technotrans solutions GmbH
Scherl 10, 58540 Meinerzhagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Klaus Erich Cittrich seit 16.7.2025 | Prokura |
Marius Bernd Sanders seit 16.7.2025 | Prokura |
Natascha Sander seit 11.2.2025 | Geschäftsführer |
Michael Finger seit 2.5.2024 | Geschäftsführer |
Timo Sterzl seit 2.5.2024 | Prokura |
Nikolas Ciarella seit 4.9.2023 | Prokura |
Fabian Heuel seit 10.1.2022 | Prokura |
Frank Lätchen seit 10.1.2022 | Prokura |
Nicolai Mathias Küls seit 20.1.2020 | Geschäftsführer |
Tom Hausmann seit 24.2.2015 | Prokura |
Volker Zart seit 25.10.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH.MeinerzhagenJahresabschluss zum 31.12.2016 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 der gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbHJahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und LageberichtBilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Sitz der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH ist Meinerzhagen. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 3266 im Register des Amtsgericht Iserlohn eingetragen. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften der §§ 266, 275 HGB. Die Gewinn-und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs.2 HGB). Gemäß §42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Daneben wurden die Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen sowie der Posten Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen als eigenständige Posten in die Bilanz aufgenommen. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind weitgehend im Anhang zu finden. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: 1. AnlagevermögenDie immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, und sofern abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Abschreibungsmethode. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Von weiteren Vereinfachungsverfahren wird kein Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen, sofern die Wertminderung voraussichtlich dauernd ist, mit dem beizulegenden Wert bewertet. Bei dem Geschäftsguthaben bei Genossenschaften handelt es sich um Geschäftsguthaben bei der Volksbank im Märkischen Kreis eG. 2. UmlaufvermögenDie Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren werden mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt; für Lager- und Verwertungsrisiken werden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Einzel- und Gemeinkosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Daneben wurden allgemeine Verwaltungskosten einbezogen. Kosten für soziale Einrichtungen oder freiwillige soziale Leistungen bzw. betrieblicher Altersversorgung, Fremdkapitalzinsen sowie die Gewerbesteuer wurden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % Rechnung getragen. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden abgezinst. Bestehende Fremdwährungsvermögensgegenstände werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet. 3. RückstellungenDie Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen ErfüIIungsbetrag bewertet; zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, abgezinst. Erträge bzw. Aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung von Rückstellungen werden ggfs. unter den "sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen" bzw. "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen und unter den Erläuterungen zu Zinsaufwendungen bzw. -erträgen gesondert angegeben. 4. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehende Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet. III. ANGABEN ZUR BILANZ1. AnlagevermögenDie Aufgliederung des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB:
1) Gesellschaft befindet sich in Liquidation.
Die Umrechnung des Eigenkapitals in Euro erfolgt zum Stichtagskurs, die Umrechnung des Jahresergebnisses zum Jahresdurchschnittskurs. 2. UmlaufvermögenDie erhaltenen Anzahlungen werden entsprechend der Regelung des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB unverändert offen von den Vorräten abgesetzt. Sie haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die gegen Gesellschafter bestehenden Forderungen werden verzinst und bestehen aus laufender Verrechnung. Aufgrund des Gesellschafterwechsels im Geschäftsjahr bestehen zum Stichtag keine Forderungen gegen nahestehende Unternehmen (Vorjahr: TEUR 130). Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenUnter dem Rechnungsabgrenzungsposten werden Disagien in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) ausgewiesen, die bei der Auszahlung von Darlehen einbehalten wurden. Die Beträge werden über die Restlaufzeit linear aufgelöst. 4. Aktive latente SteuernDie latenten Steuern in Höhe von TEUR 494 (Vorjahr: TEUR 196) entfallen auf immaterielle Vermögensgegenstände (passive latente Steuern TEUR 50) und steuerliche Verlustvorträge (aktive latente Steuern TEUR 544). Aus der Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern resultiert ein ergebniswirksamer Ertrag von TEUR 299 (Vorjahr: Aufwand TEUR 52). Die Bewertung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen erfolgt mit einem Steuersatz von 31,58%. 5. EigenkapitalDie im Vorjahr ausgewiesenen Gewinnrücklagen (TEUR 860) bestanden in Höhe von TEUR 830 aus Satzungsmäßigen Rücklagen. Mit Änderung der Satzung im Geschäftsjahr 2016 wurden die Satzungsmäßigen Rücklagen aufgelöst und in die anderen Gewinnrücklagen umgebucht. Der Bilanzgewinn bzw. -Verlust hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge iSd. § 268 Abs. 8 HGB beträgt TEUR 652 (Vorjahr: TEUR 386), der mit TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 190) auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und mit TEUR 494 (Vorjahr: TEUR 196) auf aktivierte latente Steuern entfällt. 6. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten aus Produkthaftung (TEUR 1.018; Vorjahr: TEUR 0), Verpflichtungen aus Gewährleistungen (TEUR 508; Vorjahr: TEUR 366), Rückstellungen aus ausstehenden Eingangsrechnungen (TEUR 412; Vorjahr: TEUR 411), Rückstellungen aus Urlaubsrückständen (TEUR 332; Vorjahr: TEUR 223) sowie Gleitzeitguthaben (TEUR 211; Vorjahr TEUR 192) zusammen. Die Gewährleistungsrückstellungen wurden wie im Vorjahr auf Basis des tatsächlichen Gewährleistungsaufwands der Vergangenheit ermittelt. Darüber hinaus wurden Gewährleistungsrückstellungen für Einzelfälle gebildet. 7. VerbindlichkeitenZur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Restlaufzeitangaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Im Vorjahr ergibt sich folgende Aufteilung:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 706 (Vorjahr: TEUR 5.512) durch Sicherungsübereignungen und -abtretungen gesichert. Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte von gelieferten Vermögensgegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bzw. gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.500 aus einem gewährten Darlehen der technotrans AG. Die Verbindlichkeit gegenüber dem ehemaligen Gesellschafter in Höhe von TEUR 15 wird in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 96 aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund des Gesellschafterwechsels im Geschäftsjahr bestehen keine (Vorjahr TEUR 1.122) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen. Das hier im Vorjahr ausgewiesene, nicht besicherte Darlehen wird zum Stichtag unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Mietkaufverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 280 (Vorjahr: TEUR 357) sind durch die Eigentumsrechte des Vertragspartners an den finanzierten Anlagegütern besichert. Des Weiteren werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 583 sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 1) in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. 8. HaftungsverhältnisseDie GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH haftet im Wege des Schuldbeitritts für die Verpflichtungen aus der Inanspruchnahme eines Darlehens eines verbundenen Unternehmens bzw. der technotrans AG in Höhe von TEUR 5.000. Aufgrund der aktuellen Situation der technotrans AG bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme aus dem Schuldbeitritt. Für ein verbundenes Unternehmen in China wurden von dem eingetragenen Stammkapital in Höhe von TUSD 300 bisher TUSD 45 eingezahlt. Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation. Es bestehen keine Verpflichtungen für eine weitere Einzahlung in das Stammkapital. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse entfallen zu 78% (EUR 38,5 Mio.; Vorjahr: EUR 34,5 Mio.) auf den Bereich Technology und zu 22% (EUR 10,6 Mio.; Vorjahr: EUR 10 Mio.) auf den Bereich Services. Die Umsätze im Bereich Technology lassen sich wie folgt nach Produktgruppen unterteilen:
