Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 723737
Eingetragen
19.6.2009
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Der Handel und der Vertrieb von Mobilfunkgeräten, der Betrieb eines Friseurgeschäfts sowie die Durchführung von Buchhaltungsarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
80.00%
20.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tufan Yildiz
Essingen
400.000 €
80.00%
A***** B**********
100.000 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mobilshop GmbH

Aalen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020


Geschäftstätigkeit
Die Mobilshop GmbH ist Großhändler im Bereich der Mobiltelefone, Smartphones, Tablets sowie deren Zubehöre (B2B-Geschäft). Zu diesem Zwecke betreibt die Gesellschaft drei Filialen an den Standorten Aalen, Schwäbisch Gmünd und Mannheim sowie einen Onlinehandel (B2C-Geschäft).

Markt- und Branchenentwicklung
Im Geschäftsjahr 2020 festigte die Gesellschaft ihre Stellung als Partner unterschiedlicher Lieferanten und Distributoren des Großhandels. Trotz der aktuellen spezifischen Rahmenbedingungen entwickelt sich die Branche wachstumsorientiert. Begründet wird dies durch eine Vielzahl an Neuentwicklungen, transparenteren Märkten und dem nachhaltigen Bedarf an neuen Technologien im Konsumgüterbereich. Grundsätzlich ist von einer weiter positiven Entwicklung auszugehen.

Geschäftsverlauf 2020
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Gesamtleistung um 4,87% relativ, was einem absoluten Betrag des Umsatzes von 5.384,5 T€ entspricht. Auch für das Jahr 2021 wird eine weitere Aufwärtsbewegung erwartet. Durch die weltweite Coronapandemie war die Wirtschaft zunächst durch Lieferengpässe stark geprägt, doch konnten diese eingeholt und die Umsätze  durch erhöhte Nachfragen der Konsumenten gesteigert werden.

Lage der Gesellschaft im Berichtsjahr

a. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zum Bilanzstichtag besteht vorwiegend aus dem Umlaufvermögen und hierbei im Wesentlichen aus den Vorräten. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt nur 3,2%.
Durch die positive Geschäftsentwicklung konnte das negative Eigenkapital fast ausgeglichen werden. Im Geschäftsjahr 2020 lag die Eigenkapitalquote bei 0,1% (im Vorjahr - 29,7%) und konnte damit um 29,8 % verbessert werden.

a. Finanzlage

Bestehende Darlehen/Finanzierungen werden vertragskonform zurückgeführt.
Geringe Neuanschaffungen erfolgen auf Basis von Leasing-Verträgen oder direkt aus dem
Cash-Flow.
 
a. Ertragslage

Aufgrund einer verbesserten Gesamtleistung und einer niedrigerer Wareneinsatzquote schloss das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 2.202.8 T€ ab.
Für das Jahr 2021 rechnen wir mit einer Ertragslage, die das Eigenkapital wieder in den positiven Bereich bringt.
 
a. Liquiditätslage

Die Liquidität des Unternehmens war mit eingeräumten Kreditlinien im Berichtsjahr zwar gesichert, jedoch ist das Wachstum aufgrund der vorhanden Finanzierungstruktur gedeckelt.
Alle Zahlungsverpflichtungen konnten erfüllt werden.
 
a. Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 27 Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs durch die weltweite Coronapandemie ergeben. 
Es besteht weiterhin das Risiko, dass es aufgrund von Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu Schließungen von stationären Verkaufsstellen kommt und dadurch wichtige Vertriebskanäle wegbrechen. Prognosen oder Ziele können dadurch negativ beeinflusst werden.   

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen eine um ca. 20% gesteigerte Gesamtleistung sowie eine marktübliche Umsatzrentabilität.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Chancen des Unternehmens liegen in der sehr guten Marktpositionierung sowie in dem breiten Netzwerk der Geschäftspartner.
Die Risiken liegen in den immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen der Mobilgeräte und der sich daraus ergebenden Kapitalbindung im Vorratsvermögen sowie einem hohen Konkurrenzdruck. 
Insgesamt geht die Geschäftsleitung jedoch davon aus, dass derzeit keine nennenswerten Risiken bestehen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. 
Wir erwarten ein stabiles Ergebnis für das Jahr 2021.

Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Tatsachen

Die Finanzierungsstruktur ist an die Marktbedürfnisse anzupassen, denn der technologische Wandel ist durch die kurzen Reaktionszeiten und Produktlebenszyklen geprägt. Eine Gefährdung im Fortbestands des Unternehmens ist nach unserer Einschätzung nicht zu erkennen.

