CU CHEMIE UETIKON GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CU Holdco GmbHLahrKonzern-Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015Konzern-Lagebericht1. Grundlagen des Konzerns Die CU Holdco GmbH, Lahr, erstellt für die deutsche CU-Gruppe einen freiwilligen Konzernabschluss in dem die CU Chemie Uetikon GmbH, Lahr, und die Uetikon, Inc., Hackensack / USA, als 100 %-ige Tochtergesellschaften einbezogen sind. Die CU Bidco GmbH wurde im Laufe des Jahres 2015 auf die CU Holdco GmbH verschmolzen. Seit Juni 2015 gehört die CU-Gruppe zum französischen Novacap-Konzern. Die zwei Tochtergesellschaften haben folgendes Leistungsprofil: CU Chemie Uetikon GmbH, Lahr Produktion und Entwicklung von Wirkstoffen, Pharmazwischenprodukten und Spezialchemikalien für die Chemie-, Pharma- und Elektronikindustrie unter Einsatz modernster Technologien auf höchstem Qualitätsniveau. Uetikon, Inc., USA Vertriebsbüro, das die CU Chemie Uetikon GmbH beim Vertrieb ihrer Produkte in Nordamerika unterstützt. 2. Wirtschaftsbericht Das weltwirtschaftliche Umfeld hat sich 2015 gegenüber dem Vorjahr auf einem stabilen Niveau gehalten. Es bestehen aber wieder zunehmend Unsicherheiten, die von den Finanzmärkten und der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum ausgehen sowie den politischen Entwicklungen im arabischen Raum und deren Auswirkungen auf Europa. Bedingt durch die energiepolitischen Maßnahmen und hier besonders die Umstellung auf erneuerbare Energien werden die Energiepreise in Europa weiter und stärker steigen als in anderen Regionen. Gerade in der stark energieabhängigen chemischen Industrie folgt hieraus unter anderem eine Verteuerung energieintensiver Produktionen von Rohstoffen und Lösungsmitteln. Für die im Markt für Feinchemie tätigen Unternehmen wird es darauf ankommen, die richtigen Entscheidungen für die zukünftige Ausrichtung zu treffen. Dazu gehört vor allem die Konzentration auf die eigenen Stärken wie anspruchsvollste Technologie, höchste Qualität und auf Marktsegmente mit hochwertigen, hochpreisigen und innovativen Chemikalien. Das für die CU Chemie Uetikon GmbH nach wie vor wichtigste und mit Abstand größte Marktsegment im Bereich der Pharmaindustrie erfüllt diese Kriterien und wächst zudem weiterhin im unteren einstelligen Prozentbereich. Auch weitere Teilmärkte der Feinchemie wie die Non-Pharmabereiche Elektronik, Kosmetik und Feed & Food bieten attraktive Chancen. Wie bereits in den Vorjahren hat sich zudem der Trend zur Auslagerung von Produktionsabläufen speziell in der Pharmaindustrie, aber auch im Non-Pharmabereich fortgesetzt. Davon hat die CU Chemie Uetikon GmbH profitiert und durch intensive Marktbearbeitung wieder qualitativ hochwertige, anspruchsvolle Exklusivsynthesen hinzugewinnen können. Darüber hinaus sehen wir Tendenzen, dass nach Asien vergebene Auslagerungsprojekte wieder nach Europa kommen. 3. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns (Ertragslage) Die Ertragslage des Konzerns ist insbesondere durch die operative Gesellschaft (CU Chemie Uetikon GmbH) sowie durch Finanzierungsaufwendungen geprägt. Die CU Chemie Uetikon GmbH verzeichnete bei den Umsätze in 2015 mit 38,5 Mio. EUR im Vergleich zu 2014 (40,1 Mio. EUR) einen leichten Rückgang (-3,9%). Ursache war die Streichung eines Wirkstoffes als erstattungsfähiges Produkt bei zahlreichen US Krankenversicherungen. Der Umsatzverlust konnte durch Wachstum mit anderen Wirkstoffen zum Teil kompensiert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Personalkosten durch den Aufbau des durchschnittlichen Personalbestands