Es wurden 66 % (Vorjahr: 73 %) der Nettoumsätze im Inland (EUR 32,3 Mio.; Vorjahr: EUR 32,3 Mio.) und 33 % (Vorjahr: 27 %) der Nettoumsätze im übrigen EU-Gemeinschaftsgebiet bzw. im Drittland (EUR 16,8 Mio.; Vorjahr: EUR 12,2 Mio.) erzielt. Die Darstellung der Umsatzerlöse erfolgt für 2016 erstmalig nach der neuen anzuwendenden Definition des § 277 Abs. 1 HGB. Bei Anwendung der neuen Definition für das Vorjahr haben sich keine Änderungen in Darstellung der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträgen ergeben. 2. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 14) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Des Weiteren fielen im Geschäftsjahr Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) an. 3. PersonalaufwandVon den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung entfallen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 3) auf Aufwendungen für Altersversorgung. 4. AbschreibungenDie Abschreibungen beinhalten ausnahmslos planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. 5. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursaufwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 5). 6. Erträge aus Ausleihungen des FinanzanlagevermögensIm Geschäftsjahr wurden in Folge von Zahlungen der GWK Heating and Cooling Technology (Shanghai) co. Ltd., Shanghai/China Zuschreibungen zu Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen. 7. Abschreibungen auf FinanzanlagenIm Geschäftsjahr wurden keine Abschreibungen auf Finanzanlagen vorgenommen. Im Vorjahr resultierten die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 180 aus der Abwertung der Ausleihung gegenüber GWK Heating and Cooling Technology (Shanghai) co. Ltd., Shanghai/China. 8. Zinsen und ähnliche AufwendungenGemäß § 277 Abs. 5 HGB wurden davon TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) als Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen erfasst. 9. Steuern vom Einkommen und ErtragDie ausgewiesenen Steuern betreffen im Wesentlichen den sich aus den Veränderungen latenter Steuern ergebenden Ertrag in Höhe von TEUR 299 (Vorjahr: Aufwand TEUR 52). 10. Honorare der AbschlussprüferDas von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 berechnete Gesamthonorar wird auf Konzernebene im Anhang des Konzernabschlusses der technontrans AG, Sassenberg, angegeben. V. SONSTIGE ANGABEN1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 485 (Vorjahr: TEUR 416), die innerhalb eines Jahres fällig sind, Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 721 (Vorjahr: TEUR 606) mit einer Fälligkeit zwischen einem und fünf Jahren sowie in Höhe von TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 0) von mehr fünf Jahren. Im Rahmen der Anteilsübertragung am 16. August 2016 hat die Gesellschaft die Betriebsimmobilie in Meinerzhagen zu einem Kaufpreis in Höhe von TEUR 7.150 erworben. Die Eigentumsübertragung sowie die Zahlung des Kaufpreises sind von einer aufschiebenden Bedingung abhängig. 2. MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren 348 Arbeitnehmer (Vorjahr: 366) bei der Gesellschaft beschäftigt , die sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen aufteilen:
3. GeschäftsführungIm Geschäftsjahr 2016 bestand die Geschäftsführung aus folgenden Personen: Herrn Dipl.-Wirt.-Ing. Patrick Zeppenfeld, Meinerzhagen (Finanzen) (bis zum 10.10.2016) Herrn Dipl.-Ing. Helmut Gries, Gummersbach (Vertrieb) Herrn Dr. Dipl.-Ing. Michael Zaun, Herscheid (Produktion + Logistik) Herrn Henry Brickenkamp, Halle (Westfalen) (Vertrieb) (seit dem 10.10.2016) Im Geschäftsjahr 2016 haben die Geschäftsführer für ihre Tätigkeit Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 469 erhalten. 4. KonzernzugehörigkeitDer Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der technotrans AG, Sassenberg, einbezogen. Der Konzernabschluss der technotrans AG, Sassenberg, wurde nach den in der Europäischen Union verbindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London/Großbritannien, erstellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der technotrans AG zusammengefasst ist, werden im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die technotrans AG erstellt den Konzernabschluss sowohl für den größten Kreis von Unternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB) als auch den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen (§ 285 Nr. 14a HGB). 5. NachtragsberichtNach Ende des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage eingetreten. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagUnter Berücksichtigung der Vorabausschüttung im Geschäftsjahr 2016 in Höhe von EUR 248.333,64 schlägt die Geschäftsführung vor, den Jahresüberschuss 2016 in Höhe von EUR 1.444.290,92 auf neue Rechnung vorzutragen.
Meinerzhagen, den 07.04.2017 GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH Geschäftsführung - Henry Brickenkamp Dr. Michael Zaun Helmut Gries Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016DAS GESCHÄFTSJAHR 2016 IM ÜBERBLICKDas Geschäftsjahr 2016 wurde vom Verkauf von 98% der Gesellschaftsanteile durch die COEO Holding GmbH, Meinerzhagen, an die technotrans AG, Sassenberg, und das Ausscheiden des ehemaligen geschäftsführenden Gesellschafters aus der Gesellschaft geprägt. Durch den Abschluss bereits begonnener Veränderungsprozesse und die Umsetzung neuer Maßnahmen zur nachhaltigen Ertragsverbesserung konnte das Geschäftsjahr 2016 positiv abgeschlossen werden. Der angestrebte Umsatz von TEUR 48.880 wurde mit einem Jahresumsatz von TEUR 49.138 (Vorjahr: TEUR 44.519) übertroffen. Der Jahresumsatz konnte auch gegenüber dem Vorjahr absolut um TEUR 4.619, relativ um 10,4% gesteigert werden. Auch das Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Während im Vorjahr noch ein Jahresfehlbetrag von TEUR -1.694 ausgewiesen wurde, konnte im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 1.444 erwirtschaftet werden. Getrieben von einem starken vierten Quartal lag der Bestelleingang mit TEUR 54.441 (Vorjahr: TEUR 47.182) um absolut TEUR 5.561, relativ um 11,4% über Plan (TEUR 48.880) und 15,3% über dem Vorjahr, so dass mit einem hohen Auftragsbestand ins Folgejahr gestartet werden konnte. I. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT1. Das Geschäftsmodell des UnternehmensDie GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH mit Sitz im Meinerzhagen ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. Das Portfolio der 1967 gegründeten Gesellschaft umfasst Produkte und Dienstleistungen für die industrielle Kühlung und Temperierung, insbesondere Temperiergeräte für verschiedenste Anwendungsbereiche, Spritzgießwerkzeugeinsätze und darauf abgestimmte Temperiersysteme speziell für den Spritzgießprozess, individuelle Temperier- und Kältemaschinen für Maschinenhersteller und -anwender in vielfältigen Applikationsbereichen, schlüsselfertige Industriekühlanlagen sowie Produkte zur Wasseraufbereitung und Werkzeugreinigung. Die Produkte des Unternehmens werden schwerpunktmäßig in den diversen Zweigen der Kunststoff und Metall verarbeitenden Industrie eingesetzt, finden aber auch in chemischen Verfahren und der Lebensmittelindustrie Anwendung. Die Gesellschaft beansprucht international die technische Marktführerschaft in der Beherrschung aller thermischen Prozesse ihrer Kunden. Dies wird durch den gelebten Claim "Kühlen und Temperieren mit System" unterstrichen. Die GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH ist weltweit der einzige Anbieter, der Gesamtlösungen von der thermischen Werkzeugauslegung bis zur Pflege des Prozesswassers aus einer Hand anbietet. Die wesentlichen Geschäftsprozesse der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH umfassen die Entwicklung, Fertigung, Montage, Test, Vertrieb, Installation, Inbetriebnahme und den Service von Maschinen und Anlagen. Dabei ist im Besonderen die hohe Fertigungstiefe zu erwähnen, die die