aus. Die in der zweiten Jahreshälfte erreichte gute Auslastung der stationären Einrichtungen sowie die sehr guten Ergebnisse der ambulanten Dienste lassen allerdings positiv in die Zukunft blicken. Jedoch muss der Kostenentwicklung Rechnung tragend in allen Einrichtungen die Erlössituation und der Pflegegradmix permanent beobachtet und gegebenenfalls sofort reagiert werden. E. Risiko-, Chancen- und Prognoseberichterstattung 1. Risikomanagement und Risiken a.) Risikomanagement Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Überwachung der Rentabilität der einzelnen Standorte. Dabei werden die Personalkosten und die laufenden Fixkosten im Verhältnis zum Umsatz bewertet. Monatlich wird anhand dieser Kennzahlen die Rentabilität der einzelnen Standorte bewertet, so dass Fehlentwicklungen zeitnah erkannt werden und bei Bedarf Maßnahmen eingeleitet werden können. Zur Sicherung des Handlungsspielraumes werden immer ausreichend Liquiditätsreserven vorgehalten, um notfalls Rentabilitätseinbrüche abfedern zu können, bis die ergriffenen Maßnahmen greifen. b.) Finanzierungsrisiken Die ELIM Diakonie GmbH verfügt über keine Kontokorrentlinie, da sie insgesamt mit ausreichend Liquidität ausgestattet ist. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten (zum Stichtag 3,8 % der Bilanzsumme) regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. c.) Fachkräftemangel Die Einführung des neuen Pflegestärkungsgesetzes II (SGB XI) in Teilen ab 1. Januar 2016 und vollends zum 1. Januar 2017 soll dazu führen, dass in der Pflege durch Anhebung der Beiträge in der Pflegeversicherung etwa 5 Mrd. EUR mehr jährlich für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen zur Verfügung stehen. Die Pflege der Pflegebedürftigen in der Häuslichkeit durch Familienangehörige bzw. durch ambulante Pflegeeinrichtungen stehen im Interessenfokus. In der stationären Pflege werden voraussichtlich vor allem vorwiegend die höheren Pflegegrade 4 und 5 verbleiben. In der Folge wird das Management der "Pflegegrade" durch stationäre Einrichtungen hin zu hohen Pflegegraden einen Bedeutungsgewinn erfahren, um eine wirtschaftlich erforderliche Auslastung zu gewährleisten. In Anbetracht von Ergebnissen zahlreicher Studien, nach denen bis 2030 rund 320.000 mehr stationäre Pflegeplätze sowie zusätzlich 187.000 mehr Pflegekräfte benötigt werden, wird es in der Zukunft noch mehr Anstrengungen erforderlich machen, dem möglicherweise bevorstehenden Fachkräftemangel auf lange Sicht entgegen zu wirken. Somit stellt insbesondere das Auslastungsmanagement (dessen Grundlage die Einhaltung der Fachkraftquote ist) ein Ertragsrisiko und damit eine besondere Herausforderung dar. Die Einführung des KTD's (Kirchentarifvertrag) im Jahr 2021 und unsere gute Ausbildung von Pflegekräften unterstützt uns jedoch maßgeblich, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die ELIM Diakonie zu gewinnen. d.) Informationstechnologie Im Rahmen des zunehmenden Einsatzes von digitalen Medien sowie Massenspeicherungen im Zuge der globalen Vernetzung ist die ELIM Diakonie auch den damit verbundenen Risiken ausgesetzt. Den Risiken in der Informationstechnologie wird mit entsprechenden Dienst- und Verfahrensanweisungen, Maßnahmen zur Datensicherung über Backup-Systeme und Datenspiegelungen, unterbrechungsfreie Stromversorgungen für kritische Systeme, Maßnahmen bei IT-Systemausfällen und Systeme zum Schutz gegen unberechtigte Zugriffe wie z. B. Firewallsysteme und Virenscanner begegnet. Nach Überprüfung der Risikolage kommen wir zu dem Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes zu dem Ergebnis, dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen. 2. Chancen a.) Komplettanbieter an Dienstleistungen rund um Bewohner und Patienten Die sich im derzeitigen Marktumfeld ergebenden Chancen bestehen grundsätzlich in der Weiterentwicklung und dem Ausbau der bestehenden Angebote. Insbesondere beim Standort ESCN wird sich durch eine dauerhafte Belegung von >94% der Umsatz und die Rentabilität im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich deutlich verbessern. b.) Modernisierung der Einrichtungen An der Einrichtung wurden die üblichen Instandhaltungen und Maßnahmen zum Werterhalt der Gebäude getätigt. Insgesamt befinden sich die Gebäude in einem sehr guten Zustand, so dass die Attraktivität auch für neue Bewohner stets gegeben ist. c.) Personalgewinnungs- und - entwicklungsmaßnahmen Mitarbeiterbindung und Rekrutierung erreichen wir durch den zielgerichteten Einsatz unserer Unternehmenskultur, die z. B. durch besondere Transparenz und die integrative Managementkultur gekennzeichnet ist. Neben unserer marktgerechten Vergütung ermöglichen wir unseren Mitarbeitenden umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen wesentlichen Berufsfeldern des Gesundheitswesens. Wir informieren unsere Mitarbeitenden umfassend, binden sie ein und gestalten die Arbeitsplätze leistungsgerecht und gesundheitsfördernd. Zudem achten wir auf verlässliche Dienstpläne und eine gute Besetzung der Schichten, um eine Überlastung der Mitarbeitenden zu vermeiden. Aus diesen Gründen sieht die Geschäftsführung der ELIM Diakonie GmbH gute Chancen für eine dauerhaft positive Entwicklung. 3. Prognose Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Nachfrage an den Angeboten der ELIM Diakonie GmbH weiterhin hoch bleibt. Die Signale aus dem Markt und die eingehenden Anfragen und Anmeldungen bestätigen diese Annahme. Für das Jahr 2024 streben wir trotz der dargestellten Risiken eine Fortführung der im Jahresverlauf 2023 erreichten hohen Auslastung von durchschnittlich über 96% in allen 3 stationären Einrichtungen an. Die erreichten Klientenzahlen im Bereich der ambulanten Dienste werden nach Möglichkeit weiter ausgebaut. Auch die Auslastung im Mutter/Vater-Kind-Haus wird auf dem erreichten hohen Niveau fortgeführt. Bei den Umsatzerlösen erwarten wir eine deutliche Steigerung durch die vereinbarten Pflegesatzerhöhungen um ca. 10,0 %. Die hohe Kostendisziplin wird u.a. durch ein straffes Management beim Einsatz von Zeitarbeitspersonal gestärkt. Vor diesem Hintergrund gehen wir nach einem guten Ergebnis im ersten Quartal 2024 auch für das Gesamtjahr 2024 von einem deutlich positiven Jahresergebnis aus.
