DB1 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Martin Gugisch seit 13.10.2023 | Prokura |
Thomas Ross seit 13.10.2023 | Prokura |
Dirk Eugen Block seit 3.11.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
L&B SysGastro GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine Wirtschaftslage, Geschäfts- und Rahmenbedingungen 2023 zeigte sich die allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland angespannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Damit stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem Preissteigerungen und steigende Zinsen dämmten die inländische Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen (Vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (). Sowohl die politischen Rahmenbedingungen angesichts des anhaltenden Angriffskriegs von Russland in der Ukraine als auch der Gazakonflikt und die daraus resultierenden Einschränkungen des Seefrachtverkehrs im Suezkanal haben zu Lieferproblemen, gestiegenen Frachtpreisen und allgemeinen Preissteigerungen geführt. (Vgl. "SCM: Probleme im Suez- und Panamakanal treiben Frachtkosten nach oben (https://logistik-heute.de/news/scm- probleme-im-suez-und-panamakanal-treiben-frachtkosten-nach-oben-88552.html). Ein weiteres massives Problem im internationalen Im- und Export über den Seeweg stellen die Angriffe von militant-islamistischen Huthi dar. Diese Einschränkungen in der Seefracht werden laut der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) auch 2024 die globalen Lieferketten und Preisstrukturen massiv beeinflussen und auf den Weltmärkten zu einer höheren Inflation führen (Vgl. "SCM: Probleme im Suez- und Panamakanal treiben Frachtkosten nach oben (https://logistik-heute.de/news/scm-probleme-im-suez-und-panamakanal-treiben-frachtkosten-nach-oben-88552.html). Der differenzierte Blick auf einzelne Wirtschaftsbereiche zeigt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) mit -2,0 % überdurchschnittlich sank. Dies hat mit Drosselungen in der Energieversorgung zu tun, als Folge des Russland-Ukraine-Konflikts. Die hohen Energiepreise machten vor allem energieintensiven Branchen wie der Chemie- und der Metallindustrie zu schaffen. Auch das verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) wies preisbereinigt ein Minus von 0,4 % aus. Trotz Fachkräftemangels, hoher Baukosten und unvorteilhafter Zinsentwicklung hat das Baugewerbe preisbereinigt ein Plus von 0,2 % realisiert (Vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (). Für leicht positive Signale beim Bruttoinlandsprodukt sorgten vor allem die Dienstleistungsbereiche. Vor allem das Segment Information und Kommunikation ist mit +2,6 % deutlich gewachsen. Positiv entwickelten sich auch die Bereiche öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %). In Handel, Verkehr und Gastgewerbe jedoch zeigte sich ein preisbereinigter Rückgang von 1,0 %, maßgeblich beeinflusst von Rückgängen im Groß- und Einzelhandel (Vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 (). Die hohen inflationsgetriebenen Verbraucherpreise setzten dem privaten Konsum zu. Er sank preisbereinigt um 0,8 % gegenüber 2022. Die privaten Haushalte reduzierten ihren Konsum vor allen in jenen Warengruppen, bei denen die Preise 2023 anhaltend auf hohem Niveau verblieben oder aber bei denen die Preise im Vergleich zum Vorjahr sogar noch weiter angestiegen waren. Vor allem die Segmente langlebige Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte erlebten erhebliche Einbrüche: Hier sanken die Ausgaben um 6,2 % im Vorjahresvergleich. Aufgrund des Wegfalls staatlicher Subventionen wie jene für Corona-Impfungen sind außerdem die staatlichen Konsumausgaben um 1,7 % reduziert worden. Die schwache Inlandsnachfrage beeinflusste auch die Importe nach Deutschland. Sie nahmen 2023 preisbereinigt um 3,0 % ab. Weil die Exportquote Deutschlands preisbereinigt nur um 1,8 % gesunken ist, hat sich ein positiver Außenbeitrag ergeben, wovon das BIP profitierte. Das deutsche BIP 2023 ist von rund 45,9 Millionen Erwerbstätigen erwirtschaftet worden (0,7 % mehr als 2022). Damit zeigt sich der Arbeitsmarkt stabil, auch dank einer steigenden Erwerbsbeteiligung der Deutschen. Ein signifikanter Ausbau der Beschäftigtenzahlen fand jedoch fast ausschließlich in Dienstleistungsbranchen statt. 