formgebende Bearbeitung von Blechen, Profile und Rohren, das Schweißen mit verschiedenen Verfahren, zerspanende Metallverarbeitung, Lackieren, Vakuumfügetechnik und den Schaltschrankbau beinhaltet. Im dominierenden Absatzmarkt der Kunststoffverarbeitung besetzt die Gesellschaft Marktsegmente, die von Wettbewerbern kaum eingenommen werden. Die Kundenbindung zu namhaften Verarbeitern und international führenden Maschinen- und Anlagenbauern, für welche künden- und anwendungsspezifische Lösungen entwickelt werden, ist durch Stabilität und Langfristigkeit geprägt. Dabei setzt die Gesellschaft auf eine breite Kundenbasis mit einem ausgewogenen Verhältnis von Verarbeitern und Maschinenbauunternehmen und konzentriert sich mit ständiger Weiterentwicklung auf die Sicherung der Stammmärkte in Deutschland und Europa. Strategie ist aber auch, die international operierenden Kunden, wenn wirtschaftlich sinnvoll, bis zu ihren Endkunden in globalen Wachstumsregionen in asiatischen und amerikanischen Märkten zu begleiten. In enger Zusammenarbeit mit bestehenden und potenziellen Kunden sowie verschiedenen Netzwerken aus innovativen Unternehmen, Hochschulen, Instituten und Rohstoffherstellern erweitert das Unternehmen sein Produktportfolio kontinuierlich und erschließt sich so neue Anwendungsbereiche und Märkte für weiteres Wachstum und zur langfristigen Absicherung der Existenz. In den Stammmärkten innerhalb Europas ist die Gesellschaft durch die Ausrichtung auf modernste Verfahrenslösungen für ihre Kunden nur peripher von der zunehmenden Konkurrenz aus Fernost betroffen. 2. AbsatzmärkteDie GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik erzielt ihren Umsatz zu 65,8% (Vorjahr: 72,6%) im Inland und zu 34,2% (Vorjahr: 27,4%) im Ausland. Dabei beträgt der Anteil von Endkunden 54,6% (Vorjahr: 53,8%) und der Anteil an Wiederverkäufern 45,4% (Vorjahr: 46,2%). Im direkten Export ist der Anteil von außereuropäischen Kunden von 22,0% im Vorjahr auf 27,1% im Berichtsjahr angestiegen. Insgesamt wurden Produkte in 71 (Vorjahr 73) Länder direkt exportiert. Da die Endabnehmer für Wiederverkaufsprodukte überwiegend im Ausland ansässig sind, kann davon ausgegangen werden, dass nur ca. 30% des Umsatzes in Deutschland verbleiben. Der wichtigste Absatzmarkt für die Gesellschaft ist die Kunststoffbranche. Der Umsatzanteil in dieser Branche beträgt ca. 70,7 % (Vorjahr 71,8%). Allgemeiner Maschinenbau, chemische Industrie und Metallverarbeitung machen zu nahezu gleichen Anteilen weitere 27,0 (Vorjahr 25,0%)% aus. Die restlichen Anteile teilen sich auf eine Vielzahl anderer industrieller Anwendungen auf. Innerhalb der Kunststoffbranche nimmt der Spritzguss mit 58,5% (Vorjahr: 66,8%) den größten Anteil ein, gefolgt von der Extrusion mit 27,9% (Vorjahr: 18,6%). Mit 46.8% (Vorjahr: 40,6%) stellt die Produktgruppe Temperiertechnik den größten Umsatzanteil. Es folgt die Kühltechnik mit 31,9% (Vorjahr: 35,4%). Die restlichen 21,3% (Vorjahr: 24,0%) entfallen auf den Bereich Service mit Dienstleistungen und Ersatzteilen. 3. Externe EinflussfaktorenDas Investitionsklima der Zielbranchen, speziell der Kunststoffindustrie mit den Schwerpunkten Automobil, Bauindustrie und Verpackungen hat einen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Die Kunststoffbranche wiederum wird stark von der Entwicklung der vom Ölpreis abhängigen Rohstoffpreise und der Energiekosten beeinflusst, welche von den Verarbeitern im internationalen Vergleich als hoher Risikofaktor eingestuft werden. Darüber hinaus spielen politische und wirtschaftliche Entwicklungen in wichtigen Absatzländern wie der Volksrepublik China und den USA sowie der wachsende Wettbewerbsdruck durch asiatische Anbieter auf europäische Maschinen- und Anlagenbauer eine nicht unerhebliche Rolle. Da diese exportorientierte Kundengruppe nahezu zur Hälfte des Umsatzes der Gesellschaft beiträgt, wirken sich zyklische Schwankungen in deren Geschäftsverlauf zeitverzögert direkt auf die Geschäftserwartungen der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH aus. Die stark zerklüftete Wettbewerbslandschaft mit einer Vielzahl kleiner, lokal tätiger Anbieter, aber auch einigen großen global tätigen Unternehmen in den unterschiedlichen Anwenderbranchen stellt einen weiteren externen Einflussfaktor dar. Aggressive Wachstumsstrategien einiger Unternehmen beeinflussen die Marktpreise und wirken sich auf Auftragschancen und Margen aus. 4. Ziele und StrategienDas Ziel der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH liegt in weiterem Wachstum, sowohl in Bezug auf den Umsatz wie auch das Betriebsergebnis. Die Umsatzsteigerung soll durch die Stabilisierung bestehender Kundenbeziehungen und die Gewinnung von Neukunden in vorhandenen wie auch in neuen Märkten erreicht werden. Unter neuen Märkten sind dabei sowohl Regionen wie auch Anwenderbranchen zu verstehen. Dazu wird die Gesellschaft die Chancen und Möglichkeiten nutzen, die sich ihr durch die Zugehörigkeit zur technotrans Gruppe mit der breiten internationalen Positionierung erschließen. Zur Steigerung des Kundennutzens wird das Portfolio an Produkten und Dienstleistungen zielgerichtet weiter ausgebaut. Darüber hinaus ermöglicht die hohe Fertigungstiefe des Unternehmens, die verbundenen Unternehmen mit geringer Fertigungstiefe zukünftig mit bisher fremd beschafften Baugruppen zu beliefern. Die Steigerung des Betriebsergebnisses soll darüber hinaus durch kostenreduzierende Maßnahmen erreicht werden. Dazu werden neben der Verschlankung der Organisationsstruktur und Investitionen in produktivitätssteigernde Produktionsmittel Synergieeffekte, z.B. im Beschaffungs- und Dienstleistungssektor genutzt, die sich innerhalb der technotrans Gruppe entwickeln lassen. Für den produktbegleitenden Service wird die Zusammenarbeit mit den weltweiten Vertriebs- und Servicegesellschaften der technotrans Gruppe angestrebt. Erste gemeinsame Kundenbesuche haben bereits stattgefunden und Produktschulungen sind in Vorbereitung. 5. Forschung und EntwicklungDie Entwicklungsaktivitäten der GWK werden zentral gesteuert. Für die Abwicklung wird auf Kapazitäten der technischen Fachabteilungen zugegriffen. Bauteile, Baugruppen und neue Produkte werden im eigenen Entwicklungsraum oder bei Lieferanten geprüft und Dauerversuchen unterzogen. Der Fokus der Aktivitäten lag im Jahr 2016 im Bereich der Sensortechnik sowie der Weiterentwicklung von Konzepten für Werkzeugtechnik für optische Bauteile und von Regelungstechnik für Temperierung. Ziel war eine Erweiterung und Modernisierung des bestehenden Produktangebots. Ein weiterer Fokus lag in der Untersuchung von Anwendungskonzepten für Maschinen, Systeme und Dienstleistungen im Rahmen von Industrie 4.0. In diesem Zusammenhang erfolgten erste Forschungsaktivitäten mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart. Weitere universitäre Kooperationen erfolgten mit Hilfe von einer Bachelorarbeit und insgesamt 4 studentischen Praktikanten aus dem allgemeinen Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurswissenschaften. Aus den Kooperationen erfolgen regelmäßig Anregungen zu Ausschreibungen über Forschungsthemen. Soweit möglich werden hierzu Projektskizzen und Förderanträge gestellt. Im Jahr 2016 hat die GWK zu einem Forschungsprojekt Zuwendungen erhalten. Die GWK verfügt im Jahr 2016 über 4 aktive, technisch relevante Patente. II. WIRTSCHAFTSBERICHT1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas DIW Konjunkturbarometer Dezember 2016 sieht eine deutsche Wirtschaft mit robustem Jahresabschluss. Der Stand des Barometers steigt auf 103 Punkte und liegt damit klar über der Marke von 100 Punkten, die einen durchschnittlichen Zuwachs der Wirtschaftsleistung anzeigt. Insgesamt dürfte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des DIW Berlin im vierten Quartal um 0,4 % wachsen. Der private Verbrauch dürfte die Konjunktur weiter schieben, weil die Einkommen der privaten Haushalte weiter spürbar steigen. Schwächer ausfallen dürften im Schlussquartal die öffentlichen Konsumausgaben, da den Flüchtlingen, die nunmehr in größerer Zahl anerkannt werden, zunehmend Transfers und in geringer werdendem Umfang Sachleistungen zufließen. Die Exporte dürften sich zum Jahresende robust entwickeln: die Bestellungen aus dem Ausland legten zuletzt wieder merklich zu und auch die Unternehmen zeigen mit Blick auf das Exportgeschäft wieder verhaltene Zuversicht. Das aktuelle geopolitische Umfeld wird allerdings als ungünstig bewertet. Es wird erwartet, dass die deutschen Exporte in den kommenden Monaten unter den Folgen des Brexit-Votums leiden werden. Hinzu kommen weltweit protektionistische Tendenzen, die nach der US-Präsidentenwahl möglicherweise zunehmen und die offene deutsche Wirtschaft besonders in Mitleidenschaft ziehen könnten. In diesem Umfeld werden verhaltene Unternehmensinvestitionen erwartet. Auch die ifo Konjunkturprognose 2016-2018 vom 16.12.2016 spricht von einer robusten deutschen Konjunktur vor einem Jahr ungewisser internationaler Wirtschaftspolitik und rechnet mit einer Fortsetzung des robusten Aufschwungs, in dem sich die deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 2013 befindet. Das ifo Institut rechnet mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,9% im laufenden Jahr. Im Jahr 2017 dürfte der Anstieg auf 1,5% zurückgehen, was jedoch nur auf eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Anzahl von Arbeitstagen zurückzuführen ist. Im Jahr 2018 wird das reale Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 1,7% expandieren. Allerdings werden die Risiken, mit denen diese Prognose behaftet ist, als außerordentlich hoch bezeichnet. Mit dem Brexit-Referendum, der US-Präsidentenwahl und der gescheiterten Verfassungsreform in Italien hat sich die globale politische Landschaft stark verändert, was weitreichende und in hohem Maße ungewisse Konsequenzen für die Weltwirtschaft und Deutschland in den kommenden Jahren haben könnte. Für das Segment des Maschinenbaus prognostiziert der VDMA im halbjährlich erscheinenden Bericht "Maschinenbau Konjunktur International" vom 18.01.2017 ebenfalls ein moderates Wachstum, Aufgrund der expansiven wirtschaftspolitischen Maßnahmen der chinesischen Regierung konnte für den Maschinenbau am Standort China die Umsatz-Prognose 2016 leicht von real 1 auf 3 % angepasst werden. Da aber lediglich der chinesische Maschinenbau ein kleines Plus vorweisen kann, in den USA und Japan hingegen Umsatzrückgänge zu Buche stehen und es in der EU auf eine Stagnation hinausläuft, wird der Weltmaschinenumsatz 2016 wahrscheinlich zum zweiten Mal in Folge lediglich stagnieren. Was 2017 betrifft, belasten negative Ergebnisse wie das Brexit-Votum im Vereinigten Königreich und der überraschende Wahlausgang in den USA den Ausblick. Dabei gibt es aus Sicht der VDMA-Volkswirte für 2017 durchaus gute Gründe für eine wenn auch moderate, von zahlreichen Abwärtsrisiken begleitete Entwicklung. Die US-Wirtschaft dürfte leicht an Fahrt gewinnen. In China steuert der Staat spürbar einer weiteren Abschwächung entgegen und es wird weiter in die Modernisierung und Automatisierung investiert. In den Euro-Ländern sollte sich die langsame Erholung fortsetzen. Auf Länderebene wird für den chinesischen und den US-amerikanischen Maschinenbau jeweils ein Umsatzwachstum von real 3% erwartet. Dem Maschinenbau am Standort Europa und Japan sollte jeweils ein kleines Plus von 1% gelingen. Für den Weltmaschinenumsatz in Summe bedeutet dies ein Plus in der Größenordnung von 2% (alle Angaben sind preisbereinigt). Während der VDMA im Jahresrückblick Kunststoff- und Gummimaschinen 2015 vom 23./24.06.2016 noch einen überdurchschnittlichen Anstieg der Produktion der deutschen Hersteller von Gummi- und Kunststoffmaschinen um 4,7% in 2015 gegenüber dem Vorjahr und einen Anstieg des Auftragseingangs von 4% im Vergleichszeitraum Januar-April 2016/2105 verkündete, senkte er die Branchenprognose für 2016 und 2017 bereits auf 2% Wachstum pro Jahr. Die Nachfrage aus Westeuropa und den USA wurde weiterhin als stabil bewertet, wogegen wenig Impulse aus den Schwellenländern erwartet wurden. Der Rückgang der Lieferungen nach dem für die deutsche Maschinenindustrie einst so wichtigen Handelspartner Russland sollte die Talsohle erreicht haben. Im Branchenreport Kompakt wurde folgende Halbjahresbilanz 2016 gezogen. Der Bestelleingang betrug im ersten Halbjahr plus 8% gegenüber dem Vorjahr, der Auftragsbestand sank leicht auf 7,2 Monate (i. Vj. 7,8 Monate). Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 5%, mit einem Plus von 4% im Auslandsgeschäft und 6% im Inland. Die Tendenzumfrage für das zweite Halbjahr war fast durchweg positiv mit Lateinamerika als einzige Ausnahme. Der deutsche Markt, West- und Osteuropa wurden weiterhin positiv eingeschätzt. Während die Marktaussichten für Asien insgesamt neutral eingeschätzt wurden, herrschte für China wieder vorsichtiger Optimismus. Zum Jahresende geht der Verband auf Grund einer hohen Nachfrage nach Kunststoffen, insbesondere Kunststoffverpackungen auch weiterhin von einem starken Absatz in den USA und Mexiko aus. Die Branchenprognose von jeweils 2% Umsatzwachstum für 2016 und 2017 wurde beibehalten. Die K-Zeitung Ausgabe 1/2 vom 20. Januar 2017 berichtet von einer gedämpften Stimmung bei Kunststoffverarbeitern und der Kautschukindustrie wegen verschlechterter Rahmenbedingungen. Während 39 von 48 befragten Wirtschaftsverbänden in Deutschland für das Jahr 2017 eine gleich gute oder sogar bessere Stimmung gegenüber dem Jahreswechsel 2015/2016 melden und 25 Verbände eine moderate Steigerung der Produktion erwarten, melden die beiden Branchenverbände der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie eine schlechtere Stimmung wegen rückläufiger Produktionsprognosen der Automobilindustrie für ihre deutschen Standorte und die Verschlechterungen der Rahmenbedingungen infolge stark gestiegener Strompreise in Deutschland. Ein deutlich positiveres Bild vermittelt eine aktuelle Umfrage der Redaktion Kl unter 500 Teilnehmern der deutschsprachigen Kunststoffindustrie. Der Branchendienst berichtet über eine durchweg positive Stimmung innerhalb der gut ausgelasteten Kunststoffindustrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 51% der Befragten erwarten für das erste Halbjahr 2017 eine noch einmal bessere Geschäftsentwicklung als im zweiten Halbjahr 2016. Bereits die letzten 6 Monate in 2016 hatten sich bei 41% der an der Umfrage Beteiligten besser entwickelt als die bereits über den Erwartungen liegende erste Jahreshälfte. Diese Aussagen decken sich mit den überaus positiven Kommentaren zum Verlauf der K 2016, die im Oktober des Berichtsjahres in Düsseldorf stattfand. Die im 3-Jahres-Rhythmus stattfindende Weltleitmesse für die Kunststoffbranche wurde sowohl vom Veranstalter als auch von den Ausstellern einhellig als "Beste K-Messe aller Zeiten" bezeichnet. Die anlässlich der K-Messe präsentierte Jahresbroschüre "Plastics -the Facts 2016" des europäischen Erzeugerverbandes Plastics Europe informiert neben Marktdaten und Produktion auch über die Bedeutung von Branche und Werkstoff für Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit in Europa. Demnach arbeiten über alle Wirtschaftszweige hinweg - Erzeugung, Verarbeitung und Maschinenbau- in der europäischen Kunststoffindustrie (EU 28) rund 1,5 Millionen Menschen in nahezu 60.000 meist kleineren und mittelständischen Betrieben. Für 2015 betrug der EU-Gesamtumsatz der Branche über 340 Mrd. EUR. 2. Geschäftsverlauf und Lage des UnternehmensDer Geschäftsverlauf 2016 war maßgeblich durch die genannten Rahmenbedingungen geprägt und stand weitgehend im Einklang mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Kunststoffbranche. Nach einem schleppenden Start im ersten Quartal entwickelte sich der Bestelleingang durch erfreulich hohe, in der Prognose aber deutlich niedriger avisierte Auftragsvolumina seitens der Maschinen- und Anlagenbauer im zweiten Quartal überproportional positiv. In Folge eines Maschinenausfalls kam es zu Störungen im Produktionsverlauf über mehrere Monate. Hinzu kam die Umstellung der Unternehmensplanungs- und -steuerungssoftware (ERP), die einen erhöhten administrativen Aufwand in den wertschöpfenden Bereichen erzeugte. Durch beide Effekte konnte der positive Verlauf des Auftragseingangs im Umsatz nicht abgebildet werden. Erst im ebenfalls auftragsstarken vierten Quartal gelang es, den Produktionsrückstand weitestgehend aufzuholen, so dass ein die Planung überschreitender Jahresumsatz erzielt werden konnte. Mit Umsatzerlösen von TEUR 49.138 (Vorjahr: TEUR 44.519) und einem EBIT von TEUR 1.370 (Vorjahr: TEUR -1.085), was einer EBIT-Marge von 2,8% (Vorjahr: -2,4%) entspricht, wurden sowohl die Vorjahreswerte wie auch die Planzahlen deutlich übertroffen. Die Materialaufwandsquote konnte ebenso wie die Personalkostenquote gesenkt werden. Während im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von TEUR -1.694 ausgewiesen wurde, konnte so im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 1.444 erwirtschaftet werden. Getrieben von einem starken vierten Quartal lag der Bestelleingang mit TEUR 54.441 (Vorjahr: TEUR 47.182) um absolut TEUR 5.561, relativ um 11,4% über Plan und 15,3% über Vorjahr, so dass mit einem hohen Auftragsbestand ins Folgejahr gestartet werden konnte. 