Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 708401
Vorher
Drachenfelssee 880. V V GmbH
Eingetragen
1.8.2011
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, Gesellschaften und sonstigem Vermögen einschließlich aller damit im Zusammenhang stehenden Leistungen sowie die Erbringung von Aufgaben einer Management Holding für die verbundenen Unternehmen und Beteiligungen der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist zur Erbringung von Diensten aller Art für die Unternehmen berechtigt, einschließlich Betriebsführungsund Management-Dienstleistungen für diese Unternehmen sowie deren Finanzierung, soweit keine genehmigungspflichtigen Bank- oder Finanzdienstleistungsgeschäfte vorliegen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

CU Holdco GmbH

Lahr

Konzern-Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

Konzern-Lagebericht

1. Grundlagen des Konzerns

Die CU Holdco GmbH, Lahr, erstellt für die deutsche CU-Gruppe einen freiwilligen Konzernabschluss in dem die CU Chemie Uetikon GmbH, Lahr, und die Uetikon, Inc., Hackensack / USA, als 100 %-ige Tochtergesellschaften einbezogen sind.

Die CU Bidco GmbH wurde im Laufe des Jahres 2015 auf die CU Holdco GmbH verschmolzen. Seit Juni 2015 gehört die CU-Gruppe zum französischen Novacap-Konzern.

Die zwei Tochtergesellschaften haben folgendes Leistungsprofil:

CU Chemie Uetikon GmbH, Lahr

Produktion und Entwicklung von Wirkstoffen, Pharmazwischenprodukten und Spezialchemikalien für die Chemie-, Pharma- und Elektronikindustrie unter Einsatz modernster Technologien auf höchstem Qualitätsniveau.

Uetikon, Inc., USA

Vertriebsbüro, das die CU Chemie Uetikon GmbH beim Vertrieb ihrer Produkte in Nordamerika unterstützt.

2. Wirtschaftsbericht

Das weltwirtschaftliche Umfeld hat sich 2015 gegenüber dem Vorjahr auf einem stabilen Niveau gehalten. Es bestehen aber wieder zunehmend Unsicherheiten, die von den Finanzmärkten und der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum ausgehen sowie den politischen Entwicklungen im arabischen Raum und deren Auswirkungen auf Europa.

Bedingt durch die energiepolitischen Maßnahmen und hier besonders die Umstellung auf erneuerbare Energien werden die Energiepreise in Europa weiter und stärker steigen als in anderen Regionen. Gerade in der stark energieabhängigen chemischen Industrie folgt hieraus unter anderem eine Verteuerung energieintensiver Produktionen von Rohstoffen und Lösungsmitteln.

Für die im Markt für Feinchemie tätigen Unternehmen wird es darauf ankommen, die richtigen Entscheidungen für die zukünftige Ausrichtung zu treffen. Dazu gehört vor allem die Konzentration auf die eigenen Stärken wie anspruchsvollste Technologie, höchste Qualität und auf Marktsegmente mit hochwertigen, hochpreisigen und innovativen Chemikalien.

Das für die CU Chemie Uetikon GmbH nach wie vor wichtigste und mit Abstand größte Marktsegment im Bereich der Pharmaindustrie erfüllt diese Kriterien und wächst zudem weiterhin im unteren einstelligen Prozentbereich. Auch weitere Teilmärkte der Feinchemie wie die Non-Pharmabereiche Elektronik, Kosmetik und Feed & Food bieten attraktive Chancen.

Wie bereits in den Vorjahren hat sich zudem der Trend zur Auslagerung von Produktionsabläufen speziell in der Pharmaindustrie, aber auch im Non-Pharmabereich fortgesetzt. Davon hat die CU Chemie Uetikon GmbH profitiert und durch intensive Marktbearbeitung wieder qualitativ hochwertige, anspruchsvolle Exklusivsynthesen hinzugewinnen können. Darüber hinaus sehen wir Tendenzen, dass nach Asien vergebene Auslagerungsprojekte wieder nach Europa kommen.

3. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns (Ertragslage)

Die Ertragslage des Konzerns ist insbesondere durch die operative Gesellschaft (CU Chemie Uetikon GmbH) sowie durch Finanzierungsaufwendungen geprägt.

Die CU Chemie Uetikon GmbH verzeichnete bei den Umsätze in 2015 mit 38,5 Mio. EUR im Vergleich zu 2014 (40,1 Mio. EUR) einen leichten Rückgang (-3,9%). Ursache war die Streichung eines Wirkstoffes als erstattungsfähiges Produkt bei zahlreichen US Krankenversicherungen. Der Umsatzverlust konnte durch Wachstum mit anderen Wirkstoffen zum Teil kompensiert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Personalkosten durch den Aufbau des durchschnittlichen Personalbestands angestiegen (0,5 Mio. EUR). Im Rahmen des Verkaufsprozesses der CU Holdco Gruppe an den französischen Novacap Konzern sind außerordentliche Erträge von 0,9 Mio. EUR und Aufwendungen von 1,9 Mio. EUR entstanden. Insgesamt ist der Konzernjahresüberschuss mit 3,9 Mio. EUR leicht verbessert gegenüber dem Vorjahr.