2. Entwicklung des Gastronomiemarkts Laut statistischem Bundesamt ist der reale (preisbereinigte) Umsatz 2023 in der Gastronomie gegenüber 2022 um 0,9 % gesunken. Nominal (nicht-preisbereinigt) waren die Umsätze 7,2 % höher als 2022 und sogar 9,0 % höher als im Vor-Corona-Jahr 2019. Der tiefere Blick in die Branche Restaurants, Gaststätten und Imbissbuden zeigt jedoch ein preisbereinigtes Minus von 1,1 %. Das sind 10,3 % weniger Umsatz als vor der Corona-Pandemie (2019). Dass sich die deutsche Gastronomie nach dem Coronatief in den Jahren 2020 und 2021 in Bezug auf die Gästenachfrage grundsätzlich aber weiter erholt, zeigen die Marktdaten von CREST. So sind die Konsumausgaben für Gastroservices im Referenzmonat September 2023 gegenüber Vorjahr um 13,8 % gewachsen. Das Vor-Corona-Niveau (Referenzmonat September 2019) hat der Markt allerdings noch nicht wieder erreicht. Die Inflation in den Segmenten Food und nicht-alkoholische Getränke ist mit 7,7 % (Stand: September 2023) im Vergleich zum Vorjahresmonat (September 2022: 17,7 %) deutlich gesunken. Ähnliches zeigt sich im Segment Gastronomie und Beherbergung mit einer Inflationsquote von 6,6 % nach 9,0 % im Vorjahr. Auch der ganzheitliche Blick auf die fünf größten europäischen Märkte für Gastronomie und Beherbergung belegt mit Konsumausgaben von +12,0 % gegenüber dem Vorjahr (September 2022) eine positive Entwicklung in Post-Coronazeiten. Sowohl Frankreich als auch Italien, Spanien und Deutschland erzielten dabei Wachstumsraten von über zehn Prozent. Lediglich Großbritannien hat das Gruppenziel mit einem Plus von 7,4 % nicht ganz erreicht. In Deutschland sind im Vorjahresvergleich alle Subsegmente gewachsen. Allen voran die Cafés und Bistros (+20,6 %), gefolgt von den Convenience-Anbietern (+14,9 %), den Hotels (+13,2 %) und den Schnellrestaurants (+13,0 %). Weniger stark gewachsen als der Gesamtmarkt ist das Segment der Restaurants mit einem Plus von 8,7 %. Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe allgemein war im September 2023 um 4,0 % höher als im September 2022; sie unterschreitet das Vor-Corona-Niveau allerdings noch um 6,7 %. Etwas positiver als der Schnitt entwickelte sich die Beschäftigungssituation bei den Restaurants, Gaststätten und Cafés (+ 4,7 % gegenüber September 2022; -4,1 % gegenüber September 2019). Das Gastgewerbe weist laut statistischem Bundesamt im Branchenvergleich den höchsten Anteil an Niedriglohn-Jobs auf. Das traf auf fast die Hälfte aller Gastro-Jobs (50,2 %) zu. Ein Zeichen für die hohen unternehmerischen Herausforderungen in der Gastronomie ist die Überlebensdauer neu gegründeter Gastronomie-Unternehmen. Der Großteil (80,0 %) bleibt zwar mindestens ein Jahr am Markt, aber nur etwas mehr als ein Drittel (37,8 %) ist nach fünf Jahren noch existent. Das Marktforschungsinstitut Circana geht davon aus, dass die Gastronomen die Rückkehr zum erhöhten Mehrwertsteuersatz von 19 % und die gestiegenen Einkaufs- und Transportkosten teilweise in Form von Preissteigerungen an die Gäste weitergeben müssen. Auch wenn die Durchschnittsausgaben der Gastronomiegäste laut aktueller Prognosen um 7,7 % steigen werden, ist 2024 aufgrund der unvermeidbaren Preiserhöhungen mit einem Besucherrückgang von 4 % oder 500 Mio. weniger Gästebesuchen zu rechnen. Die Nachfrageverschiebung preissensibler Besuchergruppen in Richtung Schnellgastronomie wird zunehmen, ebenso wie das Ersetzen des Vor-Ort-Verzehrs durch Mitnahme, da hier Komponenten wie Getränke oder Service aus Verbrauchersicht eingespart werden können. 3. Entwicklung in der Systemgastronomie Die Systemgastronomie, zu der auch L&B SysGastro GmbH zählt, zeichnet sich seit Jahren durch ihre Differenzierung, Individualisierung und Originalität aus. Im Gegensatz zur traditionellen durch den Wirt geprägten Gastwirtschaft versucht die Systemgastronomie mit einem ganzheitlichen und komplexen Konzept zu überzeugen. Neben den hohen Anforderungen an die Qualität und Frische der Produkte wird unter anderem auch besonderes Augenmerk auf die Servicequalität sowie ein passendes Interieur gelegt. Somit ergibt sich ein komplexes System aus Sortiment, Verkaufslösung, Preisen, Erscheinungsbild, Marketing und Marktauftritt, das in allen Filialen einheitlich umzusetzen ist und zentral gesteuert wird. In Bezug auf einzelne Besuchergruppen ist ein Trend zu erkennen, wonach immer mehr Männer Gefallen an einem Gastronomiebesuch finden. Auch die unter 16-Jährigen sind eine wachsende Gruppe, ebenso Kleingruppen ab drei Personen. Das spricht für die Rolle der Gastronomie für das Socializing, das jetzt in der Post-Coronazeit wieder uneingeschränkt möglich ist. Nach einem post-corona-bedingtem bereits sehr guten Jahr 2022 haben die Top 100 der deutschen Foodservice-Unternehmen ihren Nettoumsatz von 14,82 Mrd. Euro noch einmal auf 17 Mrd. Euro steigern können. 