Aalen, den 27. Oktober 2021

(Yildiz, Geschäftsführer)

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 330.406,00 506.884,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 330.155,00 506.633,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.189,00 9.306,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.966,00 497.327,00
III. Finanzanlagen 250,00 250,00
1. Beteiligungen 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen 10.053.881,39 4.218.347,22
I. Vorräte 5.809.100,45 1.864.822,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.153.634,75 2.336.991,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.264,84  
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 91.146,19 16.532,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.439,00 27.204,93
davon Disagio 16.963,00 20.088,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   2.032.723,10
Aktiva 10.407.726,39 6.785.159,25

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 7.136,20 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Verlustvortrag 2.695.711,22 -865.956,79
III. Jahresüberschuss 2.202.847,42 -3.398.679,89
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag   2.032.723,10
B. Rückstellungen 351.015,85 553.145,60
C. Verbindlichkeiten 10.049.574,34 6.232.013,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.821.849,98 3.283.261,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 611.071,95 515.184,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.210.778,03 2.768.077,13
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.227.724,36 2.948.751,87
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.727.724,36 2.448.751,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 500.000,00 500.000,00
Passiva 10.407.726,39 6.785.159,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 5.453.043,03 1.817.331,80
2. Personalaufwand 1.010.478,14 1.123.748,63
a) Löhne und Gehälter 913.146,14 1.010.913,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 97.332,00 112.835,12
3. Abschreibungen 110.273,11 108.308,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 110.273,11 108.308,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.798.338,46 3.715.677,26
5. Erträge aus Beteiligungen   8,75
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.766,00 45,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 104.815,49 119.142,34
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 162.486,91 -131.329,65
9. Ergebnis nach Steuern 2.268.416,92 -3.118.161,44
10. sonstige Steuern 3.972,28 243.018,45
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 61.597,22 37.500,00
Jahresüberschuss 2.202.847,42 -3.398.679,89

Anhang


Registergericht: Ulm

Register-Nr.: 723737

Allgemeine Angaben

Grundlagen der Rechnungslegung


Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bzw. GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung


Die Wertansätze in der Bilanz der Mobilshop GmbH zum 31.12.2019 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich im Rahmen des handelsrechtlich zulässigen, grundsätzlich an den steuerrechtlichen Bestimmungen. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht vorgenommen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten.
Abweichend vom Vorjahr wurde vom Wahlrecht des § 276 HGB Gebrauch gemacht und die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 oder Abs. 3 Nr. 1 bis 3 und 6 zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst. Das entsprechende Rohergebnis des Vorjahrs wurde ebenfalls als solches ausgewiesen.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmertätigkeit ausgegangen. 

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.
Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800,00 EURO wurden nach § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben.
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 800,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag bei-zulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.
Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Steuerberechnung ist auf der Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlages erfolgt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.
Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des  Anlagevermögens ist dem  dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Euro
Rückstellung Rechtsstreit Sonic Sales   20.000,00
Rückstellung für offene Urlaubstage  9.580,00
Rückstellung Aufbewahrungsverpflichtung:   5.000,00
Rückstellung Anwaltskosten  17.158,67
Jahresabschluss und Steuererklärungen:     17.500,00
Prüfungskosten:    50.000,00
Gesamt:    119.238,67


Verbindlichkeitsspiegel (nach § 285 Nr. 2 HGB)


Stand zum 31.12.2020
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute

2.821.849,98

1.119.911,68

1.201.938,30
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
6.222.300,91

     6.222.300,91

         0,00
Sonstige Verbindlichkeiten
      1.037.363,45
537.363,45
           0,00
gesamt:
    10.081.514,34
    7.879.576,04  
    1.201.938,30


Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag im Rahmen von Ausfallbürgschaften bei der VR-Bank Ostalb eG in Höhe von € 1.000.000,00 bestanden. Die Mobilshop GmbH hat bisher alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Gläubigerbank eingehalten und es ist daher davon auszugehen, dass sie auch weiterhin ihre Verpflichtungen vertragsgemäß erfüllen wird.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Ergebnisrechnung wurde anhand des Gesamtkostenverfahrens dargestellt.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Euro
Erlöse Schweiz/Drittland    3.457.187,20
Innergemeinschaftliche Lieferungen    68.010.658,67
Erlöse Prepaidkarten    10.785,00
Erlöse ohne USt     2.818.555,46
Erlöse § 13b UStG    37.145.550,97
Erlöse 19%/16% USt       4.216.446,27
Provisionsumsätze 19%/16% USt    185.103,34
Provisionsumsätze steuerfrei     252,24
lt. G+V-Rechnung    115.844.037,67


Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit mit € 247.688,94.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei
Frau Doris Yildiz, Geschäftsführerin
Herrn Tufan Yildiz, Geschäftsführer (ab 30.07.2020)
Herrn Andrei Babcinetchi, Geschäftsführer (ab 30.07.2020)
Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Personalstand

Am Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft folgende Arbeitnehmer:

3 Geschäftsführer
21 Angestellte

Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 27 Mitarbeiterfür die Gesellschaft tätig.

Honorar des Abschlussprüfers
Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Gewinnverwendung

Am 08. September 2020 wurde eine Vorabausschüttung für den zu erwartenden Gewinn des Jahres 2020 in Höhe von € 162.988,12 getätigt. Der Geschäftsführer schlägt vor, den verbleibenden Restgewinn in Höhe von € 2.002.899,11 auf neue Rechnung vorzutragen.
Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB an-gabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Aalen, den 27. Oktober 2021


sonstige Berichtsbestandteile

gez. Yildiz
GF
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 08.03.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mobilshop GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Mobilshop GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Mobilshop GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. [Beschreibung des Prüfungsurteils zum Lagebericht]

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Göppingen,den 3. März 2022

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