3. Lage der Gesellschaft - Ertrags- Vermögens- und FinanzlageDarstellung der ErtragslageDie Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2016 im Verhältnis zum Vorjahr um 10,4% gesteigert werden. Das gesetzte Planziel mit TEUR 48.880 wurde damit übertroffen. Außerdem wurden die Bestände der Unfertig- und Fertigerzeugnisse im Geschäftsjahr 2016 um TEUR 483 aufgebaut. Ursächlich sind im Wesentlichen zum Stichtag angearbeitete Projektaufträge, die im Folgejahr 2017 abgeschlossen werden. Die Umsatzrealisierung dieser länger laufenden Projekte mit Ursprung im Abschlussjahr, wird in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2017 zu einer entsprechenden Umsatzrealisierung führen. Demgegenüber sind der absolute Materialaufwand und der Aufwand für bezogene Leistungen lediglich um 1% zum Vorjahr gestiegen. Ursächlich sind der Produktmix mit einer Verschiebung zu weniger materialintensiven Produkten sowie erste Synergieeffekte durch Einkaufspotentiale im technotrans-Konzern im vierten Quartal 2016. Die Materialaufwandsquote konnte somit von 41,7% auf 39,7% verbessert werden. Unter Berücksichtigung der Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und der aktivierten Eigenleistungen ergibt sich eine im Vergleich zum Vorjahr, um 2% verbesserte Materialintensität von 39,7% (Vorjahr 41,7%). Im Geschäftsjahr 2016 waren durchschnittlich 18 Mitarbeiter weniger beschäftigt als im Geschäftsjahr 2015. Dadurch wurde der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% gesenkt. Unter Berücksichtigung der Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und der aktivierten Eigenleistungen ergibt sich eine, im Vergleich zum Vorjahr, um 3,4% verbesserte Personalintensität von 41.1% (Vorjahr 44,5%). Die Abschreibungen liegen mit TEUR 952 (Vorjahr: TEUR 983) unwesentlich mit 3,2% unter Vorjahresniveau. Ursache ist das nahezu unveränderte Anlagevermögen. Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine größere Investition in eine Laserschneidanlage, zwecks Modernisierung und Kapazitätserweiterung, im Rahmen von Operate-Leasing finanziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.858 (Vorjahr: TEUR 7.100) sind insgesamt um 10,7% angestiegen. Der Anstieg in den Betriebskosten resultiert im Wesentlichen aus einer Rückstellungsdotierung für Produkthaftungsfälle. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten die Vertriebs- und Verwaltungskosten um TEUR 427 gesenkt werden. Im Geschäftsjahr 2016 konnten Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 0) realisiert werden. Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 252 (Vorjahr: TEUR 381) konnten um 33,7% gesenkt werden. Grund dafür ist die Reduzierung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Aus der Aktivierung latenter Steuern resultiert ein positiver Effekt in Höhe von TEUR 299. Im Ergebnis schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.444 (Vorjahr: TEUR-1.693) ab. Bei anhaltend guter Konjunktur und Wirkung der Synergieeffekte durch die Zugehörigkeit zur technotrans AG, erwarten wir eine weitere Verbesserung der Ertragslage. Darstellung der VermögenslageDie Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich um TEUR 1.419 (12,4%) auf TEUR 12.897 (Vorjahr: TEUR 11.477) Das Anlagevermögen verringerte sich insgesamt um TEUR 40 (-0,9%) auf TEUR 4.271 (Vorjahr: TEUR 4.311), im Wesentlichen durch Abschreibungen im Sachanlagevermögen (TEUR 811). Auf der anderen Seite werden Anzahlungen auf Grundstücke und Gebäude in Höhe von TEUR 465 für den Erwerb der Betriebsimmobilie im Geschäftsjahr 2017 aktiviert. Das Umlaufvermögen hat sich insgesamt um TEUR 1.189 (17,2 %) auf TEUR 8.090 (Vorjahr: TEUR 6.901) erhöht und ist in erster Linie für die gestiegene Bilanzsumme verantwortlich. Während sich innerhalb des Umlaufsvermögens die Vorräte in Summe um TEUR 119 von TEUR 3.242 auf TEUR 3.123 reduziert haben, sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse im vierten Quartal um TEUR 151 auf TEUR 3.357 gestiegen. Die liquiden Mittel stiegen zum Bilanzstichtag um TEUR 979 auf TEUR 1.089 (Vorjahr: TEUR 110) zu Lasten einer Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der technotrans AG. Unsere Vermögenslage ist für die Geschäftsentwicklung ausreichend. Darstellung der FinanzlageIm Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 1.195 auf TEUR 1.869 (Vorjahr: TEUR 673). Damit beträgt die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2016 14,5% (Vorjahr: 5,9%). Das gezeichnete Kapital ist seit Jahren unverändert, der Bilanzgewinn ergibt sich aus dem Verlustvortrag aus 2015 in Höhe von TEUR 1.386, dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.444 und der Vorabausschüttung an den Gesellschafter Herrn Reinhard Zeppenfeld (TEUR 248). Die Geschäftsanteile der COEO Holding GmbH (98%) wurden im Geschäftsjahr 2016 an die technotrans AG verkauft. Die Geschäftsanteile halten derzeit die technotrans AG (98%) und Herr Reinhard Zeppenfeld (2%). Die Rückstellungen liegen mit insgesamt TEUR 2.999 (Vorjahr: TEUR 1.656) um TEUR 1.343 (81,1%) über dem Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 2.981 (Vorjahr: TEUR 1.656) und beinhalten im Wesentlichen sonstige Rückstellungen für Personalaufwand TEUR 737 (Vorjahr: TEUR 522), Garantieverpflichtungen mit TEUR 1.526 (Vorjahr: TEUR 366) und Verpflichtungen gegenüber Lieferanten mit TEUR 629 (Vorjahr: TEUR 579). Von den Garantieverpflichtungen entfallen TEUR 1.018 (Vorjahr: TEUR 0) auf Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten aus der Produkthaftung. Garantieverpflichtungen werden in Abhängigkeit vom Umsatz und der Garantiehaftzeit ermittelt. Daneben werden Einzelrisiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 8.029 (Vorjahr: TEUR 9.149) und sind insgesamt um TEUR 1.119 (12,2%) zum Vorjahr gesunken. Dabei sind die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.018 auf nunmehr TEUR 2.687 (Vorjahr: TEUR 1.669) gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beschränken sich auf Darlehnsverbindlichkeiten. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind grundsätzlich mit dem finanzierten Vermögensgegenstand besichert. Kurzfristige Ausleihungen sowie langfristige Darlehensverbindlichkeiten wurden immer fristgerecht, entsprechend der Tilgungspläne, zurückgeführt. Es stehen ausreichend Kreditlinien von Kreditinstituten zur Verfügung. Die Kreditlinien werden derzeit ausschließlich für Anzahlungs- und Gewährleistungsavale zu Gunsten unserer Geschäftspartner genutzt. Die bestehenden Bankdarlehen wurden mit insgesamt TEUR 634 getilgt. Mit der Neuaufnahme eines Gesellschafterdarlehens konnten die Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückgeführt werden. Aufgrund der Liquiditätsausstattung war das Unternehmen jederzeit zahlungsfähig. Die Geschäftsführung hat das erklärte Ziel, die Innenfinanzierungskraft durch nachhaltig gute Jahresergebnisse langfristig zu stärken. Zum Bilanzstichtag reicht die Finanzlage des Unternehmens für die Geschäftsentwicklung aus. 4. BeteiligungenZum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft zu 100% an der Tochtergesellschaft GWK Heating and Cooling Technology (Shanghai) Co., Ltd. in China beteiligt. Die Tochtergesellschaft begleitet im Wesentlichen das stark vom chinesischen Markt geprägte Großkundengeschäft der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH durch Servicedienstleistungen zur Sicherung von ca. 10% des Absatzes der Muttergesellschaft. Darüber hinaus sollen ausgewählte lokale Endkunden mit technisch hochwertigen Lösungen gewonnen werden. Aus wirtschaftlichen Gründen ist geplant, die GWK Heating and Cooling Technology (Shanghai) Co., Ltd. nach Abwicklung laufender Aufträge aufzulösen und in 2017 alle verbleibenden Assets in die technotrans group (taicang) co., Itd. zu transferieren. Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten der GWK Heating and Cooling Technology (Shanghai) Co., Ltd. wurden daher zum Jahresende 2016 gekündigt und das in Vertrieb und Service beschäftigte Personal ist bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2016 nach Taicang verlagert worden. Des Weiteren ist die GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH alleinige Gesellschafterin der GWK TECHNIQUE CHAUD ET FROID SARL in Frankreich. Die laufende Geschäftstätigkeit der französischen Tochterfirma wurde bereits in den Vorjahren eingestellt. Die Gesellschaft befindet sich in der Abwicklung. Der Beteiligungsbuchwert sowie die bestehenden Ausleihungen an GWK Frankreich wurden bereits in Vorjahren abgeschrieben bzw. wertberichtigt. Es fallen lediglich noch Abwicklungskosten in geringfügiger Höhe an. Seit dem 06.12.2007 ist die GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH auch alleinige Gesellschafterin der GWK Heating and Cooling Technology (Nanchang) Co., Ltd. Die Gesellschaft hat ihre Geschäftstätigkeit eingestellt. Die Beteiligung wurde in Vorjahren wertberichtigt. Es fallen lediglich noch Abwicklungskosten in geringfügiger Höhe an. III. SONSTIGE ANGABEN1. Einkauf und BeschaffungAufgrund der hohen Fertigungstiefe werden sowohl Halbzeuge, Gussteile (Rohteile) als auch Komponenten und Funktionsbaugruppen eingekauft. Hieraus resultiert ein extrem anspruchsvolles Lieferantenmanagement, welches sowohl das Projektgeschäft als auch das Seriengeschäft mit den unterschiedlichen Ansprüchen in hoher Qualität gewährleisten muss. Aufgrund der starken Schwankungen im Auftragseingang und in der Produktionsauslastung kommen entsprechende Schwankungen in den Bedarfen zustande. Alle Herausforderungen im Jahr 2016 wurden diesbezüglich zuverlässig gemeistert. Die Preisentwicklung ist ein weiterer Fokus des strategischen Einkaufs. Die Rohstoffpreise waren bis einschließlich 3. Quartal 2016 stabil und auf Vorjahresniveau. Im 4. Quartal 2016 sind die Rohstoffpreise deutlich angestiegen, im Bereich NE-Metalle um bis zu 30 %, und werden sich vermutlich in 2017 auf diesem Niveau halten. Da sich das wesentliche Einkaufsvolumen aus Komponenten zusammensetzt hat sich die Verteuerung der Rohstoffpreise nicht in gleichem Maße unmittelbar auf die Materialkosten ausgewirkt. Nach der Übernahme der GWK durch die technotrans AG konnte das Einkaufsvolumen der Gruppe neu verhandelt werden. Die Preisreduzierungen konnten in 2016 die Preissteigerungen aufgrund der Rohstoffpreise mehr als ausgleichen. Für 2017 wird aufgrund der neuen Verhandlungsposition in der Unternehmensgruppe eine Reduzierung der Einkaufspreise bei Komponenten von durchschnittlich ca. 3 % erwartet. In 2017 ist die weitere Automatisierung von Einkaufsprozessen und somit die Gestaltung effizienter und transparenter einheitlicher Prozessabläufe ein zentrales Ziel in der Beschaffung. Um den Anforderungen unserer Kunden in Bezug auf Qualität und Lieferfähigkeit und die damit verbundene termingerechte Beschaffung von Anlagegütern, Betriebsstoffen und Ersatzteilen zu gewährleisten, erfolgt die strategische und partnerschaftliche Einbindung der Lieferanten in die Entwicklung und Optimierung von Maschinen und Anlagen kontinuierlich. 2. Produktion und QualitätsmanagementGWK verfügt über eine hohe Fertigungstiefe. Dies versetzt das Unternehmen in die Lage, flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren und kundenspezifische Sondermaschinen mit gesicherter Qualität zu fertigen, Fertigungskenntnisse und -erfahrungen in Produktverbesserungen umzusetzen und darüber hinaus im Unternehmensverbund als Lieferant für Fertigungsteile zur Verfügung zu stehen. Starke Auftragsschwankungen werden durch eine geeignete Produktionsplanung geglättet. Spitzen und Störungen werden sowohl mit Zeitarbeitskräften als auch mit Hilfe von Lieferanten von Fertigungsteilen (z.B. Blech, Schweißbaugruppen) ausgeglichen. Darüber hinaus werden Kapazitätsreserven durch Zeitkonten der Mitarbeiter und den flexiblen Einsatz von rund 10% der Mitarbeiter an wechselnden Arbeitsplätzen genutzt. Unterstützt wird diese Strategie durch das GWK Produktions-System, kurz gPS. Dieses System dient der stetigen Anpassung und Verbesserung der Produktionssystematik nach den vier Ausrichtungen Qualität, Kosten, Lieferfähigkeit und Flexibilität. Hierfür tagt ein gPS Team in regelmäßigen Abständen, zu dem ein Mitglied der Geschäftsführung gehört. Trotz dieser Maßnahmen hat sich die Lieferzeit der Produkte aufgrund des starken Auftragseingangs in der zweiten Jahreshälfte um durchschnittlich bis zu 50% verlängert. Im letzten Quartal konnten Rückstände aufgeholt werden, so dass das Jahr ohne nennenswerten Rückstand abgeschlossen werden und die Lieferzeiten wieder reduziert werden konnten. Im 2. Quartal kam es zu einem Maschinenstillstand in der Blechbearbeitung, welcher Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit der Fertigungsbereiche hatte. Diese Auswirkungen wirkten bis weit in das 3. Quartal hinein. Diesem Ausfall wurde durch die Investition einerweiteren und somit redundanten Blechbearbeitungsmaschine begegnet. Ferner erfolgte im 2. Quartal ein Update der ERP Software, was erhebliche Störungen in der Produktionsplanung, im Warenwirtschaftssystem und im Allgemeinen bei der Belegerstellung verursacht hat. Alle Störungen konnten beseitigt werden. Mit dem Update wurden in sämtlichen Prozessen Verbesserungen erreicht. Die Montage der Heiz- und Kühleinrichtungen, Temperier- und Kältemaschinen und Systeme erfolgt manuell. Die Prüfung der Einrichtungen, Maschinen und Systeme erfolgt ebenfalls weitestgehend manuell, Im Jahr 2016 wurde das Prüfpersonal der Qualitätssicherung unterstellt. Insgesamt konnte mit einem kleinen Team zur Qualitätssicherung ein starkes Qualitätsbewusstsein geschaffen werden. Hilfreich hierfür war die enge Zusammenarbeit des Qualitätsmanagementbeauftragten mit dem gPS Teams sowie den Verantwortlichen aus allen technischen Bereichen. Im Jahr 2016 erfolgte das Zertifizierungsaudit gemäß ISO 9001:2008. Auch die regelmäßigen Überprüfungen zur Verlängerung des Zertifikats für das Qualitätssicherungssystems nach Richtlinie 97/23/EG (Druckgeräterichtlinie) für Modul Hl ist in zwei Terminen erfolgreich verlaufen. Das Zertifikat für das Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001:2011 wurde verlängert. Ferner wurde erneut eine Zertifizierung gemäß der chinesischen Richtlinien (SELO) zur Einfuhr von Druckgeräten in den chinesischen Markt erfolgreich durchgeführt. 3. MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2016 waren bei der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH mit durchschnittlich 348 Mitarbeitern (Vorjahr: 366), 18 Mitarbeiter weniger beschäftigt als im Vorjahr. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Prozessverbesserungen mit dem Ergebnis der Senkung der Personalintensität. Von den 348 Mitarbeitern befanden sich im Durchschnitt 20 Mitarbeiter in Teilzeit. Die Zahl der Auszubildenden stieg von 31 auf 40 Personen. Der Zuwachs erfolgte vor allem in den Ausbildungsberufen jener Fachbereiche, für die es zunehmend schwieriger ist, Facharbeiter auf dem freien Arbeitsmarkt zu gewinnen. Die steigende Zahl der Auszubildenden in diesen Bereichen trägt den Wachstumszielen des Unternehmens Rechnung. Die Fortbildungskosten betrugen mit TEUR 142 (0,3 %) des Umsatzes. Durchschnittlich hat jeder Mitarbeiter im Jahr 2016 an 2 Tagen an externen Schulungen teilgenommen. Aufgrund der positiven Prognose hinsichtlich des Auftragseingangs im Bereich der Maschinen- und Anlagenprojekte wird mit einer zurückhaltenden Verstärkung des Personals in den entsprechenden Bereichen für das Jahr 2017 gerechnet. IV. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT1. Künftige RahmenbedingungenDie zukünftige Entwicklung der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH wird von verschiedenen Rahmenbedingungen wie der globalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung, der Entwicklung der Investitionsgüterindustrie im Allgemeinen und im Speziellen vom Geschäftsverlauf in der Kunststoffbranche, der chemischen Industrie und der Metallindustrie beeinflusst. Ein wesentlicher Einfluss der Folgen des Brexit wird im Verhältnis zum Ausgang der Wahlen in den USA und der Verringerung des Wirtschaftswachstums in China nicht allzu hoch eingeschätzt. Die Wachstumsprognosen des VDMA und führender Wirtschaftsinstitute liegen in der Größenordnung von 2% für die Jahre 2017 und 2018. Die Prognosen wichtiger Kunden der Gesellschaft gehen auf Grund bereits vorhandener Aufträge von einem leichten Wachstum in 2017 und einem noch verhaltenen Ausblick auf 2018 aus. Von einem Einbruch der Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 gehen wir nicht aus, zumal die allgemeinen als auch die auf den Maschinenbau bezogenen Prognosen einen weiteren, wenn auch moderaten Anstieg der Auftragseingänge für 2017 realistisch erscheinen lassen. Der im Vergleich zum Vorjahr hohe Bestelleingang im ersten Monat des Geschäftsjahres 2017 unterstützt diese Prognose. 2. Hinweise auf Chancen der zukünftigen EntwicklungDie erfolgreiche Produktpolitik des Unternehmens wird fortgesetzt. In High End Technologien und in Gesamtlösungen für innovative Produkte sieht das Unternehmen seine Wachstumsmärkte. Die technische Marktführerschaft in industriellen Verfahren mit thermodynamischen Systemlösungen soll aufrechterhalten und weltweit ausgebaut werden. Eine immer intensivere Vernetzung mit Technologiepartnern am Markt lässt weitere positive Aussichten zu. Die hohe und sehr positive Resonanz auf die Präsentation der jüngsten Entwicklungen des Unternehmens in Zusammenarbeit mit namhaften Partnern auf der K 2016 in Düsseldorf unterstreichen die Richtigkeit des strategischen Ansatzes. Auf dem Jubiläums-Netzwerktag von kunststoffland NRW e.V. in den Räumlichkeiten der Gesellschaft konnten sich am 08.12.2016 ca. 150 Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik, darunter der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garreit Duin, einen Eindruck von der Leistungs- und Innovationsfähigkeit des Unternehmens machen. Sehr gefragt sind auch innovative Kühl- und Temperierlösungen, die zur Energieeinsparung beitragen. In Zeiten knapper Ressourcen und steigender Energiekosten geht es auch im Bereich der Temperierung immer öfter darum, den Energieverbrauch einer gesamten Produktionszelle zu senken. Dieses wird durch intelligente Temperiersysteme erreicht, welche die Zykluszeit reduzieren und den Ausschuss minimieren. Bei der Kühlung geht der Trend in Richtung höherer Betriebskostenersparnis bei der Erzeugung des Kaltwassers und verstärkter Nutzung der Abwärme für Heizprozesse. Die ständig steigenden Kosten für Heizöl, Gas und elektrische Energie erhöhen auf der Verarbeiterseite den Kostendruck derart, dass immer häufiger konkrete Forderungen gestellt werden, wie viel Kilowattstunden Strom für die Verarbeitung von einem Kilogramm Kunststoff aufgebracht werden dürfen. Die aktuelle Energiepolitik in Deutschland (EEG-Umlage) sowie die Zertifizierungspflicht gem. DIN EN 50001 zwingen die Verarbeiter, noch stärker als bisher in energieeffiziente Kühl- und Temperiersysteme zu investieren. Staatliche Förderprogramme erhöhen dabei die Investitionsbereitschaft. Die GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH hat sich speziell in der Kunststoffbranche und in der Metallindustrie als Gesamtanbieter energiesparender Lösungen einen guten Ruf erarbeitet und wird in zunehmendem Maße Partner energiebewusster, global investierender Unternehmen. Die Fokussierung der Vertriebsaktivitäten auf Wachstumsregionen und die kontinuierliche Präsenz auch in wachstumsschwachen Phasen hat sich als richtig erwiesen. So konnten sowohl in Mexiko als auch in China Aufträge im Gesamtwert in sechsstelliger Höhe platziert werden. Die Beendigung des Iran-Embargos hat zur deutlichen Steigerung der Nachfrage und ersten Aufträgen in nennenswerter Höhe in diesem traditionell wichtigen Absatzmarkt geführt. Selbst in Russland konnten trotz allgemein rückläufiger Auftragslage für deutsche Maschinenbauunternehmen gegen den Trend Aufträge für Kühlanlagen platziert werden. Da das Produktportfolio der Gesellschaft - wie in den vergangenen Jahren propagiert - für den Endkunden sowohl eine Produktivitätssteigerung als auch eine verbesserte Wirtschaftlichkeit ermöglicht, ist eine Neuausrichtung in diesem Bereich nicht erforderlich. Die stetige Aktualisierung und Erweiterung des Portfolios wird zur Sicherung des Wettbewerbsvorsprungs unvermindert fortgesetzt. Die betriebenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wirken sich positiv auf die Marktposition und das Produktportfolio der Gesellschaft aus und werden in den Folgejahren zur Umsatzsteigerung und zur Verbesserung der Ertragslage beitragen. Mit Nutzung des Organic-Rankine-Cycle (ORC) konnten ab dem Jahr 2015 neue Produkte für die Energiebranche entwickelt werden. Unter Anwendung dieses Kreisprozesses kann Abwärme auf einem niedrigen Temperaturniveau zur Stromerzeugung genutzt werden. Das Marktpotenzial für diese Produkte liegt bei zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr. Wenn die angestrebte Vermarktung dieser Produkte über den kooperierenden OEM gemäß dessen Planung gelingt, ist ein Anteil von mindestens 10% dieses Marktes mittelfristig erreichbar. Nach der Validierung der Prototypen des OEM und positiven Testung seiner Nullserien wird erwartet, dass die neuen Produkte ab dem Geschäftsjahr 2018 einen wesentlichen Umsatzbeitrag leisten. Seit der Eröffnung des Kundencenters im Mai 2015, welches aus dem Spritzgießtechnikum, einer permanenten Ausstellung der wichtigsten Produkte des Unternehmens und mehreren Vortrags- und Besprechungsräumen besteht, konnten dort mehr als 1.000 Besucher begrüßt werden. Die Auftragsquote von Projekten, die im Kundencenter bearbeitet werden, liegt bei ca. 80%. Rohstoffdistributeure, Maschinenhersteller, Institute und Netzwerke haben diese Räumlichkeiten bereits für eigene Veranstaltungen genutzt. Die starke Fokussierung auf die Entwicklung von Lösungen für Schlüsselindustrien wie die optische Industrie und den Leichtbau birgt erhebliche Wachstumschancen in weniger wettbewerbsintensiven Industriezweigen, die höhere Margen zulassen. Auf der für die Kunststoffbranche bedeutenden Fachmesse Fakuma wurde im Oktober 2015 erstmals das Ergebnis eines für den Leichtbau wichtigen Entwicklungsprojektes mit starken Partnern präsentiert, bei welchem superleichter EPS-Schaum mit hochfesten Thermoplasten zu einem Verbundbauteil verarbeitet wird. Die industrielle Umsetzung für erste Serienanwendungen ist inzwischen für das Geschäftsjahr 2017 avisiert und wird einen zukünftig einen wachsenden Umsatzanteil generieren. Auch eine andere auf dieser Messe erstmals gezeigte Anwendung für die bislang nicht realisierbare Herstellung physikalisch geschäumter Bauteile mit Hochglanzoberfläche ist im Berichtszeitraum weiter entwickelt worden und soll demnächst zum Umsatzwachstum beitragen. Beides sind Themen, welche die Automobilindustrie bei der Erstellung tragfähiger Konzepte für die Elektromobilität aktuell bewegen. Der im Berichtsjahr erfolgte Verkauf von 98% der Geschäftsanteile an die technotrans AG eröffnet der Gesellschaft erhebliche Chancen auf Wachstum in Umsatz und Ertrag. Synergieeffekte bei der internationalen Positionierung in Vertrieb und Service, der Bündelung von Einkaufsvolumina, der Reduktion der Kosten für Dienstleistungen und die Möglichkeit von Intercompany-Lieferungen von Baugruppen erschließen der Gesellschaft erhebliche Potenziale sowohl im kundenseitigen Markt wie auch im Beschaffungsmarkt. Der große Bedarf an Temperier- und Kühltechnik in der Kunststoffbranche bietet hohe Wachstumsmöglichkeiten, zumal der individuelle Marktanteil, der in der Branche tätigen Unternehmen, verhältnismäßig klein ist. Darüber hinaus ergeben sich durch die aktuelle Schwäche einiger Marktteilnehmer weitere Chancen. 