88 % der Top 100 weisen laut Foodservice-Analyse ein Umsatzplus zum Vorjahr auf - trotz niedriger Corona-Aufholeffekte, wie sie noch 2022 zum Tragen kamen. 65 % der Top 100 erzielten sogar ein zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum. Das ist auch auf durchgesetzte Preiserhöhungen zurückzuführen. So steigerten 58 Prozent ihre Preise um 5,1 % bis 10 %. Dies führte zu einer Erhöhung der Durchschnittsbons bei immerhin 78 % der Top 100. Die Top 3 der größten deutschen Gastronomen bestehen - wie im Vorjahr - aus McDonald's, Burger King und Tank & Rast. Es folgen ISH Foods Germany mit den Marken KFC und Pizza Hut auf Platz 4 sowie Valora mit BackWerk, Ditsch, Back-Factory und Frittenwerk auf Platz 5. L'Osteria steht auf Platz 8. Das Subsegment Fullservice, zu dem auch die L&B SysGastro GmbH zählt, hatte 2023 einen Erlösmarktanteil von 10,1 % innerhalb der Top 100. Es weist mit +39,2 % die höchste Wachstumsrate aller Top-100-Subsegmente auf. 2024 stehen die Zeichen bei 48 % der Rankingteilnehmer auf Filialwachstum: Sie planen die Eröffnung neuer Betriebe. 4. Entwicklung der Marke L'Osteria Nach der überstandenen Corona-Pandemie konnte L'Osteria in 2023 ihren Wachstumskurs wieder aufnehmen und das Tagesgeschäft ohne Einschränkungen fortsetzen. L'Osteria betreibt zum 31. Dezember 2023 in acht Ländern 168 Restaurants (Vorjahr 157), wovon auf den Heimatmarkt Deutschland 137 Restaurants entfallen. Im Berichtsjahr konnte das System sieben Restaurants in Deutschland, zwei Restaurants in Luxemburg, ein Restaurant in Polen und ein Restaurant in Tschechien eröffnen (insgesamt elf). Von den Neueröffnungen waren sieben Inliner, drei Freestander sowie ein Piccola. Insgesamt wurden zum Berichtsjahresende 130 Inliner-, 34 Freestander- und vier Piccola-Restaurants betrieben. Im Geschäftsjahr 2023 konnte dem Umsatz gegenüber dem Vorjahr, welches im ersten Quartal noch leichte pandemiebedingte Auswirkungen spürte, eine deutlich positivere Richtung gegeben werden. Für das Geschäftsjahr 2023 konnte der Betrieb wieder vollumfänglich, wie vor der Pandemie, aufgenommen werden. Ebenso wurde die Expansion wieder fokussiert und weiter vorangetrieben. Dadurch konnte ein Markenumsatz von € 441,9 Mio. (Vorjahr € 385,8 Mio.) und damit verbunden ein Umsatzplus von 14,4 % erreicht werden. Aufgrund der nur leichten Auswirkungen der Pandemie auf das Geschäftsjahr 2022 können wir die Umsätze auf bestehender Fläche wieder dem Vorjahr gegenüberstellen. Das Wachstum auf vergleichbarer Fläche ist gegenüber dem Jahr 2022 gemessen am systemweiten Umsatz von € 384,8 Mio. auf € 426,1 Mio. gestiegen - das ist ein Plus von 10,8 %. Das Wachstum in Deutschland betrug im Betrachtungszeitraum 10,6 %. Die 130 Inliner-Restaurants haben im Berichtsjahr € 342,2 Mio. Umsatz erwirtschaftet (Vorjahr € 301,5 Mio.). Auf die 34 Freestander entfielen € 97,1 Mio. Umsatzerlöse (Vorjahr € 82,0 Mio.). Die vier Piccola-Restaurants erzielten einen Umsatz von € 2,6 Mio. (Vorjahr € 2,3 Mio.). Inliner-Restaurants wachsen dabei um rund 13,3 %, Freestander-Restaurants um 18,3 % und Piccola-Restaurants um 11,0 %. Mit einem Gesamtumsatzanteil von 82,7 % ist Deutschland der größte Markt für L'Osteria. Mit einem Systemumsatz von € 365,6 Mio. in Deutschland (Vorjahr € 320,9 Mio.) führt L'Osteria das Fullservice-Segment laut dem Top 100 Ranking der foodservice weiterhin an. Die DACH-Region konnte im Berichtsjahr einen Umsatz von € 420,6 Mio. erwirtschaften (Vorjahr € 369,9 Mio.), wobei sie mit einem Umsatzanteil von 86,9 % durch den Heimatmarkt überproportional beeinflusst wird. Auf die Länder Luxemburg, Niederlande, Großbritannien, Frankreich, Tschechien und Polen entfällt mit Umsätzen in Höhe von € 21,3 Mio. (Vorjahr € 15,9 Mio.) ein Anteil von 4,8 %. In Deutschland wurde mit dem Außer-Haus-Geschäft ein Umsatz von € 61,4 Mio. erwirtschaftet. Der