Die Abschreibungen im Konzern weisen ein Volumen von 4,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,2 Mio. EUR) auf und beinhalten neben den Abschreibungen aus den Einzelabschlüssen auch die Abschreibung des im Konzern bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von 1,1 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen insbesondere Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen, Betriebskosten und Aufwendungen für Fremdarbeiten sowie Beratungsaufwendungen auf. In Summe sind die Aufwendungen unter anderem durch geringere Instandhaltungsmaßnahmen und geringere Beratungskosten um 0,5 Mio. EUR gesunken.

Das Konzernfinanzergebnis ist weiterhin durch die Zinsen für Darlehen von verbundenen Unternehmen Gesellschafterdarlehen von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR) und Bankverbindlichkeiten von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR) geprägt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen 2,2 Mio. EUR und betreffen im Wesentlichen die laufenden Körperschaft- und Gewerbesteuern.

Der Konzernabschluss weist für das Geschäftsjahr 2015 einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 3,9 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR) aus.

4. Erläuterungen zur Vermögens- und Finanzlage des Konzerns

Im Konzern sind die Aktiva und Passiva der CU Holdco GmbH, CU Chemie Uetikon GmbH und Uetikon, Inc. konsolidiert. Zum Bilanzstichtag beträgt die Bilanzsumme 53,5 Mio. EUR (Vorjahr 50,3 Mio. EUR). Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr somit um 3,2 Mio. EUR erhöht.

Der Konzernabschluss weist zum 31. Dezember 2015 einen Geschäfts- oder Firmenwert, welcher im Wesentlichen aus der Kapitalkonsolidierung der CU Uetikon GmbH, Lahr, entstanden ist, in Höhe von 6,5 Mio. EUR aus. Dieser Geschäfts- oder Firmenwert wird jährlich planmäßig um 1,1 Mio. EUR abgeschrieben.

Die im Konzernabschluss ausgewiesenen Vorräte in Höhe von 12,5 Mio. EUR betreffen ausschließlich die Tochtergesellschaft CU Chemie Uetikon GmbH.

Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4,0 Mio. EUR resultieren aus der CU Chemie Uetikon GmbH. Im Vergleich zum Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Vorjahr ergibt sich eine Zunahme um 0,6 Mio. EUR, die stichtagsbezogen begründet werden kann.

Die durch die Kreditaufnahme angefallenen Arrangierungsgebühren wurden aufgelöst, da der Kredit abgelöst wurde.

Dem Rückgang im Bereich des Anlagevermögens (./. 2,2 Mio. EUR) und dem Zugang bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (+ 0,6 Mio. EUR) steht eine Erhöhung der flüssigen Mittel um 2,6 Mio. EUR gegenüber.

Die Konzerneigenkapitalquote zum 31. Dezember 2015 beträgt 37,2% (Vorjahr 31,8%).

Zu den gesunkenen Rückstellungen um 0,4 Mio. EUR (personalbezogene Rückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen) kommen auch gesunkene Verbindlichkeiten im Wesentlichen im Bereich der Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in 2015 komplett getilgt und durch ein Gesellschafterdarlehen ersetzt. Auch die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr vermindert.

Finanzlage: Die CU-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen operativen Cash-flow in Höhe von 7,6 Mio. EUR erwirtschaftet, der überwiegend durch das Ergebnis der CU Chemie Uetikon GmbH geprägt ist. Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit i.H.v. -2,2 Mio. EUR konnte komplett durch den operativen Cash-flow abgedeckt werden. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit ist durch die Tilgung von Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen beeinflusst. Unter Berücksichtigung des Cash-flow aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit hat sich der Finanzmittelfond zum 31. Dezember 2015 um 2,7 Mio. EUR auf 8,8 Mio. EUR erhöht und beträgt somit 16,4 % der Bilanzsumme des Konzerns (Vorjahr 12,2 %). Die Darstellung der Cash-flow-Rechnung zeigt auf, dass die CU-Gruppe jederzeit in der Lage ist, ihre fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu bezahlen.

Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2015 aus Sicht der Geschäftsführung des Mutterunternehmens günstig verlaufen.

5. Beschaffungsmarkt

Die Beschaffungspreise haben sich im Laufe des Geschäftsjahres weitestgehend stabil gehalten, allerdings sorgt der starke USD für einige Kostenerhöhungen. Die Preiserhöhungen konnten nicht immer an die Kunden weitergegeben werden.

6. Personal- und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2015 waren insgesamt 142 Mitarbeiter (Vorjahr 131 Mitarbeiter) im Unternehmen angestellt. Hierbei wurden die anrechenbaren Vollarbeitskräfte (inkl. Auszubildende und Geschäftsführung) zugrunde gelegt.

Der durchschnittliche Personalaufwand in 2015 pro Mitarbeiter liegt bei TEUR 68 (Vorjahr TEUR 70), der Umsatz pro Mitarbeiter und Jahr bei TEUR 271 (Vorjahr TEUR 306).

Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zur Betriebsleistung liegt bei 23,0 % (Vorjahr 22,3 %).

7. Investitionen

Die durchgeführten Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 2.164 dienten in erster Linie der Erhöhung des GMP-Niveaus und der Kapazitätserhöhung. Im Folgejahr wird mit Investitionen in Höhe von TEUR 3.135 geplant.

Die zukünftige strategische Ausrichtung des Konzerns zielt darauf ab, die bestehenden Kapazitäten am Standort Lahr zu erweitern.

8. Umweltschutz

Wesentliche Umweltrisiken sind im Unternehmen nicht vorhanden. Der Konzern kommt seinen Verpflichtungen zur Beseitigung der Produktionsabfälle (Abwasser und Feststoffe) jederzeit nach.

9. Risikomanagement

Das wirksame Risikofrüherkennungssystem ist ein Kernelement für die langfristige Sicherung des Konzerns und dessen erfolgreiche Weiterentwicklung in die Zukunft. Grundlagen des Risiko-Managements sind klar geregelte Geschäftsprozesse, eine lückenlose Zuordnung von Zuständigkeiten in der Organisation sowie angemessene Berichtssysteme, die eine zeitnahe Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen gewährleisten.

Das Risikofrüherkennungssystem umfasst insbesondere:

- monatliche Budgetkontrollen mengen- und wertmäßig, IST-Budgetvergleich und IST-Vorjahresvergleich.

- ein an ISO 9001:2000 ausgerichteter Einkaufsprozess, der Mengen und Qualität an Hand einer Rezeptur bestimmt.

- Klassifizierung der Lieferanten mit Hilfe eines Punkteverteilungssystems.

- ein Freigabeverfahren bei der Auftragsannahme.

- Einsatz von Spezialisten bei der Transportabwicklung von Gefahrgut.

- monatliche Produktionssteuerungs-Meetings zur zeitnahen Abstimmung zwischen Vertriebs- und Produktionsabteilung unter Einbeziehung der Qualitätskontrolle.

- regelmäßige Analyse der Reklamationen, der Kundenbeziehungen und Auswertung der Kundenkorrespondenz.

- TÜV-geprüfte Installationen von Sicherheitssystemen zur Einhaltung der Auflagen der Umweltschutzbehörden im Abwasser- und Abluftbereich.

Die Optimierung der Versicherungs- und Risikopolitik ist ein wichtiger Bereich der Finanzverantwortlichkeit.

10. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Es bestehen keine nennenswerten spezifischen bestandsgefährdenden Risiken.

a. Währungsrisiko

Der überwiegende Teil des Wareneinkaufs wird in Euro abgewickelt, die Umsatzerlöse werden dementsprechend hauptsächlich in Euro fakturiert. Das Fremdwährungsrisiko wird teilweise durch derivative Finanzinstrumente verringert. Dabei wurden im März 2015 Devisentermingeschäfte mit externen Banken abgeschlossen, die 75% der erwarteten USD Überschüsse absichern.

b. Liquiditätsrisiko

Die vorhandene Liquidität der Gesellschaften, der regelmäßig erarbeitete Cash Flow und eine auf den Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau stellen die jederzeitige Liquiditätsversorgung sicher.

c. Zinsrisiko

Die zu Finanzierungszwecken aufgenommenen Gesellschafterkredite unterliegen einem variablen Zinssatz der an den EURIBOR geknüpft ist.

d. Forderungsausfallrisiko

Risiken im Forderungsbestand konnten durch kontinuierliches Debitoren-Management auf niedrigem Niveau gehalten werden. Forderungsausfälle durch Insolvenzen sind in Bezug auf Umsatz und Forderungsbestand sehr gering.

e. Absatzrisiko

Eine negative Konjunkturentwicklung könnte in den kommenden Jahren negative Auswirkungen auf künftige Umsatzentwicklungen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind keine signifikanten Umsatzverluste aufgrund von Konjunktureinbrüchen erkennbar.

f. Risiken durch REACH

REACH ist die Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und seit 2007 in Kraft. Sie soll ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sicherstellen. REACH beruht auf dem Grundsatz, dass Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender die Verantwortung für ihre Chemikalien übernehmen: sie müssen sicherstellen, dass Chemikalien, die sie herstellen und in Verkehr bringen, sicher verwendet werden können. Für alle Stoffe ab 1 Tonne pro Jahr und unter 100 Tonnen pro Jahr muss bis zum 1. Juni 2018 die Registrierung abgeschlossen sein. Stoffmengen mit größeren Volumina waren bis 31. Mai 2013 zu registrieren.

Ohne eine Registrierung darf ein Stoff ab dem 31. Mai 2018 in Mengen von 1000 kg/a pro Hersteller/Importeur nicht mehr im Geltungsraum von REACH vermarktet werden. Für die CU Chemie Uetikon GmbH werden erhebliche Kosten anfallen und gleichzeitig erhebliche Personalressourcen benötigt werden, um bis 2018 alle Zwischen- und Fertigprodukte zu registrieren. Seit August 2014 beschäftigt die CU Chemie Uetikon GmbH einen Mitarbeiter, der ausschließlich für die gesamten REACH Registrierungen bis 2018 verantwortlich ist.

g. Chancen und voraussichtliche Entwicklung des Konzerns

Die Chance der CU Chemie Uetikon GmbH liegt insbesondere in den langjährigen, gewachsenen Kundenstrukturen, die durch verschiedene Aktivitäten ausgebaut werden sollen. Weiterhin wird es angestrebt ggf. den Konzern durch strategische Akquisitionen zu verstärken (externes Wachstum), was sich beispielsweise positiv auf die Vertriebsaktivitäten auswirken könnte. Aufgrund der Einbindung in den Novacap-Konzern werden insbesondere in diesem Bereich Chancen gesehen.

Die CU Chemie Uetikon GmbH ist wie bereits im Vorjahr mit einem guten Auftragsbestand in das laufende Jahr gestartet. Ausgehend von einer Stabilität des wirtschaftlichen Umfelds und einer gut gefüllten Pipeline mit hochwertigen Entwicklungsprojekten und einer guten Auftragslage bei den Eigenprodukten wird für das laufende Jahr eine Umsatz- und leichte Ergebnissteigerung erwartet.

11. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht bekannt geworden.

 

Lahr, den 9. Februar 2016

Geschäftsführung

Konzern-Bilanz

AKTIVA

EUR 31.12.2015
EUR
EUR 31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 589.338,00   675.065,00  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.454.685,71   7.545.618,33  
3. geleistete Anzahlungen 899.097,82   0,00  
    7.943.121,53   8.220.683,33
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.968.978,87   5.933.580,87  
2. technische Anlagen und Maschinen 13.066.205,00   15.177.655,00  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 504.334,00   451.241,00  
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.321,45   149.344,07  
    19.754.839,32   21.711.820,94
    27.697.960,85   29.932.504,27
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.788.605,61   1.176.184,77  
2. Erzeugnisse und Waren 10.664.032,65   8.819.670,64  
3. geleistete Anzahlungen 0,00   15.622,32  
    12.452.638,26   10.011.477,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.964.706,40   3.316.191,65  
2. sonstige Vermögensgegenstände 120.924,69   200.966,94  
    4.085.631,09   3.517.158,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   8.787.657,37   6.138.231,09
    25.325.926,72   19.666.867,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten   478.083,74   615.102,06
D. Aktive latente Steuern   0,00   108.985,00
    53.501.971,31   50.323.458,74

PASSIVA

       
  EUR 31.12.2016
EUR
EUR 31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital 10.640.000,00   10.640.000,00  
II. Gewinnvortrag 5.380.630,42   1.508.770,06  
III. Konzernjahresüberschuss 3.910.312,48   3.871.860,36  
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -18.095,41   -5.190,37  
    19.912.847,49   16.015.440,05
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen 415.664,95   137.641,82  
2. sonstige Rückstellungen 2.160.232,87   2.822.994,12  
    2.575.897,82   2.960.635,94
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00   14.000.000,00  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 572.019,68   886.573,39  
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 29.824.230,18   15.864.671,04  
4. sonstige Verbindlichkeiten 305.646,14   353.861,32  
    30.701.896,00   31.105.105,75
D. Rechnungsabgrenzungsposten   173.055,00   242.277,00
E. Passive latente Steuern   138.275,00   0,00
    53.501.971,31   50.323.458,74

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

EUR 2015
EUR
EUR 2014
EUR
1. Umsatzerlöse   38.539.157,73   40.111.519,88
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   1.811.693,01   525.404,25
3. andere aktivierte Eigenleistungen   899.097,82   0,00
4. sonstige betriebliche Erträge   976.872,20   802.806,82
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 278.988,43 (Vj. TEUR 154)        
    42.226.820,76   41.439.730,95
5. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.975.806,56   11.750.918,14  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.965.652,25   1.995.976,03  
    13.941.458,81   13.746.894,17
6. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 8.131.394,12   7.862.911,10  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.568.886,60   1.362.508,28  
davon für Altersversorgung: EUR 83.734,52(Vj. TEUR 73)        
    9.700.280,72   9.225.419,38
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   4.411.510,92   4.163.339,80
davon Abschreibungen für den Geschäfts- oder Firmenwert: EUR 1.090.932,62 (Vj. TEUR 1.091)        
8. sonstige betriebliche Aufwendungen   5.160.683,28   5.688.918,16
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 4.812,58 (Vj. TEUR 17)        
    9.012.887,03   8.615.159,44
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   11.002,06   45.444,59
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   1.814.179,90   2.567.611,95
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   7.209.709,19   6.092.992,08
12. außerordentliche Erträge   858.839,40   0,00
13. außerordentliche Aufwendungen   1.947.996,34   0,00
14. außerordentliches Ergebnis   -1.089.156,94   0,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   2.190.899,09   2.201.996,03
16. sonstige Steuern   19.340,68   19.135,69
17. Konzernjahresüberschuss   3.910.312,48   3.871.860,36

Konzern-Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die CU Holdco GmbH, Lahr, hat als Mutterunternehmen nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 freiwillig einen Konzernabschluss erstellt. Von den größenabhängigen Befreiungsvorschriften gemäß § 293 Abs. 1 i.V.m. § 293 Abs. 4 S. 2 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch.

Der Konzernabschluss-Stichtag entspricht dem Stichtag des Mutterunternehmens und aller einbezogenen Gesellschaften. Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlust-rechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 HGB gegliedert und nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis besteht neben der CU Holdco GmbH aus folgenden Unternehmen:

Gezeichnetes Kapital der Gesellschaft Konzernanteil am Gezeichneten Kapital
Verbundene Unternehmen: TEUR TEUR %
CU Chemie Uetikon GmbH, Lahr 1.023 1.023 100
Ueticon, Inc., Hackensack NJ/ USA 7 7 100

Die CU Bidco GmbH, Lahr, wurde im Laufe des Jahres 2015 mit Wirkung zum 1. Januar 2015 auf die CU Holdco GmbH verschmolzen und wird daher zum 31. Dezember 2015 nicht mehr gesondert konsolidiert.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB (Neubewertungsmethode) und § 301 Abs. 2 HGB auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile vorgenommen. Dabei wurden die erworbenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Rahmen der Kaufpreisallokation zum Zeitpunkt, als die Unternehmen Tochterunternehmen wurden, neu bewertet.

Ein bei der erstmaligen Einbeziehung eines erworbenen Unternehmens entstehender Goodwill wird in der Konzernbilanz angesetzt und regelmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Ausweis erfolgt unter der Position "Geschäfts- oder Firmenwert" in der Konzernbilanz und im Rahmen des Anlagespiegels.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden gem. § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet.

Aufwendungen und Erträge aus konzerninternem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie aus internen Kostenverrechnungen wurden gem. § 305 Abs. 1 HGB eliminiert. Ergebnis-wirksame Konsolidierungsvorgänge ergaben sich hierbei nicht.

Nennenswerte Zwischengewinne im Anlagevermögen oder Vorratsvermögen existieren nicht, sodass auf eine Eliminierung gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet wurde.

Aktive und passive latente Steuern sind für sämtliche temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gemäß den Regelungen des DRS 18 "Latente Steuern" gebildet. Die latenten Steuern wurden auf der Grundlage der Steuersätze ermittelt, die zum Realisierungszeitpunkt erwartet werden. Diese basieren auf den am Bilanzstichtag verabschiedeten Regelungen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Änderungen von Zinssätzen stellen für das operative Geschäft ein nur schwer einschätzbares Risiko dar. Zur Minimierung dieses Risikos werden daher entsprechende Sicherungsgeschäfte, wie beispielsweise derivative Finanzinstrumente, eingesetzt. Die Geschäfte werden nur mit bonitätsmäßig einwandfreien Banken abgeschlossen. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt auf die Absicherung des operativen Geschäfts sowie die damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt.

Soweit effektive Sicherungsbeziehungen zwischen operativen Grundgeschäften und dem Sicherungsgeschäft bestanden, wurden diese gem. § 254 HGB zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und gemeinsam bewertet. Es wird nach der so genannten "Einfrierungsmethode" gebucht, d.h. die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertveränderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

IV. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochterunternehmen sind nach den für Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten der inländischen Konzernunternehmen entsprechen den Vorschriften der §§ 252 - 256a HGB.

Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl die unrealisierten als auch die realisierten Währungskursdifferenzen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens auf Basis historischer Anschaffungs- und Her-stellungskosten ergibt sich für den Konzern aus dem Konzernanlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Software (Betriebs- und Anwendungssoftware) wird zu Anschaffungs- bzw. Herstell-kosten bewertet und linear in der Regel über 3 Jahre abgeschrieben.

Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende Firmenwert wird ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung über die geschätzte branchenübliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben, da die für den CU-Konzern relevanten Märkte von einer kleinen Anzahl von Anbietern und hohen Markteintrittsbarrieren geprägt sind und sich historisch eine Nutzbarkeit der erworbenen Firmenwerte von durchschnittlich zehn Jahren herausgestellt hat.

Die geleisteten Anzahlungen betreffen aktivierte Eigenleistungen und enthalten größtenteils die Aufwendungen der CU Chemie Uetikon GmbH im Zusammenhang mit dem GMP-Upgrade (Good Manufacturing Practice) einiger Fertigerzeugnisse. Die Bewertung der Projekte erfolgte zu Einzelkosten unter Berücksichtigung kalkulatorischer Stundensätze für die Entwicklungs-/ Qualitätsabteilung. Weiterhin wurden anteilige Fertigungsgemeinkosten und anteilige allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer gilt folgender Rahmen:

Technische Anlagen und Maschinen 5 - 15 Jahre
Laborgeräte und -ausstattung 5 - 12 Jahre
Informationstechnologie 5 Jahre
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 - 15 Jahre

Vorräte

Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu den durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen bewertet. Diese beinhalten neben dem Material und den Fertigungslöhnen gemäß § 255 Abs. 2 HGB ansetzbare Material- und Fertigungsgemeinkosten, zu denen auch die Kosten für Abwasserbeseitigung und Entsorgung rechnen.

Bestehenden Verwertbarkeitsrisiken (Wertminderung, Lagerung und Schwund) ist durch Abschläge Rechnung getragen worden. Sie betragen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe TEUR 282 (Vorjahr: TEUR 207) und für Fertig- und Zwischenprodukte TEUR 1.443 (Vorjahr: TEUR 1.191).

Im Berichtsjahr wurde die Bewertung der fertigen Erzeugnisse dahingehend umgestellt, dass die bis zum Stichtag angefallenen Kosten der allgemeinen Verwaltung nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB (bzw. entsprechend den steuerlichen Anforderungen gem. R 6.3 Abs. 1 EStR) vollständig in die Herstellungskosten einbezogen werden. Infolge der Änderung der Bewertung erhöhte sich der Bestandswert der eigenen Erzeugnisse - nach gegenläufigen Effekten aus der verlustfreien Bewertung - um TEUR 865.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Risiken in Ansatz gebracht. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe 1 % Rechnung getragen.

Kurzfristige Forderungen in Fremdwährung wurden gem. § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen vor allem Forderungen aus:

2015
TEUR
2014
TEUR
Kreditoren mit Sollsalden 0 16
Rückerstattung Wasser / Abwasser 23 42
Erstattungen Hauptzollamt 78 96
Sonstige 20 47
  121 201

Aktive Rechnungsabgrenzung

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Beiträge zu Versicherungen sowie sonstige Vorauszahlungen für Kosten des Zeitraums 2016. In 2011 ist ein Konsortialkredit bei der Landesbank Baden-Württemberg, Mainz, aufgenommen worden. Die hierbei angefallenen Arrangierungsgebühren in Höhe von TEUR 899 wurden über die ursprüngliche Laufzeit der Darlehen von 6 bzw. 7 Jahren abgegrenzt. In 2015 wurden die Gebühren planmäßig um TEUR 62 bis Mitte Juni 2015 aufgelöst und mit der Ablösung dieses Kredites wurde der Restbetrag von TEUR 397 aufgelöst. Gleichzeitig wurde von einem verbundenen Unternehmen, der Novacap International S.A.S., ein neuer Kredit über 5 Jahre aufgenommen und dafür wurden TEUR 317 abgegrenzt.

Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen aus steuerlich nicht ansetzbaren Rückstellungen (Rückstellungen für Jubiläen und Drohverluste) sowie auf Verlustvorträge und Aufrechnungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung. Die passiven latenten Steuern betreffen die unter den Immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens aktivierten Eigenleistungen. Bei der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,5 % zugrunde gelegt, da nur inländische Sachverhalte betroffen waren.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der CU Holdco GmbH beträgt EUR 10.640.000,00 und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg unter HRB 708401 eingetragen.

Hinsichtlich der Entwicklung wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Vielzahl unterschiedlicher Risiken, vor allem:

2015
TEUR
2014
TEUR
Personalbedingte Rückstellungen 932 1.064
Entsorgungsbereich 228 641
Ausstehende Rechnungen 615 592
Gewährleistungen 193 201
Zins- bzw. Währungsabsicherung 0 250
Sonstige 192 75
  2.160 2.823

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag wie folgt angesetzt:

< 1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Gesamt 2015
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Gesamt 2014
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 2.000 0 14.000
Aus Lieferungen und Leistungen 572 0 572 886 0 886
Gegenüber verbundenen Unternehmen 876 0 29.824 0 15.865 15.865
Sonstige Verbindlichkeiten 306 0 306 354 0 354
  1.754 0 30.702 3.240 15.865 31.105

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden 2015 zurückgezahlt und durch einen Gesellschafterkredit ersetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 15.810 gegenüber Gesellschaftern. Weiterhin betreffen TEUR 348 den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden gem. § 256a grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Ansatz gebracht.

Sonstige Verbindlichkeiten

2015
TEUR
2014
TEUR
Steuern 181 95
Soziale Sicherheit 1 2
Löhne und Gehälter 100 71
Provisionen 18 34
Debitoren mit Habensalden 0 146
Sonstige 6 6
  306 354

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Für den Erwerb eines Rechtes zur Nutzung einer Anlage bei einem Lieferanten hat eine Konzerngesellschaft von einem Kunden einen Zuschuss in Höhe von TEUR 173 erhalten.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind nach Geschäftsbereichen wie folgt aufzuteilen:

2015
TEUR
2014
TEUR
Chemie - Inland 11.807 17.165
Chemie - Ausland 26.732 22.947
  38.539 40.112

Sonstige betriebliche Erträge

Der Ausweis setzt sich wie folgt zusammen:

2015
TEUR
2014
TEUR
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 428 174
Kursgewinne 279 154
Weiterberechnungen 103 182
Periodenfremde Erträge 40 79
Sonstige 127 214
  977 803

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 4.412 (Vorjahr: TEUR 4.163).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2015
TEUR
2014
TEUR
Sonstige Raumkosten, Reinigung 219 217
Reparaturen und Instandhaltung 1.065 1.292
Betriebskosten, Fremdarbeiten 920 998
Beratungskosten 240 410
Büro- / Verwaltungskosten 279 250
Versicherungen / Gebühren 552 601
Ausgangsfrachten 206 194
Sonstige Personalnebenkosten 367 527
Kursverluste 201 17
Sonstige 1.112 1.183
  5.161 5.689

Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2015
TEUR
2014
TEUR
Zinsaufwendungen (Dritte) 352 894
Zinsaufwendungen (verbundene Unternehmen) 1.355 1.279
Sonstige Aufwendungen 107 395
  1.814 2.568

Außerordentliches Ergebnis

Das gesamte außerordentliche Ergebnis steht im Zusammenhang mit dem Exit-Prozess des Mutterunternehmens.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Position beinhaltet latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 247 (Vorjahr: Steuererträge in Höhe von TEUR 68).

2. Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bestand des Bilanzpostens "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks".

3. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die CU Chemie Uetikon GmbH haftet im Rahmen des Konzern-Cash-Poolings gesamt-schuldnerisch mit den eingebundenen Tochtergesellschaften für Sollsalden gegenüber der finanzierenden Bank. Das Risiko der Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis für die Verbindlichkeiten der Konzerngesellschaft wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Novacap-Konzerns als gering eingeschätzt.

Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die zum 31. Dezember 2015 nicht bilanziell erfasst sind, bestehen für das Wirtschaftsjahr 2016 in Höhe von TEUR 60 aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter.

Die Verträge haben eine Restlaufzeit bis zu sechs Jahren. Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen betragen für die Jahre 2016 bis 2021 TEUR 136.

Derivative Finanzinstrumente

Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert):

Art/Kategorie Nominalbetrag (TUSD) Beizulegender Zeitwert (TEUR)
Währungsbezogene Geschäfte 1.500 -12

Die beizulegenden Zeitwerte der währungsbezogenen Geschäfte enthalten negative Marktwerte in Höhe von TEUR 12.

Der beizulegende Zeitwert wurde nach der markt-to-market Methode ermittelt. Dabei wurden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt.

Die Kontrahenten im Derivategeschäft per 31. Dezember 2015 sind ausschließlich Kreditinstitute.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorar betrug TEUR 834 (Vorjahr: TEUR 578). Davon entfallen 45 % auf die Abschlussprüfung, 16 % auf die Steuerberatung, 2 % auf andere Bestätigungsleistungen und 37 % auf sonstige Leistungen.

Befreiung von Tochtergesellschaften gem. § 264 Abs. 3 HGB

Die in diesen Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaft CU Chemie Uetikon GmbH, Lahr, macht von den Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses Gebrauch. Entsprechend § 264 Abs. 3 Nr. 4

HGB wird der Konzernabschluss der CU Holdco GmbH beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht.

Organmitglieder

Im Geschäftsjahr 2015 gehörten der Geschäftsführung an:

· Herr Thomas Seeler, Ettenheim, Kaufmann

Bezüge der Geschäftsleitung

In analoger Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB verzichtet, da ansonsten anhand dieser Angabe die Größenordnung der Bezüge der einzelnen Geschäftsführungsmitglieder ermittelt werden kann.

Aufsichtsrat

Gem. § 8 des Gesellschaftsvertrags wurde für die CU Chemie Uetikon GmbH ein fakultativer Aufsichtsrat gebildet. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens 3 Mitgliedern, welche durch Gesellschafterbeschluss bestellt werden.

Herr Dr. Marco de Angelis Herr Dr. Heinz Sieger (Vorsitzender) Rechtsanwalt Pensionär (Geschäftsführer CU Chemie Uetikon GmbH bis 31. Januar 2013)
Herr Philippe Stüdi Direktor Equistone Partners Europe und Geschäftsführer, Schweiz

Mit dem Verkauf der CU Holdco Gruppe an die Novacap Gruppe am 15. Juni 2015 sind alle Aufsichtsratsmitglieder zurückgetreten.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden TEUR 22 als Vergütung an einzelne Aufsichtsratsmitglieder bezahlt.