angestiegen (0,5 Mio. EUR). Im Rahmen des Verkaufsprozesses der CU Holdco Gruppe an den französischen Novacap Konzern sind außerordentliche Erträge von 0,9 Mio. EUR und Aufwendungen von 1,9 Mio. EUR entstanden. Insgesamt ist der Konzernjahresüberschuss mit 3,9 Mio. EUR leicht verbessert gegenüber dem Vorjahr. Die Abschreibungen im Konzern weisen ein Volumen von 4,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,2 Mio. EUR) auf und beinhalten neben den Abschreibungen aus den Einzelabschlüssen auch die Abschreibung des im Konzern bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von 1,1 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen insbesondere Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen, Betriebskosten und Aufwendungen für Fremdarbeiten sowie Beratungsaufwendungen auf. In Summe sind die Aufwendungen unter anderem durch geringere Instandhaltungsmaßnahmen und geringere Beratungskosten um 0,5 Mio. EUR gesunken. Das Konzernfinanzergebnis ist weiterhin durch die Zinsen für Darlehen von verbundenen Unternehmen Gesellschafterdarlehen von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR) und Bankverbindlichkeiten von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR) geprägt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen 2,2 Mio. EUR und betreffen im Wesentlichen die laufenden Körperschaft- und Gewerbesteuern. Der Konzernabschluss weist für das Geschäftsjahr 2015 einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 3,9 Mio. EUR (Vorjahr 3,9 Mio. EUR) aus. 4. Erläuterungen zur Vermögens- und Finanzlage des Konzerns Im Konzern sind die Aktiva und Passiva der CU Holdco GmbH, CU Chemie Uetikon GmbH und Uetikon, Inc. konsolidiert. Zum Bilanzstichtag beträgt die Bilanzsumme 53,5 Mio. EUR (Vorjahr 50,3 Mio. EUR). Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr somit um 3,2 Mio. EUR erhöht. Der Konzernabschluss weist zum 31. Dezember 2015 einen Geschäfts- oder Firmenwert, welcher im Wesentlichen aus der Kapitalkonsolidierung der CU Uetikon GmbH, Lahr, entstanden ist, in Höhe von 6,5 Mio. EUR aus. Dieser Geschäfts- oder Firmenwert wird jährlich planmäßig um 1,1 Mio. EUR abgeschrieben. Die im Konzernabschluss ausgewiesenen Vorräte in Höhe von 12,5 Mio. EUR betreffen ausschließlich die Tochtergesellschaft CU Chemie Uetikon GmbH. Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4,0 Mio. EUR resultieren aus der CU Chemie Uetikon GmbH. Im Vergleich zum Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Vorjahr ergibt sich eine Zunahme um 0,6 Mio. EUR, die stichtagsbezogen begründet werden kann. Die durch die Kreditaufnahme angefallenen Arrangierungsgebühren wurden aufgelöst, da der Kredit abgelöst wurde. Dem Rückgang im Bereich des Anlagevermögens (./. 2,2 Mio. EUR) und dem Zugang bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (+ 0,6 Mio. EUR) steht eine Erhöhung der flüssigen Mittel um 2,6 Mio. EUR gegenüber. Die Konzerneigenkapitalquote zum 31. Dezember 2015 beträgt 37,2% (Vorjahr 31,8%). Zu den gesunkenen Rückstellungen um 0,4 Mio. EUR (personalbezogene Rückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen) kommen auch gesunkene Verbindlichkeiten im Wesentlichen im Bereich der Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in 2015 komplett getilgt und durch ein Gesellschafterdarlehen ersetzt. Auch die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Finanzlage: Die CU-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen operativen Cash-flow in Höhe von 7,6 Mio. EUR erwirtschaftet, der überwiegend durch das Ergebnis der CU Chemie Uetikon GmbH geprägt ist. Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit i.H.v. -2,2 Mio. EUR konnte komplett durch den operativen Cash-flow abgedeckt werden. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit ist durch die Tilgung von Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen beeinflusst. Unter Berücksichtigung des Cash-flow aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit hat sich der Finanzmittelfond zum 31. Dezember 2015 um 2,7 Mio. EUR auf 8,8 Mio. EUR erhöht und beträgt somit 16,4 % der Bilanzsumme des Konzerns (Vorjahr 12,2 %). Die Darstellung der Cash-flow-Rechnung zeigt auf, dass die CU-Gruppe jederzeit in der Lage ist, ihre fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu bezahlen. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2015 aus Sicht der Geschäftsführung des Mutterunternehmens günstig verlaufen. 5. Beschaffungsmarkt Die Beschaffungspreise haben sich im Laufe des Geschäftsjahres weitestgehend stabil gehalten, allerdings sorgt der starke USD für einige Kostenerhöhungen. Die Preiserhöhungen konnten nicht immer an die Kunden weitergegeben werden. 6. Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2015 waren insgesamt 142 Mitarbeiter (Vorjahr 131 Mitarbeiter) im Unternehmen angestellt. Hierbei wurden die anrechenbaren Vollarbeitskräfte (inkl. Auszubildende und Geschäftsführung) zugrunde gelegt. Der durchschnittliche Personalaufwand in 2015 pro Mitarbeiter liegt bei TEUR 68 (Vorjahr TEUR 70), der Umsatz pro Mitarbeiter und Jahr bei TEUR 271 (Vorjahr TEUR 306). Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zur Betriebsleistung liegt bei 23,0 % (Vorjahr 22,3 %). 7. Investitionen Die durchgeführten Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 2.164 dienten in erster Linie der Erhöhung des GMP-Niveaus und der Kapazitätserhöhung. Im Folgejahr wird mit Investitionen in Höhe von TEUR 3.135 geplant. Die zukünftige strategische Ausrichtung des Konzerns zielt darauf ab, die bestehenden Kapazitäten am Standort Lahr zu erweitern. 8. Umweltschutz Wesentliche Umweltrisiken sind im Unternehmen nicht vorhanden. Der Konzern kommt seinen Verpflichtungen zur Beseitigung der Produktionsabfälle (Abwasser und Feststoffe) jederzeit nach. 9. Risikomanagement Das wirksame Risikofrüherkennungssystem ist ein Kernelement für die langfristige Sicherung des Konzerns und dessen erfolgreiche Weiterentwicklung in die Zukunft. Grundlagen des Risiko-Managements sind klar geregelte Geschäftsprozesse, eine lückenlose Zuordnung von Zuständigkeiten in der Organisation sowie angemessene Berichtssysteme, die eine zeitnahe Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen gewährleisten. Das Risikofrüherkennungssystem umfasst insbesondere: - monatliche Budgetkontrollen mengen- und wertmäßig, IST-Budgetvergleich und IST-Vorjahresvergleich. - ein an ISO 9001:2000 ausgerichteter Einkaufsprozess, der Mengen und Qualität an Hand einer Rezeptur bestimmt. - Klassifizierung der Lieferanten mit Hilfe eines Punkteverteilungssystems. - ein Freigabeverfahren bei der Auftragsannahme. - Einsatz von Spezialisten bei der Transportabwicklung von Gefahrgut. - monatliche Produktionssteuerungs-Meetings zur zeitnahen Abstimmung zwischen Vertriebs- und Produktionsabteilung unter Einbeziehung der Qualitätskontrolle. - regelmäßige Analyse der Reklamationen, der Kundenbeziehungen und Auswertung der Kundenkorrespondenz. - TÜV-geprüfte Installationen von Sicherheitssystemen zur Einhaltung der Auflagen der Umweltschutzbehörden im Abwasser- und Abluftbereich. Die Optimierung der Versicherungs- und Risikopolitik ist ein wichtiger Bereich der Finanzverantwortlichkeit. 10. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Es bestehen keine nennenswerten spezifischen bestandsgefährdenden Risiken. a. Währungsrisiko Der überwiegende Teil des Wareneinkaufs wird in Euro abgewickelt, die Umsatzerlöse werden dementsprechend hauptsächlich in Euro fakturiert. Das Fremdwährungsrisiko wird teilweise durch derivative Finanzinstrumente verringert. Dabei wurden im März 2015 Devisentermingeschäfte mit externen Banken abgeschlossen, die 75% der erwarteten USD Überschüsse absichern. b. Liquiditätsrisiko Die vorhandene Liquidität der Gesellschaften, der regelmäßig erarbeitete Cash Flow und eine auf den Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau stellen die jederzeitige Liquiditätsversorgung sicher. c. Zinsrisiko Die zu Finanzierungszwecken aufgenommenen Gesellschafterkredite unterliegen einem variablen Zinssatz der an den EURIBOR geknüpft ist. d. Forderungsausfallrisiko Risiken im Forderungsbestand konnten durch kontinuierliches Debitoren-Management auf niedrigem Niveau gehalten werden. Forderungsausfälle durch Insolvenzen sind in Bezug auf Umsatz und Forderungsbestand sehr gering. e. Absatzrisiko Eine negative Konjunkturentwicklung könnte in den kommenden Jahren negative Auswirkungen auf künftige Umsatzentwicklungen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind keine signifikanten Umsatzverluste aufgrund von Konjunktureinbrüchen erkennbar. f. Risiken durch REACH REACH ist die Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und seit 2007 in Kraft. Sie soll ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sicherstellen. REACH beruht auf dem Grundsatz, dass Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender die Verantwortung für ihre Chemikalien übernehmen: sie müssen sicherstellen, dass Chemikalien, die sie herstellen und in Verkehr bringen, sicher verwendet werden können. Für alle Stoffe ab 1 Tonne pro Jahr und unter 100 Tonnen pro Jahr muss bis zum 1. Juni 2018 die Registrierung abgeschlossen sein. Stoffmengen mit größeren Volumina waren bis 31. Mai 2013 zu registrieren. Ohne eine Registrierung darf ein Stoff ab dem 31. Mai 2018 in Mengen von 1000 kg/a pro Hersteller/Importeur nicht mehr im Geltungsraum von REACH vermarktet werden. Für die CU Chemie Uetikon GmbH werden erhebliche Kosten anfallen und gleichzeitig erhebliche Personalressourcen benötigt werden, um bis 2018 alle Zwischen- und Fertigprodukte zu registrieren. Seit August 2014 beschäftigt die CU Chemie Uetikon GmbH einen Mitarbeiter, der ausschließlich für die gesamten REACH Registrierungen bis 2018 verantwortlich ist. g. Chancen und voraussichtliche Entwicklung des Konzerns Die Chance der CU Chemie Uetikon GmbH liegt insbesondere in den langjährigen, gewachsenen Kundenstrukturen, die durch verschiedene Aktivitäten ausgebaut werden sollen. Weiterhin wird es angestrebt ggf. den Konzern durch strategische Akquisitionen zu verstärken (externes Wachstum), was sich beispielsweise positiv auf die Vertriebsaktivitäten auswirken könnte. Aufgrund der Einbindung in den Novacap-Konzern werden insbesondere in diesem Bereich Chancen gesehen. Die CU Chemie Uetikon GmbH ist wie bereits im Vorjahr mit einem guten Auftragsbestand in das laufende Jahr gestartet. Ausgehend von einer Stabilität des wirtschaftlichen Umfelds und einer gut gefüllten Pipeline mit hochwertigen Entwicklungsprojekten und einer guten Auftragslage bei den Eigenprodukten wird für das laufende Jahr eine Umsatz- und leichte Ergebnissteigerung erwartet. 11. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht bekannt geworden.