Hamburg, den 18. April 2024 Michael Hanelt, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ELIM DIAKONIE GMBH, HAMBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang 2023ELIM Diakonie GmbH, HamburgI. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet "ELIM Diakonie GmbH ". Sie hat ihren Sitz in Hamburg und ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 87117 eingetragen. Die Gesellschaft erfüllte für das Geschäftsjahr die Voraussetzungen für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Wahlrechte zur Erleichterung bei der Aufstellung des Anhangs (§ 288 HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen. Das Gliederungsschema der Bilanz wurde nach § 42 Abs. 3 GmbHG um die Positionen "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 mit € 375.064,66 überschuldet. Die Gesellschafterin hat auf das von ihr zur Verfügung gestellte Gesellschafterdarlehen mit einem Restbetrag von € 650.000,00 in voller Höhe einen Rangrücktritt erklärt. Die Liquidität der Gesellschaft ist aus laufenden Überschüssen des operativen Geschäfts sichergestellt. Bei der Bewertung ist insofern von der Fortführung der Geschäftstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen worden. II. Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Für die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden planmäßige Abschreibungen vorgenommen. 2. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. 3. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquiden Mittel wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 20,1 T€ (Vorjahr 301 T€) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Betrags angesetzt. 5. Verbindlichkeiten Von den gesamten Verbindlichkeiten haben 871,2 T€ (Vorjahr 730,6 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, 590,9 T€ (Vorjahr 613,7 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem bis fünf Jahren und 50 T€ (Vorjahr 85,4 T€) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Davon sind 249,1 T€ durch Sicherungsübereignung von Einrichtungsgegenständen gesichert. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 650 T€ (Vorjahr 650 T€) sowie gegenüber Kreditinstituten von 249 T€ (Vorjahr 309 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen sonstige Verbindlichkeiten im Sinne des § 265 Abs. 3 HGB. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von 94,1 T€ (Vorjahr 83,3 T€) enthalten. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Bestimmungen des § 250 HGB gebildet. 7. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Jahresergebnis wurde in 2023 durch die Zuführung zu Pensionsrückstellungen um 3 T€ gemindert. In den Umsatzerlösen im Jahr 2023 sind 69 T€ (Vj. 1.129 T€) Corona-Hilfen für den Ersatz von entgangenen Umsatzerlösen wegen gesunkener Auslastung und für Sach- und Personalmehrkosten enthalten. Im Fall der Sach- und Personalkosten stehen Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüber. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet und Leasingverträgen bestehen folgende Verpflichtungen:
III. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 450 Mitarbeiter (Vj.: 437). Die Mitarbeiter sind in folgenden Bereichen beschäftigt:
Daneben wurden zum 31.12.2023 41 Auszubildende im Bereich Pflege beschäftigt Geschäftsführer mit Einzelvertretungsberechtigung waren bestellt: • Herr Michael Hanelt, Kaufmann, Hamburg • Herr Reinhard Spincke, Pastor, Norderstedt (bis zum 23. März 2023) IV. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Fehlanzeige
Hamburg, den 18. April 2024 ELIM Diakonie GmbH gez. M. Hanelt, Geschäftsführer
Im offengelegten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen gemäß §§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELIM Diakonie GmbH, Hamburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELIM Diakonie GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELIM Diakonie GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Abschnitt I des Anhangs, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung der Gesellschaft, die Gesellschafterin einen Rangrücktritt ihrer Forderungen an die Gesellschaft erklärt hat. Die Gesellschafterin hat sich danach verpflichtet, hinsichtlich ihrer Darlehensforderung von 650 T€ zum 31. Dezember 2023 zugunsten aller anderen gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger im Range zurückzutreten, sobald und solange eine Überschuldung besteht. Die Liquidität der Gesellschaft ist nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter aus laufenden Überschüssen des operativen Geschäfts sichergestellt. Bei der Bewertung ist insofern von der Fortführung der Geschäftstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen worden. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. Mai 2024 Hamburger
Treuhand Gesellschaft
gez. Lehmann, Wirtschaftsprüfer gez. Steinert, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 31.05.2024. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen