Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 143837
Vorher
GMT Food Ingredients GmbH
Eingetragen
24.10.2003
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Zusatzstoffen, insbesondere natürlichen Zusatzstoffen, für die Lebensmittelindustrie, auch deren Bearbeitung und Verarbeitung, sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jessica Scheffer
seit 8.1.2018
Geschäftsführer
Jan Kahlweiß
seit 8.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MB Beteiligungs GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Husarich GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 8,50 120,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 455.922,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 81.137,00 88.884,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.758,50 260.081,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 308.895,50 46.161,28 851.049,63
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 208.340,49
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 14.348,40 222.688,89
308.904,00 1.073.858,52
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 70.321,45 55.938,32
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 10.511.647,10 10.581.968,55 15.210.348,00 15.266.286,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.107.403,29 3.106.401,93
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 10.568,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 519.732,75 3.627.136,04 990.643,88 4.107.614,23
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 235,77 120.322,48
14.209.340,36 19.494.223,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.638,24 38.886,89
D. Aktive latente Steuern 98,22 0,00
14.530.980,82 20.606.968,44

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 169.240,00 169.240,00
III. Gewinnvortrag 3.691.239,09 3.170.492,17
IV. Jahresüberschuss 317.284,15 520.746,92
4.207.763,24 3.890.479,09
B. Sonstige Rückstellungen 144.537,25 120.066,18
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.175.077,98 14.551.719,45
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestelllungen 0,00 4.275,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 955.496,36 1.860.589,08
4. Sonstige Verbindlichkeiten 48.105,99 162.290,37
- davon aus Steuern EUR 29.940,76 (i. Vj. EUR 99.473,81) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.655,32 (i. Vj. EUR 4.594,94) -
10.178.680,33 16.578.873,90
D. Passive latente Steuern 0,00 17.549,27
14.530.980,82 20.606.968,44

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 6.564.343,95 6.974.074,26
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.079.813,98 -2.103.340,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -395.997,47 -2.475.811,45 -364.711,34 -2.468.051,38
- davon für Altersversorgung EUR -5.364,81 (i. Vj. EUR -1.233,69) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -97.392,95 -106.670,77
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.933.981,99 -3.356.876,05
- davon aus Währungsumrechnung EUR -115.896,82 (i. Vj. EUR -310.986,67) -
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.992,01 5.634,06
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.158,06 18.162,58
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 812,17)-
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -581.138,26 -280.094,31
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -191.525,12 -264.113,47
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 17.647,49 (i. Vj. Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR -22.230,61) -
9. Ergebnis nach Steuern 319.644,25 522.064,92
10. Sonstige Steuern -2.360,10 -1.318,00
11. Jahresüberschuss 317.284,15 520.746,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Husarich GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: 143837

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Für die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wird eine Nutzungsdauer von drei Jahren zugrunde gelegt. Die Abschreibungen auf Technische Anlagen, Maschinen und Betriebsausstattung erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei - elf Jahren.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert, bei erkennbaren Einzelrisiken mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderung darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.770,99 49.762,49 111,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 49.770,99 49.762,49 111,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 455.922,35 28.965,13 0,00
484.887,48-
2. technische Anlagen und Maschinen 307.499,49 15.158,27 241.520,76 22.905,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.560,19 52.402,68 427.704,37 74.375,68
13.500,00-
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.161,28 93.905,46 0,00
140.066,74-
Summe Sachanlagen 1.426.143,31 190.431,54 669.225,13 97.281,45
638.454,22-
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 208.340,49 208.340,49- 0,00
2. sonstige Ausleihungen 14.348,40 14.348,40- 0,00
Summe Finanzanlagen 222.688,89 208.340,49- 0,00
14.348,40-
Summe Anlagevermögen 1.698.603,19 17.908,95- 718.987,62 97.392,95
652.802,62-
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,50 120,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8,50 120,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 455.922,35
2. technische Anlagen und Maschinen 81.137,00 88.884,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.758,50 260.081,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 46.161,28
Summe Sachanlagen 308.895,50 851.049,63
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 208.340,49
2. sonstige Ausleihungen 0,00 14.348,40
Summe Finanzanlagen 0,00 222.688,89
Summe Anlagevermögen 308.904,00 1.073.858,52

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 102.436,43 EUR (Vorjahr: 98.836,15 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Urlaubsrückstellungen 21.833,33 EUR
Rückstellungen für Personalkosten 38.792,00 EUR
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 4.855,92 EUR
Sonstige Rückstellungen 34.056,00 EUR (Transportversicherung und BG)
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 45.000,00 EUR
sonstige Rückstellungen 144.537,25 EUR

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 98,22 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 98,22
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 98,22

Angaben zu Ausleihungen und Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 208.340,49 EUR). Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen 0,00 EUR (Vorjahr: 10.568,42 EUR).

Von den Ausleihungen und Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind 0,00 EUR (Vorjahr: 218.340,49 EUR) an Gesellschafter-Geschäftsführer.

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 45.834,06 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 9.943.957,75 EUR (Vorjahr: 16.260.818,04 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 234.722,58 EUR (Vorjahr: 318.055,86 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr 45.834,06 EUR).

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. größer 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 9.175,1 8.940,4 234,7
aus Lieferungen und Leistungen 955,5 955,5 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 48,1 48,1 0,0
Summe 10.178,7 9.944,0 234,7
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. größer 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 14.551,7 14.233,6 318,1
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4,3 4,3 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.860,6 1.860,6 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 162,3 162,3 0,0
Summe 16.578,9 16.260,8 318,1

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 631.273,87 EUR (Vorjahr: 784.177,88 EUR) sonstige finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 19,50
Angestellte 25,00
leitende Angestellte 2,75

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 47,25

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jan Kahlweiß ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Verkauf, Produktion
Jessica Scheffer ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Qualitätswesen, Einkauf

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kahlweiß Jan:

Kreditentwicklung - Ausleihung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 109.786,89
Rückzahlungen im Berichtsjahr 111.888,11
Neuvergaben im Berichtsjahr 2.101,22
= neuer Kreditbestand 0,00
Zinssatz 2,450% p.a.
Kreditentwicklung - Darlehen Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 10.000,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr 10.000,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 0,00
= neuer Kreditbestand 0,00
Zinssatz 1,500% p.a.

Scheffer Jessica:

Kreditentwicklung - Ausleihung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 98.553,60
Rückzahlungen im Berichtsjahr 100.444,39
Neuvergaben im Berichtsjahr 1.890,79
= neuer Kreditbestand 0,00
Zinssatz 2,450% p.a.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird seit 1. Oktober 2023 als Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der MB-Holding GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth, einbezogen. Er wird beim Betreiber des Unternehmensregisters eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt 317.284,15 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 3.691.239,09 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 4.008.523,24 EUR, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt.

Auf neue Rechnung werden 4.008.523,24 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 12.06.2024

Unterschrift

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand der Husarich GmbH ist der Import, die Lagerung, Veredelung und der Vertrieb von Kräutern, Saaten und Gewürzen. Die Husarich GmbH beliefert namenhafte Lebensmittelhersteller und Gewürzhändler in Deutschland, der EU und im Drittland.

Wesentliche Erfolgsfaktoren der Husarich GmbH sind insbesondere die Produktsicherheit sowie die Sicherstellung der Lieferfähigkeit.

Produktsicherheit gewährt die Husarich GmbH aus Sicht der Geschäftsführung insbesondere durch ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem, langjährige Lieferantenbeziehungen sowie eigene Veredelung.

Die Lieferfähigkeit erfolgt mittels strategischer Vorratshaltung als wichtiger Baustein des Beschaffungskonzeptes. Sie macht das Unternehmen aus Sicht der Geschäftsführung unabhängig von möglichen Risiken des globalen Rohstoffmarktes wie Ernteausfällen, Lieferschwierigkeiten oder analytischer Herausforderung durch Verschärfung des EU-Lebensmittelrechts. Die Husarich GmbH liefert damit ein hohes Maß an Sicherheit für den Kunden.

Seit 1. November 2023 befindet sich die Husarich GmbH im Verbund mit der Martin Bauer Beteiligungs GmbH und hat seine Veredelung per 1.1.2024 dorthin verlagert.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Dynamik der weltweiten Wirtschaftsleistung war im Kalenderjahr 2023 durch die hohe Inflation und die damit einhergehenden finanzpolitischen Maßnahmen gering. Die Inflation war zwar im Laufe 2023 rückläufig und die Geldpolitik prognostiziert für das erste Halbjahr 2024 Zinssenkungen. Trotzdem ist mit einem konjunkturellen Aufschwung aufgrund einer hohen Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einem Wegfall finanzpolitischer Impulse nicht zu rechnen (https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-winter- 2023-konjunkturelle-dynamik-bleibt-vorerst-gering-32318/).

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben auch den Geschäftsverlauf der Husarich GmbH beeinflusst und werden im Folgenden näher erläutert.

Geschäftsverlauf der Husarich GmbH

Der Fokus des Unternehmens im Jahr 2023 lag in der Stabilisierung des Geschäfts, der Bewältigung der stark gestiegenen Energiekosten und Zinsen, des schwachen Euros und der allgemein hohen Inflation. Strengere Lebensmittelgesetze und politische Krisen erschwerten die Beschaffung der Rohstoffe.

Der wichtigste Absatzmarkt der Husarich GmbH ist Deutschland sowie das Europäischen Ausland. Dieser reduzierte sich um etwa 13% zum Vorjahr, lag jedoch auf dem Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2021. Zu erwähnen ist an dieser Stelle ein sehr außergewöhnliches Geschäftsjahr 2022. Der auffallend hohe Umsatz war bedingt durch zunehmende Kundenabrufe zur Warenbevorratung, um Unsicherheiten von Lieferengpässen während der Corona-Pandemie vorzubeugen. In Deutschland fiel der Umsatz ca. 19% geringer aus als im Vorjahr.

Für das Jahr 2023 prognostizierten wir leicht sinkende Verkaufsmengen und einen Umsatzrückgang von 2% bis 5%, weiterhin leicht steigende Gewinne im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022.

Die Husarich GmbH begründet den stärker als erwartet ausgefallenen Umsatzrückgang 2023 (in Summe 13,05%) durch geringere Kaufkraft aufgrund hoher Inflationsraten und gestiegenen Finanzierungskosten bei den Kunden. Ferner konnte vor dem Hintergrund der gestiegenen Kosten die in 2022 für 2023 angestrebte Verbesserung des Jahresergebnisses nicht erreicht werden.

2. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Das Rohergebnis verringerte sich mit dem oben beschriebenen Geschäftsverlauf. Aufgrund niedrigerer Materialaufwendungen reduzierte sich das Rohergebnis jedoch nur unter proportional. Sondereffekte lagen nicht vor.

Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen €2.079.813,98 gegenüber €2.103.340,04 im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit -€23.526,06. Dies ergibt eine Minderungsrate von 1,12 %.

An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichts Jahr 2023 €395.997,47 an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf €364.711,34. Der Betrag der absoluten Veränderung beläuft sich auf €31.286,13. Dies entspricht einer Erhöhungsrate von 8,58 %, bedingt durch die Einführung einer betrieblichen Altersvorsorge.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von €317.284,15 ab (Vorjahr: €520.746,92).

Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen hat sich in 2023 auf €309 TEUR reduziert (Vorjahr €851 TEUR) insbesondere bedingt durch die Rückabwicklung des Grundstückskaufvertrages.

Erzeugnisse des Vorratsbestands fielen 2023 knapp €5 Mio. geringer aus mit €10,58 Mio. (Vorjahr €15,27 Mio.). Grund dafür war insbesondere die Reduzierung der strategischen Bevorratung zum Jahresende, ein gesunkenes Beschaffungsvolumen und einer damit einhergehenden Reduzierung der Kreditverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Finanzlage

Die Bilanzsumme (= Gesamtkapital) reduzierte sich von 20.607 TEUR (2022) auf 14.531 TEUR im Geschäftsjahr 2023.

Das Eigenkapital erhöhte sich von 3.890 TEUR (2022) auf 4.208 TEUR im Geschäftsjahr 2023 um etwa 8%. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 29%.

Die Kreditverbindlichkeiten sind um 36,9% auf €9,18 Mio. gesunken (Vorjahr €14,55 Mio.), insbesondere einhergehend mit einer Reduzierung des Lagerbestandes im Laufe des Geschäftsjahres 2023.

Liquidität

Der Cashflow auslaufender Geschäftstätigkeit setzt sich zusammen aus dem Periodenergebnis des Geschäftsjahres mit 317 TEUR (Vorjahr 521 TEUR) und dem Saldo aus Veränderungen von Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrigen Aufwendungen und Erträgen.

Die Summe des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in 2023 €5,18 Mio. (Vorjahr - €3,71 Mio.).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im Geschäftsjahr bei 644 TEUR (Vorjahr 590 TEUR).

Investitionen im Bereich Maschinen und Anlagen wurden im Kalender Jahr 2022 nur in geringem Umfang getätigt. Dies ist begründet mit dem Verkauf der Husarich GmbH an die Martin Bauer Beteiligungs GmbH per 31.10.2023 und dem Wegfall der Produktion der Husarich GmbH per 31.12.2023. Die Veredelung der Kräuter und Gewürze der Husarich GmbH erfolgt ab 2024 bei Martin Bauer.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug -14.799 TEUR (Vorjahr 5.614 TEUR). Dieser steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten sowie höheren Zinszahlungen.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war zufriedenstellend, es waren keine Engpässe zu erwarten.

Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr allen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Ferner bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien.

Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Geschäftsverlauf 2023 war insgesamt vor dem Hintergrund der Kostensteigerungen noch zufriedenstellend. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird durch die Geschäftsführung insgesamt als stabil und noch zufriedenstellend beurteilt.

3. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

Prognose- /Risiko- /Chancenbericht

Prognosebericht

Das ifo Institut hat seine Vorhersage für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 gekappt, von 1,4 Prozent auf 0,9 Prozent. "Die Entwicklung im letzten Vierteljahr 2023 dürfte schwächer ausfallen als bislang gedacht, das wirkt sich dann auch im kommenden Jahr aus", sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser zur Begründung. "Unsicherheit verzögert derzeit die Erholung, da sie die Sparneigung der Konsument*innen erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt." (https://www.ifo.de/pressemitteilung/2023-12-14/ifo-institut-kuerztprognose-fuers-wachstum-2024-auf-09-prozent)

Die oben genannten wirtschaftlichen Bedingungen sowie weiterhin nicht absehbare Auswirkungen internationaler Konflikte (u.a. Ukraine Krieg, Krieg in Israel, Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer) können Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung der Husarich GmbH nehmen. Daneben kann unsere Branche weiterhin beeinflusst werden von klimatischen Veränderungen, einhergehend mit einer Verknappung sowie Verteuerung von Rohstoffen in der Beschaffung, zunehmendem Wettbewerb auf den Absatzmärkten, Auswirkungen von Inflationsschwankungen, möglicher Steigerung weiterer Kosten (wie Energie, Personal) und Unwägbarkeiten bei Wechselkursrelationen.

Für das Jahr 2024 rechnet die Husarich GmbH unter Berücksichtigung der oben erläuterten Risiken mit einem stabilen, leicht ansteigenden Umsatz sowie einem leicht verbesserten Jahresergebnis. Ebita wird für 2024 auf knapp 6% prognostiziert.