Lahr, den 9. Februar 2016 Geschäftsführung Konzern-BilanzAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzern-AnhangI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die CU Holdco GmbH, Lahr, hat als Mutterunternehmen nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 freiwillig einen Konzernabschluss erstellt. Von den größenabhängigen Befreiungsvorschriften gemäß § 293 Abs. 1 i.V.m. § 293 Abs. 4 S. 2 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Der Konzernabschluss-Stichtag entspricht dem Stichtag des Mutterunternehmens und aller einbezogenen Gesellschaften. Die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlust-rechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 HGB gegliedert und nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis besteht neben der CU Holdco GmbH aus folgenden Unternehmen:
Die CU Bidco GmbH, Lahr, wurde im Laufe des Jahres 2015 mit Wirkung zum 1. Januar 2015 auf die CU Holdco GmbH verschmolzen und wird daher zum 31. Dezember 2015 nicht mehr gesondert konsolidiert. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB (Neubewertungsmethode) und § 301 Abs. 2 HGB auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile vorgenommen. Dabei wurden die erworbenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Rahmen der Kaufpreisallokation zum Zeitpunkt, als die Unternehmen Tochterunternehmen wurden, neu bewertet. Ein bei der erstmaligen Einbeziehung eines erworbenen Unternehmens entstehender Goodwill wird in der Konzernbilanz angesetzt und regelmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Ausweis erfolgt unter der Position "Geschäfts- oder Firmenwert" in der Konzernbilanz und im Rahmen des Anlagespiegels. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden gem. § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Aufwendungen und Erträge aus konzerninternem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie aus internen Kostenverrechnungen wurden gem. § 305 Abs. 1 HGB eliminiert. Ergebnis-wirksame Konsolidierungsvorgänge ergaben sich hierbei nicht. Nennenswerte Zwischengewinne im Anlagevermögen oder Vorratsvermögen existieren nicht, sodass auf eine Eliminierung gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet wurde. Aktive und passive latente Steuern sind für sämtliche temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gemäß den Regelungen des DRS 18 "Latente Steuern" gebildet. Die latenten Steuern wurden auf der Grundlage der Steuersätze ermittelt, die zum Realisierungszeitpunkt erwartet werden. Diese basieren auf den am Bilanzstichtag verabschiedeten Regelungen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Änderungen von Zinssätzen stellen für das operative Geschäft ein nur schwer einschätzbares Risiko dar. Zur Minimierung dieses Risikos werden daher entsprechende Sicherungsgeschäfte, wie beispielsweise derivative Finanzinstrumente, eingesetzt. Die Geschäfte werden nur mit bonitätsmäßig einwandfreien Banken abgeschlossen. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt auf die Absicherung des operativen Geschäfts sowie die damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt. Soweit effektive Sicherungsbeziehungen zwischen operativen Grundgeschäften und dem Sicherungsgeschäft bestanden, wurden diese gem. § 254 HGB zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und gemeinsam bewertet. Es wird nach der so genannten "Einfrierungsmethode" gebucht, d.h. die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertveränderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. IV. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochterunternehmen sind nach den für Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten der inländischen Konzernunternehmen entsprechen den Vorschriften der §§ 252 - 256a HGB. Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl die unrealisierten als auch die realisierten Währungskursdifferenzen. Die Entwicklung des Anlagevermögens auf Basis historischer Anschaffungs- und Her-stellungskosten ergibt sich für den Konzern aus dem Konzernanlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Software (Betriebs- und Anwendungssoftware) wird zu Anschaffungs- bzw. Herstell-kosten bewertet und linear in der Regel über 3 Jahre abgeschrieben. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende Firmenwert wird ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung über die geschätzte branchenübliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben, da die für den CU-Konzern relevanten Märkte von einer kleinen Anzahl von Anbietern und hohen Markteintrittsbarrieren geprägt sind und sich historisch eine Nutzbarkeit der erworbenen Firmenwerte von durchschnittlich zehn Jahren herausgestellt hat. Die geleisteten Anzahlungen betreffen aktivierte Eigenleistungen und enthalten größtenteils die Aufwendungen der CU Chemie Uetikon GmbH im Zusammenhang mit dem GMP-Upgrade (Good Manufacturing Practice) einiger Fertigerzeugnisse. Die Bewertung der Projekte erfolgte zu Einzelkosten unter Berücksichtigung kalkulatorischer Stundensätze für die Entwicklungs-/ Qualitätsabteilung. Weiterhin wurden anteilige Fertigungsgemeinkosten und anteilige allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt. Sachanlagen Die Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Für die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer gilt folgender Rahmen:
Vorräte Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu den durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen bewertet. Diese beinhalten neben dem Material und den Fertigungslöhnen gemäß § 255 Abs. 2 HGB ansetzbare Material- und Fertigungsgemeinkosten, zu denen auch die Kosten für Abwasserbeseitigung und Entsorgung rechnen. Bestehenden Verwertbarkeitsrisiken (Wertminderung, Lagerung und Schwund) ist durch Abschläge Rechnung getragen worden. Sie betragen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe TEUR 282 (Vorjahr: TEUR 207) und für Fertig- und Zwischenprodukte TEUR 1.443 (Vorjahr: TEUR 1.191). Im Berichtsjahr wurde die Bewertung der fertigen Erzeugnisse dahingehend umgestellt, dass die bis zum Stichtag angefallenen Kosten der allgemeinen Verwaltung nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB (bzw. entsprechend den steuerlichen Anforderungen gem. R 6.3 Abs. 1 EStR) vollständig in die Herstellungskosten einbezogen werden. Infolge der Änderung der Bewertung erhöhte sich der Bestandswert der eigenen Erzeugnisse - nach gegenläufigen Effekten aus der verlustfreien Bewertung - um TEUR 865. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung von Abschlägen für alle erkennbaren Risiken in Ansatz gebracht. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe 1 % Rechnung getragen. Kurzfristige Forderungen in Fremdwährung wurden gem. § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen vor allem Forderungen aus:
Aktive Rechnungsabgrenzung Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Beiträge zu Versicherungen sowie sonstige Vorauszahlungen für Kosten des Zeitraums 2016. In 2011 ist ein Konsortialkredit bei der Landesbank Baden-Württemberg, Mainz, aufgenommen worden. Die hierbei angefallenen Arrangierungsgebühren in Höhe von TEUR 899 wurden über die ursprüngliche Laufzeit der Darlehen von 6 bzw. 7 Jahren abgegrenzt. In 2015 wurden die Gebühren planmäßig um TEUR 62 bis Mitte Juni 2015 aufgelöst und mit der Ablösung dieses Kredites wurde der Restbetrag von TEUR 397 aufgelöst. Gleichzeitig wurde von einem verbundenen Unternehmen, der Novacap International S.A.S., ein neuer Kredit über 5 Jahre aufgenommen und dafür wurden TEUR 317 abgegrenzt. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen aus steuerlich nicht ansetzbaren Rückstellungen (Rückstellungen für Jubiläen und Drohverluste) sowie auf Verlustvorträge und Aufrechnungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung. Die passiven latenten Steuern betreffen die unter den Immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens aktivierten Eigenleistungen. Bei der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,5 % zugrunde gelegt, da nur inländische Sachverhalte betroffen waren. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der CU Holdco GmbH beträgt EUR 10.640.000,00 und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg unter HRB 708401 eingetragen. Hinsichtlich der Entwicklung wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten eine Vielzahl unterschiedlicher Risiken, vor allem:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag wie folgt angesetzt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden 2015 zurückgezahlt und durch einen Gesellschafterkredit ersetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 15.810 gegenüber Gesellschaftern. Weiterhin betreffen TEUR 348 den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden gem. § 256a grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Ansatz gebracht. Sonstige Verbindlichkeiten