Anteil am Gesamtumsatz lag damit bei 13,9 %. Davon entfielen 42,2 % auf Kontakte über den eigenen L'Osteria-Webshop, 4,8 % auf direkte Restaurantkontakte (z.B. Telefon) und 53,0 % der Kontakte auf Drittanbieter. Im Berichtszeitraum wurden Umsätze von € 27,2 Mio. im Bereich Delivery und € 34,2 Mio. im Bereich Pick-Up bzw. Via erzielt. Der eigene L'Osteria-Lieferdienst hat € 19,6 Mio. (68,2 %) des Umsatzes ausgeliefert, Drittanbieter hingegen nur 31,8 %. Trotz der positiven Gesamtentwicklung wurde im Verwaltungsbereich das schlanke Kostengefüge der Vorjahre beibehalten. Gleichzeitig wurde die weitere Expansion vorbereitet und im zweiten Halbjahr der Fokus wieder verstärkt auf den Ausbau des Restaurantnetzes gelegt, ohne dabei das Kostenmanagement zu vernachlässigen. II. Entwicklung und Geschäftsverlauf der L&B SysGastro GmbH Die L&B SysGastro GmbH wurde 2011 gegründet. Das erste Restaurant wurde am 20.09.2012 in Hamburg in der Dammtorstraße eröffnet. Als Franchisebetrieb unter der Marke "L'Osteria" ist das Ziel, den Gästen in lebendiger Atmosphäre mit viel Charme und Wärme die Köstlichkeiten Italiens zu servieren, allen voran die überdimensionale und hochgelobte Pizza. III. Darstellung und Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 197 auf T€ 6.608 erhöht. Den Investitionen in Höhe von T€ 1.758 standen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.616 sowie Abgänge in Höhe von T€ 3 gegenüber. Die Vorräte erhöhten sich um T€ 27. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich stichtagsbezogen um T€ 8. Die flüssigen Mittel erhöhten sich um T€ 251. Durch das positive Jahresergebnis in Höhe von T€ 517 erhöhte sich das Eigenkapital der L&B SysGastro GmbH auf T€ 1.563 (Vorjahr T€ 1.046). Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr bei einer Bilanzsumme von T€ 7.992 (Vorjahr T€ 7.523) 19,6 % (Vorjahr 13,9 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 566 auf T€ 245 vermindert. Die aktuellen Investitionen wurden über die L'Osteria Finance GmbH und die FR L'Osteria SE finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um T€ 131 auf T€ 4.167. Die finanzielle Situation der L&B SysGastro GmbH kann aufgrund der Eigenkapitalausstattung, der zur Verfügung stehenden Liquidität (inkl. Kreditlinien) und der stetig positiven Entwicklung der Vorjahre als stabil und zufriedenstellend bezeichnet werden. Im Geschäftsjahr 2023 war die Zahlungsfähigkeit der L&B SysGastro GmbH zu jedem Zeitpunkt gesichert. Auf Basis der Planungen sowie der zur Verfügung stehenden Liquidität geht der Geschäftsführer davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus jederzeit gegeben ist. Im herausfordernden Umfeld des Jahres 2023 stieg der Gesamtumsatz der L&B SysGastro GmbH gegenüber dem Vorjahr um 18,9 % (Geschäftsjahr T€ 28.104; Vorjahr T€ 23.638). Gründe für den Anstieg sind u.a. die Überwindung letzter pandemiebedingter Einschränkungen aus dem Vorjahr sowie die Etablierung der im Geschäftsjahr und in 2021 eröffneten neuen Restaurants. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand / Umsatzerlöse) ist geringfügig um 0,06 Prozentpunkte auf 22,30 % gestiegen. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.500 gestiegen. Der Personalaufwand der L&B SysGastro GmbH erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.782 auf T€ 10.619. Dies ergibt sich aus dem Mitarbeiterzuwachs sowie der Umsatzsteigerung. Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 78 auf T€ 1.616, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 1.219 auf T€ 8.922. Das EBITDA des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf T€ 2.611 (Vorjahr T€ 2.111). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 517 und ist damit um T€ 265 höher als im Vorjahr. Die Ertragslage der Gesellschaft ist als sehr positiv zu beurteilen. IV. Forschung und Entwicklung Die L&B SysGastro GmbH unterhält grundsätzlich keinen eigenen Forschungsbereich. Jedoch ist die laufende Neu- und Weiterentwicklung von Vertriebskanälen, Restaurantmodellen und Produkten sowie die digitale Transformation des Geschäftsmodells zentral für den weiteren Erfolg des L'Osteria-Konzepts. Darüber hinaus steht die stetige Verbesserung der Produktqualität sowie der operativen Prozesse im Fokus. An dieser Weitentwicklung sind im Wesentlichen die Unternehmensbereiche Expansion, Operation Excellence sowie Digital & IT beteiligt. V. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Corona-Pandemie erwies sich als ein Impulsgeber für Innovation sowie Digitalisierung und bestätigte die Belastbarkeit des Geschäftsmodells von L'Osteria selbst in Zeiten der Krise. Trotz der Lockdowns und Einschränkungen im Geschäftsjahr 2021 und im ersten Quartal 2022 verzeichnete die L&B SysGastro GmbH deutliche Wachstumsraten, sowohl in Bezug auf die bestehenden Standorte als auch bei der Expansion. Dieser positive Trend setzt sich in 2023 fort und führt zu übertroffenen Ergebnissen sowohl auf Umsatz- als auch Ertragsebene im Vergleich zum Vorjahr. Auch im ersten Quartal 2024 wurde die dynamische Entwicklung bestätigt. Die erfolgreiche Integration von L'Osteria-Delivery in unser Geschäftsmodell hat sich bewährt, wobei ein bedeutender Anteil der Gästekontakte über unseren eigenen L'Osteria-Webshop generiert wird. Ebenso erfolgt ein Großteil der Lieferungen über unseren eigenen L'Osteria-Lieferdienst. Diese Dynamik planen wir auch zukünftig zu verstärken, indem wir L'Osteria-Delivery weiter ausbauen und Synergien zwischen den Geschäftsmodellen maximieren. Wir gehen davon aus, dass L'Osteria-Delivery neben unseren Restaurants weiter an Bedeutung gewinnen wird und zusätzliche Wachstumschancen eröffnet, sowohl durch die Expansion auf bestehender Fläche als auch durch die Erschließung neuer Gebiete unabhängig von stationären Restaurants. Unser Geschäftsmodell hat sich als äußerst belastbar erwiesen und ist erfolgreich auf dem Heimatmarkt in Deutschland sowie in angrenzenden Ländern etabliert. Unser Fokus liegt darauf, das organische Wachstum in diesen Märkten fortzusetzen, indem wir neue Standorte eröffnen und unsere Präsenz in bestehenden Märkten stärken. Durch die gezielte Auswahl strategischer Standorte und eine effiziente Betriebsführung streben wir an, unsere Wettbewerbsposition zu stärken und unseren Kunden ein erstklassiges Gastronomie-Erlebnis zu bieten. Strategie Die Strategie der L'Osteria wurde im Zuge des Einstiegs des neuen Investors und Mehrheitsanteilseigners der Konzernmutter McWin auf das Jahr 2029 erweitert, während unsere Vision, Mission und Werte unverändert bleiben. Unser Ziel "European Champion in Casual Dining 2029" leitet sich aus unserer Vision "The Joy of Italy, everywhere for everyone" ab, welche die Gästezentriertheit von L'Osteria unterstreicht und auf Basis der Mission "Creating moments, where favorite people and favorite food come together" die weiteren Schritte zur Zielerreichung konkretisiert. Dies wird heruntergebrochen auf unsere drei strategischen Säulen:
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sowohl innerhalb Deutschlands als auch im Ausland, erhebliche Wachstumspotentiale liegen und diese auch gehoben werden können. L'Osteria plant vor diesem Hintergrund ihren Expansionskurs mit den bekannten Restaurantmodellen (Inliner, Freestander, Piccola) weiter fortzusetzen und die Restaurantanzahl bis Ende 2029 auf 450 Restaurants zu erweitern. Dabei liegt der Fokus auf Europa. Ein wichtiger Aspekt bleibt in diesem Zusammenhang weiterhin, dass das "Drei-Säulen-Modell" fortgeführt wird. Dies bedeutet, dass die Wachstumsziele durch Franchise-Partner, Joint-Venture-Gesellschaften sowie durch den Franchisegeber selbst umgesetzt werden. Die Umsetzung dieser Strategie wird in sogenannten jährlichen "4 Goals" und dem "L'Osteria Operating System" konkretisiert. Diese beiden Modelle stellen sicher, dass sowohl alle Mitarbeiter der Service Center sowie alle Mitarbeiter im Restaurant-Management klare Ziele und Kennzahlen erhalten, um die Umsetzung auf individueller Ebene zu unterstützen. Diese Strategie wird von unserem Geschäftsführer aktiv überwacht und so sichergestellt, dass die definierten Ziele erreicht werden. Unsere Strategie wird zudem kontinuierlich an die sich verändernden Marktbedingungen angepasst, um auch unsere langfristigen Ziele und Erfolg sicherzustellen. Prognose Für den Prognosezeitraum geht der Geschäftsführer von einem weiteren profitablen Wachstum aus, welches das Vorjahr übersteigen wird. Dies ist möglich, da trotz der negativen Auswirkungen der Inflation und insbesondere des erhöhten Umsatzsteuersatzes die positiven Effekte aus dem organischen Wachstum, die schlanke Kostenstruktur im Verwaltungsbereich