Risikobericht

Die wesentlichen Risiken werden nach aktueller Einschätzung wie folgt in absteigender Bedeutung dargestellt:

Beschaffungsrisiken können aufgrund des Klimawandels durch Wetterextreme (Nässe, Trockenheit, Stürme) und damit verbundene Ernteknappheiten oder -ausfälle entstehen. Weiterhin erschweren steigende Anforderungen an die Qualität und Sicherheit von Rohstoffen die Verfügbarkeit von Rohstoffen. Grund dafür sind unter anderem verschärfte EU-Gesetze, erhöhte Kundenanforderungen (steigender Analyseumfang) und das Herabsetzen von Nachweisgrenzen für Analyseparameter in Laboren. Ein weiteres Risiko sind Einschränkungen im Lieferverkehr, die stark steigende Frachtkosten und Lieferverzögerungen zur Folge haben können. Hiermit können unmittelbare negativen Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft einhergehen.

Eine Risikominimierung im Transportverkehr erfolgt im Unternehmen mittels abgeschlossener Transportversicherung der Kravag Logistic Versicherungs-AG. Die Husarich GmbH ist mit eigenem Lager zur Warenbevorratung sowie Risikostreuung strategisch wichtiger Rohstoffe durch weltweite Beschaffungsquellen gut aufgestellt.

Weiterhin sind Absatz- und Preisrisiken zu nennen. Begründet sind diese Risiken unter anderem in möglicher Verschärfung der Wettbewerbssituation, durch steigende Qualitätsanforderungen und damit einhergehendem Kostenanstieg und anhaltendem Preisdruck aus einigen Branchen der Lebensmittelindustrie. Weiterhin kann verhaltener Konsum zum Absatzrisiko führen.

Das Risiko eines Forderungsausfalls, Delkredererisiko, minimiert die Husarich GmbH mittels Kreditversicherung Coface. Weiterhin monitort das Unternehmen in regelmäßigen Abständen das Zahlungsverhalten der Kunden.

Bestandsgefährdende Risiken, die das Unternehmen in seiner Existenz gefährden, sind aus heutiger Sicht jedoch nicht erkennbar. Insgesamt sind aktuell keine Risiken als Einzelrisiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Die Risikosituation wird insgesamt als beherrschbar angesehen.

Chancenbericht

Wachstumschancen sieht die Husarich GmbH in einem Marktanteilsgewinn durch einen möglichen Ausstieg eines Mitbewerbers. Weiterhin erwartet die Husarich GmbH im Zuge der neuen Kooperation mit Martin Bauer sowohl Geschäftszuwachs durch Lieferungen an andere Unternehmen der Martin Bauer Gruppe als auch Synergieeffekte bestehender Industriekunden. Synergieeffekte können sich weiterhin in der Beschaffung ergeben, beispielsweise durch Nutzung bestehender Lieferketten. Für spezielle Projekte (Nachhaltigkeit, Nachfrage nach Sortimentsartikeln, etc.) kann ein Knowhow-Austausch zwischen Husarich und Martin Bauer zu Zeitersparnis, schneller Verfügbarkeit und gegebenenfalls optimierten Einkaufskonditionen (Preise, Zahlungsbedingungen) bedingt durch langjährige Lieferantenbeziehung führen.

Durch den Wegfall der Produktion können die vorhandenen personellen Kapazitäten für die Intensivierung des Vertriebs verwendet werden. Durch zusätzlich personelle Verstärkung des Verkaufs und damit verbundener Neukundenakquise werden ebenfalls Umsatzzuwächse der Husarich GmbH erwartet.

Finanzielle Chancen sieht die Husarich GmbH in einer kontinuierlichen Zahlungsfähigkeit und Flexibilität durch eine fest zugesagte Kreditlinie in Höhe von 12 Mill. Euro. Darüber hinaus besteht Einsparungspotenzial durch Einbindung von Versicherungsverträgen sowie Dollargeschäften in die neue Konzernstruktur.

 

Hamburg, den 21.6.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Husarich GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Husarich GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Husarich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 1. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Günther David, Wirtschaftsprüfer

Markus Zippel, Wirtschaftsprüfer

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