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Für den Erwerb eines Rechtes zur Nutzung einer Anlage bei einem Lieferanten hat eine Konzerngesellschaft von einem Kunden einen Zuschuss in Höhe von TEUR 173 erhalten. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind nach Geschäftsbereichen wie folgt aufzuteilen:
Sonstige betriebliche Erträge Der Ausweis setzt sich wie folgt zusammen:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 4.412 (Vorjahr: TEUR 4.163). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Außerordentliches Ergebnis Das gesamte außerordentliche Ergebnis steht im Zusammenhang mit dem Exit-Prozess des Mutterunternehmens. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Position beinhaltet latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 247 (Vorjahr: Steuererträge in Höhe von TEUR 68). 2. Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bestand des Bilanzpostens "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". 3. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die CU Chemie Uetikon GmbH haftet im Rahmen des Konzern-Cash-Poolings gesamt-schuldnerisch mit den eingebundenen Tochtergesellschaften für Sollsalden gegenüber der finanzierenden Bank. Das Risiko der Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis für die Verbindlichkeiten der Konzerngesellschaft wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Novacap-Konzerns als gering eingeschätzt. Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die zum 31. Dezember 2015 nicht bilanziell erfasst sind, bestehen für das Wirtschaftsjahr 2016 in Höhe von TEUR 60 aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter. Die Verträge haben eine Restlaufzeit bis zu sechs Jahren. Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen betragen für die Jahre 2016 bis 2021 TEUR 136. Derivative Finanzinstrumente Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert):
Die beizulegenden Zeitwerte der währungsbezogenen Geschäfte enthalten negative Marktwerte in Höhe von TEUR 12. Der beizulegende Zeitwert wurde nach der markt-to-market Methode ermittelt. Dabei wurden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Die Kontrahenten im Derivategeschäft per 31. Dezember 2015 sind ausschließlich Kreditinstitute. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorar betrug TEUR 834 (Vorjahr: TEUR 578). Davon entfallen 45 % auf die Abschlussprüfung, 16 % auf die Steuerberatung, 2 % auf andere Bestätigungsleistungen und 37 % auf sonstige Leistungen. Befreiung von Tochtergesellschaften gem. § 264 Abs. 3 HGB Die in diesen Konzernabschluss einbezogene Tochtergesellschaft CU Chemie Uetikon GmbH, Lahr, macht von den Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses Gebrauch. Entsprechend § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB wird der Konzernabschluss der CU Holdco GmbH beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. Organmitglieder Im Geschäftsjahr 2015 gehörten der Geschäftsführung an: · Herr Thomas Seeler, Ettenheim, Kaufmann Bezüge der Geschäftsleitung In analoger Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB verzichtet, da ansonsten anhand dieser Angabe die Größenordnung der Bezüge der einzelnen Geschäftsführungsmitglieder ermittelt werden kann. Aufsichtsrat Gem. § 8 des Gesellschaftsvertrags wurde für die CU Chemie Uetikon GmbH ein fakultativer Aufsichtsrat gebildet. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens 3 Mitgliedern, welche durch Gesellschafterbeschluss bestellt werden.
Mit dem Verkauf der CU Holdco Gruppe an die Novacap Gruppe am 15. Juni 2015 sind alle Aufsichtsratsmitglieder zurückgetreten. Im Geschäftsjahr 2015 wurden TEUR 22 als Vergütung an einzelne Aufsichtsratsmitglieder bezahlt. Mitarbeiter Im Quartalsdurchschnitt im Jahr 2015 beschäftigte der Konzern durchschnittlich 50 gewerbliche Arbeitnehmer, 76 kaufmännische und technische Angestellte und 10 Auszubildende (Vorjahr: 124 Mitarbeiter, inklusive 8 Auszubildende).
Lahr, den 9. Februar 2016 Geschäftsführung Konzern-Anlagespiegel
Konzern-Kapitalflussrechnung
*) Im Geschäftsjahr 2015 wurden eine Sondertilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch den neuen Gesellschafter durchgeführt. Konzern-EigenkapitalspiegelDas Konzerneigenkapital entwickelte sich gemäß DRS 7 wie folgt:
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die CU Holdco GmbH, Lahr Wir haben den von der CU Holdco GmbH, Lahr, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Lörrach, den 9. Februar 2016 LOEBA
Treuhand GmbH
ppa. Anja Abril, Wirtschaftsprüferin Thomas Graw, Wirtschaftsprüfer |
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