sowie die weitere Digitalisierung der Restaurantabläufe gegenüberstehen. L'Osteria wird das im Geschäftsjahr 2022 eingeführte Kassensystem weiter vernetzen, um die Digitalisierungsziele noch besser zu unterstützen. Eine friktionsfreie Verbindung zwischen dem Kassensystem, dem L'Osteria-Webshop, einem vollintegrierten Warenwirtschaftssystem sowie dem Accounting wird angestrebt. Durch das im Geschäftsjahr 2024 geplante vollintegrierte Warenwirtschaftssystem werden Bestell- und Inventurvorgänge digitalisiert und eine granulare Wareneinsatzkostenüberwachung gewährleistet, die zu Margenverbesserungen führen wird. Die horizontale Diversifizierung wird sich weiterhin positiv auswirken. Der L'Osteria Konzern ist mit 25,5 % an seinem Logistiker, der GVS-Gruppe, beteiligt. Durch eine sog. Open-Book-Strategie verhandelt L'Osteria Einkaufspreise direkt mit den jeweiligen Produktherstellern und stellt damit die volle Kostentransparenz sicher. Darüber hinaus kann im Rahmen dieses Engagements die europaweite Warenversorgung aller Restaurants zuverlässig sichergestellt werden. Die strategischen Beteiligungen an der Bar Italiana GmbH (75 %) sowie der Pastificio No. 12 GmbH & Co. KG (50 %) dienen der Entwicklung innovativer Produkte sowie der Sicherung einer qualitativ hohen Produktqualität. Des Weiteren kann der inflationsbedingte Anstieg der Einkaufspreise teilweise begrenzt werden. Der Geschäftsführer hat für die L&B SysGastro GmbH Nachhaltigkeit als gesamtgesellschaftliche Entwicklung identifiziert und in der Strategie verankert. Auf dieser Basis wird das bestehende Nachhaltigkeitskonzept mit 360-Grad-Ansatz in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht weiterentwickelt. Grundlage dafür ist die im System verankerte Unternehmens- und Wertekultur, die eine Balance zwischen Wertschätzung, Wertschöpfung und Wertschaffung sicherstellt. Daraus ergibt sich das intrinsische Bedürfnis eines ressourcenschonenden Wirtschaftens unter Einbeziehung der Gäste- und Mitarbeiterwünsche. Zusammenfassend geht der Geschäftsführer davon aus, dass die L&B SysGastro GmbH die derzeitige, auf exogenen Faktoren beruhende, Krise überwunden hat und gestärkt daraus hervorgegangen ist. Dies begründet sich darin, dass sich das Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren und in der Pandemie bewährt hat, kurzfristig auf die aktuelle Situation angepasst wurde und durch die vorangetriebene Digitalisierung sich die Rentabilität mindestens auf Vorkrisenniveau bewegen wird bzw. gesteigert werden kann. VI. Risiken der zukünftigen Entwicklung Die L&B SysGastro GmbH ist unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Im Einzelnen lassen sich folgende nach unserer Einschätzung relevante Risiken benennen: Reputationsrisiken Es ist möglich, dass die General Manager einzelner Restaurants die zentralen Qualitätsvorgaben und die Qualitätssicherungsprozesse der Marke L'Osteria nicht ausreichend umsetzen. Daraus könnten sich gegebenenfalls Qualitäts- oder Hygienemängel ergeben, die behördliche Untersuchungen sowie negative Presseberichte und letztlich Reputationsschäden für die Marke L'Osteria nach sich ziehen und damit die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen können. L'Osteria begegnet diesem Risiko durch strikte Verfahrens- und Qualitätsvorgaben, die unterjährig mehrfache Durchführung von Qualitäts-, Verfahrens- und Hygieneprüfungen sowie durch Untersuchungen unabhängiger und konzernfremder lebensmitteltechnischer Prüfinstitute. Darüber hinaus werden Trainings-Reviews und HR-Audits eingeführt, um dem Risiko mit abgeleiteten Maßnahmen entgegensteuern zu können. Leistungswirtschaftliche Risiken Negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der L'Osteria können sich daraus ergeben, dass das Design sowie das Konzept der Restaurants nicht mehr zeitgemäß sind und daher weniger durch die entsprechenden Zielgruppen nachgefragt werden. Darüber hinaus kann das Auftreten zusätzlicher Wettbewerber im Markt der Systemgastronomie bzw. in einem zur L'Osteria vergleichbaren Marktsegment zu einem Rückgang der Gästezahlen führen. Die L'Osteria begegnet diesem Risiko durch eine stetige Optimierung der bestehenden Prozesse in den Restaurants sowie der regelmäßigen Einführung von neuen Produkten. Auch das Designkonzept wird regelmäßig angepasst, sodass das Gästeerlebnis