3. Hinweise auf Risiken der zukünftigen EntwicklungJedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Risikomanagement ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswertes. Zentrale Bestandteile des Risikomanagementsystems sind der Planungs- und Controllingprozess, das Berichtswesen und eine gesamtheitliche Risikobewertung. In regelmäßigen Jour Fixes der Geschäftsführung mit Prokuristen, Bereichsleitern und den Gesellschaftern werden neben den Ergebnissen der Geschäftstätigkeit mögliche Chancen und Risiken aufgezeigt sowie Ziele und Steuerungsmaßnahmen auf der Basis von Projekten zu den einzelnen Themen vereinbart. Prinzipielle Standortnachteile durch die Fertigung und das Engineering in Deutschland zeigen sich hinsichtlich der Produktionskosten derzeit nicht. Ob die erforderliche Nähe zu den relevanten Absatzmärkten bezüglich Verfügbarkeit und Schnelligkeit dies mittel- oder langfristig ändern wird, kann aus heutiger Sicht nicht abschließend beurteilt werden. Als zwingend notwendig erweist sich dagegen die noch eher schwach ausgeprägte lokale Präsenz von Vertrieb und Service zur Unterstützung global tätiger Großkunden in den Wachstumsmärkten. Dem wird in zunehmendem Maße durch eine enge Zusammenarbeit mit den 20 Vertriebs- und Servicestützpunkten der technotrans AG Rechnung getragen, so dass in diesem Punkt zukünftig eher Chancen als Risiken gesehen werden. Der Abhängigkeit der erfolgreichen Entwicklung der Gesellschaft von Risiken aus einzelnen Großaufträgen wird durch Diversifizierung Rechnung getragen. Die breite Streuung der Einsatzgebiete der Produkte sorgt gleichzeitig für eine breite Streuung der Risiken in Bezug auf wirtschaftliche Rückgänge einzelner Branchen. Eine ausgeprägte Abhängigkeit von Großkunden besteht nicht, da der Umsatz über eine Vielzahl von Kunden breit gestreut ist. Da aufgrund der engen Kooperation und des längerfristigen Technologiezyklus bis zu einem gewissen Grad Abhängigkeiten bestehen, schätzen wir das Risiko der Beendigung einer Kundenbeziehung mit einem Großkunden oder der deutlichen, kurzfristigen Reduzierung seines Umsatzvolumens als gering ein. Ein Hinweis auf Bonitätsrisiken von Kunden mit nennenswerten Umsätzen und außerordentliche Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, ist derzeit nicht zu erkennen. Ein Risiko liegt in der weltweiten politischen und wirtschaftlichen Entwicklung, die Einfluss auf den Absatz in einigen wichtigen Wachstumsregionen haben kann. Die Gesellschaft erwartet aufgrund der aktuellen US-amerikanischen Wirtschaftspolitik kurzfristig einen Rückgang des Umsatzes in Mexiko und mittelfristig eine weitere Abschwächung der Wachstumsraten in China, die etwa 10% der durch direkten und indirekten Export generierten Umsätze des Unternehmens betreffen wird. Es ist zu erwarten, dass diese Effekte durch die gute Positionierung im Hochtechnologiebereich kompensiert werden können. Darüber hinaus wird die Gesellschaft weiterhin durch gezielte Investitionen in Kosten senkende Fertigungsmittel, Forschung und Entwicklung und die Qualifizierung der Mitarbeiter sowie durch weitere Maßnahmen den Ausbau der Marktposition betreiben. Die GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH ist einer Vielzahl von rechtlichen Risiken ausgesetzt. Aus dem operativen Geschäft resultieren insbesondere Risiken aus Gewährleistungs- und Produkthaftungsansprüchen aufgrund von Kundenreklamationen. Zur ausreichenden Risikovorsorge wurden 2016 Rückstellungen in Höhe von TEUR 508 (i. Vj. TEUR 367) bilanziert. Für bedeutsame Einzelrisiken aus Rechtsstreitigkeiten und damit verbundenen Prozessrisiken erfolgt eine Rückstellungsbildung, wenn die Verpflichtung wahrscheinlich und die Höhe hinreichend genau bestimmbar sind. Die zum Bilanzstichtag vorliegenden Rechtsstreitigkeiten beziehen sich auf Produkthaftungsfälle im Zusammenhang mit Maschinenverkäufen und sind Ereignisse der Vergangenheit. Obwohl der endgültige Ausgang der Rechtsstreitigkeiten einen zukünftigen Einfluss auf das Ergebnis und den Cashflow haben kann, wird dies nach unserer Einschätzung keinen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögenslage der Gesellschaft haben. Geltend gemachte Ansprüche Dritter werden sorgfältig auf ihre Begründetheit geprüft, bei Bedarf von externen Anwälten begleitet. Die in diesem Bereich identifizierten Risiken schätzen wir als gering ein, da die Gesellschaft derzeit nicht in Gerichtsverfahren mit einem erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Gesamtsituation verwickelt ist. Die GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH hat zum 31. Dezember 2016 Rückstellungen für Prozessrisiken in Höhe von TEUR 1.018 bilanziert. 4. Prognose der zukünftigen EntwicklungDer aktuelle Geschäftsplan betrachtet einen Horizont bis 31.12.2017. Die Geschäftsführung erstellt gemeinsam eine kurzfristige Finanzplanung über 12 Monate. Das Unternehmen ist seit Beginn auf technische Innovation ausgerichtet. Es wird eine stetige Expansion angestrebt, um den hohen Entwicklungsaufwand verbessert abzusetzen. Das Unternehmen strebt ebenfalls die Eroberung weiterer Branchen in bestehenden und neuen Märkten an, um sein Know-how breiter zu verwenden. Mit dem Umzug des Unternehmens von Kierspe nach Meinerzhagen hatten sich in 2014 die Kostenstrukturen durch den Mietaufwand für die nicht mehr im eigenen Eigentum stehende Immobilie verändert. Durch den Kauf der Immobilie im Geschäftsjahr 2016 nach Veräußerung von 98% der Geschäftsanteile durch die COEO Holding an die technotrans AG entfällt die Miete ab dem 01.01.2017. Der Kaufvertrag enthält eine aufschiebende Bedingung, an deren Erfüllung die Zahlung des Kaufpreises und die endgültige Eigentumsübertragung geknüpft sind. Wir gehen davon aus, dass die Umsetzung in der ersten Jahreshälfte 2017 stattfinden wird. Die dafür notwendige Finanzierung ist durch Gesellschafterdarlehen gesichert. Darüber hinaus steigt die Nutzungseffizienz der neuen, größeren und ablauforganisatorisch verbesserten Fertigungsbereiche kontinuierlich, so dass die für 2016 prognostizierten positiven Veränderungen nicht nur Eingang in das aktuelle Jahresergebnis gefunden hat, sondern sich weiterhin positiv auf zukünftige Jahresergebnisse auswirken werden. Im Berichtsjahr getätigte und für 2017 geplante Investitionen werden zur weiteren Steigerung der Produktivität beitragen. Weitere mit dem Wechsel der Eigentumsverhältnisse verbundene Kostensenkungen bei den Personalkosten und die Nutzung von Synergieeffekten bei der Materialbeschaffung führen in Verbindung mit organisatorischen Veränderungen zu einer erheblichen Verbesserung der Kostenstruktur, welche sich positiv auf die zukünftige Ergebnisentwicklung auswirken wird. Darauf basierend und angelehnt an die Prognosen für die Weltwirtschaft und den Markt für Kunststoffverarbeitungsmaschinen plant die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der politischen und wirtschaftlichen Risiken für das Geschäftsjahr 2017 eine EBIT-Marge von 5% bei einem um 2,5% auf TEUR 50.378 gestiegenen Jahresumsatz. Eventuelle Schwankungen im Jahresverlauf durch politische und wirtschaftliche Risiken sollen durch die Erschließung neuer Märkte und Kunden sowie durch die Einführung neuer Produkte aus der Entwicklungspipeline ausgeglichen werden. 5. InvestitionenDie Investitionen in Sachanlagen erfolgten im Jahr 2016 in Form von Erhaltungsinvestitionen und einer Erweiterungsinvestition. Die Anschaffung einer Laserschneidanlage erfolgte jedoch nicht nur als Erweiterung der Kapazität in der Blechverarbeitung, sondern zusätzlich werden weitere fertigungstechnologische Potentiale hierdurch gewonnen. Die Erhaltungsinvestitionen erfolgten primär durch Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Bereich der Wärmeöfen, Bearbeitungszentren und Lackieranlage. Weitere, kleinere Investitionen erfolgten in Form von Handhabungshilfen zur Beschleunigung der manuellen Montagevorgänge. Die Investitionsplanung für das Jahr 2017 sieht einige Erhaltungsinvestitionen am Gebäude vor, die nicht nur den Erhalt sichern, sondern auch eine verbesserte Produktionsumgebung ermöglichen. Es sind Maschineninvestitionen in kleinerem Umfang im Bereich der schweißtechnischen Fertigung und Blechverarbeitung geplant. Hiermit wird der Fertigungsstandort Meinerzhagen gefestigt. Darüber hinaus sind Investitionen in das CAD Datenmanagement in begrenztem Umfang geplant.
Meinerzhagen, den 07.04.2017 GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH Geschäftsführung Henry Brickenkamp Dr. Michael Zaun Helmut Gries 6 BestätigungsvermerkDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GWK Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, Meinerzhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 7. April 2017 KPMG
AG
Blücher, Wirtschaftsprüfer Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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