Mitarbeiter

Im Quartalsdurchschnitt im Jahr 2015 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 50 gewerbliche Arbeitnehmer, 76 kaufmännische und technische Angestellte und 10 Auszubildende (Vorjahr: 124 Mitarbeiter, inklusive 8 Auszubildende).

 

Lahr, den 9. Februar 2016

Geschäftsführung

Konzern-Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Posten des Anlagevermögens Stand 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.208.864,99 68.409,89 91.967,27 1.185.307,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 18.290.162,01 0,00 0,00 18.290.162,01
3. geleistete Anzahlungen 0,00 899.097,82 0,00 899.097,82
  19.499.027,00 967.507,71 91.967,27 20.374.567,44
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.358.537,70 198.906,79 0,00 6.557.444,49
2. technische Anlagen und Maschinen 50.397.789,33 730.076,29 34.221,83 51.093.643,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-        
ausstattung 2.073.657,67 201.615,35 30.320,51 2.244.952,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 149.344,07 65.977,38 0,00 215.321,45
  58.979.328,77 1.196.575,81 64.542,34 60.111.362,24
  78.478.355,77 2.164.083,52 156.509,61 80.485.929,68
Kumulierte Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Stand 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibung aufgrund BP
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 533.799,99 154.135,89 0,00 91.966,27 595.969,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.744.543,68 1.090.932,62 0,00 0,00 11.835.476,30
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  11.278.343,67 1.245.068,51 0,00 91.966,27 12.431.445,91
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 424.956,83 163.508,79 0,00 0,00 588.465,62
2. technische Anlagen und Maschinen 35.220.134,33 2.854.432,27 14.508,98 32.618,83 38.027.438,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-          
ausstattung 1.622.416,67 148.501,35 0,00 30.299,51 1.740.618,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  37.267.507,83 3.166.442,41 14.508,98 62.918,34 40.356.522,92
  48.545.851,50 4.411.510,92 14.508,98 154.884,61 52.787.968,83
Restbuchwerte
Posten des Anlagevermögens 31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 589.338,00 675.065,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.454.685,71 7.545.618,33
3. geleistete Anzahlungen 899.097,82 0,00
  7.943.121,53 8.220.683,33
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.968.978,87 5.933.580,87
2. technische Anlagen und Maschinen 13.066.205,00 15.177.655,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-    
ausstattung 504.334,00 451.241,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.321,45 149.344,07
  19.754.839,32 21.711.820,94
  27.697.960,85 29.932.504,27

Konzern-Kapitalflussrechnung

"Indirekte Methode" 31.12.2015
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 3.910
2. + Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.397
3. + Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -663
4. + Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -208
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.838
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 655
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 2
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.803
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.191
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -1.665
11. = Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 7.584
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlage- bzw. Finanzanlagevermögen -967
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.197
15. + Erhaltene Zinsen 11
16. = Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -2.153
17. - Auszahlung an Unternehmenseigner -1.000
18. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten -1.211
19. - Gezahlte Zinsen -557
20. = Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit *) -2.768
21. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe aus Tz. 11, 16, 20) 2.663
22. - Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -13
23. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.138
24. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus Tz. 21 bis 23) 8.788

*) Im Geschäftsjahr 2015 wurden eine Sondertilgung der Verbindlichkeiten

gegenüber Kreditinstituten durch den neuen Gesellschafter durchgeführt.

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Das Konzerneigenkapital entwickelte sich gemäß DRS 7 wie folgt:

Mutterunternehmen
Angaben
in EUR
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten Konzerneigenkapital
        aus der Fremdwäh-  
        rungsumrechnung  
Stand 31.12.2013 10.640.000,00 0,00 1.508.770,06 0,00 12.148.770,06
Übrige Änderungen 0,00 0,00 0,00 -5.190,37 -5.190,37
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 3.871.860,36 0,00 3.871.860,36
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 5.380.630,42 -5.190,37 3.866.669,99
Stand 31.12.2014 10.640.000,00 0,00 5.380.630,42 -5.190,37 16.015.440,05
Übrige Änderungen 0,00 0,00 0,00 -12.905,04 -12.905,04
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 3.910.312,48 0,00 3.910.312,48
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 9.290.942,90 -12.905,04 3.897.407,44
Stand 31.12.2015 10.640.000,00 0,00 9.290.942,90 *) -18.095,41 19.912.847,49
*) davon ausschüttbar an Gesellschafter TEUR 9.291 (Vj. TEUR 5.381)          

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die CU Holdco GmbH, Lahr

Wir haben den von der CU Holdco GmbH, Lahr, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Lörrach, den 9. Februar 2016

LOEBA Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Anja Abril, Wirtschaftsprüferin

Thomas Graw, Wirtschaftsprüfer

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