kontinuierlich verbessert wird. Personalrisiken Risiken können entstehen, wenn es nicht gelingen sollte, die L'Osteria als attraktiven Arbeitgeber zu platzieren und qualifizierte Mitarbeiter zur Besetzung von Schlüsselpositionen im Management und in den Restaurant-Crews in der benötigten Anzahl und Qualität zu akquirieren. Dieses Risiko hat sich auf den europäischen Arbeitsmärkten durch strukturelle Engpässe nicht nur im Gastgewerbe verschärft. L'Osteria begegnet diesem Risiko durch den strategischen Aufbau des Employer Branding (La Famiglia Kultur) und einem strukturellen Talent- und Nachfolgemanagement (Organisations- und Talent-Review). Warenverfügbarkeitsrisiken Aufgrund globaler Krisen kann es zu Störungen in der Warenverfügbarkeit kommen. Die L&B SysGastro GmbH begegnet dem Risiko durch ein diversifiziertes Supply Chain Management und Produktmanagement sowie regelmäßigen Ausschreibungen, um das Warenverfügbarkeitsrisiko zu minimieren. Finanzierungsrisiken Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit der L&B SysGastro GmbH sowie die Umsetzung der Strategie erfolgt sowohl aus den operativen Cashflows als auch über die durch die Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute bereitgestellten Mittel. Zur Überwindung der Coronakrise wurden KfW-Mittel über den Hausbankenkreis beantragt und abgerufen. Auf Basis der Planungen sowie der zugesagten Kreditlinien kann der Konzern alle eingegangenen Verpflichtungen (z.B. Mietverträge) erfüllen. Im Rahmen der kurzfristigen Liquiditätsplanung und -disposition kann die L&B SysGastro GmbH Risiken schnell erkennen und kurzfristig angemessene Maßnahmen zur Risikokompensation umsetzen. Währungsrisiken Da sowohl die Einnahmen als auch die Verbindlichkeiten fast ausschließlich in Euro bestehen, existiert aus Sicht des Geschäftsführers kein Währungsrisiko für die L&B SysGastro GmbH. Adressenausfallsrisiko Adressenausfallrisiken sind für die L&B SysGastro GmbH aufgrund des Bargeschäfts irrelevant. IT-Risiken Die L&B SysGastro GmbH setzt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit in vielen Bereichen IT gestützte Systeme und Prozesse ein (u.a. elektronische Kassensysteme, Supply Chain Management, Systeme für Finance & Controlling). Probleme mit diesen Systemen könnten insbesondere zu Verzögerungen und Ineffizienzen in den operativen Geschäftsabläufen führen. Um die entsprechenden Risiken zu minimieren, werden alle relevanten IT-Systeme durch die L&B SysGastro GmbH fortlaufend überwacht und kontinuierlich weiterentwickelt. VII. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikolage des Konzerns Der Geschäftsführer der L&B SysGastro GmbH schätzt die Chancen- und Risikolage der Gesellschaft insgesamt als positiv ein. Besondere Risiken aus dem Umfeld der L&B SysGastro GmbH, der Branche, der Unternehmensstrategie, dem Personalbereich sowie finanzielle Risiken sind ebenso wie leistungswirtschaftliche oder informationstechnische Risiken über die im vorigen Abschnitt dargestellten Risiken hinaus nicht absehbar. Im Prognosezeitraum sind keine weiteren Risiken ersichtlich, denen nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen begegnet werden könnte oder aus welchen eine potenzielle Bestandsgefährdung der L&B SysGastro GmbH droht. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass der Lagebericht zukunftsgerichtete Aussagen enthält. Diese basieren auf den aktuellen Erwartungen, Markteinschätzungen, Prognosen der gesetzlichen Vertreter sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Diese Aussagen stellen keine Garantien für zukünftige Entwicklungen und Ergebnisse dar. Obwohl die gesetzlichen Vertreter davon überzeugt sind, dass die gemachten Aussagen und ihre zugrunde liegenden Überzeugungen und Erwartungen realistisch sind, besteht die Möglichkeit, dass sich die getroffenen Annahmen als unzutreffend erweisen. Zukünftige Ergebnisse und Entwicklungen sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig und können von den ausgedrückten Erwartungen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Änderungen der allgemeinen Wirtschafts- und Geschäftslage, Wechselkursschwankungen und Zinsentwicklungen sowie die Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen. Es sind jedoch erhebliche Unwägbarkeiten hinsichtlich des weiteren Verlaufs des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie des Nahostkonflikts zu berücksichtigen. VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben sich nicht. IX. Bescheinigung des gesetzlichen Vertreters Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft versichern hiermit nach bestem Wissen und Gewissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB beschrieben sind.
Hamburg, den 27. März 2024 Geschäftsführer Dirk Block BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der L&B SysGastro GmbH, Hamburg wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist das Unternehmen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 € und bis 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach § 253 Absatz 4 HBG mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Kosten, die im Voraus bezahlt wurden. Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde erstmals ein Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen ausgewiesen. Unter diesem werden Baukostenzuschüsse von Vermietern ausgewiesen. Die ergebniswirksame Auflösung des Sonderpostens erfolgt über die Grundlaufzeit des zugrundeliegenden Mietvertrags. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelten wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten sind in einer namentlichen Saldenliste, das Anlagevermögen in einer Anlagenkartei nachgewiesen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, betragen EUR 57.530,80 (Vorjahr: EUR 52.240,80). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 696.072,15 einbezogen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtung dotiert. Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeitenspiegel
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind. Passive latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Da in den Folgejahren die Steuerbilanz entsprechend einen höheren Gewinn ausweisen wird, wurden latente Steuern in Höhe von EUR 9.218,00 gebildet. Die passiven latenten Steuern resultieren daraus, dass in der Steuerbilanz mehrere Sachanlagengüter mit einem steuerlich zulässigen geringeren Wert angesetzt wurden. Die Differenzen lösen sich über die jeweiligen Nutzungsdauern der Wirtschaftsgüter auf. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zusätzlich bestehen Bürgschaften für Mietsicherheit in Höhe von 446 TEUR. Angaben zur GuV Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der L&B SysGastro GmbH wurden ausschließlich im Inland erzielt. Erläuterung der periodenfremden Erträge / Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 64.698,21 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 258.055,55 enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Nebenkostenabrechnungen der Vorjahre sowie aus Auflösungen von Rückstellungen. Honorar des Abschlussprüfers Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 14.000,00 und gliedert sich wie folgt:
Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Name: Dirk Block Vergütungen der Geschäftsführer Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird von der vorgesehenen Schutzklausel Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Konzernzugehörigkeit Die L&B SysGastro GmbH wurde in den Konzernabschluss der FR L'Osteria SE einbezogen. Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger erhältlich. Angaben zum Mutterunternehmen, das einen befreienden Konzernabschluss aufstellt:
Im befreienden Konzernabschluss wurde bezüglich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden von deutschem Recht nicht abgewichen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 516.763,01. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 1.212.835,16, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 1.212.835,16 vorgetragen. Unterschrift gem. § 245 HGB L&B SysGastro GmbH, Hamburg Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
Hamburg, den 27. März 2024 gez. Dirk Block Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 15.04.2024 festgestellt. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkAn die L&B SysGastro GmbH, Hamburg Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der L&B SysGastro GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der L&B SysGastro GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bayreuth, den 15.04.2024 Dipl.-Kfm. Claus Dreher, Wirtschaftsprüfer |
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